Monat: Februar 2016

Urban Exploration: ein Zufallsfund

Als wir am Fre­itag vom Büro aus nach Hause fuhren, wollte ich unbe­d­ingt irgendwo anhal­ten, um noch eine Runde mit Queen drehen zu können.

Schon mehrfach ist mir ein Schild mit der Auf­schrift “Wald­see” aufge­fallen. Ent­deckt hat­ten wir ihn noch immer nicht, sodass ich die Straßen ein Stück weiter hereinge­fahren bin und wir von der anderen Seite aus in den Wald gin­gen. Auf unserer Runde ent­deck­ten wir eine ver­lassene Sche­une, die sofort mein Inter­esse geweckt hat 🙂

Lei­der hatte ich meine Kam­era nicht dabei, sodass ich die Fotos mit meinem IPhone machen musste. Den­noch möchte ich euch die Bilder nicht vorenthalten:

Auf unserer Runde haben wir noch etwas entdeckt:

Den Wald­see 🙂

2016-02-26 12.44.27

Wochenrückblick 22.02. — 28.02.2016

Eines kann ich euch ver­raten: Erd­beer­wochen sind wirk­lich blöd…

Ich bin sooooo müde und ich hab Bauch­weh. Hund sei Dank krault Frauli mir zwis­chen­durch meinen Pulle­bauch. Trotz­dem ist die Zeit richtig doof. Ich hoffe, die näch­ste Woche vergeht schnell, damit ich wieder unbeschw­ert durch die Welt toben kann. Ich glaube, ich habe noch nie so viel geschlafen wie zur Zeit…

Den­noch hatte ich in dieser Woche einige schöne Erleb­nisse, von denen ich euch natür­lich berichten möchte.

Am Mittwoch war mein Kumpel Hagrid hier. Wir waren nicht nur zusam­men am See, son­dern Hagrid und sein Frauli kamen anschließend noch mit zu uns. Hagrid hat direkt meine Spieli­iii — Kisten ent­deckt und alles her­aus­ge­holt. Naja, zumin­d­est die Spielies, an die er her­ankam 🙂 Ich habe das Ganze aus meinem Kör­bchen her­aus beobachtet 🙂 Ein Schäfi muss schließlich den Überblick behal­ten. Unsere Aben­drunde haben wir auch noch zusam­men gedreht. Anschließend war ich hundemüde 🙂

Don­ner­stag kamen soooo viel Zweibeiner zu uns. Frauli hatte Geburt­stag. Ich habe völ­lig ver­hechelt ihr ein Geschenk zu besor­gen 🙂 Aaaaber ich hoffe, dass viele meinem Aufruf gefolgt sind und für uns abges­timmt haben, sodass ich vielle­icht der Blog­Dog März wer­den kann. Dann würde ich Frauli doch noch eine Freude machen kön­nen 🙂 Oh wir wür­den so gerne gewin­nen. Wir sind schon richtig ges­pannt, ob es gere­icht hat 🙂

Gestern war Frauli mit Pia und Hagrid auf der Haustier­messe hier bei uns in der Stadt. Ich durfte nicht mit, weil ich die Rüden dort nicht ärg­ern soll 😀 *hihi* Das war aber gar nicht weiter schlimm, denn die drei kamen ganz schnell und ent­täuscht zurück. Wir sind dann noch zusam­men am See gewe­sen und haben die Sonne genossen.

Ich wün­sche euch einen schö­nen Son­ntag und viele tolle Stun­den mit euren Liebsten 🙂

Tricktagebuch: heute mal ganz allgemein…

Heute möchte ich ganz all­ge­mein auf Grund­sät­zliches beim Trick­dog­ging eingehen.

Beim Trick­dog­ging geht es um mehr als nur das Abar­beiten einer Anleitung. Es soll sowohl dem Zweibeiner als auch unseren Vier­beiner Spaß machen und die Bindung stärken.

Wir haben nun schon einige kleine Tricks erar­beitet. Hier­bei habe ich ver­schiedenes aus­pro­biert, um her­auszufinden, unter welchen Bedin­gun­gen Queen am ein­fach­sten ler­nen kann.

