Monat: April 2016

Der Zauber des Anfangs

Und plötzlich weißt du: Es ist Zeit, etwas Neues zu beginnen und dem Zauber des Anfangs zu vertrauen.”

Dieser Zitat steht auf einer Karte, die ich von meinem Cousin und seiner Fre­undin zur Ein­wei­hungs­feier meiner Kan­zlei bekom­men habe. Seit­dem steht die Karte im Büro auf meinem Schreibtisch.

Zauber des Anfangs”

Unzäh­lige Mal habe ich mich gefragt, ob sich so der Zauber des Anfangs anfan­gen würde, während ich alleine in meinem Büro saß. 130 Quadrat­meter voller Stille und Kälte. Oh ja es ist irgend­wie kalt dort. Und still. So still, dass ich mich ständig zwis­chen­durch mit Queen oder Püppi unter­halte. Wobei die Unter­hal­tung darin besteht, dass ich unun­ter­brochen quatsche, während Queen nur ein­mal kurz den Kopf hebt um ihn anschließend direkt wieder ins Kissen zu kuscheln.

Sobald ich alle Akten auf dem aktuellen Stand hatte, fahr ich wieder nach Hause. Mir fallen ständig neue Gründe ein: Wäsche waschen, putzen, aus­mis­ten oder ein­fach nur der Gedanke, dass ich ja auch von Zuhause aus weiter arbeiten könnte.

Den Zauber des Anfangs habe ich mir jeden­falls anders vorgestellt.

Ich habe die Kan­zlei mit einer Art Run­dum­blick ges­tartet. Wollte möglichst viele Rechts­ge­bi­ete behan­deln und möglichst viele Men­schen anzusprechen.

Doch während der let­zten drei Monate kamen die Man­dan­ten zu 90% mit Fällen aus dem Bere­ich des Tier­rechts zu mir. Viele der Man­dan­ten kan­nten mich durch diesen Blog. Von der Hun­de­schau wurde ich angeschrieben und gefragt, ob ich monatliche Recht­stipps in der Zeitung veröf­fentlichen möchte. bei Office Dogs arbeite ich nun eben­falls als Autorin und Recht­san­wältin. Eigentlich lief es genauso wie ich es mir gewün­scht hatte.

Ich hab diesen Blog, meinen Shop und kann als Recht­san­wältin Fälle aus dem Bere­ich des Tier­rechts machen.

Doch wozu brauche ich dann eigentlich die 130 Quadrat­meter voller Stille?

Schon einige Tage gehe ich diese Frage im Kopf durch. Am ver­gan­genen Dien­stag sprach ich zuerst mit meiner Mama, anschließend mit Her­rchen über meine Gedanken.

Am Donnerstag verfasst ich die Kündigung.

Nun suchen wir ein kleines Häuschen mit Garten, in dem ich mir sowohl ein Büro als auch ein Nähz­im­mer ein­richten kann. Ich werde also bald von Zuhause aus arbeiten. Außer­dem werde ich mich kom­plett dem Tier­recht wid­men. Natür­lich würde ich auch hier und da mal einen Fall aus einem anderen Gebiet machen, wenn sich das ergeben sollte. Aber nun werde ich mich in erster Linie auf das Tier­recht konzen­tri­eren. Ich berate und vertrete in Zukunft bun­desweit Züchter, Hun­de­schulen, Tierärzte, Vere­ine und Organ­i­sa­tio­nen rund um das Thema Tier.

Nach­dem die Entschei­dung getrof­fen war, fiel mir ein Stein vom Herzen. Nach­dem klar war, dass das Her­rchen mir eben­falls zur Kündi­gung des teuren Büros riet und er eben­falls in ein Haus mit Garten ziehen möchte, kon­nte nicht anders als erst ein­mal zu heulen. Mir fiel eine riesen Last von den Schultern.

Und plötzlich weißt du: Es ist Zeit, etwas Neues zu beginnen und dem Zauber des Anfangs zu vertrauen.”

Anfang des Jahres zog mein Shop um. Aus Wun­schkind wurde Glück­shund. Lei­der enthält das Wort ein “ü”, welches mir in den let­zten Wochen schlaflose Nächt bereitete.

Mails kamen nicht an, Links funk­tion­ierten nicht und all­ge­mein schien das “ü” mir an jeder erden­klichen Stelle einen Stein in den Weg legen zu wollen. Ich kam nicht umher und musste den Namen von Glück­shund in Glueck­shund ändern. Die Endung “.de” war bere­its vergeben und so kam es, dass man meinen Shop ab sofort unter Glueckshund.dog erre­ichen kann. Ich muss mich ganz offiziell bei allen entschuldigen, die den alten Link auf ihrer Seite einge­bun­den haben. Ich werde auf der alten Seite auf jeden Fall einen Hin­weis erteilen, wo man uns ab sofort finden kann. Ich hoffe, ihr verzeiht mir 🙂

Ich würd mich freuen, wenn ihr mal auf meinem Shop vor­beis­chauen würdet, denn ab sofort erstrahlt er in neuem Glanz. Ich habe das Design über­ar­beitet und alles über­sichtlicher gestal­tet. Zudem gibt es vier neue Pro­dukte, auf die ich super stolz bin.

Und plötzlich weißt du: Es ist Zeit, etwas Neues zu beginnen und dem Zauber des Anfangs zu vertrauen.”

Alle guten Dinge sind 3 oder? Genau. Und deshalb gibt es nicht nur Neuigkeiten in der Kan­zlei und im Shop, son­dern auch hier auf dem Blog. Wie ihr sicher bemerkt habt, kon­nte ich endlich den Header anpassen. Schließlich darf Püppi auf diesem Bild nicht fehlen. Ich komme nicht umher zuzugeben, dass das Bild ein zufäl­liger Schnapp­schuss war, aber ich find das Bild den­noch super und es passt per­fekt zu den bei­den Fellnasen.

