Monat: Mai 2017

Wir durften testen: HARDYS Traum

HARDYS Traum — ein Unternehmen, welches wir bere­its auf der DogLive in Mün­ster ken­nen gel­ernt haben.

Wenn ich HARDYS Traum höre, dann kommt mir als erstes das hochw­er­tige Nass­fut­ter von Cor­nelia Poletto in den Sinn. Als näch­stes denke ich an den tollen Napf, der auf dem Mess­e­s­tand zu sehen war. Das war defin­i­tiv Liebe auf dem ersten Blick <3

Nun durften wir einige Pro­dukte dieser tollen Man­u­fak­tur testen und ich freue mich sehr, sie euch heute vorstellen zu können.

Vorab möchte ich aber einige Worte zu dem Unternehmen verlieren.

HARDYS Traum steht für ein aus­ge­wo­genes Naturkost — Konzept, aus­gerichtet auf einer gesun­den Ernährung von Hun­den, basierend auf einem nach­halti­gen und ver­ant­wor­tungsvollen Umgang mit naturbe­lasse­nen Rohstof­fen. HARDYS Traum besteht aus viel frischem Fleisch, gesund­heits­fördern­den Kräutern und saisonalem Gemüse. Auf Kon­servierungsstoffe sowie auf nicht nachvol­lziehbare Zusätze wird kon­se­quent verzichtet. Das Unternehmen lehnt Tierveruche ab. In der Reihe BASIC enthal­ten drei Sorten Getreide. Alle übri­gen Menüs sind getrei­de­frei. In diesen drei Menüs wird kein gen­tech­nisch verän­dertes Getreide verarbeitetn.

Zunächst möchte ich euch gerne die Naturkostmenüs von Cornelia Poletto vorstellen.

Die Naturkost­menüs wur­den von der Ham­burgr Spitzenköchin Cor­nelia Poletto auss­chließlich für HARDYS Man­u­fak­tur kreiert. Nach ihrer Amt­szeit als Botschaf­terin des Hun­des (ernannt durch den VDH) stand für sie fest, dass sie sich für eine gesün­dere Ernärhung des Hun­des ein­set­zen möchte. Auch für ihren Hund Franz hat sie schon immer selbst gekocht. Ideen und Rezepte waren also schnell gefunden 🙂

Cor­nelia Poletto passt per­fekt in das Konzeot von HARDYS Manudaktur:

Beste Fre­unde ver­di­enen bestes Futter”

Ins­ge­samt zehn ver­schiedene Menüs hat Cor­nelia Poletto kreiert.

Wir durften drei ver­schiedene Sorten testen und uns dabei auf eine kleine Ital­ien­reise begeben 🙂

 

LIGURIEN: Vitello alla Saltimbocca
Kalb, italienischer Schinken, Mangold

HT_Italienreise_CP_Ligurien

ZUTATEN:
46 % Kalbfleisch, –herzen, –leber, –lunge;
25,29 % Brühe;
20 % Schinken;
7 % Mangold;
1 % Mineralstoffe;
0,2 % Leinöl;
0,1 % Petersilie;
0,1 % Salbei;
0,1 % Rosmarin;
0,1 % Hagebuttenpulver;
0,1 % Fenchelsamen;
0,01 % Grünlippmuschelextrakt

TOSKANA : Ragú di Cinghiale
Schwarzwild, Karotte, Staudensellerie

HT_Italienreise_CP_Toskana

ZUTATEN:
66 % Schwarzwild­fleisch, –herzen, –leber, –lunge;
25,29 % Brühe;
4 % Karotten;
3 % Staudensellerie;
1 % Mineralstoffe;
0,2 % Leinöl;
0,1 % Petersilie;
0,1 % Salbei;
0,1 % Rosmarin;
0,1 % Hagebuttenpulver;
0,1 % Fenchelsamen;
0,01 % Grünlippmuschelextrakt

ABRUZZEN: Agnello con verdure
Lamm, Brokkoli, Kartoffel

HT_Italienreise_CP_Abruzzen

ZUTATEN:
66 % Lamm­fleisch, –herzen, –leber, –lunge, –pansen;
25,29 % Brühe;
4 % Brokkoli;
3 % Kartoffeln;
1 % Mineralstoffe;
0,2 % Leinöl;
0,1 % Petersilie;
0,1 % Salbei;
0,1 % Rosmarin;
0,1 % Hagebuttenpulver;
0,1 % Fenchelsamen;
0,01 % Grünlippmuschelextrakt

Und was meinen wir dazu

Mir gefällt die Zusam­menset­zung sehr gut. Ich habe nichts auszuset­zen. Die Dosen rochen sehr frisch und echt lecker. Die Zutaten ließen sich nicht nur in der Dose wiederfinden, son­dern man erkan­nte die einzel­nen Ele­mente auch am Geruch.

Ich habe zunächst unser nor­males Fut­ter mor­gens beibehal­ten und ihnen abends als kleinen Snack ein wenig aus den Dosen gegeben. Sie haben die Näpfe mehr als sauber geschleckt. Das ist schon mal das erste pos­i­tive Zeichen, denn Püppi lässt für gewöhn­lich immer min­destens einige Krümel drin.

Schon nach zwei Tagen schauten sie mich mor­gens mit großen Augen an, rochen an ihrem nor­malen Fut­ter und gin­gen in ihr Kör­bchen. Das Dosen­fut­ter von Hardys Traum haben sie hinge­gen direkt gefut­tert. Eigentlich frisst Queen über­haupt kein Lamm, doch sie liebt das Futter.

Queen und Püppi sind nahezu süchtig nach den Dosen. Sie haben es super vertragen.

Ich bin run­dum glück­lich mit dem Fut­ter und kann es wirk­lich nur weiterempfehlen.

Sehr gefreut haben wir uns zudem über die zwei liebevoll aus­gewählten Über­raschun­gen in unserem Test­paket. Zum einen befand sich eine super niedliche Pack­ung kleiner Kekse in dem Paket. Diese passen per­fekt zu uns und unseren Such­spie­len oder für Püppi zum Agility. Außer­dem lag eine Kräuter­mis­chung für Queens Gelenke dabei.

Ich habe mich nicht nur über die Pro­dukte gefreut, son­dern vor allem auch über die liebevolle Auswahl. Beide Pro­dukte passen super zu uns und ich habe mich wirk­lich sehr über diese nette Aufmerk­samkeit gefreut.

HARDYS Belohnungskekse HUHN & KAROTTE mini

Zusam­menset­zung:

Speise­hafer­mehl, Speise­hafer­flocken 1 A Blatt, Geflügelfleis­chmehl, Frischjoghurt, Möhre, Apfel, Seealge, Rap­söl, Rote Beete, Zimt, Honig, Rosmarin

Die Kekse haben die per­fekte Größe für die kleine Beloh­nung zwis­chen­durch. Wir haben die Kekse vor allem für Such­spiele genutzt und Püppi hat sie beim Trick­sen und Agility bekom­men. Beide haben die Kekse super gern gefressen.

HARDYS Wohlfühlkräuter Gelenke & Bewegung

Ich habe mich schon soooo viel mit Kräuter­mis­chun­gen für Gelenke auseinan­derge­setzt und finde diese Mis­chung äußerst geglückt. Ich kon­nte die Mis­chung ganz ein­fach über das Fut­ter streuen und Queen hat es ohne Prob­leme mit­ge­fressen. Das ist bei uns nicht ganz so nor­mal wie das vielle­icht klingt. Nor­maler­weise muss ich Kräuter mit Leber­wurst anrühren, sonst ver­weigert Queen ihr Fut­ter. Die Kräuter­mis­chung riecht angenehm frisch und natür­lich. Bei der Kräuter­mis­chung han­delt es sich um 100 % natür­liche Kräuter in Apotheken­qual­ität. Ich hätte mich sehr über einen Löfel zur Dosierung gefreut.

Und unser Fazit?

 HARDYS Traum ist echt lecker 🙂
Die Pro­dukte sind mir kosten– und bedin­gungs­los zur Ver­fü­gung gestellt worden. 

Über Jackentaschenbeutel und andere ständige Begleiter…

Heute bin ich ein­fach mal ganz beson­ders frech. Mon­tags darf man das sein, oder was meint ihr?

Denn heute gibt es ein­fach mal Wer­bung in eigener Sache 😀 Kann man machen, oder?

Mal im Ernst.

In let­zter Zeit ist so viel bei Glück­shund passiert und es sind so viele neue Pro­dukte dazu gekom­men, dass ich euch heute ein­fach mal ein bißchen was über Glück­shund erzählen und euch die Pro­dukte vorstellen möchte.

Ich kann mich wirk­lich glück­lich schätzen. Ich kann genau das machen, was ich möchte und das auch noch von Zuhause aus. Das ist für mich der absolute Luxus und mit keinem Geld auf der Welt zu bezahlen. Ich bin allen Kun­den und Man­dan­ten so dankbar, dass sie mir dies ermöglichen.

Als ich am Anfang stand, habe ich oft gefragt, wie ich mich bloß gegen andere Shops durch­set­zen soll. Ich bin über­haupt kein Men­sch, der andere als Konkur­renz ansieht und ich meide grund­sät­zlich den Blick nach links oder rechts. Das macht unglück­lich und bringt nie­man­den voran. Doch irgend­wie fragt mich sich ja schon, wie man beste­hen kann.

Die vier A

Anders als alle anderen

Ein Merk­satz, der irgend­wie schon immer passte.

Aus dem Leinengeschäft hielt ich mich raus. Es gibt soooo viele Anbi­eter für Leinen, ins­beson­dere für Tauleinen. So viele haben tolle Ideen und machen einen so guten Job. Und es gibt auch einige, die nichts anderes machen als nach links und rechts zu schauen. Wie oft habe ich schon vor dem Lap­top gesessen und mich gefragt wie man so frech sein kann. Ein Unternehmen arbeitet mit Tau und Leder in Kom­bi­na­tion und schwups keine Woche später macht es die ohne­hin schoon für den Blick nach links und rechts bekan­nte Per­son eben­falls. Irre oder?

Ich blieb also bei meinen Kuscheldecken, Fut­ter­beuteln und Co.

