Monat: Mai 2016

Dabei ohne drin zu sein.

Wir waren dabei ohne drin zu sein.

Klingt komisch, ist aber so 🙂

Aber am besten fang ich ganz vorne an.

In einer Face­book Gruppe für Hun­de­fre­unde hier in der Stadt las ich immer wieder von einer tollen Route am Zoo. Am Pfin­gst­mon­tag war es zwar nicht so son­nig wie in der ver­gan­genen Woche (ich als Allergiker bin mehr als dankbar), aber immer­hin war es trocken.

Spon­tan kam mir die Idee, endlich mal zum Zoo zu fahren und die beliebte Strecke zu laufen. Endlich kam auch mal wieder die Kam­era mit.

Der Zoo in Osnabrück ist wirk­lich super schön. Die Gehege sind riesig und die art­gerecht­esten die ich je in einem Zoo gese­hen habe.

Die Strecke führt fast kom­plett um den Zoo herum. Immer wieder bekommt man die Gele­gen­heit, durch den Zaun direkt in die Gehege zu blicken. An den Bere­ich der Wölfe kommt man sogar noch näher heran, als wenn man sich im Zoo befindet. Lei­der hielt sich das Rudel auf der anderen Seite des Geheges auf.

Rundweg1

Rundweg2

Die Strecke war wirk­lich eine super schöne Runde für Hunde. Es gab einiges zu schnup­pern und immer wieder kon­nte man Infor­ma­tion­stafeln zu den ver­schiede­nen Bäu­men oder Gesteinen finden. Ein kurzes Stück führte direkt durch einen Wald, einige Meter weiter ging man über einen Sandweg ent­lang riesiger Wiesen.

Es gab noch zahlre­iche Möglichkeiten weit­ere Abzwei­gun­gen zu nehmen, die wir ganz bald alle erkun­den werden.

Die Zooluft hat mich auf jeden Fall dazu gebracht, einen Besuch ganz weit noch oben auf die ToDo — Liste zu schreiben. Queen findet es dort auch immer richtig aufre­gend und Püppi hielt heute auch ständig ihre Nase in die Höhe.

Aber fürs erste war die Runde heute richtig super und wir wer­den die Strecke nun sicher öfter gehen 🙂

Hitzefalle Auto — darf ich einen Hund befreien?

Der Som­mer ist da. Und mit ihm auch die Hitze. Klar, sonst wäre ja nicht Sommer 😀

Mit der Hitze kom­men die vie­len War­nun­gen in den sozialen Net­zw­erken. Über­all wird darauf aufmerk­sam gemacht, dass man seinen Hund nicht im Auto zurück­lassen sollte. Und ich bin mir sicher, dass nie­mand von uns seinen Hund bei diesen Tem­per­a­turen im Fahrzeug lassen würde.

Doch wie verhalten wir uns eigentlich rechtlich korrekt, wenn wir einen Hund bei hohen Temperaturen in einem Auto entdecken? Wir alle wissen, wie schnell das Fahrzeug zu einer tödlichen Falle werden kann. Daher muss gehandelt werden. Aber was ist in einer solchen Situation rechtlich erlaubt und wo liegt die Grenze zur Strafbarkeit?

Ich würde nicht lange zögern, die Scheibe ein­schla­gen und den Hund befreien.

2016-05-15 18.53.12

Damit würde ich zwar grund­sät­zlich eine Sachbeschädi­gung bege­hen. Diese ist jedoch auf­grund eines soge­nan­nten entschuldigen­den Not­stands straf­los, wenn es sich im vor­liegen­den Fall um eine Not­si­t­u­a­tion han­delt. Das bedeutet also, dass im Einzelfall entsch­ieden wer­den muss, ob der Besitzer des Hun­des bald zurück kom­men wird und ob vielle­icht ein Aut­ofen­ster geöffnet ist. Zudem ist rel­e­vant, wie hoch die Tem­per­a­turen sind und wie es dem Tier im Fahrzeug geht.