Teil­weise wer­den diese Erfahrun­gen bes­timmt auch auf andere Hunde über­trag­bar sein, manche Eige­narten betr­e­f­fen vielle­icht nur Queen 🙂

Zunächst ist mir aufge­fallen, dass Queen erst ein­mal ihre fünf Minuten braucht. Hat sie ger­ade ihr Schläfchen been­det und ich ver­suche, direkt mit dem Trick­sen anz­u­fan­gen, so geht das direkt in die Hose. Sobald sie merkt, worum es geht, wird sie aufgeregt und nervös. Es fällt ihr schwer, sich zu konzen­tri­eren. Daher zergel ich zum Beispiel mit ihr, damit sie erst ein­mal Engerie loswer­den kann. Anschließend kann sie sich wesentlich besser auf die Tricks konzentrieren.

2016-02-01 12.56.13-1

Queen ist sehr wäh­lerisch, was Fut­ter und Leck­ereien bet­rifft. Ich habe gehofft, ich kön­nte sie mit ihrem Fut­ter belohnen, nur lei­der spielt sie da nicht mit 🙂 Sie spuckt es ein­fach wieder aus und ver­liert die Lust. Daher muss ich sie mit ganz beson­deren Leck­ereien belohnen, weil sie sonst keinen Anreiz hat. Sollte sie mal wieder keine Lust auf ihr Früh­stück haben, fällt also für den Tag das Trick­sen aus. Ich muss da lei­der sehr kon­se­quent sein. Wenn sie ihr Fut­ter ver­weigert und ich ihr zwei Stun­den später Leck­e­rien gebe, dann wird sie auch bei der näch­sten Mahlzeit streiken. Das schränkt uns lei­der etwas ein.

2016-02-12 11.48.58

Alle Tricks fol­gen einem ähn­lichen Schema. Man baut den Trick langsam auf und steigert die Anforderun­gen. Daher habe ich mir angewöhnt, auf ver­schiedene Weise zu belohnen. Geht es zum Beispiel darum, dass Queen lernt, eine Tür zu schließen und stupst Queen diese vor­sichtig an, sodass sich diese nur leicht bewegt, gibt es eine Leck­erei. Stupst sie die Tür so an, dass sich diese auch schließt, gibt es eine größere Beloh­nung. In unserem Fall ein kurzes Spiel mit ihen Lieblings­ball. Ich hatte zu Beginn die Ver­mu­tung, dass Queen dadurch die Konzen­tra­tion ver­lieren würde, aber das ist nicht so. Beende ich das Spiel und komme zum Trick zurück, ist sie direkt wieder bei der Sache und konzen­tri­ert. Ich habe das Gefühl, dass Queen ver­steht, dass sie es genau richtig gemacht hat, wenn die größere Beloh­nung folgt.

Unsere Hunde sind manch­mal schlauer als wir denken 🙂

Was habt ihr für Erfahrun­gen gemacht? Unter welchen Bed­i­n­un­gen lernt euer Vier­beiner am leichtesten?

Endlich Sonne

Am ver­gan­genen Dien­stag war es endlich soweit: die Sonne ließ sich blicken.

Ich bin Hun­de­hal­ter mit allem Drum und Dran. Das bedeutet, ich gehe auch im Regen spazieren. Doch genau wie Queen auch betra­chte ich Spaziergänge im strö­menden Regen als ein Muss.

Lei­der blieb uns in der let­zten Woche nichts anderes übrig, denn es goss wie aus Eimern. Unsere Lieblingsrunde stand kom­plett unter Wasser und selbst Queen wusste bei dem ganzen Matsch kaum zu laufen.

Umso schöner war es, als ich Dien­stag mor­gen im Büro saß und langsam die Sonne her­auskam. Vier­tel vor Zwölf hielt es mich nicht länger auf dem Stuhl. Ich schanppte mir Queen und wir fuhren in den Wald.

Dort sind wir zunächst eine große Runde gelaufen und man merkte auch Queen an, dass sie richtig gute Laune hatte.

