Monat: Juni 2016

Kleine Hund sind schlechter erzogen

Man nehme ein Fünkchen Selb­stkri­tik, dazu eine Prise Ehrlichkeit und mis­che dies mit einer Por­tion Humor und schon haben wir einen Artikel wie diesen.

Ich möchte aus­drück­lich nie­man­den ansprechen. Wenn sich den­noch jemand ange­sprochen fühlt, ist das nicht meine Absicht, nicht mein Problem 🙂

Kleine Hund sind schlecht erzogen.

Der ein oder andere wird nun mit dem Kopf nicken (ver­mut­lich eher die Frak­tion mit Labrador & Co.). Andere wer­den nun wahrschein­lich per­sön­lich belei­digt sein (hier ver­mutet ich mehr so die Kat­e­gorie Chi­wawa). Widerum andere wer­den sich vielle­icht amüsieren und mit einem Lächeln im Gesicht den Text lesen (hier ver­mut­lich die Kan­di­daten mit Dogge & Co.)

So nun fragt ihr euch sicher, worauf ich diese wilde These stütze.

Nun ja. Wer mich kennt weiß, dass die drei­jährige Schäfer­hündin Queen bei mir lebt. Queen ist — das kann ich dur­chaus behaupten — sehr gut erzo­gen. Sie ist leinen­führig, pöbelt nicht, kommt beim ersten Rufen, bleibt prob­lem­los allein, hat noch nie etwas kaputt gemacht und kann über­all mithin­genom­men werden.

Wer mich kennt weiß auch, dass seit eini­gen Wochen die mit­tler­weile 4 1/2 Monate alte Püppi bei uns wohnt. Püppi ist — auch das kann ich prob­lem­los behaupten — eher so die Kat­e­gorie “Ich tre­ffe meine eige­nen Entschei­dun­gen”. Sie ist einiger­maßen leinen­führig, pöbelt gerne, kommt nicht immer beim ersten Rück­ruf, bleibt nicht prob­lem­los alleine, hat schon einiges kaputt gemacht und kann noch nicht über­all mithin­genom­men werden.

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Warum also diese Unterschiede?

Klar. Püppi ist noch klein. Doch die meis­ten Aus­sagen bezüglich Queen trafen bere­its in Püp­pis Alter auf sie zu.

Woran liegt es also?

Ich kann es euch verraten:

An mir.

Aber betra­chten wir doch mal die zwei Punkte, bei denen der Unter­schied am deut­lich­sten herauskommt:

Die Leinenführigkeit

Es fängt doch schon bei der Def­i­n­i­tion an. Was ver­steht man also unter Leinen­führigkeit? Denke ich an Queen würde ich sagen, dass Leinen­führigkeit heißt, dass sie mit durch­hän­gen­der Leine links neben mir läuft. In der Junghun­de­gruppe bin ich gefragt wor­den, was ich bei Püppi als leinen­führig beze­ich­nen würde. Ohne nachzu­denken sagte ich: Naja, haupt­sache sie zieht nicht an der Leine.

Queen  muss leinen­führig sein. Ich muss mich auf sie ver­lassen kön­nen. Würde sie mit all ihrer Kraft ziehen, dann kön­nte ich die 36 kg in Aktion nicht hal­ten. Ich hätte schlichtweg keine Chance. Würde Queen hek­tisch vor und zurück laufen, würde mich das irre machen. Es wäre irgend­wie “unnatür­lich”. Würde sie schnell zwei Schritte nach vorn oder zur Seite machen, würde ich von der Leine mit­gris­sen werden.

Würde Püppi an der Leine ziehen, würde ich aller­höch­stens einen Druck am kleinen Fin­ger spüren. Sollte sie doch mal “aus der Reihe tanzen”, hätte ich keine Prob­leme. Ich würde nicht über die Straße gezo­gen wer­den. Sie ist wild und voller Energie. Dass sie mal ein Stück vor mir läuft, dann wieder neben mir, passt irgend­wie zu ihrer wilden und aufge­drehten Art. Ohne, dass ich aus dem Ryth­mus komme, kann sie auf­grund ihrer kleinen Beinchen auch mal zwei Schritte vor oder nach rechts gehen und ich merke es kaum.

Ich kann nicht für alle sprechen, stelle aber den­noch fol­gende These auf:

Hun­de­hal­ter von großen Hun­den nehmen das Thema Leinen­führigkeit ern­ster, weil sie wis­sen, dass sie sich zu 100% ver­lassen kön­nen müssen.

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Pöbelei

Bei der Pöbelei ver­hält es sich ähnlich.

Sollte Queen an der Leine pöbeln, bleibt mir nur die Lat­erne als let­zte Ret­tung, an die ich mich klam­mern kann, damit sie mich nicht umreißt.

Püppi ist noch klein. Sollte sie etwas oder jeman­den anbellen, klingt das so unfass­bar lustig, dass ich mich zusam­men­reißen muss um erzieherisch kor­rekt zu handeln.

Bellt Queen an der Tür, kann es schon mal sein, dass der DHL — Mann mir das Paket nur durch den Türspalt in den Haus­flur wirft.

Wufft Püppi klingt das nicht ger­ade beängstigend.

Hast du einen pöbel­nden großen Hund an der Leine, so schauen die Leute dich an, als würde man mit einem Löwen spazieren gehen. Eine Mis­chung aus Ver­ach­tung und Unver­ständ­nis springt einem entgegen.

Pöbelt ein kleiner Hund, bleiben die Leute belustigt ste­hen und reden fröh­lich auf das bel­lende Tier ein.

Auch hier kann ich nicht für alle sprechen, stelle aber den­noch wieder fol­gende These auf:

Hunter­hal­ter von großen Hun­den haben viel größere Prob­leme, wenn ihr Hund pöbelt und arbeiten daher kon­se­quenter an diesem Problem.

Trotz der ordentlichen Por­tion Humor in diesem Artikel, so steckt doch auch ein Funken Wahrheit mit drin. Kleine Hunde gehören genauso erzo­gen wie große Hunde auch. Ich denke, da sind wir uns allein einig. Ich kann nur aus eigener Erfahrung berichten, dass es viel schwiergier ist, einen kleinen Hund zu erziehen. Man muss sich selbst immer wieder zur Kon­se­quenz ermah­nen und ich möchte nicht wis­sen, in wie vie­len Sit­u­a­tio­nen mir gar nicht aufge­fallen ist, wieviel ich mal wieder hab durchge­hen lassen.

 

Wenn das Haustier stirbt — 5 Möglichkeiten zur Tierbestattung

Mit meinem Blog ver­suche ich, möglichst viele The­men rund um den Hund anzus­prechen. Doch eines wollte ich nie: Ich wollte nie darüber schreiben, was passiert, wenn der Hund stirbt. Wenn ich bei anderen Blog­gern Artikel zu diesem Thema ent­deckt habe, so habe ich sie nie gelesen.

Davon will ich nichts wis­sen” bewegte mich stets dazu, dieses Thema bei­seite zu schieben.

Doch nun bin ich nicht nur Blog­gerin, son­dern ich bin auch selb­st­ständige Recht­san­wältin im Bere­ich des Tier­rechts. In diesem Rah­men bin ich in let­zter Zeit immer wieder gefragt wor­den, was man eigentlich beachten müsse, wenn das Haustier stirbt. Darf man seinen Hund eigentlich im eige­nen Garten begraben?

Daher möchte ich heute über meinen Schat­ten sprin­gen und ein wenig Licht ins Dun­kle bringen.

Heute geht es um fünf Möglichkeiten zur Tierbestattung:

Auch, wenn dieser erste Aspekt für jeden lieben­den Hun­debe­sitzer mehr als nur befremdlich klingt, möchte ich ihn den­noch ansprechen. Es geht näm­lich um Tierbestat­tung im All­ge­meinen, d.h. nicht nur um die eines Hun­des, son­dern beispiel­sweise auch um die einer Katze, eines Meer­schweinchens oder eben auch um die eines Fisches.

Verstorbene Tiere haben im Müll nichts zu suchen.

Dass weder ein Hund noch eine Katze in einer Müll­tonne seine “let­zte Ruh­estätte” finden darf, ist jedem ein­leuch­t­end und käme für keinen lieben­den Tierbe­sitzer je in Betra­cht. Doch wie sieht es eigentlich mit dem kleinen Gold­fisch aus dem Gar­ten­te­ich aus?

Tat­säch­lich dür­fen kleine Tiere wie Fis­che oder Ham­ster in der Biotonne — und ich benutze dieses Wort ganz bewusst — “entsorgt” wer­den. Denn anders kann man es nicht nen­nen, wenn man tat­säch­lich sein Tier in den Haus­müll wirft. Für mich als Tier­fre­und keine vorstell­bare Sit­u­a­tion, den­noch legal. Wer ein größeres Tier in der Biotonne “entsor­gen” will, begeht eine Ord­nungswidrigkeit und muss mit einem Bußgeld rechnen.

Die Beerdigung im eigenen Garten

Fast die Hälfte aller Tierbe­sitzer begräbt sein Tier im eige­nen Garten. Dies ist — Gott sei Dank — grund­sät­zlich erlaubt. Den­noch gibt es einige Aspekte, die beachtet wer­den müssen.

Für größere Tiere braucht man hierzu eine Genehmi­gung vom zuständi­gen Vet­er­inäramt. Solange das Tier an keiner meldepflichten Krankheit ver­stor­ben ist, wird diese Genehmi­gung in der Regal auch erteilt.

Das Haustier­grab muss ein bis zwei Meter von öffentlichen Wegen ent­fernt sein und min­destens einen hal­ben Meter tief sein. Hier­mit soll sichergestellt wer­den, dass keine anderen Tiere das ver­stor­bene Haustier aus­graben kön­nen. Das Tier sollte zudem in ein Mate­r­ial gewick­elt wer­den, welches leicht ver­rot­ten kann wie zum Beispiel eine Wolldecke.

