Monat: Februar 2017

“Wie kann man nur…?”

Wie kann man nur…?”

Eine Frage, die oft gar nicht als solche gemeint ist. Worte, die dem Gegenüber deut­lich zu ver­ste­hen geben, dass man so gar kein Ver­ständ­nis für das Han­deln des anderen auf­brin­gen kann. Rhetorische Fra­gen, die verun­sich­ern und dazu führen, dass einer der wichtig­sten Grund­steine in der Hun­deerziehung erst verblasst und schließlich kom­plett verschwindet:

unser Bauchgefühl.

Wir lassen uns so sehr von anderen bee­in­flussen, dass wir ständig vom eige­nen Weg abkom­men. Wir hören auf andere, weil sie ihre Worte so vor­wurfsvoll ver­packt haben, dass wir davon auge­hen, dass es sich um den einzig richti­gen Weg han­deln muss.

Wie kann man nur…?”

Wie kann man nur mit seinem Hund Ball spielen?”

Als ich diese Frage zum ersten Mal gehört habe, dachte ich, ich bin im falschen Film. “Warum soll ich nicht mit meinem Hund Ball spielen?”

Oh, das kann ich dir erk­lären. Wenn du einen Ball wirfst, dann hat der Hund seinen Erfolg weit weg von dir und lernt so, dass der Spaß nicht in deiner Nähe son­dern in einiger Ent­fer­nung stattfindet.”

Wow.

Also mal im Ernst Leute. Ich würde nun auch nicht zur Wurf­mas­chine wer­den wollen, indem ich kon­tinuier­lich stumpf den Ball werfe. Aber wenn ich ab und zu mit meinem Hund und seinem Ball spiele, dann sehe ich da ganz ehrlich null Prob­lem. Solange der Hund auch andere Spiele kennt und man vielle­icht mal ein “bleib” ein­baut oder den Hund auch zwis­chen­durch mal suchen lässt, ist das doch eine super Möglichkeit den Hund aus­las­ten zu kön­nen. Der Spaß findet mit mir statt und ich bin mir sicher, dass das auch der Hund so sieht.

Wie kann man seine Hunde nur so überfordern?”

Das ist eine Frage, die mir per­sön­lich immer häu­figer begegnet.

Dadurch, dass ich Zuhause arbeite und meine Hunde in der Regel immer bei mir sind, habe ich auch viel Zeit mich mit meinen Hun­den zu beschäfti­gen. Dadurch, dass ich meine Zeit frei ein­teilen kann, kann ich auch mor­gens in die Hun­de­schule und dafür abends oder Sam­stags arbeiten.

Ich beschäftige mich wahnsin­nig gern mit den bei­den und ganz ehrlich: wozu habe ich einen Hund, wenn ich keine Lust habe, mit meinem Vier­beiner etwas zu erleben?

Queen geht trailen, macht ZOS und täglich Nasen– und Kop­far­beit. Püppi geht zum Agility und Dog­danc­ing, dadurch üben wir mit­tler­weile fast täglich, um auch die vie­len Tricks fürs Dog­danc­ing ler­nen zu kön­nen. Zudem wird sie bald auch in einer Hun­de­schule apportieren und Fris­bee steht auch auf dem Plan. Beide Hunde zeigen kein­er­lei Anze­ichen von Über­forderung– im Gegen­teil ich bin mir sicher, dass Püppi das braucht.

Wie kann man nur seine Hunde überall mithin schleppen?”

Auch das ist eine Frage, die ich oft gestellt bekomme. Wenn es geht, kom­men sie mit. Warum auch nicht? Keiner der bei­den gerät in der Stadt, in einem vollen Restau­rant oder auf dem Markt in Stress oder ähn­liches. Wür­den sie in der Innen­stadt Angst bekom­men, wür­den sie Zuhause bleiben, denn kein Hund muss das kön­nen. Aber nur, weil der Wald span­nen­der ist, bedeutet das nicht, dass wir nur dort unter­wegs sein kön­nen. Denn im Prinzip soll der Hund mich begleiten und nicht ich den Hund.

Als ich noch nicht hier gewohnt habe, sind Queen und ich jedes Woch­enende mit Sack und Pack mit dem Zug hier hin gefahren und das teil­weise im Berufsverkehr. Queen hat im Zug grund­sät­zlich geschlafen, zum Teil lag sie auf der Seite und hat entspannt gepennt. Vor­würfe? Aber klar. Prob­leme? In meinen Augen nicht.

Ihr kennt euch und eure Hunde am besten und wenn ihr Bock drauf habt, auf einer Wiese einen Ball zu wer­fen, dann macht das. Und wenn ihr Lust habt, mit eurem Hund Hun­de­sport zu machen ja dann los. Und wenn ihr in die Stadt geht und euren Hund mit­nehmen wollte, na dann Leine dran und ab geht’s. Ihr wisst doch am besten, in welchen Sit­u­a­tio­nen ihr euch und eure Vier­beiner sich wohl fühlen. Achtet auf die Kör­per­sprache und überseht keine Sig­nale, die euch euer Hund mit­teilt und alles ist gut.

Ist so.

