Monat: März 2017

Wir durften testen: True Leaf

Wir durften einige Leck­ereien von True Leaf testen und wollen euch daher heute die Pro­dukte ein­mal genauer vorstellen.

True Leaf hat drei ver­schiede­nen Snack­pro­dukt auf Hanf­ba­sis entwick­elt: Leck­ereien mit gelenkschützen­der, beruhi­gen­der und antiox­ida­tiver Wirkung.

True Leaf Pet ist eine Tochter von True Leaf Med­i­cine Inter­na­tional Ltd., ein kanadis­cher Her­steller funk­tioneller Heimtier­pro­dukte auf Hanf­ba­sis. Die gesund­heitlichen Nutzen und die Heil­wirkung von Hanf ist auf der ganzen Welt von zahlre­ichen Forsch­ern anerkannt. Dabei ist Hanf in keinem Fall das gle­iche wie Mar­i­huana. Hanf hat keine bewusst­seinsverän­derte Wirkung auf den Hund. Viele ken­nen Hanf auch als kalt­ge­presstes Öl.

Immer häu­figer lei­den unsere Hunde unter Gelenkprob­le­men, Krebs, Übergewicht und Angstzustän­den. True Leaf hat Hanf zusam­men mit anderen wis­senschaftlich geprüften Wirk­stof­fen kom­biniert und auf dieser Basis die drei Snack­pro­dukte entwickelt.

Bevor ich euch die einzel­nen Pro­dukte vorstelle, möchte ich erst ein­mal das Unternehmer zitieren:

Wir wün­schen uns eine Welt, in der Men­schen und Tiere besser behan­delt wer­den, eine Welt, in der natür­liche Pro­dukte ohne die uner­wün­schten Neben­wirkun­gen kon­ven­tioneller Arzneimit­tel ohne Prob­leme erhältlich sind. Wir engagieren uns für eine Verbesserung der LEBENSQUALITÄT und haben es uns zur Auf­gabe gemacht, den­jeni­gen zu helfen, die lei­den, indem wir auf dem Gebiet sicherer, natür­licher, wirk­samer, nicht giftiger Heilmit­tel ohne Sucht­poten­zial Pio­nier­ar­beit leisten.

Calming

Die erste Sorte schafft bei unseren Hun­den eine beruhi­gende Wirkung und hilft so, Anspan­nun­gen abzubauen und Ruhe zu verschaffen.

Zusam­menset­zung:

• Frischer Truthahn .… .… .… .… . (37 %)
• Frisches Huhn .… .… .… .… … (37 %)
• Han­f­samen .… .… .… . (gemahlen, 15 %)
• Hanf­blatt .… . (getrock­net & gemahlen, 5 %)
• Flohsamen
• Zellulose
• Natriumchlorid
• Grüner Tee .… .… .… (getrock­net, 0,5 %)
• Kamille .… .… .… . (getrock­net, 0,25 %)
• Zitro­nen­melisse .… .… (getrock­net, 0,25 %)
• Getrock­nete Yucca

Health

Diese Sorte wurde zur täglichen Gesund­heitsvor­sorge entwick­elt, unter­stützt das Immun­sys­tem und wirkt wohltuend.

Zusam­menset­zung:

• Frisches Huhn .… .… .… .… … (73 %)
• Han­f­samen .… .… .… . (gemahlen, 15 %)
• Hanf­blatt .… . (getrock­net & gemahlen, 5 %)
DHA Gold®* .… .… .… .… … (1,5%)
• Flohsamen
• Zellulose
• Natriumchlorid
• Granat­apfel .… .… .… . (getrock­net, 0,8 %)
• Getrock­nete Yucca

Hip + Joint

Die let­zte Sorte unter­stützt die Gelenke unserer Hunde.

Zusam­menset­zung:

• Frisches Huhn .… .… .… .… … (72 %)
• Han­f­samen .… .… .… . . (gemahlen, 15 %)
• Hanf­blatt .… . (getrock­net & gemahlen, 5 %)
• Grünschalmuschel-Pulver .… .…(3 %)
• Flohsamen
• Zellulose
• Natriumchlorid
• Kurku­mawurzel .… .… . . (getrock­net, 0,7 %)
• Getrock­nete Yucca

Und was sagen Queen und Püppi?

Die bei­den haben alle Sorten gern gefressen. Die Leck­erlis riechen natür­lich und sind weich, sodass auch ältere und kleinere Hunde die Leck­ereien genießen kön­nen. Mir gefällt die Philoso­phie des Unternehmes und auch die Zusam­menset­zung kann sich sehen lassen. Erst vor Kurzem habe ich mich mit der pos­tiven Wirkung der Kurku­mawurzel auseinandergesetzt.

Um über die Wirkung sprechen zu kön­nen, hät­ten wir die Leck­ereien über einen län­geren Zeitraum füt­tern müssen. Wir wer­den aber bei der Sorte zur Unter­stützung der Gelenke am Ball bleiben und euch auf dem Laufenden halten.

Die Pro­dukte wur­den uns kosten– und bedin­gungs­los zur Ver­fü­gung gestellt.

Wir durften lesen: Der Freudenweg im Hundesport

Heute möchte ich euch ein Buch vorstellen, welches the­ma­tisch aktuell nicht besser zu uns passen könnte.

Der Freudenweg im Hundesport

 

Bar­bara Feld­bauer und Car­men Schmid haben ihr Wis­sen und ihre Erfahrun­gen auf 150 Seiten gebracht und einen Weg aufgezeigt, wie man glück­lich und erfol­gre­ich trainiert und an Tunieren teil­nimmt — den Freudenweg.

In dem Buch geht es vor allem darum, wie man zugle­ich erfol­gre­ich aber auch glück­lich trainiert. Der Spaß und die Freude ste­hen im Vorder­grund während der Zusam­men­halt mit dem Hund ständig wächst.

Mit ihren Leitzie­len sprechen die Autorin­nen alle Hun­de­typen an. Völ­lig gle­ichgültig, um was für einen Hund es sich han­delt. Völ­lig egal, um welche Hun­de­sportart es geht. Grund­sä­zlich spricht das Buch alle Hun­de­hal­ter an, die gemein­sam mit ihrem Hund Spaß am Hun­de­sport haben möchten.

Zusam­menge­fasst besteht der Freuden­weg aus drei Leitzie­len: Kom­mu­nika­tion als Fun­da­ment, Erfolg sowie Freude als ober­stes Ziel.