Nach der Runde haben wir noch einige Such­spiele gemacht. Sie war schon ziem­lich müde, daher suchte sie “mit ange­zo­gener Handbremse” 🙂

Spaziergänge im Son­nen­schein — und sei es noch so kalt — sind ein­fach das Größte 🙂

2016-02-23 12.22.19

 

2016-02-23 12.13.44-1

 

Deutschland rüstet auf: der Schäferhund als Waffe

Spätestens seit Sil­vester steigen die Absatz­zahlen für alles, was einem Sicher­heit gewähren kann.

Ob dieses Bedürf­nis gerecht­fer­tigt ist oder nicht, möchte ich an dieser Stelle nicht auf­greifen. Das würde zum Einen den Rah­men spren­gen und wäre zum Anderen auf diesem Blog völ­lig deplatziert.

Und ich würde diese Zeilen nicht schreiben, wenn sich die Absatz­zahlen lediglich auf Alar­man­la­gen, Waf­fen und Pfef­fers­pays beschränken würden.

Seit einigen Wochen sind Schäferhunde gefragt wie lange nicht mehr.

Bei der Nach­frage han­delt es sich lei­der nicht um Fam­i­lien, die sich auf der Suche nach einem neuen Mit­glied befinden. Die Nach­frage bezieht sich nicht auf Welpen. Gefragt sind aus­ge­bildete Schutzhunde.

Und wer sich schon ein­mal genauer mit dem Thema Schutz­di­enst auseinan­derge­setzt hat, weiß, dass Schutz­di­enst nicht zwangsläu­fig bedeutet, dass der Hund seinen Hal­ter im All­tag beschützt.

Ich möchte nicht leug­nen, dass die meis­ten Schäfer­hunde unab­hängig davon, ob sie Hun­de­sport machen oder nicht, ihren Hal­ter im Ern­st­fall beschützen wür­den. Auch ich habe schon eine Sit­u­a­tion erlebt, indem Queen gezeigt hat, wozu sie im Zweifel in der Lage wäre. Ob ich mich in dieser Sit­u­a­tion sicher gefühlt hab? Natür­lich. Ich weiß zu schätzen, dass ich jed­erzeit über­all mit ihr ent­lang laufen kann, ohne mich ängstlich umdrehen zu müssen…

Aber Queen lebt bei mir, weil ich mein Leben mit diesem Hund teilen möchte und nicht, weil ich es “geil” finde, dass die Men­schen Respekt vor meinem Hund haben.

Mittag4

Deutschland sucht Schutz. Es wird auf ausgebildete Schäferhunde zurückgegriffen.

Ist das der richtige Weg?

Ist das die richtige Vor­raus­se­tung, sich einen Hund in sein Leben zu holen?

Es mag sicher Men­schen geben, die sowieso über das Thema Hund nachgedacht haben.

Ich habe jedoch mit eini­gen Züchtern sprechen kön­nen. Viele bestätigten mir, dass es sich um völ­lig Uner­fahrene han­delt. Men­schen, die teil­weise noch nie einen Hund an ihrer Seite hat­ten. Men­schen, die über­haupt nicht ein­schätzen kön­nen, was es bedeutet, für einen Hund die Ver­ant­wor­tung zu übernehmen. Und sie fra­gen nicht danach, wer die Eltern des Hun­des sind. Sie fra­gen nicht danach, wie alt der Hund über­haupt ist. Sie fra­gen nur eins: “Ist der abgerichtet?”

Die Nach­frage bee­in­flusst das Ange­bot — das haben wir schon in der Schule gelernt.

Der aus­ge­bildete Schäfer­hund ist gefragt wie nie.

Doch was wird das im Einzel­nen bedeuten?

Gehen Käufer durch die Straßen und ver­suchen her­auszufinden, ob der Hund “funk­tion­iert”? Wird hierzu ein Über­all fin­giert oder der Hund vielle­icht auf Unschuldige gehetzt?

Es wird noch mehr gezüchtet, noch mehr und vor allem noch schneller ausgebildet.

Die Sit­u­a­tion wird mit Stuken­brock ver­gle­ich­bar sein.