1000 EUR Hundesteuer für einen gefährlichen Hund?

In einer Stadt in Rhein­land — Pfalz wurde ein Stafford­shire Bull­ter­rier als gefährlich eingestuft. Nach der lokalen Hun­des­teuer­satzung sollte der Hun­de­hal­ter daraufhin statt 60,00 EUR ins­ge­samt 1000,00 EUR pro Jahr zahlen.

Dies wollte der Hun­de­hal­ter nicht hin­nehmen und reichte Klage ein.

Hier­bei trug er vor, dass die Steuer­höhe eine erdrossel­nde Wirkung habe, die let­ztlich zu einem Ver­bot der Hal­tung gefährlicher Hunde führen würde. Dies ergebe sich sowohl aus dem Ver­le­ich zu dem nor­malen Steuer­satz von lediglich 60,00 EUR als auch aus den Hal­tungskosten eines gefährlichen Hun­des, die rund 750,00 EUR pro Jahr betra­gen würden.

Das Oberverwaltungsgericht bestätigte die Entscheidung der Vorinstanz und wies die Klage zurück.

Der Steuersatz in Höhe von 1000,00 EUR entfalte keine erdrosselnde Wirkung. Die Haltung eines gefährlichen Hundes würde durch diesen Betrag nicht unmöglich gemacht.

Von einer erdrossel­nden Wirkung könne nur dann gesprochen wer­den, wenn die Jahress­teuer die Aufwand­skosten deut­lich über­steigen würde.

Der durch­schnit­tliche jährliche Aufwand für die Hal­tung eines gefährlichen Hun­des belaufen sich auf rund 750,00 EUR. Dieser Betrag errech­net sich aus den Kosten der Tier­hal­tung gemäß einer wis­senschaftlichen Studie aus dem Jahr 2014 und aus den Kosten der erforder­lichen Haftpflichtver­sicherung. Hinzu kom­men zudem die Kosten, die auf den geset­zlichen Anforderun­gen für das Hal­ten eines gefährlichen Hun­des beruhen, wie etwas die Errich­tung eines aus­bruch­sicheren erhöhten Zaunes. Auf das Jahr gerech­net ergeben sich zusät­zliche Mehrkosten für das Hal­ten eines gefährlichen Hun­des in Höhe von ca. 100,00 EUR.

Nach all­dem ergibt sich ein durch­schnit­tlicher Mehraufwand von unge­fähr 800,00 EUR.

Die Jahressteeuer über­steigt also den durch­schnit­tlichen Mehraufwand nicht. Auch ein Ver­gle­ich zu dem “nor­malen” Steur­satz würde nicht abso­lut aus dem Rah­men fallen.

Was meint ihr? Sind 1000,00 EUR zuviel? Kommt dieser Betrag einem Ver­bot der Hal­tung gefährlicher Hunde gleich?

Gericht:
Oberver­wal­tungs­gericht Rhein­land-Pfalz, Urteil vom 17.01.2017 — 6 A 10616/16.OVG

Vom Diener und anderen Neuigkeiten

Vor Kurzem habe ich euch berichtet, wie es bei uns mit dem Hun­de­sport läuft. Den Beitrag findet ihr hier.

Am Ende des Artikels habe ich euch ver­raten, dass Püppi und ich uns am ver­gan­genen Fre­itag einen neuen Kurs anse­hen wollten.

Hier­bei han­delt es sich um einen Hun­de­sport, der eigentlich in erster Linie mich interessiert.

Oft habe ich schon Kleinigkeit mit Queen gemacht. Sie machte zwar mit, doch man merkte ihr an, dass es nicht ihr Ding gewe­sen ist. Vielle­icht war es ihr zu sinn­los, vielle­icht ist sie vom Wesen her zu unsicher, vielle­icht fehlte ihr auch ein­fach die Nase­nar­beit bei dem Ganzen.

Püppi geht seit unge­fähr drei Monaten zum Agility. Einige sehen das sehr kri­tisch, weil sie ger­ade erst ein Jahr alt ist. Ich passe jedoch sehr gut auf, dass sie nicht zu viel springt, die Wippe nicht knallt und die Stan­gen nur halb aufge­hangen ist.

Sie braucht das. Sie muss sich kör­per­lich auspowern.

Als ich mich mit meiner Trainerin über die DogLive Gala unter­hielt, erzählte sie mir, dass sie einen Dog­Danc­ing Kurs geben würde.

Direkt war klar, dass ich es unbe­d­ingt aus­pro­bieren musste und so kam es, dass Püppi und ich ver­gan­genen Fre­itag beim Dog­Danc­ing waren.

Der Kurs besteht aus zwei net­ten Frauen und ihren Hun­den. Frodo ist kaum größer als Püppi und sieht auch fast genauso aus. Der Kleine hat es so gut drauf, dass ich aus dem Staunen nicht mehr her­auskam. Zu der anderen Dame gehören zwei große Hunde, die unfass­bar coole Tricks gemein­sam machen. So etwas habe ich noch nie gese­hen und dage­gen war das Niveau auf der DogLive um einiges geringer. Was die bei­den Hunde miteinan­der kön­nen ist wirk­lich unglaublich.

Ich hatte enorm viel Freude beim Zuse­hen und wir durften direkt mit­machen. Schnell wurde mir klar, dass ich um einen Klicker nicht herumkom­men würde, kon­nte aber schon bin­nen weniger Minuten sehen, wie sich der Klick pos­i­tiv auf Püp­pis Lern­ver­hal­ten auswirkte.