Bei der detail­lierten Beschrei­bung der drei Leitziele erhält man immer wieder nüt­zliche Tips. So ist es im Rah­men einer durchgängi­gen Kom­mu­nika­ti­oln wichtig und daher empfehlenswert dem Hund das Sig­nal “Pause” beizubrin­gen. In der Pause kann der Hund sich entspan­nen und weiß, dass nun nichts von ihm ver­langt wird. Das Sig­nal “Warte” sin­gal­isiert dem Hund eine kurze Unter­brechung des Train­ings, in der man zum Beispiel mit dem Trainer spricht. Die Aufmerk­samkeit sollte also jed­erzeit wieder gegeben sein.

Im Rah­men des Leitziels Erfolg wird zum Beispiel darauf einge­gan­gen, dass mehr als zwei Fehlver­suche hin­tere­inan­der nicht wün­schenswert und dem Hund nicht zumut­bar seien. Daher sollte der Hund in jedem Fall beim drit­ten Ver­such die Unter­stützung bekom­men, die er benötigt um hier in jedem Fall Erfolg zu haben.

Im weit­eren Ver­lauf des Buches wird auf die ver­schiede­nen Train­ingskom­po­nen­ten einge­gan­gen. Hier geht es auch um unsere Selb­stre­flek­tion, was mir gut gefallen hat. Es wird auf die ver­schiede­nen Hun­de­typen einge­gan­gen, wobei ich gemerkt habe, dass Püppi wohl eher zu den “uner­müdlich aktiven” zählt, während Queen wie erwartet und völ­lig ras­se­typ­isch als “will to please Hund” beze­ich­net wer­den kann.

Inter­es­sant war vor allem auch der Teil über ein soge­nan­ntes Train­ingstage­buch, welches ich in jedem Fall in näch­ster Zeit umset­zen möchte.

Bevor noch ganz all­ge­mein einige Worte zu den ver­schiede­nen Hun­de­sportarten fie­len, wurde auf die ver­schiede­nen Train­ingsmeth­o­den wie das Click­ern oder Shap­ing einge­gan­gen. Da ich hier noch völ­lig neu auf dem Gebiet unter­wegs bin, war das in jedem Fall ein inter­es­san­ter Abschnitt aus dem ich einiges mit­nehmen konnte.

Das let­zte Kapi­tel wurde der Tunierteil­nahme gewid­met. Hier ging es nicht nur um den Ablauf all­ge­mein, son­dern vor allem um die Pla­nung und konkrete Vorbereitung.

Was mir nicht so gut gefallen hat ist das Lay­out. Das Buch erin­nert mich ein wenig an meine Schulzeit. Die Zeich­nun­gen sind eher kindlich gehal­ten. Mir per­sön­lich hät­ten hochw­er­tige Fotos aus dem Train­ingsall­tag wesentlich besser gefallen. Auch die kleinen lila Kästchen zwis­chen den Tex­ten fand ich auf­grund der kindlichen Sprache eher störend als beglei­t­end. Aber das ist nur mein per­sön­liches Empfinden.

Für mich gibt es im Zusam­men­leben mit einem Hund nicht “das eine richtige Fut­ter”; genauso wenig “die eine Train­ingsmeth­ode”. Daher finde ich Sätze wie “Unser Train­ing, (…), ist so wertvoll und erfol­gre­ich für uns und unseren Hund und der einzig richtige Weg” oder “alle drei Leitziele (…) in jedem einzel­nen Train­ing durchgängig und gle­ichzeitig zu erhal­ten, ist der hun­dert­prozentige Garant für ein per­fek­tes Train­ing” als deplatziert.

Der im Buch beschriebene Freuden­weg ist ein ganz toller Ansatz, den wir sicher alle als erstrebenswert betiteln würde. Doch “einzig richtig” und “hun­dert­prozentiger Garant” finde ich etwas schwierig.

Ich denke wir alle haben das Bedürf­nis, dass unsere Hunde in jedem Fall und uneingeschränkt Freude beim Hun­de­sport empfinden. Der Freuden­weg ist ein vielver­sprechen­der Ansatz, an dem man sich sehr gut ori­en­tieren kann. Zwis­chen­drin habe ich mir mehr konkrete Tips gewün­scht, teil­weise emp­fand ich das Buch als zu the­o­retisch. Hinge­hen waren Tips wie “nach dem zweiten Fehlver­such sollte der Hund in jedem Fall Erfolg haben” super hil­fre­ich. Mehr davon 🙂

Empfehlen kann ich das Buch in jedem Fall allen, die Freude und Spaß am Train­ing mit ihrem Hund haben möchten. Wir alle haben schon bemerkt, dass unsere Hunde mit Freude am Train­ing effek­tiver ler­nen und das Buch ist hier eine serh gute Unter­stützung um diesen Wun­sch in die Tat umzusetzen.

Bestellen könnt ihr das Buch übri­gens hier :)*

*Bei dem Link han­delt es sich um einen soge­nan­nten Ama­zon Affil­i­ate Link. Wenn ihr auf diesen Link klickt und das Pro­dukt auf Ama­zon bestellt, erhalte ich eine kleine Pro­vi­sion. Für euch ist das völ­lig kosten­los. Ich habe dadurch die Möglichkeit Anschaf­fun­gen für diesen Blog zu täti­gen, um zum Beispiel Pro­dukte für euch testen zu können. 

Das Buch wurde mir kosten– und bedin­gungs­los zur Ver­fü­gung gestellt.

Die Fußmatte für den Hundefreund (Werbung)

Heute möchte ich euch gern ein nüt­zliches, per­sön­liches und zugle­ich sehr sym­pa­tis­ches Pro­dukt vorstellen:

Die Fußmatte für den Hundefreund

Bei uns allen liegt sie vor der Tür, doch für alle Hun­de­fre­unde ist nun Schluss mit lang­weili­gen Blu­men­mo­tiven oder hun­dert mal gele­se­nen Sprüchen wie “She is the boss”. Die Fuß­matte für den Hun­de­men­schen zeigt jedem Besuch schon vor Betreten der vier Wände, dass ein Hund hin­ter der Tür wohnt. Warum also nicht schon vorab mit der Fuß­matte “Ich arbeite hart, damit mein Hund sein Luxu­sleben genießen kann” klarstellen, dass der Vier­beiner ein voll­wär­tiges Fam­i­lien­mit­glied ist?

Hier erhältlich: http://amzn.to/2nME5R4

Mit einer solchen Fuß­matte lässt sich aber nicht nur die Beziehung zum eige­nen Hund aus­drücken, son­dern dient zugle­ich als Hin­weis für poten­tiell unge­betene Gäste.

Der Druck auf den Mat­ten ist hochw­er­tig und hält auch direk­ter Sonnene­in­strahlung stand. Die Mat­ten sind rutschfest und in der Waschmas­chine waschbar.

Beson­ders gefallen hat mir die große Auswahl an Fußmatten.

Mögen die Sprüche auf den ersten Blick lustig gemeint erscheinen, lässt sich jedoch auch die ein oder andere War­nung entnehmen.

