Monat: November 2016

Wuschelknoten zum Geburtstag

Am 1. Okto­ber ist Queen vier Jahre alt geworden.

Von unserer lieben Blog­ger — Kol­le­gin und Lieblingskundin San­dra hat Queen zum Geburstag ein Hals­band geschenkt bekom­men. Damit die bei­den Flauschis endlich mal im Part­ner­look gehen kön­nen, hab ich keine Sekunde gezögert und San­dra beauf­tragt, Püppi das gle­iche Hals­band anzufertigen.

Das Muster und die Gestal­tung habe ich in San­dras erfahrene Hände gelegt. Gewün­scht habe ich mir eine Zug — Stop — Hal­sung mit flieder und violett.

Und hier sind sie. Unsere neuen Hals­bän­der <3

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San­dra hat meine Erwartun­gen weit übertrof­fen. Die Hals­bän­der sind per­fekt geflochten und sitzen wirk­lich wie angegossen. Kein Stückchen zu lang, kein bißchen zu kurz. Die Far­ben finde ich traumhaft schön.

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Ich bin wirk­lich super happy mit unseren neuen Hals­bän­dern und freue mich nicht nur, weil sie so schön ausse­hen. Ich freue mich auch super darüber, etwas handge­fer­tigtes von der lieben San­dra zu haben. Das macht die Hals­bän­der für mich zu etwas ganz besonderem 🙂

Schaut euch doch mal bei der lieben San­dra und ihren Wuschel­knoten um.

An Regeln muss man sich halten

An Regeln muss man sich hal­ten. Dafür sind sie schließlich da. Und sie begeg­nen uns über­all und jeden Tag. Es gibt Regeln im Straßen­verkehr, im Umgang mit unseren Mit­men­schen, Regeln am Arbeit­splatz und so weiter. Regeln gibt es überall.

So auch im Schäfi — Haus.

Queen hat für das Zusam­men­leben bei uns nach und nach einige Regeln aufgestellt. Und wenn sie nicht einge­hal­ten wer­den, dann wird man mit einem riesi­gen Frageze­ichen in den Augen ange­se­hen. Sollte man es immer noch nicht ver­ste­hen, wird aus dem ungläu­bi­gen Blick schnell ein tiefes Seufzen.

Schon am frühen Morgen fängt es an…

Queen ist ein Langschläfer. Würde man sie lassen, so würde sie nicht vor zehn Uhr auf­ste­hen. Dem ste­hen zwei Prob­leme ent­ge­gen: Püppi und ich. Püppi schläft zwar auch gern lang, muss jedoch mor­gens ziem­lich schnell raus, weil sie noch nicht so lange hal­ten kann wie Queen. Vielle­icht kommt das auch nie, denn immer­hin ist Püp­pis Blase bes­timmt winzig. Außer­dem erledige ich gern die wichti­gen Dinge, bevor ich meinen Tag starten kann. Nach der Dusche geht es bei uns also raus, damit die Wauzis ihr Geschäft erledi­gen kön­nen. Queen findet das gar nicht witzig und bestraft mich mit einem ver­ach­t­en­den Blick, während sie im Halb­schlaf neben mir hertrottet.

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Anschließend will Madame wieder in ihr Kör­bchen und in Ruhe auss­chlafen. Und das meint sie auch so. Staub­sauger­lärm oder andere hek­tis­chen Hand­lun­gen mein­er­seits wer­den mit einem bösen Blick bestraft. Wird es ihr zuviel geht sie brum­mend ins Schlafz­im­mer und legt sich ins Bett.

Sobald Queen aus­geschlafen hat, möchte sie raus. Ihre Geduld ist dabei wirk­lich begrenzt. Sollte ich nicht inner­halb der näch­sten Vier­tel­stunde ihrem Wun­sch nachkom­men, wird sie anstren­gend. Zunächst stupst sie mich an, dann wird Spielzeug geholt. Natür­lich nur solches, was qui­etscht, ist klar 🙂 Das wird dann qui­etschend an mein Bein gedrückt, während man ihr in den Augen ansieht, dass sie sich inner­halb schlapp lacht.

