Monat: April 2016

Wochenrückblick 11.04. — 17.04.2016

Auch an diesem Son­ntag habe ich die High­lights der Woche in Bildern für euch festhalten.

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Krabbelstunde der besonderen Art mit meinem Ptenkind :)
Krabbel­stunde der beson­deren Art mit meinem Patenkind 🙂
Tribünenplätze beim Fußball :)
Tribü­nen­plätze beim Fußball 🙂
Mittagspause in der Sonne
Mit­tagspause in der Sonne
Püppis erster Kong - getestet und für gut befunden :)
Püp­pis erster Kong — getestet und für gut befunden 🙂

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Unser Highllight der Woche: die liebe Jule hat Queen zeichnen lassen und mich mit diesem tollen Bild überrascht
Unser High­llight der Woche: die liebe Jule hat Queen zeich­nen lassen und mich mit diesem tollen Bild überrascht

Püppi hat ihre Eltern besucht

Am ver­gan­genen Don­ner­stag waren wir bei Püp­pis ehe­ma­liger Fam­i­lie zum Kuchen fut­tern eingeladen.

Püppi wusste natür­lich direkt wo wir waren, als wir aus dem Auto ausstiegen.

Die Freude war groß und so ver­brachten wir eine schöne Zeit im Garten und schauten den Hun­den beim Spie­len zu.

Püppi und ihre Mut­ter sind sich vom Wesen her sehr ähn­lich und so tobten meist die bei­den zusam­men durch den Garten. Zwei ihrer Geschwis­ter waren auch noch da, aber die waren für Püppi nicht so inter­es­sant wie ihre Mut­ter Bella.

Den gesamten Rück­weg hat sie geschlafen 🙂

Ich finde es super, dass wir in Kon­takt bleiben wollen und freue mich schon auf das näch­ste Treffen 🙂

Ein Plädoyer für unsere Hunde

Gestern mor­gen saß ich vor meinem Lap­top und blickte auf die mir von Face­book angezeigte Erinnerung.

Eigentlich eine wirk­lich nette Aktion, denn so wird man immer wieder an Ereignisse aus den let­zten Jahren erinnert.

Als ich die Zeilen las, sah ich die Bilder vor meinem geisti­gen Auge.

Queen und ihr Kumpel Wotan spiel­ten auf einer großen Wiese. Sie ran­nten hin­ter ihren Bällen hin­ter­her und spiel­ten aus­ge­lassen miteinander.

Jeden Abend um pünk­tlich 18.40 Uhr trafen wir uns mit Wotan und seinen Zweibein­ern auf einer Wiese. Eine halbe Stunde lang ließen wir die Hunde miteinan­der toben und gin­gen anschließend noch ein Stück miteinan­dern. Ich erin­nere mich gerne an die gemein­samen Spaziergänge und die vie­len lusti­gen Sit­u­a­tio­nen zurück.

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Mit­tler­weile tre­f­fen wir uns nur noch ein­mal in der Woche, wenn ich in die Heimat fahren.

Klingt per­fekt, oder?

Das war es lei­der nicht.

Die Wiese befand sich direkt neben einem Spielplatz. Je wärmer es wurde, desto mehr Men­schen waren dort.

Spie­lende Kinder? Die haben wir nie gese­hen. Nein, Jugendliche mit Dosen­bier und Ein­weg­grill. Junge Erwach­sene mit lauter Musik und Spray­dosen. Ich war selbst mal ein Teenager. Ich weiß, wie schwer es den Kids gemacht wird, einen Ort zu finden, auf dem man sich aufhal­ten kann. Bas­ket­ballplätze wer­den geschlossen. Jugendtr­e­ffs um 17 Uhr abgeschlossen. Und den­noch berechti­gen diese Umstände nie­man­den, sich so zu ver­hal­ten, wie die Jugendlichen es dort gemacht haben.

Auf der anderen Seite der Wiese befand sich eine Häuser­reihe. Riesige Wohn­blöcke mit unzäh­li­gen Woh­nun­gen. Män­ner in Unter­hem­den mit Zigarette und Bier­flasche hin­gen über ihren Balko­nen. Frauen schrien nach ihren Kindern.

Jeder Abend ver­lief ähnlich.

