Monat: August 2015

Queen erklärt die Welt — drei Tips gegen ständiges Knipsen

Nach­dem ich euch let­zte Woche den Train­ings­plan für den Umgang mit einem Blog­ger vorgestellt habe, geht es heute weiter mit dem Train­ing. Könnt ihr schon erste Erfolge sehen?

Die liebe Emmely hat mich gefragt, ob ich einen Tip für sie hätte, weil ihr Frauli sie ständig fotografiert. Wie ihr sicher mit­bekom­men habt, ist das Prob­lem bei uns schon schlim­mer gewor­den, seit mein Frauli sich eine neue Kam­era gekauft hat. Furchtbar…

Aber ich hab ein paar Tipps für euch zusam­men gestellt, um dem ständi­gen Knipsen ein Ende zu setzen.

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Sind wir Hundeblogger die besseren Menschen?

Ich bin chro­nisch verzweifelt.

Ich bin ori­en­tierungs­los und schließe mich gerne an.

Ich habe keine eigene Mei­n­ung und suche mir Vor­bilder — Men­schen, an denen ich mich ori­en­tieren kann. Men­schen, die mir sagen was richtig und falsch ist.

Habe ich sie gefun­den? Diejeni­gen, die mir eine Rich­tung geben und mir zeigen, welchen Weg ich ein­schla­gen soll?

Ich bin nicht dumm; bin dur­chaus in der Lage selb­st­ständig zu denken. Aber ich will ein­fach alles richtig machen.

Welches Hun­de­fut­ter? Nehmen wir ein­fach das, was die nette Frau aus dem Tier­markt uns emp­fiehlt. Die Haus­marke? Naja, so überzeigend wie die Dame das Fut­ter ange­priesen hat, muss das ja “das Richtige” sein…

Welche Hun­deleine? Naja nehmen wir ein­fach irgen­dein Hals­band und irgen­deine Leine. Nylon? Klar, warum nicht. Bei­des zusam­men für 14,98 EUR? Das reicht ja erst­mal für die näch­sten zwei Jahre…

Welche Leck­erlis? Ach, da vorne in der Aus­lage kann man sich selbst eine Tüte zusam­men­stellen? Ein Kilo kostet nur 2,99 EUR? Das ist ja gün­stig. (Die Frage, was bei diesem Preis wohl für Inhaltsstoffe vorhan­den sind, stellte sich mir zu diesem Zeit­punkt nicht) Und wenn die übergewichtige Verkäuferin ihrem Hund diese Leck­ereien auch immer gibt, dann muss das ja etwas Gutes sein…

Und plöt­zlich wart ihr da! Die Hundeblogger!

Eine Welt in zartem rosa, in der die Hunde mit einem bre­iten Lächeln auf dem Gesicht von dickem Kuschelkissen zu Kuschelkissen sprin­gen; mit zwei Spielzeu­gen im Mund und einer Hun­de­tasche von Louis Vuitton.

Aus meinen Augen sprangen die Herzchen her­aus. In meinem Bauch war so ein wohliges Gefühl. Hin­ter mir sah ich meine Sor­gen am Hor­i­zont ver­schwinden. In meinem Kopf ein Schild mit der Auf­schrift: “zu einem besseren Hun­deleben — hier entlang”

Ich lief los! Hier wollte ich hin. 

Da bestand kein Zweifel mehr. Hier fühlte ich mich aufge­hoben — hier gehörte ich hin!

Nicole von Moe&Me hat umgestellt auf BARF. BARF? Steht das etwa für “beim Apportieren richtig füt­tern?” Ich hab keine Ahnung, aber ich werde es auf meine Liste schreiben und erst mal bei Google eingeben.

Amber von Amber&Me hat immer so wun­der­schöne Hals­bän­der. Mein Hund hat zwar eine dicke fette Hal­skrause und würde mit den meis­ten Hals­bän­dern ausse­hen wie ein gewürgter Pand­abär, aber was soll’s? Sie sehen ein­fach soooo schön aus an Amber. Und man kann die Hals­bän­der ja auch drei Num­mern größer kaufen, dann hän­gen sie so weit runter, dass man auch etwas von ihnen sieht.

