Monat: Januar 2016

Sätze, die Queen niemals sagen würde

Inspiri­ert von Nicole und Moe haben auch wir uns die Frage gestellt, welche Sätze Queen niemals sagen würde.

In viel­er­lei Hin­sicht liest Queen sich wie ein offenes Buch, daher sind einige Sätze mehr als offensichtlich 🙂

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  1. Bal­lis finde ich nur so mit­tel span­nend. Du kannst den Ball auf jeden Fall behalten.
  2. Spielis sind nicht so mein Ding. Ich liege lieber den ganzen Tag faul herum.
  3. Kaus­tan­gen mit Hüh­ner­brst? Darfst du gerne ans Tier­heim spenden.
  4. Rohes Fleisch und Kräuter­mis­chun­gen liebe ich. Da kann ich mich nicht im Kör­bchen halten.
  5. Spaziergänge kannst du ruhig ohne mich machen. Ich würde niemals aus­ras­ten, nur weil Frauli mein Hals­band vom Haken nimmt.
  6. Jeden Tag das gle­iche fressen find ich super. Ich würde niemals nach drei Tagen in den Hunger­streik treten.
  7. Im Bett schlafen find ich total blöd. Ich bleibe lieber im Kör­bchen liegen.
  8. Ich würde meinem Frauli niemals hin­ter­her laufen. Das ist viel zu langweilig.
  9. Ich freue mich riesig, wenn fremde Men­schen mich anfassen wollen.
  10. Auf mich zuren­nende unbekan­nte Hunde find ich toll.

 

Und natür­lich fol­gen jetzt auch einige Sätze, die ich niemals sagen würde.

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  1. Einen Hund an die erste Stelle zu set­zen käme für mich nie in Frage.
  2. Ich habe wirk­lich genug Hals­bän­der und Leinen.
  3. Ich finde das über­haupt nicht schlimm, wenn das Hals­band nicht zur Leine passt.
  4. Nein, das reicht völ­lig aus, wenn der Hun­de­hal­ter nur 3 mal am Tag für 20 Minuten raus geht.
  5. Ich kann total ver­ste­hen, dass du dir einen Hund ins Haus geholt hast, obwohl du keine Lust hast dich mit deinem Vier­beiner zu beschäftigen.
  6. Hun­de­hal­ter von kom­plett uner­zo­ge­nen Hun­den sind mir total sympathisch.
  7. Ich liebe es, wenn die Men­schen sagen “Guckt mal, da kommt Kom­mis­sar Rex”
  8. Men­schen, die meinen Hund nicht mögen, finde ich trotz­dem total sympatisch.
  9. Her­aus­forderun­gen machen mir Angst. Ich konzen­triere mich lieber nur auf eine Sache.
  10. Ich würde niemals polar­isierende Beiträge ver­fassen. Haupt­sache jeder mag mich.

 

Und hier kom­men zur aus­gle­ichen­den Gerechtigkeit noch einige Sätze, bei denen Queen sich sicher ist, dass ich sie niemals zu ihr sagen würde:

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  1. Du bist zu groß, um mit im Bett schlafen zu können.
  2. Nein, ich kaufe dir nicht den dreißig­sten Ball.
  3. Du hast genug Spielzeug. Drei große Kisten sind ausreichend.
  4. Vier Schlaf­plätze in einer 80 qm — Woh­nung reichen völ­lig aus.
  5. In zehn Minuten ist dein Napf weg und dann gibt es erst mor­gen wieder etwas.
  6. Heute nehme ich dich nicht über­all mit hin.
  7. Ich habe dein Spielzeug vergessen. Du musst mit einem Stöckchen spielen.
  8. Heute habe ich lei­der keine Leck­erlis in meiner Tasche.
  9. Nur fürs niedlich Gucken bekommst du keine Kaustange.
  10. Dein Schnar­chen stört mich.

 

Wie sieht es bei euch aus? Was würde euer Vier­beiner niemals sagen?

Wir durften testen: Wildes Land

Wildes Land Hun­de­fut­ter steht für gesunde, art­gerechte und natür­liche Ernährung von Hunden.

Lei­der hat es bei uns mit dem bar­fen nicht geklappt, sodass ich immer auf der Suche nach hochw­er­tigem Hun­de­fut­ter und hochw­er­ti­gen Snacks bin.

Schon öfter bin ich über “Wildes Land” gestolpert und war neugierig auf die Pro­dukte. Umso mehr habe ich mich daher gefreut, als wir den Vorschlag beka­men, einiges testen zu dürfen.

Bere­its wenige Tage später erre­ichten uns diese tolle Produkte.

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Das Trockenfutter

Das Trock­en­fut­ter bein­hal­tet 61% Fleisch von lebens­mit­teltauglichen Enten. Ver­ar­beitet wer­den dabei sowohl frisches, als auch getrock­netes Enten­fleisch. Außer­dem sind Kartof­feln und zahlre­iche Wild­kreäuter (Mariendis­tel, Hage­butte, Löwen­zahn, Hibiskus und Ros­marin) enthal­ten.  Alle Pro­dukte von Wildes Land sind frei von Farb-, Aroma– und Kon­servierungsstof­fen. Zudem wer­den die Trock­en­fut­ter aus­nahm­s­los ohne Tierver­suche entwick­elt und pro­duziert. Das Fut­ter ist getrei­de­frei und hypoallergen.

Zusammensetzung:

Frisches Enten­fleisch (20%), getrock­netes Enten­fleisch (20%), Kartof­feln (16%), Erb­sen, Hüh­nchenöl, Bohnen, Lein­samen, Rüben­mark, Bier­hefe, Meere­sal­gen, Fructo-Oligosaccharide (FOS), Mannan-Oligosaccharide (MOS), Yucca Extrakt, Mariendis­tel, Hage­butte, Löwen­zahn, Hibiskus, Rosmarin.