Hier wartet ein gelang­weil­ter Wach­hund auf Arbeit“ kön­nte auch vor unserer Tür einen geeignete Platz finden 🙂

Wer seinem Besuch schon vor Ein­tritt ein Lächeln aufs Gesicht zaubern möchte, finden zum Beispiel mit “Mein Reich — Meine Regeln” eine tolle Möglichkeit.

hier erhältlich: http://amzn.to/2mw3MFx

Die Fuß­mat­ten sind eben­falls mit ver­schiede­nen Hun­derassen erhältlich, sodass man schon mal einen kleinen Ein­blick auf den hin­ter der Tür wartenden Vier­beiner geben kann.

Diese Hin­gucker, die meist über Maße von 600 mm x 400 mm ver­fü­gen, kann man bequem im Online-Shop erwer­ben. Beim Fuss­matte kaufen kann man natür­lich auch Geschäfte für Tier­nahrung und Tierzube­hör, welche diese Pro­dukte in ihrem Sor­ti­ment haben auf­suchen. Allerd­ings ist die Auswahl im Online-Handel um einiges umfan­gre­icher. Es kann zwis­chen ver­schiede­nen Designs aus­gewählt wer­den. Zudem erhält man eine Fuss­matte mit Hun­de­mo­tiv mit ver­schiede­nen Größen und Mate­ri­alien, sowohl für den Indoor– wie auch für den Outdoorbereich.

Hund beißt Kater tot — Einstufung als gefährlich

Vor weni­gen Tagen entsch­ied das Ver­wal­tungs­gericht Osnabrück über einen tragis­chen Fall.

Im Novem­ber ver­gan­genen Jahres tötete eine Rot­tweil­er­hündin die Katze des Nach­barn auf dessen Grund­stück durch einen Biss in den Nacken. Daraufhin wurde der Hund durch den Land­kreis Osnabrück als gefährlich eingestuft.

Die Hun­de­hal­terin ver­suchte sich mit einem Eilantrag gegen die Fest­stel­lung der Gefährlichkeit ihres Hun­des zu wehren.

Der Eilantrag wurde abgelehnt.

Der Land­kreis habe laut Gericht zu Recht die Gefährlichkeit des Hündin nach dem Nieder­säch­sis­chen Gesetz über das Hal­ten von Hun­den (NHundG) festgestellt.

Bere­its bei einem begrün­de­teten Ver­dacht der Gefährlichkeit sei ein Hund als tat­säch­lich gefährlich zu behandeln.

Unstre­itig ist, dass die Hündin im ver­gan­genen Jahr die Katze des Nach­barn getötet hat. Allein dieser Umstand genüge für die Fest­stel­lung der Gefährlichkeit.

Die Hun­de­hal­terin trug vor, ihre Hündin sei zuvor von der Katze attack­iert worde und weil ihre Hündin nicht aus dem Garten fliehen kon­nte, habe sie zuge­bis­sen. Es würde sich also um völ­lig nor­males Abwehrver­hal­ten handeln.

Dem fol­gte das Gericht nicht. Der ange­bliche Angriff der Katze sei weder bewiesen noch auf­grund der erhe­blichen Größen– und Kräf­te­un­ter­schiede plausibel.

Die Hündin habe wohl auf­grund ihres Jagdtriebes die Katze gejagt, in die Enge getrieben und getötet. Selbst, wenn die Katze sich der Hündin in einer Art Angriff­shal­tung ent­ge­gen gestellt habe, ließe sich kein natür­lichees Abwehrver­hal­ten begründen.

Die Hündin sei auf ein fremdes Grund­stück ger­annt und deshab aus der Sicht der Katze als “Ein­drin­gling” einzustufen. Ein berechtigtes Abwehrver­hal­ten sei also nur zugun­sten der Katze anzunehmen.

Der Beschluss (Az. 6 B 8/17) ist noch nicht rechtskräftig.

Ver­wal­tungs­gericht Osnabrück, Beschluss vom 10.03.2017 — 6 B 8/17

 

Eigener Kom­men­tar:

Ich muss zugeben, diesen Beschluss und das gesamte Ver­fahren mit großem Inter­esse ver­folgt zu haben. Ich wohne in dieser Stadt und würde mir diese Siu­a­tion wider­fahren, so würde ich vor den gle­ichen Per­so­nen stehen. 

Ich glaube, ich muss hier nie­man­den sagen, wie schnell so etwas passieren kann. 

Der Beschluss ist dem Grund­satz und dem Ergeb­nis nach für mich nachvollziehbar. 

Allerd­ings kann ich dem Gericht nicht in allen Punk­ten zustimmen. 

Zum einen gehe ich nicht davon aus, dass ein Abwehrver­hal­ten, was rein auf Instinken beruht, an das eigene Ter­re­to­rium gebun­den ist. Ich glaube nicht, dass nur dem Tier das Recht zur Abwehr zuzus­prechen ist, welches nicht als “Ein­dringlich” auf ein fremdes Grund­stück kommt. Zwar weiß nie­mand, ob die Katze tat­säch­lich ange­grif­fen hat (und es lässt sich ohne­hin nicht beweisen), aber sollte dies der Fall gewe­sen sein, so ist ein Abwehrver­hal­ten des Hun­des in meinen Augen nachvollziehbar. 

Vor allem jedoch teile ich nicht das Argu­ment bzgl. der unter­schiedlichen Größen– und Kräftev­er­hält­nisse. Auch kleinere und damit kör­per­liche unter­legene Tiere kön­nen angreifen. Ein solches Ver­hal­ten als “nicht plau­si­bel” zu betiteln ist lebensfremd. 

Zusam­men­fassend ein dem Ergeb­nis nach nachvol­lziehbarer Beschluss. Wen­ngle­ich ich immer vor Augen habe, dass dieser Hund nun den Rest seines Lebens einen Maulkorb tra­gen wird und an einer kurzen Leine zu führen ist. Ist das noch art­gerecht? Wohl kaum…

What is in my dog bag?

Von Nicole und Moe wur­den wir vor kurzem nominiert, bei “What is in my dog bag?” mitzumachen.

Hier­bei geht es darum, den Inhalt seiner Gas­si­tasche zu zeigen.

Und tat­säch­lich habe ich eine solche Tasche. Eine Gas­si­tasche, die uns zwar nicht auf jeder Runde begleitet, aber die immer dann mitkommt, wenn wir größere Run­den oder Aus­flüge machen oder ich mit den Wauzis in die Heimat fahre.

Und hier ist meine Gassitasche.

