Monat: Dezember 2016

Ein paar letzte Worte im Jahr 2016

Heute ist der 23.12.2016. Mor­gen ist Heili­ga­bend und bevor wir uns verse­hen, ist das Jahr 2016 schon zu Ende.

Daher ver­ab­schieden wir uns heute in unsere Weihnachtspause.

Doch vorher möchte ich noch ein paar Worte loswerden.

Danke

Ein großes Dankeschön geht an all die Unternehmen, mit denen wir in diesem Jahr zusam­me­nar­beiten durften. Es hat uns riesen Spaß gemacht und ich freue mich sehr über all die lieben Men­schen, die wir im Rah­men der Koop­er­a­tio­nen ken­nen gel­ernt haben.

Ein ganz dickes Dankeschön geht vor allem auch an euch. Danke an alle treuen Leser für all die lieben Worte und die Unter­stützung. Ohne euch wäre es hier ver­dammt langweilig 🙂

Ein spezieller Dank geht an Nicole. Ich danke dir für deine Unter­stützung, deine Hilfe und dein stets offenes Ohr. Du bist die Beste 🙂

Danke auch an San­dra, die immer da ist 🙂 Danke an Ker­stin und Susanne, die mir stets mit Rat und Tat zur Seite standen und danke an Dini für all deine lieben Worte.

Und natür­lich danke ich allen Men­schen, die dieses Jahr für mich zu etwas ganz beson­derem gemacht haben. Ich habe die Chance bekom­men, genau das zu machen, was ich immer wollte. Ich kann von Zuhause aus arbeiten, habe die Wauzis immer um mich und habe gle­ichzeitig mein Hobby zum Beruf machen kön­nen. Danke an alle, die das möglich gemacht haben und ein Teil davon sind!

So und nun wünsche ich euch allen frohe Weihnachten!

Lasst es euch gut gehen, genießt die Zeit mit euren Lieben und kommt gut ins neue Jahr!

Wir ver­ab­schieden uns nun bis zum 09.01.2017 in die Weihnachtspause.

Habt es fein!

Auflösung: Wer kennt uns am besten?

Wie ver­sprochen gibt es heute die Auflö­sung zu unserem Gewinn­spiel “Wer kennt uns am besten?”

Zu gewin­nen gab es eine kleine Wei­h­nacht­süber­raschung, die sich mor­gen früh direkt zu dem Gewin­ner auf den Weg macht 🙂

Und hier kommt die Auflösung

Auf unseren Spaziergängen machen wir viel Nasenarbeit und kleine Tricks.

Das ist richtig.

Püppi läuft die Unterordnung besser als Queen.

Auch das stimmt 😀 Die Kleine schaut mich unun­ter­brochen an und läuft richtig gut neben mir, während Queen die Unterord­nung eher lästig findet und keinen Grund sieht, mich dabei anzusehen.

Queen braucht viel mehr Auslauf als Püppi.

Richtig. Püppi wäre auch mit kleineren Run­den zufrieden. Die Kleine spielt viel in der Woh­nung, während Queen Zuhause eher der gemütliche Hund ist. Queen braucht viel mehr Zeit draußen als Püppi.

Inter­es­sant, dass die meis­ten sicher waren, diese Aus­sage wäre falsch.

Queen und Püppi sind unzertrennlich und schlafen auch nachts zusammen.

Das ist falsch. Queen geht sobald ich eingeschlafen bin ins Wohnz­im­mer, während Püppi mir nicht von der Seite weicht.

Queen hat noch nie etwas kaputt gemacht. Seit Püppi eingezogen ist, musste schon das ein oder andere Spielzeug repariert oder entsorgt werden.

Das ist richtig.

Ich liebe den Klicker und benutze ihn auch beim Agility.

Ich hasse den Klicker. Ich finde dieses Ding ein­fach nur unprak­tisch. Man kann auch selbst den Klicker spielen 😀

Püppi geht mit ihren beiden Freunden aus dem Welpenkurs zum Agi.

Das stimmt. Bar­ney und Bub­bles haben wir im Welpenkurs kennengelernt.

Queen mag es nicht, wenn Püppi mit anderen Hunden spielt und geht konseuquent dazwischen.

Das ist lei­der wahr.

Auch hier dachten viele, diese Aus­sage wäre falsch.

Püppi liebt es, gebürstet zu werden. Die tägliche Fellpflege ist hier kein Problem.

Nö. Stimmt nicht. Püppi hasst es und es ist nicht ein­fach ihr Fell knötchen­frei zu halten.

Fast nie­mand wusste es 😀

Queen geht auch bei Regen gerne raus. Püppi hasst es.

Beide has­sen es, wenn es reg­net. Beson­ders Queen, denn sie ver­fällt in eine mit­telschwere Leben­skrise, wenn ein Tropfen Wasser in ihr Ohr gerät.

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Na, wieviele Antworten habt ihr richtig einsortiert?

Sieben unter euch haben sieben Antworten richtig getippt.

Und ja Mama, du hat­test zehn richtig. Meine Mama hat näm­lich bei Face­book eben­falls mit­gemacht und natür­lich zehn richtig gehabt. Ja, Mama du bekommst mor­gen eine Über­raschung — ist ja schließlich dein Geburstag mor­gen. So nun weiß es jeder 😀

Da ist aber jemand unter euch, die doch glatt 9 von 10 Antworten richtig hatte. Wahnsinn 🙂

Liebe Sab­rina, du hast bis auf Punkt 3 alles gewusst und damit die Nase vorne. Bitte schick mir eine Mail an queen@dietutnichts.de und teile mir deine Adresse mit, damit ich dir deine Über­raschung schicken kann!

Vie­len Dank an euch, dass ihr so zahlre­ich mit­gemacht habt. Ich habe mich wirk­lich sehr gefreut und vor allem darüber, dass ihr so viel über uns gewusst habt!

Wer kennt uns am Besten?

Wei­h­nachten steht vor der Tür und daher habe ich etwas für euch.

Hier steht ein kleines Paket. In diesem Paket befindet sich eine Über­raschung für euch und eure Fellnase.

Doch da ich nicht jedem ein Paket schicken kann, habe ich mir etwas für euch überlegt.