Sollte man in einem Wasser­schutzge­biet leben, so darf das Tier nicht im eige­nen Garten beerdigt werden.

Wer zur Miete wohnt, sollte zudem das Mietrecht bedenken und seinen Ver­mi­eter um die Erlaub­nis fragen.

Tierbeseitigungsanlagen

Wer sein Tier nicht im eige­nen Garten beerdi­gen will oder kann, der kann auf eine Tierbe­sei­t­i­gungsan­lage zurück­greifen. Dort wer­den auch die Kör­per ver­stor­bener Zootiere, Nutztieren sowie von veren­de­ten Tieren im Straßen­verkehr zu Tier­mehl oder Tier­fett ver­ar­beitet. Ich komme nicht umher zuzugeben, dass diese Vorstel­lung für mich mehr als nur befremdlich erscheint. Auch Tierärzte geben in der Praxis ver­stor­bene Tiere dort ab, soll­ten die Besitzer diese nicht mit­nehmen wollen.

Tierfriedhöfe, Einäscherungen und Seebestattungen

Gott sei Dank streben die meis­ten Tierbe­sitzer eine würde­volle Beiset­zung ihres Lieblings an, sodass neben dem eige­nen Garten immer häu­figer der Tier­fried­hof als Option in Betra­cht kommt.

Mit­tler­weile kann man sein Tier auch in einem Kre­ma­to­rium einäsch­ern und die Asche in eine Urne geben lassen. Bezüglich dieser Urne gibt es kein­er­lei rechtliche Bes­tim­mungen, sodass — im Gegen­satz zur men­schen Einäscherung — die Urne mit nach Hause genom­men wer­den darf. Die Asche darf auch ver­streut wer­den, sodass auch eine Seebestat­tung möglich ist.

Wer denkt, die Müll­tonne wäre schon befremdlich genug, der wird nun eines besseren belehrt. Ich bin mir nicht sicher, ob ich die Müll­tonne oder die let­zte Vari­ante ver­rück­ter finden soll. Zur Voll­ständigkeit will ich diese Option jedoch nicht uner­wähnt lassen.

Der Tierpräparator

Auch, wenn ich mir das abso­lut nicht vorstellen kann, lassen immer mehr Men­schen ihr Haustier ausstopfen. Dies ist grund­sät­zlich möglich, sodass ich das als Vari­ante mit aufnehmen wollte. Ob das aus­gestopfte Tier im eige­nen Wohnz­im­mer die Trauer­ar­beit fördert, halte ich für fraglich. Aber diese Entschei­dung muss jeder selbst treffen.

Und Gott sei Dank kön­nen wir das. Denn wie wir sehen, gibt es zahlre­iche Möglichkeiten, seinen Vier­beiner auf der let­zten Reise begleiten zu kön­nen. Der eigene Garten sowie der Tier­fried­hof sind die aktuell am häu­fig­sten gewählten Optio­nen — ver­ständlich, wie ich finde.

Ich hoffe etwas Licht ins Dun­kle gebracht zu haben und werde daher das Thema wieder ganz hin­ten im Schrank ver­stauen, wo es erst ein­mal bleiben kann 🙂

 

House of Dogs — wir waren dabei

Am ver­gan­genen Woch­enende öffnete die House of Dogs in Berlin zum ersten Mal ihre Türen. Als wir von der Messe hörten, dachte ich direkt “Da muss ich hin!”. Umso größer war die Freude, als wir zur Messe ein­ge­laden wurden.

Kurzzeitig dro­hte der Trip nach Berlin ins Wasser zu fallen. Püp­pis Milchzahn hatte sich entzün­det und musste oper­a­tiv ent­fernt wer­den. Doch der Arzt gab uns grünes Licht, sodass wir schließlich doch nach Berlin reisen konnten.

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Fre­itag abend kamen wir in der Haupt­stadt an. Wir über­nachteten im Ralaxa Hotel am Pots­damer Platz. Ich kann dieses Hotel jedem empfehlen, der mit seinem Hund nach Berlin reisen möchte. Über­rascht wur­den wir mit zwei hüb­schen Decken für die Vier­beiner, zwei Spiel­sachen, Näpfen und Leck­ereien. Queen und Püppi waren begeis­tert. Auch für die Zweibeiner ließ das Hotel keinen Wun­sch offen. Daher aboslute Empfehlung von uns 🙂

Nach­dem wir am Sam­stag mor­gen bei blauem Him­mel und strahlen­dem Son­nen­schein vor dem Bran­den­burg­er­tor gefrüh­stückt hat­ten, machten wir uns gestärkt auf den Weg zur Messe.

Bere­its um zwanzig vor zehn war dort einiges los, obwohl die Messe erst offiziell um 10 Uhr begin­nen sollte. Im Ein­gangs­bere­ich wurde die Imp­fausweise kon­trol­liert und teil­weise auch die Chip­num­mern mit einem Lesegerät verglichen.

Ich muss zugeben, dass die Sit­u­a­tion etwas chao­tisch war. Ich ver­suchte eine Schlange zu erken­nen, doch alle standen irgend­wie in einem Kreis um die Damen am Ein­lass herum. Dadurch war es sehr eng für die Hunde. Die große Dogge einer Mitar­bei­t­erin machte die Sit­u­a­tion nicht ein­facher, weil man sich erst ein­mal über sie beu­gen musste, um über­haupt die Impf­pässe abgeben zu kön­nen. Ich komme nicht umher zuzugeben, dass man den Ein­lass etwas struk­turi­erter hätte auf­bauen kön­nen. Ich jeden­falls war mit der Sit­u­a­tion etwas überfordert.

In der Halle ver­schafften wir uns einen kurzen Überblick über die Stände und schauten uns anschließend den Innen­hof an. Dort waren einige Sitzgele­gen­heiten aufge­baut und es gab ver­schiedene Stände mit leck­erem Essen.

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Bere­its vor dem eigentlichen Blog­gertr­e­f­fen ent­deck­ten wir die ersten Mädels, sodass sich eine kleine Gruppe bere­its im Innen­hof ver­sam­melte. Von den anderen erfuhr ich auch, dass es auch noch eine obere Etage gab. Die hatte ich zuvor gar nicht ent­deckt. Die obere Ebene erre­ichte man entweder durch eine Git­tertreppe oder durch einen Aufzug.

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Während wir im Innen­hof standen, lief eine läu­fige Bull­doggen­hündin an uns vor­bei. Sie trug eine Läu­figkeit­shose, welche im “Pipi  — Bere­ich” für die Hunde aus­ge­zo­gen wurde. Man kon­nte deut­lich sehen, dass die Hündin läu­fig war. In meinen Augen ein absolutes No Go. Ich ver­stehe nicht, wie man diese Hündin auf die Messe schlep­pen kann. Manche Hun­debe­sitzer scheinen wirk­lich nur von der Wand bis zur Tapete zu denken. Aber auch beim Ein­lass hätte an dieser Stelle einge­grif­fen wer­den müssen.

Um elf Uhr war es dann soweit und wir trafen uns mit allen Blog­gern und der Ver­anstal­terin Anette Pet­zoldt in der Ein­gang­shalle. Gemein­sam gin­gen wir nach oben auf die Dachterasse und wur­den dort auf ein Getränk ein­ge­laden. Die selb­st­gemachte Limon­ade war ein­fach nur lecker. Während eines super net­ten Gesprächs beka­men wir einige Insider — Infor­ma­tio­nen. Ich emp­fand es als unglaublich sym­pa­tisch, dass uns auch Fra­gen zur Finanzierung des Pro­jekts beant­wortet wur­den und wir einen ehrlichen und inter­es­san­ten Ein­blick hin­ter die Kulis­sen beka­men. Das Gespräch hat mir wirk­lich gut gefallen und Anette Pet­zoldt ist eine wirk­lich sehr sym­pa­tis­che Frau.

Anschließend wur­den wir zum Stand der Prinzessin von Hohen­zollern geführt. Die Prinzessin hat näm­lich ihr eignes Fut­ter entwick­elt und uns dieses vorgestellt. Es war wirk­lich inter­es­sant, sie auch mal per­sön­lich ken­nen zu ler­nen, obwohl ich den Ein­druck hatte, dass sie doch sehr pro­fes­sionell an die Sache herang­ing und wenig Platz für Per­sön­liches war. Eigentlich sprudel­ten die Inform­tio­nen nur so aus ihr her­aus. Es war schön zu sehen, dass es sich bei der ganzen Sache wirk­lich um ein Herzen­spro­jekt von ihr han­delt, denn sie war voller Energie und Liebe bei der Sache. Allerd­ings komme ich auch nicht umher zuzugeben, dass ich von den Pro­duk­ten nicht ganz so viel halte. Die Zusam­menset­zung der einzel­nen Dosen kam nicht immer auf 100% — teil­weise fehlten bis zu 30% an Angaben bezüglich des Inhalts. Außer­dem gibt es das Fut­ter nur in kleinen Dosen, sodass man allein für Queen täglich auf weit mehr als 10,00 EUR Fut­terkosten käme. Aber ihre Kollek­tion besteht nicht nur aus Fut­ter an sich, son­dern auch aus Pflege­pro­duk­ten, Leinen, Kör­bchen und sogar aus einem Hun­dekuchen aus der Dose, den die Prinzessin selbst pro­bierte und auch uns zum Testen anbot.

Die Prinzessin hat ins­ge­samt 12 Hunde und 8 Katzen aus dem Tier­schutz gerettet und spendet daher für jedes verkaufte Pro­dukt an Tier­schut­zor­gan­i­sa­tio­nen. Auf Nach­frage ver­riet sie uns, dass es sich pro Dose um einen Cent han­delt, der gespendet wird (der Preis der kle­in­sten Dose liegt bei rund 4,00 EUR). Ich finde es super, dass sich die Prinzessin für den Tier­schutz ein­setzt. Den­noch muss ich zugeben, gedacht zu haben, dass es sich um mehr als nur einen Cent han­deln würde.