Auf der rechtlich sich­er­sten Seite ist man zunächst, wenn man erst ein­mal ver­sucht, den Besitzer des Tieres zu kon­tak­tieren. Ist dies nicht möglich, sollte der näch­ste Ansprech­part­ner die Polizei oder Feuer­wehr sein. Sollte jedoch die Ver­fas­sung des Tieres der­art schlecht sein, dass ein weit­eres Abwarten unzu­mut­bar erscheint, kann im Rah­men des entschuldigen­den Not­standes die Scheibe direkt eingeschla­gen wer­den. Hier­bei sollte jedoch stets so vorge­gan­gen wer­den, dass der Schaden am Auto möglichst ger­ing aus­fallen wird.

Zudem würde ich stets dazu raten, die Sitau­tion für Beweiszwecke zu doku­men­tieren, also ein Foto oder Video von den Gegeben­heiten zu erstellen. Weiter kann man Zeu­gen suchen, die den Vor­fall eben­falls bestäti­gen kön­nen. Außer­dem sollte man das Kennze­ichen, die Uhrzeit und den genauen Ort notieren.

Der Besitzer des Tieres wird in einer solchen Sit­u­a­tion nur dann nach dem Tier­schutzge­setz ver­folgt, wenn er vorsät­zlich gehan­delt hat, dem Tier also absichtlich Schmerzen und Leid zuge­fügt hat. Für etwaige Kosten einer Befreiungs des Tieres muss er jedoch aufkom­men, sofern diese erforder­lich war.

Wenn der erste Hund ein Seelenhund ist…

In den ver­gan­genen Wochen drehte sich bei uns vieles um das Thema “Zwei­thund”. Nicht nur hier auf dem Blog, son­dern auch im All­tag war das Thema oft präsent.

Die Reak­tio­nen auf einen zweiten Hund sind völ­lig unter­schiedlich. Viele kön­nen es sich sehr gut vorstellen, einen zweiten Vier­beiner in ihr Leben zu holen. Viele möchten gerne, kön­nen aber nicht, weil ihr Ersthund keinen zweiten akzep­tieren würde.

Doch ich traf auch immer wieder auf Aus­sagen wie “Das ist hier mein See­len­hund. Ich kann keinen zweiten lieben.” Auch Nicole hat sich in ihrem großar­tig ehrlichen Beitrag “Hun­de­nach­wuchs” Gedanken zu diesem Thema gemacht. Den Beitrag findet ihr hier.

Moe ist mein Seelenhund. Wie soll da jemals Platz sein für einen anderen?

püppi15

Auch ich stand Anfang des Jahres vor dieser Frage. Ich wollte gerne einen zweiten Hund. Queen ist mein absoluter See­len­hund. Wir müssen uns nur anse­hen und wis­sen direkt, was los ist. Zwis­chen uns besteht eine Verbindung, die ich nicht in Worte fassen kann. Für mich steht fest, dass ich mein Leben lang Hunde an meiner Seite haben möchte, doch einen Hund wie Queen wird es nie wieder geben.

Den­noch habe ich mich dazu entschlossen, Püppi in unser Leben zu holen und ich habe es keine Sekunde bereut.

Püppi ist ein großar­tiger Hund. Auf eine Weise ähnelt sie mir sogar mehr als Queen es tut. Queen ist eigentlich wie ihr Her­rchen: ruhig, aus­geglichen und gemütlich. Draußen dreht sie gerne mal auf, aber in der Woh­nung weiß sie ihr gemütliches Kör­bchen zu schätzen und liebt es, ein­fach nur faul rumzuliegen und auf irgen­det­was leck­erem herumzukn­ab­bern. Püppi ist ein wenig mehr wie ich: wir sind beide etwas ungedulig und brauchen immer etwas zu wuseln. Liegen kann man auch nachts und draußen ist es eigentlich am schönsten…

Püppi4

Wer sich jedoch einen zweiten Hund in sein Leben holt, muss sich über eine Sache im Klaren sein: Der erste Hund wird weniger Aufmerk­samkeit bekom­men, egal wieviel Mühe man sich gibt. Bevor Queen einge­zo­gen ist, habe ich das nicht wahrhaben wollen. Ich habe mir ein­fach vorgenom­men, ein wenig mehr Zeit zu investieren, sodass Queen sich nicht umstellen muss. Habe mir gedacht, ich könne mich ja aus­giebig mit ihr beschäfti­gen, wenn Püppi schläft.