Strandperle

Lillys Frauchen macht immer so per­fekte Bilder. Ich denke, ich brauch auch eine Spiegel­re­flexkam­era. Ich will auch sooo schöne Bilder machen können.

Rebecca von LesWauz schreibt über die Inhaltsstoffe von Leck­erlis? Da blicke ich nie durch. Ich mache ein­fach alle Leck­ereien selsbt, dann muss ich mir auch keine Sor­gen mehr machen.

Das klingt nun alles etwas zynisch, aber so ist es defin­i­tiv nicht gemeint.

Ich bin euch wirk­lich dankbar, dass ihr mich bei den Dog­blog­gern aufgenom­men habt. Ich bin dankbar für die vie­len Infor­ma­tio­nen und die Inspi­ra­tion. Ich fühle mich genau richtig bei euch, denn endlich habe ich das Gefühl alles gut richtig zu machen. 

Ich habe umgestellt auf BARF und mache die meis­ten Leck­ereien selbst. Ich habe ein Regal voll wun­der­schöner Hals­bän­der und Leinen (denn wer kauft schon ein Hals­band ohne Leine). Ich habe eine Spiegel­re­flexkam­era und fotografiere in jeder freien Minuten.

Ich fühle mich run­dum wohl und endlich angekom­men. Ich habe das Gefühl mit mir selbst im Reinen zu sein, was das Leben mit Queen betrifft.

Und dann gibt es noch die “andere Welt”.

Die Welt voller nor­maler Hun­debe­sitzer. Die Men­schen, die ihrem Hund mit Fut­ter aus dem Dis­counter füt­tern. Diejeni­gen, die nur ein Hals­band und nur eine noch nicht ein­mal dazu passende Leine haben. Diejeni­gen, dessen “Hund noch Hund sein darf”. Diejeni­gen, die denken, dass Dog­danc­ing ein Tanz auf allen Vieren ist. Diejeni­gen, die Leck­ereien in Geschäften kaufen, in denen man “mit genau einer Münze etwas kaufen kann”…

Und sind wir mal ehrlich! Was denken wir aufgek­lärte Hun­de­blog­ger und Weltverbesserer in solchen Momenten? Genau! Wie kön­nen die nur!?!? Wie kön­nen die nur Dosen füt­tern, auf denen die Worte “tierische Erzeug­nisse” ste­hen? Wir kann man nur eine Leine besitzen? Das geht doch gar nicht. Man braucht zumin­d­est ein Hals­band und ein Geschirr mit jew­eils passender Leine. Dann brauchen wir noch eine Leine für reg­ner­ische Tage aus Bio­thane und eine Leine aus Leder für die Son­ntagss­paziergänge. Eine Flexi — Leine für die Naturschutzge­bi­ete und eine Retriev­er­leine für den Hundesport…

Ich werde ehrlich sein!

Ich bin so. Ich brauche für jeden Anlass ein Hals­band und eine Leine. Ich brauche das vierte Kör­bchen und das 150. Spielzeug. Und wer richtig gele­sen hat, dem ist etwas aufge­fallen. Richtig. “Ich brauche”. Queen braucht das nicht. Die wäre mit einem Hals­band und einem Ball glück­lich. Haupt­sache sie würde Zeit mit mir ver­brin­gen können.

Und es geht weiter. Es ist nicht voll­bracht mit diesen “Kleinigkeiten”. Während des Urlaubs haben wir noch gelacht. Darüber, dass neuerd­ings auch die Wurmkur umstrit­ten ist. Die Worte “ein Fass ohne Boden” fie­len. Und den­noch dauerte es keine 24 Stun­den, bis ich den Entschluss gefasst habe, nun auch vor jeder Wurmkur erst ein­mal eine Kot­probe abzugeben um prüfen zu lassen, ob die Chemiekeule über­haupt notwendig ist. Man soll ein rohes Ei immer nach Eigelb und Eiweiß tren­nen? Hab ich ja noch nie gehört! Aber eine kleine Recherche bei Google kann ja nicht schaden. “Und wie stehst du zum Thema duschen? Mit oder ohne Sham­poo?” Hil­feeee! Da habe ich noch nicht drüber nachgedacht. Das Sham­poo muss auf jeden Fall teuer sein. Sonst bringt das bes­timmt nichts und macht nur das Haar kaputt, wenn man den Hund ein Mal im Jahr damit duscht… Ich muss noch so viel lernen!

