Monat: Juli 2017

(Werbung) Hundefahrradanhänger — mit Hund und Rad über Stock und Stein

Des Men­schen bester Fre­und ist ein echter Aus­dauer­sportler und Natur­bursche. Treuherzig und übereifrig folgt er seinem Her­rchen auf Schritt und Tritt. Allerd­ings ver­fü­gen nicht alle Hun­derassen über einen sportlichen Kör­per­bau. Vor allem junge, alte oder auch kranke Tiere kön­nen auf lan­gen Strecken nicht immer mithal­ten. Aus­gedehnte Rad­touren mit angelein­ten Vier­bein­ern sind dann nicht mehr möglich und im belebten Straßen­verkehr sogar poten­ziell lebens­ge­fährlich. Hun­debe­sitzer dür­fen jedoch aufat­men. Um diesem Prob­lem effek­tiv zu begeg­nen, existieren spezielle Hun­de­fahrradan­hänger am Markt. Durch diese wird der sichere und müh­elose Trans­port für das Tier selbst auf lan­gen Wegen ermöglicht.

Was genau ist ein Fahrradanhänger für Hunde?

Der Fahrradan­hänger für Hunde funk­tion­iert prinzip­iell genau wie alle ver­gle­ich­baren Trans­portve­hikel für das Fahrrad oder Auto. Er bietet genü­gend Platz für kleine und große Haustiere, die aus ver­schiede­nen Grün­den nicht zu Fuß mit­laufen sollen oder kön­nen. Für den art­gerechten Trans­port müssen bes­timmte Kri­te­rien erfüllt wer­den. Ungesicherte oder man­gel­haft aus­ge­führte Mod­elle gefährden sonst Leib und Leben von Tier und Men­sch. Ein aus­re­ichen­des Maß an Sta­bil­ität gewährt ein solide ver­ar­beit­eter Rah­men aus Stahl oder Alu­minium. In einer geräu­mi­gen Kabine mit Blick nach draußen nimmt der Vier­beiner Platz. Über eine Deich­sel mit Kup­pelung am Ende erfolgt die Anbindung an das vorges­pan­nte Fahrrad. Prinzip­iell genügt dies bere­its als Grun­dausstat­tung für ein akzept­a­bles Hun­de­taxi. Damit das erste Fahrerleb­nis nicht auf die Knochen und Gelenke des Tieres schlägt, ist der Innen­raum mit einer kom­fort­ablen Boden­wanne aus­ges­tat­tet. Beson­ders gute Reifen mit hochw­er­ti­gen Stoßdämpfern neu­tral­isieren sogar auf hol­pri­gen Feld– und Wald­ab­schnit­ten die meis­ten Uneben­heiten und garantieren so eine stets kom­fort­able Reise. Eine frische Brise an heißen Som­merta­gen fällt zudem durch luft­durch­läs­sige Sicht­fen­ster ein. Diese sper­ren gle­ichzeitig dank eines Insek­ten­git­ters lästige Besucher aus dem Innen­bere­ich aus. Gegen direkte Sonnene­in­strahlung hilft im Bedarfs­fall ein Son­nen­schutz, aber auch gegen leichtes Regen­wet­ter erweist sich die Über­dachung als effiziente Bar­riere. Über zwei Ein­stiegsöff­nun­gen erhält der Hund Zugang zur Kabine, während eine Leine aus Sicher­heits­grün­den ihn am vorzeit­i­gen Aussteigen in voller Fahrt hin­dert. Eine wirk­liche prak­tis­che Funk­tion eint übri­gens nahezu alle Mod­elle am Markt: Sie lassen sich nach absolvierter Strecke zusam­men­fal­ten und so platzs­parend ver­stauen. Spezialaus­führun­gen bieten zusät­zliche Alle­in­stel­lungsmerk­male. Mit einem Jogger-Kit erlaubt der Anhänger sogar den manuellen Betrieb per Hand­griff ohne Fahrrad für Spaziergänge. Ein Umbau zu einer mobilen Hun­de­box für die Mit­nahme im Auto ist abhängig vom Her­steller eben­falls eine inter­es­sante Option. Die Preiss­panne zwis­chen Stan­dar­d­aus­führun­gen und Luxu­san­hänger schwanken zwis­chen 100 bis zu 500 Euro.