Bevor wir uns trafen, gaben wir unseren Hun­den die Möglichkeit sich zu lösen. Wir woll­ten schließlich ohne “Miss­geschick” spie­len kön­nen. Die Wiese wur­den tagsüber oft von Kindern benutzt. Nie­mand von uns wollte, dass unsere Hunde dort ihr Geschäft ver­richten. Und es ist auch nicht ein­mal vorgekommen.

Den­noch verg­ing kaum ein Abend, an dem nicht irgen­deine frag­würdige Gestalt vom Balkon aus zu uns herunter schrie.

Nehmen Sie Ihre Kampfhunde und ver­schwinden Sie.”

Hunde sind hier nicht Willkommen.”

Hauen Sie endlich ab, sonst rufen wir die Polizei.”

Ich möchte an dieser Stelle nicht uner­wähnt lassen, dass es sich um eine öffentliche, frei zugängliche Wiese handelte.

Irgen­deiner hatte immer etwas zu meckern.

Ich komme nicht umher zuzugeben, dass ich meine Ohren irgend­wann nicht mehr “auf Durchzug” stellen kon­nte. Daher ent­standen an einem Abend die fol­gen­den Zeilen. Noch heute meine ich jedes Wort genauso, wie ich es damals for­muliert habe …

Nach­dem ich nun inner­halb von 24 Stun­den drei mal wegen meines Hun­des ver­jagd wor­den bin, muss ich doch mal ein paar Dinge loswerden. 
Ihr habt alle so Recht. Ich habe einen Hund, der zudem auch noch groß ist und Zähne hat. Oja Hunde sind ja so gefährlich und Schäfer­hunde erst recht.
Und wenn ich abends meinen Hund sein Geschäft ver­richten lasse, damit wir anschließend ohne “Miss­geschick” auf einer Wiese mit dem Ball spie­len kön­nen, dann muss ich euch Recht geben, wenn ihr nichts besseres zu tun habt, als vom Balkon aus rumzuschreien. Natür­lich spie­len Kinder in der Nähe, selb­stver­ständlich dür­fen Jugendliche dort rumhän­gen und na klar, gehen Erwach­sene dort spazieren.
Ich ver­stehe euch, denn mein Hund ist es, der seinen Müll dort hin­ter­lässt, Graf­fiti spührt und ran­daliert. Mein Hund ist es, der rum­schreit, laut Musik hört und seine Reste vom Gril­l­abend ein­fach liegen lässt.
Liebe Mit­men­schen. Ich bin es so leid. Ich habe meinen Hund erzo­gen, damit wir gemein­sam am Leben teil­nehmen kön­nen und nicht damit ich bei jeder Gele­gen­heit ange­meck­ert und ver­jagd werde. 

Und bevor ihr euch das näch­ste mal in Dinge ein­mis­cht, die euch nichts ange­hen, denkt mal drüber nach wer dafür ver­ant­wortlich ist, dass über­all Müll liegt und Dinge mutwillig zer­stört wer­den. Wer die Hand­taschen von Frauen stiehlt oder Kinder mit Schoko­lade ins Auto lockt. Wer mit Dro­gen han­delt oder besof­fen gegen Autospiegel tritt. 
Kor­rigiert mich, wenn ich mich irre, aber ein Hund ist dafür sicher nicht verantwortlich…”

Püppis niedlichste Schlafpositionen

Jeder Hund schläft anders.

Was die einzel­nen Schlaf­po­si­tio­nen über den Gemüt­szu­s­tand unserer Vier­beiner ver­raten, habe ich hier berichtet.

Queen liegt meis­tens so, dass sie ihren Kopf abstützen kann.

Ihr habt die Bilder dazu sicher alle schon gesehen.

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Auf­grund eines plöt­zlich defek­ten Handys habe ich kaum Welpen­fo­tos von Queen. Das ist super schade und ich kön­nte heute noch heulen, wenn ich an all die tollen Fotos denke, die nun ein­fach weg sind.

Daher habe ich zur Zeit mein Handy immer griff­bereit und halte möglichst viel aus Püp­pis Welpen­zeit fest. Dabei ist mir aufge­fallen, dass ich sie ständig beim Schlafen fotografiere.