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Das war’s. Das war der Grund für unsere kurze Blog­pause. Ich habe meine Home­page aktu­al­isiert, den Shop erneuert und den Blog auf den neusten Stand gebracht.

Jetzt kann ich mich zurück­lehnen und mit dem Zauber des Anfangs in die Zukunft blicken.

Ich habe zwei tolle Hunde, kann mich nun kom­plett dem Tier­recht wid­men und von Zuhause aus arbeiten. Ich kann meinen Tag selbst gestal­ten und mit meinen Hun­den zusam­men ver­brin­gen. Ich habe einen hüb­schen kleinen Shop mit so vie­len tollen und lieben Kun­den. Und ich habe das hier. Einen Blog mit lieben Lesern, die unser Leben begleiten und so oft so liebe Worte für uns haben.

Es ist ein­fach perfekt.

Wir sind dann mal weg!

Wir sind dann mal weg!

Aber keine Sorge, denn wir kom­men zurück 🙂

In unserem Leben ste­hen ger­ade wahnsin­nig große und zahlre­iche Verän­derun­gen vor der Tür. Wir wer­den uns daher für wenige Tage ver­ab­schieden, um uns kom­plett auf die Neuigkeiten konzen­tri­eren zu kön­nen. Die kleine Blog­pause wird hof­fentlich nicht lange dauern, denn ich hoffe, alles so schnell wie möglich organ­isieren zu können.

Noch möchte ich nichts ver­raten, aber sobald wir wieder zurück sind, berichte ich natür­lich ausführlich.

Lasst es euch gut gehen!

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Queen taut auf

Püppi lebt nun drei Wochen bei uns.

Uns war klar, dass sich unser Leben ändern würde. Ich war mir darüber bewusst, dass sich vor allem für Queen einiges verän­dern wird. Drei Jahre lang genoss sie meine ungeteilte Aufmerk­samkeit. Sie hat mich über­all hin begleitet und ich kon­nte mich viel mit ihr beschäftigen.

Nun ist Püppi immer an unserer und vor allem an ihrer Seite. Püppi liebt Queen über alles. Bei jeder Gele­gen­heit zeigt sie ihre Liebe — auch, wenn Queen zwis­chen­durch schon leicht gen­ervt von der ganzen Herz­erei ist 🙂

Wir waren uns darüber bewusst, dass sich einiges verän­dern wird. Doch dass Queen sich in so kurzer Zeit so verän­dern würde, hätte ich nicht gedacht…

Ich habe Queen als sehr zurück­hal­tenden Hund ken­nen gel­ernt. Sie war zwar nie aggres­siv oder böse, aber sie wollte von frem­den Men­schen weder ange­sprochen noch ange­fasst wer­den. In der­ar­ti­gen Sit­u­a­tio­nen wich sie aus.

Auf­grund des doch etwas lusti­gen Anblicks wer­den wir in let­zter Zeit öfter ange­sprochen als sonst. In der Regel sind die Men­schen inter­essiert und fre­undlich. Queen läuft die meis­ten Zeit ohne Leine. Schon mehrfach ist sie während eines Gesprächs zu den frem­den Men­schen hinge­gan­gen und hat sich stre­icheln lassen. Begleitet von einem Blick nach dem Motto “Bitte stre­ichel mit. Ich werde ja sooooo doll vernachlässigt” 🙂

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Queen hat viel geschlafen tagsüber. An der Wiese vor dem Haus hatte sie kein­er­lei Inter­esse. Dort ging sie lediglich an den Woch­enen­den spät abends zum let­zten Lösen hin. Püppi geht mehrfach am Tag mit mir runter. Natür­lich wird auch dort das ein oder anderen Mal gespielt oder geübt. Nach­dem Queen mit­bekom­men hat, dass man dort eine Menge Spaß haben kann, über­schlägt sie sich fast, wenn ich fragte: “Kommst du mit runter?” Dann sucht sie rasend schnell ein Spielzeug und rennt die Trep­pen herunter.

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Nor­maler­weise stand sie mor­gens erst auf, wenn ich schon so weit fer­tig war, dass wir direkt raus gehen kon­nten. Jetzt steht Queen schon früher auf und kommt mit Püp­pis mit ins Wohnz­im­mer, während wir früh­stücken. Sie legt sich in ihr Kör­bchen und kaut auf ihrem Lieblings­ball herum, während Püppi schon die Woh­nung unsicher macht.

Queen spielt! Und zwar so richtig. Ich habe sie bisher nur ganz sel­ten spie­len sehen. Ihre sog. “fünf Minuten” kann ich an einer Hand abzählen. In der ver­gan­genen Woche ist sie schon mehrfach wie wild herum ger­annt und hat aus­ge­lassen mit Püppi gespielt. Ich stehe ein­fach nur dan. Mit offe­nen Mund. Ich kann es nicht glauben. Sie spielt. Nor­maler­weise rennt sie nur hin­ter den anderen Hun­den her und soabld sie diese einge­holt hat, begrenzt sie diese. Aber nun fängt sie endlich an und spielt. Es ist ein­fach nur großartig!

Ich bin schon ges­pannt, wie sich Queen und Püppi gemein­sam weiter entwick­eln wer­den. Bisher bin ich mit bei­den mehr als zufrieden und ich habe das Gefühl, dass Queen schon sehr viel unbeschw­erter durchs Leben geht.

Es ist wirk­lich schön zu sehen, wie bei­den voneinan­der prof­i­tieren kön­nen und sich gegen­seitig unter­stützen können.

