Monat: Juli 2015

Das gefährliche Leben eines Postzustellers

Habt ihr euch auch schon ein­mal gefragt, wie unsere Postzusteller sich wohl fühlen?

Sicher geht es nicht nur mir so. Es klin­gelt an der Tür und Queen bellt. So schlimm finde ich es ehrlich gesagt nicht, daher gibt es bei uns nur einen Train­ings­plan in der Light — Ver­sion. Queen muss sich auf den Tep­pich in unserer Diele set­zen und ich gehe zur Tür. Sie bleibt dort auch ganz lieb sitzen, nur nicht so still wie ich es gern hätte. Aber das ist ein anderes Thema.

Ich bekomme oft Pakete, Päckchen und Son­stiges, was nicht in unseren Briefkas­ten passt. Unsere Briefzustel­lerin ist wirk­lich nett. Sie klin­gelt und drückt mir alles mit einem riesen Lächeln in die Hand. Dass Queen im Hin­ter­grund zu hören ist, stört sie über­haupt nicht.

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Wenn Struppi die Rassehündin vernascht

Zweimal jährlich müssen Hun­de­hal­ter genau auf ihre läu­fi­gen Hündin­nen auf­passen. Doch die Hun­de­hal­ter eines Rüden trifft es noch schlim­mer. Hier ist ständige Vor­sicht geboten, denn der Duft einer läu­fi­gen Hündin hat schon so manchen gut erzo­ge­nen Hund aus der Bahn geworden.

Die Recht­sprechung beze­ich­net einen uner­wün­schten Deck­akt als Sachbeschädi­gung, sodass auf­grund der Tier­hal­ter­haf­tung ein Schadenser­satzanspruch entsteht, wenn die Hündin durch den Deck­akt trächtig wird.

Als Schadenser­satz spricht das Gericht in der Regel die Kosten des Trächtigkeitsab­bruchs und die damit ver­bun­de­nen weit­eren Tier­arztkosten zu. Nicht erstat­tet wer­den die Kosten für die Welpenaufzucht. 

Viele Gericht nehmen jedoch ein Mitver­schulden des Hündin­nenbe­sitzers an. Dieser ist gehal­ten, Vor­sichts­maß­nah­men zu tre­f­fen. Die Hündin sollte daher nicht frei und unbeauf­sichtigt herum laufen kön­nen. Um auf der sicheren Seite zu sein, sollte man zur Läu­figkeit — auch aus Rück­sicht auf die Rüden — die Hündin an Orten aus­führen, wo wenig bis gar keine Hunde anzutr­e­f­fen sind.

Sollte es jedoch dazu kom­men, dass der Rüde sich Zutritt zum Grund­stück der Hündin ver­schafft, indem dieser sich zum Beispiel durch den Zaun gränt, haftet der Rüdenbe­sitzer in vollem Umfang.

Stellen wir uns zudem noch fol­gende Sit­u­a­tion vor:
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Blogparade: Begegnungen mit anderen Hundehaltern

Heute begin­nen Nicole, Rebecca und ich mit unserer Blog­pa­rade zu dem Thema „Welche Vorurteile uns als Hun­de­hal­ter begegnen“.

Wie uns die Idee zu dieser Reihe gekom­men ist, haben wir euch let­zte Woche in diesem Artikel berichtet.
Den Anfang machen die Hun­de­begeg­nun­gen, die uns dies­bezüglich am stärk­sten im Gedächt­nis geblieben sind. Ich habe die Sit­u­a­tio­nen in zwei Kat­e­gorien geteilt, die „Klas­siker“ und meine „Highlights“.

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Blogparade — Welche Vorurteile uns als Hundehalter begegnen

Nach­dem Anfang Juli die aktuelle Beis­ta­tis­tik veröf­fentlich wurde, hatte ich ver­mehrt mit Vorurteilen gegenüber Schäfer­hun­den zu kämpfen. Eigentlich wollte ich mich dieses Jahr nicht mit der Sta­tis­tik auseinan­der­set­zen, habe dann aber doch einen Artikel ver­fasst, um wenig­stens für etwas Klarheit zu sorgen.

Die Idee

Mit Nicole von Moe&me und Rebecca von ver­mopst habe ich mich über die aktuelle, von Vorurteilen geprägte Sit­u­a­tion unter­hal­ten. Wir erzählten und von Hun­de­begeg­nun­gen und Anfein­dun­gen im Inter­net. Schnell kamen wir auch zu all­ge­meinen Vorurteilen, die uns immer wieder auf ver­schiedene Arten begegnen. 