Sie sieht dabei aber auch ver­dammt niedlich aus:

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Püppi — die perfekte Mischung?

Püppi ist ein Mis­chling. Beide Eltern sind eben­falls Mis­chlinge — um es genau zu sagen: Eine Mis­chung aus Shih Tzu und Malteser.

Wir alle wis­sen, dass jeder Rasse bes­timmte Charak­tereigen­schaften zugeschrieben wer­den und auch ich merke jetzt schon deut­lich, dass in der kleinen Püppi eine riesen Por­tion Shih Tzu steckt.

Daher ist es an der Zeit, sich die bei­den Rassen genauer anzusehen.

Der Shih Tzu

Shih Tzu
Quelle: http://www.shihtzu.de/shih-tzu-fotos-und-bilder/

Shih Tzus sind fre­undlich, ver­spielt und wach­sam. Auf­grund ihrer Kör­per­hal­tung wirken sie arro­gant. Tat­säch­lich kann man eine gewis­sen Eigensin­nigkeit nicht leugnen.

Sie entwick­eln eine starke Bindung zu ihrem Zweibeiner und wer­den als treue, liebenswerte und fröh­liche Begleiter beschrieben.

Die Rasse ver­fügt über ein außeror­dentlich gutes Gehör, hören zum Teil sogar deut­lich mehr als andere Hunde.

Shih Tzus sind sehr robust. Trotz ihrer Ver­spieltheit übernehmen sie auch eine gewisse Wachfunktion.

Sie gel­ten zudem als intel­li­gent, sen­si­bel, loyal und unabhängig.

Mit einer max­i­malen Wider­risthöhe von 27 cm und einem Gewicht von 4,5 — 7,5 kg wer­den sie zwis­chen 10 und 16 Jahre alt.

Sie haben dichtes, langes Haar mit viel Unterwolle.

Shih Tzus haben einen run­den und bre­iten Kopf. Ihre Augen sind groß und dunkel. Der Fang ist kurz und breit, während die Zähne oft einen leichten Vor­biss aufweisen. Die Hän­geohren sind hoch am Kopf ange­setzt und haben ein langes Ohrleder.

Ihre Knochen sind kräftig, während die buschige Rute über dem Rücken getra­gen wird.

Auf­grund ihrer Selb­st­ständigkeiten benötigt diese Rasse eine kon­se­quente Erziehung. Zu gern mag man ihnen die ein oder andere Unart verzei­hen, was der Shih Tzu später gekonnt auszunutzen weiß.

Shih Tzus sind ruhig und aus­geglichen ohne Nei­gung zu Aggres­siv­ität oder Nervosität.

Der Malteser

Quelle: http://www.mymalteser.de/malteser-hund-fotos-und-bilder/
Quelle: http://www.mymalteser.de/malteser-hund-fotos-und-bilder/

Mal­teser sind kleine weiße Wirbel­winde. Sie sind fröh­lich und verspielt.

Unter allen Umstän­den möchte diese Rasse seinem Zweibeiner gefallen.

Mit einer max­i­malen Wideristhöhe von 26 cm und einem Gewicht von 3 — 4 kg haben sie eine hohe Lebenser­wartung mit etwa 15 Jahren.

Sie sind selb­st­be­wusst, leb­haft, gelehrig, wach­sam und sehr spielfreudig.

Mal­teser gel­ten als mutig, uner­schrocken und zum Teil auch als frech.

Püppi — die perfekte Mischung?

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Ich habe Püppi als sehr ver­spiel­ten Hund ken­nen gel­ernt. Sie liebt es zu toben und hat einen wahnsin­nig aus­geprägten Bewe­gungs­drang. Da sie erst 10 Wochen alt ist, muss ich sie immer wieder zwis­chen­durch hochnehmen, damit sie nicht zu lange läuft. Das gefällt ihr lei­der gar nicht und sie bringt es auch deut­lich zum Ausdruck 😀

Sie lernt wahnsin­nig schnell. Das hätte ich ihr ehrlich gesagt nicht zugetraut.

Gle­ichzeitig ist sie schon jetzt sehr mutig und zum Teil auch extrem frech. Während bei Queen eine deut­liche Stimme aus­re­icht, lässt Püppi sich davon noch lange nicht beeindrucken.