Im Fol­gen­den findet ihr zehn Behaup­tun­gen über uns. Einige sind wahr, einige falsch.

Schreibt einen Kom­men­tar unter diesen Beitrag und ver­ratet mir, welche Behaup­tun­gen — eurer Mei­n­ung nach — der Wah­heit entsprechen, welche nicht.

Wer der Wahrheit am näch­sten kommt und die meis­ten Behaup­tun­gen richtig ein­ge­ord­net hat, gewinnt.

Das Gewinn­spiel beginnt jetzt und endet mor­gen am 20.12.2016 um 12 Uhr. Am Abend des 20.12. wird der Gewin­ner und die Auflö­sung bekannt gegeben. Dieser erk­lärt sich mit der Namen­snen­nung ein­ver­standen.  Keine Mehrfachteil­nahme. Teil­nehmen kön­nen alle, die einen Wohn­sitz in Deutsch­land haben. Eure Daten wer­den auss­chließlich für das Gewinn­spiel ver­wen­det. Der Gewinn kann nicht in bar aus­gezahlt werden

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Wer kennt uns am besten?

  1. Auf unseren Spaziergän­gen machen wir viel Nase­nar­beit und kleine Tricks.
  2. Püppi läuft die Unterord­nung besser als Queen.
  3. Queen braucht viel mehr Aus­lauf als Püppi.
  4. Queen und Püppi sind unz­ertrennlich und schlafen auch nachts zusammen.
  5. Queen hat noch nie etwas kaputt gemacht. Seit Püppi einge­zo­gen ist, musste schon das ein oder andere Spielzeug repari­ert oder entsorgt werden.
  6. Ich liebe den Klicker und benutze ihn auch beim Agility.
  7. Püppi geht mit ihren bei­den Fre­un­den aus dem Welpenkurs zum Agi.
  8. Queen mag es nicht, wenn Püppi mit anderen Hun­den spielt und geht kon­seuquent dazwischen.
  9. Püppi liebt es, gebürstet zu wer­den. Die tägliche Fellpflege ist hier kein Problem.
  10. Queen geht auch bei Regen gerne raus. Püppi hasst es.

Was meint ihr? Welche Behaup­tun­gen sind richtig, welche falsch?

Kleiner Hin­weis: Es geht immer um die gesamte Behaup­tung und nicht um einzelne Teile inner­halb eines Punktes.

Hosen runter — was ist aus den guten Vorsätzen geworden?

Wenn man an den Jahreswech­sel denkt, denkt man gle­ichzeitig an die guten Vorsätze für das neue Jahr.

Jedes Jahr aufs Neue nehmen wir uns die ver­schieden­sten Dinge vor.

Zu den häu­fig­sten guten Vorsätzen zählen die Sparsamkeit, Aufhören zu Rauchen, mehr Sport zu Treiben und abzunehmen.

Absolute Klas­siker.

Auch ich habe mir im ver­gan­genen Jahr einiges vorgenom­men und mit euch auf diesen Blog geteilt.

Nun ist das Jahr fast vor­bei — Zeit, zu prüfen, was aus den Vorsätzen gewor­den ist…

Clickern

Zunächst ein­mal möchte ich endlich das Clicker –Train­ing mit Queen starten, denn ich möchte ihr unbe­d­ingt neue Tricks beib­rin­gen. Hier­bei möchte ich mith­ilfe eines Click­ers vorge­hen und schauen wie weit wir kom­men. Ein paar Tricks beherrscht sie bere­its, aber da ist auf jeden Fall noch Luft nach oben :)”

Das fängt ja gut an. Anfang des Jahres haben wir uns tat­säch­lich den Clicker genom­men und uns an kleine Tricks gewagt wie Tür schließen oder Gegen­stände ziehen.

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Doch ich will ehrlich sein: es war ätzend.

Sowohl Queen als auch ich sind abso­lut keine Fans vom Click­ern. Ich finde dieses Teil abso­lut umständlich und in unserem Fall sogar über­flüs­sig. Unbe­wusst habe ich geschnalzt statt zu Click­ern, sodass das hässliche Plas­tik­teil schnell im Schrank ver­schwand. Zwar hat Queen rel­a­tiv schnell gel­ernt Türen zu schließen und Gegen­stände zu ziehen, doch weder sie noch ich hat­ten wirk­lich Freude an der Sache.

Also haben wir beschlossen: Trick­sen ist nichts für uns. Wir sind raus.

Mehr Struktur

Ich möchte in diesem Jahr struk­turi­erter bloggen. Damit meine ich, dass ich die Beiträge aus­führlicher plane und vor­bere­ite. Manch­mal sitze ich abends auf dem Sofa und ver­fasse einen Beitrag, der direkt am näch­sten Mor­gen online geht. In Zukunft möchte mehr Beiträge vor­bere­iten und mich inten­siver meiner Face­book — und Insta­gram­seite widmen.”

Was soll ich sagen? Ich habe es nicht geschafft struk­turi­erter zu bloggen. Das liegt schlicht daran, dass ich nicht jed­erzeit und auf Knopf­druck Ideen für Beiträge habe. Manch­mal kom­men mir Ideen und ich nutze den gesamten Abend und schreibe direkt zwei oder drei Beiträge. Manch­mal bleibt die Idee zu einem neuen Artikel aus und bevor ich irgen­det­was schreibe, lass ich es lieber sein.

Meiner Face­book– und Insta­gram­seite habe ich mich tat­säch­lich inten­si­vere gewid­met. Es macht immer wieder Freude zwis­chen­durch neue Fotos zu posten und zu berichten, was wir erlebt haben.

Lesen

In meinem Regal ste­hen mehrere Bücher, die endlich gele­sen wer­den möchten. Da wäre zum Beispiel ein Buch über die Tier­fo­tografie sowie ein Buch über Angst bei Hun­den. Beide Bücher sind noch völ­lig unberührt — das soll sich in jedem Fall schnell ändern.”

Dazu lei­der nur eins: beide Bücher ste­hen noch immer unge­le­sen im Regal

Shop

Große Verän­derun­gen plane ich auch in meinem Shop. Am 05.01.2016 wird mein Shop ein Jahr alt. Ich werde das gesamte Konzept ein­mal auf links drehen und es wird wahnsin­nig viele Verän­derun­gen geben. Darauf freue ich mich riesig.”