Analytische Bestandteile:

Roh­pro­tein 27,00%, Rohfett 16,00%, Rohasche 8,00%, Rohfaser 2,20%, Feuchtigkeit 8,00%, Kalz­ium 1,40%, Phos­phor 1,10%.

Ernährungsphysiologische Zusatzstoffe:

Vit­a­min A (19.500 IE), Vit­a­min D3 (1.300 IE), Vit­a­min E [t. r. alfa toc. Acet.] (160 mg), Kupfer­sul­fat Pen­tahy­drat (59 mg), Eisenkar­bonat (62 mg), Manganoxid (77 mg), Zinksul­fat Mono­hy­drat (187 mg), Kali­umjo­did (4,85 mg), Sodium Selenit (0,329 mg).
Spurenele­mente: Kupfer (15 mg), Eisen (30 mg), Man­gan (60 mg), Zink (67 mg), Jod (3,7 mg), Selen (0,15 mg)

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Und was meint Queen?

Queen hat das Fut­ter gerne gefressen und sehr gut ver­tra­gen. Die Größe der Brocken war für uns per­fekt. Oft besteht das Trock­en­fut­ter für große Hunde aus sehr großen Brocken. Diese lässt Queen in der Regel liegen. Sie ist in der Regek äußerst wäh­lerisch, doch dieses Fut­ter hat sie gerne genom­men. Dass wir die Sorte mit Enten­fleisch bekom­men haben, war wirk­lich super, denn Queen liebt Entenfleisch.

Ich habe den Geruch des Fut­ters als sehr natür­lich wahrgenommen.

Das Nassfutter

Das Wildes Land Winder­char­ity Menü dient explizit der Ernährung zur Win­terzeit. Die Dose enthält 63% Fleisch von lebens­mit­teltauglichen Gänsen und Puten. Neben Kör­per­musku­latur wird auch Herz­muskel ver­ar­beitet. Zudem ist Leber, Lunge und Hälse enthalten.

Das win­ter­liche Menü mit Gans und Pute wird durch Brat­apfel, Pasti­naken und Preisel­beeren, die zu 100% aus der Lebens­mit­tel­pro­duk­tion stam­men, abgerun­det. Zudem sind Kräuter sowie Dis­telöl enthal­ten. Die Kon­servierung erfolgt in Kochbrühe. Zudem wer­den die Menüs aus­nahm­s­los ohne Tierver­suche entwick­elt und pro­duziert. Die Her­stel­lung erfolgt auss­chließlich in Deutschland.

Mit dem Win­ter­char­ity Menü von Wildes Land wird einen Verein unter­stützt: Vita e.V. Assis­ten­zhunde hat es sich zur Auf­gabe gemacht, Men­schen (ins­bes. Kindern) mit Behin­derun­gen einen aus­ge­bilde­ten Assis­ten­zhund zur Seite zu stellen, um ihnen so zu mehr Selb­st­ständigkeit zu ver­helfen und ihre Leben­squal­ität nach­haltig zu steigern.

Zusammensetzung:

Gans 32% (beste­hend aus Leber, Hälse), Pute 31% (beste­hend aus Herz, Muskelfleisch, Leber, Hälse), Gänse– und Puten­fleis­chbrühe 27,5%, Brat­apfel 4%, Pasti­naken 2%, Preisel­beeren 2%, Min­er­al­stoffe 1%,
Dis­telöl 0,3%, Yucca– Extract 0,1%, Kräuter­mis­chung 0,1% (Basi­likum, Kamille, Löwen­zahn, Peter­silie, Rosmarin).

Analytische Bestandteile:

Roh­pro­tein 10,80%, Rohfett 6,70%, Rohasche 2,50%, Rohfaser 0,50%, Feuchtigkeit 75,00%.

Ernährungsphysiologische Zusatzstoffe:

Vit­a­min D3 200 I.E., Zink als Zinksul­fat, Mono­hy­drat 15 mg, Man­gan als Mangan-II-Sulfat, Mono­hy­drat 3 mg, Jod als Kalz­i­umjo­dat, wasser­frei 0,75 mg.

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Und was meint Queen?

Das Dosen­fut­ter mochte Queen lei­der nicht. Das ist aber nicht außergewöhn­lich und hat mich nicht über­rascht. Queen frisst zwar Dosen­fut­ter, aber es kann dur­chaus sein, dass sie eine bes­timmte Sorte heute frisst und mor­gen ste­hen lässt. Irgend­wie ist sie in der Beziehung seltsam 🙂

Das Dosen­fut­ter machte auf jeden Fall einen gute Ein­druck. Es roch sehr natür­lich und ließ sich leicht zerkleinern.

Hirsch — Dörrfleisch

Das Dör­rfleisch besteht aus frischem und scho­nend luft­getrock­netem Muskelfleisch.

Zusammensetzung:

98% Muskelfleisch vom Hirsch, 2% Col­la­gen­saitling (kann Spuren vom Rind aufweisen)

Analyse der Inhaltsstoffe:

Roh­pro­tein 47%, Rohfett 30%, Rohasche 2,2%, Rohfaser 8%

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Und was meint Queen?

Yummi 🙂 Queen hat das Dör­rfleisch gerne gefressen. Gut gefallen hat mir, dass man die Stan­gen ohne Mühe durch­brechen kon­nte und so auch einen Snack für zwis­chen­durch hat. Das Dör­rfleisch wurde in einer wiederver­schließbaren Pack­ung geliefert.

Geweih Kausnack

Hirschgeweih ist ein natür­licher Kaus­nack, der die Vier­beiner über einen lan­gen Zeitraum beschäfti­gen kann. Hier­bei han­delt es sich um natülich abge­wor­fene Geweihstücke.

Inhaltsstoffe:

100 % Hirschgeweih

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Und was meint Queen?

Wie man sieht, fand sie das Geweih­stück super.