Nun hat mein Tag auch nur 24 Stun­den und ich muss Akten bear­beiten, Aufträge anfer­ti­gen und auch für den Blog wollen Beiträge ver­fasst wer­den. Der erste Hund muss unterm Strich auf jeden Fall etwas zurück­stecken. Das ist ein­fach so und wer das Gegen­teil behauptet, lügt.

Den­noch glaube ich, dass es Queen wirk­lich gut geht momen­tan. Wir gehen unterm Strich eine Runde öfter raus und auch zwei bis drei mal zwis­chen­durch auf die Wiese, damit Püppi sich lösen kann. Natür­lich kommt Queen mit und meist auch das ein oder andere Spielzeug. Zudem steht jeden Tag eine kleine Ein­heit Kop­far­beit auf dem Plan.

In der Woh­nung und auch auf unseren Spaziergän­gen beschäftigt sie sich viel mit Püppi. Nun wird ihr als erstes das Spielzeug gebracht, statt mir. Püppi wird auch als erstes an der Tür begrüßt, wenn wir von der Welpen­stunde kom­men. Draußen wird Püppi zum Ren­nen ani­miniert und nicht mehr ich. Aber das ist ok — damit kann ich gut leben. Die bei­den ver­ste­hen sich super und wenn ich Queen ansehe, dann sehe ich immer noch die enge Bindung und habe das Gefühl, zu wis­sen, was sie denkt und wie sie sich fühlt. Solange das so ist, ist alles gut.

püppi1

Doch wie sieht es mit den Gefühlen aus? Hat man überhaupt noch Liebe für einen Zweithund übrig? Vor allem dann, wenn man einen Seelenhund an seiner Seite hat?

So gut sich die bei­den ver­ste­hen, so ver­schieden sind sie auch. Nicht nur optisch sind sie schwer miteinan­der zu ver­gle­ichen. Auch vom Charak­ter her sind es zwei grund­ver­schiedene Hunde. Doch selbst, wenn der Zwei­thund ein Schäfer­hund gewe­sen wäre, der ähn­liche Charak­terzüge hätte wie Queen, so wäre es den­noch etwas völ­lig anderes.

Durch die Einzi­gar­tigkeit eines jeden Hun­des wird einer Ver­gle­ich­barkeit jede Grund­lage ent­zo­gen. Queen ist meine bessere Hälfte, klar liebe ich sie dafür, dass sie immer an meiner Seite ist und dafür, dass sie treu, liebevoll und warmherzig ist. In ihr sind alle Eigen­schaften vere­int, die man sich von einem treuen Fre­und an seiner Seite wünscht.

Doch ich liebe auch Püppi. Ich liebe sie für ihre ver­spielte Art und dafür, dass sie mutig, uner­schrocken und frech ist. Ich liebe die Unbeschw­ertheit, mit der sie durchs Leben tobt. Sie ist so liebevoll und muss ständig kuscheln und Küsse verteilen.

Püppi2

Ein Leben ohne Queen kann ich mir nicht mehr vorstellen. Ein Leben ohne Püppi aber auch nicht. Beide gehören zu mir und sind ein Teil von mir.

Ich komme nicht umherzuzugeben, mich Anfang des Jahres gefragt zu haben, ob ich vielle­icht doch Queen und Püppi ver­gle­ichen würde. Ob die Spuren von Queen vielle­icht zu groß wären, ob die Erwartun­gen zu hoch wären, als dass ich einem zweiten Hund gerecht wer­den könnte.

Als Püppi ein­zog, waren die Gedanken weg. Ich habe die Fra­gen zur Seite geschoben. Habe sie unbeant­wortet und unsortiert in eine Schublade gesteckt. Der Artikel von Nicole war Anlass für mich, diese Schublade zu öff­nen. Nun habe ich die Antworten gefunden.

Die Einzi­gar­tigkeit eines jeden Hun­des hält uns davon ab Ver­gle­iche zu ziehen. Die Einzi­gar­tigkeit eines jeden Hun­des gibt unseren Herzen die Möglichkeit, jeden Hund auf eine eigene Art und Weise zu lieben. Queen wird immer mein See­len­hund bleiben. Doch auch einen Hund wie Püppi werde ich nie wieder an meiner Seite haben können.