Viele Hunde kom­men in einen Topf. Möglichst schnell mit möglichst vie­len Extremen wer­den sie kon­fron­tiert. Sie dür­fen keine Angst haben, müssen im Ern­st­fall auch mal ein­stecken kön­nen. Also wird der Ern­st­fall geprobt — ein Über­fall fin­giert. Es muss echt sein. Ein oder zwei Hiebe in die Seite wer­den nicht schaden. Ach was, im Ern­st­fall muss er das auch verkraften…

Mittag6

Einen Hund auszu­bilden kostet viel Zeit.

Doch was passiert, wenn nicht viel Zeit besteht? Die Nach­frage besteht jetzt und vielle­icht nicht mehr in einem hal­ben Jahr.

Erfolge müssen kom­men und zwar schnell. Warum mit Geduld und Liebe üben, wenn ein Stachel­hals­band den “Erfolg” in zwei Tagen statt zwei Wochen bringt?

Wo führt das hin?

In einem Jahr, vielle­icht auch schon in einem hal­ben, wer­den einige dieser Tiere im Tier­heim sitzen. Schäfer­hunde, die vielle­icht aus Angst schon ein­mal gebis­sen haben. Die vielle­icht über­fordert sind und nie­man­den an sich heranlassen…

Die Suche nach Schutz — mag sie begrün­det sein oder nicht — berechtigt nie­man­den, zu diesen Zwecken ein Tier zu benutzen.

Der Schäfer­hund ist keine Waffe!

mittag12

 

Ein Ausflug mit der wilden Queen

Endlich schaffe ich es, mich mal wieder zu Wuff zu melden.

Ich war ganz schon beschäftigt in let­zter Zeit. Mein Frauli hatte Geburt­stag und wir haben eine riesen Party geschmis­sen. Die Zweibeiner sahen vielle­icht selt­sam aus, aber Her­rchen hat mir erk­lärt, dass das bei einer “Motto — Party” nor­mal sei. Nun gut, wenn es ihnen Spaß macht. Ich war natür­lich auch am Start 🙂 Ok, ich gebe es zu: ich habe die meiste Zeit geschlafen aber wuff, dabei sein ist alles 🙂

Queens Frauli hat let­ztens ihr Büro eröffnet. Und natür­lich war ich auch ein­ge­laden. Oh hund, gab es da leckere Sachen. Ich habe sogar einige Leck­ereien erbet­telt *hihi* Aber nicht Frauli verraten 😉

Aber nun wollte ich euch von meinem Aus­flug mit Queen erzählen. Meine wilde Fre­undin war let­zte Woche wieder in der Heimat und wir sind zusam­men zum See gefahren 🙂 Ich bin schon groß und kann ganz herum laufen. Ok, Frauli musste zwis­chen­durch mein Bäuch­lein trock­nen, aber hey, nicht lachen! *räusper*

Die Queen ist echt ne wilde Eule. Unser Lieblingsspiel sieht so aus: Queen rennt los und ich gebe alles und renne mit und ich kann euch eins ver­raten: ich bin fast genauso schnell 🙂 Dann dreht sich sich plöt­zlich um und ich muss zur Seite sprin­gen, weil sie zurück läuft. Man das sieht vielle­icht aus, wenn Dinosaurier — Queen auf mich zuger­annt kommt. Da weiche ich lieber aus, denn zwei mal ist sie schon auf mich drauf getreten. So lange sie sich nicht auf mich drauf setzt, will ich mal nicht so sein 🙂

Queens Frauli hatte ihr Kam­era mit aber ich bin ein­fach zu schnell für sie *hihi* Wie der Wind bin ich am Strand ent­lang geschossen.

Einige Male hat sie mich dann doch erwis­cht und genau diese Bilder will ich euch heute zeigen. Ich bin ganz schön groß gewor­den oder?

Wir durften testen: die COFIX Hundebürste

Wir alle ken­nen das Prob­leme: Hunde haaren. Beson­ders zu Zeiten des Fell­wech­sels lohnt es sich eigen­tich gar nicht, den Staub­sauger wegzustellen.

Der Staub­sauger — was für eine Überleitung 🙂

Denn heute dreht sich alles um die COFIX Hun­de­bürste.