Gut gefallen hat mir, dass es die Geweih­stücke nicht nur in ver­schiede­nen Größen, son­dern auch wahlweise ganz oder hal­biert bestellt wer­den können.

Und hier noch ein Tip am Rande: Sollte der Hund das Inter­esse an dem Geweih­stück ver­lieren, so kann man es über Nacht in Wasser legen. Das Geweih riecht dann wieder frisch und ver­leitet den Hund erneut zum Knabbern 🙂

Zusammengefasst kann ich sagen, dass mir die Produkte wirklich gut gefallen haben. Mir gefällt vor allem, dass bei der Produktion auf Lebensmittelqualität geachtet und auf Tierversuche verzichtet wird.

Die Pro­dukte sind uns kosten– und bed­i­n­ungs­los zur Ver­fü­gung gestellt worden.

DogLive 2016 — wir waren dabei!

Am ver­gan­genen Woch­enende fand die DogLive in Mün­ster statt — die per­fekte Mis­chung aus Messe und Mitmachprogramm.

In den let­zten bei­den Jahren war ich bere­its als Besucher auf der Messe und beze­ich­nete diese immer als “erstes High­light im neuen Jahr”. Als uns im Spät­som­mer ver­gan­genen Jahres die Ein­ladung erre­ichte, freuten wir uns bere­its riesig. Doch als wir ver­gan­gene Woche zur Presskon­ferenz geladen wur­den, wuchs die Freude noch im Längen.

Die Pressekon­ferenz bot einen inter­es­san­ten Ein­blick hin­ter die Kulis­sen. Kirsten Brox vom Organ­i­sa­tion­skomi­tee für die Agility — Tro­phy beant­wortete Fra­gen zur Rally Obe­di­ence. Ver­ena Schlink­ert bot als Pro­jek­tlei­t­erin schon mal einen kleinen Ein­blick in das Pro­gramm rund um die Messe. Tom Fritsch mit Lud­wig plaud­erte über die Auf­gabe als Jurymit­glied beim DogLive Mul­ti­tal­tent und ver­riet uns schon mal seine Favoriten. Auch Lars Ilch­mann vom 4 — Pfoten — Mobile war dort und ließ uns den Dog — Lin­ers besichtigen.

Am Sam­stag mor­gen um 10 Uhr ging es los.

Zum ersten Mal waren wir nicht nur Besucher. Als Teil der Presse wur­den wir mit einem Presseausweis aus­ges­tat­tet. Das war schon ziem­lich cool 🙂

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Um 11 Uhr fand erneut ein kleine Pressekon­ferenz statt. Wir wur­den nett begrüßt, ein­mal über die gesamte Messe geführt und ver­schiede­nen Ausstellern vorgestellt. Ohne diesen ersten Überblick hätte ich mich mit meinem schlechten Ori­en­tierungssinn sicher auf der Messer verlaufen 🙂

Unter dem Motto der Messe “Mein Hund & Ich” ging es also los.

Ins­ge­samt rund 15.000 Zweibeiner mit rund 3.000 Vier­bein­ern besuchten die DogLive.

Wer Lust zum Shop­pen hatte, wurde unter den 160 Ausstellern garantiert fündig.

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Während sich einige Stände mit dem Thema BARF auseinan­der­set­zen, waren auch die “üblichen Verdächti­gen” wie Plat­inum, Mer­adog, Rinti vertreten. Ich erin­nere mich noch gut an einen Aussteller, der Naturkost, kreiert von der Star — Köchin Cor­nelia Poletto, anbot. Vielle­icht könnt ihr hier bald mehr darüber lesen 🙂 Über ergonomisch geformte Hun­de­bet­ten bis hin zu kom­plett druchgestyl­ten Schlafecken war auch hier einiges vertreten. Zudem kon­nte man sich über diverse Hun­derassen an speziellen Stän­den informieren.

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Die Hunde der Aussteller waren alle sehr entspannt.

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Unser High­light war der Stand von “mary’s leashes”. Die handge­fer­tigten Tauleinen ließen mein Herz höher schla­gen. Trotz der Hek­tik und der vie­len Inter­essen­ten nahm sich Mar­ion, die hin­ter der Firma steckt, Zeit für uns und ich hatte die Möglichkeit Queen in eini­gen tollen Hals­bän­dern bewun­dern zu dür­fen. Aber dazu bald mehr 🙂

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Richtig begeis­tert waren wir von dem Dog­liner T730. Hier­bei han­delt es sich um ein speziell für den Vier­beiner umge­bautes Wohn­mo­bil — das “4 — Pfoten — Wohn­mo­bil”. Ange­fan­gen bei einem Anti­s­chlab­ber — Napf, über pfoten­fre­undliche Ram­pen bis hin zu einer Kom­fort­box mit eigenem Fen­ster ließ das Wohn­mo­bil keinen Hun­dewun­sch unerfüllt.

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Natür­lich kon­nte ich nicht an den getrock­neten Fis­chstücken, Gewei­hen und Rehrip­pen vor­beige­hen. Eine riesige Tasche hing den Rest des Tages über meine Schulter 😀

Beein­druckt haben wir eine Zeit lang das Agility Tunier ver­folgt. Die Zweibeiner hat­ten oft Mühe beim Tempo ihres Vier­bein­ers mithal­ten zu kön­nen 🙂 Auch auf der Rennbahn gab es einiges zu Bestaunen. Einige Hunde sind wirk­lich unglaublich schell.

Beson­ders pos­i­tiv aufge­fallen ist, dass es für eigentlich jeden Hund und Hal­ter eine Mit­machak­tion gab. Wer es nicht ganz so genau nimmt oder vielle­icht gesund­heitlich oder anatomisch mit anderen Sportarten nicht mithal­ten kann, der fand seinen Spaß beim Rally Obe­di­ence. Wirk­lich toll war, dass über­all der Spaß im Vorder­grund stand. Nahm der Hund die falsche Hürde, ran­nte statt zum Her­rrchen wild durch die Menge oder legte sich der Hund ein­fach ver­dutzt neben die Auf­gabe — über­all wurde den­noch gelacht und man erfreute sich an seinem Vierbeiner.