Ich achte stets darauf, dass die Stoffe und Mate­ri­alien von guter Qual­ität sind und zahle lieber ein paar Euro mehr dafür. Mir ist es wichtig, dass man sich die Pro­dukte auch nach eige­nen Wün­schen zusam­men­stellen kann. Ich mag es mit Kun­den gemein­sam neue Ideen zu entwick­eln. Gerne nähe ich die Pro­dukte nach den Wün­schen von Kun­den und bin immer wieder erstaunt, wie cool die Sachen anschließend ausse­hen. Auch, wenn es sicher ein­facher wäre, nur fer­tige Pro­dukte anzu­bi­eten, so möchte ich die Option nicht mehr mis­sen. Unzäh­lige Male sind schon richtige Klas­siker aus Kun­den­wün­schen gewor­den. Vie­len von euch bin ich daher so dankbar.

Nun möchte ich euch gern die Pro­dukte hin­ter Glück­shund vorstellen.

Kuscheldecken

Ich liebe die Kuscheldecken. Sie sind so schön weich und kusche­lig. Bei uns liegen auch schon über­all welche herum. In den Kör­bchen, im Auto, auf dem Sofa 😀 Die Kuscheldecken beste­hen aus weichem Plüschstoff. Die Rück­seite wird far­blich zur Vorder­seite abges­timmt. Waschbar sind sie bei 30 Grad. Eine Pflegean­leitung wird mit­geschickt. Zu den Decken gibt es im Shop auch die passenden Plüschknochen und Dot­tys, für alle die genauso irre sind wie ich, denn bei mir muss immer alles zueinan­der passen 😀

Und wo wir schon beim Thema Decken sind, möchte ich euch gern noch das neuste Pro­dukt vorstellen

Outdoordecken

Out­do­ordecken sind die per­fek­ten Begleiter für lange Aus­flüge, Train­ingsstun­den in der Hun­de­schule oder für Wan­derun­gen im Urlaub. Die Decken lassen sich ganz ein­fach mith­ilfe des Klettver­schlusses zusam­men­rollen und mit einem prak­tis­chen Hal­te­griff tra­gen oder am Ruck­sack befestigen.
Die Decken beste­hen aus einer weichen, kusche­li­gen Seite für den Hund oder uns Zweibeiner 😉 sowieso einer abwaschbaren, wasserun­durch­läs­si­gen Rück­seite. Die Out­do­ordecken sind zudem gefüllt mit einer kusche­li­gen Matte, die kom­plett ein­genäht wurde, sodass auch beim Waschen nichts ver­rutschen kann. Die abwaschbare Rück­seite kann ganz sim­ple mit einem nassen Lap­pen sauber gehal­ten wer­den. Die gesamte Decke lässt sich zudem bei 30 Grad waschen.

Lange habe ich über­legt, wie die Decke am besten ausse­hen kön­nte. Vielle­icht doch eine Schnalle statt Klettver­schluss? Blöd, wenn der Hund zum Knab­bern neigt. Eine Schleife? Nicht fest genug. Also wurde es Klett. Ehrlich gesagt habe ich auch lange eine Alter­na­tive zu der beschichteten Baum­wolle gesucht. Ich arbeite gerne und viel damit, doch ich will ehrlich sein: der Stoff ist soooo teuer. Doch es gab ein­fach keine Alter­na­tive zu der beschichteten Baum­wolle aus dem kleinen Laden hier um die Ecke. Der Stoff wird direkt aus Ital­ien bezo­gen. Der Laden hat immer unge­fähr 20 bis 30 Rollen da. Ob ein Stoff wiederkommt, kann man mir dort nicht ver­sprechen, das ist ein kleiner Nachteil an der Sache. Doch kein anderer Stoff kommt an diesen heran, also nehm ich die kleinen Haken in Kauf 🙂

Der lieben San­dra habe ich das Schnüf­felmem­ory zu ver­danken. Sie hat mich auf die Idee gebracht und wir haben ihr dieses mit­tler­weile so beliebte Spiel zu ver­danken <3

Beim Schnüf­felmem­ory geht es darum, dass der Hund einen Mus­ter­duft aus ver­schiede­nen Gerüchen her­aus­fil­tert und anzeigt. Dies ist eine super Möglichkeit, seinen Hund sowohl im Haus als auch draußen art­gerecht zu beschäfti­gen. Das Schnüf­felmem­ory besteht aus fünf Säckchen, die im Design aufeinan­der abges­timmt sind. Die Säckchen beste­hen von innen aus abwaschbarer Baum­wolle. Die Beu­tel sind unge­fähr 7 x 9 cm groß und wer­den in einem hüb­schen Kar­ton zur ein­fachen Auf­be­wahrung geliefert.

Zudem wird eine Schritt für Schritt Anleitung mit­geliefert. Wie genau das Spiel aufge­baut wird, könnt ihr aber auch hier nachlesen.

Unsere Beutel

Mit­tler­weile gibt es sooo viele ver­schiedene Beu­tel, dass ich schon manch­mal selbst über­legen muss, welche Kom­bi­na­tio­nen möglich sind.

Der Klas­siker ist der nor­male Fut­ter­beu­tel. Unsere Fut­ter­beu­tel beste­hen von außen aus einem robustem Baum­woll­stoff. Im Inneren wurde ein abwaschbarer Baum­woll­stoff ver­wen­det, sodass auch Käse, Wurst und Fleisch trans­potiert wer­den kann. Zur Reini­gung lässt sich der innere Teil nach außen ziehen. Dieser kann dann mit einem feuchten Tuch oder unter fließen­dem Wasser gere­inigt wer­den. Der gesamte Beu­tel lässt sich bei 30 Grad waschen. Auf Wun­sch kann mit kleinen Buch­staben den Namen deines Hun­des an der Kordel befes­tigt werden.

Zudem gibt es den Fut­ter­beu­tel auch mit einem zweiten Fach. So lassen sich zwei ver­schiedene Sorten Leck­erlis, ein Clicker, eine Hun­depfeiffe oder das Smart­phone mit im Beu­tel trans­portieren. Beson­ders prak­tisch ist, dass sich das zweite Fach auch an die Seite drücken lässt, sodass der Beu­tel auch ganz nor­mal genutzt wer­den kann.

Rel­a­tiv neu ist der Bauchgurt zu dem Fut­ter­beu­tel, sodass der Beu­tel umgeschnallt statt angesteckt wer­den kann.

Aus der Idee einer Kundin ist der Jack­en­taschen­beu­tel ent­standen. Ein Fut­ter­beu­tel in klein, sodass der Beu­tel per­fekt in die Jack­en­tasche passt und die täglichen Leck­erlis sauber trans­portiert wer­den kön­nen. Ich muss ehrlich geste­hen, nicht geahnt zu haben, wie beliebt die kleinen wer­den kön­nten. Daher bin ich umso dankbarer für die tolle Idee.

Ganz neu sind auch unsere Som­mer­loops in tollen und niedlichen Hund­edesign. Gern fer­tige ich hierzu auch die passenden Loops für den Hund an. Ich liebe Partnerlook 😀

eDgar

Kennt ihr eDgar von Die Strup­pibande? Zusam­men mit Susanne haben wir eDgar als Kuscheltier entwick­elt <3 Für uns die ganz große Liebe <3

Rucksäcke

Der Ruck­sack besteht aus robustem Baum­woll­stoff, abge­setzt mit Kun­stleder. Im Inneren befindet sich ein­far­biger Baum­woll­stoff. Der Ruck­sack ist ca. 30 x 40 cm groß. Die Ruck­säcke gibt es passend zu Fut­ter­beu­tel und Co, damit alles zueinan­der passt 🙂 Ich liebe die Ruck­säcke und habe selbst auch ganz viele 😀

 

Halstücher

Unsere Hal­stücher wer­den nach Maß genau für deinen Hund ange­fer­tigt. Sie beste­hen aus zwei Seiten, sind also auch von zwei Seiten trag­bar. Die Tücher wer­den mit Snaps ver­schlossen und sind bei 30 Grad waschbar.

Spiiiiiieliiiiis

Natür­lich dür­fen auch Spielies nicht fehlen. Das Plüschspielzeug ist mit Watte gefüllt, die auch für Babyspielzeug geeinget ist. Je nach Wun­sch befindet sich ein Qui­etschi, eine Glocke oder auch Knis­ter­folie in den Spilies. Die Spielies gibt es in ver­schiede­nen Größen und For­men. Zudem gibt es auch Zergel aus robustem Textilgarn.

Glücksbox

Du möcht­est nicht nur deinem Vier­beiner eine Freude machen, son­dern auch selbst über­rascht werden?
Dann ist die Glücks­box genau das Richtige für dich!
Unsere Glücks­box wird wie eine Wun­dertüte mit ver­schiede­nen Pro­duk­ten von uns gefüllt. Ihr könnt euch kom­plett über­raschen lassen oder aber kleine Wün­sche und Vor­lieben in dem Bemerkungs­feld bei eurer Bestel­lung angeben. Ihr liebt zum Beispiel die Farbe pink, mögt Stoffe mit Sternchen oder Punk­ten oder woll­tet schon immer einen Plüschknochen für euren Hund? Dann ab ins Bemerkungs­feld mit diesem Wunsch.
Sollte es Pro­dukte geben, die ihr gar nicht gebrauchen könnt, dann bitte gebt dies eben­falls in dem Feld für Bemerkun­gen mit an. Ver­ratet mir bitte zudem, wie euer Hund heißt,um welche Rasse es sich han­delt und welchen Hal­sum­fang euer Hund hat
Die Glücks­box gibt es in ver­schiede­nen Größen. Liegt der Preis zum Beispiel bei 20,00 EUR befinden sich Pro­dukte im Wert von ca. 25,00 bis 30,00 EUR in der Box.
Die Pro­dukte wer­den in einer hüb­schen Box geliefert.

 

Manch­mal bin ich selbst über­rascht, wieviele Pro­dukte mit­tler­weile zu Glück­shund gehören 🙂

Ich freu mich schon auf die erste Glück­shund­party im Juni. Ich tre­ffe mich mit mehreren Mädels zu einem gemütlichen Abend und ich nehme alle Pro­dukte mit. Glück­shund zum Anfassen quasi 🙂 Klingt jetzt ein wenig nach Tup­per­party, ist es ja irgend­wie auch 😀

Ich hoffe, ich kon­nte euch einen kleinen Ein­blick hin­ter die Kulis­sen von Glück­shund geben <3

Wer Lust auf Glück­shund bekom­men hat, kann bis zum 04.06. mit dem Code “Dietut­nichts” 15 % sparen. Diesen Code kannst du in dem Feld “Bemerkun­gen” bei der Bestel­lung mit angeben. Bitte über Vorkasse und nicht über Pay­pal bestellen, damit ich bei der Erstel­lung der Rech­nung die 15 % abziehen kann. Lei­der hielt mein Shopan­bi­eter Gutschein­codes für über­flüs­sig, sodass wir diesen Umweg gehen müssen.