Es gab tat­säch­lich viele Verän­derun­gen und ich habe viel Zeit und Geld in den Shop gesteckt. Mit­tler­weile nimmt der Shop den Löwenan­teil meiner Arbeit­szeit ein und es macht wahnsin­nig viel Spaß. Es steht bere­its ein neues Pro­dukt in den Startlöch­ern, welches nach Wei­h­nachten in den Shop einziehen wird.

Queen

Auch mit Queen habe ich einiges vor. Ich möchte noch mehr Kurse bei Rütter’s D.O.G.S. bele­gen und über­lege schon länger mit dem Mantrail­ing anz­u­fan­gen. Außer­dem möchte ich häu­figer mit ihr wan­dern gehen. Ich würde gerne mehr Leck­erlis sel­ber machen und regelmäßig für Queen backen.”

Viele Kurse habe ich nicht belegt — eigentlich nur zwei Stück zum Thema Beschäf­ti­gung unter­wegs und Erschnüf­feln kleiner Gegen­stände. Tat­säch­lich haben wir aber endlich mit dem Mantrail­ing ange­fan­gen und das war wirk­lich eine super Entschei­dung. Wir sind viel unter­wegs, pro­bieren ständig neue Strecken aus. Lei­der komme ich nur sel­ten dazu Leck­erlis sel­ber zu backen.

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Meine persönlichen Vorsätze

Auch bei mir ste­hen die typ­is­chen Vorsätze auf der Liste. Ich möchte gerne etwas sparsamer wer­den und ein­mal die gesamte Woh­nung aus­mis­ten. Ich hoffe sehr, dass wir in diesem Jahr schaf­fen, ein paar Tage wegz­u­fahren. Lei­der müssen wir uns noch auf einen Ort eini­gen. Mich würde es nach Däne­mark ziehen, Her­rchen würde lieber nach Ital­ien. Auf jeden Fall hoffe ich ihn davon überzeu­gen zu kön­nen, dass wir mit einem Wohn­mo­bil reisen. Der Gedanke, dass man ein­fach irgendwo anhal­ten kann, die Tür öffnet und Queen die Welt erkun­den kann, klingt für mich ein­fach nur per­fekt. Vielle­icht ist es mehr ein Wun­sch als ein Plan, aber vielle­icht klappt es ja :)”

Ich bin tat­säch­lich sparsamer gewor­den und habe mich von eini­gen unnützen Din­gen getrennt. Die Woh­nung habe ich allerd­ings noch n icht so richtig aus­gemis­tet, dafür haben wir es geschafft einige Tage wegz­u­fahren. Zusam­men mit Hagrid und seinen Zweibein­ern waren wir an der Meck­len­bur­gis­chen Seen­platte. Ein super Urlaub­sziel für Men­sch und Hund.

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Wenn man also einen Strich unter die guten Vorsätze setzt, muss man fest­stellen, dass noch längst nicht alles umge­setzt wor­den ist.

Wahrschein­lich geht es vie­len Men­schen so. Ob ich mir für das neue Jahr wieder gute Vorsätze suche? Ich weiß es noch nicht 😀

Wie sieht es bei euch aus? Hat­tet ihr gute Vorsätze, die ihr umge­setzt habt? Oder geht es euch ähn­lich wie mir und ein Teil der Vorsätze wurde über Bord geworfen?

 

Unser Wichtelpaket ist da

Die liebe Steffi von Cocker, Lifestyle & More hat in diesem Jahr für alle Hun­de­blog­ger eine Wichte­lak­tion organsiert.

Alle Teil­nehmer bekom­men einen Wichtel­part­ner und hey, dieses Jahr habe ich das Prinzip auch wirk­lich verstanden 🙂

Falls Nicole oder Rebecca diese Zeilen ger­ade lesen soll­ten, wer­den sie ver­mut­lich schmun­zlen, denn zugegeben, im let­zten Jahr war mir das Prinzip nicht klar.

Im ver­gan­genen Jahr war die liebe Vicky mit Bonjo mein Wichtel­part­ner. Ich war mir sicher, dass sie mich eben­falls bewichteln würde. Ich dachte, man bekäme einen Part­ner, den man bewichtelt und der zugle­ich einen selbst bewichtelt.

Ja ich weiß. Das entspricht eigentlich gar nicht dem Prinzip des Wichtelns — heute ist mir das auch klar 😀

Als ich im ver­gan­genen Jahr mein Paket bekam, war ich mir sicher, es sei von Vicky. Bei­legt war eine Karte mit lieben Wei­h­nachts­grüßen, aber ohne Absender. Und ich dachte noch “Warum macht sie ein Geheim­nis draus? Ich weiß doch, dass das Paket von ihr ist. Schließlich haben wir doch Wichtelpartner.”

Die Karte enthielt den Zusatz “Kleiner Tip: Wir haben etwas Großes gemeinsam.”

Etwas Großes? Sie meint wohl großen Hund?! Muss ja, denn was haben wir sonst gemeinsam?

Zwar habe ich noch einige Tage über­legt, was genau sie damit meinen würde. Kam jedoch nicht vor und nicht zurück und ließ es gut sein.

Einige Monate (!) später sprachen Nicole und ich durch Zufall über das Wei­h­nachtswichteln. Sie klärte mich lachend auf:

Wichteln bedeutet natür­lich nicht, dass man genau einen Part­ner bekommt. Ich habe Vicky bewichtelt, deshalb hat Vicky aber noch lange nicht mich bewichtelt.

Mir fiel es wie Schup­pen von den Augen 😀

Ich machte mich auf die Suche und fand her­aus, dass die liebe Rebecca mit Molly unser Wich­tel gewe­sen ist. Und “das Große”, welches wir “gemein­sam” haben? Damit meinte sie natür­lich unseren Shop 😀

Und ich wäre nicht ich, wenn nicht in diesem Jahr wieder etwas ähn­liches passiert wäre.

Anfang des Monats ver­schickte Steffi die Mails zusam­men mit dem Namen und der Blo­gadresse unseres Wichtels.