Im Nahverkehr spielt der Fahrradhundeanhänger seine Stärken aus

Sicher bleibt das Auto auf lan­gen Fahrten der unum­strit­tene Platzhirsch für den Tier­trans­port. In der direk­ten Umge­bung kann die Vari­ante mit Fahrradan­hänger dur­chaus dem Auto­mo­bil den Rang ablaufen. Vor allem im städtis­chen Bere­ich stellt dieser eine prak­tik­able Alter­na­tive zur gemein­samen Fort­be­we­gung mit dem tierischen Fre­und dar. Die zusät­zlichen Kosten für die geset­zlich kor­rekte Unter­bringung im Auto durch eine Absper­rung und Hun­de­box sind eben­falls nicht von der Hand zu weisen. Außer­dem liegen Parkgele­gen­heiten für das Auto sel­ten in unmit­tel­barer Nähe zum Zielort. Häu­fig folgt nach dem Lösen des Parkscheines ein kräftiger Fuß­marsch, der jedoch mit einem kranken oder erschöpften Tier im Schlepp­tau schlicht nicht infrage kommt. Was bleibt als Alter­na­tive? Der zusät­zliche Trans­port von Fahrrad und Hun­dean­hänger auf dem Dach gilt als unnötig kom­pliziert. Diese Möglichkeit ergibt nur für lange Fahrten über Bun­desstraßen oder Auto­bah­nen wirk­lich Sinn. Nur wenige Kilo­me­ter an Wegstrecke lassen sich ebenso gut mit dem Trans­portan­hänger über das Fahrrad absolvieren. Park­platzprob­leme und Stress ent­fallen so zu Freuden von Men­sch und Tier vollständig.

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Gute Gründe für die Nutzung eines Hundeanhängers

Gutes Benehmen ist Erziehungssache. Doch Tiere lassen sich häu­fig trotz aus­re­ichen­der Schu­lung von ihren Instink­ten leiten. Dafür genügt bere­its ein über­raschen­der Moment wie die Begeg­nung mit einer Katze oder ein unge­wohntes Geräusch, der eine entsprechende Gegen­reak­tion provoziert. Daher bleibt das Führen am Fahrrad über eine Hun­deleine immer mit einem gewis­sen Unfall­risiko ver­bun­den. Auf belebten Straßen besteht sogar erhöhte Lebens­ge­fahr für Men­sch und Hund. Über den Trans­port in der abgesicherten Hun­dek­abine im Anhänger min­imiert sich das Gefahren­poten­zial beträchtlich. Gle­ichzeitig überzeugt das prak­tis­che Anhängsel durch seine Viel­seit­igkeit auf Aus­flü­gen. Müde Hunde lassen sich ein­fach ein Stück von ihrem Men­schen chauffieren und tanken so neue Energie. Nach der Ver­schnauf­pause läuft der tierische Begleiter meist wieder bere­itwillig auf seinen vier Pfoten. Dieser Trick ermöglicht sogar die Pla­nung von größeren Rad­touren. Die volle Aufmerk­samkeit gilt stets der Führung des Rades und anderen Verkehrsteil­nehmern. Ablenkun­gen durch stör­rische oder kurzfristig unge­hor­same Hunde stellen dann kein Prob­lem mehr dar. Neue Mod­elle sind von Haus aus wet­ter­fest aus­ges­tat­tet. Schlechtes Wet­ter kann den Insassen nicht die Reise verder­ben. Sonne, Wind und Regen bleiben draußen – ebenso wie Insek­ten. Eine solche Ausstat­tung gehört bere­its zum Stan­dard­reper­toire vieler Anbi­eter und erfordert keine zusät­zliche Investi­tion. Unab­hängig von der Kon­di­tion und dem Gesund­heit­szu­s­tand eines Hun­des ver­langt sein natür­liches Ver­hal­ten die Inspek­tion seines Reviers und regelmäßige Aufen­thalte im Freien. Ein Zurück­lassen im abgeschiede­nen Zuhause führt langfristig zur Vere­in­samung. Das Fahrticket im Hun­dean­hänger beugt der öden Langeweile ohne Her­rchen oder Frauchen vor. Selbst wenn das Haustier keine aktive Rolle bei der Fort­be­we­gung ein­nimmt, sig­nal­isiert die gemein­same Unternehmung sozialen Zusam­men­halt und stärkt die Bindung zwis­chen Men­sch und dem tierischen Fam­i­lien­mit­glied. Viele Argu­mente sprechen für eine Anschaf­fung des Anhängers. Natür­lich gibt es auch Nachteile, die allerd­ings Spaß und den hohen Nutzen kaum schmälern. Auf Dauer macht sich bei schwieri­gen Abschnit­ten und Stei­gun­gen das zusät­zliche Gewicht bemerk­bar und zehrt an Kraft und Aus­dauer des Fahrrad­fahrers. Viel Tiere ver­ste­hen anfangs zudem nicht den Zweck des Vehikels und zeigen wenig Bere­itschaft als Pas­sagier mitz­u­fahren. Nur mit geziel­tem Train­ing sinkt der Arg­wohn und weicht langfristig der Vor­freude auf die näch­ste Radtour.