Ich habe sie extra vorab nicht mehr geöffnet, damit ich nicht auf die Idee komme, den Inhalt zu verändern 😀

Und da hät­ten wir:

Ganz wichtig und unverzicht­bar ist für mich der Fut­ter­beu­tel. Der begleitet mich auch auf jeder Runde. Frei nach dem Motto “Warum sollte ein Lehrling mehr Lohn bekom­men als der Meis­ter” bekom­men die bei­den draußen Beloh­nun­gen, wenn sie in beson­ders ver­lock­enden Sit­u­a­tio­nen abruf­bar gewe­sen sind. Bei Queen ist das ver­lock­en­ste ein Hase oder ein Reh. Sie rennt zwar nie hin­ter­her, weil ich sie vorher zum Ste­hen bleiben auf­fordere, aber das muss schließlich hon­ori­ert wer­den. Bei Püppi sind andere, vor allem kleine Hunde noch ein großer Reiz, sodass sie auch hier ihre Beloh­nung bekommt, wenn sie umge­dreht ist, statt hinzuren­nen. Außer­dem brauchen wir den Beu­tel für Suchspiele.

Eben­falls immer dabei ist meine Hun­depfeiffe. Queen ist zwar eben­falls auf den Ton kon­di­tion­iert, aber ich benötige ihn bei ihr so gut wie nie. Püppi hinge­gen jagd alles, was sich bewegt. Gott sei Dank kommt sie auf den Pfiff zurück, aber eben nur auf den Pfiff. Mit Worten bekomm ich sie vom jagen nicht weg.

Unsere bei­den Dum­mys sind auch immer in der Tasche. Meist wer­den sie im Wald ver­steckt und die bei­den müssen suchen. Es kommt zwar immer noch vor, dass Püppi den großen oder umgekehrt Queen den kleinen apportiert, aber da wir mit den Dum­mys eigentlich nur zum Spaß arbeiten, sehe ich das nicht so eng 🙂

Eben­falls dabei haben wir Kot­beu­tel und K.O. Spray. Man weiß ja nie 😉

Zudem habe ich immer einen Klicker in der Tasche und eine Zeckenzange.

Das war es lei­der auch schon. Ziem­lich unspek­takulär würde ich sagen.

Ich nominiere San­dra & Shiva, Vicky & Timmy und Dini & Abby.

Dann zeigt mal her 🙂

Do(g)ItYourself: Ein Suchfeld für Zuhause

Viele Hun­de­schulen bieten Schnüf­felkurse in einem Trüm­mer­feld und in einem Schnüf­fe­labyrinth an. Auch ich habe mit Queen schon einen solchen Kurs besucht und Queen als haupt­beruftliche Schnüf­fel­nase hatte riesen Spaß.

Als ich am Mittwoch bei meinen Eltern gewe­sen bin und das Wet­ter förm­lich danach schrie, viel Zeit draußen zu ver­brin­gen, kam mir eine Idee. Im Keller suchte ich nach aller­hand pasenden Gegen­stän­den und baute selbst ein kleines Such­feld für die bei­den Wauzis.

Wir alle haben passende Gegen­stände Zuhause, die wir ganz ein­fach für ein solches Such­feld benuten kön­nen. Ob Bret­ter, Pappe, Kar­tons, Blu­men­töpfe oder Eimer. Der Fan­tasie sind hier keine Gren­zen gesetzt.

Bitte achtet bei der Auswahl eurer Gegen­stände unbe­d­ingt darauf, dass aus den Bret­tern zum Beispiel keine alten Nägel her­aus­ra­gen oder Split­ter abstehen.

Und hier sind die Gegen­stände, die ich für unser Such­feld benutzt habe:

  • Bret­ter
  • alte Pappe
  • Blu­men­töpfe
  • Kun­st­stof­fkörbe
  • ein alter Reifen
  • Omas Garten­schuhe

Und nun kann es logehen.

Ihr könnt die Gegen­stände nun so auf­stellen, dass ihr zum Beispiel unter die Bret­ter, zwis­chen die Pap­pen oder unter den Kör­bchen kleine Leck­ereien versteckt.

Bitte lasst eure Hunde nicht unbeauf­sichtigt suchen. Bret­ter kön­nen abrutschen und schnell wird auf Kun­st­stoff herumgeknabbert.

Ihr könnt die Gegen­stände nach jeder Runde neu anord­nen und auf diese Weise immer wieder ein neues Such­feld erstellen.

Queen ist es gewohnt in weitaus kom­pliziert­eren und größeren Trüm­mer­feldern zu suchen, sodass sie mich ange­sah, als wollte sie fra­gen “Das soll alles sein?” Immer wieder brachte sie ihren Ball ins Spiel, den sie offen­bar mehr liebt als meine Idee eines Such­feldes 😀 Püppi fand es super und hat ganz fleißig gesucht.

Ich muss zugeben: Mein Such­feld sieht ein wenig aus wie ein Müll­haufen, aber egal: Haupt­sache die Hunde haben Spaß.

Wer übri­gens auf hohem Niveau suchen möchte, kann zum Beispiel ein Schnüf­felmem­ory nutzen und dieses mit dem Such­feld kom­binieren. Was genau ein Schnüf­felmem­ory ist und wie man dieses Spiel auf­baut, könnt ihr hier nachlesen.

Entschleunigung

Laut Wikipedia wird mit Entschle­u­ni­gung umgangssprach­lich ein Ver­hal­ten beschrieben, aktiv der beru­flichen und pri­vaten „Beschle­u­ni­gung“ des Lebens ent­ge­gen­zus­teuern, d. h. wieder langsamer zu wer­den oder sogar zur Langsamkeit zurückzukehren.

Schnel­llebigkeit, Erfolg und Wet­tbe­werb scheinen den aktuellen Trend der Gesellschaft darzustellen. Alles muss “schneller” und “besser” sein, um “mehr” erre­ichen zu können.

Wir alle hän­gen mit drin. Um dem voll und ganz entkom­men zu kön­nen, bleibt nur der Ausstieg.

Eigentlich war es vorherse­hbar. Nur eine Frage der Zeit.

Dabei ist es gar nicht mal so, dass ich zu viel auf der Liste ste­hen habe. Kan­zlei, Shop und Blog lassen sich prima unter einen Hut brin­gen. Ich kann meine Zeit frei ein­teilen und möchte diesen Luxus nicht mehr missen.

Doch manch­mal ist es so, als würde man durch ein Schwimm­becken laufen. Man kann ohne Prob­leme ste­hen, das Wasser ist nicht allzu hoch. Und so läuft man durch das Wasser und plöt­zlich kommt von links ein Strudel, der einen schla­gar­tig nach rechts schleud­ert. Bevor man sich fan­gen kann, kommt von rechts der näch­ste Strudel und man schleud­ert zurück nach links. Den Boden unter den Füßen hat man längst ver­loren und so treibt man voran, bis der Strudel nach­lässt und man wieder laufen kann. Die näch­ste Runde beginnt. Zunächst glaubt man, man könne die Runde dieses Mal schaf­fen. Erin­nert sich an den Strudel von links, der einen aus der Bahn gewor­fen hat. Man macht einen Bogen um diese Stelle und kommt vor­bei. Doch die Runde ist noch lange nicht geschafft und uner­wartet zieht es einen plöt­zlich nach rechts.