Hund und Halter konnten sich gemeinsam neuen Aufgaben stellen
Hund und Hal­ter kon­nten sich gemein­sam neuen Auf­gaben stellen

 

Dass ich Nicole wieder­se­hen kon­nte, hat mich ganz beson­ders gefreut. Und endlich kon­nte ich Kel­lie per­sön­lich ken­nen­ler­nen. Die Berichte von den bei­den findet ihr hier und hier.

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Nicht so gut gefallen hat uns die Unver­schämtheit mancher Hun­debe­sitzer. An vie­len Ecken und Wän­den lief Urin herunter und es roch an manchen Stellen wirk­lich unan­genehm. Ich weiß, wie schnell so ein Miss­geschick passieren kann. Aber die Hun­debe­sitzer soll­ten etwas mehr Ver­ant­wor­tungs­be­wusst­sein sowie Anstand zeigen und die Hin­ter­lassen­schaften ent­fer­nen. Hier­für standen Kot­beu­tel zur Ver­fü­gung und auch eine Zewa — Rolle wäre bes­timmt nicht weit gewesen.

Wie Queen die Messe erlebt hat und was wir geshoppt haben, erzählt auch Queen bald selbst. Über die Gala berichte ich eben­falls noch ausführlich 🙂

 

Liebster Award — Blogempfehlungen

Als erstes möchte ich mich bei Julia von Gipfelp­foten für die Nominerung bedanken! Obwohl das hier nicht unsere erste Nominierung ist, freuen wir uns immer wieder sehr. Schön, dass dir mein Blog gefällt!

Darum geht es:

Der Lieb­ste Award soll vorallem neuen Blogs helfen, bekan­nter zu wer­den – aber auch für alte Hasen ist es eine gute Möglichkeit noch bekan­nter zu wer­den. Der Lieb­ste Award ist eine Ver­net­zung zwis­chen den Blog­gern und es funk­tion­iert ganz ein­fach. Man wird nominiert, beant­wortet die gestell­ten Fra­gen, stellt selbst wieder Fra­gen und nominiert erneut Blogs für den Lieb­sten Award.

Und hier sind auch schon meine Antworten auf Julias Fragen:

Was sind deine Blog-Themen?

In  meinem Blog dreht sich alles um meine Fell­nase Queen. Wir berichten von unserem All­tag und testen Pro­dukte rund um den Hund. Ich schreibe nicht nur per­sön­liche Texte, son­dern ver­fasse auch gerne wis­senswerte Beiträge, ins­beson­dere um das Thema Recht und Hund.

Seit wann blog­gst du?

Dietut­nichts gibt es seit Juli 2015.

Welche Moti­va­tion steckt hin­ter deinem Blog?

Ich ver­suche möglichst viel von dem Leben meiner Fell­nase fes­thal­ten zu kön­nen und freue mich immer sehr, wenn meine Leser uns dabei begleiten. Gle­ichzeitig möchte ich aber auch unter tier­schutzrechtlichen Gesicht­spunk­ten einige Hun­de­hal­ter wachrüt­teln. Es gibt nach wie vor Men­schen, die ihren Hund an Stachel­hals­bän­dern führen oder die ihrem Hund mit Aggres­sio­nen und Wut begeg­net. Zudem liegt es mir beson­ders am Herzen, den Ruf des Schäfer­hun­des in ein zeit­gemäßes Licht zu rücken, denn dieser Rasse wird lei­der viel zu oft mit unbe­grün­de­ten Vorurteilen begegnet.

Was treibt dich an weiterzumachen?

Natür­lich in erster Linie meine Hündin Queen. Sie liefert mir jeden Tag neue lustige, span­nende und zum Nach­denken anre­gende Geschichten. Außer­dem liegt es mir sehr am Herzen, dass jeder Hund als voll­w­er­tiges Fam­i­lien­mit­glied betra­chtet wird. So viel Liebe, wie ein Hund uns gibt, kön­nen wir gar nicht zurück geben. Und wenn ich dann lese, dass ein Hun­de­hal­ter das Ket­ten­hals­band in den Müll gewor­fen hat und seinen Hund ein vernün­ftiges und art­gerechtes Hals­band gekauft hat, dann weiß ich, dass meine Texte etwas erre­ichen und besser geht es gar nicht 🙂

Was ist dein Lieblingsreiseziel?

Ich würde unglaublich gerne durch Schwe­den oder Nor­we­gen reisen. Ein­mal weg von dem ganzen Stress im All­tag und raus in die Natur.

Hotel, Champ­ing oder Back­pack­ing… welcher Reise­typ bist du?

Wohn­mo­bil 🙂 Mein absoluter Traum ist es, ein Wohn­mo­bil zu besitzen. Ich stelle mir das ein­fach unglaublich befreiend vor, losz­u­fahren und ein­fach irgendwo in der Natur anzuhal­ten. Ger­ade mit Hund ist das ein­fach perfekt.

Welchen Sport betreibst du am liebsten?

Sport? Was ist das und kann man das essen?

Hast du Haustiere? Wenn ja, welche?

Ich teile Sofa und Bett mit meiner Schäfi — Dame Queen. Sie ist der per­fekte Hund für mich und mein ständi­ger Begleiter.

Wenn du die/der König/in der Welt wärst, was würdest du verändern?

Ich würde der Tierquälerei ein Ende set­zen. Men­schen, die Tiere quälen müssen viel härter bestraft wer­den. Kein Haustier sollte auf der Straße oder in einem Tier­heim leben müssen. Das Leben mit einem Tier sollte jedem ein­facher gemacht wer­den. In jeder Stadt sollte es Tiertafeln und Tiertagesstät­ten geben, Tiere soll­ten mit ins Büro dür­fen und kein Ver­mi­eter dürfte mehr die Hal­tung eines Tieres unter­sagen (solange nichts dage­gen spricht).