Wen ich gezo­gen habe, ver­rate ich natür­lich nicht. Schließlich ist das Paket noch nicht ganz fer­tig und macht sich erst im Laufe der Woche auf den Weg.

Und nun muss ich wohl etwas zugeben: ich schrieb Nicole und fragte sie, wen sie denn bewichteln würde. Schließlich tauscht man sich unter Fre­undin­nen aus, oder nicht?

Nun ja mal kann es sicher auch Tratschen nen­nen, aber das soll ja jetzt hier gar nicht Thema sein 😀

Nicole schrieb, sie hätte das Mäd­chen gar nicht gekannt und hätte erst ein­mal nach ihrem Blog googeln müssen. Kommt vor, bei so vie­len Hun­de­blog­gern und ging mir bei meinem Wich­tel nicht anders. Nicole wollte auf jeden Fall noch nicht ver­raten, wer es gewor­den ist.

Ver­gan­gene Woche brauchte uns der DHL — Mann ein Paket.

Von Nicole.

Oh, da ist sie aber früh mit den Wei­h­nachts­geschenken in diesem Jahr” dachte ich.

Nicole und ich schicken uns regelmäßig zu ver­schiede­nen Anlässen kleine Pakete. Zum Geburt­stag, zu Wei­h­nachten oder zu den Geburt­sta­gen der Hunde.

Ich öffnete das Paket und warf als erstes einen Blick auf die Karte.

Die ersten Zeilen lauteten:

Als du gefragt hast, ob wir uns die Wich­tel ver­raten wollen, musste ich laut lachen. Denn:  Moe und ich sind eure Wichtel! :)”

Kein Wei­h­nachtswich­tel ohne Lächeln auf dem Gesicht 😀

Im ver­gan­genen Jahr nicht ver­standen, was Wichteln bedeutet. In diesem Jahr von der Lieb­sten beschenkt worden …

An dieser Stelle nochmal vie­len lieben Dank an Nicole für dieses wahnsin­nig tolle Paket. Der Inhalt deines Pakets hätte wohl genauso auf dem Fließband gele­gen, wenn ich für mich selbst im Tier­markt einkaufen gewe­sen wäre. Du bist die Beste <3

Einen riesen Dank auch an Steffi für die tolle Organ­i­sa­tion. Es ist immer wieder eine riesen Freude und vie­len Dank, dass du all die Organ­i­sa­tion auf dich genom­men hast und uns allen dadurch eine so große Freude gemacht hast!

Liebster Award — Teil 4

Die liebe San­dra von Shiva Wuschelmäd­chen hat mich für den Lieb­ster Award nominiert. Bei dem Award han­delt es sich um eine Art Inter­view, zu welchem die Hun­de­blog­ger sich untere­inan­der nominieren kön­nen. Für kleine Blogs ist es eine tolle Möglichkeit auch mal von anderen gele­sen zu wer­den, für die schon etablierten Blogs ist es eine willkommene Abwech­slung, da die Fra­gen sich der Nominierende aus­denkt und jeder auf andere Ideen kommt. Wir sind nun zum vierten Mal nominiert wor­den. Ich freue mich jedes Mal über die Ernen­nung und mache immer gerne mit.

 

Wer ist denn Shiva Wuschelmädchen?

Shiva ist eine ganz tolle Zauber­maus, die bei der lieben San­dra ihr Zuhause gefun­den hat. Shiva und San­dra berichten auf ihrem Blog über ihren All­tag, ihre gemein­samen Erleb­nisse und testen seit Neustem auch Pro­dukte für euch. Zudem ist die San­dra meine absolute Lieblingskundin in meinem Shop und ich mag die bei­den Süßen ein­fach total gern <3

 

Wow! Was für ne Aussicht!

Die Fragen

Wie kam Hund zum Frauchen und Frauchen zum Hund?

Queen kam eigentlich mehr durch Zufall zu mir. Eine langjähirige Fre­undin meines Opas züchtet Schäfer­hunde und da ich mit dieser Rasse groß gewor­den bin und Schäfer­hunde meine absolute Lei­den­schaft sind, kam ich nicht umher mal bei ihr vor­bei zu schauen. Schließlich kan­nten wir uns schon einige Jahre, da auch mein Opa früher Schäfer­hunde gezüchtet hat. Zu Beginn bin ich oft mit einer Hündin namens Odrin spazieren gegan­gen. Doch irgend­wann waren Queen und ihr Bruder Quax dort und es war Liebe auf den ersten Blick. Fast täglich bin ich dor­thin gefahren, um Zeit mit ihr ver­brin­gen zu kön­nen. Irgend­wann kam dann das Gespräch auf, dass sie vielle­icht zusam­men mit ihrem Bruder nach Amerika verkauft wer­den sollte. Ich wusste, dass es mir das Herz brechen würde, also set­zte ich alle Hebel in Bewe­gung, sodass Queen bei mir einziehen kon­nte <3

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Queen (rechts) und ihr Bruder Quax

Bei Püppi ver­lief alles etwas unspek­takulärer 😀 Ich habe gezielt nach einer Mis­chung aus Shih Tzu und Mal­teser gesucht. Es sollte in jedem Fall ein Shih Tzu sein, weil ich das Wesen super span­nend finde. Es sollte ein Mis­chling wer­den, weil — jetzt bin ich mal so ehrlich — ich die Mis­chung aus Shih Tzu und Mal­teser ein­fach niedlicher finde als rein­ras­sige Shih Tzus. Die Suche dauerte eigentlich auch gar nicht lange. Wir haben einige Tage im Inter­net gesucht. Plöt­zlich war das Bild von Püppi dabei und irgend­wie hatte ich das Gefühl, sie kön­nte es sein. In der gle­ichen Woche sind wir zu der Fam­i­lie gefahren, ich hab so gese­hen und ich wusste, sie würde zu Queen passen. Sie war beim ersten Besuch sehr ruhig und anhänglich. Ich hatte direkt ein gutes Gefühl bei der Sache. Zwei Wochen später haben wir sie noch ein­mal besucht und sie war wie aus­gewech­selt: frech, dom­i­nant und der absolute Boss unter all ihren Brüdern. Ich musste kurz schlucken, weil ich mir sicher war, dass zu Queen ein eher ruhiger Hund passend würde. Doch auch bei den bei­den war es schließlich Liebe auf den ersten Blick <3

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Sportliche Aktivität, gemeinsames Chillen? Was macht ihr am Liebsten gemeinsam?