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Vorteile
sichere Alter­na­tive zur Führung an der Leine
höhere Konzen­tra­tion auf den Straßenverkehr
schont alte oder erschöpfte Tiere
stärkt das Gemeinschaftsgefühl
uni­versell bei allen Rassen einsetzbar
ermöglicht auch län­gere Ausflüge
gegen Wind, Sonne und Regen gefeit
Erweiterung zur Hun­de­box und Jog­ger möglich

Nachteile
Gewöh­nung­sprozess erfordert Geduld
zusät­zliche Last für den Fahrradfahrer

Eine lohnenswerte Geduldsprobe: Akzeptanz für den Anhänger antrainieren

Anfängliche Skep­sis gegenüber dem Hun­de­trans­port ist völ­lig nor­mal. Bei neugieri­gen Charak­terzü­gen ver­fliegt die Ablehnung meist schnell. Pos­i­tive Erfahrun­gen auf ersten Reisen helfen beim Abbau von Mis­strauen der Vier­beiner. Neg­a­tive Erleb­nisse hin­ter­lassen aber eben­falls ihre Spuren. Der häu­fig­ste Fehler beim Betreten des Anhängers ist die fehlende Stützung des Fahrrades. Ver­liert dieses das Gle­ichgewicht, kippt es mit­samt dem Anhänger und wirbelt das aufgeschreckte Tier aus der Kabine. Eine kleine Beloh­nung in Form eines leck­eren Häp­pchens weckt all­ge­mein die Neugierde und lässt Hunde rasch die Kabine inspizieren. Ein zunächst ruhiger Fahrstil in fried­voller Umge­bung sorgt für die psy­chol­o­gis­che Akkli­ma­tisierung und nimmt Äng­ste vor der unge­wohn­ten Sit­u­a­tion. Tiefe Schlaglöcher rüt­teln sonst den tierischen Pas­sagier wom­öglich zu stark durch. Eine sorgfältige Befes­ti­gung der Leine in der Kabine ver­hin­dert spon­tane Fluchtver­suche des Hun­des, die meist in voller Fahrt zu Ver­let­zun­gen führen. Strebt das Tier sich aus unken­ntlichen Grün­den gegen eine Probe­fahrt, bleibt meist nur der Umtausch der Ware als let­zter Ausweg. Der Erwerb über den Online-Handel bietet hier klare Vorzüge. Das Wider­ruf­s­recht der Ware inner­halb von zwei Wochen bietet die notwendige Flex­i­bil­ität und Fair­ness gegenüber den Käufern, ein Pro­dukt auch ohne vorherige Sich­tung in pri­vatem Umfeld auf Herz und Nieren über­prüfen zu können.

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Wir durften lesen: Vier Pfoten auf Tour

Geht es euch auch so?

Man sucht im Inter­net nach einer tollen Wan­derung und findet ein­fach keine Infor­ma­tio­nen darüber, ob es auf der Strecke Lokale gibt, in die man seinen Hund mit­nehmen darf? Oder man findet Wan­der­wege und weiß nicht, wie hun­degeeignet sie sind.

Mir geht das ständig so. Daher habe ich mich umso mehr gefreut, als uns das Buch “Vier Pfoten auf Tour” erre­icht hat. Ker­stin Gold­bach und Kirsten Schö­nen­born haben in dem Buch 16 abwech­slungsre­iche Aus­flüge mit Hund in NRW zusam­mengestellt. Zugegeben, wir wohnen nicht mehr in NRW, aber Osnabrück liegt an der Lan­des­grenze und zudem sind wir ja jede Woche in der Heimat unterwegs.

Das Buch enthält 16 Aus­flugsziele, die sowohl den Hund als auch den Zweibeiner ein­beziehen: egal ob ein Besuch im Nean­de­thal Museum am Dog­gy­Day, einer tierischen Kan­u­fahrt, einem Train­ing für die Spür­nasen beim Geodog­ging oder einer klas­sis­chen Hun­dewiese — in dem Buch kommt jeder auf seine Kosten. Ange­fan­gen bei einem entspan­nten Besuch eines Klosters kann man bis zur 26 km Wan­derung durcharbeiten.

Das Buch ent­stand in Koop­er­a­tion mit der WDR Fernsehredak­tion “Tiere suchen ein Zuhause”.

Jedem Aus­flug sind mehrere Seiten in dem Buch gewid­met. Über anschauliche Fotos findet man zudem Infor­ma­tio­nen für Einkehrmöglichkeiten, Unterkün­fte sowie über die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmit­teln. Auch an Tips zur Verpfle­gung sowie den all­ge­meinen Ben­imm­regeln wurde gedacht.

Das Buch ver­fügt über einen hochw­er­ti­gen Umschlag mit prak­tis­chem Ein­schlag, den man zugle­ich als Leseze­ichen nutzen kann. Die Fotos sind sehr ansprechend und das gesamte Design ist zugle­ich hüb­sch und übersichtlich.

Beson­ders inter­es­sant fand ich die Tour Nr. 13 “Wilde Pferde und noch mehr Wild”. Diese Tour geht durch den Wild­park in Dül­men, meiner Heimat­stadt. Wir gehen nahezu jeden Mittwoch dort eine Runde spazieren. Ich bin dort groß gewor­den und kenn jeden Baum auswendig. Umso inter­es­san­ter fand ich zu lesen, wie die Autoren das Aus­flugsziel darstellen würden.