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Wochenrückblick in Bildern 18.04. — 24.04.2016

Auch in dieser Woche haben wir die Welpen­zeit wieder in vollen Zügen genossen. Unzäh­lige Male habe ich schon gedacht, wie schade es doch ist, dass diese Zeit bei Queen so schnell vor­bei ging. Ich ver­suche daher, die Welpen­zeit bei Püppi etwas mehr zu genießen und etwas bewusster zu erleben.

Hier sind unsere High­lights der Woche in Bildern 🙂

Der Montag ging direkt super los, denn Queen hat einen Schnüffelkurs bei Martin Rütters DOGS besucht
Der Mon­tag ging direkt super los, denn Queen hat einen Schnüf­felkurs bei Mar­tin Rüt­ters DOGS besucht

 

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Sie wächst so schnell 🙂

 

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Ich liebe dieses Grinsen

 

Püppi liebt Äpfel :D
Püppi liebt Äpfel 😀 Ganz unge­wohnt für mich, denn Queen hasst Obst …

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Welpen­to­ben bei Mar­tin Rüt­ter DOGS
Wenn der eigene Kong leer ist, kann man sein Glück ja mal bei Queens Kong versuchen :D
Wenn der eigene Kong leer ist, kann man sein Glück ja mal bei Queens Kong versuchen 😀

Der Umgang mit unerzogenen Hunde — ein Spiel aufs Messers Schneide

Immer wieder begeg­nen wir Hun­den, die man dur­chaus als “uner­zo­gen” beze­ich­nen kann.

Die Klas­siker lassen sich in drei Grup­pen einteilen:

Die Draufgänger

Einige Vier­beiner lieben es, auf ihre Artgenossen zuzuren­nen. Direkt und ohne zu zögern ste­hen sie bin­nen weniger Sekun­den direkt vor der Nase des eige­nen Hun­des. Sie sprin­gen ihm ins Gesicht und schnup­pern an jeder erden­klichen Kör­per­stelle. Kurz gesagt: sie bedrän­gen den eige­nen Hund.

Queen hasst es und bringt es meist auch durch ein dun­kles Knur­ren zum Aus­druck. Nur die wenig­sten dieser sog. Draufgänger ver­ste­hen diese Zeichen und machen unbeein­druckt weiter.

Um sich die Sit­u­a­tion genau vorstellen zu kön­nen, muss ich dazu sagen, dass ich Queen grund­sät­zlich anleine, wenn wir auf andere Hunde tre­f­fen. Ich hasse es, wenn die Hunde ein­fach aufeinan­der losstür­men und auch Queen hat da ihre Prob­leme mit. In meinen Augen hat es etwas mit gegen­seit­igem Respekt zu tun, den eige­nen Hund an die Leine zu nehmen. Alles andere ist für mich ein absolutes No Go.

Bis der Zweibeiner also etwas näher gekom­men ist, um den eige­nen Hund ein­fan­gen zu kön­nen, vergeht eine gewisse Zeit. Manch einer ruft verge­blich, andere sagen gar nichts, weil sie schon wis­sen, dass ihr Hund sowieso nicht reagieren würde.

Sätze wie “Die will nur spie­len” oder “Der ist harm­los” mögen stim­men, ändern jedoch nichts an dem rück­sicht­slosen Ver­hal­ten von Hund und Halter.

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Der Verfolger

Dann gibt es noch den Ver­fol­ger. Dieses Exem­plar hat seinen Zweibeiner kom­plett aus­ge­blendet und klebt mit der Nase am Po des eige­nen Hun­des. Egal, ob man ste­hen bleibt oder weit­er­läuft, der Ver­fol­ger kommt mit. Je nach­dem, wie sich der Hal­ter eines solchen Exem­plars ver­hält, so ver­halte ich mich. Kommt der Hal­ter direkt zu uns, bleibe ich ste­hen. Denn so etwas kann schließlich jedem von uns passieren. Sollte der Hal­ter jedoch ein­fach weiter gehen oder sein Gespräch mit anderen Hun­de­hal­tern weit­er­führen, ohne einzu­greifen, so laufe ich direkt weiter. Meist hat das zur Folge, dass der Hun­de­hal­ter irgend­wann abge­hetzt hin­ter uns steht, um seinen Hund wieder einzusammeln.

Der Springer

Mein per­sön­licher Liebling ist der Springer. Ein meist ver­fressener Hund, der unun­ter­brochen an mir hochspringt. Bei meinem Glück passiert das meis­tens an Tagen, an denen es schlam­mig ist oder reg­net. Immer wieder rennt der Springer um die Men­schen herum, um auch ja jede Seite des Hosen­beins oder der Jacke zu erwischen.

Ich hasse es 😀

Ganz ehrlich: Diese Sit­u­a­tio­nen sind uns alles schon passiert. Das ist völ­lig klar und bleibt nicht aus. Aber was nicht passieren darf ist, dass einem dieses Ver­hal­ten als Hun­de­hal­ter gle­ichgültig ist. Ich erwarte von dem Hun­de­hal­ter, dem so etwas passiert, dass er ein­greift und zumin­d­est den Ver­such untern­immt, seinem Hund klar zu machen, dass so etwas nicht geht.

Was ich wirk­lich gar nicht mag, ist ein igno­ran­ter Hun­de­hal­ter, dessen Blick entweder auf sein Smart­phone gerichtet ist oder der ger­ade in ein Gespräch ver­wick­elt ist — am besten noch mit einem Kaf­fee­becher in der Hand.