Vielle­icht wird es in eini­gen Jahren einen weit­eren Hund geben. Der wird weder so sein wie Queen noch wie Püppi und den­noch werde ich ihn auf eine ganz eigene Art und Weise lieben.

Immer wieder ist die Rede von See­len­hun­den und auch ich habe diesen Begriff nun mehrfach verwendet.

püppi19

Doch was ist ein Seelenhund eigentlich?

Für mich ist ein See­len­hund ein Hund, der mich tief berührt. Zu dem ich eine Bindung spüre, die ab dem ersten Moment da ist und beste­hen bleibt bis zur let­zten Sekunde. Für mich ist ein Hund ein See­len­hund, wenn ich Glücks­ge­fühle ver­spüre sobald ich ihn ansehe. Wenn ich alles um mich vergesse, solange ich diesen Hund glück­lich spie­len oder über eine Wiese ren­nen sehe. Ein See­len­hund ist ein Hund, den ich immer neben mir haben möchte und ohne den ich mich unvoll­ständig fühle.

Wenn der Begriff “See­len­hund” so definiert und ver­standen wer­den kann, dann danke ich dem Schick­sal für meine bei­den See­len­hunde, die ger­ade neben mir auf dem Sofa liegen und schlafen.

Let’s play.

Seit eini­gen Tagen spie­len Püppi und Queen ständig miteinan­der. Sobald einer wach wird, wird ein Spieli geholt und dem anderen vor die Nase gehal­ten. Dann laufen beide von links nach rechts durch die Woh­nung und ver­suchen dabei beide das Spieli festzuhal­ten. Anschließend legen sich beide zusam­men auf den Tep­pich und zergeln mit dem Spieli.

Ich bin echt super happy, dass die bei­den sich so gut ver­ste­hen. Irgend­wie scheint die Bindung der bei­den jeden Tag enger zu wer­den. Püppi zu uns zu holen, war ein­fach per­fekt — auch für Queen 🙂

Ich kön­nte den bei­den stun­den­lang zuse­hen, daher möchte ich euch heute gern daran teil­haben lassen und euch einige Fotos zeigen 🙂

Keramik — Halsbänder gegen Zecken !?!?

Sie sind über­all. Ständig sieht man Warn — Schilder, auf denen sie abge­bildet sind. Sie sind ekel­haft und über­tra­gen Krankheiten. Und man kann sich ein­fach nicht zu 100% vor ihnen schützen.

Die Rede ist von der zur Zeit über­all the­ma­tisierten Zecke.

Wir scheinen nicht nur in einem absoluten Zecken — Paradies zu leben, son­dern Queen und Püppi scheinen die Dinger auch noch magisch anzuziehen. Das Max­i­mum, was ich aus Queens Fell ent­fernt habt, waren 17 Stück nach einem Ausflug.

Zu Beginn der Sai­son hat uns Jule vom Hun­de­blog “That’s Chilli” ein pflan­zliches Öl emp­fohlen, mit welchem sie die besten Erfahrun­gen gemacht hat. Ihren Bericht findet ihr hier.

Wir haben das Mit­tel drei Wochen lang täglich genutzt und anschließend damit begonnen, es nur noch zwei mal wöchentlich anzuwen­den. Beide hat­ten nur wenige Zecken und es war deut­lich besser als vor der Anwen­dung mit diesem Mit­tel. Den­noch hatte Queen in der Zeit 6 Zecken und auch Püppi hatte schon 3 Stück. Dies finde ich für einen kurzen Zeitraum echt viel. Bei Queen wären es ohne das Öl schätzungsweise min­destens dreimal so viele gewesen.

Im Inter­net bin ich in der ver­gan­genen Zeit immer wieder über die EM — Keramikhals­bän­der gestoßen. Liest man die Texte und Erfahrungs­berichte kön­nte man denken, es han­dele sich um ein Wundermittel.