Da ich meiner Maus natür­lich kaum einen Wun­sch abschla­gen kann und auch Püppi mit­tler­weile ver­standen hat, Queen zu unter­stützen, geht es also raus. Und diese Runde ist für Queen ein­deutig die Wichtig­ste. Es muss rechts herum in Rich­tung Pfer­dewiesen gehen. Zwis­chen zwei Runde dort darf ich wählen, alle anderen kom­men für Queen nicht in Betra­cht. Vielle­icht abends aber niemals um diese Uhrzeit. Immer an der gle­ichen Stelle kommt sie zu mir und ver­sucht ihre Nase in meine Jack­en­tasche zu stecken.

Meine Auf­gabe ist es näm­lich, ihren Fut­ter­beu­tel mit ihren Lieblingsleck­erlis zu füllen. Diese darf ich dann möglichst abwech­slungsre­ich und aufre­gend für den Rest der Runde ins hohe Gras wer­den oder in Baum­rinden ver­stecken. Auch kleine Tricks sind erlaubt. In jedem Fall möchte Madame ab diesem Punkt beschäftigt wer­den. Wie ein Black­jack Dealer muss ich Zuhause zeigen, dass ich keiner Leck­ereien mehr in der Hand oder im Beu­tel habe. Soll­ten doch noch welche im Beu­tel sein, so möchte sie die auf jeden Fall jetzt haben.

Und wie das nach einer großen Runde mit viel Beschäf­ti­gung so ist: dann wird geschlafen.

Auch hier gilt für die gesamte Belegschaft absolute Ruhe, wobei nach dem Mit­tag schon ein­mal die ein oder andere Störung genutzt wird um ein Spielchen draus zu machen.

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Ab 16 Uhr erwartet Queen ihr Essen. Nahrungsergänzungsmit­tel und Öle sind in dem Essen ver­boten. Diese müssen vorab seperat mit Leber­wurst angerührt wer­den. Anschließend wird gespeist. Obst und Gemüse bitte zu Brei pühren und gut unter das Fleisch mis­chen. Anson­sten wer­den die Brocken her­aus­ge­sucht und neben den Napf gelegt. Ab einer gewis­sen Anzahl an aus­sortierten Brocke vergeht ihr die Lust und sie zieht sich angewidert ins Wohnz­im­mer zurück.

Die Aben­drunde ist in der Regel auch fest­gelegt und darf nur durch absolute Lieblingsplätz einge­tauscht wer­den. Nor­maler­weise laufen wir eine Runde durch das Wohnge­biet, wobei wir während der gesamten Strecke an einem Grün­streifen ent­lang gehen. Dies scheint für Queen das Face­book oder Insta­gram der Hun­derun­den zu sein, denn hier wird geschnüf­felt, was die Grashalme hergeben. Alles wird ganz genau und auf dem cm abgeschnup­pert. Ich würde die Runde auf ca. 2,5 km schätzen, den­noch brauchen wir in der Regel nahezu eine Stunde für die Strecke. Am Abend bitte keine Eile für Queen. Tagsüber rennt sie quasi die Strecken ab und würde auch genau diese Strecke im Affen­zahn ablaufen, aber abends… Ne ne da muss geschnup­pert werden.

Zuhause angekom­men gibt es Knab­ber­sachen. Das kann ein Stück Rinderkopfhaut, Lunge oder Dör­rfleisch sein. Gern auch ein frischer Knochen. Und genau hier ent­stand die Idee zu diesem Artikel. Ver­gan­genen Mittwoch waren wir in der Heimat. Mama meinte es wie immer nur gut und wollte Queen nach dem Mit­tag mit einem Knochen von der Bein­scheibe beschäfti­gen. Queen sah sie nur ungläu­big an und ging nahezu belei­digt in den Flur. “Wie kann sie nur? Es ist doch erst Mit­tag!” Abends wurde der Knochen dann mit Genuss beknabbert.