Anschließend beka­men wir alle eine Tasche von ihr geschenkt. Diese war gefüllt mit ihren Pro­dukte, die ich im Laufe der näch­sten Tage noch genauer vorstellen werde.

Nach­dem sich die Prinzessin rund zwanzig Minuten Zeit für uns nahm, wurde uns noch ein neues und frisches Unternehmer vorgestellt, die ihre Pro­dukte in Mün­ster her­stellen. Das Untenehmer wirkte sehr inter­es­sant, die Leute super nett und so kom­plett anders als die andere. Aber auch dazu gibt es bald mehr 🙂

Nach dieser Führung waren wir erst ein­mal ent­lassen und ver­schafften uns selbst einen groben Überblick über alle Stände der Messe. Ins­ge­samt waren es 110, verteilt auf zwei Ebe­nen. Viele Unternehmer waren mir neu. Mir gefiel, dass auf die typ­isch großen Fir­men bewusst verzichtet wurde. Mit Aus­nahme von Terra Canis.

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Mein absoluter Lieblings­stand wurde uns von Allie von 2&4zusammenunterwegs gezeigt. Die hüb­sche Maus hat ein Unternehmen ent­deckt, welches Fut­ter in Lebens­mit­telqual­ität selbst einkocht. Natür­lich durften auch Queen und Püppi pro­bieren. Queen bekam das Rin­der­menü in eine extra Schüs­sel und fraß dieses — trotz des Trubels — direkt auf. Ich staunte nicht schlecht, denn so kan­nte ich meine Dame nun wirk­lich nicht. Püppi durfte auch testen. Ihr wurde ein Pro­bierteller vom Stand hin­un­tergestellt mit den Worten “Dann kann die Kleinen auch mal einen Hap­pen testen”. Die Kleine hat schnell gezeigt, wie groß sie schon ist. Denn nach­dem uns erk­lärt wurde, wie das Fut­ter hergestellt wird, staunten wir alle nicht schlecht, als wir fest­stellen mussten, dass Püppi den gesamten Teller aufge­fut­tert hatte. Natür­lich haben wir von jedem Menü etwas mit nach Hause genom­men und wer­den auch dieses Fut­ter bald noch genauer vorstellen.

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Außer­dem kam ich an diesen bei­den Spielzeu­gen nicht vor­bei 🙂 In dem Huhn ist ein Ball eingear­beitet, der mit Nop­pen aus­ges­tat­tet ist. Queen liebt diese Bälle und ist ganz vernarrt in das neue Spielzeug 🙂

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Was uns gut gefallen hat

Die Ver­anstal­terin­nen waren super nett und haben uns einen tollen Ein­blick hin­ter die Kulis­sen geboten. Wir wur­den mehr als fre­undlich emp­fan­gen und ich hatte wirk­lich das Gefühl, dass sie sich über unseren Besuch auf der Messe freuen wür­den. Die Auswahl der Aussteller fand ich sehr gelun­gen. Es war eine bunte Mis­chung und für jeden etwas dabei.

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Zudem waren einige Aktions­flächen aufge­baut, die wir natür­lich auch gerne genutzt haben.

Die Vorträge und Gespräch­srun­den während der Messe war sehr infor­ma­tiv und bunt gemis­cht. Wer sich informieren wollte, hatte wirk­lich viele Möglichkeit und eine große Auswahl.

Was uns nicht so gut gefallen hat

Als Urbuxer bin ich natür­lich ein Fan von solchen Gebäu­den, den­noch war der alte Post­bahn­hof nicht die per­fekte Loca­tion für diese Ver­anstal­tung. Die Gänge waren sehr schmal, die Git­tertreppe bere­it­ete dem ein oder anderen Hund große Prob­leme und auch die Geräuschkulisse war teil­weise sehr hoch.

Die Aktions­flächen waren unbeauf­sichtigt. Einige Hun­debe­sitzer nutzen beispiel­sweise die dort ungesicherte Wippe. Uns blieb kurz das Herz ste­hen, als ein Hund dort herun­ter­fiel und sich dabei ver­letzt hatte.

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Während der Messe wurde der char­man­teste Mis­chling gewählt. Das ganze war sehr süß aufge­zo­gen und niedlich gestal­tet. Den­noch kann ich nicht nachvol­lziehen, warum die Zuschauer der­art laut geklatscht und gejubelt haben. Im Sinne unserer Hunde sollte doch auf diese Geräusche verzichtet wer­den, denn man kon­nte beobachten, wie einige Hunde sehr empfind­lich auf das laute Jubeln reagierten. Zudem wur­den die Vorträge im hin­teren Teil der Halle hier­durch gestört.

Son­nen­schirme im Innen­hof wären richtig super gewe­sen. Es war für die Hunde mor­gens schon zu warm in der Sonne, sodass man sich einen Platz außer­halb der Sitzbänke suchen musste.

Ein Teil des Pro­gramms war eine im Erdgeschoss stat­tfind­ene Ausstel­lung von Bull­doggen. Lei­der haben wir dort einige unschöne Sit­u­a­tio­nen sehen müssen, die nicht uner­wähnt bleiben kön­nen. Die Besitzer sind zum Teil wirk­lich unmöglich mit ihren Hunde umge­gan­gen. Diese wur­den am Hals­band hochge­zo­gen oder es wurde ihnen ins Ohr geschrien. Nicht wenige Vier­beiner wur­den an dün­nen Ket­ten­hals­bän­dern geführt, die auch noch als Würger genutzt wur­den. Damit die Hunde schön aufrecht gehen, wurde die Leine hochge­hal­ten, damit der Hund gar nicht anders kann, als den Kopf zu heben. Am Nach­mit­tag lagen diese Hunde in winzi­gen Käfi­gen, in denen sie nicht mal bequem liegen kon­nte neben dem Ring und zum Teil direkt neben Laut­sprech­ern. Ich bin mir dur­chaus bewusst, dass es diese Hun­debe­sitzer über­all gibt. Vielle­icht ist es naiv sich zu wün­schen, dass die Ver­anstal­ter hier ein­greifen wür­den. Es ist ja auch eigentlich gar nicht ihre Auf­gabe. Allerd­ings hätte ich es schön gefun­den, wenn ein Zeichen gesetzt würde, indem zum Beispiel nur art­gerechte Hals­bän­der ver­wen­det wer­den dür­fen. Irgen­deiner muss mal den Anfang machen.

Um diese Ausstel­lung herum ver­sam­melten sich einige Zweibeiner mit ihren Bull­doggen. Dort mit Queen vor­beizu­laufen glich einem Spießruten­lauf, weil die Bull­doggen zum Teil sehr aggres­siv waren und kein Maulkorb trugen.

Im einem etwas engeren Gang kam uns eine ältere Dame mit einem kleinen Mis­chling ent­ge­gen. Vor uns lief ein Mann mit seinem Hund. Die Dame sprach diesen völ­lig hek­tisch an “Nehmen Sie ihren Hund zu sich. Wenn der meinem zu Nahe kommt, beißt der direkt zu”. Es lässt sich auf Messen ein­fach nicht ver­mei­den, dass die Hunde Kon­takt zueinan­der haben. Man läuft teil­weise eng an ihnen vor­bei, sodass schon mal hier und da geschnup­pert wird. Ich finde es unver­ant­wortlich, wie man einen Hund mit zu einer Messe nehmen kann, der nach eige­nen Angaben “direkt zubeißt”. Zumin­d­est hätte dieser Hund einen Maulkorb tra­gen müssen.

Der Bere­ich, in dem sich die Hunde lösen kon­nten, war groß genug, bestand jedoch haupt­säch­lich aus Sand. Ab dem Nach­mit­tag lagen lei­der einige Glass­cher­ben in dem Sand. Einige Besucher der Messe nutzen diese Fläche zum Spie­len für ihre Hunde. Große schwere Bull­doggen spiel­ten dort miteinan­der und man kon­nte beobachten, dass sich einige Hun­debe­sitzer gar nicht mehr in diesen Bere­ich trauten, weil die Besitzer ihre Hunde unan­geleint laufen ließen, obwohl sicht­bar war, dass andere die Fläche gerne für das nutzen woll­ten, wofür sie eigentlich gedacht war.

Ich hätte mich sehr über einen Presseausweis gefreut, denn dieser macht es erfahrungs­gemäß oft ein­facher, mit Unternehmen ins Gespräch zu kommen.

Unser Highlight

Die Mädels!

Ich fand es mega schön, die Mädels der anderen Blogs endlich mal live und in Farbe sehen zu dür­fen. Direkt von der ersten Sekunde an, fühlte es sich an, als wür­den wir uns alle ewig ken­nen. Im Schat­ten machten wir es uns auf einer Treppe gemütlich. Selbst, wenn zwis­chen­durch einige von uns, “eine Runde drehten”, so fan­den wir dort immer wieder zusam­men. Wir tauschten uns aus, lachten viel und schmiede­ten gemein­same Pläne. Alleine das war die Reise abso­lut wert. Ich hoffe so sehr, dass es nicht bei diesem einzi­gen Mal bleibt und wir uns alle in Zukunft öfter sehen können.

Unser Fazit

Die Zeit auf der Messe war super schön. Die Aussteller waren bunt gemis­cht und inter­es­sant gestal­tet. Die Vorträge waren vielfältig und man hatte viele Möglichkeiten tolle Infor­ma­tio­nen zu sammeln.

Die Loca­tion war cool und typ­isch Berlin, aber lei­der nicht ganz so hun­de­fre­undlich wie erhofft.

Wir haben tolle Unternehmen ken­nen ler­nen dür­fen und wur­den mehr als fre­undlich behandelt.