2016-05-11 19.51.37-2

EM steht für “effek­tive Mikroor­gan­is­men”. Diese wer­den in Keramikröhren einge­brannt und anschließend in Hals­bän­dern oder Ket­ten ver­ar­beitet. EM — Keramikhals­bän­der sollen sich beson­ders pos­i­tiv auf die Psy­che und auch auf das kör­per­liche Wohlbefinden auswirken. Außer­dem sollen sie effek­tiv gegen Zecken wirken. Viele Erfahrungs­berichte sprachen davon, dass die Hunde wenig bis gar keine Zecken mehr hat­ten. Nun ist natür­lich fraglich, ob die Hunde vielle­icht in Gebi­eten wohnen, wo sowieso wenig Zecken sind oder ob es sich vielle­icht um Hunde han­delt, sie an sich schon wenig Zecken haben.

Erk­lärt wird die Wirkung damit, dass der men­schliche und tierische Kör­per zu bis zu 70% aus Wasser besteht. EM — Keramik könne — und jetzt Achtung 😀 — die “neg­a­tiven Infor­ma­tio­nen aus dem Wasser ent­fer­nen”. Es würde ein Ione­naus­tausch sowie eine lang­wellige Infrarot­strahlung bewirkt, die Infor­ma­tio­nen in den Wasser­molekülen tilgen könne und so einen reinen — und noch mal Achtung 😀 — “Orig­i­nalzu­s­tand” her­stellen könne.

Zudem würde EM die Fähigkeit zur Antiox­i­da­tion besitzen, d.h. Oxi­da­tion könne ver­hin­dert und sogar rück­gängig gemacht wer­den. Gle­ichzeitig würde es die ursprünglich gute mag­netis­che Res­o­nanz der Stoffe wieder­her­stellen und somit also eine Regen­er­a­tion herbeiführen.

Zugegeben, ich bin skeptisch.

Den­noch wollte ich unbe­d­ingt wis­sen, was dahin­ter steckt.

Ich schaute mich in diversen Shops nach handge­fer­tigten Hals­ket­ten mit den EM — Keramikele­menten um. Die meis­ten Hals­bän­der fand ich irgend­wie kitschig und auch die Ket­ten sagten mir nicht wirk­lich zu.

Daher bestellte ich ein­fach die EM — Keramikele­mente und fer­tigte die Hals­ket­ten selbst an. Dabei muss lediglich beachtet wer­den, dass sich die einzel­nen Ele­mente nicht berühren.

Queen und Püppi tra­gen die Ket­ten nun seit Mon­tag und ich bin wirk­lich ges­pannt, wie es sich entwick­eln wird.

Ich werde euch auf jeden Fall auf dem Laufenden hal­ten. Bisher hat­ten sie keine Zecken, aber es sind auch erst drei Tage vergangen 🙂

Ich bin gespannt 🙂

Habt ihr schon Erfahrun­gen mit EM — Keramikket­ten gemacht? Was ist euer Wundermittel?

Sam war da.

Sam? Wer ist denn Sam?

Sam ist der Hund unseres Fre­un­des Jan.

Am ver­gan­genen Sam­stag hat­ten wir tolles Wet­ter und so entsch­ieden wir uns spon­tan den Tag zusam­men zu verbringen.

Natür­lich gehörte das Fußball — Spiel dazu, sodass wir um halb vier mit Trikots vorm TV saßen und dabei zusa­hen wie Püppi und Sam durch die Woh­nung flitzen 🙂 Die bei­den waren so süß zusam­men, dass die Meis­ter­schaft zur Neben­sache wurde 😀

Anschließend drehten wir eine Runde zusam­men. Auf dem Feld hat Queen sich den bei­den angeschlossen und spielte mit.

Am Abend wurde der Som­mertag mit einer Grill­wurst abgerun­det, während die Hunde in der Woh­nung verteilt lagen und schliefen.

 

Tick abzugeben — wer hat Interesse?

Ich gehöre zu den typ­is­chen Samm­lern. Es gibt Dinge, die bunkere ich wie ein Eich­hörnchen seine Nüsse. Es gibt Dinge, an denen kann ich kaum vor­beige­hen ohne sie mitzunehmen.

Nein, damit meine ich weder Leinen noch Hun­dekör­bchen oder Spielzeug.

Leinen und Hun­dekör­bchen kann man nie genug haben und Spielzeug? Ja mit dem Spielzeug ist das so … Ich hab keine Ahung warum ich das ständig kaufe.