Drei neue Tricks haben haben wir an dem Mor­gen erlernt und wieder­holen nun fleißig Zuhause.

Der Kurs ist so aufge­baut, dass zunächst immer eine Art Par­cour getanzt wird. Eine Mis­chung aus Ral­lye Obe­di­ence und Dog­Danc­ing. Beide Frauen haben eine gemein­sam Choreo und jew­eils auch eigene. Anschließend wird an einzel­nen Ele­menten gear­beitet. Frodo zum Beispiel lernt ger­ade, einen Hand­stand in einer bes­timmten Position.

Püppi hat den Diener gel­ernt, rück­wärts ein­parken sowie eine Rolle. Wir per­fek­tion­ieren noch, dann zeigen wir euch Videos 🙂

Ich habe mich direkt wohl gefühlt. Beide Frauen haben mich nett aufgenom­men und sich gefreut, dass Püppi mit in den Kurs kommt. Wir wer­den also wiederkom­men und dabei bleiben. Es hat ohne Ende Spaß gemacht und ich war wirk­lich erstaunt wie schnell und gerne Püppi lernt. Das war echt cool 😀

Doch vor allem muss erst ein­mal ich üben, denn in eini­gen Sit­u­a­tio­nen habe ich mich gek­lick­ert statt den Hund 😉

 Ich bin auf jeden Fall froh noch etwas gefun­den zu haben, womit ich Püppi zwis­chen­durch beschäfti­gen kann und wer weiß, vielle­icht haben wir auch bald eine eigene Choreo. Ich bin jeden­falls schon auf der Suche nach einem geeigneten Song, also immer her mit den Vorschlägen 🙂

Wir durften testen: VetSil

Heute möchte ich euch ein tolles Pro­dukt vorstellen, welches wirk­lich jeder Tier­hal­ter besitzen sollte.

Wir alle wis­sen, wie schnell sich unsere Tiere ver­let­zen kön­nen. Ver­let­zun­gen durch spitze oder scharfe Gegen­stände sind schnell tief und bluten oft stark. Stellen wir uns nun vor, dass eine solche Ver­let­zung mit­ten im Wald entsteht und wir nicht nur mit dem ver­let­zen Tier zum Auto son­dern auch noch zum Tier­arzt gelan­gen müssen. Bis dahin kann viel Zeit verge­hen, die im schlimm­sten Fall mit einem hohen Blutver­lust ver­bun­den ist.

Genau für diese Sit­u­a­tion hat das Unternehmen Must Have Med­ical nun ein tolles Pro­dukt entwick­elt worden:

VetSil

Bei Vet­Sil han­delt es sich um ein natür­liches Mit­tel zur sofor­ti­gen Blut­stil­lung bei schwer ver­let­zten Tieren.

Indem Vet­Sil die natür­liche Blut­gerin­nung um ein Vielfaches beschle­u­nigt, stoppt es schnell und ein­fach schwere Blu­tun­gen, wenn Pflaster und Ver­bände nicht weiterhelfen.

Vet­Sil ist ein 100% pflan­zliches, auf Stärke basieren­des Blut­stil­lungspul­ver mit veg­anem Ursprung. Es han­delt sich weder um eine Arznei, noch um ein Medika­ment. Das Pul­ver ist frei von tierischen und chemis­chen Bestandteilen. Bere­its ein einzel­ner Vet­Sil Par­tikel entzieht dem Blut bere­its die 30 — fache Menge an Flüs­sigkeit inner­halb weniger Sekun­den. Trifft Vet­Sil auf die blu­tende Wunde, wirkt es wie ein moleku­lares Sieb, d.h. die flüs­si­gen Bestandteile des Blutes wer­den mit einer hohen Saugkraft ent­zo­gen. Inner­halb von wenige Sekun­den bildet sich so auf der Wunde eine natür­liche Bar­riere. Diese weist eine gelar­tige Kon­sis­tenz auf und nimmt nach­weis­lich keinen Ein­fluss auf die kör­per­liche Gerin­nungskaskade des Tieres. Eine Wun­dreizung oder eine Über­dosierung ist ausgeschlossen.

Vet­Sil kann nicht nur Blu­tun­gen stop­pen, son­dern ver­hin­dert ebenso das Ein­drin­gen von Bak­te­rien und Keimen in die offene Wunde. So kön­nen Wun­dreizun­gen und Infek­tio­nen ver­hin­dert werden.

Der Blutver­lust wird schnell und effek­tiv gestoppt. Inner­halb von 48 bis 72 Stun­den nach der Anwen­dung wid Vet­Sil rück­stands­frei im Kör­per aufgelöst.

Auch ohne medi­zinis­che Vorken­nt­nisse kann jeder das Not­fallset jed­erzeit und über­all einsetzen.

Das Vet­Sil Not­fallset wird in einer kleinen prak­tis­chen Tasche geliefert, die in der Jack­en­tasche oder Gas­si­tasche ihren Platz finden kann.