Trotz der Kri­tikpunkte wür­den wir in jedem Fall wiederkom­men und freuen uns schon jetzt auf das näch­ste Jahr. In der Hoff­nung, dass wir das Blog­gertr­e­f­fen dort zur Tra­di­tion wer­den lassen können 🙂

Wir durften lesen: “Aus dem Leben eines Rüden”

Vor Kurzem erre­ichte uns die erste Anfrage nach einer Rezension.

Zugegeben, zunächst war ich skep­tisch. Ich liebe Bücher, ins­beson­dere wenn es sich um das Thema Hund dreht. Doch ich kenne mich. In meinem Regal ste­hen nach wie vor eingeschweißte Bücher und das nun schon seit min­destens 6 Monaten. Ich finde ein­fach nie die Zeit und Ruhe, um meine Nase zwis­chen die Seiten stecken zu können.

Gefallen hat mir, dass mich der Auto per­sön­lich kon­tak­tiert hat und nicht die Absprache mit einem Ver­lag erfol­gte. Der Autor machte einen sehr frischen und lusti­gen Ein­druck und der Kon­takt war wirk­lich nett. Da musste ich nicht lange über­legen und sagte zu.

Bei “Aus dem Leben eines Rüden” han­delt es sich um einen satirischen Hun­der­at­ge­ber, dessen Haup­trolle von einem Deutsch — Drahthaar namens Moritz besetzt ist. Das Buch ist ganz frisch beim BoD — Ver­lag erschienen und bere­its über Ama­zon & Co. bestellbar.

Zum Autor

Emmzwoaka

Sören Emmz­woaka wurde 1983 in Köln geboren und hat seit­dem vor allem gele­sen, geschrieben oder seine Lauf­schuhe geschnürt. Seit 2012 bere­ichert ein Hund sein Leben. Von Haus aus ist Emmz­woaka Ver­sicherungskauf­mann, Diplom — Kauf­mann (FH) und Jour­nal­ist. Außer­dem besitzt er einen Mas­ter of Sci­ence in Wirtschaftsgeschichte.”

(Zitat aus den Angaben zum Autor in “Aus dem Leben eines Rüden”)

Der erste Eindruck

Das Buch ver­fügt über 25 Hun­degeschichten, die sich auf ins­ge­samt 80 Seiten erstrecken.

Die Geschichten sind über­sichtlich in einer aus­re­ichend großen Schrift ange­druckt. Bere­its das Inhaltsverze­ich­nis macht auf­grund der kurzen und grif­fi­gen Über­schriften Lust drauf loszule­sen. Geschichten mit Titeln wie “Final­shit”, “Duschhelfer” oder “Staub­saugertier” haben mich dazu gebracht, die ersten Geschichten schon direkt nach Ein­tr­e­f­fen des Buches zu lesen.

Zum Inhalt

Nach­dem Mar­tin Rüt­ter mit seinem Büh­nen­pro­gramm das Zusam­men­leben mit einem Hunde auf eine liebevolle und lustige Art the­ma­tisiert und damit enorme Erfolge erzielt, ist es sicher nicht ein­fach mit satirischen Hun­degeschichten aus dem All­tag seinen eige­nen Weg zu finden. Den­noch hat der Autor einen Stil gefun­den, der unter­halt­sam und humor­voll ist, ohne an diese typ­is­chen Mar­tin Rüt­ter — Witze zu erin­nern. Die Geschichten haben eine hun­debe­sitzer­fre­undliche Länge 🙂 Die durch­schnit­tlich drei bis vier Seiten füllen die Zeit, in der Hun­de­men­schen eines mäkel­nden und sen­si­blen Hun­des regungs­los auf dem Sofa ver­brin­gen, damit der Hund sich nicht beim Fressen gestört fühlt. Die Lesezeit entspricht der durch­schnit­tlichen Zeit, in der man auf der Wiese warten muss, bis der Vier­beiner eine geeigente Stelle für sein Geschäft gefun­den hat. Ebenso entspricht das Lesen einer Geschichte zeitlich betra­chtet einer Schlafein­heit von aufge­drehten Hunde wie Püppi.

Was ich damit sagen will: Die Geschichten sind kurz, aber nicht zu kurz und super auf den Punkt gebracht. All­t­agssi­t­u­a­tio­nen wer­den humor­voll beschrieben, indem nicht lange um den “heißen Brei” gere­det wird. Alle, die aus­re­ichend Zeit zum Lesen haben, kön­nen mehrere Geschichten in Folge lesen. Wenn es euch aber so geht wie mir und ihr nicht die Zeit findet, ein ganzes Kapi­tel eines Romans am Stück zu lesen, kön­nen min­destens eine Geschichte abschließen.

Püppi

Aber nun möchte ich euch zwei meiner per­sön­lichen High­lights nicht länger vorenthalten:

Aus “Wecker”:

Ich bin begeis­terter Nutzes eines Weck­ers der Firma Ger­man Wire­haired Pointer Indus­tries mit dem Marken­na­men “Moritz” (made in Gemany). Es han­delt sich dabei um einen rund dreißig Kilo­gramm schw­eren Schla­fun­ter­brechungs– / Traum­störungsro­boter in Hun­degestalt. Der “Moritz” hat kein klas­sis­ches Dis­play und nicht ein­mal mehr Tasen, um die gewün­schte Weckzeit einzustellen. Bei­des ist verzicht­bar, weil der “Moritz” mit tierischer Intel­li­genz funktioniert…”

Aus “Staub­saugertier”:

Was Hunde genau an ihren Mit­be­wohn­ern stört, wo doch auch eine friedliche Koex­is­tenz möglich und von Seiten der paz­i­fistis­chen Staub­saugertiere sicher auch erwün­scht wäre, ist mir ein Rät­sel. Im Falle von Moritz aber ver­mute ich, dass er dem unge­bliebten Mit­be­wohner jede Sekunde an Aufmerk­samkeit nei­det und er noch dazu jegliche Lärmerzeu­gung von über siebzig Dez­i­bel als seinen Kom­pe­tenzbere­ich definiert.”

Zudem möchte ich euch unbe­d­ingt die Kurzgeschichte “Final­shit” ans Herz legen. Die Bedeu­tung des Titels erzeugt wohl bei jedem von uns Hun­de­men­schen gewisse Erin­nerun­gen, die der Autor äußerst unter­halt­sam in einer Geschichte ver­packt hat.

Das Design

Cover Aus dem Leben eines Rüden

Obwohl das Buch ein absoluter Garant für den ein oder anderen Lacher und Schmun­zel ist, komm ich nicht umher das Design des Werkes zu the­ma­tisieren. Mit gefällt, dass nur die wichtig­sten Infor­ma­tio­nen auf dem Cover zu finden sind. Den Zusatz “Sicher­heit­shin­weis: kein ern­stzunehmener Rat­ge­ber! Einige Tipps kön­nte Sie verun­sich­ern” emp­fand ich als lustig und passend. Zugegeben, ich bin kein Fan von Son­nen­gelb, obwohl das sicher Geschmackssache ist. Was ich allerd­ings ver­misse, ist ein Foto von Moritz, denn schließlich dreht sich das gesamte Buch um ihn. Das Cover wäre sicher um einiges ansprechen­der, wenn es mit ein hüb­sches und vielle­icht sogar lustiges Bild von Moritz geschmückt wor­den wäre. Ich bin ein visueller Men­sch. Ich mag hüb­sche Dinge. Daher bin ich ehrlich: ich empfinde das Cover nicht als beson­ders ansprechend, hätte das Buch wohl nicht in die Hand genom­men, stände es in einem Regal einer Buch­hand­lung vor mir.

Für alle, die eben­falls gerne ein Foto von Moritz sehen würde, hab ich hier ein tolles Bild vom Sören und seinem Vierbeiner.

Vie­len Dank Sören, dass du uns dieses zur Ver­fü­gung gestellt hast 🙂 

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Ein tolles Team

Fazit

Die Geschichten sind wirk­lich lustig und the­ma­tisch vielfältig. Als kleine Erheiterung für Zwis­chen­durch sicher ein tolles Buch. Zudem ist es in meinen Augen auch eine wirk­lich gelun­gene Geschenkideen für Hundemenschen.

Abso­lut lesenswert!

Das Buch wurde uns kosten– und bedin­gungs­los zur Ver­fü­gung gestellt. Vie­len Dank! 

Wahrheit oder Pflicht: der perfekte Tag!

Die liebe Nicole von Moe&Me hat uns nicht nur vor die Auf­gabe gestellt, schwim­men zu gehen. Sie hatte auch eine andere tolle Idee, um die es heute gehen wird.

Ich wün­sche mir eine Geschichte. Entweder von Püppi oder von Queen erzählt, und zwar, wie der schön­ste Tag in ihrem Leben sein würde. Wo sie aufwachen, was sie danach machen (vielle­icht ja gar nicht Zuhause?), was es zu essen gibt, wen sie tre­f­fen möchte oder auch nicht. Vor allem auch, um Püppi besser ken­nen zu lernen.”

Da ich mich nicht entschei­den kon­nte, wer von bei­den die Geschichte erzählen würde, berichten ein­fach beide 🙂

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Wie mein per­fek­ter Tag ausse­hen würde? Das kann ich euch ver­raten. Also erst ein­mal würde ich in meinem eige­nen Bett aufwachen, dass so hoch wäre, dass Püppi dort nicht hochkom­men kann. Ich bin ein Mor­gen­muf­fel und hab gerne meine Ruhe. Vor 10 Uhr würde ich sowieso nicht auf­ste­hen 🙂 Und wir wür­den in einem Wald wohnen. In einem Haus, direkt am See mit großer Rasen­fläche und viel viel Platz. Das wäre schön.