Aber heute spreche ich von Leckerlis.

Ich schaffe es nicht, durch einen Tier­markt zu gehen, ohne eine Pack­ung mitzunehmen. Ich bin ein­fach nicht in der Lage, in meinem Barf — Shop einkaufen zu gehen ohne an der Knab­berecke vor­beizuge­hen und die ein oder andere Tüte mitzunehmen.

Irre? Ja, wahrschein­lich schon.

Vor eini­gen Tagen fiel mir auf, dass ich die Schublade meines “Hunde — Schrankes” im Flur nicht mehr prob­lem­los öff­nen und schließen kann. Tüten und Pack­un­gen versper­rten den Weg. Es musste eine Lösung gefun­den wer­den und so fuhr ich los und besorgte durch­sichtige Dosen, in denen ich alles ordentlich ver­stauen kann.

Und nun stand ich vor meinem zweiten Tick: ich kann die Leck­erlis auf gar keinen Fall mis­chen. Getrock­nete Fis­che müssen eine eigene Dose haben. Die kann ich doch nicht mit getrock­neten Lun­gen­stückchen mis­chen. Daher nahm ich drei große und sechs klene Dosen mit. Zuhause angekom­men freute ich mich schon auf hof­fentlich bald einkehrende Ord­nung. Schnell musste ich fest­stellen, dass die Dosen nicht mal annäh­ernd aus­re­ichten. Also fuhr ich wieder los. Etwas in Eile und leicht hek­tisch kam ich mit weit­eren sechs kleinen Dosen und drei großen wieder Zuhause an. Ich füllte die großen Dosen mit Rinderkopfhaut, Kan­ninchenohren und Hühen­rhälsen. Anschließend griff ich zu den hüb­schen Deck­eln und musste fest­stellen, dass sie nicht passten. In der Eile musste ich also die falschen Deckel gegrif­fen haben. Typisch.

Gott sei Dank kommt Her­rchen nach der Arbeit an dem Laden vor­bei und regelte am Fol­ge­tag das Prob­lem für mich. Nun ja ich muss zugeben, dass immer noch einige Tüten in der ober­sten Schublade liegen und auch in der Kam­mer noch einige Knab­bertüten gebunkert wer­den. Aber immer­hin weiß ich nun wieder unge­fähr, was ich alles gekauft habe. Ich hatte wirk­lich den Überblick verloren…

Jetzt fragt ihr euch sicher, wer das alles fressen soll?

Zu meiner Vertei­di­gung möchte ich zunächst vor­tra­gen, dass ich schließlich jetzt zwei Hunde habe und auch Püppi schon wie eine Große kanbbert.

Und als ob das noch nicht genug Ticks wären, muss ich noch einen weit­eren beichten.

Ich habe für jeden Anlass andere Leckereien.

Für Such­spiele unter­wegs gibt es meist Kekse, die sie nicht so gerne mag (draußen frisst sie näm­lich nahezu alles). Für Such­spiele im Haus nehme ich getrock­nete Fis­che oder getrock­nete Hüh­ner­brust. Kleine Knab­ber­stan­gen bekom­men sie, wenn ich sie kurz alleine lassen muss. Dann haben wir noch kleine Leck­erlis, die beide bekom­men, wenn wir von einer Runde zurück sind. Zudem gibt es beson­dere Leck­erlis am Abend, weil ich sie dann möglichst lange beschäfti­gen will. Wir haben spezielle Leck­erlis, die es nur gibt, wenn wir abends ins Bett gehen und beson­dere Kekse für Intel­li­gen­zspiele. Außer­dem haben wir noch ganz kleine Leck­ereien für Fut­ter­bälle oder unser Glück­srand von MyIn­tel­li­gent­Dogs. Natür­lich haben wir auch noch Leck­ereien als Beloh­nung für Queen und beson­ders kleine und weiche als Beloh­nung für Püppi.

Wer also bisher die Ver­mu­tung hatte, mit mir stimmt doch irgen­det­was nicht, der hat nun die Gewissheit 😀

Aber ich sag es mal so: Ich schade ja nie­man­dem außer meinem Geldbeutel.