Der ein oder andere wird die Bürste vielle­icht noch aus der TV — Show “Höhle der Löwen” von VOX kennen.

Das Kit bein­hal­tet den Cofix-Bürstenaufsatz nach Wahl, eine 1,5m lange Schlauchver­längerung und einen Universaladapter.

Die COFIX Hun­de­bürste wird mit dem Staub­sauger kom­biniert und saugt Staub, Schmutz und Par­a­siten wie zum Beispiel noch nicht fest­ge­set­zte Zecken vom Fell des Hun­des. Lose Hun­de­haare lan­den im Staub­sauger­beu­tel statt auf dem Tep­pich oder unserer Kleidung.

Die Bürste massiert zudem das Fell und bietet somit nicht nur Fellpflege son­dern auch Well­ness für den Hund.

Für jeden Fell­typen gibt es unter­schiedliche Bürste­nauf­sätze: für Rauhaar, Lang­haar, Kurzhaar, Stock­haar etc. Die Unter­schiede beste­hen in der Länge sowie der Dichte der Fasern. Für lang­haarige Hunde wur­den län­gere Fasern ver­wen­det, für kurzhaarige Vier­beiner entsprechend kurze Fasern.

Der Bürste­nauf­satz wird mit Hilfe des Uni­ver­sal­adapters und des Ver­längerungss­chlauchen an den vorhan­de­nen Staub­sauger angeschlossen. Nahezu alle Marken lassen sich mit der COFIX Hun­de­bürste kombinieren.

Die Bürsten lassen sich leicht reini­gen. Sie beste­hen aus robustem Polyamid Fasern, welche speziell abgerun­det wur­den. Die Haut des Hun­des kann auf diese Weise massiert wer­den, ohne diese zu reizen oder zu verletzen.

2016-02-21 17.05.16

Ich habe nur wenige Tage benötigt, um Queen an die Bürste zu gewöh­nen, denn unser Staub­sauger durfte noch nicht in Queens Fre­un­de­buch schreiben. Dank einiger Leck­ereien hatte Queen keine Prob­leme mit der unge­wohn­ten Bürste und der Laut­stärke des Staub­saugers. Bere­its beim zweiten Bürsten lag sie entspannt auf der Seite. Damit hätte ich ehrlich gesagt nicht gerech­net, weil Queen neuen Sachen eher skep­tisch gegenübertritt.

Die Bürste kam zum ersten Mal zum Ein­satz, nach­dem wir einen aus­giebi­gen Waldspazier­gang hin­ter uns hatte. Queen hatte also leichten Schmutz am Bauch und an der Innen­seite ihrer Ober­schenkel. Dieser ließ sich super leicht und gründlich mit der COFIX Hun­de­bürste entfernen.

Schmutz lässt sich also auf jeden Fall effek­tiv entfernen.

2016-02-21 17.08.27

In den fol­gen­den Tagen habe ich die Bürste täglich benutzt. Der Test fand zur richti­gen Zeit statt, denn Queen hat in den let­zten zwei Wochen wahnsin­nig viel Fell verloren.

Die Bürste ent­fer­nte viele lose Haare. Queen haart zur Zeit so extrem, dass nicht alle Haare aufgenom­men wur­den. Einige waren auf dem Boden um uns herum verteilt, manche blieben auf dem Fell liegen.

Laut Her­steller ent­fernt die Bürste zudem Schup­pen von der Haut. Dies kön­nen wir bestäti­gen. Seit Queen läu­fig ist, hat sie eine schup­pige Haut bekom­men. Ent­fernt man nach der Benutzung den Schlauch vom Staub­sauger, so sieht man einiges an Schmutz und Schup­pen, welche der COFIX aus dem Fell des Hun­des ent­fernt hat.

2016-02-21 17.05.23

Fazit:

Die COFIX Hun­de­bürste ent­fernt Schmutz gründlich und effek­tiv. Da Queen während des Fell­wech­sels extrem viele Haare ver­liert, stellt der COFIX für uns zu dieser Zeit eine super Ergänzung zur nor­malen Bürste dar. Außer­halb des Fell­wech­sels wird der COFIX für sich aus­re­ichend sein.

