Monat: Januar 2017

Unsere Pläne für 2017

Wie ver­sprochen erzähle ich euch heute von unseren Plä­nen für das Jahr 2017. Oder sollte ich sagen “gute Vorsätze”?

Jedes Jahr zum Jahreswech­sel über­lege ich mir, wie das neue Jahr ausse­hen soll. Möchte ich etwas Neues anfan­gen? Oder etwas aufgeben? Möchte ich mich auf manche Dinge mehr konzen­tri­eren und wie soll das Jahr für die Hunde werden?

Vor weni­gen Monaten haben wir für Queen mit dem Mantrail­ing ange­fan­gen und Püppi beim Agility angemeldet. Das wollen wir auf jeden Fall beibehal­ten und weiter aus­bauen. Min­destens ein­mal die Woche würde ich gern für mich selbst Trailen gehen. Fehlt nur noch das “Opfer” 😀

Zudem habe ich zwis­chen Wei­h­nachten und Neu­jahr mit der Zielob­jek­t­suche ange­fan­gen. Ich hoffe, dass die bei­den Spaß an der Sache entwick­eln, sodass wir eine tolle Möglichkeit hät­ten, beide in der Woh­nung besser aus­las­ten zu können.

Zu Wei­h­nachten haben Queen und Püppi Intel­li­gen­zspiele bekom­men, die wir nun regelmäßig nutzen wollen. Unterm Strich würde ich gerne durch art­gerechte Beschäf­ti­gung in der Woh­nung die Run­den von 4 auf 3 täglich reduzieren.

Im Ganzen möchte ich ver­suchen, unseren All­tag etwas abwech­slungsre­icher zu gestal­ten und beide Hunde noch mehr auszu­las­ten. Auch auf dem Blog soll es mehr um Ideen zur art­gerechten Beschäf­ti­gung gehen.

Zur Zeit beschäftigt mich das Thema “Train­ing mit zwei Hun­den”. Beson­ders gestern, nach­dem wir nach langer Zeit mal wieder mit dem Fut­ter­dummy gear­beitet haben, ist mir aufge­fallen, dass die Arbeit mit zwei Hun­den etwas ganz anderes ist, als wenn man mit einem Hund alleine arbeitet. Ich möchte auf jeden Fall mit bei­den Hun­den gemein­sam arbeiten kön­nen und etwas mehr Ruhe in die Arbeit mit den bei­den bekom­men. Püppi ist schnell auf 180 und Queen steigert sich in die Arbeit sowieso immer hinein — typ­isch Schäfi 🙂 Und beide zusam­men schauck­eln sich gegen­seitig hoch.

Aktuell spiele ich mit dem Gedanken mich einem Youtube — Kanal zu wid­men, um so den Blog ergänzen zu kön­nen. Mal schauen was daraus wird. Die ersten Pläne ste­hen jeden­falls schon 🙂

Ich selbst ver­suche zudem meinen Tag besser zu struk­turi­eren. Mith­ilfe eines Kalen­ders und einer ToDo Liste, ähn­lich wie ein Bul­let Jounal, möchte ich meine eigene Pro­duk­tiv­ität steigern und schauen, ob ich meine Zeit noch besser nutzen kann.

Irgend­wann im Spät­som­mer würde ich gerne ein paar Tage ans Meer fahren, weil ich Queen ver­sprochen hab, dass sie jedes Jahr ein­mal dort hin darf 🙂 Außer­dem würde ich gern mit der Fam­i­lie über Wei­h­nachten weg­fahren und abseits von all dem Stress  ein besinnliches und ruhiges Wei­h­nachts­fest verbringen.

Und während ich zum Jahreswech­sel über das neue Jahr und meine Vorsätze nach­dachte, begeg­nete mir ein Zitat von der von mir so sehr bewun­derten Meryl Streep, welches unglaublich inspiri­erend war und welches ich euch auf keinen Fall voren­thal­ten möchte:

Ich habe keine Geduld mehr für bes­timmte Dinge. 
Nicht weil ich arro­gant gewor­den bin, son­dern ein­fach nur, weil ich einen Punkt in meinem Leben erre­icht habe, an dem ich keine Zeit mehr mit dem, was mir miss­fällt oder mir wehtut, ver­schwen­den will.

Ich habe keine Geduld mehr für Zynis­mus, für über­triebene Kri­tik und Forderun­gen jeder Art.

Ich hab den Willen ver­loren, denen zu gefallen, die mich nicht mögen, die zu lieben die mich nicht lieben und die anzulächeln, die mich nicht anlachen wollen.

Ich ver­schwende keine einzige Minute mehr an die, die lügen und manip­ulieren. Ich habe mich entschlossen nicht mehr mit Ver­stel­lung, Heuchelei, Unehrlichkeit und bil­ligem Lob zu koexistieren.

Ich toleriere weder selek­tive Gelehrsamkeit noch akademis­che Arroganz. 
Ich werde mich auch nie an den so beliebten Klatsch gewöhnen.
Ich hasse Kon­flikte und Vergleiche.