Und ich gebe es ja ehrlich zu: es sind ganz schön viele Leck­ereien, wenn man sie alle auf einem Haufen sieht. Daher habe ich mir nun ern­sthaft vorgenom­men, vor­erst keine Leck­erlis mehr zu kaufen. Ehrlich 😀 Ich halte euch auf dem Laufenden 😉

Wie man Zecken richtig entfernt

Die Zecken­zeit hat begonnen.

Sicher habt ihr euch alle schon mit dem Thema Zeck­en­schutz auseinan­derge­setzt. Die Pro­dukte sind mit­tler­weile vielfältig und haben alle ihre Vor– und Nachteile. Zeck­en­schutzhals­bän­der, Tablet­ten, Spot-on-Präperate, Öle, Sprays, Keramikhals­bän­der, Bern­stein­ket­ten u.v.m.

Doch egal, wofür wir uns entschei­den, einen 100%igen Schutz haben wir lei­der nie. Und so hat­ten auch wir schon mehrere Zecken in dieser Saison.

Doch wie sollten wir uns in einem solchen Fall verhalten? Wie entfernt man eine Zecke eigentlich richtig?

Wichtig ist vor allem, die Zecke so früh wie möglich zu ent­fer­nen. So kann die Gefahr einer Infek­tion ver­ringert werden.

Das solltet ihr auf gar keine Fall machen!

In keinem Fall sollte auf Alko­hol, Öl oder Kleb­stoff zurück­ge­grif­fen wer­den. Die Zecke wird in diesem Kampf “erbrechen” und die Krankheit­ser­reger gelan­gen so schneller ins Blut.

Unfassbar: so klein und doch eine Zecke, die ich von Queens Nase entfernen musste
Unfass­bar: so klein und doch eine Zecke, die ich von Queens Nase ent­fer­nen musste

Die verschiedenen Optionen

Ein beliebtes Werkzeug ist die Zecken­zange. Um genü­gend freie Sicht zu bekom­men und dem Hund keine Haare auszure­ichen, sollte zunächst die betrof­fene Stelle feigelegt wer­den. Die geöffnete Zecken­zange sollte so nah wie möglich am Kopf der Zecke, also so nah wie möglich an der Haut, ange­setzt wer­den. Nach­dem die Zange geschlossen wurde, kann die Zecke vor­sichtig her­aus­ge­zo­gen wer­den. Hier­bei sollte man eine leichte Drehbe­we­gung vornehmen.

Immer beliebter wird der sog. Zeck­e­haken. Hier­bei wird die Zecke nicht gequetscht, sodass ein Infek­tion­srisiko ver­ringert wer­den kann.

Einige ent­fer­nen eine Zecke auch mit der Pinzette, wobei die gle­iche Tak­tik angewen­det wird wie bei der Zeckenzange.

Und was kann man machen, wenn man unter­wegs ist und keines dieser Werkzeuge dabei hat? Genau. Man ent­fernt die Zecke mit den Fin­gern. Hier­bei wird die Zecke vor­sichtig zwis­chen Dau­men und Zeigefinge rmöglichst direkt an der Haut gepackt. Mit einer leichten Drehbe­we­gung wird die Zecke dann her­aus­ge­zo­gen. Ob die Zecke nun links oder rechts herum her­aus­ge­dreht wird, spielt keine Rolle.

Nach jeder Zeck­e­nent­fer­nung sollte man die Stelle möglichst genau “unter die Lupe nehmen”. Man sollte kon­trol­lieren, ob der Zeck­enkör­per kom­plett ent­fernt wor­den ist. Außer­dem sollte man die Stelle in den fol­gen­den 24 Stun­den mehrfach beobachten. Wird die Wunde heiß oder kreis­rund rot? Frisst der Hund oder geht er lahm? Fiebert der Hund? In solchen Fällen sollte unverzüglich der Tier­arzt aufge­sucht werden.

Wer sich detailliert mit dem Thema “Zeckenschutz” auseinandersetzen möchte, findet im Ratgeber von Fressnapf ausführliche Informationen. Dort findet ihr Angaben dazu, welche Zecken hier überhaupt ansässig sind und welche Krankheiten welche Zecke übertragen kann. Ihr findet eine Auflistung von Zeckenschutzmitteln und ein hilfreiches Video, indem unter anderem detailliert gezeigt wird, wie man eine Zecke entfernen sollte.