Die Strudel kön­nen ganz unter­schiedlicher Natur sein. Mal sind es Sor­gen, wie man Man­dan­ten gewin­nen kann. Sor­gen, ob genug verkauft wird und das Geld am Ende reichen wird. Doch oft sind es Sor­gen um die Vier­beiner. Äng­ste, dass es Queens Gelenken schlechter gehen kön­nte. Äng­ste, dass Püppi nicht gesund sein kön­nte. Ich steigere mich in diese Gedanken so hinein, dass ich Humpeln und Wegknicken sehe, was weder der Arzt noch die Physio sehen.

Manch­mal reichen Gedanken wie “Es geht ihnen doch gut” ein­fach nicht aus. Manch­mal reicht es nicht zu sehen, dass alles in Ord­nung ist.

Ich weiß, mir und den Hun­den keinen Gefallen zu tun, doch so sehr man auch will, man kommt manch­mal ein­fach nicht aus seiner Haut heraus.

Die innere Unruhe schränkt mich ein wie eine dicke schwere Kugel, die an meinem Knöchen hängt…

Ich nutze das Wet­ter, um diesen Kreis­lauf zu durch­brechen. Aus­flüge in der Sonne sind für mich wie Pausen vom Alltag.

Erst gestern bin ich mit den bei­den Mäusen raus­ge­fahren. Ich habe mir Brötchen geschmiert und für die Hunde Leck­ereien eingepackt. Die Kam­era bliebt Zuhause, denn ich wollte ein­fach nur eine schöne große Runde gehen. Wir haben nie­man­den getrof­fen. Es war toten­still und wir waren ganz allein im Wald und am Kanal.

Das sind die Momente, die mir zeigen, dass es in Ord­nung ist. Dass es den bei­den gut geht und das ist das Wichtig­ste. Alles andere ergibt sich schon irgend­wie. Für alles andere kann man eine Lösung finden.

Und so liefen wir eine große Runde durch den Wald und noch ein ganzes Stück am Kanal ent­lang. Es ist her­rlich, sich schon ins trock­ene warme Gras set­zen zu kön­nen. Am Kanal machten wir eine Pause und fut­terten unser Mitgebrachtes.

Das sind Aus­flüge, an die ich mich noch in eini­gen Jahren erin­nern wer­den. Das sind Momente, die bleiben. Ich hab keine Lust mehr auf Tage, die man mor­gens schon ver­gisst. Hunde sind wahnsin­nig große Hil­fen, wenn es darum geht, die Zeit zu genießen. Manch­mal sind es die kleinen Dinge, die uns zurück holen. Manch­mal sind es Kleinigkeit, die uns erden.

Mit Entschleunigung wird umgangssprachlich ein Verhalten beschrieben, aktiv der beruflichen und privaten „Beschleunigung“ des Lebens entgegenzusteuern, d. h. wieder langsamer zu werden oder sogar zur Langsamkeit zurückzukehren.

Warum ich diesen Artikel über­haupt geschrieben habe?

Ich weiß es nicht.

Vielle­icht musste es ein­fach mal gesagt werden.

Wir durften testen: TroFu von Wildborn

Vor einiger Zeit erre­ichte uns ein riesen Test­paket von Wild­born.

Das Wild­born Hun­de­fut­ter zeich­net sich durch einen hohen Fleis­chanteil aus und basiert auf regionalem Obst, Gemüse sowie einer Mis­chung aus Heilkräutern. Bei der Her­stel­lung wird kom­plett auf kün­stliche Zusatzstoffe verzichtet. Alle Vit­a­mine, Min­er­al­stoffe und Spurenele­mente sind bere­its in den natür­lichen Zutaten enthal­ten. Das Fleisch kommt nicht aus der Massen­tier­hal­tung, son­dern aus kon­trol­lierter Freilandhaltung.

Ich war schon länger auf der Suche nach einem hochw­er­ti­gen Trock­en­fut­ter. Trock­en­fut­ter eignet sich super für Such­spiele und als Beloh­nung draußen. In allen Tier­märk­ten wer­den zwar zahlre­iche kleine Beloh­nungstüten ange­boten, doch wenn man sich die Zusam­menset­zung ansieht, wird einem schlecht, sodass die Naschereien keine Dauer­lö­sung sein könne. Zudem brauchen wir ständig Beloh­nun­gen beim Agility, Dog­Danc­ing und Tricksen.

Aber nun stelle ich euch erst ein­mal die ver­schiede­nen Sorten vor:

Wetland Duck

Getrei­de­freies Hun­de­fut­ter mit frischer Ente, Kartof­feln, Früchten, Heilkräutern und Tausendgüldenkraut

Zusammensetzung:

Frische Ente (min. 26%), Enten­fleisch (min. 17% getrock­net und gemahlen), Kartof­felflocken (16,5%), Kartof­feln (16% getrock­net und gemahlen), Rüben­trock­en­schnitzel (entzuck­ert), Erb­sen (getrock­net), Äpfel (getrock­net), Lein­samen, Pro­tein­hy­drolysat, Dical­ci­umphos­phat,  tierisches Fett, Preisel­beeren, Bier­hefe, Blaubeere (getrock­net), Yucca-Extrakt, Brennnes­sel (getrock­net), Brombeerblät­ter (getrock­net), Schaf­garbe (getrock­net), Fenchel (getrock­net), Küm­mel (getrock­net), Kamil­len­blüten (getrock­net), Mis­telkraut (getrock­net), Enzian­wurzel (getrock­net), Tausendgüldenkraut (getrock­net 0,03%)

Analytische Bestandteile:

  • Pro­tein: 23,0 %
  • Fettge­halt: 10,0 %
  • Rohfaser: 3,0 %
  • Rohasche: 7,6 %
  • Cal­cium: 1,5 %
  • Phos­phor 1,1%
  • Natrium: 0,25 %

Crystal Stream

Getrei­de­freies Hun­de­fut­ter mit frischer Forelle, fangfrischem Lachs, Süßkartof­feln, Früchten, Heilkräutern und Tausendgüldenkraut

Zusammensetzung:

Forelle (gefroren min. 25%), Süsskartof­fel (min. 25% getrock­net und gemahlen), Lachs (min. 14% getrock­net und gemahlen), Kartof­fel­stärke, Rüben­trock­en­schnitzel (entzuck­ert), Erb­sen (getrock­net), Kartof­feln (getrock­net und gemahlen), Dical­ci­umphos­phat, Pro­tein­hy­drolysat, Forelle (getrock­net und gemahlen), Fis­chöl, Bier­hefe (getrock­net), Chicoree­ex­trakt, Yucca-Extrakt, Brennnes­sel (getrock­net), Brombeerblät­ter (getrock­net), Schaf­garbe (getrock­net), Fenchel (getrock­net), Küm­mel (getrock­net), Kamil­len­blüten (getrock­net), Mis­telkraut (getrock­net), Enzian­wurzel (getrock­net), Tausendgüldenkraut  (getrock­net 0,03%)

Analytische Bestandteile

  • Pro­tein: 21,0 %
  • Fettge­halt: 9,0 %
  • Rohfaser: 3,0 %
  • Rohasche: 8,0 %
  • Cal­cium: 1,5 %
  • Phos­phor: 1,1 %
  • Natrium: 0,35 %

Blackwoods

Getrei­de­freies Hun­de­fut­ter mit frischem Wild­schwe­in­fleisch, Kan­inchen und Süßkartof­fel, geeignet für alle Hunde und im Speziellen für ster­il­isierte Hunde und für Hunde zur Gewichtskontrolle

Zusammensetzung:

Frisches Wild­schwein (min. 20%), Kartof­feln (getrock­net), Süsskartof­feln (min. 16% getrock­net), Enten­fleisch (min. 8% getrock­net und gemahlen), Erb­sen (getrock­net), Rüben­trock­en­schnitzel entzuck­ert, Kartof­fel­stärke, Kan­inchen (min. 5% getrock­net und gemahlen), Lein­samen, Pro­tein­hy­drolysat, Dical­ci­umphos­phat, Bier­hefe (getrock­net), Chicoreep­ul­ver, Yucca-Extrakt, Brennnes­sel (getrock­net), Brombeerblät­ter (getrock­net), Schaf­garbe (getrock­net), Fenchel (getrock­net), Küm­mel (getrock­net), Kamil­len­blüten (getrock­net), Mis­telkraut (getrock­net), Enzian­wurzel (getrock­net), Tausendgüldenkraut (0,03%)

Analytische Bestandteile

  • Pro­tein: 21,0 %
  • Fettge­halt: 9,0 %
  • Rohfaser: 4,5 %
  • Rohasche: 7,5 %
  • Cal­cium: 1,2%
  • Phos­phor: 0,8 %
  • Natrium: 0,22 %
  • Omega-3-Fettsäuren: 0,74 %
  • Omega-6-Fettsäuren: 1,08 %

Meadow Lamb

Getrei­de­freies Hun­de­fut­ter mit frischem Wiesen-Lamm, Kartof­fel & Tapioka

Zusammensetzung:

Lamm gefroren (20%), Lamm­fleisch (getrock­net & gemahlen 17%), Kartof­felflocken, Kartof­feln (getrock­net & gemahlen), Süsskartof­fel (6%), getrock­nete Erb­sen, Rüben­trock­en­schnitzel (entzuck­ert), tierisches Fett, Tapioka (4%), Kartof­felei­weiß, Pro­tein­hy­drolysat, Tomatengetrock­net, Blaubeeren getrock­net, Preisel­beeren getrock­net, Bier­hefe getrock­net, Chic­coreep­ul­ver, Yucca-Extrakt, Brennnes­sel (getrock­net), Brombeerblät­ter (getrock­net), Schaf­garbe (getrock­net), Fenchel (getrock­net), Küm­mel (getrock­net), Kamil­len­blüten (getrock­net), Mis­telkraut (getrock­net), Enzian­wurzel (getrock­net), Tausendgüldenkraut  (getrock­net 0,01%)

 Analytische Bestandteile:                               

  • Pro­tein: 24,0 %
  • Fettge­halt: 12,0 %
  • Rohfaser: 3,0 %
  • Rohasche: 7,1 %
  • Cal­cium: 1,5 %
  • Phos­phor: 1,05 %
  • Natrium: 0,25 %

African Outback

Getrei­de­freies Hun­de­fut­ter mit orig­i­nal afrikanis­chem Straußen­fleisch, Kartof­fel, Früchten, Heilkräutern und Tausendgüldenkraut

Zusammensetzung

Kartof­felflocken ( min. 48%), Straußen­fleisch (min. 20% getrock­net und gemahlen), Rüben­trock­en­schnitzel entzuck­ert, Apfel (getrock­net) (min. 5%), tierisches Fett, Erb­sen (getrock­net) Pro­tein­hy­drolysat, Bier­hefe (getrock­net), Kartof­fel­pro­tein, Brennnes­sel (getrock­net), Brombeerblät­ter (getrock­net), Schaf­garbe (getrock­net), Fenchel (getrock­net), Küm­mel (getrock­net), Kamil­len­blüten (getrock­net), Mis­telkraut (getrock­net), Enzian­wurzel (getrock­net), Tausendgüldenkraut  (getrock­net 0,03%)

Ana­lytis­che Bestandteile

  • Pro­tein: 21,0 %
  • Fettge­halt: 10,0 %
  • Rohfaser: 3,0 %
  • Rohasche: 5,7 %
  • Cal­cium: 1,1 %
  • Phos­phor: 0,8 %
  • Natrium: 0,25 %

Natural Large Breed

Getrei­de­freies Hun­de­fut­ter mit frischem Huhn, Ente, Truthahn, Süßkartof­fel & Tapioka

Zusammensetzung:

Frisches Geflügel (21%, u.a. 16% Huhn, 5% Ente), Geflügelfleisch (getrock­net & gemahlen 20%, u.a. 16,5% Huhn, 2,5% Truthahn, 1% Ente) , Süsskartof­feln (getrock­net & gemahlen), Süsskartof­felflocken, Tapioka (8%), Erb­sen (getrock­net), tierisches Fett, Pro­tein­hy­drolysat, Dical­ci­umphos­phat, Chicoreep­ul­ver, Preisel­beeren (getrock­net), Blaubeeren (getrock­net), Bier­hefe (getrock­net), Yucca-Extrakt, Brennnes­sel (getrock­net), Brombeerblät­ter (getrock­net), Schaf­garbe (getrock­net), Fenchel (getrock­net), Küm­mel (getrock­net), Kamil­len­blüten (getrock­net), Mis­telkraut (getrock­net), Enzian­wurzel (getrock­net), Tausendgüldenkraut, Glu­cosamin, Chondroitunsulfat.