Erst vor Kurzem kam es zur fol­gen­den Situation:

Ich ging mit Queen um einen sehr kleinen See. Man kann auf­grund der ca. 30 Meter Luftlinie prob­lem­los auf die andere Seite schauen. Nun sah ich dort eine Frau mit einer Hun­deleine und einem Smart­phone in der Hand. Direkt scan­nte ich den umliegen­den Bere­ich nach dem Vier­beiner ab. Nichts zu sehen. Bevor ich weit­er­suchen kon­nte, stand das Exem­plar quasi schon vor uns.

Ein mit­tel­großer Mis­chling, der direkt und mit voller Geschwindigkeit auf Queen zuran­nte. Diese trug ger­ade ihr Spielzeug und war wenig begeistert.

Nach einem tiefen Knur­rer, rückte ich in den Fokus des Hun­des. Mehrfach sprang er mich mit seinen dreck­i­gen Pfoten an. Ich fragte die Dame, ob sie bitte ihren Hund rufen könne.

Bringt nix. Der kommt jetzt nicht.”

Ich bin ohne weit­eren Kom­men­tar weiter gelaufen, natür­lich in Begleitung von dem anderen Hund. Wie ihr also sehr, gibt es dur­chaus den Draufgänger, Ver­fol­ger und Springer in einem Vier­beiner vereint.

Die Frau merkte, dass wir gle­ich am “Aus­gang” des Sees sein wür­den und ahnte schon, dass ihr Hund nicht zurück kom­men würde. Sie kam also gemütlich in unsere Rich­tung. Ich wartete am Aus­gang des Sees, weil dort eine große Straße kam. In der Zeit wurde ich noch mehrfach angesprungen.

Meine Laune war also nicht die Beste.

Als die Dame uns erre­ichte, sagte sie nur “Ach Men­sch, da sollst du doch nicht du kleiner Schlin­gel” und stre­ichelte ihren Hund lobend über den Kopf. Ich stand wie angewurzelt dar. Eigentlich wollte ich direkt ins Büro fahren. Queen würde mich nicht ansprin­gen, sodass ich dur­chaus mit meinem nor­malen Büroout­fit die Mor­gen­runde gehen kann. Im Auto liegen Schuhe fürs Büro, sodass das eigentlich ken Prob­lem ist. Nun musste ich erst zurück­fahren um mich umzuziehen.

Ich guckte die Frau entsetzt an.

Was ist? Sie haben doch auch einen Hund!”

Wie ich diesen Satz hasse. Nur weil ich einen Hund habe, bedeutet das nicht, dass ich für alles Ver­ständ­nis haben muss. Wie gesagt, sowas kann immer und jedem passieren. Aaaaaber man hat sich während des Spazier­gangs um seinen Hund zu küm­mern und wenn so etwas passiert, dann habe ich den Anstand und entschuldige mich. Zudem ist genau diese Sit­u­a­tion schon unge­fähr zehn Mal mit genau diesem Hund passiert und wir wohnen dort erst seit kurzem…

Ja das habe ich. Aber ich habe meinen Hund erzogen.”

Mein Hund ist eben noch jung.”

Oh ja. Der näch­ste Klasssiker.

Wie alt ist ihr Hund denn, wenn ich fra­gen darf?”

Zwei.”

Ich atmete tief ein und aus.

Wie schon fest­gestellt, haben wir alle schon solche Sit­u­a­tio­nen erlebt. Jeder Hund muss die Dinge erst ler­nen. Das ist völ­lig klar. Aber es kann wirk­lich nicht sein, dass die Hunde wie wild durch die Gegend rasen dür­fen, während die Zweibeiner in ihrem Handy oder einem Gespräch ver­tieft sind. Außer­dem ist es wirk­lich nicht zu viel ver­langt, sich für ein Miss­geschick zu entschuldigen. Nur, weil man eben­falls Hun­de­hal­ter ist, bedeutet das nicht, dass man jede Form gegen­seit­i­gen Respekts vergessen darf.

Wie geht ihr mit solchen Begeg­nun­gen um?

Wieviel Beschäftigung braucht ein Hund wirklich?

Nach­dem ich mich gestern gefragt habe, ob ich meine Hunde über­fordern würde, möchte ich mich heute etwas wis­senschaftlicher mit dem Thema auseinandersetzen.

Dass Hunde beschäftigt wer­den wollen, ist uns allen klar.

Doch wieviel Beschäf­ti­gung braucht ein Hund eigentlich wirk­lich? Was ist zu wenig und ab wann kann man von Über­forderung sprechen?

Zunächst ein­mal sehe ich einen starken Zusam­men­hang zwis­chen den eige­nen Erwartun­gen an den Hund und einer möglichen Über­forderung seines Tieres.

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Daher habe ich mich als erstes gefragt, welche Erwartungen habe ich eigentlich an Queen (und mit zunehmendem Alter auch an Püppi)?

Queen muss mich in meinem gesamten All­tag begleiten. Schon mor­gens fährt sie mit ins Büro. Dort bekommt sie zwar ihre Ruhep­hasen. Doch momen­tan wer­den diese immer wieder durch Püppi unter­brochen, die entweder raus muss oder spie­len will.

Sind wir unter­wegs, so erwarte ich von ihr, dass ich mich auf sie ver­lassen kann. Das bedeutet, dass sie abruf­bar ist und sich nicht allzu weit von mir ent­fernt. Ich brauche einen Hund, den ich über­all mit hin­nehmen kann. Der sich in einem Restau­rant ruhig ver­hält, der an belebten Straßen entspannt und locker neben mir her­laufen kann. Ich muss sie auch mal für wenige Minuten im Auto lassen kön­nen, weil ich auf dem Weg noch eine Besorgung machen muss.