Ach ja und Welt­frieden und so 🙂

In welches Jahr würdest du mit einer Zeit­mas­chine reisen?

Das ist eine gute Frage… Darf mein Hund dann mitkommen?

Dein größter Wunsch?

Mein größter Wun­sch ist defin­tiv, noch ganz viele tolle Jahre mit meinem Hund genießen zu dürfen.

 

Jetzt seit ihr gefragt:

Ich nominieren heute nur zwei Blogs, weil ich schon mehrfach nominiert habe 🙂

Shiv­awuschel

Hoflove

Meine Fra­gen an euch:

Was war der entschei­dende Moment, in dem du dich für einen Blog entsch­ieden hast?

Gab es Momente, in denen du deinen Blog schließen wolltest?

Wo soll die Reise mit deinem Blog hingehen?

Beschreibe dich in drei Worten.

Stell dir vor, eine Fee taucht auf und du hast 3 Wün­sche frei. Für welche Wün­sche würdest du dich entscheiden?

Wo siehst du dich in zehn Jahren?

Wie sieht dein per­fek­ter Tag aus?

Wir alle wür­den Dinge anders machen, was wäre es bei dir?

Wie würde für dich der per­fekte Ort aussehen?

Auf was kön­ntest du in deinem Leben niemals verzichten?

Was kön­ntest du gerne streichen?

 

Die Regeln:

Bedankt euch bei der Per­son, die euch nominiert hat, und ver­linkt sie auf eurer Seite. Falls möglich, hin­ter­lasst auf ihrem Blog einen entsprechen­den Kom­men­tar, in dem ihr auch für andere sicht­bar den Award annehmt.
Kopiert das Emblem oder holt euch ein zu euch passendes aus dem Netz und stellt es sicht­bar auf die Award-Seite, so dass der Lieb­ster Award nach außen hin sicht­bar ist und bleibt.
Beant­wortet die 11 Fra­gen, die euch gestellt wur­den und veröf­fentlicht sie auf eurer Seite. Wer über die Fra­gen hin­aus Fak­ten über sich präsen­tieren möchte, kann dies in einem eige­nen Blog: Fak­ten über mich (bis zu 11 möglich); wer mit den Fra­gen gar nichts anfan­gen kann, darf sie aus­nahm­sweise auch mal gegen Fak­ten aus­tauschen; sollte das dann aber auch entsprechend begründen.
Denkt euch 11 neue Fra­gen für die Blog­ger aus, die ihr nominieren wollt und stellt die Fra­gen auf euren Blog.
Kopiert die Regeln und stellt sie eben­falls auf euren Blog, damit die Nominierten wis­sen, was sie zu tun haben.
Nominiert zwis­chen 2 und 11 neue Blog­ger, die ihr gerne weiter empfehlen wollt. Das soll­ten möglichst solche sein, die noch wenig bekannt sind, aber empfehlenswerte Inhalte bieten. Wer möchte kann sich dabei an die 200er – 3000er Fol­lower / Leser Regel hal­ten, also solche Blogs empfehlen, die unter­halb dieser Zahlen liegen.

Stellt die neuen Nominierun­gen auf eurer Seite vor und gebt den jew­eili­gen Blog­gern eure Nominierung per­sön­lich bekannt. Emp­fohlen wird dafür die Kom­men­tar­funk­tion auf den jew­eili­gen Blogs zu nutzen, falls diese passend ist.

Wochenrückblick 11.01. — 17.01.2016

Oh hund, war das eine Woche…

Ich habe so viel erlebt, dass ich jetzt noch müde bin 🙂

Frauli und ich sind ganz oft ins Büro gefahren und haben ganz viele Sachen dor­thin gebracht. In der Woh­nung ist nun mega viel Platz — super für mich zum Spie­len 😀 Noch habe ich nicht ganz ver­standen, warum wir da immer so viele Sachen hinge­bracht haben. Sogar ein Kör­bchen und ein Kissen von mir waren dabei… Ich glaube, wir sind da bald öfter. Aber da bin ich mir noch nicht sicher. Also ohne meine Spielies mach ich da nicht mit. Und auch nicht ohne Leckereien.

Wenig­stens kann man dort super spazieren gehen, denn direkt an der näch­sten Straße­necke fängt ein toller Wald an, den wir diese Woche schon erkun­det haben. Und direkt hin­ter dem Büro ist ein Stadt­park. Wenn mir also lang­weilig wird, kann ich die Gegend unsicher machen 🙂

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Gestern war ich mit Frauli auf der DogLive in Mün­ster. Zum ersten Mal durfte ich mit auf eine Hun­demesse. Das war ganz schön aufre­gend. Eigentlich ist Frauli stets bemüht, dass ich keinen Kon­takt zu anderen Hun­den habe, solange ich angeleint bin. Nor­maler­weise fühle ich mich dann auch bedrängt. Gestern merkte sie schnell, dass sich das auf einer Messe wohl nicht ver­mei­den lässt. Sie war aber mega stolz auf mich, denn ich habe mich über jeden Hund ganz doll gefreut gestern und sogar einige Artgenossen zum Toben aufge­fordert. Das mache ich eigentlich nicht, schließlich bin ich eine Queen und die lässt sich nun mal auffordern.

Weil ich so lieb war, habe ich ganz viele tolle Sachen bekom­men. Aber davon berichte ich euch noch aus­führlich. Außer­dem erzählt euch Frauli noch ganz viel von der Messe, zeigt euch einige Bilder und berichtet von der Gala am Abend. Ihr werdet also noch so einiges über die DogLive lesen kön­nen in der kom­menden Woche 🙂

Lasst es euch gut gehen und habt einen schö­nen Start in die neue Woche!