Ja damit kön­nte ich leben. Aber, ich sage dir doch so gerne “Guten Mor­gen”. Da bin ich echt ein wenig ent­täuscht von dir, dass du meine Hun­deküsse gar nicht willst, find ich blöd 🙁

Und anschließend wür­den wir zum See gehen und dort mit meinem Ball spie­len. Das wäre cool. Und um den See herum müsste ein Sand­strand sein, an dem man kom­plett herum laufen kön­nte. Dort kön­nten wir ganz viel bud­deln. Püppi, dann kön­nte ich dir endlich zeigen, wie das richtig geht. Weißt du noch im Urlaub? Dort bist du ständig beim Bud­deln umgefallen.

Ja stimmt. Aber ich habe nicht aufgegeben.

Ne du hast im Liegen weiter gebuddelt 😀

Lach nicht!

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Zu Fut­tern hätte ich gerne eine Bein­scheibe und Rippchen 🙂

Oder Erd­beeren. Ja Erd­beeren find ich gut. 

Ein Schläfchen im Schat­ten eines Baumes wäre nach dem Essen perfekt.

Du bist vielle­icht lang­weilig. Ich würde gern mit ganz vie­len qui­etschen­den Spielzeu­gen spie­len. Über die Wiese ren­nen, mich im Gras welzen und anschließend Vögel jagen. 

Du bist echt kindisch. Nach dem Schläfchen würd ich eine große Runde durch den Wald drehen wollen. Mit Frauli natür­lich. Schließlich muss uns ja einer die Leck­ereien ver­stecken. Anschließend wäre eine Abküh­lung im See super.

Abends hätte ich gerne meine Fre­unde bei mir. Jerry, Wotan, Izzy, Hagrid und natür­lich auch Aida. Das wäre cool. Und dann würde Her­rchen für uns Grillen.

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Das klingt gut. Aber Bub­bles aus der Welpen­schule muss ich dabei sein. Das ist doch meine Freundin 🙂

Aber nur, wenn die nicht genauso anstren­gend ist wie du.

Neeeeinnnnn. Nieeemals 😀 *hihi*

Vor dem Schlafenge­hen hätte ich gerne etwas tolles zu Knab­bern. Einen großen Knochen vielle­icht. Oder Putenbrust 🙂

Haupt­sache was zu knab­bern. Ich esse alles 🙂

Du bist ja auch keine Queen…

Wahrheit oder Pflicht: ein Tag aus Püppis Sicht

Nach­dem wir uns gestern dem ersten Teil von Kims Auf­gabe gestellt und einen Tag aus Queens Sicht erzählt haben, stellen wir uns heute dem zweiten Teil.

Hier kommt ein Tag aus Püp­pis Sicht.

Wooooop wooooop. Ich bin wach. Wach, wach, wach, wach, wach. Sowas von wach. Frauli­i­i­i­i­iii, auf­ste­hen. Los. Ich bin wach. Alles klar. Das hat geklappt und jetzt erst ein­mal schnell nach unten, denn meine Mini — Blase drückt schon ganz schön doll. Ich muss Pipi 😀

Wo ist denn Queeni? Guu­u­uuten Moooooor­gen Queeni. Guck mal ich hab schon mein Qui­etschi gefun­den. Spiel mit mir!

Oh. Frauli hat das Wasser aus­gemacht. Gle­ich kommt sie aus der Dusche. Das darf ich nicht ver­passen. Ich muss ihre Füße ablecken. Ey, bleib doch still ste­hen, ich will doch nur mal kurz an deine Füße.

Na dann geh ich halt weiter qui­etschen 🙂 Oh Her­rchen steht auf. Wooooop hier kommt Püppi.

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Endlich geht Frauli mit uns los. Ick kann es kaum erwarten, bis wir am Waldtück sind. Erst dort darf ich laufen. Blöd, oder? Ich hoffe, dass ich ganz schnell groß werde, damit ich nicht mehr ständig getra­gen wer­den muss. Das nervt ganz schön. Und die anderen Hunde gucken immer so. Das ist echt peinlich.

Ich zap­pel und jam­mer ein­fach wild draus los, vielle­icht lässt sie mich dann früher runter. Ok, es geht los. Ich darf runter. Ich lauf schon mal los. Ach Mist, ich war noch gar nicht auf dem Boden. Aber jetzt 😀 Juhu­u­u­uuu! Ab geht’s. Ich kann schon soooooo schnell flitzen. Achtung Queeni, ich renn dir durch die Beine durch. Hihi ich bin der König der Weeeeelt.

Oh ein anderer Hund. Alles klar Queeni, ich regel das. Ein bißchen groß machen und ein wenig bre­iter laufen hat schon so manches Wun­der bewirkt. Hier kommt Püppi 🙂
Warum lachen alle so blöd?

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Ich kann ganz lieb neben Frauli laufen und kann mich schon ganz gut… Oh ein Vogel. Das bedeutet Voll­gas. Lustig, diese kleinen Dinger. Let­ztens hab ich mich auf einen draufgeschmis­sen, damit er nicht wegfliegen kann. Ich wollte mir den nur mal in Ruhe anse­hen und dann hat er sich gar nicht mehr bewegt. Frauli kam schreiend hin­ter­her. Die wollte den bes­timmt auch mal angucken. Aber irgend­wie ist er kaputt gegan­gen. Komisch.

Nach der Mor­gen­runde gibt es Früh­stück. Neuerd­ings nimmt Frauli mir das immer nach einer vier­tel Stunde weg. Ich würde nicht vernün­ftig essen meinte sie. So ein Quatsch. Ich bin zuver­läs­sig alle halbe Stunde los­ge­zo­gen und hab mir einen Brocken geholt, diesen dann auf den Boden gespuckt und nach einer kurzen Spielein­heit auch gefressen. Ist das nicht nor­mal? Naja jeden­falls fut­ter ich jetzt drei Mal am Tag. Ich esse jetzt meist brav auf. Nur Queeni hat nun einen anderen Napf. Ich komm da gar nicht mehr dran. Frauli hat so einen blö­den Stän­der gekauft. Der ist zu hoch für mich. Sie könne nicht mehr auseinan­der­hal­ten, wer wieviel gefressen hat. Als ob das wichtig wäre…

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Naja nach dem Fressen schlafe ich noch eine Runde. Frauli ist dann sowieso beschäftigt und Queeni pennt auch meis­tens zu dieser Zeit.

Auf unserer Mit­tagsrunde beschäftigt sich Frauli immer aus­giebig mit uns und ver­steckt Leck­erlis. Oh ich liebe es. Ich pass genau auf, wo Queen hin­läuft und schnup­pert. Dann stürzte ich mich auf die Stelle und manch­mal erwis­che ich das Leck­erli vor ihr. Hihi 🙂 Ich bin echt schlau 🙂

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Nach­mit­tags übt Frauli immer mit mir. Das mag ich, weil dabei gibt es immer beson­dere Leck­erlis. Fleis­chwurst oder Käse. Ich kann schon Sitz und Platz und ich komm auch schon zuver­läs­sig, wenn man mich ruft. Warum auch nicht, schließlich bekomm ich tolle Leck­ereien dafür 🙂 Apportieren kann ich auch schon und das macht richtig viel Spaß. Ich bin immer total aufgeregt und über­schlage mich fast. Frauli lacht sich dabei immer kaputt. Dabei gebe ich mir sooo viel Mühe. Meinen ersten Trick hab ich auch schon gel­ernt: “dreh dich”. Das ist ein­fach. Kein Prob­lem für Püppi 😀 Frauli beharrt aber immer auf ihrem “Bleib”. Was das soll hab ich nicht ver­standen. Ok, ich kann es mir denken, aber ich find es blöd. Mal gucken, wer den län­geren Atem hat 😀

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Vor der Aben­drunde machen Queen und ich noch ein Nick­erchen. Schließlich müssen wir auf unserer Runde fit sein, damit wir toben kön­nen. Frauli spielt abends immer mit mir, weil sie die Hoff­nung hat, dass ich dann gut ein­schlafen kann. Aber ehrlich Leute, schlafen wird doch völ­lig über­be­w­ertet. Wir gehen alle zusam­men ins Bett und Queeni legt sich auch direkt auf die Seite. Aber das Bett ist so flauschig und ich liebe es über die Decken zu sprin­gen und damit zu spie­len. Ich kann nicht anders 🙂 Das ist so witzig. Manch­mal gucken Her­rchens Füße unter der Decke her­vor. Dann schnapp ich mir immer den dicken Zeh. Ihr müsstet ihn schreien hören. Das ist echt zum Schießen.
Frauli ver­sucht mich dann zur Ruhe zu brin­gen, indem sie mich am Kopf krault. Aber ich durch­schau ihr Spielchen. Für einen Moment tu ich so, als würde ich müde. Doch dann, wenn Frauli denkt, sie hätte es geschafft, spring ich plöt­zlich los 😀

Aber irg­wnd­wann wer­den auch kleine Püp­pis müde und dann fallen die Augen zu. Ich freu mich schon auf mor­gen früh, wenn ich wieder die erste bin, die wach ist.

Attacke 😀

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Wahrheit oder Pflicht: ein Tag aus Queens Sicht

Von Kim wur­den wir vor die Auf­gabe gestellt, einen Tag aus Queens und Püppi Sicht zu beschreiben.