In der Woh­nung möchte ich, dass sie entspan­nen kann. Ich will nicht, dass sie dort anfängt zu toben. Schon alleine deshalb, weil ich Angst habe, sie könne sich ver­let­zen, wenn sie wie eine Irre über die Fliesen rutscht. Bei Püppi sieht das etwas anders aus, weil die kleine Maus auch mal um die Ecken flitzen kann, ohne gle­ich an den Tür­rah­men zu stoßen. Wenn Queen durch den Flur renne und brem­sen würde, würde sie zwangsläu­fig vor irgen­deine Tür rutschen.

Ich brauche einen Hund, der auch mal für 2 bis 3 Stun­den entspannt alleine zuhause bleiben kann und nichts kaputt macht.

Auf­grund meines unregelmäßi­gen Tages­ry­th­mus kann ich nicht garantieren, immer um zum Beispiel Punkt 18 Uhr raus­ge­hen zu kön­nen. Auch hier muss mein Hund flex­i­bel sein und auch mal eine Stunde später raus­ge­hen kön­nen. Auch den Ort der Runde kann ich nicht immer garantieren. Manch­mal müssen wir unter­wegs an einem unbekan­nten Wald­stück anhal­ten und dort spazieren gehen.

Zusammengefasst brauche ich also einen ruhigen und ausgeglichenen Hund, der anpassungsfähig ist und mich überall hin begleiten kann.

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Manch einer würde alleine diese Über­legun­gen als “hohe Ansprüche” bezeichnen.

Hinzu kommt, dass ich ständig das Gefühl habe, meine Hunde kämen zu kurz. Seit Püppi da ist, habe ich noch mehr den Ein­druck, ich müsse Queen mehr beschäftigen.

Alle zwei Wochen geht Queen zu Physio. Ein­mal die Woche geht Püppi in die Welpen­stunde. Immer Mittwochs fahren wir in die Heimat und haben dort meist volles Pro­gramm. Sobald Püppi etwas älter ist und auch mal für eine Stunde alleine bleiben kann, möchte ich ger­nen einen Kurs zum Thema Nase­nar­beit mit Queen machen. Sollte Püppi alt genug sein, würd ich am lieb­sten mit ihr zum Agility gehen.

Püppi will viel spie­len und muss auch noch viel ler­nen. Daher ver­suche ich Queen mit Such– und Apportier­spie­len gerecht zu wer­den. Fast auf jeder Runde passiert etwas: Such­spiele, Apportieren, Fährten, Tricks, Dogdancing…

Irgend­was fällt mir immer ein um Queen auszulasten.

Doch wieviel Beschäftigung braucht ein Hund? Ist das vielleicht zu viel des Gutes?

Pauschal kann man hier sicher keine genaue Anzahl an Stun­den oder genaue Anzahl an Minuten für die Kop­far­beit nen­nen. Jeder Hund ist unterschiedlich.

Den­noch es gibt Anhalt­spunkte, die auf Stress und Über­forderung hindeuten.

Gestresste Hunde sind unruhig und nervös, sie hecheln viel und reagieren extrem auf Umwel­treize. Einen aus­führlichen Artikel zum Thema “Stress beim Hund” könnt ihr hier finden.

Außerdem gitb es eine Art Faustregel für die Gassi — Zeit.

Leichte, große Hunde brauchen min­destens ein­mal am Tag eine halbe Stunde stür­mis­ches Spiel, aufre­gen­des Schwim­men oder fordern­den Sport plus min­destens drei entspan­nte Gas­sirun­den nicht unter 20 Minuten. Schwere große und kleine Hunde bevorzu­gen kurze Run­den von bis zu 30 Minuten, drei bis vier­mal am Tag und brauchen zudem kör­per­liche Aus­las­tung oder Kopfarbeit.

Es gibt sicher­lich Abwe­ichun­gen von dieser Faus­regel. Den­noch kann sie als erster Anhalt­spunkt weiter helfen.

Die Mischung macht’s.

Eine gute Mis­chung ist das Beste. Nicht nur ein­fache Spaziergänge, aber nicht nur fordernde Run­den voller Kom­man­dos und Auf­gaben. Den Hund auch mal Hund sein lassen, ist nicht nur ein gut gemein­ter Spruch, son­dern ein oft richtiger Ratschlag.

Ich habe fest­gestellt, dass Queen völ­lig zufrieden ist, wenn sie 15 Minuten lang Such­spiele machen kann. 10 Minuten spie­len reichen ihr eben­falls aus. Und wenn wir in einem unbekan­nten Gebiet spazieren gehen, in dem es einiges zu ent­decken und schnüf­feln gibt, so ist sie nach 45 Minuten völ­lig platt. Soll­ten sie lediglich an der Leine laufen kön­nen, so ist das anstren­gen­der für sie, als wenn sie sich frei bewe­gen kann. Sie muss sich ständig auf mich konzen­tri­eren und sich an meinem Tempo ori­en­tieren. Unan­geleint rennt sie gerne bis zu 90 Minuten am Stück durch den Wald. An der Leine ist sie nach 60 Minuten abso­lut müde.

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Und was ist mein persönliches Fazit?

Ich lasse es nun etwas ruhiger ange­hen. Soll­ten wir während unserer Runde Kop­far­beit machen, wird die Runde ensprechend auf 20 oder 25 Minuten gekürzt. Gehen wir lediglich spazieren, reichen 60 Minuten völ­lig aus. Natür­lich wird es auch weit­er­hin Aus­flüge geben, in denen wir länger unter­wegs sind, allerd­ings werde ich dann entsprechende Pausen ein­le­gen und den Rest des Tages ruhig gestal­ten. Sollte sie mich in die Stadt begleiten oder zur Physio müssen, so weiß ich nun, dass es sie stressen kann und nehme entsprechend Rück­sicht für die Zeit danach.

Wie gestal­tet ihr euren Tag? Wie lange geht ihr spazieren und wieviel Beschäf­ti­gung brauchen eure Hunde?