Queen geht zum Mantrail­ing und Püppi macht Agility. An den “freien Tagen” machen wir Kop­far­beit mit kleinen Tricks oder mit Such­spie­len. Zudem apportieren wir zwis­chen­durch. Mir ist es super wichtig, die bei­den art­gerecht zu beschäfti­gen und daher baue täglich kleine Ein­heiten in unsere Spaziergänge ein. Den­noch chillen wir auch gern zusam­men. Beson­ders an den Woch­enen­den… Die Mis­chung macht es 🙂

Pfote aufs Herz. Wo wird die Nacht verbracht?

Abends gehen wir alle zusam­men ins Bett. Sobald ich eingeschlafen bin, steht Queen auf und geht ins Wohnz­im­mer. Sie braucht beim Schlafen wahnsin­nig viel Platz, weil sie alle Beine von sich streckt. Daher schläft Queen gerne in ihrem riesi­gen Kör­bchen. Sobald ich mor­gens aufwache, kommt sie zurück ins Bett. Püppi hat vom ersten Tag an mit im Bett geschlafen.

Ich ver­stehe diese ganze Diskus­sion um das Thema “Hund im Bett” über­haupt nicht. Ein “Rudel” schläft zusam­men und seien wir mal ehrlich: Was gibt es schöneres als einen flauschi­gen Hund neben sich liegen zu haben?

Tricksen? Schnüffelspiele? Hundesport? Was ist euer Programm?

Oh. Da war ich bei der zweiten Frage wohl etwas vor­eilig. Schnüf­fel­spiele ste­hen bei uns ziem­lich weit oben. Queen liebt es trailen zu gehen und Agi ist genau das richtige für Püppi. Trick­sen finden die Hunde super, ist aber ehrlich gesagt nicht so mein Ding 😀

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Einmal in den Napf geschaut. Trockenfutter, Nassfutter oder Fleisch? Was darf es denn sein?

Ich glaube, den Punkt, dass ich mich als Bar­ferin beze­ich­nen kann, den habe ich über­schrit­ten. Bei uns lan­det momen­tan so ziem­lich alles im Napf. Die bei­den bekom­men Plat­inum als Beloh­nung und bei der Nase­nar­beit. Da Püppi es so liebt, auch zwis­chen­durch mal eine Hand voll in den Napf. Nor­maler­weise gibt es bei uns Fleisch, aber mit­tler­weile auch regelmäßig mal eine Dose. Und da ich oft so koche, dass die Hunde mitessen kön­nen, gibt es auch häu­fig gekochtes Essen. Experten schla­gen wahrschein­lich ger­ade die Hände über dem Kopf zusam­men, aber wir kom­men gut zurecht, den Hun­den schmeckts und sie fühlen sich gut.

Gemeinsame Urlaube oder geht ihr auch mal getrennte Wege?

Ich würde niemals ohne meine Hunde in den Urlaub fahren. Egal, wo es hinge­hen soll. Kön­nen die bei­den nicht mit, bleib ich Zuhause. Entweder alle oder keiner 🙂

Bürohund? Enkelhund? Ganz was anderes? Wo ist der vierbeinige Part der Beziehung während des Brötchenverdienens?

Ich habe das große Glück von Zuhause aus arbeiten zu kön­nen, d.h. die bei­den sind immer dabei und so gut wie nie alleine. Ich bin unglaublich dankbar dafür und genieße es sehr, die bei­den stets um mich haben zu kön­nen. Ich kön­nte die bei­den aber auch jed­erzeit zu meinen Eltern brin­gen. “Enkel­hunde” sind also auch eine Option 🙂

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Gibt es gemeinsame Rituale, auf die auf keinen Fall verzichtet werden kann?

Auf jeden Fall 😀 An den Woch­enen­den wird lange gefrüh­stückt und viel gekn­ab­bert. Son­ntags mit­tags machen wir einen großen Aus­flug, bei dem wir irgendwo hin fahren, wo wir vorher noch nie spazieren gegan­gen sind. Abends wird der Tag mit einer aus­giebi­gen Kuschelein­heit been­det, mor­gens genauso gestartet.

Wie ist eure Meinung zum nassen Element? Wasser von unten super, Wasser von oben blöd? Hauptsache nasse oder alles pfui?

Queen liebt das Wasser, aber nur zum Plantschen. Schwim­men geht sie nicht. Sie apportiert wahnsin­nig gern im Wasser, aber eben nur dort, wo sie ren­nen kann und nicht schwim­men muss.

Püppi hasse es. Sie macht um jeden Pfütze einen Bogen und würde nur bei richtiger Hitze eine Pfote ins kühle Nass halten.

Aber in einem Punkt sind sich die bei­den einig: Wasser von oben ist richtig blöd. Queen klappt direkt ihre Ohren runter, weil sie in eine mit­tlere bis schwere Leben­skrise ver­fällt, sollte sich Wasser in einem ihrer Ohren befinden. Und sind wir mal ehrlich: die Wahrschein­lich, dass diese riesen Dinger bei Regen nass wer­den, ist nicht ger­ade ger­ing 😀 Als wür­den sie sich absprechen, nutzen sie die erste Gegele­gen­heit für ihr Geschäft und drehen bei direkt wieder um. Bei Püppi muss man wirk­lich auf­passen. Es kam schon vor, dass sie bei Regen ein­fach still und heim­lich umge­dreht ist und nach Hause laufen wollte.

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Spielen ist toll, aber mit was? Ball? Hundefreunde? Stofftiere? Frauchen/Herrchen? Alles zusammen? Gar nichts?