Analytische Bestandteile:                               

  • Pro­tein 26,0 %
  • Fettge­halt 13,0 %
  • Rohfaser 3,0 %
  • Rohasche 7,5%
  • Cal­cium 1,5 %
  • Phos­phor 0,95 %
  • Natrium: 0,3 %
  • Omega-3-Fettsäuren 0,25 %
  • Omega-6-Fettsäuren  2,4 %

Unsere Lieblingssorte möchte ich euch etwas genauer vorstellen

Golden Buffalo

Getrei­de­freies Hun­de­fut­ter mit frischem Wasser­büf­fel, Huhn, Ente, Lamm, Hirsch und Süßkartoffel

Zusammensetzung:

Frisches Wasser­büf­felfleisch (gefroren 14 %), Geflügelfleisch (Huhn und Ente, getrock­net und gemahlen 14%), Kartof­feln (getrock­net und gemahlen), Süsskartof­feln (getrock­net und gemahlen 9 %), Kartof­fel­stärke, Rüben­trock­en­schnitzel (entzuck­ert), Lamm­fleisch (getrock­net und gemahlen 6 %), Erb­sen (getrock­net), tierisches Fett, Kartof­felei­weis, Hirschfleisch (getrock­net und gemahlen 4%), Pro­tein­hy­drolysat, Bier­hefe (getrock­net), Fisch (gemahlen und getrock­net), Tomaten (getrock­net), Chicoree Pul­ver, Yucca-Extrakt, Brennnes­sel (getrock­net), Brombeerblät­ter (getrock­net),  Schaf­garbe (getrock­net), Fenchel (getrock­net), Küm­mel (getrock­net), Kamil­len­blüten (getrock­net), Mis­telkraut (getrock­net), Enzian­wurzel (getrock­net), Tausendgüldenkraut (getrock­net 0,01%)

Analytische Bestandteile         

  • Pro­tein: 31,0 %
  • Fettge­halt: 14,0 %
  • Rohfaser:  2,0 %
  • Rohasche: 7,8 %
  • Cal­cium: 1,5 %
  • Phos­phor: 1,1 %
  • Natrium: 0,25 %
  • Omega-3-Fettsäuren: 0,21 %
  • Omega-6-Fettsäuren: 2,01 %

 

Golden Buf­falo war Queens und Püp­pis Lieblingssorte, daher möchte ich zu diesem Fut­ter noch ein paar Worte verlieren.

Wasser­büf­fel besitzt einen natür­lichen wildaro­ma­tis­chen Geschmack, der bei vie­len Hun­den beson­ders beliebt ist. Kann ich bestätigen 🙂

Wasser­büf­felfleisch enthält beson­ders effek­tive Min­er­al­stoffe sowie Spurenele­mente wie Cal­cium und Phos­phor. Eben­falls liefert dieses Fleisch essen­tielle Spurenele­mente wie Selen, Man­gan und Jod.

Diese dienen als Baustein für Knochen und Zähne, ermöglichen die Aktiv­ität der Muskeln und steuern den Innen­druck der Zellen. Sie helfen zudem Säuren und Basen zu neu­tral­isieren und reg­ulieren den Stoffwechsel.

Laborun­ter­suchun­gen haben gezeigt, dass sich im argen­tinis­chen Wasser­büf­felfleisch weniger Fett im Muskelfleisch befindet als im Rind­fleisch, näm­lich ger­ade mal 1 %. Dieses Fut­ter eignet sich super als Fut­ter für Allergiker, da Wasser­büf­fel nahezu keine Allergien bei Hun­den verursacht.

Es wird lediglich Fleisch von Frei­land­wasser­büf­feln ver­ar­beitet, sodass es sich um von Natur aus unbe­lastetes Fleisch han­delt. Es ist frei von Medika­menten und Hormonen.

 

Und noch etwas ganz allgemeines zu allen Trockenfuttersorten.

Alle Trock­en­fut­ter enthal­ten eine auf die genetis­che Herkunft des Hun­des abges­timmte Heilkräuter­mis­chung. Hier­bei wer­den Pflanzen wie Yucca — Extract, Brennnes­sel, Brombeerblät­ter, Schaf­garbe sowie Fenchel, Küm­mel, Kamil­len­blüten, Mis­telkraut, Enzian­wurzel und die beson­dere Heilpflanze Tausendgüldenkraut verwendet.

Tausendgüldenkraut ist ein Ver­wandter des Enz­ian, fördert die Ver­dau­ungstätigkeit und regt die Bil­dung von Ver­dau­ungssäften an.

Alle Trock­en­fut­ter­sorten sind zudem getreide– und glutenfrei.

Und was sagen Queen und Püppi?

Queen und Püppi haben beide alle Sorten gern gefressen. Obwohl einige Sorten extra für große Hunde entwick­elt wur­den und die einzel­nen Brocken größer sind, hat Püppi auch hier­von mit­ge­fut­tert. Am lieb­sten haben sie Golden Buf­falo gefressen.

Ver­tra­gen haben beide das Fut­ter ohne Prob­leme. Sie hat­ten nor­malen “Out­put” und — das hat mich pos­i­tiv über­rascht — nicht mehr Haufen gelegt als wenn sie frisches Fleisch bekommen.

Das Fut­ter begleitet uns in unserem Fut­ter­beu­tel auf den Spaziergän­gen und zudem als Beloh­nung beim Agi, Dog­Danc­i­n­ung un Trick­sen. Zudem steht nun immer eine kleine Schale mit eini­gen Brocken in der Küche. Immer wieder holt sich Püppi hier und da einige Brocken her­aus und so kon­nten wir endlich das Brechen am Mor­gen in den Griff bekom­men. Püppi erbricht seit dem gar nicht mehr. Das Prob­lem habe ich schon vor dem Test ver­sucht mit anderen TroFu Sorten in den Griff zu bekom­men, doch erstens mochte sie diese nicht so gerne und zweit­ens hat das Brechen dadurch lediglich abgenom­men, war aber nicht voll­ständig verschwunden.

Ich bin wirk­lich begeis­tert von dem Fut­ter und kann alle Sorten aus­nahm­s­los weiterempfehlen.

Ihr findet bei Wild­born nicht nur TroFu, son­dern auch Nass­fut­ter, Leck­ereien und Nahrungsergänzungsmittel.

Die Pro­dukte wur­den uns kosten– und bedin­gungs­los zur Ver­fü­gung gestellt.

 

 

Können Tierarztkosten unverhältnismäßig hoch sein?

In Nieder­sachen rückte der Polizei­hund “Chuck” zu seinem täglichen Spazier­gang aus. Die Ehe­frau des Polizeibeamten ging mit dem Hund “Gassi”.

Hier­bei wit­terte der Hund den 14 Jahre alten Kater des Nach­barn. Er sprang über die Mauer zu Nach­bars Grund­stück und biss den Kater. “Tiger” erlitt schwere Ver­let­zun­gen, u.a. eine Rip­pen­frak­tur sowie eine Öff­nung der Bauchdecke mit Aus­tritt von Darmschlingen.

In einer Tierklinik wurde “Tiger” mit mehreren Oper­a­tio­nen das Leben gerettet.