Und eigentlich ist es auch genauso dargestellt, wie es dort ist. Ein Wild­park mit vie­len Wan­der­we­gen läd zu kleinen und großen Run­den ein. Das Wild läuft dort frei herum und kann schon mal direkt hin­ter dem näch­sten Baum ste­hen. Daher besteht dort auch über­all Leinenpflicht. Gut gefallen hat mir, dass das auch genaus in dem Buch aufge­lis­tet stand. Bringt ja nie­man­dem etwas, wenn man denkt seine Vier­beiner ren­nen lassen zu kön­nen und dann von der Leinenpflicht über­rascht wird.

Der Besuch der Wildpferde lohnt sich in jedem Fall, allerd­ings trifft man sie nicht immer an. Das Gelände für die Pferde ist schon rel­a­tiv groß und immer sieht man die Herde nicht. Das hätte ich mir auch so in dem Buch gewün­scht, schließlich lässt sich so eine Ent­täuschung ver­mei­den, falls man wirk­lich vor einem leeren Mer­felder Bruch ste­hen sollte. Die Bilder des Wild­parkes sind toll, allerd­ings kann ich als Insider sagen, dass es noch schönere Ecken gibt.

Zu jeder Tour wer­den einige Run­dum — Infor­ma­tio­nen zur Geschichtes des Ortes erzählt. Das gefiel mir wirk­lich gut.

Zu den einzel­nen Touren lässt sich fes­thal­ten, dass in jedem Fall für jeden etwas dabei ist. Von einer idyl­lis­chen Wan­derung bis hin zur Action­tour ist für jeden etwas dabei. Für mich per­sön­lich kom­men einige Touren nicht in Betra­cht. So würde ich zum Beispiel nicht mit meinen Hun­den an einer Kan­u­fahrt teilnehmen.

Ich bin dann doch eher auf ruhi­gen Wan­der­we­gen zu finden, welche an einem hüb­schen kleinen Lokal vor­beiführen. Ich muss jetzt auch nicht unbe­d­ingt mit meinen Hun­den ein Museum besuchen, weil ich ein­fach glaube, dass die bei­den nichts davon hät­ten. Aber da das Buch so abwech­slungsre­iche Touren bein­hal­tet, kommt sicher jeder auf seine Kosten 🙂

Wer also auf der Suche nach neuen Aus­flugszie­len für sich und seinen Vier­beiner ist, der wird in dem Buch sicher fündig.

Wer möchte, kann das Buch hier* bestellen.

*Bei dem Link han­delt es sich um einen soge­nan­nten Ama­zon Affil­i­ate Link. Wenn ihr auf diesen Link klickt und das Pro­dukt auf Ama­zon bestellt, erhalte ich eine kleine Pro­vi­sion. Für euch ist das völ­lig kosten­los. Ich habe dadurch die Möglichkeit Anschaf­fun­gen für diesen Blog zu täti­gen, um zum Beispiel Pro­dukte für euch testen zu können. 

Das Pro­dukt wurde mir kosten-und bedin­gungs­los zur Ver­fü­gung gestellt.

Gastartikel: Mögliche Schadestoffe in Hundebetten

Mögliche Schadstoffe in Hundebetten

Viele herkömm­liche Hun­de­bet­ten wer­den heute im Aus­land gefer­tigt oder beste­hen zum größten Teil aus im asi­atis­chen Raum hergestell­ten Mate­ri­alien. Auf­grund des gün­sti­gen Preises greifen auch deutsche Her­steller meist auf diese Mate­ri­alien zurück. Daher soll­test du beim Kauf eines neuen Hun­de­bettes große Sorgfalt wal­ten lassen und genau darauf achten, dass keine Weich­macher oder andere gesund­heitss­chädlichen Stoffe zur Her­stel­lung des Bettes ver­wen­det wur­den. Diese kön­nten näm­lich nicht nur eine neg­a­tive Auswirkung auf die Gesund­heit deines Hun­des, son­dern auch dir per­sön­lich und deiner Fam­i­lie schaden.
Häu­fig in Hun­de­bet­ten vork­om­mende Schadstoffe:

Die häu­fig­sten Schad­stoffe, welche in han­del­süblichen bzw. gün­sti­gen Hun­de­bet­ten vorkom­men kön­nen, sind kreb­ser­re­gende Weich­macher. Diese can­cero­ge­nen Weich­macher sind meist in syn­thetisch aus Plas­tik oder PVC hergestell­tem Kun­stleder enthal­ten, welches gemein­hin als beliebtes Mate­r­ial für Hun­de­bet­ten gilt. Das Kun­stleder bringt neben vie­len Vorteilen, wie einer leichten Reini­gung, einer hygien­is­chen Hand­habung und einem antial­ler­gis­chen Effekt, aber auch ein paar gesund­heitliche Nachteile mit sich. Da das Kun­stleder haupt­säch­lich im asi­atis­chen Raum hergestellt wird, kom­men bei der Pro­duk­tion andere Gren­zw­erte für die Schad­stoff­be­las­tung zum Tra­gen (falls es über­haupt Gren­zw­erte gibt!) als in Europa. Zudem gibt es kaum geset­zliche Vor­gaben, an die sich die Her­steller hal­ten müssen. Somit greifen viele Her­steller natür­lich auf die gün­stig­sten Ver­fahren zurück, welche eine Belas­tung mit Schad­stof­fen zur Folge haben.

