Monat: Dezember 2015

Ab jetzt bloggen wir zu dritt

Wir haben einen neuen Blog­ger bei uns im Team, den wir euch heute gerne vorstellen möchten. Queen hat gestern super Überzeu­gungsar­beit geleis­tet und kon­nte ihn für unser Team gewinnen. 

Ab sofort bloggen wir also zu dritt!

Wir wollen euch gar nicht länger auf die Folter span­nen und übergeben direkt die Tas­ten an unser neues Teammitglied…

Wuff! Ich bin der Neue hier und kann mich nun offziell Blog­ger­hund nen­nen. Ziem­lich cool, oder? Aber ich fange am besten mal vorne an.

Mein Name ist Hagrid und ich wurde am 21.09.2015 geboren — bin also zwölf Wochen und drei Tage alt. Meine Mama ist ein Shi­htzu mit hellem Fell und mein Papa ist ein dun­kler Zwergspitz. Wie ich mal ausse­hen werde, weiß ich also gar nicht, aber ich werde das genau beobachten, sobald ich groß genug bin, um in den Spiegel bei uns im Flur zu schauen.

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Queen hat schon ein wenig über mich erzählt habe ich gehört? Ich hoffe, nur Gutes!

Ich wohne nun seit fast drei Wochen bei meinem Frauli Pia. Dort gefällt es mir richtig gut. Mein Frauli ist super gelehrig und ich habe ihr schon einige tolle Sachen beige­bracht. Ich darf zum Beispiel auf den Arm, wenn ich nörgele 🙂 Ich ver­rate euch bald ein paar Tricks, wie ihr euerm Frauli auch so tolle Dinge beib­rin­gen könnt. Außer ihr seit so riesig, wie meine Fre­undin Queen. Dann habt ihr schlechte Karten 🙂

Queen hat mir erzählt, dass ich einen ziem­lich tollen Vorgänger hatte. Vor mir hat Pamuk bei meinem Frauli gewohnt. Pamuk war ein richtig cooler Wild­fang. Außer­dem war er ein absoluter Poser und hatte tierisch viel Spaß an kleinen Shoot­ings. Daher möchte ich euch zwei meiner absolutern Lieblings­bilder zeigen:

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Queen und Pamuk am Silbersee
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Pamuk in seinem Element 🙂

Wie ihr also seht, habe ich einen ziem­lich coolen Vorgänge und trete in ganz schön große Fußstapfen 🙂

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Jetzt fragt ihr euch sicher, was ich eigentlich den ganzen Tag so mache?!

Eigentlich bin ich ein ziem­lich cooler kleiner Mann. Ich häng zum Beispiel mit meinem Homies Titus und Queen ab. Queen kennt ihr ja alle und Titus ist ein Mali­nois. Ich habe also jetzt schon zwei ziem­lich coole Body­gards am Start.

Queens Frauli war let­zte Woche bei uns und hat mir ganz viele lustige Sachen gezeigt. Zum Beispiel weiß ich jetzt, wie inter­es­sant Füße sein kön­nen. Ich durfte ihr die ganze Zeit in den dicken Zeh beißen und dabei knur­ren. Frauli fand das allerd­ings nicht so witzig, als ich das auch bei ihr machen wollte. Also Queens Frauli, falls du das hier liest: wir müssen dem­nächst heim­lich Quatsch machen, sonst bekomm ich Kör­bchen — Arrest 🙂

So nun muss ich mich aber noch eine Runde aufs Ohr hauen. Ich bin näm­lich noch ein Baby 🙂

Ich würde mich wahnsin­nig freuen, wenn ihr mich hier auf dem Blog begleiten würdet. Ich erzähle euch, wie ich aufwachse und was ich alles gel­ernt habe — ich geh näm­lich schon in die Schule 😉 Ich ver­rate euch kleine Tricks, wie ihr euer Frauli in den Griff bekom­men könnt — obwohl ich nicht sicher bin, ob das auch bei euch funk­tion­iert, denn seien wir mal ehrlich: ich bin schon ver­dammt niedlich 🙂

Unser Wunsch zu Weihnachten: Wir wollen Schnee

Nun ist bere­its Mitte Dezem­ber und wir haben tagsüber 12 Grad. Bis jetzt hatte ich die Hoff­nung, dass der Win­ter noch rechtzeitig vor Wei­h­nachten kommt, aber so langsam bin ich deprimiert.