Die Tier­arztkosten beliefen sich ins­ge­samt auf mehr als 4.000,00 EUR.

Das beklagte Land Nieder­sachen zahlte nur die Hälfte der Kosten und führte als Argu­ment an, die Kosten seien im Hin­blick auf den Wert und das Alter des Katers zu hoch und damit unverhältnismäßig.

Das Landgericht Hildesheim sprach dem Kläger — genau wie das Amts­gericht Gifhorn in erster Instanz — den vollen Schadenser­satz zu und wieß die Beru­fung des beklagten Lan­des zurück.

Zur Begrün­dung trug das Gericht vor, dass sich eine streng wirtschaftliche Betra­ch­tungsweise ver­bi­ete. Im Fall der Ver­let­zung eines Tieres gel­ten auf­grund der her­aus­ge­hobe­nen Anerken­nung des Tier­schutzes die Tier­arztkosten nicht bere­its dann als unver­hält­nis­mäßig, wenn sie den Wert des Tieres über­steigen. Der Schädi­ger trägt das Risiko, dass die Behand­lungskosten vorab nicht genau bes­timmt wer­den können.

Die Klägerin müsse sich auch kein Mitver­schulden ent­ge­gen­hal­ten lassen. Der Kater befand sich in dem Moment des Angriffs auf dem Grundsstück der Klägerin und musste daher mit einem Angriff durch den vier­beini­gen Nach­barn nicht rechnen.

Gericht:
Landgericht Hildesheim, Urteil vom 10.02.2017 — 7 S 144/16

Jeder Welpe hat ein Recht auf seine Welpenzeit

Welpenkurs, Junghun­de­gruppe, Obe­di­ence und Deckentraining.

Das sind nur wenige Punkte auf dem wöchentlichen Plan vieler Welpen.

Prob­lemhunde” sind immer häu­figer ein Thema, selbst im TVPro­gramm stößt man auf Hun­de­trainer, die Prob­leme “weg­trainieren”. Die Gesellschaft strebt nach Per­fek­tion. Man misst sich mit anderen und definiert sich über erre­ichte Ziele. Unser All­tag ist geprägt von Schnel­llebigkeit, Erfol­gs­druck und Konkurrenzdenken.

Im Inter­net geht es weiter. Ver­steckt hin­ter den Tas­ten des Lap­tops lässt sich leicht eine Welt auf­bauen, die mit der Real­ität nichts mehr zu tun hat. “Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt” hat schließlich schon Pip­i­langstrumpf gesagt.

Kennt ihr nicht den einen Trick­dog? Der kon­nte mit 4 Monaten schon 10 Tricks.”

Erin­nert ihr euch an den Aussie? Der kon­nte mit vier Monaten schon per­fekt “Bei Fuß” laufen”.”

Ein Träum­chen oder?

Wenn ich mich hier im Inter­net oder in der Hun­de­schule umsehe, dann sehe ich ganz oft Hun­de­hal­ter, die ihren Welpen und Junghund vor Auf­gaben stellen, die in mir immer wieder ein bes­timmtes Bild auslösen:

Vor meinem geisti­gen Auge sehe ich kleine japanis­che Schüler in Schu­lu­ni­form, die per­fekt ger­ade auf ihrem Stuhl sitzen, still und aufmerk­sam. Die nach­mit­tags vor dem Klavier sitzen oder Geige ler­nen. Kleine Minierwach­sene in Hemd und Pollunder.

Das ist traurig.

Das fest­ge­set­zte Ziel vor Augen, der ständige Blick zur Seite auf die anderen und das Bedürf­nis, etwas ganz beson­deres zu sein, bringt viele Hun­de­hal­ter dazu aus ihrem Welpen einen japanis­chen Minierwach­se­nen zu machen.

Muss ein Welpe mit vier Monaten wie an der Schnur gezo­gen “Bei Fuß” gehen können?

Muss ein Junghund mit fünf Monaten schon 10 Tricks können?

Und muss ein Welpe mit vier Monaten zuver­läs­sig auf der Decke liegen bleiben, während wir kochen und anschließend essen? Auch, wenn Besuch kommt und erst recht, wenn wir in unserem sowieso schon stres­si­gen Leben ger­ade beson­ders gestresst sind?

Mit­ten im Zah­n­wech­sel wird alles weg­geräumt, damit der Hund auf nichts herumkauen kann. Alter­na­tiven wie gekühlte Möhren? Nö.

Jeder Welpe hat ein Recht auf seine Welpenzeit.

Jeder Welpe hat ein Recht darauf Quatsch zu machen und die Welt zu erkun­den. Er hat ein Recht darauf unbeschw­ert groß zu wer­den ohne ständig Leis­tun­gen erbrin­gen zu müssen.

Schließlich haben auch wir die Möglichkeit bekom­men, im Kinder­garten los­gelöst zu spie­len und uns frei zu entwick­eln. Wir sind auch nicht mit drei Jahren in die Schule gekom­men und das war auch gut so.

Ich habe mich bei Püppi ganz bewusst dazu entsch­ieden, sie bis sie ein Jahr gewor­den ist, ein­fach nur Welpe bzw. Junghund sein zu lassen.

Nur der Rück­ruf war mir wichtig, weil ich wollte, dass sie sich draußen frei bewe­gen kann. Sitz und Platz ergab sich im All­tag. Wir haben weder Deck­en­train­ing, noch Leinen­führigkeit noch Tricks oder sonst etwas geübt.

Vieles ergab sich im All­tag. Sie hat sich von allein an mir ori­en­tiert. Leinen­führigkeit­strain­ing war nie notwendig.

Sie hat von allein die Vorzüge ihres Kör­bchens entdeckt.

Wollte sie bel­lend über die Hun­dewiese ren­nen, dann kon­nte sie das tun. Sie hat sehr schnell alleine gemerkt, dass es gar nicht notwendig ist, vor Aufregerung und Unsicher­heit zu bellen.

Ich wollte, dass sie sich so frei wie möglich entwick­eln kann. Ich wollte weder sie noch ihren Charak­ter for­men. Kurz bevor sie ein Jahr wurde haben wir mit dem Agility ange­fan­gen, um schon mal austesten zu kön­nen, ob es ihr liegt.

Statt “Bei Fuß” zu üben, haben wir den Wald erkun­det. Statt Deck­en­train­ing haben wir Fan­gen gespielt und statt Tricks zu üben, hat Queen Püppi die Welt gezeigt.

Sicher lässt sich auch bei­des verbinden, doch soll­ten wir wirk­lich unsere Welpen zu Minierwach­se­nen mit Hemd und Pol­lun­der machen?

Jeder Welpe hat ein Recht auf seine Welpen­zeit. Sie ist so kurz und es bleibt noch genug Zeit zum Lernen.