Überfordere ich meine Hunde?

Am Mon­tag berichtete ich von unseren Erfahrun­gen beim Welpen­to­ben bei Matin Rüt­ter DOGS Osnabrück. Den Bericht findet ihr hier.

Wie ver­sprochen möchte ich euch heute von meinen Fra­gen an die Trainierin berichten, denn ihre Antworten regten mich sehr zum Nach­denken an.

Püppi ist nun 11 Wochen alt. Das bedeutet, sie darf eigentlich nur ca. 10 Minuten am Stück spazieren gehen. Da ich sie aber noch nicht alleine lassen kann, nehme ich sie auf die Run­den mit Queen ein­fach mit. Ich schaue auf die Uhr, sodass ich die Zeit im Blick habe. Zwis­chen­durch trage ich sie immer wieder ein Stück oder wir machen gemein­sam eine kleine Pause.

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Nun habe ich das Problem, dass Püppi es überhaupt nicht witzig findet, wieder auf den Arm zu müssen. Von leichtem Fiepsen bis hin zu Knurrem und dem Versuch um sich zu beißen, war schon alles dabei.

Die Trainerin stellte noch ein paar Fra­gen zu den genauen Sit­u­a­tio­nen und erk­lärte mir dann, dass es auf Über­forderung hin­deuten kön­nte. Welpen brauchen viel Schlaf und Ruhe. Gar nicht so ein­fach, denn Püppi steckt voller Engerie. Ich kann sie noch nicht alleine lassen, daher gehen wir alle Run­den zusam­men. Natür­lich muss ich sie immer wieder zwis­chen­durch hochnehmen, weil eine Runde um den See ein­fach noch viel zu viel für die kleine Maus ist. Zur Zeit ver­suche ich Püppi an eine Box zu gewöh­nen. Bere­its in den ersten Tagen brachte sie deut­lich zum Aus­druck, dass sie und die Box keine Fre­unde sein kön­nen. Es dauert seine Zeit und es fordert viel Geduld, aber wir bleiben am Ball. Mit­tler­weile holt sie schon kleine Fut­ter­brocken aus der Box her­aus und stürmt nicht direkt wieder heraus 🙂

Weit­er­hin gab sie mir den Rat, ich solle möglichst ruhige Spiele mit ihr machen und sie ruhig schon ein wenig mit Kop­far­beit beschäftigen.

Bezüglich der Spaziergänge erkundigte sie sich, wie ich diese gestal­ten würde. Ich berichtete, dass ich vier Mal am Tag raus­ge­hen würde. Ich gehe jew­eils zwis­chen 30 und 60 — manch­mal sogar 90 Minuten. Während der Runde mache ich mit Queen Such– oder Apportier­spiele sowie Tricks und Dogdancing.

Du gehst also am Tag 3 bis 4 Stun­den mit Queen raus und beschäftigst dich während der gesamten Runde immer wieder mit ihr. Dein Hund muss ja den ganzen Tag schlafen… Wenn du mit deinem Hund Such­spiele machst oder auch Tricks sind 20 — 25 Minuten ausreichend.”

Überfordere ich Queen also?

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Es stimmt. Sie schläft tat­säch­lich die meiste Zeit. Mehrfach am Tag sogar tief und fest…

Sollte ich vielle­icht etwas kürzer treten?

Ich habe mir ihre Worte sehr zu Herzen genom­men und habe die Run­den nun etwas verkürzt. Den­noch habe ich mich draußen mit ihr beschäftigt und zudem Such­spiele im Haus gemacht. Nun fordert sie mich sogar manch­mal Zuhause zum Spie­len auf, was sie sonst nur draußen gemacht hat. Mit Püppi muss ich mehrfach am Tag nach unten gehen, damit sie sich lösen kann. Queen ist sonst nie mit­gekom­men. Am Woch­enende wollte sie auch dabei sein und nahm sogar ihr Spielzeug mit.

War sie also tat­säch­lich überfordert?

Die Top 3 der peinlichsten Hundespielzeuge

All unsere Hunde haben eines gemein­sam: Sie haben Spielzeug!

Ich muss zugeben, dass ich zu den völ­lig Gestörten zähle, denn meine Hunde haben bes­timmt 200 ver­schiedene Spielzeuge.

Muss das sein? Natür­lich nicht. Wahrschein­lich — nein, ganz sicher — wären sie auch mit einem Ball, na gut vielle­icht mit zwei Bällen glück­lich. Den­noch kaufe ich ihnen gerne neues Spielzeug, weil es mir ein­fach Freude macht und ich — außer meinem Geld­beu­tel — auch nie­man­dem schade.

Aber darum soll es heute gar nicht gehen 🙂

Auf­grund unserer zahlre­ichen Spiel­sachen ist mir aufge­fallen, dass doch das ein oder andere Exem­plar dabei ist, welches ich nicht ger­ade auf den Tisch legen würde, falls uns “Nicht — Hun­de­men­schen” besuchen kommen.

Daher habe ich heute die Top 3 der pein­lich­sten Hun­de­spielzeuge für euch zusammengestellt.

Platz 3: Das Huhn

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Wer kennt es nicht? Dieses hässliche, wabbe­lige und leicht eke­lige Huhn, welches es mit­tler­weile in den ver­schieden­sten Größen zu kaufen gibt. Oft­mals hält dieses Spielzeug nur wenige Minuten und den­noch ist es ein absoluter Klassiker.

Natür­lich liegt das Huhn auch bei uns in der Spielzeugk­iste. Ein beson­ders aufre­gen­des Hun­de­spielzeug? Sicher nicht, aber den­noch fand ich es ein­fach ultra lustig und habe es daher vor län­gerer Zeit angeschafft.