Ich liebe Schnee und Queen noch mehr, daher wün­schen wir uns nichts mehr als weiße Weihnachten!

Liebes Christkind, Queen und ich waren doch sooooo brav dieses Jahr und wir haben noch gar keine Wun­schzettel geschrieben. Daher wollen wir das nun nach­holen und wün­schen uns ganz offiziell weiße Weihnachten!

Dieses Jahr bin ich endlich vor­bere­itet: Ich habe mir im Som­mer eine Kam­era gekauft und Queens Win­ter­man­tel ist bestellt (ja, sobald es richtig kalt ist friert auch meine Schäfi — Dame). Ich habe mich soooo sehr auf Schneefo­tos gefreut 🙂

Einige Schnapp­schüsse sind im let­zten Jahr ent­standen, die ich euch natür­lich nicht voren­thal­ten möchte 🙂

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Der Schnee­mann und Queen waren nicht direkt Fre­unde — aber seht selbst 🙂

Video — Queen ent­deckt den Schneemann

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Zwis­chen bei­den Bildern liegt genau 1 Jahr 🙂

Mehr Videos? kein Problem 🙂 

Wir lieben Schnee und hof­fen, dass es noch gaaaanz viele Tage in diesem Jahr schneien wird 🙂

Futter — Suchspiele für Unterwegs

Eine gute Bindung ist der entschei­dende Schlüs­sel im Zusam­men­leben mit einem Hund, ist die Voraus­set­zung für eine solide Erziehung, bietet Sicher­heit und schafft Vertrauen.

Fut­ter­such — Spiele stellen zwar keine zwangsläu­fige Voraus­set­zung für eine enge Bindung zwis­chen Men­sch und Hund dar, sind jedoch eine tolle Möglichkeit um die Bindung weiter auszubauen. Hier­bei kann indi­vidu­ell auf die natür­lichen Ver­an­lagerun­gen und Bedürfnisse des Hun­des einge­gan­gen wer­den. Such — Spiele kön­nen auf unendlich viele Vari­anten gestal­tet wer­den, sodass der Hund sowohl kör­per­lich als auch geistig aus­ge­lastet wer­den kann. Gemein­sames Spie­len stärkt die Bindung und macht uns zu einem inter­es­san­ten Sozial­part­ner aus Sicht unseres Vier­bein­ers. Man kann nicht nur den Grundge­horm­sam trainieren, son­dern auch die Aufmerk­samkeit des Hun­des gewinnen.

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Heute habe ich ver­schiedene Vari­anten von Fut­ter — Spie­len zusam­mengestellt. Hier­bei han­delt es sich natür­lich nur um eine kleine Auswahl “unserer Lieblinge” — der Fan­tasie sind hier­bei natür­lich keine Gren­zen gesetzt 🙂

Ich hole mir die Aufmerk­samkeit von Queen, indem ich zum Beispiel mit der Zunge schnalze oder ein­fach nur ihren Namen nenne. Sobald sie zu mir schaut, fliegt ein Fut­ter­brocken ins hohe Gras. Mit dem Wort “Such” ani­miere ich sie nach dem Fut­ter zu suchen. Hat sie dieses gefun­den, darf sie es selb­stver­ständlich auch Fressen. Ich habe bis vor Kurzem noch gedacht, dass das Fut­ter an sich schon die Beloh­nung darstellen würde. Bei Rütter’s D.O.G.S. wurde mir jedoch erk­lärt, dass man seinen Hund den­noch zusät­zlich loben sollte, denn wir loben unsere Hund oft viel zu selten 🙂

Statt lediglich die Aufmerk­samkeit von Queen zu fordern, nutze ich auch andere Kom­man­dos wie zum Beispiel “hier”, sodass der Fut­ter­brocken erst dann ins Hohe Gras fliegt, wenn Queen bei mir sitzt.

Ich nutze auch gerne Momente, in denen Queen beschäftigt schnüf­felt, um einige Brocken im Gras zu ver­stecken. Dann rufe ich sie und schicke sie mit dem Wort “Such” und einer Hand­be­we­gung in Rich­tung des Fut­ter los.