Das Not­fallset — beste­hens aus zwei Hand­schuhen, zwei Kom­pressen sowie einem selb­sthaf­ten­den Ver­band, einer Anwen­dungser­läuterung in Wort und Bild und dem VetSil

Die Anwendung

Vet­Sil lässt sich kinder­le­icht anwen­den. Man knickt die Ver­schlusskappe und zieht diese ab. In dem Not­fallset befindet sich eine Kom­presse, mit der das aus­tre­tende Blut auf­saugt wer­den und die Wunde getrock­net wer­den kann. Anschließend wird eine großzügige Menge Vet­Sil auf die blu­tende Wunde gegeben. Hier besteht keine Gefahr einer Über­dosierung. Mit der zweiten beige­fügten Kom­presse drückt man für 2 bis 3 Minutenh auf die Wunde. Falls nötig, kann auch der beige­fügte selb­sthaf­tende Ver­band angelegt werden.

Das Set wird zudem mit zwei Hand­schuhen geliefert.

Der Effekt

Um euch den Effekt des Vet­Sil verdeut­lichen zu kön­nen, habe ich hier ein Video für euch.

 Unser Fazit

Ich bin wirk­lich begeis­tert von diesem Pro­dukt und von der ein­fachen, zuver­läs­si­gen Hand­habung. Mein Not­fallset wird ab sofort in meiner Gas­si­tasche immer mit dabei sein. Das Pro­dukt ist nicht nur abso­lut empfehlenswert für jeden Tier­hal­ter, son­dern in meinen Augen auch ein Muss für Hun­de­schulen, Hun­de­friseure oder Hun­de­tagestät­ten. Wir alle wis­sen, wie schnell sich unsere Hunde ver­let­zen kön­nen. Da ist es doch beruhi­gend zu wis­sen, dass wir mit einer gestoppten Blu­tung in Ruhe zum Tier­arzt fahren kön­nen, statt in Hek­tik und mit einer riesen Angst dor­thin het­zen zu müssen.

Das Pro­dukt wurde uns kosten– und bedin­gungs­los zur Ver­fü­gung gestellt. 

Campingurlaub mit dem Vierbeiner

Ich weiß ja nicht wie es euch geht, aber ich bin urlaubsreif.

Für mich steht fest: kein Urlaub ohne meine Hunde.

Doch nicht jeder Ort ist hun­de­fre­undlich und nicht jedes Hotel heißt Vier­beiner willkommen.

Im Zuge meiner Recherchen habe ich einen tollen Bericht zum Thema Camp­ing mit Hun­den gefun­den, den ich euch nicht länger voren­hal­ten möchte.

Camp­inghund Josie

Den Beitrag finder ihr hier.

Wart ihr auch schon ein­mal mit eurem Hund campen?

Wie läuft es eigentlich mit dem Hundesport?

Momen­tan ist wirk­lich viel los bei uns. Ich habe eine Menge im Shop zu tun und wir sind viel zusam­men unter­wegs. Den­noch möchte ich die Zeit nutzen, um euch zu berichten, wie es bei uns im Hun­de­sport aktuell läuft 🙂

Vor zwei Wochen hat das Mantrail­ing wieder ange­fan­gen. Nach dem Monat Pause hatte ich ein wenig Angst, dass wir einige Train­ingss­chritte zurück gehen müssten. Doch direkt als ich Queen ihr Geschirr anzog, merkte man, dass sie genau wusste, worum es geht. Queen geht wirk­lich gerne trailen und sobald sie merkt, dass sie die näch­ste ist, bekommt sie ganz große Augen und fängt vor Aufre­gung an zu fiepsen.

Sie läuft mit­tler­weile genau die gle­ichen Trails wie die anderen bei­den Hunde aus unserer Gruppe auch. Sky und Angel machen das schon mehrere Jahre, daher bin ich wirk­lich stolz auf meine Maus. Queen arbeitet sehr schnell. Sie hat ein wahnsinns Tempo drauf und ich werde zum Teil richtig durch den Wald gezo­gen. Ich muss zugeben, dass ich lieber in einem Wohnge­biet oder in der Stadt traile. Das ist anspruchsvoller und somit inter­es­san­ter. Queen arbeitet dort ruhiger. Sobald sie an eine Kreuzung gelangt und kurz über­legen muss, geht sie ein­mal im Kreis und biegt dann in die richtige Straße ein. Das sieht wirk­lich süß aus. Als würde sie durch einen kleinen Kreisverkehr laufen 😀

Wir hat­ten auch schon die Sit­u­a­tion, dass sich die Spuren überkreut haben. Instink­tiv hat sie die richtige Spur ver­folgt. Vielle­icht war es aber auch Zufall 🙂

Ich bin immer wieder fasziniert, wie müde die Hunde anschließend sind. Queen schläft locker zwei Stun­den und das meist tief und fest. Sie ist für den Rest den Tages sehr aus­geglichen, freut sich, wenn es raus­geht, fordert dies aber nicht wie sonst ein.

Agility mit Püppi läuft richtig gut. Sie ist total aufgeregt, wenn es in die Halle geht und sie arbeitet wahnsin­nig gut mit. Zu Beginn waren wir langsamer als die anderen. Das fand ich aber gar nicht schlimm, weil Püppi sehr konzen­tiert auf meine Handze­ichen geachtet hat und es mir wichtig gewe­sen ist, von Anfang an präzise zu arbeiten. Mit­tler­weile sind beide sicherer und ich muss ganz schön flitzen. Auch die A-Wand und den Reifen haben wir ken­nen gel­ernt. Beide Geräte klap­pen inzwis­chen super. Ich freue mich schon auf die ersten Stun­den, die wir draußen trainieren wer­den 🙂 Nach dem Agility ist Püppi immer ziem­lich aufge­dreht und will eigentlich gar nicht nach Hause. Wenn es nach ihr geht, kön­nten wir locker noch eine Stunde dran hängen.