Angesab­bert ist es übri­gens noch eke­liger als die wabbe­lige Ober­fläche ohne­hin schon ist 😀

Platz 2: Der Safestix

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Was für ein unfass­bar cooles Spielzeug 😀 Nein im Ernst. Auf­grund der doch etwas selt­samen Form, die wahrschein­lich den ein oder anderen an ein Spielzeug für Erwach­sene erin­nert, wird der Safestix nicht sel­ten belächelt. Das Her­rchen ver­weigert zum Beispiel die Runde, wenn uns dieses Spieli begleiten soll und den­noch bin ich ein absoluter Fan. Queen liebt Stöckchen heiß und innig. Ich ver­suche das Spie­len mit einem Stock möglichst zu ver­mei­den, denn wie gefährlich es sein kann, wis­sen wir alle.Der Safestix ist eine tolle Alternative.

Für dieses Spielzeug ist Queen immer zu begeis­tern. Und es hält wirk­lich super. Oft zergeln wir mit dem Safestix und auch unzäh­lige Knab­ber­stun­den kön­nen diesem Spielzeug nichts anhaben.

Man mag es belächeln, aber in meinen Augen ist es das per­fekte Hundespielzeug.

 Platz 1: Das namenslose “Ding”

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Soweit ich weiß, ist dieses Spielzeug noch namens­los, daher soll­ten wir vielle­icht kreativ wer­den und uns einen passenden Namen überlegen 😉

Bis dahin nenne ich es mal “das namen­lose Ding”.

Gestern erst ent­deckt und heute schon Grund und Anlass für diesen Beitrag. Ich muss zugeben, dass ich zunächst nur die bun­den Blu­men gese­hen habe und den Qui­etschi aus­pro­biert habe. Erst auf­grund eines lauten Lach­ers meiner Mut­ter wid­mete ich der doch etwas selt­samen Form mehr Aufmerk­samkeit. Nun ja ich gebe zu, man kön­nte nun erneut auf die Idee kom­men, es han­dele sich um ein Spielzeug, welches nicht für Hunde entwick­elt wor­den ist, son­dern welches eher die ein oder andere Nacht­tis­chschublade füllen sollte. Aber hey, ich renne ja nicht alleine mit dem Ding über die Wiese. Mein Hund wird es tra­gen und Nicht — Hun­de­men­schen wer­den ja wohl nicht denken, dass ich meinen Hund mit Erwach­se­nen — Spielzeug beschäfti­gen würde. Oder etwa doch?

Bei genauer Betra­ch­tung fällt auf, dass die Ober­fläche zur Krö­nung auch noch mit kleinen Nop­pen verse­hen ist 😀 Aber bevor ihr lacht, stelle ich mal die Ver­mu­tung auf, diese sollen den Hund zum Kauen annimieren 🙂

Ich jeden­falls finde das Spielzeug super, da Queen sehr gerne ihre Spielis während der Runde selbst trägt und die Form sich hier­für ein­fach super eignet. Außer­dem ist es leicht zu reini­gen. Oh man, ja ich merke es selbst 😀

Ob ich den Safestix oder das “namen­lose Ding” nun ein­fach hier auf dem Tep­pich herum­liegen lasse, wenn Nicht — Hun­de­men­schen zu Besuch kämen, bezweifel ich zwar, aber den­noch bleibe ich dabei: Beide Spielzeuge sind in meinen Augen sin­nvoll und eine tolle Alte­na­tive zum dur­chaus gefährlichen Stock. Queen sieht das übri­gens genauso und das ist doch die Hauptsache 🙂

Wir durften testen: Geschenkideen von Mr.Nutcase

Wir Hun­de­men­schen haben eines gemein­sam: wir fotografieren ständig unsere Vierbeiner.

Das gesamte Smart­phone ist vollgestopft mit Fotos und in regelmäßi­gen Abstän­den erfolgt fol­gende Mel­dung: “Ihr Spe­icher­platz ist voll”.

Wem das Foto alleine nicht aus­re­icht, hat nun bei Mr. Nut­case die Möglichkeit, tolle Pro­dukte mit seinem Lieblings­foto bedrucken zu lassen.

Ob Tasse, Handy­hülle oder ein Spiegel für unter­wegs… Der Fan­tasie sind hier keine Gren­zen gesetzt.

Als wir erfuhren, dass wir uns ein Pro­dukt aus­suchen dür­fen, kon­nte ich mich erst ein­mal gar nicht entscheiden.

Zunächst dachte ich über eine Foto­tasse nach. Wollte dann aber doch lieber ein Pro­dukt haben, welches mich in meinem All­tag begleiten kann und so entsch­ied ich mich für die IPad — Hülle.

Der Bestel­lvor­gang ist unkom­pliziert. Man entschei­det sich zunächst für das passende Mod­ell und läd anschließend sein Lieblings­foto hoch. Auch hier habe ich ewig über­legen müssen. Ich kon­nte mich zwis­chen den vie­len Bildern ein­fach nicht entscheiden 🙂

Schließlich ist meine Wahl auf dieses hier gefallen:

Mir gefällt der Aus­druck in Queens Augen, sodass dieses Bild meine zukün­ftige IPad — Hülle schmücken sollte.

Bin­nen weniger Tage steckte der Umschlag bere­its in meinem Briefkasten.

Und ich muss sagen: Ich bin wirk­lich begeistert.

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Schon oft habe ich mit Bildern bedruckte Pro­dukte gese­hen und oft — nein nahezu immer — ließ die Qual­ität des Bildes zu wün­schen übrig. Tassen sind oft ver­pix­elt und wirken farblos.

Doch das Bild auf der Hülle ist wirk­lich super gewor­den. Die Far­ben kom­men sehr gut zur Gel­tung und auch das Mate­r­ial wirkt robust und qual­i­ta­tiv hochwertig.