Heute macht Queen den Anfang:

Was krabbelt denn da auf mir rum? Oh nein. Püppi ist schon wach. Hof­fentlich weckt sie Frauli endlich auf, damit die bei­den auf­ste­hen. Na endlich. Sind die bei­den schon aus der Tür? Na prima. Dann kann ich mich ja jetzt auf Fraulis Kopfkissen legen. Das ist echt bequem. Ich weiß gar nicht, warum ich so was tolles nicht habe.  Aber nun mach ich erst ein­mal meine Augen nochmal zu…

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Wer ruck­elt denn jetzt schon wieder an mir herum? Oh Frauli weckt mich zur Mor­gen­runde. Alles klar. Ich bin bereit. Es kann los­ge­hen. So erst ein­mal in Ruhe schnup­pern, wer hier wieder an meine Hecke gemacht hat. Diese eke­li­gen Schweine. Die Hecke gehört mir. Und wer hat da hingepieselt? Der schon wieder. Beim näch­sten Mal muss ich aber mal ein ern­stes Wort mit dem reden. Das ist mein Baum. Oh cool. Frauli will die große Runde gehen und ich kann auf meiner Wiese ne ordentliche Runde ren­nen. Wooop wooooop hier kommt Queeen­ni­i­i­iii. Aus dem Weg, sonst renn ich dich um. Ich liebe diese Wiese. Die riecht so herrlich 🙂

Und ich liebe den Bach, an dem wir gle­ich vor­beikom­men. Dort kann ich immer so her­rlich durchren­nen und es spritzt in alle Rich­tun­gen. Gut, dass Püppi sich nicht hinein­traut, sonst müsste ich auf­passen, wo ich hin­trete. Geschüt­telt wird sich nicht, denn nur so kann ich möglichst lange nass bleiben. Ich liebe es, nass zu sein 🙂

Zeit fürs mor­gendliche Geschäft. Ihr müsst wis­sen, dass ich nur mor­gens Puh machen. Dafür aber zuver­läs­sig immer nach der Hälfte der Runde. Alles klar, alle bleiben an ihrem Platz ste­hen sonst wird das hier nix. Erst ein­mal ordentlich im Kreis drehen und das Grad platt treten und jetzt … naja ihr wisst schon…

Den Rest der Runde spiele ich mit Püppi fan­gen. Die Kleine wird immer schneller. Bald muss ich mir etwas ein­fallen lassen.

Während Püppi sich über ihr Früh­stück her­ma­cht, ver­suchte ich eine gemütliche Schlaf­po­si­tion zu finden. Schließlich hat Frauli mich heute viel zu früh geweckt. Sie weiß genau, dass ich ein Langschläfer bin, aber kein Prob­lem. Ich penn ein­fach weiter bis kurz vorm Mittag.

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War das die Leck­er­li­dose? Oh ich liebe unsere Mit­tagsrunde. Frauli macht während dieser Runde immer Such­spiele mit uns und ich liebe Such­spiele. Das kön­nte ich machen bis ich umfalle. Mein Rekord waren 35 Minuten Schnüf­fe­lar­beit, dann hab ich mich hin­gelegt 😀 Püppi wird langsam zur Schnüf­felkonkur­renz. Der kleine Flauschmops ist schlauer als man denkt.

Wenn Frauli uns suchen schickt, dann renn ich direkt los. Püppi läuft mir hin­ter­her und sobald ich das schnüf­feln beginne, ori­en­tiert sie sich nur an mir und schnup­pert da, wo ich auch schnup­per. Und was soll ich sagen. Manch­mal erwis­cht sie die Leck­erei vor mir. Wie ungerecht.

Auf dem Rück­weg bin ich immer ganz schön müde, während das Dura­cell — Häschen weiter rennt. Anschließend wir noch kurz in der Woh­nung gespielt und dann lege ich mich auf den Tep­pich in die Sonne.

Kurz gedöst, kann weiter gespielt wer­den. Wo ist eigentlich Frauli? Die kann sich ruhig mal ein Nach­mit­tagspro­gramm für uns über­legen. Ich suche mal meinen Ball und werfe ihr den vor die Füße. Oh nein. Püppi hat ihn geklaut. Aber nicht so schlimm, dann jage ich sie eben durch die Woh­nung. Was ist denn Frauli? Wir machen schon nichts kaputt.

Nach­mit­tags spie­len Püppi und ich immer zusam­men. Zwis­chen­durch gehen wir auch mit Frauli auf die Wiese und spie­len fan­gen. Manch­mal darf auch jeder von uns ein Spielzeug mit runter nehmen. Dann wird aus­giebig getobt. Kurz vorm Abend machen Püppi und ich nochmal Pause, damit wir fit sind für die Abendrunde.

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Oh Frauli packt Spielzeug ein und ihre Kam­era. Das sieht gut aus. Das bedeutet, wir fahren weg.

Während der Fahrt ver­suche ich zu erraten, wo es hingeht. Oh diese Strecke kenne ich. Wir fahren zum See. Ich werde langsam ungeduldig. Frauli. Fahr schneller!

Endlich öffnet sich die Kof­fer­raumk­lappe und ich kann raus. Juhu­u­uuu auf geht’s. Jezt wird los­ger­annt. Ab ins kühle Nass und dann wird von links nach rechts ger­annt. Püppi traut sich noch nicht rein. Das finde ich lustig. Ich provoziere sie zwar, aber sie traut sich ein­fach nicht. Kleiner Schisser. Oh ja, Frauli packt meinen Leucht­turm aus. Wirf ihn, na los.

Auf dem Rück­weg fallen mir schon die Augen zu. Im Wasser toben kann ganz schön anstren­gend sein. Zuhause angekom­men, gehe ich noch kurz in mein Kör­bchen. Püppi geht schon fut­tern. Ich höre sie in der Küchhe ihren Napf durch die Gegend schieben. Ich lasse mir noch einen Moment Zeit und geh dann auch futtern.

Anschließend gibt es immer etwas zu knab­bern für uns. Neuerd­ings muss ich mich richtig beeilen, weil Püppi beim Knab­bern immer schneller wird. Aber ich sehe ger­ade, sie hat mal wieder etwas übrig gelassen. Das klaue ich mir erst ein­mal, sobald sie trinken geht.

So Frauli, jetzt ist aber Feier­abend. Ich stell mich mal vor Frauli und fordere sie auf mir zu fol­gen. In der Regel klappt das auch. Im Bett bekom­men wir näm­lich noch eine Kleinigkeit zu knab­bern. Juhuuu heute gibt es Hüh­ner­brust. Die liebe ich 🙂

Puh nun bin ich aber ganz schön müde. Püppi springt hier immer noch rum. Wenn die noch ein­mal über mich springt, dann gehe ich ins Wohnz­im­mer schlafe´n. Da habe ich wenig­stens meine Ruhe.

Aber erst mal lege ich mich nun auf die Seite. Der Tag war super 🙂

Wahrheit oder Pflicht: Inkognito in einer Tierhandlung

Hun­deben­gel Charly stellte mich via Insta­gram vor fol­gende Aufgabe:

Ich möchte, dass du eine bekan­nte Tier­hand­lung inkog­nito besucht und dich bezüglich eines gut sitzen­den Geschirrs beraten lässt.”

Wer eben­falls einen Schäfi Zuhause hat, der weiß, wie schwer es ist, ein gut sitzen­des Geschirr zu finden. Püppi mitzunehmen wäre meiner Mei­n­ung nach zu ein­fach gewe­sen und so zog ich mit Queen los.

Im Tier­markt stellte ich mich vor das große Regal mit den Leinen und Hals­bän­dern, um mir einen groben Überblick ver­schaf­fen zu kön­nen. Direkt kam eine Verkäuferin auf mich zu und bot ihre Hilfe an.

Ich suche ein Geschirr für meinen Hund. Kön­nen Sie mir da ein Mod­ell empfehlen?”

Ja klar. Unsere meis­ten Kun­den entschei­den sich für die Julius K9 — Geschirrre. Vielle­icht fol­gen Sie mir zu dem Regal dort drüben.”

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Die meis­ten Kun­den” scheint also weg­weisend in der Beratung zu sein. Aber nun wollte ich erst ein­mal abwarten, was die Dame vorschla­gen würde.

Am besten Sie pro­bieren mal die Größe 1″. Sie drückte mir ein Geschirr in die Hand, welches ich Queen nun anziehen sollte. Ich weiß nicht, ob es gängige Praxis ist, dass der Kunde seinem Hund das Geschirr selbst anzieht, vielle­icht hat sie auch Respekt vor Queen gehabt. Queen jeden­falls war froh, dass sie nicht von der frem­den Frau ange­fasst wer­den musste.

Das Geschirr saß wie erwartet über­haupt nicht gut. Ich hatte diese Mod­elle vorab schon ein­mal selbst aus­pro­biert, weil ich doch immer wieder Schä­fis mit diesem Geschirr gese­hen habe. Ehrlichge­sagt halte ich von diesen Teilen nicht so viel, aber wollte das natür­lich auch nicht offen sagen. Sonst wäre ja das Exper­i­ment hin­fäl­lig gewesen.

Und was meinen Sie?” fragte ich die “Fachkraft”.

Sitzt doch super. Man kann das hier vorne auch noch weiter stellen, aber am Bauchgurt passt das schon perfekt.”

Der Bauchgurt passte und auch vorne hatte sie aus­re­icht Platz (soweit man das in einem Nor­wegerschirr über­haupt sagen kann). Allerd­ings saßen die Riemen der­art eng hin­ter den Ell­bo­gen, dass es meines Eracht­ens nicht mal annäh­ernd in Betra­cht kam.

Sitzen diese Riemen nicht viel zu eng am Ell­bo­gen. Ich habe gehört man solle darauf achten.”

Ne ne. Das geht schon. Laufen Sie mal ein Stück.”

Wir liefen also drei Meter bis zum nächten Regal und zurück.

Ihr Hund läuft da doch super drin. Die hat aus­re­ichend Platz in dem Geschirr. Sie kön­nen sich dort auch noch lustige Sprüche für die Seite aussuchen.”

Da ich erstens das Geschirr sicher nicht kaufen wollte und zweit­ens auf­grund ihrer Inkom­pe­tenz mit­tler­weile echt empört war, erk­lärte ich ihr, dass ich das Geschirr ganz sicher nicht nehmen würde, weil es schlichtweg nicht passt. Ich hing es zurück ins Regal und bedankte mich für die Beratung.

Die Dame schlug vor, ein anderes Mod­ell anzupro­bieren, aber ich lehnte dank­end ab.