Queen findet es super span­nend, einen über den Boden kugel­nden Brocken zu ver­fol­gen. Hierzu sagte ich ein­fach kurz ihren Namen und sobald sie zu mir schaut, kugeln ein oder mehrere Futterstück(e) über den Boden. Hier­bei geht es vor allem um das genaue Hin­se­hen und um das Hinterherrennen.

Soll es vor allem um das Erschnüf­feln gehen, werfe ich mehrere Brocken Fut­ter gle­ichzeitig ins Hohe Gras. Queen kann nicht alle Brocken gle­ichzeitig beobachten und muss zwangsläu­fig ihre Nase ein­set­zen, um alle Stücke finden zu können.

Queen findet es beson­ders inter­es­sant, wenn ich kleine Fut­ter­stücke in Baum­rinden oder unter Laub ver­stecke. Ger­ade Baum­rinden eignen sich per­fekt, um Fut­ter­brocken auch auf einer Höhe ver­stecken zu kön­nen, bei der sich der Hund richtig strecken muss.

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Nase­nar­beit ist viel anstren­gen­der für unsere Hunde als wir es uns vorstellen kön­nen. Daher kön­nen bere­its fün­fzehn Minuten aus­re­ichen, um unseren Vier­beiner geistig auszulasten.

Bei Fut­ter — Such­spie­len habe ich die Möglichkeit, Queen immer wieder vor neue Auf­gaben zu stellen. Dadurch ist sie konzen­tri­erter und entspan­nter bei der Sache. Würde ich stets die gle­iche Übung machen, würde sie sich der­art hine­in­steigern, dass sie wie ein Balljunkie hechelnd vor mir sitzt. Zudem ist die Nase­nar­beit eine tolle Option, um sie art­gerecht und gelenkscho­nend beschä­fi­gen zu kön­nen. Ich kann sie auf diese Weise aus stres­si­gen Sit­u­a­tio­nen her­aus­holen und sie ablenken. Zudem habe ich das Gefühl, dass sie selb­st­be­wusster durch die vie­len kleinen Erfol­gser­leb­nisse selb­st­be­wusster gewor­den ist.

Fut­ter — Such­spiele sind euch sicher nicht fremd 🙂 Daher inter­essiert mich, wie ihr die Such­spiele gestal­tet? Habt ihr noch weit­ere Ideen für uns?

WANTED — Wo ist Fellow?

Ich brauche drin­gend eure Hilfe, denn ich bin auf der Suche nach jeman­dem. Genauer gesagt suche ich Fellow!

Aber ich fange am Besten ganz vorne an…

Wir wohnen nun seit drei Wochen hier. Wir sind immer noch dabei die Gegend zu erkun­den, d.h. wir drehen immer unter­schiedliche Run­den. Von uns aus gibt es drei typ­is­che Hun­derun­den. Dort findet man uns am häu­fig­sten. Doch eigentlich ist es völ­lig irrel­e­vant, wo wir genau her­laufen, denn über­all wer­den wir angesprochen.

Ist das der Fel­low?”

Fel­low? Wer ist Fel­low? Außer­dem sehe ich doch nicht aus wie ein Rüde, oder?

Die ersten Male hat sich mein Frauli gar nichts dabei gedacht, fre­undlich erk­lärt, dass ich die Queen bin. Selt­sam war jedoch gle­ich zu Beginn, dass die Leute (meist Hun­debe­sitzer) auf diese Aus­sage hin ein­fach wort­los weiterliefen.

Mit­tler­weile sind wir sogar von einem älteren Herr vier oder fünf Mal mit der gle­ichen Frage ange­sprochen worden.

Ist das der Fellow?”

Inzwis­chen haben wir her­aus­ge­fun­den, dass der gesuchte Schäfi direkte an der näch­sten Quer­straße wohnt. Aber ganz ehrlich: wir gehen zu den unter­schiedlich­sten Tageszeiten an den unter­schiedlich­sten Orten spazieren. Einen Schäfer­hund — Rüden haben wir noch nie gesehen.

Gestern Mor­gen erlebten wir eine eben­falls selt­same Begeg­nung. Eine ältere Dame mit einer eben­falls älteren Schäfi — Dame, die wir schon bes­timmt zehn Mal getrof­fen haben, blieb ste­hen und fragte

Ist das der Fellow?”