Ger­ade im Online-Handel ver­sucht der Geset­zge­ber hier einen Riegel vorzuschieben und die Qual­itäts­stan­dards von Import­pro­duk­ten zu erhöhen. Lei­der bis­lang mit über­schaubarem Erfolg.

K.Thalhofer – Fotolia.com

Mögliche gesundheitliche Auswirkungen:

Bil­lige und mit Schad­stof­fen belastete Mate­ri­alien kön­nen eine neg­a­tive Auswirkung auf die Gesund­heit deines Hun­des haben. Wenn sich dein Hund in seinem Bett befindet entsteht natür­lich Wärme. Diese Wärme wirkt sich auf das Mate­r­ial aus und es kann bei bere­its mit Schad­stof­fen vor­be­lasteten Mate­ri­alien zur Bil­dung von gesund­heitss­chädlichen Dämpfen oder Gift­stof­fen kom­men. Die aus­tre­tenden Dämpfe bzw. Gift­stoffe kön­nen neben ihrer ohne­hin schon gesund­heitss­chädlichen Wirkung auch stark kreb­ser­re­gend sein. Betrof­fen sind dann sämtliche Lebe­we­sen, die sich in der unmit­tel­baren Umge­bung des Hun­de­betts aufhalten.

Oft kom­men auch Schad­stoffe wie Blei oder andere giftige Schw­er­met­alle in Hun­de­bet­ten vor. Diese kön­nen natür­lich auch eine große Gefährdung für deinen Hund bedeuten, wenn sie in seinen Kör­per gelan­gen. Wenn man daran denkt, wie gerne Hunde auf den meis­ten Gegen­stän­den herumkauen, ist dies ein Aspekt den man auf gar keinen Fall außer Acht lassen sollte. Wir von expertentesten.de arbeiten hierzu ger­ade an Unter­suchun­gen, um die Belas­tung an Schw­er­met­allen an Hun­de­bet­ten aus dem EU-Ausland festzustellen.

Welche Qualitätsmerkmale deuten darauf hin, dass ein Hundebett frei von Schadstoffen ist?

Achte beim Kauf eines Hun­de­bettes stets auf die Qual­ität der ver­wen­de­ten Mate­ri­alien. Hier gilt es genau zu prüfen ob die Mate­ri­alien nicht mit Schad­stof­fen vor­be­lastet sind. Es emp­fiehlt sich daher auf Pro­dukte zurück­greifen, welche bere­its nach europäis­chem Recht auf ihre Inhaltsstoffe geprüft und als unbe­den­klich eingestuft wur­den. Solche bere­its geprüften Hun­de­bet­ten erkennst du an einem Siegel, welches auf eine Prü­fung nach der DIN EN 71–3 Norm hin­weist. Hun­de­bet­ten mit einem solchen Siegel kannst du ohne Bedenken kaufen. Sie sind bestens für deinen Hund geeignet.

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Tipps die dir den Kauf eines Hundebettes erleichtern:

Achte beim Kauf des Hun­de­bettes vor allem auf die Ver­ar­beitungsqual­ität an den Nähten und, falls vorhan­den, an den Reißver­schlüssen. Dem aus­geprägten Spiel­trieb der Vier­beiner ist es zu ver­danken, das min­der­w­er­tig pro­duzierte Bet­ten häu­fig an diesen Stellen als erstes reißen. Wenn Du also schon im Laden fest­stellst, dass einzelne Nähte Fransen bilden, soll­test du das als Warnsignal inter­pretieren und dich nach höher­w­er­ti­gen Hun­de­bet­ten umsehen.

Neben der Qual­ität der ver­wen­de­ten Mate­ri­alien, ist aber auch die Größe des Bettes von essen­zieller Bedeu­tung. Ein passendes Hun­de­bett ist genauso groß, dass sich dein Hund darin nicht beengt und gle­ichzeitig auch nicht ver­loren vorkommt. Dein treuer Fre­und sollte sich also ein­mal der Länge nach ausstrecken kön­nen. Hast du die richtige Größe gewählt, wird dein Hund das neue Bett sicher lieben.