Queen würde nun klar “Ball” wuf­fen, aber da sie leichte Ten­ten­zen zum Junkie hat, verzichten wir zwis­chen­durch auf den run­den Fre­und. Püppi spielt am lieb­sten mit Kuscheltieren, die qui­etschen. Draußen haben wir eigentlich eher sel­ten Spielzeug dabei. Die bei­den spie­len oft gemein­sam oder mit mir. Anson­sten begleitet uns draußen zwis­chen­durch der Safestix, den Püppi übri­gens auch schon tra­gen kann 😀 Stöckchen sind ein­fach zu gefährlich und Queen trägt ganz gerne mal etwas durch die Gegend 🙂 Fremde Hunde ste­hen bei bei­den nicht allzu hoch im Kurs. Hun­de­fre­unde — vor allem Hagrid — sind natür­lich mehr als beliebt <3

Ich nominiere heute nie­man­den. Wer möchte kann sich gern nominiert fühlen und San­dras Fra­gen eben­falls beant­worten. Ich denke jedoch, dass so langsam jeder min­destens ein­mal Rede und Antwort stand 🙂

 

 

Tiere gehören nicht unter den Weihnachtsbaum

Welches Kind wün­scht sich nicht einen kleinen niedlichen Hund, eine putzige Katze oder einen flauschi­gen Hasen?

Die Vor­wei­h­nacht­szeit ist geprägt von einem einzi­gen großen Thema:

Geschenke

Die Men­schen ren­nen sich die Hacken wund, um riesige Tüten voll mit teuren Geschenken nach Hause schlep­pen zu kön­nen. Mehr als let­ztes Jahr, größer als let­ztes Jahr und vor allem teurer als let­ztes Jahr. In jedem Fall muss immer eine Schüppe oben drauf kommen.

Ver­ständlich, dass die Jagd nach den per­fek­ten Geschenken an den Kindern nicht spur­los vor­bei geht.

Wenn man schon Wün­sche äußern darf, dann kann man es doch mal ver­suchen, oder? Schließlich ist noch ein wenig Zeit und vielle­icht kann man ja solange ner­ven bis die Eltern einknicken.

Fun13

Und hey, ist es nicht schön, wenn Kinder mit Tieren aufwachsen?

Oder ist dieser Aus­druck oft nur ein Syn­onym für “das Kind ist beschäftigt und wir haben unsere Ruhe”?

Jedes Jahr wer­den Tiere zu Wei­h­nachten verschenkt.

Dabei komm ich nicht umher mich zu fra­gen, ob diese Men­schen zwis­chen all dem Zimt und Vanil­legeruch ihr Gehirn aus­geschal­tet haben.

Einem Tier ein Zuhause zu geben bedeutet die Ver­ant­wor­tung für ein Lebe­we­sen zu übernehmen und zwar sein Leben lang. Bei einem Hund kön­nen das schnell bis zu 15 Jahre werden.

Und wie die Bar­bie zu Ostern oder die Eisen­bahn zum Geburt­stag: schnell wird dem Kind lang­weilig — schnell muss etwas Neues her.

Der Hund ist vielle­icht doch etwas wilder als gedacht und vielle­icht hat er sogar mal in den Ärmel des Kindes gebis­sen. Vielle­icht hat die Katze gekratzt oder der Hase benötigt doch öfter eine Reini­gung des Stalls als zunächst vermutet.

Und sowieso: warum kosten Tiere eigen­tich so viel Geld?

Plöt­zlich ist das neue Fam­i­lien­mit­glied gar nicht mehr so süß und statt des flauschi­gen Fells sieht man nur noch einen anstren­gen­den Vier­beiner, der Geld kostet, beschäftigt wer­den will und gar nicht so niedlich ist wie in den aufge­hüb­schten TV — Werbespots.

Und dann…

Die Tier­heime platzen nach Wei­h­nachten aus allen Nähten und immer wieder liest und hört man von aus­ge­set­zten Tieren.

Gassi24

Tiere gehören nicht unter den Weihnachtsbaum

Es gibt unzäh­lige Möglichkeiten sich an das Thema langsam heranzutasten.

Führt die Hunde eurer Nach­barn und Fre­unde aus. Fahrt ins Tier­heim und packt dort mit an. Geht in den Tier­markt, flückt einen der Wün­sche vom Wei­h­nachts­baum und schenkt einem Vier­beiner im Tier­heim etwas zu Weihnachten.

Zeigt euren Kindern langsam, was es bedeutet die Ver­an­wor­tung für ein Tier zu übernehmen.

Und ganz ehrlich:

es würde weniger Leid in den Tier­heimen geben, wenn in manchen Fam­i­lien zu den Fest­ta­gen ein Plüschhund im Kar­ton gesessen hätte

Die Angst vor den Großen

Hun­debe­sitzer lassen sich in viele ver­schiedene Kat­e­gorien einteilen.

Da gibt es diejeni­gen, die mit ihrem Hund aktiv sind und vielle­icht Sport machen. Diejeni­gen, die ihre Hund Hund sein lassen und diejeni­gen, die ihren Hund als Kinder­ersatz set­zen. Es gibt diejeni­gen, die man mit Gum­mistiefeln im Wald trifft und diejeni­gen, die mit Büroklei­dung durch die Sied­lung laufen.

Und es gibt diejenigen, die große Hunde haben und diejenige, die kleine Hunde halten.

Ein Hund fängt bei mir ja erst da an, wo ich mich zum Stre­icheln nicht mehr bücken muss.”

Wie oft habe ich diesen Satz nun schon gehört.

flugplatz3

Trifft man mich mit Püppi, aber ohne Queen, so habe ich oft das Gefühl, den Stem­pel schon auf der Stirn zu haben.

Das junge Ding mit kleinem Hand­taschen­hund. Tussi, was sonst?!

Kommt man ins Gespräch und ich erwähne, dass auch ein Schäfer­hund bei mir lebt, merkt man deut­lich, wie sich die Sicht auf mich verändert.

Und dabei kann man es den Leuten nicht übel nehmen.

Hier auf der Straßen wohnen zwei ältere Damen. Sin­gle — Ladys mit Dackel und Pudel. Kein Witz.

Meist sieht man die bei­den zusam­men spazieren gehen. Beide schnacken laut und bleiben bei jeder Gele­gen­heit stehen.

Die bei­den entsprechen genau dem Bild, welches viele von Men­schen mit kleinen Hun­den haben.