Was sie nicht will, will sie nicht. Die Erziehung wird defin­i­tiv eine Herausforderung.

Püppi ist unglaublich leb­haft und neugierig.

In meinen Augen ist die Kom­bi­na­tion von Shih Tzu und Mal­teser ein­fach per­fekt. Beide Rassen haben sehr liebenswerte Eigen­schaften. Beide Rassen sind selb­st­ständig und aufgeschlossen.

Am meis­ten liebe ich die Ver­spiel­heit an ihr. Sie ist kaum zu brem­sen und ich muss sie mehrfach am Tag zur Ruhe zwin­gen. Selbst, wenn alles um sie herum still ist, zockt sie munter vor sich hin und schüt­telt alles, was sie finden kann.

Eine beson­dere Her­aus­forderung ist die liebenswerte Art, denn es fällt mir wirk­lich schwer, kon­se­quent zu bleiben.

Erst gestern mor­gen kam sie ins Bad ger­annt, während ich unter der Dusche stand. Ihr Blick wan­derte rasch durch den Raum und blieb an meinem Hand­tuch hän­gen. Schneller als ich gucken kon­nte, zog sie so stark an dem herun­ter­hän­gen­den Zipfel, dass das gesamte Hand­tuch auf ihr lan­dete. Völ­lig uner­schrocken ran­nte sie mit dem Tuch über dem Kopf ins Wohnzimmer.

Ganz ehrlich: wie soll man denn dabei kon­se­quent bleiben? 😀

“Oh, hattet ihr eine Trethupe im Osterei?”

Wie ihr ja sicher alle wisst, haben Schäfer­hunde nicht über­all einen guten Ruf.

Viele sehen diese Rasse als Kampf­maschi­nen an und ver­ste­hen nicht, wie man mit einem solchen Hund über­haupt auf die Straße gehen kann.

Manche wech­seln sogar die Straßen­seite und schüt­teln abw­er­tend den Kopf.

Sprüche wie “Schäfer­hunde gehören in den Zwinger und nicht auf die Straße” oder “Wie kann man sich nur solch einen Hund anschaf­fen?” bis hin zu “Diese Rasse ist gefährlich und sollte nie mehr gezüchtet wer­den dür­fen” habe ich aller­hand gehört.

Vor län­gerer Zeit habe ich über dieses Thema im Rah­men einer Blog­pa­rade mehrere Artikel ver­fasst. Diesen findet ihr hier und hier.

Nun läuft neben dem allzu gefährlichen Schäfer­hund einer kleiner Flauschpopo.

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Die wenig­sten kön­nen ein­fach so an uns vorbeilaufen.

Viele grin­sen oder fra­gen, um welche Rasse es sich bei Püppi han­delt. Einige fra­gen auch, ob sie die Kleine stre­icheln dür­fen. Ob sie Queen stre­icheln dür­fen, fragt nie­mand 😀 Macht aber auch gar nichts, denn Queen würde das mehr als blöd finden. Also bekommt sie einige Leck­ereien, solange Püppi sich von Frem­den knud­deln lässt.

Aber wie immer gibt es auch hier wieder Men­schen, die alles kom­men­tieren müssen. Teil­weise finde ich das nett und witzig, weil zum Teil lustige Unter­hal­tun­gen ent­standen sind. Teil­weise finde ich es aber auch ein­fach nur nervig.

Hier sind einige Sprüche, die mir in der let­zten Woche begeg­net und im Gedächt­nis geblieben sind.

 “Oh, hat­tet ihr eine Trethupe im Osterei?”

Seit ihr sicher, dass der Schäfer­hund das arme kleine Ding nicht auffrisst?”

Aber das ist schon ein Hund, oder?”

Guck mal. Das teuer­ste Leck­erli der Welt.”

Naja wenig­stens braucht sie den großen heute Abend nicht zu füttern.”

Das nennt man dann wohl ungle­iches Paar — ein Schäfer­hund mit seinem Meerschweichen.”

Wir waren in der Welpenstunde

Am Don­ner­stag abend waren wir spon­tan in einer Welpenstunde.

Ich war noch nie in einer Hun­de­schule und betra­chte diese Möglichkeit auch eher als  “kann” statt als “muss”.