Größte Bedeu­tung kommt aber dem Mate­r­ial zu, aus welchem das Hun­de­bett hergestellt wurde. Es sollte natür­lich stra­pazier­fähig und robust sein, aber es darf auf gar keinen Fall über irgendwelche schädlichen Inhaltsstoffe ver­fü­gen, die deinem Hund oder dir schaden kön­nten. Grund­sät­zlich emp­fiehlt es sich glatte Mate­ri­alien mit einem niedrigeren Tex­ti­lanteil zu wählen, da diese weniger Flüs­sigkeit auf­saugen und somit deut­lich hygien­is­cher sind. Bestens geeignet sind Bet­ten mit einem abnehm­baren Bezug, welchen man jed­erzeit kom­plett reini­gen kann.

Unser Fazit:

Achte beim Kauf eines neuen Hun­de­bettes bitte immer auf die jew­eili­gen Mate­ri­alien die zur Her­stel­lung ver­wen­det wur­den. Sie soll­ten auf gar keinem Fall eine Gefahr für dich oder deinen Hund darstellen. Daher Fin­ger weg von Pro­duk­ten die Weich­macher oder ähn­liche syn­thetis­che Zusatzstoffe enthal­ten. Ver­lass dich auf geprüfte Qual­ität, welche du am DIN EN 71–3 Siegel erken­nen kannst. Du wirst deinem Hund und dir damit eine große Freude bereiten.

Spon­sored Post

Körbchengeflüster — der Mensch hinter dem Blog — Heute: mit mir :)

Heute habe ich den vor­erst let­zten Artikel der Blo­greihe für euch und irgend­wie fühlt es sich komisch an 🙂 Heute bin ich an der Reihe, denn ich habe alle Blog­ger, die mir auch schon Rede und Antwort standen, gefragt, ob sie Lust haben sich eben­falls ein paar Fra­gen an mich zu über­legen. Und da die Blo­greihe nun eine kleine Pause ein­le­gen wird, möchte ich mich vorher noch den Fra­gen meiner lieben Kol­legin­nen stellen 🙂

Püppi ist ein Shi Tzu Mix, während Queen von einem Züchter stammt. Wie denkst du über Designer Dogs und den daraus resul­tieren­den Streit zwis­chen Mis­chlingslieb­habern und Rassehundfreunden?

Designer Dogs hat es immer schon gegeben und wird es auch immer geben. Lassie hat als Col­lie den Anfang gemacht, der “Cesar — Hund” fol­gte sowie zahlre­iche andere Mod­e­hunde wie der Mops oder die franzö­sis­che Bull­dogge. Und nun sieht man über­all Men­schen mit einem Aus­tralien Shep­erd. Ich sehe diese Entwick­lun­gen sehr kri­tisch. Zum einen holt sich jeder Hans und Franz einen Mod­e­hund ins Haus ohne darüber nachzu­denken, was dieser Hund für Bedürfnisse hat und ob dieser Hund zu meinem Leben passt. Natür­lich gibt es immer wieder Lieb­haber einer bes­timmten Rasse. So liebe ich den Schäfer­hund und obwohl ich weiß, wie krank gezüchtet diese Rasse mit­tler­weile ist, habe auch ich einen Schäfi in mein Leben geholt. Aber nicht, weil ich Fan von Kom­mis­sar Rex bin, son­dern weil mich diese Rasse fasziniert. Weil der Charak­ter eines Schäfer­hun­des zu mir passt und ich die Möglichkeit habe, dieser Rasse gerecht zu werden.

Men­schen holen sich einen Mod­e­hund an ihre Seite, weil es schick ist und weil man das halt ein­fach so macht, wenn man up to date sein möchte. Die Nach­frage bed­ingt das Ange­bot. Es wird immer schw­erer einen ser­iösen Züchter zu finden. Viele Men­schen wit­tern das schnelle Geld und ver­mehren, was ver­mehrt wer­den kann. Und warum nicht kleine eine Miniver­sion von der Rasse? Oder ver­paaren wir ein­fach zwei beliebte Rassen? Mops und franzö­sis­che Bull­dogge? Kein Problem.

Ich halte nichts davon, Hunde zu ver­mehren. Ich finde es wichtig, dass die Rassen durch ver­ant­wor­tungs­be­wusste Zucht gesund erhal­ten bleiben. Doch man muss ver­ant­wor­tungsvolle Zucht klar von Ver­mehrung trennen.

Und dann gibt es ja noch die “für mich kommt nur ein Rasse­hund in Betra­cht” Frak­tion. Das sind die Schlimm­sten. Wer so denkt, der liebt nicht den Hund an sich, son­dern benutzt diesen als Sta­tussym­bol. Furchtbar.

Queen ist bei mir, weil ich eine Lei­den­schaft für Schäfer­hunde habe und Püppi wurde nach ihren Charak­terzü­gen aus­ge­sucht. Ich habe mich bei Püppi ganz bewusst für einen Mis­chling entschieden.