Ein weit­erer Vorteil liegt darin, dass man den COFIX in den eige­nen vier Wän­den benutzen kann. Nor­maler­weise habe ich Queen immer während der Runde auf einem Feld gebürstet. Dies bein­hal­tet lei­der die Nachteile, dass man zum Einen einen meist zapel­li­gen Hund vor sich hat, der nur darauf wartet, weiter durch die Wälder streifen zu kön­nen. Zudem ist man abhängig von dem Wet­ter. Sollte es reg­nen, ist der Hund nass, bis man auf dem Feld angekom­men ist. Außer­dem ist es dort — wenn nicht ger­ade die Sonne scheint — ungemütlich und man beeilt sich daher unbewusst.

Den COFIX kon­nten wir gemütlich auf dem Tep­pich im Wohnz­im­mer benutzen. Hier ist Queen entspan­nter und ich auch. Man kann sich Zeit nehmen, weil kein Hund von der anderen Seite anger­annt kommt und man trotz miesen Wet­ter den Hund bürsten kann.


Urban Exploration — heute habe ich leider keine Fotos für euch

Nicht nur Queen hatte diese Woche einige blöde Erleb­nisse.

Auch ich war einige Male am Rande der Verzweiflung.

Eigentlich wollte ich euch heute — wie an den ver­gan­genen Mon­ta­gen auch — Fotos von ent­deck­ten ver­lasse­nen Orten zeigen. Und obwohl ich drei Optio­nen auf meinem Zettel ste­hen hatte, kann ich euch heute keine Bilder zeigen.

Aber ich fange am besten ganz vorne an:

Im Inter­net erfuhr ich von einem still­gelegten Tun­nel. Seit drei Wochen suche ich dieses Ort. Dien­stag fand ich den Namen der Straße her­aus, an dem der Tun­nel liegen sollte. In meiner Mit­tagspause schnappte ich mir die Kam­era und zog mit Queen los. Den Ein­gang des Tun­nels fand ich auf Anhieb. Nur lei­der lag dieser in einer Schlucht direkt neben noch genutzen Gleisen. Keine Sekunde kam in Betra­cht dort hinunterzugehen.

Aber wenn ein Tun­nel einen Ein­gang hat, muss es auch einen Aus­gang geben. Dank Google Earth glaube ich den Aus­gang gefun­den zu haben. Am Fol­ge­tag ging es weiter und ich fuhr in ein kleines Wald­stück. Nach nicht ein­mal fünf Minuten stand ich vor dem Aus­gang. Doch es han­delte sich nicht um den still­gelegten Tun­nel, son­dern um den noch genutzten. Ich lief also weiter durch das Wald­stück und dachte “Irgendwo muss dieser Tun­nel doch enden”. Wie ihr anhand der fehlen­den Fotos schon ahnt: ich habe das Ende des Tun­nels bis heute nicht gefunden.

Gestern packte mich erneut der Ehrgeiz. Im Inter­net suchte ich nach einer “sicheren Num­mer”. 50 km von uns ent­fernt sollte sich ein still­gelegtes Ziegel­w­erk befinden. Das klang mehr als nur verlockend.

Wir machten uns also im strö­menden Regen auf den Weg. Das Ziegel­w­erk war fix gefun­den. Ein Schild mit der Auf­schrift “Betreten ver­boten” und ein direkt gegeüber­liegen­des Wohn­haus hiel­ten mich zurück. Ich stand also direkt vor dem Gebäude und malte mir schon aus, wie die Fotos hät­ten ausse­hen kön­nen. In der Hoff­nung eine Genehmi­gung bekom­men zu kön­nen, werde ich nun die Stadt kontaktieren.

Wir drehten den­noch eine kleine Runde durch den angren­zen­den Wald.

So ein­fach wollte ich aber doch nicht aufgeben. Schließelich stand der Mon­tag vor der Tür und ich wollte mir unbe­d­ingt auf die Liste schreiben, jeden Mon­tag tolle Urbex — Fotos zeigen zu kön­nen. Ich hatte noch ein “Ass im Ärmel”.