Jetzt will ich es wissen!

Wer ist Fellow?

Und da ich unbe­d­ingt wis­sen will, was nun so toll an diesem Schäfi ist, setze ich eine Beloh­nung von 10 Schwei­neohren auf ihn aus. Ich muss endlich wis­sen, was diese Fra­gen auf sich haben und warum die Leute ein­fach weiter gehen, wenn sie erfahren, dass ich eben nicht der Fel­low bin.

Es wird mys­ter­iös, aber ich werde das Rät­sel lösen!

 

Mein Weihnachten — Ich habe alles im Griff

Frauchen und ich machen bei dem Dog­Blog­ger Adventskalen­der von Larii und Blue mit. Hin­ter jedem Türchen bei einen Blog­ger befindet sich ein wei­h­nachtlicher Beitrag. Am 24.12. gibt es bei Larii und Blue eine große Über­raschung für euch.

Frauchen sagt, bald sei Wei­h­nachten. Dabei weiß ich eigentlich gar nicht so genau, was das sein soll.

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Ich erin­nere mich noch an mein let­ztes Wei­h­nachten. Da bekam ich sogar meinen eige­nen kleinen Baum mit vie­len kleinen Würstchen dran. Daher lass ich mich mal von Fraulis Euphorie mitreißen und freu mich schon.

Schon jetzt bekomme ich alle drei Tage ein kleines Geschenk. Cool, oder? Oma hat uns näm­lich einen Adventskalen­der gemacht und den teile ich mir mit Frauli und Her­rchen. Immer abwech­selnd dür­fen wir ein Paket aus­packen. Ich packe meine Über­raschung natür­lich selbst aus — ich bin ja schon groß 🙂 In  meinen Päckchen waren Leck­ereien oder Bal­lis. Super 🙂

Auf dem Balkon steht schon seit eini­gen Tagen ein kleiner Baum. Ich ver­steh gar nicht, was das soll. Da hän­gen kleine Bal­lis dran, die ich da nicht weg­nehmen darf. Ihr müsst mir unbe­d­ingt erk­lären, was das soll? Ich frag mich, was mein Kumpel Jerry machen würde? Der macht ja immer sein kleines Geschäft an einem Baum. Ob er das jetzt wohl bei uns auf dem Balkon darf? Ich bin ja eine Lady, daher kommt der Baum für mich nicht in Betra­cht. Aber die Bal­lis, die hätte ich gerne 🙂

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Ich habe schon her­aus­ge­fun­den, dass Frauli mir ein Wei­h­nachts­geschenk kaufen will. Zwei Anläufe hat sie schon gemacht. An einem Tag kam sie mit einem Spieli zurück und legte es direkt oben auf die Kom­mode. Da wusste ich direkt, dass da irgen­det­was nicht stimmt. Sonst darf ich auch immer mit in den Tier­markt, aber momen­tan ist Frauli da selt­sam und fährt alleine. Mir ist das Spieli allerd­ings nicht ent­gan­gen, sodass ich mich direkt bet­telnd vor die Kom­mode gesetzt habe. Frauli kon­nte nicht anders und ich bekam das Spieli schon zum Niko­laustag. Bei ihrem zweiten Anlauf ist sie wohl nicht fündig gewor­den, denn sie kam ohne Beute nach Hause. Habt ihr nicht eine Geschenkideen für mein Frauli? Ich glaube so langsam, die hat echt keine Idee. Dabei weiß sie eigentlich, dass ich Bal­lis sam­mele und gerne Hüh­ner­brust esse. Die ist wirk­lich so unaufmerksam…

Ich muss mal mit meiner Fre­undin Pia wuf­fen. Bei ihr wohnt nun der kleine Hagrid, in den ich mich total ver­liebt habe. Fre­itag war er sogar hier und hat auf meinem Kissen gespielt. Ich frag mal Pia, ob sie mir Hagrid zu Wei­h­nachten schenken kann. Einen kleinen Kumpel hätte ich soooo gerne und den Hagrid hab ich schon lieb gewonnen 🙂

Wir wer­den Wei­h­nachten in die Heimat fahren. Das ist super, weil Omi mich immer so doll mit Leck­ereien ver­wöhnt und wenn ich ganz lieb gucke, bekomm ich bes­timmt Leber von ihr. Außer­dem bekomm ich sicher ein paar tolle Geschenke dort 🙂

Wie ver­bringt ihr die Feiertage? Habt ihr schon ein Wei­h­nachts­geschenk für euren Vier­beiner gefunden?