Seit ihr auch auf der Suche nach einem per­son­al­isierten Pro­dukt, welches euren All­tag begleiten kann? Oder sucht ihr noch ein aus­ge­fal­l­enes Geschenk?

Schaut mal bei Mr. Nut­case vor­bei. Dort werdet ihr sicher fündig.

Das Pro­dukt wurde mir kosten– und bedin­gungs­los zur Ver­fü­gung gestellt.

Welpentoben bei Martin Rütter DOGS Osnabrück

Vor einein­halb Wochen waren wir mit Püppi in der Hun­de­schule. Die Welpen­stunde hat mir so gar nicht gefallen. Alle, die den Bericht noch nicht ken­nen, kön­nen ihn hier finden.

Den­noch wollte ich noch nicht aufgeben. Im ver­gan­genen Jahr war ich mit Queen bei Mar­tin Rüt­ter DOGS Osnabrück und wir haben einen Kurs zum Thema “Spaziergänge richtig gestal­ten besucht”. Auch darüber haben wir berichtet.

Das Sem­i­nar hat mir wirk­lich gut gefallen. Die Trainer­in­nern waren super nett. Daher habe ich mich auf der Home­page nach Welpenkursen umge­se­hen. An jedem Fre­itag abend zwis­chen 18 und 19 Uhr wird dort ein Welpen­to­ben ange­boten. Ich habe Püppi direkt angemeldet und erhielt bere­its am gle­ichen Tag einen Anruf von der Trainerin, die uns den Ter­min bestätigte und kurz erzählte, wie die Stunde ablaufen würde.

Ich hatte ein gutes Gefühl und freute mich sehr auf den Fre­itag abend.

In dem Kurs waren vier Welpen. Ein kleiner Ter­rier — Mix, ein Dal­matiner, ein Mün­ster­län­der und Püppi.

Ich muss zugeben, dass ich zunächst Bedenken hatte, weil der Mün­ster­län­der viel größer war und sehr leb­haft wirkte. Ich wollte unbe­d­ingt ver­mei­den, dass Püppi wieder Angst bekom­men würde.

Gemein­sam gin­gen wir vom Park­platz aus mit den Welpen in das Welpenge­hege. Dort waren aller­hand Geräte aufge­baut. Eine Wippe, ein wack­el­nder Käfig, ein kleines raschel­ndes Zelt sowie viele weit­ere sin­nvolle Dinge, um die Welpen an den All­tag gewöh­nen zu können.

Nun waren Püppi und der Dal­matin­er­welpe zum ersten Mal in der Stunde, sodass am Fre­itag lediglich getobt wer­den konnte.

Hals­band oder Geschirr wur­den ent­fernt und wir ließen die Hunde laufen. Obwohl der Mün­ster­län­der direkt auf uns zukam, war er der­art vor­sichtig und rück­sichtsvoll, dass Püppi keine Angst bekam. Als er merkte, wie zurück­hal­tend sie noch war, ging er ein­fach weiter. Ins­ge­samt funk­tion­ierte das Toben super. Der Ter­rrier — Mix spielte die meiste Zeit mit dem Mün­ster­län­der, denn beide waren schon mehrfach in der Stunde und kan­nten sich bere­its. Püppi und der Dalamtiner erkun­de­ten vor­sichtig den Aus­lauf und beschnup­perten sich schüchtern.

Die Trainerin beant­wortete uns alle Fra­gen, die wir hat­ten und nahm sich Zeit für jeden einzel­nen. Den­noch war sie die ganze Zeit sehr aufmerk­sam und erk­lärte uns viel über die Kör­per­sprache der Welpen. Wurde es zu extrem, ging sie dazwis­chen. Immer mal wieder bekam der ein oder andere Welpe bei Bedarf eine kleine Auszeit.

Püppi war zwar schüchtern, aber den­noch neugierig und keines­falls ängstlich. Die anderen Welpen waren aber auch wirk­lich klasse und machten es ihr ein­fach. Ich war sehr beein­druckt von der Sen­si­bil­ität des Mün­ster­län­ders, der sofort reagierte. Wurde es Püppi zu viel, ging er weg. Wurde sie von anderen bedrängt, stellte er sich dazwis­chen. Das war wirk­lich schön anzuse­hen, denn Püppi schien sich dadurch um einiges sicherer zu fühlen.

Auch ich hatte die Gele­gen­heit die ein oder andere Frage zu stellen. Die Trainerin nahm sich viel Zeit, mir diese aus­führlich zu beant­worten. Das fand ich wirk­lich super. Ich habe mich direkt sehr wohl gefühlt. Sie kon­nte sich auch an Queen und mich erin­nern und freute sich sehr, dass wir wieder in eine ihrer Stun­den gekom­men sind.

In der näch­sten Woche wird ein kleiner Mis­chling (franzö­sis­che Bull­dogge / Boxer) dabei sein. Die Trainerin will sich dann auch den unter­schiedlichen Geräten in dem Aus­lauf wid­men, um die Welpen auf möglichst viele All­t­agssi­t­u­a­tio­nen vor­bere­iten zu können.

Uns hat es wirk­lich super gefallen, sodass auch wir wieder dabei sein werden.

Natür­lich berichten wir im Laufe der Woche noch von unseren Fra­gen an die Trainerin. Dass sie Queen und ihren Charak­ter schon kan­nte, machte die Beant­wor­tung vieler Fra­gen ein­facher. So kon­nte sie direkt den Bezug her­stellen und meine Sit­u­a­tion auch als Ganze betra­chten. Ich muss zugeben, dass mich ihre Antworten sehr erstaunt und zum Nach­denken angeregt haben…