Ein Tag im Wald

Queen und ich haben heute die aller­let­zten Sachen ins Büro gebracht. Nun ist es fer­tig ein­gerichtet und auch der Shop im Keller ist nun kom­plett. Ein komis­ches Gefühl, dass wir ab Mon­tag dort unsere Tage ver­brin­gen werden.

Als ich heute mor­gen aufgewacht bin, hatte ich tier­sch Lust zu fotografieren. Schon während der Mor­gen­runde hatte ich die Kam­era mitgenom­men. Allerd­ings war das Licht eine Katas­tro­phe. Nach­dem wir alle Sachen aus­gepackt haben, hiel­ten wir auf dem Rück­weg an einem Wald an. Schon als ich die Strecke zum Büro das erste Mal gefahren bin, wusste ich, dass wir hier unbe­d­ingt mal Spazieren gehen müssen.

Heute hat sich endlich die Gele­gen­heit ergeben und natür­lich durfte die Kam­era nicht fehlen.

Die Strecke war super anstren­gend, denn es ging die ganze Zeit rauf und runter. Direkt in der Mitte zwis­chen den vie­len Hügeln liegt der Hun­de­platz vom SV. Natür­lich mussten wir auf dem Rück­weg dort vor­bei. Die Aus­sicht war wirk­lich beeindruckend.

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Hilfe! Mein Frauli versteht mich nicht

Sagt mal — wie lange dauert das eigentlich, bis die Zweibeiner ver­ste­hen, was wir von ihnen wollen?

Mein Frauli scheint da irgend­wie von der schwieri­gen Sorte zu sein.

Ich erzähle euch mal von einem typ­is­chen Son­ntag mor­gen bei uns.

Wenn Frauli aufwacht, steht sie mega schnell auf und zieht sich in einem wahnsin­ni­gen Tempo an. Direkt werde ich geschnappt, bekomme mein Hals­band um und muss vor die Tür.

Wuff? Ich bin ein Welpe. Und was müssen Welpen, wenn sie mor­gens aufwachen? Genau. Piseln.

Anstatt mich also auf mein kleines Klo zu lassen, geht die mit mir spazieren?!?!

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Ich habe näm­lich draußen im Garten ein kleines Klo. Frauli und Her­rchen haben an eine Stelle im Garten ein wenig Rinden­mulch gekippt und als ich noch ein Mini — Hagrid war, musste ich ständig piseln. Ich durfte dann in den Garten zu meinem Klo gehen.

Und jetzt soll ich das draußen machen? Wo alle zusehen?

Niemals!

Frauli läuft dann also gefühlte hun­dert mal mit mir an der Wiese ent­lang bis sie schließlich aufgibt. Hey, an mir liegt es nicht. Sie hätte nur die Terassen­tür öff­nen müssen und schwups hät­ten wir wieder ins Bett gehen kön­nen. Kom­men wir dann wieder Zuhause an, ver­suche ich natür­lich ihr deut­lich zu zeigen, was ich möchte. Ich kratze also wie wild an der Tür. Aber nein. Sie packt mich wieder und es geht erneut auf die Wiese. Ja sagt mal, ver­ste­hen die Zweibeiner denn gar nichts?

Frauli hat mich da von Anfang an nicht ver­standen. Wenn wir im Wald oder auf der Wiese waren, dann hat sie mich immer dort schnup­pern lassen und gewartet. Aber worauf eigentlich? “Guck’ mal wie der Titus das macht.” Aber ich kann doch nicht machen was Titus macht. Der hebt ein Bein so komisch hoch. Ich weiß gar nicht wie das geht…

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Ich bin zwar klein aber ich weiß, was ich will. Und was ich will, ist mein Klo im Garten!

Und soll ich euch mal ein Geheim­nis ver­raten? Frauli macht doch auch nicht draußen. Und Her­rchen auch nicht. Die haben auch so einen Ort im Haus. Ich habe noch nie gese­hen, dass Frauli in den Wald macht.

Also warum soll ich das dann machen? Nach­her sieht das noch jemand?

Kommt gar nicht in Frage!

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Der Hund ist kein Wolf und der Mensch kein Rudelführer

Vor weni­gen Tagen habe ich einen Artikel über Cesar Mil­lan verfasst.

Ich wusste vorher, dass ich mir mit diesem Beitrag nicht nur Fre­unde machen werde. Aber das ist in Ord­nung, denn da stehe ich drüber. Ich habe lediglich meine Mei­n­ung in Worte gefasst und die hat sich auch kein Stück geändert.

Ich habe zahlre­iche Kom­mentare und Nachrichten bekommen.

Ange­fan­gen von “Ich teile deine Mei­n­ung zu 100%” bis hin zu Belei­di­gun­gen, die ich hier nicht wieder­holen möchte.

Darum soll es aber heute gar nicht gehen.

Zahlre­iche Kom­mentare hat­ten eines gemeinsam:

Viele Hun­de­hal­ter sprachen davon, stolz zu sein, dass sie ein Rudelführer seien. Einige stützten ihre Argu­mente auf das ange­blich aggres­sive und dom­i­nate Alpha — Tier in einem Wolf­s­rudel . Immer wieder wur­den Par­al­le­len zum Leben eines Wolfes gezogen.

Doch seien wir mal ehrlich:

Mit einem Wolf haben unsere Hunde nicht mehr viel gemeinsam!

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Der Hund stammt vom Wolf ab. Insoweit besteht Einigkeit.

Ein Hund sollte auch nicht ver­men­schlicht wer­den, damit er sich in seinem natür­lichen Ver­hal­ten frei ent­fal­ten kann. Auch hier ist man sich einig.

Aber sollte man einen Hund wie einen Wolf betrachten?