Queens Wochenrückblick 07.12. — 13.12.2015

Ich kon­nte Frauli überre­den, dass ich ab jetzt den Wochen­rück­blick schreibe. Das wurde aber auch mal Zeit. Schließlich dreht sich hier alles um mich und deshalb übernehme ich nun die wöchentlichen Rückblicke.

Eins kann ich euch direkt ver­raten: ich habe richtig viel erlebt 🙂

Und da ich von Haus aus von Schäfi aus ungeduldig bin, fang ich direkt mit meinem absoluten Higlight an.

Am Mittwoch durfte ich Hagrid kennenlernen 🙂

Wir haben einen flauschi­gen Neuzu­gang im Rudel. Hagrid ist vor einein­halb Wochen bei Fraulis Fre­undin Pia einge­zo­gen. Das Baby ist 10 Wochen alt und ein süßer Mix aus Zwergspitz und Shih Tzu. Ich bin richtig ver­liebt in den Kleinen. Nor­maler­weise bin ich kein Fan von Welpen, denn seien wir mal ehrlich: die sind total anstren­gend. Frauli hat mal einen Tag den Welpen einer Fre­undin aufgepasst. Immer, wenn nie­mand hin­sah, packte ich die kleine Ner­ven­säge am Nack­en­fell und trug sie in den Garten. Obwohl ich wir­kich fix wieder rein­ran­nte, das kleine Ding ran­nte ein­fach durch meine Beine hin­durch und wollte wieder mitkom­men. Welpen sind ein­fach nicht mein Ding — ich bin eine Queen und brauchte meinen Schönheitsschlaf.

Aaaaaber… Hagrid ist der hammer<3 Den mochte ich direkt. Titus ist auch mit­gekom­men und so waren wir zu dritt unter­wegs. Zwis­chen­druch kam der Kleine wieder in den Ruck­sack. Das muss man erst ein­mal ver­ste­hen. Ich hab Hagrid direkt gesucht und mich umge­se­hen, aber Pia hat mir dann gezeigt, dass der Kleine in einer Tasche auf ihrem Rücken sitzt. Puuuh, ich hab schon gedacht, er wäre unter­wegs ver­loren gegangen…

Don­ner­stag war Frauli auch bei Hagrid und hat mich nicht mitgenom­men 🙁 Ich habe natür­lich direkt gerochen, bei wem sie war und war ganz schön belei­digt. Als Hagrid Fre­itag mor­gen plöt­zlich hier vor der Tür stand, war aber alles wieder vergessen. Hagrid hatte richtig viel Spaß mit meinem Spielzeug. Wir beide wer­den sicher noch eini­gen Blödsinn anstellen 🙂

Aber nun will ich euch gar nicht länger auf die Folter span­nen und euch den flauschi­gen Hagrid zeigen:

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Such­bild — Wo ist Hagrid? 🙂

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Was habt ihr in der ver­gan­genen Woche erlebt? Habt ihr schon das ein oder andere Wei­h­nachts­geschenk entdeckt?

Alptraum Magendrehung

Vie­len Hun­debe­sitzern läuft es bei dem Wort “Magen­drehung” kalt den Rücken herunter. Ein absoluter Hor­rorgedanke, ein Alptraum.

Die Magen­drehung tritt am häu­fig­sten bei großen und älteren Hun­den auf. Als ob der Schäfi nicht schon genug poten­tielle Krankheiten haben kann, gehört er auch hier zu den am häu­fig­sten betrof­fe­nen Rassen.

Doch was genau ist eine Magendrehung? Und wie kann man dieser lebensbedrohenden Erkrankung entgegentreten?