Was sich bei uns im Sommer ändert…

Kann man eigentlich mit­tler­weile davon sprechen, dass der Somme nun da ist? Immer­hin haben wir schon eine Woche lang nahezu 20 Grad. Und da 20 Grad für mich schon sooooooo warm sind, sage ich ein­fach mal: Der Somme ist da!

Für einen heuschnupfenge­plagten Men­schen wie mich, die zudem bei starker Sonnene­in­strahlung zu juck­enden Pocken neigt und bei richtiger Hitze dicke Füße bekommt, kann ich sagen: Für mich bringt keine Jahreszeit so viele Ein­schränkun­gen mit sich wie der Somme.

Während andere sich mit Pfoten­bal­sam und neuem Man­tel auf den Win­ter ein­stellen, kom­men bei uns die größten Verän­derun­gen mit sich, sobald es draußen warm wird.

Wie sich der Som­mer auf unsere Run­den auswirkt, wie wir in diesem Jahr gegen Zecken ankämpfen und was genau uns nun täglich eine Stunde lang beschäftigt, erzähle ich euch heute in meinem Artikel zum Thema

Was sich bei uns im Sommer ändert

Queen ist kein Som­mer­hund und ver­hält sich wie ein Eis­bär. 20 Grad reichen bere­its aus, sodass sie schon nach weni­gen Minuten hechelt. Püppi hält da schein­bar etwas mehr aus, denn bis bei ihr die Zunge raushängt, muss sie schon eine halbe Stunde bei strahlen­dem Son­nen­schein geflitzt sein.

Unsere Spaziergänge

Schon jetzt fan­gen wir an und ver­lagern die große Mit­tagsrunde auf den Mor­gen. Statt einer kleinen Pi und Pu Runde mor­gens um sieben und anschließen­dem Nick­erchen bis halb 11 gibt es nun schon um kurz vor sieben die große Mor­gen­runde. Die kurze Runde ver­lagern wir in die Mit­tagszeit. Sobald es noch wärmer wird, gehen wir zwis­chen 11 und 16 Uhr gar nicht mehr raus. Queen hat nur wenig Freude, wenn es richtig warm ist und bei Püppi habe ich immer Schiss, dass sie sich übern­immt. Für die Aben­drunde geht es meist in den Wald oder an den See. Mit­ten im Net­te­tal gibt es einen Wald, der auch im Sommr so kühl ist, dass man das Bedürf­nis bekommt eine Strick­jacke drüber zu ziehen. Für die Hunde also per­fekt bei war­men Temperaturen.

Die Zeckenzeit

Bis vor einer Woche habe ich noch geglaubt, in diesem Jahr einiger­maßen Ruhe zu haben von den eke­li­gen Mistviech­ern. Daher habe ich den Zeck­en­schutz ehrlichge­sagt etwas ver­nach­läs­sigt. Habe nur spo­radisch unsere Mit­tel genutzt.

Doch die war­men Tem­per­a­turen haben mir schnell den Mit­telfin­ger gezeigt. Nach unserer Runde um den großen See am Mon­tag abend hab ich von Queen 5 und von Püppi 3 Zecken ent­fer­nen müssen. Andere Hunde haben in der ganzen Sai­son so viele Zecken. Wir schon an einem Abend.

Püppi hat vor eini­gen Wochen eine Bern­stein­kette bekom­men. Zusam­men mit Kokosöl zum Ein­reiben funk­tion­ierte das wirk­lich gut. Lei­der gab es die Kette nicht in Queens Größe, sodass ich erst ein­mal abwarten wollte, wie es bei Püppi hilft. Die Kette für Queen ist nun bere­its bestellt und müsste schon mor­gen ankommen.

Wer eben­falls eine Bern­stein­kette für seinen Hund testen möchte, kann diese hier* bestellen.

Kokosöl hat bei uns lei­der den Nachteil, dass Püppi das Zeug richtig lecker findet. Sie ver­sucht also zunächst sich und anschließend Queen abzulecken, was Queen schnell in die Flucht schlägt. Wir haben aber auch mit dem Abwehrkonzen­trat von CDVet sehr gute Erfahrun­gen gemacht.

Das Abwehrkonzen­trat von CDVet findet ihr hier*.

Außer­dem bekom­men wir in den näch­sten Tagen ein Test­paket mit einem neuen völ­lig natür­lichen Zeck­en­schutzmit­tel. In Anbe­tra­cht der vie­len eke­li­gen Krabbeltiere im hohen Gras freuen wir uns schon sehr drauf.

Die Fellpflege

Queen befindet sich zur Zeit in der Mauser, sie bekommt ihr Som­mer­fell. Täglich bürste ich eine Menge aus ihr her­aus, die zweimal so groß ist wie Püppi. Gefühl müsste Queen schon nackt sein. Da ich Hun­de­haare in der Woh­nung wirk­lich ätzend finde, bürste und ent­wolle ich Queen täglich. Die Fellpflege von ihr und Püppi nimmt ins­ge­samt täglich eine Stunde Zeit in Anspruch. Natür­lich ver­liert sie auch so nochmal das ein oder andere Haar, aber in Anbe­tra­cht der riesen Berge Haare, die ich täglich aus ihr her­aus­hole, sind diese paar Haare nicht der Rede wert.

Der CoatK­ing ist im Übri­gen Gold wert für Hunde mit einem Fell wie Queen. Den kann ich euch wirk­lich nur empfehlen. Schaut dazu ein­mal hier*.

Die kleine Erfrischung für Zwischendurch

Als kleine Erfrischung für Zwis­chen­durch friere ich mit Leber­wurst gefüllt Kongs ein. Der neuste Trend im Schä­fi­haus ist Thun­fis­chquark. Der eignet sich auch super für den Kong — auch gefroren. In dieser Sai­son wollte ich unbe­d­ingt mal Hun­deeis sel­ber machen. Die passenden Back­for­men aus Silikon habe ich bere­its. Damit müsste es eigentlich super ein­fach gehen. Ich werde berichten 🙂

DIY Physiotherapie

Wir waren nun schon län­gere Zeit nicht mehr bei der Phys­io­ther­a­pie. Wie ihr bes­timmt schon mit­bekom­men habt, haben wir eine Blutegelther­a­pie getestet und sind mit den Ergeb­nis­sen mehr als zufrieden. Um die Entwick­lung nach der Blutegelther­a­pie nicht zu bee­in­flussen, habe ich alles andere — so auch die Phys­io­ther­a­pie — ausgeblendet.

Sobald warm ist, lass ich die Wauzis wieder ins Wasser. Queen läuft dort immer auf und ab und hin und her. Wie bei einem Unter­wasser­lauf­band läuft sie mal durchs flache und mal durchs tiefe Wasser. Das tut den Hun­den unglaublich gut. Wessen Hund sich nicht von alleine im Wasser bewegt, der kann eine Reizan­gel mit an den See nehmen und den Hund so gezielt durchs Wasser bewe­gen. Queen schwimmt lei­der nicht gerne, sodass wir uns auf das Laufen im Wasser beschränken. Das tut ihr gut und so kön­nen wir selbst ein bis zwei Mal die Woche das Unter­wasser­lauf­band ersetzen.

Wie sieht es bei euch aus? Was ändert sich bei euch zu dieser Jahreszeit? Wie unter­stützt ihr eure Hunde im Sommer?

*Bei dem Link han­delt es sich um einen soge­nan­nten Ama­zon Affil­i­ate Link. Wenn ihr auf diesen Link klickt und das Pro­dukt auf Ama­zon bestellt, erhalte ich eine kleine Pro­vi­sion. Für euch ist das völ­lig kosten­los. Ich habe dadurch die Möglichkeit Anschaf­fun­gen für diesen Blog zu täti­gen, um zum Beispiel Pro­dukte für euch testen zu können. 

Die Hundeleine — ein Fluch oder ein Segen?

In Nieder­sachen besteht zur Zeit Leinenpflicht. Nahezu über­all muss Wuffi angeleint wer­den. Doch nahezu nie­mand hält sich an diese Vorgabe.

Ich muss zugeben, auch ich habe die bei­den nicht immer an der Leine. An einem Feld­weg direkt um die Ecke gibt es keine Wildtiere. Es besteht ohne­hin Uneinigkeit darüber, ob dort über­haupt Leinenpflicht besteht, aber das ist ein anderes Thema.

Oft begeg­net mir Hun­de­hal­ter, die ihre Hunde über­haupt nicht anleinen. Auch nicht in Waldge­bi­eten oder am See, wo generell Leinenpflicht besteht. Wenn man sie bit­tet ihre Hunde kurz anzuleinen, weil man ohne Stress an ihnen vor­beige­hen möchte, geht das große Murmeln und Nörgeln los. Manch­mal lasse ich das unkom­men­tiert ste­hen, beim drit­ten oder vierten Mal auf einer Runde rutscht mir schon mal ein “Hier ist sowieso generell Leinenpflicht” heraus.

In der Regel kom­men dann immer die gle­ichen Antworten.

Ein Hund muss auch mal Hund sein können.”

Ein Hund an der Leine? Das ist doch nicht artgerecht.”

Ich komme nicht umher mich zu fragen:

Ist nur ein Leben ohne Leine ein artgerechtes Leben?

Die Nachteile einer Leine liegen deut­lich auf der Hand.

Der Hund ist in seinem Bewe­gungsra­dius eingeschränkt und kann sich nicht frei bewe­gen. Je nach Vor­liebe ste­hen ihm dann die üblichen 2m, vielle­icht auch 3, oder wer es richtig “gut” meint auch die oblig­a­torischen 5m der guten alten Flex­ileine zur Ver­fü­gung. Und wer etwas auf sich hält, der latscht mit einer 10m lan­gen, leuch­t­end gel­ben Bio­thane Schlep­pleine los.

Das Prob­lem einer Leine liegt wahrschein­lich gar nicht so sehr in dem Radius, den der Hund dann zur Ver­fü­gung hat. Man kann mit einer Schlep­pleine schon viel “Freiraum” ermöglichen. Das Prob­lem liegt eher darin, dass der Hund unser Tempo hal­ten muss. Hunde wür­den generell viel langsamer spazieren gehen als wir es tun. Angeleint müssen sie sich unserem Tempo anpassen, was für den Hund meist eine völ­lig unnatür­liche Geschwindigkeit darstellt. Wer sich bei der näch­sten Runde ein­mal völ­lig auf die Geschwindigkeit seines Hun­des konzen­tri­ert und sich in der Tem­pov­or­gabe völ­lig zurück­hält, wird schnell merken, dass Hunde in der Regel wesentlich langsamer unter­wegs sind als wir.