Sind die Verkäuferinnen in den Tiermärkten wirklich so wenig ausgebildet? Das würde erklären, warum so viele mit Hunde mit schlecht sitzenden Geschirren durch die Welt laufen.

Ich hatte Blut geleckt und fuhr zum näch­sten Tier­markt. Das gle­iche Spiel von vorne. Auch hier musste ich nicht lange auf eine Verkäuferin warten. Sie bot mir direkt ihre Hilfe an und fragte mich, ob ich eher ein Brust­geschirr oder eher ein Nor­weger haben wollte.

Nun wollte ich nicht zu viel vorgeben und erk­lärte, mit Geschirren völ­lig uner­fahren zu sein und fragte, was sie mir denn vorschla­gen würde. Sie nahm ein Brust­geschirr aus dem Regal.

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Ohne Queen schnup­pern zu lassen, packte sie direkt das Hals­band und hielt Queen fest. Diese guckte natür­lich etwas über­rumpelt und trat den Rück­zug an. Erst auf meinen etwas ver­wirrten Blick hin, rud­erte sie etwas zurück und ließ Queen erst ein­mal schnuppern.

Das Geschirr war ange­zo­gen und sie fum­melte etwas an der seitlichen Schnallen herum.

So sitzt es perfekt.”

Bei dem Wort “per­fekt” werde ich hell­hörig. Nun ahnte ich es schon, wollte die Verkäuferin jedoch nicht direkt darauf hin­weisen, son­dern fragte sie, ob es möglich sei, mit dem Geschirr ein Stückchen zu laufen. Ich leinte Queen an und lief ein­mal den Laden hin­auf und zurück. Das Geschirr saß über­haupt nicht mehr dort, wo es hin­sollte, son­dern hing seitlich herunter. Außer­dem engte das Geschirr den Schul­ter­bere­ich ein.

Sieht doch gut aus” sagte die Verkäuferin als wir zurückkamen.

Aber das rutscht ja total”.

Sie müssen sich das Geschirr bei einem Hund vorstellen wie ein T-Shirt. Das darf auch nicht zu eng sitzen.”

Wie ihr euch sicher vorstellen könnt, habe ich auch dieses Geschirr hier zurück ins Regal gehangen, mich fre­undlich bedankt und bin gegangen.

War es denn wirklich so schwer gute Beratung zu finden?

Nun muss ich zugeben, dass ich absoluter Fan eines bes­timmes Tiergeschäfts bin. Das gibt es zwar nicht in unserer Stadt, aber es sind nur 50 km bis dort. Also machten wir uns auf den Weg.

Alles auf Anfang.

Die Verkäuferin stellte sich zunächst bei Queen vor, ließ sie schnup­pern und fragte mich, ob Queen ein Leck­erli durfte.

Alles klar, das fing ja schon mal gut an.

Sie fragte mich genau, was ich mir denn vorgestellt habe und wofür ich das Geschirr brauchen würde.

Ich erk­lärte ihr, dass es ein Geschirr für den All­tag sei und dass ich grund­sät­zlich Schwierigkeiten hätte, für Queen ein passendes zu finden.

Sie riet direkt von Nor­wegerschirren ab. Sie erk­läte mir, dass es ein echter Glücks­griff sei, ein passendes zu finden und dass sie noch nie einen Schäfer­hund gese­hen hätte, der in diese Geschirre gut passen würde. Zwar tra­gen viele diese Form, aber sie wür­den in der Regel viel zu nah am Ell­bo­gen sitzen.

Ich ver­hielt mich so als hätte ich keine Ahnung. Daraufhin holte sie ein Nor­weger aus dem Reagl, zog es Queen vor­sichtig an und erk­lärte mir genau, an welchen Stellen es nicht passte. Alles, was sie sagte, kann ich nur so unterschreiben.

Anschließend holte sie ein Brust­geschirr von Hunter aus dem Regal. Ich musste mir ein Schmun­zeln verkneifen, denn dieses Geschirr ist das einzige, was ihr wirk­lich passt. Aber ich wollte nichts ver­raten und stellte mich dumm. Kann ich beson­ders gut 🙂

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Sie stellte es an den seitlichen Bän­dern richtig ein und erk­lärte mir, warum das Geschirr gut passen würde. Jedes Wort entsprach auch meiner Wahrnehmung. Anschließend erk­lärte sie mir noch, wie ich das Geschirr ver­stellen kön­nte, für den Fall, dass sich ihr Gewicht ändern oder sie ihr Win­ter­fell verliert.

Ich bedankte mich für die tolle Beratung und klärte meine Anwe­sen­heit auf. Wir mussten beide lachen und sie fühlte sich Gott sei Dank nicht vorgefüht.

Daher werde ich auch ruhi­gen Gewis­sens ver­raten, dass diese tolle Beratung im Kölle­Zoo stattge­fun­den hat. Ich kann diesen Tier­markt wirk­lich nur empfehlen. Die Verkäufer sind dort abso­lut fre­undlich und hil­f­bereit und offen­sichtlich auch noch kompetent.

Um mich kom­plett abzu­sich­ern, nahm ich das Geschirr mit zu einem Phys­io­ther­a­peuten. Auch der bestätigte mir, dass es gut passen würde und richtig eingestellt sei.

Es ist also gar nicht so ein­fach, ein gut sitzen­des Geschirr zu finden. Schade finde ich nur, dass die “Fachkräfte” in eini­gen Tier­märk­ten keine Ahnung haben, von dem was sie ihren Kun­den empfehlen. Kein Wun­der, dass so viele Hun­debe­sitzer gut­gläu­big ihren Hund in ein schlecht sitzen­des Geschirr zwin­gen. Wenn das Geschirr nicht passt, kön­nen schw­er­wiegende Prob­leme auftauchen.

Es dürfte nicht zuviel ver­langt sein, dass die Fachkräfte in den Tier­märk­ten dies­bezüglich geschult wer­den. Und bevor sie ein wirk­lich offen­sichtlich nicht passendes Geschirr empfehlen, soll­ten sie lieber zugeben, dass sie sich unsicher sind oder keine Ahnung haben. Viele Hun­debe­sitzer hof­fen doch, sich auf die Verkäufer ver­lassen zu kön­nen. Gut­gläu­big ziehen sie ihrem Hund ein nicht passendes Geschirr an.

Und aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass das keine Zufallsergeb­nisse sind. Ich habe mehr als ein Jahr nach einem gut passenden Geschirr gesucht. Sicher­lich gibt es auch informierte und geschulte Verkäufer in einem Tier­markt, aber lei­der nicht überall.

Außer­dem gibt es vielle­icht den ein oder anderen, der sich schon mal wegen eines Fut­ters beraten lassen wollte. In den meis­ten Fällen wird doch grund­sät­zlich die “Haus­marke” emp­fohlen. Egal, ob der Hund übergewichtig ist, Gelenkbeschw­er­den oder ein Prob­lem mit den Nieren hat, die Haus­marke ist stets die Lösung…

Bitte informiert euch selbst. Offen­sichtlich kann man sich nicht auf jede Fachkraft in den Tier­märk­ten ver­lassen. Im Zeital­ter des Inter­nets kann man schnell das Prob­lem googlen und erfahren, worauf es wirk­lich ankommt.

Schein­bar ist das heutzu­tage notwendig.

Vie­len Dank an Hun­deben­gel Charly für diese inter­es­sante Auf­gabe. Es hat uns sehr viel Spaß gemacht 🙂

Wahrheit oder Pflicht: Schwimmen mit Queen

Vor einiger Zeit haben wir bei Face­book und Insta­gram die Grenze zu 600 Fol­low­ern gek­nackt. Als Dankeschön wollte ich euch eine Woche schenken. Ganz nach dem Motto “Wahrheit oder Pflicht” durften mir Fra­gen und Auf­gaben gestellt wer­den. Schon jetzt möchte ich mich bei euch bedanken, denn es sind einige tolle Ideen zus­tande gekommen.

In dieser Woche werde ich mich jeden Tag einer dieser Fra­gen oder Auf­gaben stellen.

Den Anfang macht heute die liebe Nicole von Moe&Me.

Via Insta­gram stellte sie mich vor eine ganz schon abküh­lende Aufgabe.

Pflicht: Ab in den See mit Queen! Ich wün­sche mir von dir, dass du mit Queen ver­suchst, schwim­men zu gehen. Natür­lich mit Videobeweis!”

Mein erster Gedanke war die Frage, was genau wohl die größere Her­aus­forderung an dieser Auf­gabe sein wird. Queen zum Schwim­men zu bewe­gen oder das arsch popo — kalte Wasser?

Queen liebt es zu Plantschen. Sie apportiert wahnsin­nig gerne im Wasser. Doch lan­det das Spielzeug an einem Punkt, zu dem sie schwim­men müsste, bleibt sie vorher ste­hen und wartet ab, ob das Spielzeug von alleine zu ihr treibt.

Zwar wird es langsam immer wärmer. Der See ist jedoch noch so richtig richtig kalt.

Nun stand unser Urlaub vor der Tür und ich behielt mir Nicoles Auf­gabe für diese Zeit vor.

Bere­its am ersten Tag zog ich mutig meine Schuhe und Socken aus, kräm­pelte die Hose hoch und lief an einer niedri­gen Stelle des Sees hinein.