Der Magen schließt an der Speis­eröhre an und endet im Zwölffin­ger­darm. Er ist zudem nur an zwei Bän­dern befes­tigt und hängt quasi an einer Schnur frei beweglich im Bauchraum. Kommt es nun inner­halb des Gärung­sprozesses zu extremem Gasansamm­lun­gen sowie zu einer Erweiterung des Magens, kann sich dieser unter Umstän­den um die eige­nen Längsachse drehen. Diese Abschnürung führt zu einem Ver­schluss des Magenein– und –ausgangs.

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Die Ursachen einer Magendrehung sind vielfältig und nach wie vor nicht eindeutig geklärt.

Bisher wurde angenom­men, dass eine aus­giebige Füt­terung in Verbindung mit unkon­trol­liertem Herum­tollen eine Magen­drehung her­vor­rufen würde. Mit­tler­weile weiß man, dass auch die Art der Füt­terung eine Rolle spielt. Anver­dauetes, kohlen­hy­dra­tre­iches Fut­ter kann zu einer ver­mehrten Auf­ga­sung führen. Auch durch min­der­w­er­tiges Trock­en­fut­ter könne das Risiko einer Magen­drehung steigen. Eben­falls soll die Füt­terung eines einzi­gen Fut­ters und dessen Größe (kleiner als 30 mm) das Risiko erhöhen. Zusät­zlich sei eine zu schnelle Fut­ter­auf­nahme und die dadurch bed­ingte ver­mehrte Luftauf­nahme gefährlich. Auch eine erhöhte Posi­tion des Fut­ter­napfes kann zu einem ver­mehrten Abschlucken von Luft führen.

Sicher ist nur soviel: Das Risiko einer Magendrehung kann positiv beeinflusst werden, wenn die tägliche Ration auf mehrere Portionen aufgeteilt wird.

Amerikanis­che Wis­senschafter fan­den her­aus, dass eine regelmäßige Gabe von Ascorbin­säure (Vit. C) die Ten­denz einer Magen­drehung eben­falls pos­i­tiv bee­in­flussen kann, da Ascorbin­säure zur Aus­ga­sung des Magens beiträgt.

Eben­falls wis­senschaftlich belegt wurde, dass ruhige Hunde ten­den­ziell häu­figer an einer Magen­drehung erkranken als tem­pra­mentvolle Vier­beiner. Sit­u­a­tio­nen, die für einen Hund großen Stress bedeuten, gehen einer Magen­drehung häu­fig voraus. Außer­dem kon­nte beobachtet wer­den, dass Magen­drehun­gen häu­figer abends als tagsüber auftreten (was jedoch auch daran liegen kann, dass viele Hunde abends die gesamte Tages­ra­tion bekom­men). Genetis­che Zusam­men­hänge wur­den nicht nachgewiesen. Den­noch besteht bei Tieren, bei denen famil­iäre Vorkomm­nisse der Erkrankung beobachtet wur­den, ein erhöhtes Risiko.

Ältere Hunde sind häu­figer betrof­fen als junge Tiere. Der Grund besteht in einer ein­tre­tenden Bindegeweb­ss­chäche im Alter sowie nach­lassender Fes­tigkeit der Magenaufhängebänder.

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Woran erkennt man nun eine Magendrehung?

Als erstes Anze­ichen zeigen die Hunde hin­ter den let­zten Rip­pen einen aufgetriebe­nen Bauch. Häu­fig kon­nte die sog. Gebetsstel­lung beobachtet wer­den, in der der vordere Kör­perteil tief liegt. Betrof­fene Tiere sind unruhig, spe­ichen und ver­suchen zu erbrechen — lei­der erfol­g­los. Durch den Druck des Magens auf das Zwergfell sowie die Hauptschla­gader tritt Amen­not und eine Beein­träch­ti­gung des Blutkreis­laufes ein. Der Hund atmet flach und hat blasse Schleimhäute. In der Regel kön­nen die Hunde sich kaum oder gar nicht mehr auf den Beinen halten.

Und wie muss man als Hundehalter reagieren?