Mit Püppi und Queen machst du sehr viel Sport und pro­bierst gerne Neues aus. Queen darf durch ihre ED zum Beispiel keinen Turnier­hun­de­sport oder Agility machen. Wie find­est du es, wenn ein Hund im Turnier­sport nicht „funk­tion­iert“ und das „Sport­gerät“ aus­ge­tauscht wird?

Ich weiß nicht, wie das bei anderen Rassen aussieht. Ich weiß nur, wie das bei Schäfer­hun­den ist. Ist der Hund nicht als Sport­gerät zu gebrauchen, wird er meist eingeschläfert. Egal, wie es dem Hund geht oder wie gut er mit was auch immer er hat zurecht kommt. Der Hund ist lediglich ein Fresser in der Zwinger­an­lage und nichts wert.

Ich finde das furcht­bar. Aber das Schlimme beginnt nicht erst da, wo der nicht funk­tion­ierende Hund aus­ge­tauscht wird. Son­dern das Übel beginnt schon an der Stelle, an der der Men­sch den Hund als Investi­tion oder als Sport­gerät betra­chtet. Wer sich über die Leis­tun­gen seines Hun­des definiert, hat defin­i­tiv ein großes Problem.

Ich finde es gut, wenn Hunde art­gerecht beschäftigt wer­den und ich finde es auch ok, wenn man das ganze auf Tunieren ausleben möchte. Aber nur, wenn der Hund daran Spaß hat und nicht, wenn der Men­sch seine Bedürfnisse an die erste Stelle stellt.

Es ist ja auch nicht so, dass Queen gar nichts machen würde. Sie macht eben andere Dinge wie Mantrail­ing, Fährte­nar­beit und ganz all­ge­mein Nasen– und Kop­far­beit. Unab­hängig von ihrer ED würde ich niemals mit einem Schäfer­hund Agility machen. Dafür ist er ein­fach anatomisch nicht aus­gelegt und geeignet. Und IPO wäre auch nichts für mich. Also so oder so. Egal, ob ED oder nicht. Bei uns würde der All­tag für Queen ohne ED genauso ausse­hen. Auch von ihrem Wesen her passen eher ruhigere Sportarten zu ihr. Sie ist sehr wild, steigert sich schnell in alles hinein. Sie macht selbst aus einer ruhi­gen Fährte einen Marathon.

Queen und Püppi wer­den gebarft. Sie haben aber auch schon Trock­en­fut­ter oder Nassfutter
bekom­men. Shiva wurde lange Zeit gebarft, aber derzeit bekommt die Nass­fut­ter. Was hältst
du von dem „Glauben­skrieg“ der ver­schiede­nen Fütterer?

Püppi wird nicht gebarft, weil sie es schlicht nicht frisst. Sie mag es ein­fach nicht und frisst nur, wenn es gar nicht anders geht. Dann hungert sie wieder zwei Tage und frisst dann ein wenig um dann wieder einige Tage zu hungern. Das hat uns im All­tag der­art eingeschränkt, dass ich bei Püppi aufgegeben habe. Sie frisst Dosen­fut­ter von Hirten­gold oder Hardys Traum.

Ich per­sön­lich lege viel Wert auf hochw­er­tiges, gesun­des und natür­liches Fut­ter. Ich kann ganz ehrlich nicht ver­ste­hen, wie man dem Hund einen Sack Trock­en­fut­ter aus dem Dis­counter geben kann. Finde ich unver­ant­wortlich diesen Mist in den Napf zu legen. Ich kann es ver­ste­hen, wenn man einen Hund nicht barft, keine Frage. Doch egal, was im Napf lan­det. Man sollte schon auf die Inhaltsstoffe achten.

Was den “Glauben­skrieg” bet­rifft so denke ich “man kann es auch übertreiben”. Ich per­sön­lich halte mich da völ­lig raus. Ich bin auch kein Mit­glied in irgendwelchen Barf — Face­book­grup­pen oder ver­folge Foren mit diesen The­men. Ich habe zwei Wochen investiert und alles gele­sen, was mir in die Fin­ger kam. Daraufhin habe ich einen Barf­plan erstellt und weiß nun, dass ich es richtig mache. Ich will mich von all den ver­schiede­nen Rich­tun­gen nicht anstecken lassen.

Du gehörst zu den Blog­gern, die öfter ihre Mei­n­ung sagen. Bereust du das manchmal?

Nein. Ich habe nie bereut, meine Mei­n­ung zu sagen. Das ist mein Blog und wer den Blog oder mich nicht mag, der findet sicher einen anderen Blog, dem er fol­gen kann. Ich will mich nicht ver­stellen und ich bin auch abseits von Tas­tatur und Lap­top ein ehrlicher Mensch.