Und sie erfüllen das Klis­chee tatsächlich.

Erst ver­gan­gene Wochen kamen mir beide an einem engen Feld­weg ent­ge­hen. Da ich es selbst nicht mag, wenn man auf dem ca. 1m bre­iten Weg anderen Hunde auswe­ichen muss, blieb ich am Ende ste­hen und wartete auf die bei­den. Das dauerte erst ein­mal länger als erwartet, aber aus eigener Erfahrung weiß ich, dass sich auf dem engen Weg viele Hunde durch ent­ge­genk­om­mende Artgenossen bedrängt fühlen. Das muss nicht sein und ist ganz ein­fach ver­mei­d­bar, indem man den Ent­ge­genk­om­mende eben durchge­hen lässt.

Beide sind natür­lich end­los entzückt von Püppi und bleiben grund­sät­zlich bei uns stehen.

Die Dame mit dem Pudel sagte zu mir (orinialer Wort­laut): “Die Kleine ist ja ganz süß, aber die Große da… Ne, also da hat meine ja Angst vor.”

Ihre Hündin war völ­lig entspannt. Sie ließ sie auf Püppi zulaufen. Kurz vor Püppi fletsche sie jedoch die Zähne und wollte weitergehen.

Die Hündin hatte keine Angst vor Queen. Sie hat sie nicht mal beachtet. Ihre Kör­per­sprache wirkte eher dom­i­nant als zurückhaltend.

Warum denken so viele Hundebesitzer, dass ihre kleinen Hunde Angst vor Großen hätten? Oder ist diese Aussage vielleicht von der eigenen Angst geprägt, dass etwas passieren könnte?

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Natür­lich kann es sein, dass der kleine wirk­lich Angst vor dem Großen hat. Und ich will das auch gar nicht herun­ter­spie­len, denn die Empfind­un­gen des eige­nen Hun­des dür­fen in keinem Fall ignori­ert wer­den. Außer­dem kann ein Zusam­men­stoß zwis­chen Groß und Klein schwere gesund­heitlichen Fol­gen haben.

Ich meine diejeni­gen, die lediglich annehmen ihr Hund habe Angst. Schließlich haben wir alle Augen im Kopf und sehen auch, ob der Kleine sich ger­ade wohl fühlt oder nicht. Wir erken­nen, ob er Angst hat oder vielle­icht sogar neugierig ist. Den­noch behaupten viele Besitzer kleiner Hunde, ihrer habe Angst vor Großen.

Warum?

Oft wird von Anfang an der Kon­takt zu großen Hun­den gemieden. Die kleinen wer­den auf den Arm genom­men oder angeleint und zur Seite gezo­gen. Oft begleitet von deut­licher Anspan­nung des Zweibeiners.

Und anschließend wun­dert man sich, dass der Kleine an der Leine pöbelt, wenn ein großer Hund kommt. Obwohl Moment. Wieso wun­dern? Schließlich hatet der Kleine doch schon immer Angst vor Großen, oder?

Wenn ich mir einen Schäfer­hundwelpen vorstelle, so ist dieser in seinen ersten Leben­sta­gen ger­ade mal so groß wie die Schnauze der Mut­ter. Und obwohl die Welpen erst nach den ersten zwei Wochen die Augen öff­nen, so spüren sie doch ihre im Ver­gle­ich zum eige­nen Kör­per riesige Mut­ter. Die große Zunge schiebt den gesamten Welpen über den Boden, während die Hüd­nin ihre Welpen säu­bert. Die Welpen kuscheln sich unter die riesi­gen Beine ihrer Mutter.

Ohne Angst.

In der Welpen­spiel­stunde tre­f­fen die Welpen auf andere Welpen größerer Rassen und wir alle wis­sen, wie Welpen untere­inan­der spie­len. Grob­mo­torisch wird gebis­sen, umger­annt und sich auf den anderen gewor­fen. Und kein Welpe fürchtet sich anschließend vor dem anderen.

Püppi ist mit Queen groß gewor­den. Sie hat keine Angst vor großen Hun­den und weiß wie sie sich ver­hal­ten muss. Immer wieder höre ich Sätze wie “Die Kleine hat ja gar keine Angst vor meinem.” Warum auch?

Ich erin­nere mich noch gut an eine Dame, die mir oft in der Heimat begeg­net ist. Das ist schon einige Zeit her, Püppi gab es noch gar nicht. Die Dame hatte einen Mal­teser. Sah sie Queen und mich, eilte sie zu ihrem Hund, nahm ihn auf den Arm und stellte sich schützend vor einem Baum, sodass sich der kleine zwis­chen ihr und dem Baum befand.

Queen war angeleint und hat noch nicht mal nach dem Mal­teser geguckt. Die Dame über­trieb maß­los. Bis zu dem Tag, an dem ich Queen eben­falls auf den Arm nahm und mich schützend vor einem Baum stellte.

Der tut dir nichts mein Schatz. Die gehen ein­fach an uns vorbei.”

Nach diesem Tag drehte sie schla­gar­tig um, sobald sie uns sah.

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Ich komme nicht umher mich zu fragen:

Wird die “Angst vor großen Hun­den” vielle­icht gefördert oder sogar aner­zo­gen? “Ver­lernt” der Kleine durch Iso­la­tion das richtige soziale Ver­hal­ten gegenüber Großen? Überträgt sich die Unsicher­heit der Men­schen auf den Kleinen und wird diese Unsicher­heit dann als Angst interpretiert?

Nicht alle kleinen Hunde haben Angst vor Großen.

Auf­fäl­lig ist jedoch:

Entspan­nte Besitzer von kleinen Hun­den haben meist auch entspan­nte kleine Hunde neben sich, die sowohl mit kleinen als auch mit großen Hun­den zurecht kommen.

Unsichere und ängstliche Besitzer von kleinen Hun­den haben oft pöbel­nde, unsichere Hunde an der Leine. Nicht sel­ten wird dieses Ver­hal­ten begleitet mit der “Erk­lärung”, dass der Kleine furcht­bare Angst habe.

Man sollte sich dur­chaus der Gefahr bewusst sein, was passieren kann, wenn beispiel­sweise ein Boxer über einen Mop­swelpen drüber rennt.