Nun sprachen aber doch ein paar Gründe dafür, einen Welpenkurs aufzusuchen.

Zum einen hat Püppi jetzt schon einen ziem­lich starken Charak­ter. Was sie nicht will, will sie nicht. Der Shih Tzu kommt ziem­lich deut­lich zum Aus­druck. Generell finde ich das super, wenn Hunde ihren eige­nen Kopf haben. Den­noch kann so ein Kurs ja nicht schaden.

Ich wollte zudem, dass sie Kon­takt zu Gle­ichal­tri­gen hat.

Queen ist zur Zeit etwas in Alarm­bere­itschaft. Sie bringt ihre Rolle als die “große Schwester” und ihren Beschützerin­stinkt ziem­lich deut­lich zum Aus­druck. Kom­men uns andere Hunde ent­ge­gen, ist sie sehr anges­pannt. Ich möchte nicht, dass Püppi denkt, andere Hunde seien eine Bedrohung.

Daher fuhren wir Don­ner­stag abend in die Hundeschule.

Bevor es los­ging, lernte Püppi die franzö­sis­che Bull­dogge Myles ken­nen. Die bei­den fan­den sich direkt inter­es­sant und die Zweibeiner waren eben­falls zum ersten Mal dort.

Als wir in die Halle kamen, gin­gen wir nebeneinan­der und die Hunde ben­schnup­perten sich nochmal kurz. Die Trainerin schrie direkt “Keinen Kon­takt an der Leine”! Ob man das nun zulässt oder nicht, ist dur­chaus umstrit­ten, aber in meinen Augen jedem selbst über­lassen, wenn beide Zweibeiner am anderen Ende der Leine damit ein­ver­standen sind. Direkt so rumzuschreien gefiel mir ehrlich gesagt über­haupt nicht. Nur weil man in einen Welpenkurs geht, bedeutet das nicht, dass ich keine eige­nen Entschei­dun­gen mehr tre­f­fen kann und mich vol­lkom­men der Mei­n­ung meiner Trainerin hingebe.

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Püppi und Myles

Zu Beginn fand eine Übung zur Leinen­führigkeit statt. Das klappt bei uns schon sehr gut, daher hat­ten wir hier­bei keine Probleme.

Nach der Übung soll­ten die Welpen Gele­gen­heit zum Spie­len bekom­men. Da auch einige große Welpen in der Gruppe waren, wur­den wir in zwei Grup­pen eingeteilt. Zusam­men mit einer 11 Wochen alten franzö­sis­chen Bulld­gogge und einem Vizsla Welpen wech­sel­ten wir die Halle und gin­gen nach nebe­nan. Der Vizsla war allerd­ings extrem aufgeregt und grob. Mit seinen bere­its großen Pfoten schlug er nur so um sich. Püppi und die franzö­sis­che Bull­dogge hat­ten nur noch Angst. Nach weni­gen Auge­blicken knur­rten und schnappten beide nach ihm, sobald er näher kam. Ich bin dazwis­chen gegan­gen, weil die Trainerin es nicht tat. Sie schob den Vizla zwar zwis­chen­durch zur Seite, allerd­ings hat­ten die bei­den nach wie vor Angst. Der Vizla war sehr wild und völ­lig außer Kon­trolle. Von dem Bei­seiteschieben durch die Trainerin ließ er sich nicht beeindrucken.

Viele behaupten, man solle seinen Welpen nicht hochnehmen in einer solchen Sit­u­a­tion, damit er lernt, es alleine zu klären. Ich sehe das etwas anders. Hat mein Hund Angst, ist es meine ver­dammte Pflicht, ihn zu beschützen. Wenn nicht ich ihn beschützen soll, wer denn dann?

Also nahm ich Püppi hoch und wir schauten zu, wie der Vizsla durch die Gegend schoss.

Anschließend soll­ten wir eine Übung durch­führen, in der unsere Welpen ler­nen sollen, uns aufmerk­sam anzuschauen. Solch eine Übung habe ich bis jetzt für nicht allzu wichtig erachtet, sodass Püppi erst­mal nicht wusste, was ich von ihr wollte.

Nach weni­gen Ver­suchen soll­ten die Hunde erneut miteinan­der spie­len können.