Unsere Hunde leben weder im Wald noch beschaf­fen sie sich ihr Essen selbst. Sie leben auch nicht auss­chließlich mit Artgenossen zusammen.

Unsere Hunde sehen völ­lig anders aus. Sie führen ein vol­lkom­men anderes Leben. Durch die Zucht sind viele Urin­stinkte eines Wolfes nach und nach verschwunden.

Die Art zu kom­mu­nizieren hat sich eben­falls verän­dert. Manche Hunde haben gar nicht die anatomis­chen Möglichkeiten wie ein Wolf zu kom­mu­nizieren. Ihnen fehlt vielle­icht die lange Rute oder sie haben viel weniger Gesicht­szüge als der Wolf.

Die Hunde leben mit uns zusam­men. Die aktuelle Forschund ist sich sicher, dass zwis­chen uns kann kein Rudel entste­hen kann. Ein Rudel gibt es nur unter art­gle­ichen Tieren. Das bedeutet natür­lich nicht, dass wir keine Beziehung zu unserem Hund haben. Neuste Forschungsergeb­nisse zeigen, dass Hunde uns Men­schen gar nicht in ihre Ran­gord­nung mit einbeziehen.

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Außer­dem sind sich der Großteil der Wolfs­forscher in fol­gen­den Punk­ten einig:

Ein Rudel gle­icht einer Fam­i­lien­struk­tur. Ein andauern­der Kampf um die Ran­gord­nung gibt es nicht. Ein Alphatier zeich­net sich durch Fre­undlichkeit und Für­sor­glichkeit aus. Alphatiere beschützen und sind tol­er­ant. Unvorherge­se­hene Gewalt geht niemals von ihnen aus. Alphatiere sind abso­lut sou­verän und wür­den ihre Rudelmit­glieder niemals unter Druck set­zen oder bedrohen.

Zu kör­per­lichen Auseinan­der­set­zun­gen oder Aggres­sio­nen kommt es nur im absoluten Not­fall, in dem es in der Regel um Leben oder Tod geht. Das weit ver­bre­it­ete Nack­en­schüt­teln zur Maßregelung von Hun­den wird daher von einem Hund als Angriff auf sein Leben inter­pretiert. Dies führt zu einem Ver­trauensver­lust des Hun­des zu seinem Menschen.

Gesten der Unter­w­er­fung wer­den niemals von einem Alphatier erzwungen.

Ein Hund, der sein Fut­ter vertei­digt ist nicht zwangsläu­fig dom­i­nant. Vier­beiner liegen vielle­icht nur auf dem Sofa, weil sie es bequem finden und nicht, weil sie das Alphatier sein wollen.

Und selbst wenn man den­noch von einer rudelähn­lichen Gemein­schaft aus­ge­hen will, so sollte man sich nur dann als “Rudelführer” beze­ich­nen, wenn man auch alle diese Voraus­set­zun­gen erfüllt. Nur, wenn wir stets sou­verän und ruhig sind; nur, wenn wir unserem Hund stets Schutz bieten und kein­er­lei Aggres­sio­nen zeigen (außer es geht um Leben und Tod), nur dann darf man sich Rudelführer nennen.

Ein Rudelführer ist keine Per­son, die mit stolz geschwell­ter Brust voraus­geht und durch aggres­sive Gesten sein Rudel lenkt!

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Es gibt zahlre­iche Par­al­le­len zwis­chen Hund und Wolf, aber wir müssen ver­ste­hen, dass unsere Hunde keine Wölfe sind!

Zwar kön­nen wir von den Wölfen viel für den Umgang mit unserem Hund ler­nen, aber wir kön­nen unseren Hund nicht wie einen Wolf behandeln.

 

 

Was die Schlafposition eines Hundes verrät

Ich bin mir sicher, wir alle haben schon ein­mal hek­tisch das Handy gesucht, um schnell von der Schlaf­po­si­tion unserer Hunde ein Foto machen zu kön­nen 🙂 Manch­mal sehen schlafende Hunde ein­fach nur niedlich aus und manch­mal fragt man sich, wie man in einer solchen Posi­tion über­haupt schlafen kann.

Doch was ver­rät uns eigentlich die Schlaf­po­si­tion über den Charak­ter und den Gemüt­szu­s­tand unseres Hundes?

Queen ist ein Seitenschläfer.

Wann immer sie aus­re­ichend Platz zur Ver­fü­gung hat, schläft sie auf der Seite. Daher bevorzugt sie eigentlich auch ihr Kissen oder den Tep­pich für ein Schläfchen nach der Runde.

 Die meis­ten Hunde schlafen auf diese Weise.

Man sagt, dass diese Hunde aus­geglichen und ver­trauensvoll seien. Diese Schlafz­po­si­tion sein ein Zeichen dafür, dass sich der Hund wohl fühlt und keiner Äng­ste verspürt.

Queen hat erst nach einiger Zeit in dieser Posi­tion geschlafen, während Püppi direkt und über­all entspannt schlafen kon­nte. Bei Queen kon­nte man sehr gut beobachten, dass je mehr Selb­st­be­wusst­sein sie bekam, desto häu­figer schlief sie entspannt auf der Seite, oft in ihrem Korb aber manch­mal auch mit­ten im Weg.

Die Fuchs — Stellung

Hunde, die in der Fuchs — Stel­lung schlafen, kringeln sich zusam­men, sodass der Kopf die Rute berührt.

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Auf dem Bild liegt Queen nur leicht einge­dreht. Hunde die in der Fuchs — Stel­lung schlafen, drehen sich oft noch stärker ein und lassen nahezu keinen Raum zwis­chen ihren Körperteilen.