Bevor wir ins Bett gehen, kön­nen die bei­den nochmal kurz die Blase leeren. Wehe Püppi trödelt, dann kommt Queen und schubst sie weiter. Schließlich geht es anschließend ins gemütliche Bettchen. Und auch hier natür­lich kein Ereig­nis ohen Rit­ual. Eine Stückchen getrock­nete Hüh­ner­brust darf gern im Bett gere­icht wer­den. Wenn es keine Leck­erei mehr im Bett gibt, werde ich mit strafen­dem Blick (übri­gens von bei­den) ange­se­hen und solange anges­tarrt, bis ich doch auf­stehe und etwas hole. So und da die Hosen schon unter sind, kann ich auch weiter machen. Meine Blase dürfte in etwa die Größe von Püp­pis Blase haben, sodass es schon mal vorkommt, dass ich während der Wer­bepause nochmal fix zur Toi­lette gehe. Unbe­merkt bleibt bei den bei­den natür­lich gar nichts. Sollte ich nicht min­destens einen kleinen Keks mit­ge­bracht haben, ver­sucht mich Queen daran zu hin­dern, ins Bett krabbeln zu können.

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Was soll ich sagen?!

Es gibt nun mal Regeln, oder?

Queen organ­isiert ihren Tag auf eine ganz char­mante Weise, sodass man der süßen Maus natür­lich kein bißchen böse sein kann. Ich muss auch zugeben, ihre Eige­narten unglaublich lustig zu finden.

Und wenn mehr nicht ist 😀

AgiTrailTagebuch — Woche 4

Püppi war nun zum vierten Mal beim Agility.

Nach dem Train­ing war ich irgend­wie deprim­iert, denn Püppi hat über­haupt nicht gut mitgearbeitet.

Ich kann noch nicht mal sagen, ob sie schlicht keine Lust hatte, abge­lenkt war weil Queen dabei war oder ob sie die Trainerin wirk­lich so gruselig fand. Egal, wo Christina stand, Püppi wollte in die andere Richtung.

Ich wurde zunehmend gen­ervter und dann klappt so gar nichts mehr.

Die Wippe und der Tun­nel waren kein Prob­lem. Doch vor allem anderen schaute sie mich mit einem Blick an als wolle sie fra­gen “Warum soll ich das jetzt machen?”

Die anderen bei­den Hunde — Bub­bles und Bar­ney, die wir schon aus dem Welpenkurs ken­nen, machen das schon richtig gut. Beide sind ziem­lich hin­ter Fut­ter her und machen für ein Leck­erli alles. Püppi ist lei­der nicht so verfressen.

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Christina erk­lärte mir, dass Püppi hin­terfa­gen würde, warum sie das machen soll. Warum drüber steigen, wenn man beque­mer außen herum laufen kann? Viele Hunde wür­den das anfangs machen und plöt­zlich würde der Knoten platzen.

Ich bin mir unsicher, ob Agility wirk­lich das richtige für Püppi ist. Ich werde noch einige Mal zum Train­ing gehen, doch falls kein Knoten platzt, müssen wir für die Kleine etwas anderes finden.

Queen durfte mitkom­men, weil sie vorher einen Ter­min bei der Physio hatte und wir es zeitlich nicht geschafft hätte, sie nach Hause zu brin­gen. Sie blieb brav auf der Decke liegen. Am Ende der Stunde durfte sie auch mal ran. Sie hatte den Spaß ihres Lebens. Immer wieder ist sie ohne Auf­forderung durch den Tun­nel ger­annt und lief durch den Slalom als würde sie das schon Monate lang machen.

Typ­isch Schäfi — für alles zu begeistern.

Der Unter­schied zwis­chen Queen und Püppi ist riesig. Queen würde für ein Lob rück­wärts durch den Tun­nel ren­nen, während Püppi mmit erhobener Rute abdack­eln würde.

Wie ihr sehr — ich bin etwas deprimiert 😀

Mit Queen lief es beim Trailen wieder richtig gut.

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Wir haben uns dieses Mal an einem Wohnge­biet getrof­fen, welches direkt an einen Wald angrenzt, sodass inner­halb eines Trails zwis­chen Waldge­biet und Straße gewech­selt wer­den kon­nte. Queens Trails wur­den länger und kom­plizierter. Das Wohnge­biet war sehr ver­winkelt, sodass viele Abbiegun­gen enthal­ten waren. Beim let­zten Trail merkte man ihr die Müdigkeit schon richtig an. Sie hat gut und sehr sauber gear­beitet — bin richtig stolz auf meine Maus 🙂 Sie ist super aufmerk­sam und hat riesen Spaß bei der Arbeit.