Bei einer Magen­drehung han­delt es sich zweifels­frei um eine akut lebens­bedrohliche Sit­u­a­tion, sodass direkt bei den ersten Anze­ichen ein Tier­arzt aufge­sucht wer­den sollte. Mith­ilfe einer Rönt­ge­nauf­nahme kann die Diag­nose sicher gestellt und eine Mage­nauf­ga­sung von einer Magen­drehung unter­schieden wer­den. Die einzige Möglichkeit den Hund zu ret­ten, besteht in einer oper­a­tiven Rück­ver­lagerung des gedrehten Magens. Vorher muss der Kreis­lauf sta­bil­isiert wer­den, damit eine Narkose durchge­führt wer­den kann. Im besten Fall kann eine Ent­ga­sung und Leerung des Magens vorgenom­men wer­den. Dauert der Zus­tand bere­its zu lange an, kann es auf­grund der schlechten Blutver­sorgung zu einem Abster­ben von Teilen der Magen­wand kom­men oder auch zur Schädi­gung des Milzgewebes. Während und nach der Oper­a­tion kann es zu lebens­ge­fährlichen Herzry­thh­musstörun­gen kommen.

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Wie stehen die Chancen für einen betroffenen Vierbeiner?

Die Prog­nose hängt ab von der Schwere der Auf­ga­sung, weit­erer Organ­schädi­gun­gen sowie des Schock­zu­s­tandes des Hun­des. Die größte Bedeu­tung kommt der Zeit zu, die zwis­chen Auftreten der ersten Symp­tome und der ein­geleit­eten Behand­lungs­maß­nah­men liegt. Mit jeden weit­eren 15 Minuten ver­schlechtert sich die Prog­nose. Unge­fähr 60% der Hunde über­leben eine Magen­drehung, wenn die Ther­a­pie rechtzeitig ein­geleitet wor­den ist.

Wie gehen wir mit dem Risiko einer Magedrehung um?

Queen wird min­destens zwei mal am Tag gefüt­tert. Sie bekommt kohlen­hy­dratarmes Fut­ter, welches sie aus Boden­höhe aufn­immt. Wir ver­suchen Stress­si­t­u­a­tio­nen vor und nach dem Füt­tern zu ver­mei­den. Das ist jedoch leichter gesagt, als getan. Queen bekommt ihr Trock­en­fut­ter zwar unter­wegs, aber immer erst kurz vor Ende der Runde. Ich füt­tere sie nur, wenn ich weiß, dass sie müde ist. Spie­len ist nach dem Füt­tern für min­destens eine Stunde tabu. Da Trock­en­fut­ter zu einer möglichen Ursache gerech­net wird, bekommt Queen abends Nass­fut­ter. Zudem bekommt sie am Abend nach dem Fresssen etwas zum Knab­bern, womit sie sich dann in Ruhe beschäfti­gen kann.

Ob wir eine Magen­drehung auf diese Weise ver­hin­dern kön­nen, weiß ich lei­der nicht. Ich muss zugeben, eine riesen Angst vor dieser Erkrankung zu haben. Nur wenn die ersten Anze­ichen richtig gedeutet und rechtzeitig erkannt wer­den, kann eine Behand­lung zum Erfolg führen.

Habt ihr Erfahrun­gen mit dieser Erkrankung gesam­melt oder habt ihr vielle­icht von weit­eren Ursachen für eine Magen­drehung gehört?

Ein Sonnenaufgang

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Jeder Mor­gen trägt die Hoff­nung in sich, das heute alle gut wer­den wird und alle Sor­gen von gestern ver­schwun­den sind; wie die Zweifel an einem Plan oder die Angst vor etwas Neuem, wie die Sor­gen, wie lange es noch gut gehen wird oder ob einem alles gelingt.

Also warten wir, dass die Nacht vorüberzieht und hof­fen das Beste.

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In der Früh unter­wegs zu sein, hat schon etwas Magisches.

Wenn es noch nicht ganz hell ist, aber die Sonne bere­its aufgeht und es noch ganz still ist…

Ein per­fek­ter Start in einen neuen Tag!

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DogLive 2016 — die Gewinner stehen fest

Bevor wir nun das Geheim­nis lüften, möchte ich mich noch schnell bei allen bedanken, die bei dem Gewinn­spiel mit­gemacht haben! Mit so vie­len Kom­mentaren habe ich nicht gerech­net, ihr seit wirk­lich super!