Aber was ist schon dabei? Dann brauche ich halt all diese Dinge, um mich gut zu fühlen. Um mir selbst sagen zu kön­nen, “Du bist ein ver­ant­wor­tugnsvoller, aufgek­lärter und für­sor­glicher Hun­debe­sitzer! Du machst alles richtig!”

Denn mehr wollen wir doch gar nicht. Wir Hun­de­blog­ger wollen doch nur das Beste für unseren Hund. Zu 100%, 24 Stun­den lang an sieben Tagen in der Woche.

Ist das denn zu viel verlangt?

Bloggertreffen: Nicole und Moe

Unser Urlaub bei Nicole und Moe ist nun zu Ende. Wir hat­ten super schöne Tage und ich hab die Zeit sehr genossen.

Doch wie ist das ganze über­haupt entstanden? 

Ange­fan­gen hat alles mit einem Kom­men­tar unter eines ihrer Bilder bei Insta­gram. Wir schrieben ein wenig hin und her und fan­den uns direkt symapthisch.

Heute kann ich sagen: Nicole ist eine richtig gute Freundin.

Doch wie ist es, wenn man jeman­den über das Inter­net ken­nen­lernt? Hat man dann nicht immer ein Bild vor Augen? Und was passiert mit diesem Bild, wenn man sich irgend­wann tat­säch­lich gegenübersteht?

Wir haben uns über Insta­gram ken­nen­gel­ernt, wur­den Face­book — Fre­unde und schrieben uns über den Mes­sen­ger. Wir tele­fonierten und skypten, um gemein­same Pro­jekte zu pla­nen. Vor eini­gen Wochen ent­stand die Idee, sie im August zu besuchen.

Mit eini­gen Fra­gen im Hin­terkopf machten wir uns auf den Weg zur Ost­see. Wie begrüßt man sich eigentlich, wenn man sich noch nie gese­hen hat und den­noch glaubt, sich schon zu ken­nen? Was soll ich machen, wenn sie völ­lig anders ist, als ich sie mir vorgestellt habe?

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Urlaubstagebuch Tag 5

Die fünf Tage an der Ost­see vergin­gen richtig schnell. Während wir uns den Hafen in Kiel ange­se­hen haben, ent­stand die Idee, am let­zten Tag etwas früher abzureisen und in Ham­burg eine Pause zu machen.

Vor der Abreise woll­ten wir unbe­d­ingt noch Fotos von Nicole und mir mit den Vier­bein­ern machen. Nach­dem wir beschlossen haben, dass wir uns bald wieder sehen wol­llen, sind wir sehr her­zlich ver­ab­schiedet worden.

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Urlaubstagebuch Tag 4

Den let­zten kom­plet­ten Urlaub­stag haben wir genutzt, um noch ein paar Kleinigkeiten für meine Fam­i­lie zu besor­gen. Wir brin­gen uns immer kleine Andenken aus unseren Urlauben mit und so wollte ich diese Tra­di­tion natür­lich nicht brechen 🙂 Gle­ichzeitig haben wir unserer Insta­gram — Fre­undin einen Leucht­turm für ihre Hündin Chilli gekauft 🙂 Hof­fentlicht hat Chilli damit genauso viel Spaß wie Queen.

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Urlaubstagebuch Tag 3

Nun ist schon der dritte Urlaub­stag ver­gan­gen und die Zeit rennt nur so davon.

Gestern mor­gen haben wir uns den Hafen in Kiel ange­se­hen. Die riesi­gen Schiffe waren wirk­lich beein­druck­end. An einer kleinen Bude haben wir uns ein Fis­chbrötchen gegönnt. Wir sind eigentlich nur ein kleines Stück am Hafen ent­lang gegan­gen und waren den­noch zwei Stun­den unter­wegs. Während dieses Foto ent­stand, ging eine Mut­ter mit einem Kind hin­ter uns her und sagte “Guck’ mal, ein Hun­de­mod­ell” — Schön wär’s 🙂

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