Doch wenn wir mal ehrlich sind, dann war es das auch schon mit den Nachteilen einer Leine.

Eine Leine bietet Kontrolle

Eine Leine bietet Kon­trolle, denn ich kann zur Not auf meinen Hund ein­wirken. Sollte zum Beispiel eine Katze auf der anderen Straßen­seite auf­tauchen, kann ich meinen Hund zur Not mith­ilfe der Leine davon abhal­ten, auf die Straße zu ren­nen. Sollte sich mein Hund erschrecken und zur Seite sprin­gen, so kann er max­i­mal so weit wie die Leine es zulässt.

Auch, wenn die Leine eigentlich nicht dazu da sein sollte, auf den Hund einzuwirken, so ist sie in Not– und Aus­nahme­si­t­u­a­tio­nen oft die let­zte Option den Hund zu stoppen.

Eine Leine bietet Schutz

Unsichere Hunde sind oft an der Leine gelassener. Queen zum Beispiel ist ein eher unsicherer Hund. Wir haben unsere Run­den, in denen sie ohne Leine läuft. Völ­lig entspannt und gelöst. Am Ende des Feld­weges wird sie wieder angeleint. Sollte ich nun zehn Meter weiter gehen als sonst und sie mal nicht an dem oblig­a­torischen Punkt anleinen, wird sie unsicher. Sie bleibt ste­hen, guckt. Die Ohren hän­gen runter und sie schaut unsicher hin­ter mir her. Kommt einige Schritte, bleibt wieder ste­hen, sieht sich um. Es gibt viele Hunde, die sich angeleint — und sei es auch nur in manchen Sit­u­a­tio­nen — ein­fach sicherer fühlen.

Eine Leine ist manchmal unverzichtbar

Bei der Begeg­nung fremder Hunde hat der Vier­beiner angeleint zu wer­den. So ein­fach wie das klingt, so schwer scheint es doch zu sein. Klar wird es nun einige geben, die sagen kön­nen, dass ihr Hund auch unan­geleint an frem­den vor­beige­hen kann, ohne auf diese zuzuge­hen. Das kön­nen meine bei­den auch und den­noch leine ich an und zwar aus einem ganz ein­fachen Grund: Ich möchte nicht, dass sich jemand meinetwe­gen unwohl fühlt. Der ent­ge­genk­om­mende Men­sch weiß nicht, dass meine bei­den ein­fach so neben mir vor­beilaufen wür­den. Er wird also vielle­icht unsicher, was sich zwangsläu­fig auf den anderen Hund über­tra­gen wird. Und ich bin mir sicher, dass Hunde sehen, ob der andere angeleint ist oder nicht. Queen ist zum Beispiel viel entspan­nter, wenn ein angelein­ter Hund ent­ge­genkommt, als wenn einer auf sie zuläuft, der nicht angeleint ist. Selbst, wenn dieser direkt neben seinem Zweibeiner läuft. Ich möchte ein­fach nicht der Grund dafür sein, dass der Hun­de­hal­ter und / oder sein Hund meinetwe­gen in Stress ger­aten. Daher Leine dran. Ist ganz einfach 😉

Eine Leine ist kein Gefängnis

Auch an der Leine kann ich meinen Hund prima beschäfti­gen. Such­spiele funk­tion­ieren an der Leine genauso gut wie kleine Tricks oder ein selbst aus­gedachter Agili­ty­par­cour im Wald. Eine Leine bedeutet nicht, dass ich lust­los neben meinem Hund hertrot­ten muss. Dann würde mich Aus­sagen wie “Mein Hund haut ab, wenn ich ihn anleinen will” auch nicht wun­dern. Sowohl Queen als auch Püppi bleiben bei­den ste­hen, sobald ich mir die Leine von den Schul­tern nehme. Das muss ich weder kom­men­tieren noch habe ich das geübt. Wür­den sie die Leine schreck­lich finden, wäre das nicht so.

Eine Leine bringt Ruhe ins Boot

Für mich ist dies ein ganz wichtiger Punkt gewor­den. Queen dreht völ­lig auf — ja nahezu durch — wenn wir in einem unbekan­nten Gebiet spazieren gehen oder zu ihren Liebling­sorten fahren. Sie ist auf 180 und rennt wie wild durch die Gegend. Zwar abruf­bar, aber wild und wie aus­gewech­selt. Damit stichelt sie Püppi natür­lich auch an und so ren­nen zwei wild gewor­dene Hunde von links nach rechts. Und damit meine ich kein gemein­sames Toben, son­dern wirk­lich völ­lig unentspannt und gestresst. Nichts für mich. Queen ist in solchen Momenten so außer sich und so voller Adren­a­lin, dass sie zum Beispiel gar nicht merken würde, wenn ihr etwas weh tut oder wenn sie ihren Gelenken zu viel zumutet. Daher greife ich in solchen Momenten ein und leine sie zunächst an. Sie beruhigt sich dann an der Leine und so kann ich sie nach einer gewis­sen Zeit auch ableinen und wir kön­nen entspannt spazieren gehen. Am See zum Beispiel bleibt sie hinge­gen kom­plett an der Leine. Unan­geleint dreht sie dort völ­lig durch, gerät in Stress und bekommt Durch­fall. Das brauche weder ich noch der Hund. Angeleint ist es schon nach weni­gen Metern ein entst­pan­nter Spaziergang.

Das Thema Leine ist nicht nur neg­a­tiv behaftet. Man kann auch an der Leine eine Menge Spaß haben und seinen Hund art­gerecht aus­las­ten. Zudem gibt es in Tier­märk­ten und Onli­neShops mit­tler­weile so viele unter­schiedliche Mod­elle mit ver­schiede­nen Län­gen und Mate­ri­alien. Da ist für jeden etwas dabei 🙂

Warum du niemals Google fragen solltest

Wie ihr vielle­icht mit­bekom­men habt, hat Püppi sich auf unserer Nach­mit­tagsrunde am Dien­stag eine Ver­let­zung am Auge zugezogen.

Ich habe es erst Zuhause bemerkt, weil sie über­haupt nichts angezeigt hat. Kein Win­seln, kein Kratzen am Auge. Sie ist nicht mal ste­hen geblieben.

Zuhause habe ich dann bemerkt, dass sie ihr linkes Auge nur halb geöffnet hat. Instink­tiv habe ich das Auge auf Fremd­kör­per unter­sucht und vor­sichtig mit Wasser gespühlt. Ich kon­nte weder einen Fremd­kör­per noch eine Rötung erken­nen. Das Auge tränte und sie kniff es irgend­wie zusammen.

Also habe ich getan, was ich tun musste:

ab vor den Rechner und Google fragen

Ich wurde auch direkt fündig. In einem Forum fragte ein Hun­debe­sitzer in die Runde. Er hatte genau das gle­iche beobachtet: ein halb geöffnetes trä­nen­des Auge.

Die Antworten fin­gen an bei:

Am besten du behan­delst das Auge in den näch­sten Tagen mit Kamil­letee. Klingt nach einer Bindehautentzündung.”

Obwohl keine Rötung vorliegt?

Auf keinen Fall Kamille. Damit machst du es nur noch schlim­mer. Warte mal ab bis mor­gen oder über­mor­gen. Das haben Hunde schon mal.”

Abwarten? Wenn es um das Auge geht?

Das klingt für mich nach einem Fremd­kör­per hin­ter dem drit­ten Augenlid.”

Ab zum Tier­arzt. Das Auge läuft ger­ade aus.”

Die Ratschläge began­nen also bei “erst­mal abwartengin­gen über umstrit­te­nen Behand­lungsmeth­o­den mit Kamil­letee und ende­ten in einem panis­chen “direkt zum Arzt”. 

Und jetzt?

Ich rief in der Klinik an, schilderte unser Prob­lem und wir fuhren direkt hin. Püppi hat einen Fremd­kör­per gegen das Auge bekom­men. Die Horn­haut ist ver­letzt. Die Ärztin ver­mutete, dass ein Stein gegen das Auge geflo­gen ist. Vielle­icht durch ein vor­beifahren­des Auo. Püppi bekam ein entzün­dung­shem­mendes Schmerzmit­tel und zudem eine Salbe, die wir nun eine Woche lang drei mal täglich auf­tra­gen. Es ist bere­its deut­lich besser geworden.

Doch was ich eigentlich sagen wollte:

Es ist egal, welche Krankheit oder welche Symp­tome man bei Google ein­gibt. Man wird fündig. Und eigentlich sogar mehr als das. Man findet alles. Ange­fan­gen bei harm­losen “das haben die schon mal” über wertvolle und weniger wertvolle Ratschläge bis hin zu panis­chen “mein Hund wurde deshalb eingeschläfert.”

Um einen groben Überblick zu bekom­men, habe ich schon öfter mal das ein oder andere gegooglt. Let­z­tendlich bin ich meist am gle­ichen Tag noch im Wartez­im­mer unserer Klinik gelandet.

Erschreck­end finde ich stets, dass es schein­bar Men­schen gibt, die den Tier­arztbe­such durch Google erset­zen und auf diese oft völ­lig falschen Ratschläge hören. Aus Bequem­lichkeit? Um Geld zu sparen? Ich weiß es nicht.

Google macht einen irre.

Man sucht Rat, ist ohne­hin schon verzweifelt und liest eine Hor­rorgeschichte nach der näch­sten. Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich habe noch nie nach einem Google — Aus­flug ein beruhi­gen­des Gefühl verspürt.

Ich erin­nere mich immer gern an Queens “Augen­prob­lem”. Wir saßen im Zug und irgend­wie fiel mir auf, dass ihre Augen blau schim­merten. Sofort wurde Google befragt. Ange­fan­gen von einem grauen Star bis hin zur bekan­nten Schäfer­hund­ker­ati­tis und sämtlichen anderen Augen­erkrankun­gen. Eines war direkt sicher: Queen erblindet.

Am näch­sten Tag stand ich also in der Tierklinik und erk­lärte panisch, dass mein Hund blind wird. Der Arzt holte sämtliche Geräte, die die Praxis bot. Nach guten zwanzig Minuten kam nur ein Satz: Die Augen sind gesund.

Aber ich habe doch im Zug diesen Schim­mer gese­hen? Die Augen wer­den bes­timmt bald trüb?”

Sie wis­sen aber schon, dass im Zug das Licht in den Röhren einen Blauschim­mer enthält oder?