Nach­dem wir endlich wieder Emp­fang hat­ten, suchten wir die unge­fähre Adresse her­aus und weiter ging es. Es stand zwar kein Schild mit der Auf­schrift “Betreten ver­boten” auf dem Gelände. Nein, dieses mal stand dort “Achtung Lebensgefahr”.

In diesem Sinne:

Es tut mir leid, aber ich habe heute lei­der keine Fotos für euch.

Etwas Gutes hat das Ganze: Queen kon­nte viele neue Orte ent­decken und war nach jeder Tour “schäfimüde”.

Ich hoffe, dass ich im Laufe der näch­sten Woche mehr Erfolg haben werde. Falls jemand von euch einen ver­lasse­nen Ort in meiner Gegend kennt, dann immer raus damit 🙂

Damit dieser Beitrag nicht völ­lig “foto­los” bleibt, zeige ich euch zumin­d­est Bilder von unseren Ver­suchen, den Tun­nel zu finden 🙂

Wochenrückblick 15.02. — 21.02.2016

Am Mon­tag begann die Woche irgend­wie anders als sonst.

Nor­maler­weise freut Frauli sich immer richtig, wenn ich mor­gens auf­stehe. Dann werde ich immer durchgeknud­delt und geschmust. Diese Woche begann mit einem “oh nein” und der hek­tis­chen Suche nach Kleenex — Rollen.

Ok, ich gebe es zu: ich habe einige Tropfen verloren 🙁

Nein, ich bin nicht etwa inkon­ti­nent. Ich bitte euch, ich bin erst 3 Jahre alt!

Wie würde es Aidas Frauchen so schön sagen: ich habe meine Erdbeerwochen 🙁

Frauli war etwas ver­wirrt und holte direkt ihren Kalen­der raus. Ich bin näm­lich einige Wochen zu früh…

Körbchen4

Tja, was soll ich sagen: ich finde diese Zeit richtig blöd. Daher ver­suche ich die Wochen durch möglichst viel Schlaf schnell hin­ter mich zu bringen.

Und als ob ich noch nicht genug lei­den würde, habe ich mir auch noch richtig dolle weh getan. Frauli und ich waren mit meiner neuen Hun­de­fre­undin Sina in den Feldern spazieren. Frauli hat über­haupt nicht mitgedacht und mich ein­fach ren­nen lassen. Und wer mich kennt weiß, dass ich beim Pipi machen immer weit­er­laufe. Für alle, die sich das jetzt nicht vorstellen kön­nen: Ich setze mich kurz und dann geh ich langsam weiter, indem ich erst den einen Hin­ter­lauf ganz weit hochnehme und dann den anderen. Und während ich meinen Bollen in die Luft streckte, berührte ich einen Zaun. Lei­der stand dieser unter Strom und ich habe mir einen ordentlichen Schlag geholt. Ich habe richtig laut gequi­etscht und wollte an Frauli hochkrabbeln. Frauli war ebenso schock­iert. Es stand auch nir­gends ein Schild (so ken­nen wir das näm­lich eigentlich nur).

Der Schock saß so tief, dass ich den ganzen Tag kein mehr Pipi machen wollte. Abends um 21 Uhr ging Frauli dann nochmal mit mir runter und dann hab ich einge­se­hen, dass ich nicht ewig drauf verzichten kann 🙂

Mit­tler­weile habe ich mich wieder erholt und trödel so durch den Tag.

Körbchen3

Die Erd­beer­wochen sind halt richtig blöd. Ihr müsstet Frauli mal sehen, wenn wir andere Hunde sehen: von Weitem schreit sie schon “ich habe eine läu­fige Hündin”. Her­rchen ist das immer richtig unan­genehm. Manch­mal müssen wir etwas schmun­zeln, wenn die Zweibeiner hek­tisch wer­den. Aber wir uns ja nicht in Luft auflösen. Wir gehen schon immer dort und dann, wo und wenn mit wenig Hun­den zu rech­nen ist. Es lässt sich nur nicht immer ver­mei­den. Ich mag das näm­lich gar nicht, wenn Rüden dann zu mir anger­annt kom­men. Je auf­dringlicher die sind umso böser werde ich. Da hört der Spaß auf 🙂

Frauli und Her­rchen haben mir gestern einen Kuschel­hasen mit­ge­bracht. Ok, eigentlich sollte ich den Hasen zu Ostern bekom­men, aber ich habe meinen “Ich — hab — es — so — schwer — Blick” aufge­setzt und dann durfte ich ihne haben 🙂 Ich suche noch nach einem passenden Namen?! Ich habe schon über Gisela nachgedacht. Was meint ihr?