Ich muss geste­hen, dass ich zunächst eine Form der Erle­ichterung ver­spürte, dass ich nicht die einzige bin, die sich Vorurteilen gegenüber ihrem Hund stellen muss. Zusam­men kamen wir auf die Idee, unsere Erleb­nisse aufzuschreiben. Wir wollen euch von unseren Begeg­nun­gen mit Hun­debe­sitzern und Nichthun­debe­sitzern berichten. Wir wollen von Vorurteilen und Klis­chees erzählen, die uns alltäglich begeg­nen. Manche Geschichten wer­den euch zum Schmun­zeln brin­gen, manche werdet ihr vor­erst nicht vergessen kön­nen. Manche Erleb­nisse rufen Wut her­vor, manche pures Unverständnis. 

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Queen — mein Seelenhund

Es ist schon unglaublich, wie sehr Queen mein Leben verän­dert hat. Queen ist nicht mein erster Hund und den­noch, irgend­wie ist es anders. Irgend­wie ist da eine Verbindung zwis­chen uns, die ich nur schwer beschreiben kann. 
Manch­mal erkenne ich mich selbst nicht wieder. Wenn ich auf die Zeit vor Queen zurück­denke, dann sehe ich ein ober­fläch­liches, leicht arro­gantes Mädel, was sich den ganzen Tag mit sich selbst beschäftigte. Ständig auf der Suche nach irgen­det­was und wenn es die neusten Schuhe waren. Irgend­wie war nichts genug. Ich hab ständig nur mit Blick nach vorne gelebt. Immer nur an das näch­ste Woch­enende gedacht oder irgen­det­was, was vor mir lag. Immer dieses “ich freu mich so auf” oder “wenn doch schon Fre­itag wäre”… 

Wie ein Hund einen Men­schen verändert

Heute bin ich anders. Ich genieße jeden Tag und weiß jede Minute zu schätzen. Und während ich diese Worte schreibe, steigen mir die Trä­nen in die Augen. Ich weiß, dass ich das alles Queen zu ver­danken habe. Ich weiß, dass sie die Lücke in meinem Leben — vielle­icht auch in meinem Herzen — gefüllt hat. Ich wollte soviel schreiben und jetzt sitze ich hier und wis­che mir die Trä­nen aus den Augen. Ich habe es niemals für möglich gehal­ten, dass ich einen Hund auf diese Weise lieben kön­nte; dass mich ein Hund dazu bringt, dass ich mich endlich angekom­men fühle. Und dabei ist es nicht so, dass ich meine bish­eri­gen Hunde nicht geliebt hätte. Aber es war eben anders. Wenn ich Queen in die Augen sehe, dann sehe ich diese unendliche Liebe und ich kön­nte vor Glück platzen. Wenn ich Queen abends “Gute Nacht” sage, dann liegt sie bere­its neben mir im Bett. Und wenn ich hier­bei den Kopf auf die Matratze lege, ist es immer unendlich süß, weil sie es mir nach­macht. Manch­mal liegen wir für einen Augen­blick Nase an Nase und für einen Moment ist alles perfekt.

Ein­fach nur Liebe

Ich habe das Gefühl, dass wir keine Worte brauchen. Dass wir nicht die gle­iche Sprache sprechen, das beein­trächtigt uns nicht. Ich muss sie nur anse­hen und ich weiß, was sie denkt. Und das Beste ist, dass ich davon überzeugt bin, dass es ihr genauso geht. Für Queen würde ich alles tun. Jed­erzeit — ohne Ein­schränkung. Ich bin mir ganz sicher — und auch das treibt mir erneut die Trä­nen in die Augen — dass ich nie wieder einen Hund wie sie haben werde. Eine solche Verbindung kann man nur ein­mal zu einem Hund haben. Sie wird nicht mein let­zter Hund sein und vielle­icht wird es auch näch­stes Jahr schon einen Fre­und für sie geben, aber sie wird immer “die eine” bleiben. Die eine, die mir gezeigt hat, was Ver­bun­den­heit bedeutet. Die mir gezeigt hat, wie man das Leben genießt. Ich bin ihr unendlich dankbar für alles und egal welche Macht oder welches Schick­sal uns zueinan­der geführt hat, das war defin­i­tiv perfekt. 
Ich weiß, dass ich Queen niemals das zurück­geben kann, was sie mir gibt, doch ich werde mein Bestes geben. Und obwohl Queen eigentlich immer bei mir ist, habe ich mich dazu entsch­ieden, sie für immer bei mir zu haben.

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Auf diese Weise habe ich zumin­d­est ihre Pfote immer bei mir …