Meine Mund­winkel zuck­ten, meine Stirn run­zelte sich.

Stimmt. Jetzt wo er es sagte. Ich schlug mir gedanklich vor die Stirn.

Leute, mal im Ernst.

Wir alle ken­nen unsere Hunde am besten. Haben ein Bauchge­fühl dafür, ob es unserem Hund gut geht, ob er sich in seinem Ver­hal­ten verän­dert hat.

Haben wir ern­sthaft das Gefühl, dass etwas nicht stimmt, dann ab zum Arzt.

Aber Schluss mit Google. Man macht nur sich und seinen Hund ver­rückt und ist anschließend noch besorgter als vorher. Zudem besteht immer die Gefahr, dass man auf falsche Ratschläge hört oder Symp­tome ver­harm­lost, die uns eigentlich ein Zeichen sein sollten.

Google ist sicher ein hil­fre­icher Kumpel, aber bitte nicht, wenn es um Erkrankun­gen oder Symp­tome geht. Und falls ihr die Fin­ger nicht von den Tas­ten lassen könnt, dann bitte nur als groben Überblick und bitte niemals als Ersatz für den Tierarzt.

3 Dinge, die kein Hund können muss

Unsere Hunde nehmen in unserem Leben einen immer größeren Stel­len­wert ein. Wir haben unsere Hunde gerne um uns und beschäfti­gen uns gerne mit ihnen. Die vie­len Ange­boten an ver­schiede­nen Hun­de­sportarten wer­den gerne genutzt und immer mehr Hunde dür­fen mit ins Büro.

Doch diese im großen und ganzen dur­chaus pos­i­tive Entwick­lung, bringt auch einige unschöne Neben­wirkun­gen mit sich. Hunde sollen dabei sein. Um jeden Preis. Daher geht es heute um:

3 Dinge, die kein Hund können muss

Hunde auf Volksfesten

Auch ich habe meine Hunde gerne um mich und nehme sie gerne mit. Eis essen nach einer schö­nen Wal­drunde? Solange wir einen Tisch draußen bekom­men und es nicht so voll ist, gerne. Besorgun­gen in der Stadt? Solange ich nicht quer durch Osnabrück muss, son­dern zum Beispiel nur in einen nicht so belebten Teil muss oder zum Beispiel in der Heimat bin, nehme ich auch hier schon mal einen der bei­den mit. Doch es gibt Orte, da würde ich meine Hunde niemals mit hinnehmen.

Wei­h­nachts­markt, Kirmes oder Flohmärkte sind abso­lut tabu. Niemals würde ich meine Hunde irgendwo hin mit­nehmen, wo viele Men­schen sind. Auf einem Wei­h­nachts­markt zum Beispiel lauern so viele Gefahren: Große Füße, die nicht darauf achten, wo sie hin­treten. Bren­nende Zigaret­ten oder heißer Glüh­wein. Räder von Kinder­wa­gen und Scher­ben auf dem Boden. Habt ihr euch schon ein­mal auf einer solchen Ver­anstal­tung auf den Boden gesetzt? Für meine Artikel zu diesem Thema (diesen findet ihr übri­gens hier) habe ich ver­sucht, ein Foto aus der Sicht eines Hun­des zu machen. Keine Chance.

Völ­lig daneben sind dann die Argu­men­ta­tio­nen, der Hun­de­hal­ter: Mein Hund muss das kön­nen. Das muss er lernen.

Warum?

Warum sollte er das kön­nen? Was hat er davon? Das ist doch purer men­schlicher Egoismus.

Kein Hund fühlt sich dort wohl. Und selbst, wenn er keine Angst zeigen sollte, so findet er es sicher nicht prick­elnd, all diese tollen Gerüche von leck­erem Essen aus­blenden zu müssen. Solche Feste sind die pure Reizüber­flu­tung für unsere Vierbeiner.

Ich erin­nere mich noch gut an eine Mail im Anschluss an den “Wei­h­nachts­markt — Artikel”.

Mein Hund geht auch mit mir auf Konz­erte. Das findet der total ok.”

What?

Also mal ehrlich. Sobald viele Men­schen auf einem Fleck sind, bleibt der Hund Zuhause.

Ganz ein­fach.

Hunde und fremde Menschen

Kein Hund muss sich von frem­den Men­schen anfassen lassen.

Sollte unser Hund der Hand eines Frem­den auswe­ichen, haben wir das zu akzep­tieren. Wie oft sehe ich Men­schen, die ihre Hunde an der Leine kurz hal­ten, damit ein Kind den Hund stre­icheln kann. Dem Hund sieht man an, dass er am lieb­sten das Weite suchen würde. Nicht nur, dass ihr das Ver­trauen zu eurem Hund völ­lig zer­stört. Ihr provoziert auch eine dur­chaus gefährliche Sit­u­a­tion. Nicht jeder Hund lässt sich das auf Dauer gefallen. Irgend­wann reißt vielle­icht der Gedulds­faden und der Hund schnappt zu.

Ich bin mir dur­chaus darüber bewusst, dass es Sit­u­a­tio­nen gibt, in denen der Hund sich anfassen lassen muss. Zum Beispiel das Ausle­sen des Chips bei einer Prü­fung oder der Besuch beim Tier­arzt. Aber diese speziellen Sit­u­a­tio­nen lassen sich üben und pos­i­tiv bestärken. Nur weil ein Hund sich beim Tier­arzt unter­suchen lassen muss, bedeutet das nicht, dass er sich von jeder frem­den Per­son auf der Straße anfassen lassen muss.

Am Besten noch von einem Spaziergänger unter­wegs, der sich schön vor­beugt und eurem Hund direkt in die Augen blickt. Natür­lich kann man die Per­son bit­ten sich hinzuknien und vielle­icht eines eurer Leck­erlis anbi­eten. Doch sollte euer Hund dieser Sit­u­a­tion auswe­ichen zu wollen, dann akzep­tiert das bitte.

Ein Hund muss mit Artgenossen spielen

Kennt ihr diese “komm — wir — suchen — dir — einen — Spiel­fre­und — Hun­debe­sitzer? Ihr erkennt sie daran, dass sie grund­sät­zlich dort zu finden sind, wo in der Regel auch andere Hunde laufen. Man erkennt sie an dem lang gestreck­ten Hals und dem scan­nen­den Blick, mit dem sie die Gegend abchecken. Grund­sät­zlich wird die Rich­tung anges­teuert, wo andere Hunde gesichtet wurde und direkt drauf zu.

Wollen wir sie mal Hallo sagen lassen?”

Oh wie ich diese Leute liebe. “Nein, wollen wir nicht.”

Ist der Hund aggressiv?”

Nein. Sie hat nur null Inter­esse an frem­den Hunde.”

Woher ich das weiß? Nun ja. Meis­tens ken­nen die Hunde solcher Men­schen es ja nicht anders. Andere Hunde ver­fol­gen, anquatschen, Leinen los und dann “machen die das schon unter sich aus”. Dem­nach hängt der Hund ja schon erwartungsvoll in der Leine. Queen dreht sich meist schon weg und will weit­er­laufen. Und ganz ehrlich: Auch ich habe keine Lust meine Freizeit mit solchen Men­schen zu verbringen.

Kein Hund muss mit anderen spie­len. Kein Hund muss den Kon­takt mit Artgenossen dulden. Warum auch? So ver­schieden wie wir sind, so ver­schieden sind auch unsere Hunde. Auch Hunde kön­nen Einzel­gänger sein und lieber für sich ihre Run­den drehen.

 

Hunde sind keine Menschen. Sie haben eigene Bedürfnisse, die wir respektieren sollten. Hunde haben in Menschenmassen nichts zu suchen, sie brauchen sich von keinen fremden Menschen anfassen zu lassen und sie müssen auch mit keinem Artgenossen spielen, dem sie ausweichen wollen.

Wir müssen uns von den Gedanken tren­nen, dass Hunde etwas erler­nen müssen. Wir müssen den Wun­sch, den Hund immer und uneingeschränkt dabei haben zu wollen, hin­ten die Bedürfnisse unseres Hun­des stellen. Ver­trauen basiert auf gegen­seit­igem Respekt und wer weiß, vielle­icht geht unsere Hund irgend­wann ganz allein zu einer frem­den Per­son, wenn wir die Entschei­dung ihm über­lassen und aufhören, ihm diese Sit­u­a­tio­nen auf­drän­gen zu wollen.

Versicherungsdienstleister kawadu sucht dich! (Sponsored)

Kennt ihr schon den neuen Ver­sicherungs­di­en­stleis­ter kawadu?

Nein? Na dann wird es Zeit, dass ich euch diesen heute vorstelle, denn bei Kawadu kannst du ein­fach etwas dazu verdienen.

Kawadu ist nun seit Feb­ruar 2017 mit seinen Ver­sicherung­spro­duk­ten für Hunde auf dem Markt. Kawadu zeich­net sich vor allem durch die völ­lig neu gewählten Wege im Bere­ich des Ver­triebs aus, denn hier­bei arbeitet Kawadu mit Hun­debe­sitzern Hand in Hand. Indem Hun­de­men­schen — soge­nan­nte Guides — ihre Hun­de­fre­unde auf die Pro­dukte von Kawadu aufmerk­sam machen, kön­nen diese eine Tippge­ber­pro­vi­sion ver­di­enen. Kawadu hat sich ganz bewusst für diesen Ver­trieb­sweg entsch­ieden, da sie davon überzeugt sind, dass nie­mand die Bedürfnisse von Hun­debe­sitzern besser kannt, als jemand, der selbst einen Hund an seiner Seite hat.

Der soge­nan­nte Guide benötigt hierzu kein Ver­sicherungswis­sen, da die Pro­dukte so gestal­tet sind, dass der Guide von seinem Hun­dewis­sen prof­i­tieren kann. Jeder Hun­de­men­sch kann Guide wer­den — auch du.

Wir alle wis­sen, wie schnell wir eine Ver­sicherung benöti­gen kön­nen. Wir alle wis­sen, dass unsere Hunde schnell einen erhe­blich Schaden anrichten kön­nen. Denken wir da nur mal an einen Auf­fahrun­fall, den unser Hund verur­sachen kön­nte, weil er spon­tan auf die Straße springt. Und wir alle haben schon erlebt, wie schnell man ganz viel Geld bei einem Tier­arzt zahlen kann. Wie teuer Oper­a­tio­nen sind, muss ich hier keinem von euch erzählen.