Ich glaube an eine Welt der Gegen­sätze und darum ver­meide ich Men­schen mit star­ren und unflex­i­blen Persönlichkeiten. 
In Fre­und­schaften mag ich Man­gel an Loy­al­ität und Ver­rat nicht. Ich komme nicht klar mit solchen, die keine Kom­pli­mente oder ein Wort der Ermu­ti­gung geben können.

Übertrei­bun­gen lang­weilen mich und ich habe Schwierigkeiten Men­schen zu akzep­tieren die keine Tiere mögen. 
Und oben­drein habe ich keine Geduld für alle, die meine Geduld nicht verdienen.“

~ Meryl Streep

Was habt ihr euch für das neue Jahr vorgenom­men? Habt ihr Pläne, die ihr gerne umset­zen würdet?

Da sind wir wieder

Heute melden wir uns aus unserer kleinen Blog­pause zurück. Doch bevor es wieder richtig los­geht, wollen wir euch berichten, wie wir die ver­gan­genen bei­den Wochen ver­bracht haben.

Weihnachten war toll.

Am Heili­ga­bend haben wir uns auf den Weg in die Heimat gemacht und sind dort bis zum Abend des ersten Wei­h­nacht­stages geblieben. Die Wauzis fan­den es super und haben es genossen, jed­erzeit zum Spie­len in den Garten zu kön­nen. Auch ich weiß die Vorzüge eines Gartens zu schätzen, wenn man kurz vorm Schlafen gehen oder direkt nach dem Auf­ste­hen nur die Tür zu öff­nen braucht 🙂

Queen und Püppi haben so viele Geschenke bekom­men, dass ich kurzzeitig dachte, wir brauchen auf dem Rück­weg einen Anhänger. Natür­lich haben die zwei selbst aus­gepackt und fan­den es großartig.

Sorry für das unscharfe Bild, aber die bei­den waren ein­fach zu schnell 🙂

Die zwei waren wie kleine Kinder und wussten gar nicht, was sie zuerst genauer betra­chten soll­ten. Die Nase zog beide aber immer wieder zu der riesen Kiste voller Leckereien 😀

Beide waren ganz aufgeregt und Püppi sogar so sehr, dass sie gar nicht ein­schlafen konnte 🙂

Sil­vester ver­lief  bei uns sehr entspannt. Wie jedes Jahr haben wir auch diesen Jahreswech­sel bei Queens Kumpel Wotan ver­bracht. Ich habe den Abend sehr gelassen auf uns zukom­men lassen. Obwohl es Püp­pis erstes Sil­vester gewe­sen ist, habe ich nicht mit Prob­le­men gerech­net. Kurz vor Wei­h­nachten gab es ganz in der Nähe ein Feuer­w­erk, welches Püppi über­haupt nicht inter­essiert hat. Zudem hat sie keine Angst, wenn Queen dabei ist, sodass ich ganz entspannt dem Jahreswech­sel ent­ge­hen sah.

Mit­ter­nacht blieb ich bei den Wauzis im Haus und wir set­zten uns auf den Boden vor die große Terassen­tür und schauten uns die bun­ten Lichter am Him­mel an. Keiner der Vier­beiner hatte ein Prob­lem mit der Knallerei, obwohl eigentlich schon ab 19 Uhr unun­ter­brochen Raketen gezün­det wurden.

Lei­der hat sich Queen an dem Abend eine Zer­rung zuge­zo­gen, sodass sie quasi ins neue Jahr gehumpelt ist. Bere­its am näch­sten Tag ging es ihr wesentlich besser und am Fol­ge­tag war es auch schon wieder kom­plett vergessen.

Heute ist Her­rchens erster Arbeit­stag. Er war nun drei Wochen lang zuhause.

Eigentlich woll­ten wir einige größere Aus­flüge machen. Doch lei­der kam immer etwas dazwischen.

Oft hat es gereg­net oder es war schlicht zu kalt. Ich bin zwar nicht aus Zucker, doch muss zugeben, bei Regen oder Minus­graden keine Lust auf große Wan­derun­gen zu haben. Den Wauzis geht es da genauso. Daher waren wir zwis­chen­durch in nahegele­ge­nen Waldge­bi­eten oder am See spazieren. Ich erin­nere mich noch gut an einen Abend, an dem wir bei totaler Dunkel­heit mit zwei Taschen­lam­pen um den gesamten See gelaufen sind und dabei nie­man­den getrof­fen haben 🙂 Das war super.

Zwar hatte ich sowohl für die Kan­zlei als auch im Shop einiges zu erledi­gen. Den­noch hatte ich zwis­chen­durch Tage, an denen ich nahezu kom­plett aufs Inter­net verzichten kon­nte. Ich muss zugeben, dass es mir zwis­chen­durch schwer fiel, weder bei Face­book noch bei Insta­gram reinzuschauen. Unterm Strich war es jedoch super, nichts weiter zu tun als “nur” die Mails zu checken.

Heute ist der All­tag zuückgekehrt.

Ab heute geht es im Blog weiter, die nor­malen Arbeit­szeiten sind zurück und das Handy ist wieder der ständige Begleiter.

Für das neue Jahr steht einiges auf dem Plan. Was genau wir uns vorgenom­men haben, erfahrt ihr mor­gen in unserem näch­sten Artikel 🙂