Eines kann ich euch ver­raten: der See war der­art kalt, dass ich gedacht habe, mein Fuß stirbt ab. Aber Pflicht ist Pflicht, also suchte ich einen hüb­schen Stock und begann mit Queen im Wasser zu spie­len. Ich kann euch nicht sagen, ob es an meinen Ani­ma­tions­fähigkeiten lag oder ob Queen Püppi und Hagrid beein­drucken wollte. Nach kurzer Zeit passierte das hier:

Ich hoffe, ihr könnt mir verzei­hen, dass ich nicht mit schwim­men gegan­gen bin. Zwei Tage später wusste ich das kalte Wasser aber zu schätzen, denn ich hatte einen dicken Mück­en­stich am Fuß, der richtig doll angeschwollen ist. Der See war der­art kalt, dass mein Fuß bin­nen weniger als zwei Minuten nahezu kom­plett abgeschwollen war 😀

Liebe Nicole, vie­len Dank für deine tolle Auf­gabe. Dank dir bin ich am Ball geblieben und kon­nte Queen endlich zum Schwim­men bewe­gen. Ich hoffe, du verzeihst mir, dass ich nur im Wasser stand und nicht mit­geschwom­men bin. Ich wollte ja einen Taucher­anzug besor­gen, habe aber so kurzfristig  lei­der keinen in meiner Größe gefunden 🙂

10 Fakten über uns, die ihr garantiert noch nicht wusstet

Inspiri­ert durch Nicole von Moe&Me möchten auch wir die Wahrheit ans Licht bringen.

Passend zur kom­menden Woche, die bei uns ganz im Motto “Wahrheit oder Pflicht” steht, lassen wir heute die Hosen runter. Denn heute gibt es 10 Fak­ten über uns, die ihr garantiert noch nicht wusstet.

Und nicht nur ich plaud­ere heute aus dem Nähkästchen. Auch über Queen und Püppi wer­den ich 10 Fak­ten berichten, die euch einen kleinen Ein­blick hin­ter die Kulis­sen geben werden.

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10 Fakten über mich

Ich bin kauf­süchtig, was meine Hunde bet­rifft — Ständig muss ich neue Sachen für sie kaufen. Ob Spielzeug, Leinen oder Leck­erlis — bei jeder Gele­gen­heit schlage ich zu. Ich nehme mir ständig vor, etwas kürzer zu treten und mit­tler­weile klappt es auch ganz gut. Einiges verkaufe ich zur Zeit im Inter­net, einiges habe ich an unser Tier­heim gespendet. Nie­mand braucht so viel Krams 🙂

Ich liebe Mar­tin Rüt­ter. Ich schaue ihm ein­fach wahnsin­nig gerne zu. Ich bin mir dur­chaus bewusst, dass das alles medi­enkon­form dargestellt wird und mit Hun­de­train­ing nicht mehr viel zu tun hat, was dort im TV gezeigt wird. Den­noch mag ich seine Train­ingsan­sätze und sein Ver­ständ­nis von dem Zusam­men­leben mit einem Hund. Ihn ein­mal zu tre­f­fen, wäre einer meiner größten Wünsche.

Ich liebe Chips und esse jede Woche min­destens 3 Tüten. Meine Lieblingssorten sind ger­if­felte Chips mit Paprika und Chilli.

Ich bin süchtig nach Nasen­spray. Einige Apotheken verkaufen mir schon keins mehr. Mit­tler­weile rieche ich auch nicht mehr ganz so gut und kann also ganz bequem ste­hen bleiben, wenn meine Vier­beiner Puuh machen 😀

Ich bin aus­ge­bildete Tänz­erin und war im Jahr 2006 mit meiner Gruppe Vize — Welt­meis­terin im Street Dance / HipHop.

Ich liebe Nag­el­lack und habe mit­tler­weile ein ganzes Regal voll. Beson­ders Essie hat es mir angetan 🙂

Ich hab Angst vor Schmetter­lin­gen und Eich­hörnchen. Die Flug­bahn von Schmetter­lin­gen ist für mich keineswegs vorhersehrbar und plöt­zlich befinden sie sich zwei Meter weiter rechts neben meinem Kopf. Abso­lut gruselig. Eich­hörnchen sind in meinen Augen kleine unberechen­bare hin­ter­hältige Nager.

Ich bekomme Bek­lem­mungen in 3D — Fil­men. Sobald irgend­was auf mich zukommt, ver­suche ich im Sitz auszuwe­ichen. Fliegt irgend­was durch die Gegend und sieht aus, als würde es auf mich zufliege, denke ich tat­säch­lich es berüht gle­ich meinen Kopf.

Ich leide unter der sog. hys­ter­ischen Blind­heit. Bekomme ich Angst, rege mich extrem auf oder bin sehr nervös, sehe ich nur noch ver­schwom­men. In extremen Sit­u­a­tio­nen sehe ich gar nichts mehr.

Ich hasse Pizza. Ich mag es ein­fach nicht. Wenn ich die Kom­bi­na­tion von Käse und Tomaten­soße sehe, wird mir schlecht.

10 Fakten über Queen

Wenn Queen vor etwas Angst hat, pupst sie. Unter Umstän­den so laut, dass man denken könne, es sei ein men­schlicher Pups. Nicht sel­ten wurde zunächst ich entsetzt ange­se­hen. Aber wie gesagt, ich rieche das eher selten 🙂

Queen hasst Geschirre. Mit einem Geschirr läuft sie wie auf Eiern. Bere­its beim Anblick ihres Geschirrs lässt sie ihre Ohren hän­gen und bleibt wie angewurzelt stehen.

Sobald ich eine größere Tasche ins Auto stelle, ver­sucht sie verzweifelt irgendwo ins Auto zu kom­men und steigt nicht mehr aus. Sie weigert sich so sehr, dass ich es nicht ein­mal schaffe, sie herauszuziehen.

Queen mag keine Kinder. Sobald es laut, hek­tisch und unkon­trol­liert wird, will sie weg. Wenn sie nicht weg kommt, fängt sie an zu bellen.

Queen hat mehr als 250 Spielsachen.

Queen fehlt der große Backen­zahn. Als sie noch ein Junghund war, brach ein Stückchen ab. Mit­tler­weile ist er kom­plett abge­brochen aber der­art gut “ver­heilt”, dass lediglich eine Zahn­lücke vorhan­den ist, die Wurzel aber im Kiefer bleiben kon­nte. Sie kommt da super mit klar und kaut und knab­bert auf bei­den Seiten.DSC04215

Queen ist ein Langschläfer. Jeden Mor­gen muss ich sie aus dem Bett holen. Würde ich das nicht machen, bliebe sie ohne zu Zögern bis min­destens 11 Uhr im Bett.

Queen hasst Hunde — Poo. Sie ekelt sich da richtig vor. Liegt vor ihr ein Haufen, so springt sie mit allen Füßen gle­ichzeitig in die Luft und ver­sucht so auszuwe­ichen. Sollte sie aus Verse­hen in einen Haufen treten, hält sie die Pfote hoch, riecht ganz angeekelt daran und läuft keinen Schritt weiter.

Queen ist ein mäke­liger Hund. Wenn ihr das Fut­ter nicht gefällt, hungert sie. Das Max­i­mum waren 11 Tage.

Wenn man mit Queen schimpft, fängt sie vor lauter Stress an zu hecheln und bekommt Stress — Durchfall.

10 Fakten über Püppi

Püppi klaut Queen die Leck­erlis aus dem Maul. Egal, ob Queen die Zähne fletscht und knurrt. Püppi legt sich daneben und ergreift die erste Option, um Queen die Leck­erei zu klauen.

Püppi liebt Fleis­chwurst. Sobald man ihr den Kringel zeigt, spingt sie bel­lend durch den Raum oder dreht sich im Kreis wie eine Ver­rückte. Sie schlingt die Stückchen herunter als wür­den sie ein­fach durch eine Klappe in ihren Magen fallen.

Vor kurzem ist sie auf einen Vogel zuge­hüpft. Ehrlichge­sagt dachte ich, der wird schon wegfliegen. Kon­nte er aber wohl aus irgendwelchen Grün­den nicht. Bevor ich ein­greifen kon­nte, stürzte Püppi sich wie ein Kämpfer auf den Vogel, drückte ihn platt und schüt­telte ihn tot.

Püppi hat noch immer alle Milchzähne.

Püppi hasst ihre Box. Sie ver­beißt sich im Git­ter und knurrt. Die Box inserieren wir jetzt bei eBay 😀See7

In der Hun­de­schule ist sie eine Stre­berin. Als wären alle Auf­gaben und Übun­gen eine Kleinigkeit. Vor­bildlich bleibt sie am Rand liegen, selbst wenn die anderen auf der Wiese spie­len. Kaum sind wir Zuhause, läuft es wieder nach ihren Regeln 🙂 Naja ich bin auch selbst Schuld, denn ich lasse der kleinen Maus schon ziem­lich viel durchge­hen. Ich hoffe, nicht zuviel aber das wird sich in der Pubertät noch zeigen 🙂

Püppi ist richtig frech. Und damit meine ich keine kleinen Zick­ereien. Sie ist wirk­lich der frech­este Hund, den ich je gese­hen hab. Wenn sie etwas nicht will, will sie es nicht. Zur Not wird das mit Knur­ren, Bellen und Zäh­ne­fletschen zum Aus­druck gebracht.

Püppi wird von allen geliebt. Jeder, der Püppi ken­nen­lernt, ver­liebt sich sofort in die kleine Maus.

Sie ist nach wie vor nicht zu 100% stuben­rein. Manch­mal kom­men wir ger­ade vom Spazier­gang zurück und obwohl sie dort ihr Geschäft erledigt hat, pieselt sie mir in die Küche. Aber die let­zte Sit­u­a­tion ist nun mehr als eine Woche her, also hoffe ich, dass dieser Vor­fall der let­zte war.

Püppi klaut ständig irgendwelche Sachen aus dem Shop. Ständig erwis­cht sie wieder ein Spielzeug und schleppt es in ihr Kör­bchen. Ich musste daher schon unzäh­lige Spiel­sachen aus dem Shop aus­sortieren. Naja, Queen und Püppi freuen sich. Noch mal Spielzeug. Manch­mal steht Queen sogar hin­ter Püppi, während diese ver­sucht, in die Kisten zu krabbeln. Das sieht aus, als würde Queen sie schicken 😀