Kawadu geht wie folgt vor:

Kawadu schafft attrak­tive Ange­bote, die durch den Guide ein­fach emp­fohlen wer­den kön­nen. Gemein­sam und in Zusam­me­nar­beit mit namen­haften Ver­sicherung­sun­ternehmen wer­den für ver­schiede­nen Hun­derassen opti­mierte Ver­sicherungsange­bote erar­beitet. Hier­aus ergibt sich ein opti­maler, indi­vidu­eller Schutz und eine tiefe Prämie für den Hun­debe­sitzer. Die Auf­gabe eines Guides besteht nun darin, seine Hun­de­fre­unde auf die Ange­bote aufmerk­sam zu machen. Das kann zum Beispiel so ausse­hen, dass du als Guide dem Hal­ter eines Rot­tweil­ers den Link für die Rot­tweiler — OP — Ver­sicherung schickst. Der Hun­debe­sitzer kann sich nun selbst von dem Ange­bot überzeu­gen und prüfen, ob er woan­ders ein besseres Ange­bot bekommt. Auf­grund der direk­ten Zusam­me­nar­beit mit den Ver­sicherung­sun­ternehmen ver­spricht Kawadu, dass kein besseres und preis­gün­stigeres Ange­bot zu finden sein wird.

Nun fragt ihr euch sicher, was der Guide davon hat?

Ganz ein­fach. Für jeden abgeschlosse­nen Ver­trag bekommst du als Guide eine Tippge­ber­pro­vi­sion. Zudem bekommt der Hun­debe­sitzer, der über einen Guide kommt und eine Ver­sicherung abschließt, einen Son­derra­batt von 10% auf die Ver­sicherung­sprämie im ersten Jahr.

Hier könnt ihr euch noch einmal in einem Video ansehen, worum es genau geht:

Als Guide kannst du flex­i­bel arbeiten, auch neben dem Haup­tjob. Man ist weder an Ort noch Zeit gebun­den. Man entschei­det selbst, welchen Hun­de­men­schen man die Ange­bote wann und wo zeigen möchte.

Ihr habt Inter­esse Guide bei kawadu zu werden?

Dann könnt ihr euch hier registrieren.

Spon­sor­des Post

Der schönste Liebsteraward

Es ist wieder passiert.

Wir sind für den Lieb­ster Award nominiert worden.

Wer regelmäßig unseren Blog liest weiß, dass dies nicht die erste Nominierung ist. Doch ich will ehrlich sein: Ich freue mich jedes Mal aufs Neue. Nicht nur, weil es mir Freude bere­itet, die mir gestell­ten Fra­gen zu beant­worten, son­dern vor allem deshalb, weil irgendwer da draußen bei den Worten “Lieb­ster Award” an meinen Blog gedacht hat. Darüber freue ich mich immer sehr und wenn man auch noch mit sooooo lieben Worten nominiert wird, wie dieses Mal ist die Freude riesig.

Nominiert wur­den wir von der lieben Rebecca von dem großar­ti­gen Hun­de­blog LesWauz. Rebecca hat sich dazu entschlossen, keine kleinen und noch nicht so bekan­nten Blog zu nominieren, wie es ursprünglich vorge­se­hen ist. Sie hat ihre lieb­sten Blogs nominiert und ganz liebe Worte zu jedem einzel­nen verfasst.

Und da ich mich wahnsin­nig über ihre Zeilen über uns gefreut habe, möchte ich sie gern zitieren:

Auch Sab­rina durfte ich per­sön­lich in Berlin tre­f­fen und sogar die coole Queen und die entzück­ende Püppi (eine so süße Hündin mit einem riesi­gen Ego 😀 ) waren dabei. Sab­rina ist selb­st­ständige Recht­san­wältin was ihrem Blog noch mal einen total span­nen­den Hin­ter­grund gibt, da sie sich daher natür­lich fan­tastisch mit rechtlichen Din­gen zum Thema Hunde und Hun­de­blogs auskennt. Ihre Artikel über das Leben mit den Mädels Püppi und Queen sind super­toll geschrieben und neben­bei führt Sab­rina zudem noch den Hun­deshop „Glück­shund“ den ihr euch auch mal unbe­d­ingt anschauen solltet. 😉

Also erst ein­mal vie­len Dank meine Liebe für die Nominierung und für deine über­aus lieben Worte. Es ist mir eine Ehre, unter deinen Lieb­sten dabei zu sein <3

Den gesamten Artikel von Rebecca und ihrer tollen Hündin Pixie findet ihr hier.

Und hier sind Rebeccas Fragen an uns

Warum hast du dich dazu entschlossen deinen Blog zu starten?

 Ich habe schon lange bevor ich selbst ange­fan­gen habe zu schreiben, andere Hun­de­blogs gele­sen. Ich mochte Artikel über Ernährung, Gesund­heit und Erziehung. Habe gerne Berichte über neue Pro­dukte gele­sen und mich immer gern von neuen Beschäf­ti­gungsideen inspiri­eren lassen. Irgend­wann wuchs der Wun­sch in mir, ein Teil dieser Welt zu sein und frei nach dem Motto “Warum eigentlich nicht?” habe ich selbst ange­fan­gen zu bloggen. Mein Blog ermöglicht mir, unseren All­tag und unserer Erleb­nisse mit euch zu teilen. Die Zeit mit unseren lieben Vier­beiner vergeht so schnell. Ich wollte möglichst viele gemein­same Erleb­nisse und Erfahrun­gen fes­thal­ten. Wollte mehr als nur Fotos, die irgend­wann in irgendwelchen Ord­nern verschwinden.

Was ist die Geschichte hinter deinem Blog und seinem Namen?

Bevor ich diese Frage beant­worte muss ich euch unbe­d­ingt erzählen, dass ein­mal ein Leser dachte, mein Blog hieße Dietut­nichts, weil ich den ganzen Tag nichts tun würde außer zu bloggen 😀 Unglaublich, oder? Was in manchen Men­schen vorgeht 😀

Tat­säch­lich muss ich zugeben, mir zwei Tage lang den Kopf über den Blog­na­men zer­brochen zu haben. Ich wollte einen rel­a­tiv kurzen Namen, den man sich gut merken kann. Zunächst dachte ich daran, Queen in dem Namen unterzur­bin­gen, doch wie ich es drehte und wen­dete, es kam ein­fach nichts Brauch­bares her­aus. Ich wollte einen Namen, den kein anderer hat und der nicht an einen anderen Blog erinnert.

Dann kam mir in den Sinn, etwas zu nehmen, was ich häu­fig über Queen und im All­tag mit Queen sagte. Guter Gedanke, oder? Dabei blieb es dann auch, weil ich an dieser Stelle ein­fach nicht weiter kam und  mir auch hier nichts einfiel.

Was sagen denn andere Hun­de­hal­ter oft im All­tag? Und dann rat­terte es so langsam. Schon immer habe ich mich über diese von weitem schon rufenden “Der tut nix. Der will nur spie­len” lustig gemacht. Zumal es ja — Hand aufs Herz — bei den wenig­sten dieser Exem­plare auch wirk­lich zutrifft.

Bei Queen trifft es zu, nur auf­grund der vie­len kopflosen “Der tut nixe” da draußen, werde ich mich wohl nie auf eine Hun­dewiese stellen und diese ver­rück­ten Worte rufen.

Doch als Blog­name trifft es voll ins Schwarze. Eine Mis­chung aus “Der tut nichts” ist doch nur ein Syn­onym für “Der hört nicht”, eini­gen Vorurteilen gegenüber Schäfer­hun­den sowie dem Schaf — im Wolf­spelz — Charak­ter von Queen, war “Dietut­nichts” ein­fach run­dum per­fekt für uns.

Für wen schreibst du deinen Blog?

Für euch natürlich.

Ich erin­nere mich noch an die ersten Artikel, die von unge­fähr 30 Leuten gele­sen wurde. Wenn es außergewöhn­liche Artikel waren, stieg die Leserzahl auch mal auf 100 an. Es war eine Zeit, in der man sich fühlte, als wäre man ganz alleine im großen weiten Internet.

Mit­tler­weile lesen meinen Blog täglich um die 1500 bis 1800 Leser und ich bin glück­lich über jeden einzel­nen. Einige durfte ich schon per­sön­lich ken­nen ler­nen und es ist mir immer wieder eine Ehre, die Men­schen und Hunde hin­ter den lieben Kom­mentaren per­sön­lich zu treffen.

Ich schreibe meinen Blog für alle, die Lust haben uns im All­tag zu begleiten. Für alle, die sich für mein Lieblings­thema Recht & Hund inter­essieren. Für alle, die gern über Hun­de­sport, neue Rezepte, DIY, Hun­dege­sund­heit oder Beschäf­ti­gungsmöglichkeiten lesen.

Aber ich schreibe den Blog auch für mich. Mit vie­len emo­tionalen The­men wie die Liebe zu Queen & Püppi oder meine Gedanken als Helikopter­frauchen kon­nte ich durch den Blog und durch die lieben Worte von euch besser umge­hen. Es gibt einige emo­tionale Erfahrun­gen vor allem mit Queen, die ich auch dank dieses Blogs besser ver­ar­beiten kon­nte. Manch­mal hilft es mir, Dinge aufzuschreiben. Ich kann meine Gefühle oft besser in geschriebene Worte statt in Gesproch­enem aus­drücken. Und wenn man dann auch noch so viele liebe und unter­stützende Kom­mentare bekommt, dann ist die Welt wieder in Ord­nung. Klingt als wären wir eine Hun­de­selb­sthil­fe­gruppe 😀 Egal, ihr wisst ja wie ich das meine.

Was für Ratschläge hast du für Neu-Blogger?

Bald wird Dietut­nichts zwei Jahre als, also bin ich mal so frei als “alter Hase” zwei Ratschläge zu erteilen.

Ich per­sön­lich finde es unglaublich wichtig ehrlich zu sein. Das klingt nun erst ein­mal selb­stver­ständlich, doch das ist es nicht. Es ist so ein­fach, sich hin­ter seiner Tas­tatur eine Schein­welt aufzubauen und diese mit net­ten, gestell­ten Fotos aufzuhüb­schen. Doch spätestens nach dem vierten oder fün­ften Artikel liest man her­aus, ob die Welt wirk­lich so schön ist. Seid ehrlich, schreibt drüber, wenn bei euch etwas schief läuft. Schreibt drüber, wenn ihr euch geärg­ert habt oder wenn ihr etwas mal so richtig kacke findet. Lasst uns auch mal hin­ter die Kulis­sen blicken und zeigt euren Lesern, wer ihr seid. Die Welt ist nicht immer rosa rot und es ist doch viel sym­pa­tis­cher, wenn man ehrlich schreibt, was man denkt und erlebt hat.