So langsam müssen wir uns endlich mal ein eigenes Suchgeschirr kaufen. Momen­tan lei­hen wir uns das Geschirr der Trainerin. Christina hat eine Mali­nois — Hündin — das Geschirr passt Queen gut. Den­noch soll sie so nun auch ihr eigenes bekommen.

In der kom­menden Woche tre­f­fen wir uns wieder an einem anderen Ort, doch es wird eine ähn­liche Sit­u­a­tion sein wie heute. Wir tre­f­fen uns an einem Super­mark­t­park­platz, hin­ter dem direkt ein Wald­stück beginnt. Ich freu mich schon, wenn es das erste Mal in die Innen­stadt geht <3

Tierschutz — geht es langsam zu weit?

Im Rah­men meiner Arbeit als Recht­san­wältin für das Tier­recht begeg­nen mir immer wieder Fälle aus dem Bere­ich des Tier­schutzes. Und obwohl sich all diese Fälle ähn­lich sind, sind sie doch so verschieden.

Es gibt Tier­heime, Tier­schut­zor­gan­i­sa­tio­nen und Men­schen, die sich im Tier­schutz engagieren, die kön­nten es nicht besser machen. Diese Men­schen set­zen sich mit so viel Herzblut für die Tiere ein — das ist ein­fach nur bewun­dern­swert. Das Wohl der Tiere stehe bei ihnen an erster Stelle.

Das sind die Fälle, in denen die Ver­mit­tlung reibens­los ver­läuft. Doch wie ihr euch sicher denken könnt, schal­tet mich nie­mand ein, wenn alles prob­lem­los funktioniert.

Ich werde nur dann angeschrieben, wenn es Dif­feren­zen gibt.

Oft fan­gen die Prob­leme schon vor einer möglichen Ver­mit­tlung an.

Ein junger Mann, nen­nen wir ihn Johann, ging in ein Tier­heim und wollte einen Hund adop­tieren. Johann arbeitet als Grafik — Designer. An zwei Tagen die Woche kön­nte er den Hund mit ins Büro nehmen. Die anderen drei Werk­tage würde der Hund zu seiner Mut­ter gebracht solange er arbeiten müsse.

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Johann durfte den Hund nicht adop­tieren. Und dabei ging es gar nicht konkret um einen bes­timmten Hund. Er hätte über­haupt keinen bekom­men. Denn Johann wäre an drei Tagen in der Woche für mehr als 6 Stun­den nicht Zuhause. Dass der Hund in der Zeit zu seiner Mut­ter soll, sei auf Dauer für das Tier nicht zumut­bar. Schließlich müsse er wis­sen, wo sein Zuhause ist.

Eine ältere Dame fühlte sich nach dem Tod ihres Mannes alleine. Nen­nen wir sie Lisel. Lisel wollte gerne eine Katze adop­tieren. Sie mochte Katzen schon immer, doch ihr Mann hatte eine Katzen­haar­al­lergie. Doch jetzt, wo sie immer allein war, wün­schte sie sich Gesellschaft. Sie wollte einer Katze aus dem Tier­heim ein Zuhause schenken.

Lisel bekam keine Katze. Sie wollte nicht, dass die Katze frei draußen herum stre­unern darf. Es sollte eine Hauskatze sein. Sie würde sich schließlich nur Sor­gen um das Tier machen, wenn es abends mal doch nicht nach Hause kom­men würde. Eine Adop­tion wurde abgelehnt. Eine Katze lediglich im Haus zu hal­ten sei nicht artgerecht.

Dem Hund bei Johann wäre es doch prima gegan­gen. Er wäre nicht allein gewe­sen, weil sich Johanns Mut­ter um das Tier geküm­mert hätte. Lisel hätte der Katze sicher ein tolles Zuhause geboten. Vielle­icht hätte man sich für eine Katze entschei­den kön­nen, die den Freigang nicht kennt. Lisel hätte genug Zeit gehabt, sich art­gerecht mit dem Tier beschäfti­gen zu können.

Diese Fälle dienen nur als Beispiel. Ich möchte gar nicht näher auf die einzel­nen Sit­u­a­tio­nen einge­hen. Mehr Gründe für eine Ablehnung gab es nicht.

Hätte es der Hund bei Johann nicht besser gehabt als in dem Zwinger im Tierheim? Hätte die Katze bei Lisel nicht ein wesentlich besseres Leben gehabt als wenn sie weiterhin mit all den anderen Katzen auf so engem Raum hätte leben müssen?