So ihr Lieben,

ich wün­sche euch noch einen schö­nen Son­ntag und ein paar gemütliche Stun­den im Körbchen 🙂

Ich möchte an dieser Stelle darauf hin­weisen, dass alle Hunde unter­schiedlich ist. Manche Hündin­nen neigen zu Schein­schwanger­schaften und soll­ten daher während der Läu­figkeit keine Plüschtiere zur Ver­fü­gung haben. 

Tricktagebuch: Gegenstände mit der Nase berühren

Als Gund­lage für weit­ere Übun­gen ist es oft erforder­lich, dass der Hunde Gegen­stände mit der Nase berührt.

Queen hatte in den let­zten zwei Wochen gel­ernt den Tar­get — Stick zu berühren und kon­nte dies schon auf Türen übertragen.

Nun soll sie ler­nen beliebige Gegen­stände mit der Nase zu berühen.

Hierzu habe ich zunächst drei Gegen­stände aus­gewählt, die nicht aus Queens Spielzeugk­isten stammten. Ich wollte es ihr natür­lich nicht unnötig schwer machen, indem ich ihr einen Ball vor die Pfoten lege. Daher entsch­ied ich mich für eine Spar­dose, einen großen Kar­ton und meinen Autoschlüs­sel. Sollte der Hund ver­suchen, in den Gegen­stand zu beißen, sollte dieser so gewählt wer­den, dass dies gar nicht möglich ist.

Im ersten Schritt zeigen wir mit dem Tar­get — Stick auf den Gegen­stand. Die Neugierde wird den Hund dazu brin­gen, in die Rich­tung des Gegen­standes zu schnüf­feln. Bere­its das Inter­esse an dem Gegen­stand kann im ersten Schritt belohnt wer­den. Sollte man allerd­ings mit kleinen Kle­bezetteln arbeiten, kann man diese ein­fach auf den Gegen­stand kleben und ebenso verfahren.

Im zweiten Schritt wird nur noch dann belohnt, wenn der Hund den Tar­get oder Gegen­stand berührt. Ich habe bere­its jetzt das Wort “touch” eingeführt.

Diese Übung habe ich solange wieder­holt, bis ich den Tar­get weglassen kon­nte und Queen auf das Kom­mando “touch” den Gegen­stand berührt hat. Einige Male ver­suchte sie, den Gegen­stand mit der Pfote statt mit der Nase zu berühren. Aber in Bezug auf die noch fol­gen­den Übun­gen habe ich dies ignori­ert. Sie hat ziem­lich schnell ver­standen, dass nur die Berührung mit der Nase zum Erfolg führt.

Diese Schritte wer­den nun mit weit­eren Gegen­stän­den wiederholt.

Zur Kon­trolle habe ich ihr anschließend ein Spielzeug hin­gelegt und erneut das Kom­mando gegeben. Sie schaute mich zwar kurz ver­dutzt an, berührte das Plüschtier aber den­noch mit ihrer Nase und bekam die Belohnung.

Diese ein­fache Übung erle­ichtert das Erler­rnen von kom­plex­eren Auf­gaben und kann bere­its nach weni­gen Wieder­hol­un­gen vom Hund verin­ner­licht werden.

Näch­ste Woche geht es weiter mit dem Schieben von Gegen­stän­den. Ich bin ges­pannt wie Queen sich schla­gen wird. Weiß sie nicht mehr weiter, pro­biert sie jedes Prob­lem mith­ilfe ihrer Pfote zu lösen 🙂

Touch”