Findet euren eige­nen Weg. Über­legt, wo ihr mit eurem Blog hin­wollt. Habt ihr ein Thema, welches euch aus­macht. Was könnt ihr den Lesern mit­geben? Man kann sich immer mal inspiri­eren lassen, schließlich kann man das Rad nicht neu erfinden. Doch unterm Strich soll­tet ihr euren eige­nen Weg gehen, euren eige­nen Stil finden und eure eigene Ecke, die nur euch ausmacht.

Wenn mein Hund/Hunde seine/ihre fünf Minuten bekommt, dann…“

… muss ich mich totlachen.

Bekommt Queen ihre fünf Minuten springt sie durch die Gegend wie eine angestoch­ene Ziege auf Dro­gen. Sieht völ­lig irre aus und ist zum Schießen lustig.

Wenn Püppi ihre fünf Minuten bekommt, ist sie entweder nass oder hat Sand unter den Pfoten. Das aber auch zuver­läs­siger als die Deutsche Bahn. Sobald die Pocke nass ist, wird ger­annt. Ob im Kreis oder immer wieder vor und zurück. Je nach Umge­bung und Rennbahn wird geflitzt. Gehen wir spazieren und kom­men an einen Weg aus Sand, sieht das ähn­lich aus. Sind alle Pfoten auf dem Sand, springt sie ein­fach hoch, riecht an dem Sand und dann geht’s ab. Auf einer unserer lieb­sten Run­den ist ein ziem­lich langer Weg aus Sand, ich schätze ihn auf ca. 1 km. Püppi rennt die gesamte Zeit, bis sie keinen Sand mehr unter den Pfoten spürt. Das ist die einzige Runde, nach der sie direkt einschläft 😀

Fünf Dinge, die dir richtig wichtig sind?

Ich fang ein­mal mit dem Thema “Hund” an, weil das hier ja schließlich ein Hun­de­blog ist 🙂 Der Rei­hen­folge kommt also kein­er­lei Bedeu­tung zu.

Richtig wichtig sind mir meine Hunde und gemein­same Zeit mit ihnen. Ich ver­suche jeden Tag so zu gestal­ten, dass beide so art­gerecht wie möglich beschäftigt wer­den. Ich kann nicht ver­ste­hen, wenn Hunde keine Auf­gabe bekom­men. Das wird dann immer nett mit den Worten “Mein Hund darf noch Hund sein” schön gere­det. Für mich wäre das nichts. Daher ist es mir beson­ders wichtig, dass meine bei­den täglich aus­re­ichend Beschäf­ti­gung bekom­men und einige span­nende Run­den drehen können.

Richtig wichtig ist mir meine Fam­i­lie und meine Fre­unde. Daher fahre ich auch jede Woche in die Heimat. Ohne geht’s ein­fach nicht. Mir ist wichtig, dass es allen gut geht und dass alle gesund sind.

Richtig wichtig ist mir, dass ich das tun kann, wofür mein Herz schlägt. Ich stand vor unge­fähr einein­halb Jahren vor der Entschei­dung: angestellte RA in einer Kan­zlei oder Selb­st­ständigkeit. Ich habe mich für die Selb­st­ständigkeit entsch­ieden und das war in jedem Fall zu 100 % richtig so. Ich kön­nte auch jeden Mor­gen ins Büro fahren und mich als angestellte Recht­san­wältin verzweifelt ver­suchen hochzuar­beiten. Ich bin mir sicher, dass ich jeden Son­ntag abend denken wir würde “Oh nein Mor­gen ist wieder Mon­tag”. Das denke ich heute nicht. Ich starte jeden Tag mit Freude und bin mit Herzblut dabei. Das ist mir wichtig.

Richtig wichtig ist mir Glück­shund. Ich liebe meinen Shop und alles was damit zu tun hat. Ich nähe wahnsin­nig gern und ich fer­tige so gern Pro­dukte nach Kun­den­wün­schen an. Ich bin so froh, dass ich den Shop zu Beginn der Selb­st­ständigkeit nicht aufgegeben habe. Ich freue mich über jedes einzelne Pro­dukt, jede Bestel­lung und jedes Paket, was ich packen darf. Glück­shund ist genau das richtige für mich.

Richtig wichtig ist mir Pri­or­itäten zu set­zen. Ich habe keine Lust mehr meine Zeit mit Men­schen oder Din­gen zu ver­schwen­den, die mir nicht gut tun. Ich ver­schwende keine einzige Minute mehr für Men­schen, die nicht ehrlich sind, die nur auf ihren eige­nen Vorteil aus sind und die sich nicht für ihre Mit­men­schen inter­essieren oder freuen kön­nen. Wo ich früher noch so lange wie möglich an das Gute in jedem geglaubt habe, selek­tiere ich heute viel deut­licher. So kann ich zum Beispiel Men­schen, die Tiere nicht respek­tieren, nicht mehr um mich haben. Ich habe aus diesem Grund mit einige Men­schen gebrochen und es geht mir gut damit.

Ohne Hund kann ich nicht leben, weil…“

… meine Hunde ein Teil von mir sind. Hunde sind die besseren Men­schen, das ist mehr als nur ein Spruch für die Son­ntagstasse. Ich ziehe die Pfote eines Hun­des den meis­ten Hän­den anderer Men­schen vor. Hunde sind ein­fach um so vieles liebevoller, ehrlicher und treuer als die meis­ten Zweibeiner auf diesem Plan­eten. Von ihnen kön­nten wir so viel lernen.

Ich merke immer wieder, wie sehr ich die Gesellschaft meiner Hunde brauche. Erst vor weni­gen Tagen waren wir Sam­stag abend auf einem Fest in der Innen­stadt. Nach zehn Minuten war der Aus­flug für mich been­det. So viele Men­schen sind ein­fach nichts für mich. Da laufe ich lieber mit einem Rudel Hunde durch den Wald.

Hunde lassen Prob­leme so klein erscheinen. Wo ich früher noch schreiend im Kreis gelaufen wäre, schaue ich heute auf Queen und Püppi und denk nur “Ich habe alles was ich brauche. Alles andere ist Luxus”. Meine Hunde erden mich. Wo ich früher noch auf der Suche nach den neusten Schuhe gewe­sen bin, mir die zwanzis­gte Hand­tasche gekauft habe oder den hun­der­sten Nag­el­lack, weiß ich heute, was wirk­lich wichtig ist. Mit Löch­ern in den Schuhen, kaput­ten Jean­sho­sen und einem Fleck auf der Jacke läuft es sich sowieso viel besser durchs Leben.

Hunde sind so wertvoll. Mit einem Hund an der Seite schafft man alles.

Beschreibe euren perfekten Tag!

Ich habe lange über­legt, was einen per­fek­ten Tag aus­machen würde.

Von meinen Hun­den geweckt zu wer­den, eine gemütliche Mor­gen­runde zu drehen, wenn der Rest noch schläft. Eine schöne Mit­tagsrunde am Wasser und eine Aben­drunde im Wald. An einem per­fek­ten Tag würde ich viel Zeit mit meinen Hun­den ver­brin­gen. Ich würde Queen ihre Leck­erlis ver­stecken und mit Püppi trick­sen. Kuscheln am Abend gehört natür­lich auch dazu.

Ich bin der glück­lich­ste Men­sch, denn eigentlich sieht jeder Tag bei uns so aus. Ich habe das große Glück und kann von Zuhause aus arbeiten und habe daher meine Hund immer um mich. Ich  nehme mir die Zeit, mich mit bei­den zu beschäfti­gen und fahre gerne mit ihnen zum Spazier­gang raus in den Wald oder an den See. Eigentlich ist jeder Tag bei uns run­dum perfekt.

Betreibt ihr einen Hundesport? Welchen und warum?

Ja wir betreiben Hun­de­sport. Mir ist es wichtig, dass Queen und Püppi art­gerecht beschäftigt wer­den. Hunde brauchen Auf­gaben. Ich per­sön­lich habe mich aus ver­schiede­nen Grün­den für den Hun­de­sport entschieden.

Zum einen mag ich den Kon­takt und den Aus­tausch in der Hun­de­schule. Ger­ade beim Agility sind wir mit zwei lieben Hun­den zusam­men, die Püppi schon seit der 8 Lebenswoche kennt. Zwis­chen uns Hun­de­men­schen sind richtige Fre­und­schaften ent­standen und ich finde es ein­fach super, zusam­men Hun­de­sport zu machen. Zudem mache ich es gern richtig 😀 Ich kön­nte jetzt auch allein für mich einen Agili­ty­par­cour auf­bauen oder für mich allein Dog­Dance machen. Allerd­ings möchte ich mir die Türen offen hal­ten an Tunieren teilzunehmen, sobald Püppi ihre BH bestanden hat. Daher wollte ich von Anfang an kor­rekt trainieren. Außer­dem arbeite ich von Zuhause aus und bin hier den gesamten Tag alleine. Da bin ich abends froh, wenn ich mich mit Hun­de­men­schen aus­tauschen kann 🙂

Queen geht zum Trailen und wir machen ZOS. In näch­ster Zeit möchte ich wieder öfter mit ihr fährten gehen.

Püppi macht Agility, Dog­Dance und Obedience.

Die Hunde haben mehr Ter­mine als ich 😀

Dein liebstes Hundebuch ist?

 Mein lieb­stes Hun­de­buch ist “Der Schlüs­sel zur Hun­dege­sund­heit” von Thomas Back­haus. In dem Buch geht es um die Vor­beu­gung von Krankheiten und um die richtige Ernährung als Basis einer sta­bilen Gesund­heit, um Erkrankun­gen des Hun­des und die ganzheitliche Heilung.

Das Buch ist jedem Tierbe­sitzer zu empfehlen, der eine Vorstel­lung von den vielfälti­gen Möglichkeiten der Heilkunde am Tier bekom­men möchte. Es ver­setzt den Leser in die Lage, kri­tisch zu hin­ter­fra­gen, und macht Mut, die “san­ften” Meth­o­den für sein Tier zu wählen.

Wer sich für das Buch inter­essiert, findet es hier.

Vielen Dank an Rebecca für die Nominierung und für diese tollen Fragen. Ich werde keine Blogs nominieren. Mir würde das System gefallen, seine liebsten Blogs zu wählen, doch meine Liste würde sich zum großen Teil mit Rebeccas decken, sodass ich einfach gespannt die Antworten der anderen von ihr Nominierten erwarten werde 🙂

Wie frech ist Püppi wirklich?