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Es gibt Tiere und Tier­schut­zor­gan­i­sa­tio­nen, die sog. Außen­di­en­st­mi­tar­beiter finanzieren. Das sind Mitar­beiter, die kon­trol­lieren, ob alle Bes­tim­mungen einge­hal­ten werden.

Das finde ich vom Prinzip her richtig. Doch nur, weil die Trep­pen im Haus nicht durch entsprechende Git­ter ver­schlossen sind, einen Hund wieder aus der Fam­i­lie zu reißen, geht zu weit.

Wer ein Tier aus dem Tier­heim adop­tieren möchte, der bekommt einen Ver­trag vorgelegt, der in vie­len Fällen mit der Real­ität nichts mehr zu tun hat.

Und hier­bei rede ich noch nicht ein­mal von dem typ­is­chen Kas­tra­tionszwang (rechtlich nicht halt­bar), dem Ver­bot mit dem Tier zu züchten (eben­falls rechtlich unzuläs­sig) oder der Pflicht, das Tier­heim jed­erzeit über den Aufen­thalt­sort des Tieres zu informieren (nicht nur unwirk­sam, son­dern auch noch lebensfremd).

Per Zufall erfuhr die Tier­heim­mi­tar­bei­t­erin davon, dass ein junges Mäd­chen — nen­nen wir sie Tina — den Hund über das Woch­enende zu ihrer Fre­undin gegeben hat. Tina ist über das Woch­enende zu ihrer Mut­ter gefahren. Diese hat Angst vor Hun­den, sodass der Hund bei ihrer Fre­undin blieb. Darüber set­zte sie das Tier­heim nicht in Ken­nt­nis. Ein Außen­di­en­st­mi­tar­beiter holte den Hund daraufhin wieder ab.

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Geht die Fürsorge nicht etwas zu weit?

Eine Adop­tion eines Tieres aus dem Tier­heim kommt einem Kauf gle­ich. Das hat die Recht­sprechung mit­tler­weile anerkannt. Das Tier steht also im Alleineigen­tum desjeni­gen, der die Schutzge­bühr für das Tier bezahlt hat.

Ich finde es gut, wenn geprüft wird, ob es sich um eine geeignete Per­son han­delt. Ich finde es richtig, wenn die Leben­sum­stände betra­chtet wer­den und ich kann auch ver­ste­hen, wenn ein weit­erer Besuch nach der Adop­tion stat­tfindet. Doch sind wir mal ehrlich? Mit der Adop­tion endet die Für­sorgepflicht des Tier­heim­i­tar­beit­ers. Das Eigen­tum an dem Tier ist auf eine andere Per­son überge­gan­gen. Man kann dieser Per­son nicht vorschreiben, ob sie den Hund über das Woch­enende zu einer Fre­undin gibt oder ob die Mut­ter auf den Hund auf­passt, wenn man arbeiten muss. Und davon mal ganz abge­se­hen: Das ist doch auch alles völ­lig in Ord­nung. Eine andere Betra­ch­tung ist mehr als lebensfremd.

Es gibt zahlre­iche Tier­heime und Tier­schut­zor­gan­i­sa­tio­nen, die eine abso­lut per­fekte Arbeit leisten.

Doch lei­der gibt es auch diejeni­gen, die mit­tler­weile Gren­zen über­schre­iten. Solange es dem Tier gut geht und an nichts fehlt, ist die Welt doch in Ord­nung. Und ein Hund, der in die HuTa oder zur Fam­i­lie geht, während man arbeiten ist, hat es immer noch besser als all die armen Hunde in den Zwingern im Tierheim.

Ich finde es völ­lig richtig, dass sich die poten­tiellen neuen Besitzer und deren Umfeld genau ange­se­hen wer­den. Doch man darf die Real­ität auch nicht aus den Augen lassen und sollte sich vielle­icht mal die Frage stellen, wie vielle­icht ein Hund, der schon mehrere Monate oder vielle­icht sogar Jahre in einem Tier­heim sitzt, entschei­den würde. Denn um den geht es doch und um nichts anderes.

Ob diese Verträge der Tier­heime über­haupt wirk­sam sind, könnt ihr hier nachlesen.