Dieses mal alle zusam­men. Das kam für mich in Betra­cht. In der Gruppe war ein 17 Wochen alter Dober­mann, der nahezu so groß war wie Queen und mit sener Kraft über­haupt noch nicht umge­hen kon­nte. Er ran­nte über die anderen Hunde drüber und selbst eine stat­tliche Bull­dogge ver­zog sich. Auch son­sten schätze ich die übri­gen großen Welpen alle auf min­d­est 15 kg. Einige (es waren ins­ge­samt 8) ver­steck­ten sich in Ecken und unter Tis­chen. Püppi war schon beein­druckt genug. Ich wollte ihr nicht “den Rest geben”.

Zu guter Letzt fand eine kurze The­o­rieein­heit statt. Hier­bei ging es um das Thema Ernährung.

Ich bin zwar kein Ernährung­sex­perte und auch keine Hun­de­trainerin, aber bei der ein oder anderen Aus­sage musste ich ordentlich schlucken. Bei dem Thema “Geschirr oder Hals­band” und auch bei der Frage, ob Hunde gewürzte Essen­sreste dür­fen, habe ich ziem­lich erstaunt geguckt. Ich glaube, die Trainerin hat genau gemerkt, dass ich über ihre Aus­sagen dur­chaus erschrocken war. Daraufhin ver­suchte sie ihre Aus­sagen zu erk­lären, machte es aber meiner Mei­n­ung nach nur noch schlim­mer. Alle anderen schienen mit Hun­den wenig bis gar keine Erfahrun­gen zu haben und schienen der Dame ein­fach alles zu glauben.

Ob ich noch ein­mal hin­fahren werden?

Ich weiß es noch nicht.

Püppi hatte Fre­itag die Gele­gen­heit mit Hagrid zu spie­len und lernte am Sam­stag den Hund von unserem Fre­und Jan ken­nen, mit dem sie eben­falls spie­len konnte.

Möglicher­weise schaue ich mir mal die Stunde am Sam­stag an, in der andere Welpen sind. Ich werde mich auch mal bei anderen Hun­de­schulen erkundi­gen, ob dort vielle­icht kleine Welpen im Kurs sind. Solange Püppi noch so jung ist, muss sie nicht dauernd von schw­eren und großen Hunde über­rannt werden.

Die Erfahrung war dur­chaus inter­es­sant, aber solange nur schwere und große Welpen in dem Kurs sind und Püppi nicht wirk­lich mit­spie­len kann, macht das in meinen Augen nicht allzu viel Sinn. Da kann man vielle­icht besser gezielt den Kon­takt zu Hun­den suchen, mit denen sie auch tat­säch­lich spie­len kann.

Wochenrückblick 04.04. — 10.04.2016

Eins kann ich euch bellen:

Das war vielle­icht eine Woche.

Ver­gan­genen Son­ntag zog ein kleiner Flausch­popo bei uns ein. Ich muss zugeben, dass ich zunächst gar nicht sicher war, ob es sich bei dem kleinen kusche­li­gen Ding um einen Artgenossen han­delt. Frauli hatte früher mal zwei Meer­schweinchen. Die bei­den waren genauso groß wie meine neue Mitbewohnerin.

Ziem­lich schnell stelle sich jedoch raus, dass es sich tat­säch­lich um einen Hund han­delt. Ich glaube, ich war auch mal so klein — als ich zwei Tage als war 🙂

Naja nun ist die kleine Püppi schon eine Woche hier.

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Es hat sich echt so einiges verändert.

Vor allem ist es vor­bei mit meiner geliebten Ruhe. Ich bin schon ein nun ja… sagen wir mal gemütlicher Zeitgenosse. Wenn Bal­lis im Spiel sind, kann ich es ordentlich krachen lassen, aber ich bevorzuge es doch etwas ruhiger und gemütlicher.

Und nun ist hier immer Action.

Die kleine schläft noch weniger als ich und feiert zur Not auch alleine eine Party.

Frauli wun­derte sich, dass ich die Kleine mit meinen Spilies spie­len lassen. Aber ich kann euch ver­raten: Das ist reiner Selb­stschutz. So ist sie beschäftigt und ich habe meine Ruhe. Manch­mal guck ich mir das Ganze von meinem Kör­bchen aus an. Beim Schüt­teln meiner Spielies fällt sie ständig um. Das ist wirk­lich lustig 😀

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Eigentlich ist Püppi auch gar nicht so schlimm.