Eine Frage, die mir immer wieder gestellt wird. Sowohl in meinen Erzäh­lun­gen und Artikeln als auch auf den Fotos wirkt sie auf viele oft frech. Auch meine liebe Blog­gerkol­le­gin San­dra hat mich gefragt, wie frech sie denn nun wirk­lich ist.

Zeit, diese Ver­mu­tung aufzuklären.

Frech. Das sagt sich so leicht. Doch was ver­steht man eigentlich unter diesem Wort?

Unter Frech­heit ver­steht Wikipedia

eine Respek­t­losigkeit, zu der vor allem anmaßen­des und unver­schämtes Benehmen zählt.

Klingt ganz schön hart, oder?

Ich ver­suche es mal etwas net­ter zu for­mulieren, wie Hun­de­men­schen eben über ihre Lieb­sten sprechen:

Sie weiß, was sie will 😀

Püppi ist sehr leb­haft und hat wahnsin­nig viel Energie. Sie flitzt durchs Leben wie eine kleine Rennsemmel.

Wenn man mit ihr zockt, ist sie tat­säch­lich ganz schön wild. Ich bin überzeugt davon, dass sie nicht weiß wie klein sie ist. Sie ben­immt sich als sei sie riesig. Sie neigt ein wenig zur Dis­tan­zlosigkeit. Hat man etwas leck­eres zu essen in den Hän­den, krabbelt sich gern so hoch wie sie kommt. Sollte man auf dem Sofa sitzen, kann es schon mal sein, dass man ihre riesen Knop­fau­gen direkt vor der Nase hat. Will sie spie­len und alle ignori­eren sie, drückt sie so lange das qui­etschende Spielzeug an mein Bein, bis sie irgen­deine Form der Aufmerk­samkeit bekommt.

Bei Queen läuft das ähn­lich. Ignori­ert sie Püppi, fängt diese an  Queen im Gesicht und an den Ohren abzulecken. Auch Queen wird öfter mal Opfer des qui­etschen­den Spielzeu­gan­griffs von Püppi.

Essen klaut sie gern, wenn Queen es zulässt auch direkt aus ihrem Maul.

Unter­wegs macht sie nur Quatsch. Würde man sie lassen, würde sie alles jagen, was sich bewegt. Ob Hase, Vogel oder Reh. Vor Püppi ist nichts sicher. Sie ist auf eine Pfeiffe trainiert, sodass ich sie rechtzeitig stop­pen kann — keine Sorge 🙂 Sie frisst alles, was eke­lig ist und stinkt und sam­melt alles ein, was ihr unter die Pfoten kom­men. Ob Fed­ern, Stöckchen oder Rinde. Was sich tra­gen lässt, wird getra­gen. Stolz und mit erhobe­nen Hauptes. “Tabu” ist ihr zweiter Vorname.

Doch eigentlich war es das auch “schon”. Außer Spielzeug hat sie nie etwas kaputt gemacht und sie hört aufs erste Wort bzw. den ersten Pfiff 🙂 Sie arbeitet unglaublich gern. Egal ob Agility, Dog­Dance oder Dum­my­train­ing. Püppi ist für alles zu begeis­tern und ist stets mit riesen Freude dabei.

Natür­lich fallen Worte wie “Tabu” und “Schluss” bei ihr min­destens zehn mal so häu­fig wie bei Queen, aber solange dann auch wirk­lich Schluss ist oder eben das eke­lige tote Tier aus­ge­spuckt wird, ist alles völ­lig in Ordnung 🙂

Let­z­tendlich muss ich wohl zugeben, dass sie genauso ist wie sie aussieht 😀

Hundesport oder Spaßprogramm?

Schon vor einige Jahren stand ich bei Queen vor der Frage:

Hundesport oder Spaßprogramm?

Verein oder Hundeschule?

Auf­grund ihrer nicht ganz so gesun­den Ell­bo­gen, wurde mir die Entschei­dung abgenom­men. Klar hätte ich den­noch Hun­de­sport machen kön­nen, aber ich wollte Queen so führen, dass ihre Gelenke ihr möglichst lange keine Prob­leme machen wür­den. Ich entsch­ied mich also für das Spaßpro­gramm. Für Queen bedeutet das, fährten zu gehen, Ziel — Objekt — Suche in der Wochnung und Leck­erlis suchen im Wald. Zwis­chen­durch trailen zu gehen und je nach Lust und Laune wird im Wald auch mal ein Dummy versteckt.

Queen ist damit voll und ganz zufrieden. Beschäf­ti­gung ist Beschäf­ti­gung und so kön­nen wir jed­erzeit das machen, worauf wir ger­ade Lust haben.

Dann kam Püppi.

Hundesport oder Spaßprogramm?

Erst ein­mal entsch­ied ich mich für den Welpenkurs mit anschließen­dem Junghun­dekurs. Schnell wur­den die Prob­leme anderer Kursteil­nehmer zum Inhalt der Stunde. “Mein Hund zieht an der Leine” — also wurde Leinen­führigkeit trainiert. “Mein Hund bellt, wenn es klin­gelt” — also wurde mit der men­schlichen Stimme eine Klin­gel imi­tiert während der Hund liegen bleiben sollte. Kein Scheiß! Das Imi­tieren der Klin­gel — in meinem Fall ein vor­sichtiges “Ding­Dong” — wurde ern­sthaft mit dem tat­säch­lichen Klin­geln an der Woh­nungstür und dem damit ver­bun­den Ein­drin­gen eines Frem­den in das eigene Ter­re­to­rium verglichen.

An dieser Stelle war ich raus.

Und nun?

Agility reizte mich schon immer, also ab in die Hun­de­schule. Nach einige Wochen kam Dog­Dance dazu. Lei­der hat eine Hun­de­schule den Nachteil, dass man dort lediglich für sich trainiert und nicht für Tuniersport.

Ganz oder gar nicht” war schon immer ein Satz mit dem ich mich ganz gut iden­ti­fizieren kon­nte. Keine hal­ben Sachen und ein­mal die Woche zum Spaß in der Runde zu ren­nen, kon­nte für mich nicht das Ziel sein. Ich brauche das Ziel. Beim Dog­Dance ist es der näch­ste Trick, doch beim Agility trat schnell ein Still­stand ein. Über Wochen war kein Fortschritt mehr zu erken­nen. “Haupt­sache der Hund läuft durch den Par­cour” ist für mich kein Ziel.

Tuniere reizen mich. Ob Agility oder vielle­icht auch im Dog­Dance. Die Tür möchte ich mir gern offen hal­ten. Und was braucht man dafür? Eine Beglei­thun­de­prü­fung. Und was braucht man hierzu? Einen Verein.

Alles klar. Ein Verein war schnell gefun­den und so tele­fonierte ich eines Abends mit der Frau des Vor­sitzen­den. Im Juni beginnt der Unter­richt für die BH, vorher findet ein­mal pro Woche eine Art Basis­train­ing statt. Hier wer­den schon die ersten Grund­steine für die BH gelegt. Klingt doch gut, oder?

Gestern stand das erste Train­ing auf dem Plan.

Ich war schon ein wenig nervös. Am Tele­fon wurde mir bere­its erzählt, dass nicht jeder in dem Verein aufgenom­men wird. Nach einem hal­ben Jahr Probezeit entschei­den die Mit­glieder nach Mehrheitsbeschluss.

Ich komme nicht umher zuzugeben, dass ich mich ein wenig unwohl gefühlt hatte. Mit den anderen kam ich nicht in Kon­takt, da ich auf die Trainerin warten sollte. Die anderen bei­den Neuen kamen jedoch nicht, sodass ich als einzige bei der Trainerin die Stunde gemacht habe. Die anderen trainierten mit einer weit­eren Trainerin.

Die Trainerin bat mich, ihr die Leine zu geben. Ich sollte mich unge­fähr 10 Meter ent­fer­nen und Püppi dann rufen. Püppi ist extrem schüchtern und unsicher, wenn fremde Men­schen in ihrer unmit­tel­baren Nähe sind. Das hatte ich der Trainerin am Tele­fon schon erzählt. Ich rief Püppi, doch diese ver­suchte nur, inner­halb der 1m lan­gen Leine so viel Abstand wie möglich zu der für sie frem­den Per­son zu bekom­men. Ich rief erneut und sie kam, mit angelegten Ohren und unsicherem Blick.

Das fing ja super an.

Sie haben ja noch gar nichts getan.”

Ich musste schlucken.

Anschließend sollte ich Püppi neben mir her­führen. Sie sollte neben mir laufen, während ich sie aus der linken Hand am laufenden Band füt­tern sollte. Püppi blieb zwis­chen­durch einen Schritt zurück, weil selbst die kle­in­sten Stücke einen so kleinen Hund schon mal zum Kauen brin­gen. Aus dem Bauch her­aus hätte ich die Fußar­beit anders aufgebaut.

Die restliche Zeit der Stunde — unge­fähr 50 Minuten — erzählte die Trainerin von der Arbeit mit ihren Hun­den. Zwis­chen­durch fie­len Fra­gen wie “Wollen Sie das wirk­lich?” und “Kön­nen Sie denn über­haupt die notwendige Kon­se­quenz aufbringen?”

Ich arbeite gern mit meinen Hun­den und wer mich kennt weiß, dass ich sehr genau arbeite und auch Wert auf genaue Kör­per­sprache lege. Ob das nun der so oft the­ma­tisierten “Kon­se­quenz” entspricht? Ich weiß es nicht. Die Trainerin stammt aus dem IPO. Ein Welt, mit der ich gar nichts anfan­gen kann.

Kurzum: ich fühlte mich wie ein kleines Mäd­chen, die bisher alles falsch gemacht hat. Es ging noch kurz um Püppi, die im Gras Hasenkot gefun­den hatte und fressen wollte. Auf mein “Tabu” ließ sie zwar ab, ver­suchte es aber einige Sekun­den später erneut. Ich sei nicht kon­se­quent genug. Ich müsse lauter sprechen. Aber bedeutet Laut gle­ichzeitig Kon­se­quenz? Der Hund müsse beein­druckt sein. Ist man kon­se­quent, wenn der Hund beein­druckt ist?

 Ich komme nicht umher mich zu fragen:

Muss ich mich unterord­nen, um Unterord­nung üben zu kön­nen? Muss ich mich dem Train­ingstil fügen, um die Beglei­thun­de­prü­dung beste­hen zu kön­nen? Ist das unser Weg? Mache ich wirk­lich so viel falsch und merke es nicht?