Den Ratgeber findet ihr hier.

 

Spon­sored Post 

Wir durften testen: Kauartikel von Perleberg

Vor Kurzem durften wir das Frost­fle­ich von Per­leberg testen. Queen und Püppi waren run­dum zufrieden und haben bere­its alles aufge­fut­tert. Den aus­führlichen Artikel findet ihr hier.

Auch ich war begeis­tert und habe mich daher umso mehr gefreut, als wir die Möglichkeit beka­men auch die Kauar­tikel testen zu können.

Als das Paket ankam, klebten bere­its zwei schnüf­fel­nde Nasen an dem Karton.

2016-04-28 16.00.38

Zugeschickt wur­den uns fol­gende Produkte:

500 g Dörrfleisch

500 g Kaumix

500 g Hühnerhälse

200 g Knabix Belohnungstüte

3 Rinderohren mit Fell

Dörrfleisch

2016-04-28 16.01.24

Das Dör­rfleisch kam sowohl bei Püppi als auch bei Queen super an. Durch die geringe Rest­feuchte im getrock­neten Fleisch kon­nte ich die Streifen für Püppi leicht und ohne Kraftaufwand in kleine Teile zer­reißen. Das Dör­rfleisch riecht sehr natür­lich und ist per­fekt durchgetrock­net. Dör­rfleisch liefert hochw­er­tige Pro­teine und viel Energie.

Kaumix

2016-04-28 16.01.37

Der Kau­mix enthält Pansen, Puten­hälse, Lunge, Hüh­n­er­hälse sowie getrock­nete Kopfhaut. Püppi war abso­lut begeis­tert von dem getrock­nete Pansen, Queen liebt die Lunge. Die Kau­rar­tikel waren keinesweg fet­tig. Ich habe bisher lei­der oft die Erfahrung machen müssen, dass viele getrock­nete Kauar­tikel sehr fet­tig und die Tüten von innen richtig “schmantig” waren. Dies war bei allen uns zugeschick­ten Artikeln nicht der Fall — im Gegen­teil sie rochen frisch und waren kom­plett getrocknet.

Hühnerhälse

2016-04-28 16.01.54

Queen frisst generell keine Hüh­ner– oder Puten­hälse. Püppi hinge­gen war begeis­tert. Die Hälse eignen sich super für kleine Hunde. Hüh­n­er­hälse liefern viel Cal­cium und sind daher super als Knab­berei für Welpen.

Knabix Belohnungstüte

2016-04-28 16.02.00

Die Knabix Beloh­nungstüte ist ger­ade erst frisch ins Sor­ti­ment von Per­leberg gehüpft. Sie bein­hal­tet Dör­rfleisch, Rinderkopfhaut mit Fell, Häh­nchen­hälse und Fleis­chbrocken aus Geflügelfleisch. Die Kauar­tikel waren alle unter­schiedlich groß, sodass ich sowohl Queen als auch Püppi belohnen und kurz beschäfti­gen konnte.

Rinderohren mit Fell

2016-04-28 16.02.28

Queen war begeis­tert und auch ich fand die Ohren wirk­lich super. Sie haben einen natür­lichen Geruch und eignen sich super zur Zah­npflege. Der Fel­lanteil unter­stützt die Reini­gung des Magens und des Darms. Nor­maler­weise ist Queen oft skep­tisch, wenn die Kauar­tikel noch Fell an sich haben. Diese Ohren fand sie super und hat sie kom­plett verputzt.

Wir kön­nen also nicht nur das Frost­fleisch von Per­leberg empfehlen, son­dern sind auch richtig begeis­tert von den Kauar­tikeln. Trotz dass sich die bei­den ein­mal quer Beet durch die Tüten gefut­tert haben, haben wir noch einige Kauar­tikel übrig, die Püppi und Queen sicher noch den ein oder anderen Abend ver­süßen werden.

Die Pro­dukte sind und kosten– und bedin­gungs­los zur Ver­fü­gung gestellt worden.