Die Gewin­ner sind per Los ermit­telt wor­den. Eigentlich wollte Queen diesen Job übernehmen, aber sie kon­nte sich ein­fach nicht für drei Lose entschei­den und hatte immer min­destens fünf Lose unter der Pfote 🙂

Nun spanne ich euch aber nicht länger auf die Folter

Hier sind die Gewinner:

Lea und Izzy

Ramona Widelmann

Boythemalinois

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Liebe Gewinnner, erst ein­mal her­zlichen Glück­wun­sch! Nor­maler­weise würde ich an dieser Stelle nach euren Adresse fra­gen. Da ihr aber alle in der Nähe meiner alten Heimat wohnt, wer­den Queen und ich euch die Karten im Laufe dieses Monats per­sön­lich vor­beib­rin­gen 🙂 Meldet euch den­noch bitte bei mir, denn hierzu müssen wir noch einen Ter­min ausmachen!

Ich möchte natür­lich auch noch ein­mal der Messe und Con­gress Cen­trum Halle Mün­ster­land GmbH vie­len Dank sagen, die das Gewinn­spiel möglich gemacht haben.

 

Psst … Mein Frauli ist der Nikolaus!

So nun melde ich mich aber auch mal wieder zu Wuff. Gestern war Niko­laustag und ich muss euch ganz drin­gend von meinen Beobach­tun­gen erzählen. Wie ihr ja unschwer erken­nen könnt, bin ich eine Schäfi — Dame und das bedeutet, meinen Augen ent­geht nichts. So habe ich auch gestern mein Frauli wieder ganz genau beobachtet und nicht aus den Augen gelassen. Was ich dabei für Ent­deck­un­gen gemacht habe, hat mir ja beinahe den Schlaf ger­aubt. Naja gut, nur beinahe 🙂

Aber ich fange mal vorne an…

Bevor ich mor­gens aus der Tür gehe, geht immer das Frauli vor und sieht vor der Woh­nungstür ihre Schuhe an. Ich warte während dessen im Flur. So war das auch gestern mor­gen. Doch anstatt mich aufzu­fordern her­auszukom­men, kam sie wieder zurück und hielt eine kleine Tüte mit Leck­ereien in der Hand — das habe ich sofort erschnüf­felt. “Guck’ mal Queen, der Niko­laus war da!” Also ich hab weder jeman­den gese­hen noch gerochen noch gehört und wie gesagt, ich bin ein Schäfer­hund und mir ent­geht nichts. Mir war sofort klar, dass da etwas nicht stim­men kann. Und dann waren da auch noch meine Lieblingsleck­ereien drin. Mal ehrlich: Woher soll der Niko­laus sowas denn wissen?

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Und es ging noch weiter…

Nach­mit­tags sind wir zu Oma und Opa gefahren. Dort habe ich einen Strumpf bekom­men, gefüllt mit … genau meinen Lieblingsleck­ereien??!! Auf dem Strumpf saß ein süßer kleiner Pin­guin, den ich sofort vollgesab­bert habe. Hihi 🙂 Was nun hieran auf­fäl­lig war? Der Strumpf! Denn dieser war aus dem gle­ichen Stoff wie Frauli ihn für den Shop im Sor­ti­ment hat. Und dort kon­nte man genau den gle­ichen Strumpf kaufen! Der Niko­laus hat wohl kaum beim Frauli einen Strumpf für mich bestellt, oder?

Video: mein Pinguin

Das war aber noch nicht alles…

Plöt­zlich stand Frauli auf und ging zu ihrer Tasche. Dort holte sie ein kleines Geschenk her­aus, welches eben­falls für mich war. Sobald Frauli zu dieser Tasche geht, setzt bei mir der Tun­nel­blick ein, denn das ist unsere Gassi — Tasche und dort kom­men immer super tolle Spielis raus 🙂 Also ver­ratet mir, wie der Niko­laus das Paket in Fraulis Tasche gelegt hat?!

Video: Geschenke aus­packen kann ich schon ganz gut 🙂

Video: mein neues Quietschiiiii

Und nun verrate ich euch noch ein Geheimnis…

Ich war gar nicht immer artig. Ich mache ganz viel Quatsch und ärg­ere mein Frauli total gerne. Und wenn man nicht lieb ist, bekommt man gar nichts vom Niko­laus! Das war doch jeder Welpe…

Ich bin mir sicher! Mein Frauli muss der Nikolaus sein!

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