Püppi braucht das. Man merkt ihr richtig an, dass sie sich kör­per­lich aus­las­ten will. Hier liegt ein großer Unter­schied zu Queen, die lieber mit dem Kopf arbeitet und gern ihre Nase ein­setzt. Das ist auch der Grund, warum wir zwis­chen­durch getrennt raus­ge­hen. Queen kann dann aus­giebig und mit meiner vollen Aufmerk­samkeit ihre heiß geliebten Such­spiele machen. Wenn ich anschließend mit Püppi raus­gehe, wird appotiert.

Püppi lernt so gern und wie ich finde wahnsin­nig schnell. Daher haben wir uns über­legt, noch einen weit­eren Kurs zu begin­nen. Fre­itag geht es für uns los und ich bin schon ganz ges­pannt 🙂 Noch wird aber nichts verraten 😉

Schnüffelmemory

Dank einer lieben Kundin sind wir auf das Spiel “Schnüf­felmem­ory”, auch bekannt unter Geruchsmem­ory aufmerk­sam gewor­den und ich muss direkt sagen: wir lieben es.

Beim Schnüf­felmem­ory geht es darum, dass der Hund einen Mus­ter­duft aus ver­schiede­nen Gerüchen her­aus­fil­tert und anzeigt. Dies ist eine super Möglichkeit, seinen Hund sowohl im Haus als auch draußen art­gerecht zu beschäfti­gen. Schon bin­nen 15 Minuten kann man seinen Hund so art­gerecht auslasten.

Aber fan­gen wir mal ganz vorne an.

Wer seinem Hund das Schnüf­felmem­ory näher brin­gen möchte, sollte dies in ver­schiede­nen Schrit­ten langsam auf­bauen. Hier­bei ist wie sonst auch wichtig, dass man erst dann zum näch­sten Schritt übergeht, wenn der Hund den aktuellen Train­ingss­chritt verin­ner­licht hat.

Schritt 1

Wir entschei­den uns zunächst, welches Mus­ter­duft wir ver­wen­den möchten. Immer wieder wird hier der Tee­beu­tel emp­fohlen, allerd­ings eignen sich auch Zimt­stan­gen oder getrock­nete Orangen­schalen. Der Fan­tasie sind hier keine Gren­zen gesetzt.

Wir set­zen uns vor unseren Hund und zeigen ihm den Geruch­sträger. Sobald er diesen mit der Nase berührt, bekommt er eine Beloh­nung. Hier lässt sich auch super mit einem Klicker arbeiten. Wer möchte, dass sein Hund den Geruch nicht nur durch die Berührung mit der Nase anzeigt, kann hier schon ein­bauen, dass der Hund sich zum Beispiel vor dem Geruch­sträger hin­le­gen soll.

Schritt 2

Im zweiten Schritt habe ich den Geruch­sträger in ein kleines Geruchssäckchen gesteckt. Hierzu erzähle ich euch gle­ich noch mehr. Sobald der Hund mit der Nase den Geruchs­sack berührt, bekommt er ein Leckerli.

Schritt 3

Im drit­ten Schritt legt man den Geruch­sträger auf den Boden neben den Hund. Sobald auch hier die Nase zum Gegen­stand wan­dert, folgt direkt die Belohnung.

Schritt 4

Anschließend kann der Geruchs­sack auf direkt erre­ich­bare und ersichtliche Stellen wie zum Beispiel Stuhl oder Kissen gelegt wer­den. Der Hund wird zum Suchen ani­miniert und belohnt, sobald er den Gegen­tand angezeigt hat.

Schritt 5

Nun kann der Geruch­sträger ver­steckt wer­den. Wir fan­gen leicht an und steigern den Schwierigkeits­grad langsam und in Ori­en­tierung an dem Grad der Erfahrung des Hun­des. Im fün­ften Schritt habe ich ange­fan­gen, das Schnüf­felmem­ory während unseres Spazier­gangs einzubauen. Die kleinen Geruchssäckchen lassen sich sowohl im Laub als auch zwis­chen Baum­stäm­men oder im hohen Gras verstecken.

Schnüffelmemory für Fortgeschrittene

Das Spiel bietet unendlich viele Möglichkeiten. Unter anderem gibt es die span­nende Option, mehrere Geruchssäckchen zu ver­wen­den. Zu Beginn wird nur in einem Säckchen der Geruch­sträger platziert und die übri­gen bleiben leer. Sollte eure Fell­nase ein echter Profi sein, könnt ihr auch zudem weit­ere Geruch­sträger wie ein Feuerzeug, Vanille, ein Radier­gummi oder Laven­del in den übri­gen Geruchssäckchen ver­stecken, sodass der Hund unter ver­schiede­nen Gerüchen genau den im Schritt 1 gewählten her­aus­suchen muss. Queen ist eine supe Spür­nase. Sie erschnüf­felt aus ver­schiede­nen Teesorten die richtige her­aus. Der Fan­tasie sind hier also abso­lut keine Gren­zen gesetzt.