Seit sie da ist, drehen wir eine Runde mehr am Tag. Frauli krault mich ganz oft und ich bekomm ganz viele Leckereien.

Aber psst. Nicht Frauli verraten.

Solange sie sich Sor­gen macht, ich könne zu kurz kom­men, werde ich weit­er­hin aus­giebig verwöhnt 🙂

Ganz viele erste Male…

Nun lebt Püppi am Son­ntag schon eine Woche bei uns. Die Tage sind wie im Flug vergangen.

Die kleine Maus hat uns schon ganz viel Freude bere­itet. Es gab schon so viele niedliche Situationen.

In vie­len Momenten kon­nte ich rechtzeitig zu meinem Handy greifen, um die tollen ersten Momente fes­thal­ten zu können.

Heute möchte ich euch an diesen Momenten teil­haben lassen …

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Die erste Begrüßung

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Die ersten Annäherungsversuche

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Der erste Spaziergang

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Der erste getrock­nete Pansen

2016-04-05 15.06.27
Das erste Kuschelschläfchen

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Der erste Tag bei Oma und Opa

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Der erste Tag im Büro

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Das erste gemein­same Spiel

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Zum ersten Mal gemein­sam im Körbchen

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Die erste Bege­nung mit einem anderen Hund

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Das erste Mal toben mit Hagrid

Queens Regeln für Püppi

Ich ver­traue Queen. Daher habe ich ihren Umgang mit Püppi nicht beeinflusst.

Ich wollte, dass Queen ihre eige­nen Regeln auf­stellen kann. Sie sollte selbst entschei­den kön­nen, was Püppi ihr gegenüber darf und wo die Gren­zen sind.

Man merkte schnell, dass Queen mit bes­timmten Din­gen keine Prob­leme hat. Man merkte aber auch, dass es Dinge gibt, die Queen nicht möchte.

Und da das ihr gutes Recht ist, mis­che ich mich nicht ein.

Sie hat ihre eige­nen Regeln aufgestellt, die Püppi akzep­tieren muss.

Noch am ersten Tag war klar: Queens Kör­bchen bleibt Queens Kör­bchen. Sie möchte dort keinen anderen Hund um sich haben. Queen ist zwar draußen sehr aktiv, in der Woh­nung jedoch ein sehr ruhiger Hund. Nur selbst fordert sie mich zum Spie­len auf. Oft kaut sie auf ihrem Ball herum oder liegt ein­fach nur gemütlich im Kör­bchen. Da wir mehrere Stun­den täglich unter­wegs sind, halte ich das auch für völ­lig normal.

Ihr Kör­bchen ist ihre Ruhe­zone. Wenn ihr die wilde Püppi zu viel wird, verzieht sie sich auf ihren Platz. Noch hat das Kör­bchen den Vorteil, dass der Rand der­art hoch ist, dass Püppi nicht rein­sprin­gen kann. Sie ver­sucht allerd­ings zwis­chen­durch immer mal wieder an dem Kör­bchen hochzus­prin­gen. Wenn Queen nun gemütlich ihren Kopf auf den Rand gelegt hat und Püppi genau dort hoch springt, knurrt Queen. Nach­dem Püppi ihr Glück immer mal wieder im Vor­beige­hen ver­sucht hatte und es Queen schließlich zu viel wurde, bellte sie Püppi an.

Erschrocken ran­nte sie zu mir. Seit­dem hat sie noch nicht wieder ver­sucht an dem Korb hochzuspringen.

Püppi darf mit nahezu allen Spiel­sachen spie­len. Nur Queens Lieblings­ball ist Tabu. Bei meinen Eltern hat Queen einen kleinen bel­len­den Hund. Der ist eben­falls Tabu. Wenn Queen sich mit einem der bei­den Sachen beschäftigt und Püppi kommt ihrer Schnauze sehr nahe, dann knurrt Queen. Püppi ver­steht das und nimmt ein­fach ein anderes Spielzeug. Zur Zeit liegt bei uns sowieso über­all etwas zum Spie­len herum.