Hunde, die sich auf diese Weise zusam­men­rollen, tun dies, um sich zu schützen. Ver­hal­tens­forscher gehen davon aus, dass dieses Ver­hal­ten eine Art Urin­stinkt sei — ein Über­lebensin­stinkt, womit der Hund seine lebenswichti­gen Organe schützen und seine Kör­per­wärme spe­ich­ern kann. Diese Schlaf­po­si­tion bedeutet aber nicht zwangsläu­fig, dass sich der Hund nicht wohlfühlt oder wenig Ver­trauen hat. Viele Hunde kön­nen auf diese Weise ein­fach besser und ruhiger schlafen.

Der sog. Superman

In dieser Schlaf­po­si­tion liegt der Hund auf dem Bauch, während die Vorder­beine nach vorne aus­gestreckt sind und die Hin­ter­beine nach hin­ten. Viele Hunde nutzen diese Posi­tion, wenn sie sich aus­ruhen oder dösen. In der Regel schlafen die Hunde also gar nicht, wenn sie in dieser Posi­tion liegen. Häu­fig beobachtet man diese Kör­per­hal­tung bei wach­samen und energiere­ichen Hun­den, denn auf diese Weise kann der Hund direkt auf allen Pfoten ste­hen und loslaufen. Natür­lich kann es auch passieren, dass die Hunde in dieser Posi­tion ein­schlafen, den­noch geht man davon aus, dass sie eigentlich nur ruhen wollten.

Lei­der gibt es zu dieser Schlaf­po­si­tion kein Foto von Queen. Ich kann mir vorstellen, dass diese Posi­tion für einen Schäfer­hund anatomisch vielle­icht unbe­quem sein kön­nte, da diese Rasse über keinen ger­aden Rücken ver­fügt, da die sog. Kuppe leicht abfällt. Hier­bei han­delt es sich jedoch nur um eine Ver­mu­tung von mir. Queen habe ich noch nie der­art schlafen oder liegen sehen.

Püppi schläft regelmäßig in dieser Posi­tion. Bei ihr ist es aber auch anatomisch kein Problem 🙂

Die Pfoten in die Luft

Liegt ein Hund auf dem Rücken, so zeigt er seine ver­wund­barsten Stellen. Ein mis­strauis­cher Hund würde eher sel­ten auf diese Weise schlafen. Ein Wolf würde eben­falls nie der­art schlafen, da er sich so angreif­bar machen würde. Hun­de­hal­ter, deren Hunde auf dieser Weise schlafen, kön­nen sich laut der Ver­hal­tens­forscher glück­lich schätzen. In diesem Moment fühlt sich der Hund pudel­wohl und geboren. Ange­blich wür­den nur aus­geglich­ene, sehr stress­re­sistente und aufgeschlossene Hunde mit den Pfoten in der Luft schlafen.

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Queen schläft regelmäßig so, wenn sie in ihrem Kör­bchen liegt. Außer­dem legt sie sich immer so neben mich, wenn wir zusam­men im Bett kuscheln 🙂 Obwohl ich glaube, dass sie nur ihren Bauch gekrault bekom­men möchte 😀

Die Bauchschläfer — Position

Ein Bauch­schläfer streckt seine Hin­ter­läufe nach hin­ten aus, während seine Vorder­läufe eben­falls nach hin­ten gestreckt sind. Man geht davon aus, dass diese Hunde anges­pannt sind und Schwierigkeiten haben, sich zu entspan­nen. Bauch­schläfer gel­ten als sen­si­bel, aber auch als scheu und ängstlich.

Ich kann euch lei­der kein Foto zeigen, denn weder Queen noch Püppi schlafen in dieser Position.

Die Ohnmachtsstellung

Der Hund liegt auf dem Rücken und wirkt ohn­mächtig. Die Glei­d­maßen hän­gen schlaff zur Seite.

Viele Hunde schlafen in dieser Posi­tion, wenn es draußen kalt ist und sie vor einer Heizung liegen. Man geht davon aus, dass die Hunde ver­suchen sich abzukühlen. Hunde, die tagsüber viel unter­wegs und sehr aktiv gewe­sen sind, zeigen diese Posi­tion häu­figer. Allerd­ings gibt es auch viele Vier­beiner, die diese Posi­tion aus Bequem­lichkeit wählen. Hunde, die häu­fig auf diese Weise schlafen, seien anpas­sungs­fähig, gelassen und entspannt.

Wie schlafen eure Hunde? Habt ihr vielle­icht auch kleine Anhalt­spunkte, die ihr mit der Schlaf­po­si­tion in Verbindung bringt?

Es ist schön zu wis­sen, wenn unsere Hunde entspannt schlafen kön­nen. Hier könnt ihr euch drei super Tips holen, wie ihr eurem Hund einen entspan­nten Schlaf beschaf­fen könnt.

 

Die beste Stadt für Hunde

Welche Stadt ist eigentlich die hun­de­fre­undlich­ste Stadt in Deutschland?

Ich per­sön­lich würde diese Frage zum größten Teil danach beurteilen, wieviel Grün­flächen in und um die Stadt zu finden sind. Außer­dem wäre für mich rel­e­vant wieviele Hunde dort leben und wieviel Freiraum man seinem Vier­beiner dort bieten kann.

Nun hat sich herausgestellt, dass leipzip die beliebteste Stadt für Hunde ist.

Warum aus­gerech­net Leipzip?

Dort leben 17.000 Hunde zusam­men mit 544.500 Zweibein­ern. Auf 17 Hek­tar Grün­fläche kann sich der Vier­beiner in über 50 Möglichkeiten ordentlich die Beine vertreten. Rund 100 Teichan­la­gen sowie 200 km Flus­sland­schaft bieten eben­falls tolle Optio­nen zur Abküh­lung der Pfoten. Die Hun­des­teuer liegt bei 96,00 EUR.

Die Stadt enthält 30 Hun­de­sa­lons, 48 Tierärzte, 14 Shops für Tierbe­darf sowie 10 Hundeschulen.

2015 bekam Leipzip den Dog Award verliehen.

http://www.gelbeseiten.de/branchenbuch/leipzig

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