Zu Beginn kann man alle Säckchen sicht­bar auf dem Boden verteilen, anschließend auch alle gle­ichzeitig verstecken.

Wer da nicht Lust aufs Schnüf­feln bekommt…

Was sind denn nun die Vorteile des Schnüffelmemorys gegenüber anderen Intelligenzspielen?

Das Schnüf­felmem­ory bietet unzäh­lige Möglichkeiten. Man kann sowohl in der Woh­nung als auch draußen spie­len. Zudem bietet die ver­schiedene Anzahl an Geruchssäckchen viele zusät­zliche Vari­a­tio­nen. Das Spiel kann jed­erzeit an die Erfahrun­gen des Hun­des angepasst und erweit­ert wer­den. Es lässt sich leicht trans­portieren und kann über­all mit hin genom­men werden.

Zu Beginn dieses Artikels habe ich euch bere­its ver­raten, dass mich eine ganz liebe Kundin auf die Idee gebracht hat.

Und da ich selbst so viel Spaß an dem Spiel entwick­elt habe — Queen und Püppi natür­lich auch 🙂 — habe ich mich dazu entschlossen, ein Schnüf­felmem­ory zu entwick­eln und in den Shop mit aufzunehmen.

Mein Schnüf­felmem­ory besteht aus fünf Säckchen, die im Design natür­lich aufeinan­der abges­timmt sind. Die Säckchen beste­hen von innen aus abwaschbarer Baum­wolle, sodass auch Leck­erlis oder Wurst als Geruch­sträger ver­wen­det wer­den kön­nen. Die Beu­tel sind unge­fähr 7 x 9 cm groß und wer­den in einem hüb­schen kleinen Kar­ton zur ein­fachen Auf­be­wahrung geliefert.

Ein Schnüf­felmem­ory könnt ihr hier bestellen. In der Kat­e­gorie “Schnüf­felmem­ory” findet ihr ver­schiedene Designs. Zudem könnt ihr euch ein Schnüf­felmem­ory auch nach eige­nen Wün­schen erstellen lassen.

Und wo wir schon bei Wer­bung in eigener Sache sind: Bis Son­ntag abend gibt es im Shop einen großen Lagerverkauf, zu finden in der Kat­e­gorie “Lagerverkauf” 🙂

Queens Läufigkeit — unser Feind

Queen ist seit eini­gen Tagen läu­fig und ich muss sagen: die Zeit ist wirk­lich hart.

Queen hatte ver­gan­gene Woche sowieso ein wirk­lich hartes Los gezo­gen. Erst hat sie eine kleine Wunde an der Pfote gehabt, die ein­fach ständig wieder aufge­gan­gen ist. Obwohl die Stelle klein war, schien sie beim Laufen wirk­lich weh zu tun. Nach zwei Tagen war Gott sei Dank alles vergessen.

Kurz nach­dem sie läu­fig wurde, humpelte sie Sam­stag mor­gen plöt­zlich. Und wie das immer so ist, passiert so etwas erstens am Woch­enende und zweit­ens, wenn man keine Tablet­ten mehr im Haus hat. Ich kon­nte diese allerd­ings ohne Prob­leme in der Klinik abholen und schon am Nach­mit­tag lief sie wieder ganz normal.

Wenn die blöde Läu­figkeit nicht wäre…

Queen ist hun­demüde. Sie würde am lieb­sten den gesamten Tag schlafen.

Oder fressen.

Ständig geht sie in die Küche und guckt, ob nicht doch etwas im Napf liegt. Queen war nach ihrer ersten Läu­figkeit schein­schwanger. Dies ver­suchen wir mith­ilfe einer Tips unseres Tier­arztes zu ver­hin­dern. Zu den Tips gehört unter anderem, dass wir die Fut­ter­ra­tion auf 2/3 reduzieren. Bisher sind wir damit sehr gut zurecht gekommen.

Zudem ver­suche ich, sie so oft es geht abzu­lenken. Lei­der bremst uns das Humpeln vom ver­gan­genen Woch­enende noch etwas aus, sodass wir momen­tan mit ange­zo­gener Hand­bremse unter­wegs sind.

Auf unbekan­nten oder sel­ten besuchten Wegen ist sie völ­lig nor­mal. Hier in der Gegend ist sie schwer beschäftigt. Sie schnüf­felt und markiert. Ja, sie hebt richtig das Bein und pinkelt alles mögliche an. Sobald sie eine inter­es­sante Stelle gefun­den hat, ver­sucht sie, daran zu lecken. Das hat sie früher nicht gemacht.

Sie ist schnell erschöpft und verkrümelt sich direkt in der Kör­bchen, sobald wir zurück sind.

Vielle­icht fragt sich nun der ein oder andere, warum ich sie nicht ein­fach kas­tri­eren lasse. Zugegeben, an manchen Tagen denke ich tat­säch­lich darüber nach, doch mein Bauchge­fühl schreit schon nach weni­gen Sekun­den “neeeeeei­i­iin”. Ich möchte nicht in die Natur ein­greifen und ver­suche es lieber mit Ablenkung und viel Kopfarbeit.

Unser Tier­arzt ist auch kein Fan von übereil­ter Kas­tra­tion und beschrieb Queens Läu­figkeit als “völ­lig im Rahmen”.