Den­noch ist Iso­la­tion, Unsicher­heit oder gar Angst nicht der richtige Weg. Dem Vier­beiner jeden­falls wird man damit keinen Gefallen tun.

Erfolgreiche Klage wegen erhöhter Steuern für Listenhunde

Eine kleine Gemeinde in Garmisch — Parten­kichen forderte die Hal­terin eines Rot­tweil­ers auf, den höchst möglichen Steuer­satz für Hunde in Deutsch­land zu bezahlen. Für den dort gelis­teten Rot­tweiler sollte die Dame 2.000 EUR zahlen, obwohl der Hund laut eines Gutachters als unge­fährlich eingestuft wor­den ist.

In der Regel wer­den in der stre­it­ge­gen­ständlichen Gemeinde für einen Hund 75,00 EUR Steuern fällig.

Dies wollte die Besitzerin des Rot­tweil­ers nicht auf sich sitzen lassen. Mith­ilfe eines Recht­san­walts ging sie gerichtlichen gegen den Steuerbescheid vor.

Der Recht­san­walt machte vor Gericht auf den 26 mal so hohen Betrag aufmerk­sam, der sich hochgerech­net auf die durch­schnit­tliche Lebens­dauer auf rund 30.000 EUR Hun­des­teuern belaufen würde.

Der Richter erkan­nte — allerd­ings erst in der zweiten Instanz — die Unver­hält­nis­mäßigkeit an und gab der Besitzerin Recht. Sie durfte genau wie die anderen Hun­de­hal­ter auch 75,00 EUR bezahlen.

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Der Rot­tweiler — ein traumhaft schöner Hund http://www.rottweiler.de/wp-content/uploads/2013/11/Rottweiler-Erziehung.jpg

Das Bundesverwaltungsgericht entschied

Das Bun­desver­wal­tungs­gericht hat mit­tler­weile entsch­ieden, es sei ins­ge­samt recht­mäßig, wenn die Steuer für bes­timmte Rassen höher aus­fallen als für andere Hunde. Die Grenze sei allerd­ings über­schrit­ten, wenn die Steuer die jährlichen durch­schnit­tlichen Hal­tungskosten für den Hund über­steigt (Az: BVerwG 9 C 8.13).

Ganz allgemein

Deutsch­land und Öster­re­ich sind weltweit die einzi­gen bei­den Län­der, die von Hun­debe­sitzern Steuern ver­lan­gen. Jedoch kön­nen sich viele Men­schen die Hun­des­teuer bere­its für „nor­male“ Hunde nicht mehr leis­ten. Die bewusst über­höhte Hun­des­teuer der Städte und Gemein­den für kreierte Lis­ten­hunde mit den erlasse­nen Kampfhun­de­verord­nun­gen und Geset­zen, soll vor allem die Anschaf­fung und Hal­tung ver­hin­dern. Mit fatalen Folgen.

Viele sog. Lis­ten­hunde sitzen in Tier­heimen und veg­etieren vor sich hin, weil sie nach Jahrzehnte langer Diskri­m­inierung nicht ver­mit­tel­bar sind.

Der “wertlose” Welpe

Ich erin­nere mich noch gut an den Tag, an dem Queen das erste mal geröngt wurde.

Der Tier­arzt war einer der weni­gen, die für den Schäfer­hund­verein rönt­gen durfte. Eine kalte, abge­zockte und lieblose Person.

Er kam mit der noch unter Narkose ste­hen­den Queen auf dem Arm wieder rein, legte sie auf den Boden (!) und fragte mich “Sollen wir sie direkt liegen lassen?”

Ich brauchte einen Moment um zu verstehen.

Du wirst mit deinem Hund nicht züchten kön­nen. Die ist völ­lig wert­los und wird dich nur Geld kosten.”

Mir war völ­lig egal, was dieser Mann von sich gab. “Wert­los” ist ein Wort, welches ich nie im Zusam­men­hang mit einem Lebe­we­sen ver­wen­den würde.

Doch genau dieses Wort wurde nun von in einem Gerichtsver­fahren benutzt.

Wie sieht es eigentich juristisch aus? Hat man als Käufer Ansprüche gegen den Züchter?

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Im zugrunde liegen­den Sachver­halt ist fol­gen­des passiert:

Der Kläger kaufte bei einer Züch­terin für 1.500,00 EUR einen Mag­yar Vissla Welpen. Kurz nach dem Kauf wurde bei diesem eine unheil­bare Blutkrankheit fest­gestellt. Den Welpen zurück­zugeben kam für den Kläger nicht in Frage, deshalb klagte er auf Min­derung des Kauf­preises in Höhe von 1.450 EUR. Zudem ver­langte er Schadenser­satz für die ihm ent­stande­nen Tierarztkosten.

Das Gericht urteilte:

Rückzahlung des Kaufpreises nur gegen Rückgabe des Hundes

Das Gericht schätzte die Min­derung auf 1.500,00 EUR ein — mithin der gesamte Kauf­preis. Die Erkrankung des Welpen sei mit erhe­blichen Sor­gen und Aufwen­dun­gen ver­bun­den, sodass der Wert des Hun­des rein wirtschaftlich auf 0,00 EUR zu bemessen sei. Der Hund kön­nte zwar ein nor­males Leben führen. Der Krankheit müsse jedoch unter ständi­ger Auf­sicht stehen.

Rein juris­tisch ist der Welpe also als “man­gel­hafte Kauf­sache” zu bezeichnen.

Ist eine man­gel­hafte Kauf­sache völ­lig wert­los, führt die Min­derung zu einem kom­plet­ten Ent­fallen des Kauf­preisanspruchs. Juris­tisch ist die Min­derung also wie ein Rück­tritt vom gesamten Kaufver­trag zu behan­deln, sodass die “wert­lose” Sache im Gegen­zug her­auszugeben wäre.

Dies kam für den Kläger jedoch nicht in Betracht.

Die Tier­arztkosten sind dem Kläger nicht zuge­sprochen wor­den, sodass er ins­ge­samt auf den Kosten sitzen blieb.

Amts­gericht Bre­mervörde, Urteil vom 16.11.2016 — 5 C 154/16