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Die großen Spiel­sachen sind ja sooooo interessant 🙂

Queens Pfoten sind eben­falls Tabu. Wenn Queen auf dem Tep­pich liegt und Püppi möchte sie zum Spie­len auf­fordern, dann ver­sucht sie ständig an Queens Pfoten zu knab­bern. Das mag Queen gar nicht, also wird meist direkt gebellt. Püppi scheint aber genau zu ver­ste­hen und es kommt nur noch sel­ten vor, dass sie an Queens Pfoten geht.

Bekommt Queen etwas zu knab­bern, bekommt Püppi natür­lich auch etwas. Den­noch kam es vor, dass Püppi an Queens Schnauze schnup­pern wollte, während diese auf ihren Knabbel herumkaute. Das mag Queen gar nicht. Sie knurrt und not­falls bellt sie dann auch.

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Anson­sten hat Queen keine Regeln aufgestellt. Es ist in Ord­nung, wenn Püppi auf dem Sofa liegt. Queen ist das zu unbe­quem, sodass sie eigentlich nie auf das Sofa kommt. Püppi darf sogar mit ins Bett. Ich hätte damit gerech­net, dass Queen Püppi auf Schritt und Tritt fol­gen wird. Queen hat schon gewis­sen Kon­trol­lzwänge — vor allem mir gegenüber. Püppi hat sie jedoch von Anfang an nicht ver­folgt. Zu Beginn ist sie noch jedes Mal mit nach unten auf die Wiese gekom­men. Wenn ich nun meine Schuhe und Jacke anziehe, kommt sie gucken, ob ihre Leine vom Haken nehme. Wenn nicht, dass legt sie sich wieder auf ihren Platz. In der Regel bekommt sie auch eine kleine Leck­erei, die sie dann in Ruhe essen kann, während ich mit Püppi ihr Geschäft erledi­gen gehe. Die Run­den gehen wir natür­lich zusammen.

Ich bin sehr stolz auf meine Queen. Ihre Regeln sind wirk­lich harm­los und sie ist auch sehr rück­sichtsvoll der Kleinen gegenüber. Während wir alle schon mehrfach über Püppi gestolpert sind, ist es Queen erst ein­mal passiert. Ich wusste zwar, dass Queen lieb sein wird und Püppi nichts tun würde, aber dass sie so lieb sein würde, über­rascht selbst mich. Auch draußen begrenzt Queen Püppi über­haupt nicht. Das hat sie oft bei anderen Hun­den gemacht. Das Nack­en­fell stand nicht ein­mal und sie hat auch nicht den Kopf über Püp­pis Rücken gehalten.

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Immer wieder zwis­chen­durch schmuse ich mit Queen oder ver­wöhne sie mit beson­deren Leck­ereien. Auch draußen beschäftige ich mich immer wieder nur mit ihr und ver­suche, möglichst viel genauso zu machen wie vor Püp­pis Einzug. Wenn wir aufwachen, gehe ich direkt mit Püppi nach unten. Anschließend muss sich Her­rchen um die Kleine küm­mern, damit Queen und ich noch eine Runde im Bett kuscheln kön­nen. Rit­uale muss man schließlich pflegen 🙂

Ich gebe mir große Mühe, damit Queen sich nicht ver­nach­läs­sigt fühlt. Eigentlich hat sie sogar noch mehr Beschäf­ti­gung als sonst, weil wir nun eine Runde am Tag mehr drehen. Aber das bin ich meiner Maus auch schuldig, denn wer so lieb ist, hat nur das Beste verdient.

Nach­trag:

Püppi hat ein wenig Schiss vorm Staub­sauger. Bisher ging sie immer aus dem Raum und beobachtete alles aus sicherer Ent­fer­nung. Gestern sprang sie in ihr Kör­bchen und von dort aus ins Queen Kör­bchen. Her­rchen und ich haben schon spekuliert, was wohl passieren wird, wenn Püppi es doch mal über den Rand schaf­fen würde. Püppi ver­steckte sich unter Queens Rute und die liebe Maus blieb als Beschützer ganz ruhig liegen. Blitzschnell stelle ich den Staub­sauger aus und machte schnell ein paar Fotos 🙂