Wir sind jedoch beide froh, wenn die Zeit schnell vorübergeht und Queen wieder “die Alte” ist 🙂

Wie ver­läuft die Läu­figkeit bei euren Hündin­nen? Womit unter­stützt ihr sie während der Zeit?

Darf ich meinen Hund mit zum Arbeitsplatz nehmen?

Der Trend geht zum Büro­hund und das ist auch gut so. Hunde im Büro sor­gen nach­weis­lich für ein angenehmeres Arbeit­sklima und steigern die Pro­duk­tiv­ität der Mitar­beiter. Büro­hunde sind wahre Moti­va­tion­skün­stler und steigern zudem das Engage­ment, die Loy­al­ität und Kreativ­ität. Jeder Hun­de­men­sch wird dies nachvol­lziehen und bestäti­gen können.

Auch ich genieße es total, dass meine Hunde immer dabei sind. Obwohl man wahrschein­lich nicht so richtig von einem typ­is­chen Büro­hund sprechen kann, wenn das Büro in der eige­nen Woh­nung ist 😀

Doch wie sieht es eigentlich rechtlich aus? Wann darf ich meinen Hund mit zur Arbeit nehmen?

Grund­sät­zlich besteht kein Anspruch darauf, seinen Hund mit zum Arbeit­splatz brin­gen zu kön­nen. Dies folgt aus dem Haus­recht des Arbeit­ge­bers (§§ 858 ff. 903, 1004 BGB). Der Arbeit­ge­ber entschei­det daher als Eigen­tümer oder Mieter der Betrieb­sstätte, wem er den Zutritt gewährt.

Grund­sät­zlich steht dem Arbeit­ge­ber gem. § 106 GewO ein sog. Weisungs– oder Direk­tion­srecht zu. Daraus folgt, dass der Arbeit­ge­ber an eine ein­mal erteilte Ein­willi­gung zur Mit­nahme des Hun­des nicht gebun­den ist. Er ist berechtigt Inhalt, Ort sowie Zeit der Arbeit­sleis­tung nach bil­ligem Ermessen zu bes­tim­men, soweit die Arbeits­be­d­i­n­un­gen des Arbeitsver­trags bzw. des Geset­zes dem nicht entgegenstehen.

Der Arbeit­ge­ber ist also berechetigt, als Weishung die Mit­nahme des Hun­des zu ver­bi­eten. Allerd­ings schreibt das Gesetz gem. § 315 BGB vor, ass das Direk­tion­srecht nach bil­ligem Ermessen aus­geübt wer­den muss. Das Ver­bot muss also durch einen berechtigten Grund ver­an­lasst sein.

Als berechtigte Gründe kom­men zum Beispiel in Betra­cht, dass der Hund gefährlich ist, andere Mitar­beiter oder Kun­den stört. Sollte ein Arbeit­skol­lege Angst vor Hun­den haben, so ist auch dies zu berück­sichti­gen, da der Arbeit­ge­ber gemäß seiner Für­sorgepflicht aus § 241 II BGB jedem Mitar­beiter grund­sät­zlich einen angst­freien Arbeit­splatz zur Ver­fü­gung stellen muss.

Als Arbeit­nehmer kann man zum Beispiel dann einen Anspruch auf Mit­nahme seines Hun­des haben, wenn er diesen als Blind­en­hund am Arbeit­splatz benötigt. In diesem Fall besteht ein ein­klag­barer Anspruch auf eine behin­derten­gerechte Gestal­tung des Arbeit­splatzes, § 81 III SGB IX.

Ähn­liches gilt dann, wenn der Arbeit­ge­ber bere­its einem Arbeit­skol­le­gen die Mit­nahme dessen Hund bewil­ligt hat (Gle­ich­be­hand­lungs­grund­satz). Jedoch kön­nen hier­von Aus­nah­men vor­liegen, wenn es sich zum Beispiel um einen gefährlichen Hund handelt.

Stre­itig und juris­tisch noch nicht abschließend gek­lärt ist, ob in Betrieben, die über einen Betrieb­srat ver­fü­gen, eine arbeit­ge­ber­seit­ige kollek­tive Weisung bzgl. der Mit­nahme von Hun­den an den Arbeit­splatz Mitbes­tim­mungsrechte des Betrieb­srats aus­löst. Dies hängt davon ab, ob man das Hun­de­ver­bot als Frage der all­ge­meinen betrieblichen Ord­nung auf­fasst, denn nach § 87 Abs. 1 Nr. 1 BetrVG hat der Betrieb­srat bei Fra­gen der all­ge­meinen betrieblichen Ord­nung und dem Ver­hal­ten der Arbeit­nehmer, soweit deren Zusam­men­leben und Zusam­men­wirken berührt wird, mitzubes­tim­men. Dage­gen besteht kein Mitbes­tim­mungsrecht, wenn man den Schw­er­punkt darau­flegt, dass sich das Ver­bot aus dem Inhalt der geschulde­ten Arbeit­sleis­tung ergibt, wenn ohne das Ver­bot der Arbeit­nehmer die Arbeit­sleis­tung nicht ord­nungs­gemäß erbrin­gen kann.

Wie ist es bei euch? Könnt ihr euren Hund mit zur Arbeitsstätte nehmen?

Wir durften testen: Leine und Bürstenset von Belisy

Vor eini­gen Tagen erre­ichte uns ein Test­paket des jun­gen Unternehmens BELISY.

Aber bevor ich euch die Pro­dukte zeige, möchte ich zunächst ein­mal ein paar Worte zu dem Unternehmen verlieren.

Belisy ist ein junges Unternehmen, welches seine Pro­dukte über Ama­zon vertreibt. Zu dem Sor­ti­ment gehört eine Hun­deleine “Clas­sic”, eine Jog­gin­gleine mit ver­stell­barem Bauchgurt sowie ein Anschnall­gurt und ein Bürstenset.

Wir durften die Hun­deleine “Clas­sic” sowie das Bürstenset testen.

Die Leine

Zunächst möchte ich euch die Leine vorstellen.

Wie der Name schon ver­rät han­delt es sich hier­bei um eine 2m lange und dreifach ver­stell­bare Führleine.

Die Leine besteht aus Polypropy­lel. Die Ringe und Kara­biner wer­den gehal­ten durch Led­er­ap­p­lika­tio­nen, welche genäht statt nur gek­lebt werden.

Das Mod­ell ist in der Farbe schwarz erhältlich — ein schlichter Begleiter für jeden Tag.

Ich per­sön­lich mag sowohl die Länge als auch die Ver­stell­barkeit und empfinde dieses Mod­ell als äußest prak­tisch für den All­tag. Die Leine ist im Gegen­satz zu ver­gle­ich­baren Mod­ellen leichter als zunächst ver­mutet. Die Kara­biner machen einen hochw­er­ti­gen Ein­druck und bieten aus­re­ichend Stabilität.

Ich würde die Leine mit­tel­großen und großen Hun­den ans Herz legen, weil sie für kleinere Hunde wie Püppi mit ihren 3,8 kg doch etwas groß ist. Die Kara­biner sind für einen solch kleinen Hund schlicht zu schwer.

Was mir nicht ganz so gut gefallen hat, war der Geruch der Leine. Als ich diese aus ihrer Ver­pack­ung geholt habe, kam ein leicht chemis­cher Geruch aus der Folie ent­ge­gen. Auch nach den ersten Spaziergän­gen hatte ich diesen Geruch an den Hän­den. Nach dem drit­ten bzw. vierten mal war dieser jedoch verflogen.

Polypropy­lel ist wasser– und schmutab­weisend, sodass sicher einiges für die Ver­wen­dung dieses Mate­ri­als spricht. Lei­der ist das Mate­r­ial nicht ganz unempfind­lich, weil schnell kleine Schlaufen gezo­gen wer­den kön­nen, sobald man zum Beispiel an einem Strauch hän­gen bleibt.

Das Bürstenset

Richtig gut gefallen hat mir der Kamm des Bürstensets.

Dieser besteht aus zwei ver­schiede­nen Seiten, einer groben und einer feineren.

Ich nutze den Kamm haupt­säch­lich für Püppi. Er liegt gut in der Hand und ermöglichst dank der zwei unter­schiedlichen Seiten eine schnelle und unkom­plizierte Fellpflege. Bisher habe ich immer mehrere unter­schiedliche Kämme benutzt, doch diese Vari­ante erschien mir schnell wesentlicher prak­tis­cher zu sein.

Die Bürste ist für meine Erfahrun­gen zu scharf. Während meines Kurses zur Hun­de­frisörin bei NHAD habe ich einiges über Bürsten und Kämme gel­ernt. Die Bürste ist super, um abgestor­bene Unter­wolle ent­fer­nen zu kön­nen. Allerd­ings schnei­det sie Teile des Deck­haares ab. Aber dafür gibt es eine super Lösung: Ich habe die Bürste ein wenig stumpf geschmirgelt und so eine per­fekte Bürste bekom­men. Die unter­schiedlichen Seiten sind auch hier wirk­lich prak­tisch und die Bürste holt sehr viel tote Unter­wolle her­aus. Zudem schien Queen das Bürsten nicht unan­genehm zu sein. Wer die Bürste also etwas stumpfer schmirgelt, hat ein wirk­lich super Helfer im Kampf gegen den Fellwechsel.

Grund­sät­zlich muss in jedem Fall bedacht wer­den, dass man in Schichten bürstet. Wer eine solche Bürste richtig ver­wen­det, wird sich und seinem Hund den Fell­wech­sel um einiges erle­ichtern kön­nen. Wer sie falsch anwen­det, zer­stört die Fellstruktur.

Und wo bekommt man die Pro­dukte nun?

Ihr könnt die Leine hier und das Bürstenset hier ganz ein­fach bestellen.

*Bei dem Link han­delt es sich um einen soge­nan­nten Ama­zon Affil­i­ate Link. Wenn ihr auf diesen Link klickt und das Pro­dukt auf Ama­zon bestellt, erhalte ich eine kleine Pro­vi­sion. Für euch ist das völ­lig kosten­los. Ich habe dadurch die Möglichkeit Anschaf­fun­gen für diesen Blog zu täti­gen, um zum Beispiel Pro­dukte für euch testen zu können. 

Die Pro­dukte sind mir kosten– und bedin­gungs­los zur Ver­fü­gung gestellt worden.