Natür­lich hat das auch immer seine Schat­ten­seiten. Wer ehrlich über ein vielle­icht sogar kri­tis­ches Thema wie Cesar Mil­lan, Kas­tra­tion, Tier­schutz usw. spricht, der eckt nun mal an. Und natür­lich sitzen auch Leute vor dem Lap­top, die das anders sehen als ich. Dann gibt es diejeni­gen, die das sach­lich äußern kön­nen und mit denen ein net­ter Aus­tausch ver­schiedener Sichtweisen stat­tfinden kann. Und das gibt es diejeni­gen, die gle­ich per­sön­lich wer­den und denken, sie kön­nen sich hin­ter ihrer Tas­tatur ver­stecken und mal so richtig Dampf ablassen. Solche Leute sind natür­lich anstren­gend und auf Hater hat man nie Lust.

Das ist der Preis, den man für Ehrlichkeit zahlen muss. Aber das ist auch im wirk­lichen Leben so. Wer ehrlich ist, eckt halt bei den­jeni­gen an, die mit Ehrlichkeit nichts anfan­gen kön­nen. Das ist ok so. Den Preis zahle ich gerne.

Welcher Artikel deiner ganzen Blog­ger­lauf­bahn ist dir am wichtig­sten und warum?

Ich habe zweimal ganz per­sön­lich über die Beziehung zu Queen und Püppi geschrieben. Erst in “Queen — mein See­len­hund” und dann noch ein­mal in “Wenn der erste Hund ein See­len­hund ist”. Diese bei­den Artikel sind mir beson­ders wichtig. Manch­mal fange ich ein­fach an zu schreiben und weiß gar nicht, wo die Reise mit dem Artikel hingeht. Genauso sind diese Artikel ent­standen. Man fängt an und ist plöt­zlich in einer Welt, in der die Worte ein­fach so über die Fin­ger kom­men und man nicht erst nach­denkt, was man da eigentlich schreibt. Genauso ging es mir bei bei­den Artikeln. Ich habe vor meinem Lap­top gesessen und Rotz und Wasser geheult, als ich die Zeilen geschrieben habe.

Ich denke, dass solche Blog­posts etwas ganz beson­deres sind.

Kön­ntest du dir vorstellen ganz ohne Inter­net zu leben? Was würdest du dann wohl die ganze Zeit tun?

Eigentlich nicht. Wenn ich kein Inter­net hätte, dann kön­nte ich diesen Blog nicht führen und würde meinen Shop an den Nagel hän­gen müssen. Das kann ich mir nicht vorstellen. Ich lebe ja quasi davon 🙂

Aber es gibt auch Tage, an denen ich mein Handy laut­los stelle. Und in let­zter Zeit passiert das immer häu­figer. Mein Handy liegt auch mal auf dem Sofa und nicht immer direkt neben mir. Ich kann nicht jed­erzeit auf Nachrichten antworten. Das würde mich in den Wahnsinn treiben. Es gibt Tage, an denen ist das alles zu viel. Ich ver­suche im All­tag auch mal zwis­chen­durch fünfe ger­ade sein zu lassen und beant­worte die Nachrichten alle zusam­men in der Mit­tagszeit und dann wieder erst am späten Nach­mit­tag. Klar müssen Kun­den auch mal zwei bis drei Stun­den auf eine Antwort warten, aber anders ist das nicht regelbar.

Liebe Sab­rina, zum Thema Klam­ot­ten: Als Hun­de­men­sch macht man sich ja häu­figer auch mal dreckig.. Hast du extra Klei­dung dafür, die vor allem prak­tisch und bequem ist? Und unter­schei­det die sich stilmäßig von deiner „nor­malen“ Klei­dung? Oder bist du eher der Mei­n­ung, dass man ja alles waschen kann und gehst auch mit eher schicken Sachen in den Wald spazieren?

Die schicken Sachen sind nach und nach in der einen Hälfte des Klei­der­schranks ver­schwun­den und mit­tler­weile bes­timmt einges­taubt. Die nor­male All­t­agsklei­dung macht bei mir den Löwenan­teil aus. Ich kleide mich generell eher sportlich oder wie Guido Maria Kretschmer sagen würde “Casual”. Was dreckig wird, wird eben gewaschen. Ich trage im All­tag viel Jeans, da geht sowieso alles raus. Ein bequemes Shirt drüber und los gehts. Ich bin da eher unkom­pliziert und prak­tisch ver­an­lagt. Worin ich mich nicht wohl fühle, das trage ich nicht. Ich laufe ungern auf hohen Schuhen, sodass man mich quasi nur in Sneak­ers sieht.

Bevor Queen zu mir gekom­men ist, lief ich grund­sät­zlich schon etwas schicker rum, trug auch gele­gentlich Schmuck. Ich bin den ganzen Tag über mit den Hun­den zusam­men und wir sind viel draußen. Ich würde irre, wenn ich mich für jede Runde umziehen müsste. Daher trage ich haupt­säch­lich Sachen, die bequem sind und die man leicht waschen kann. Mein Schmuck beschränkt sich auf eine kleine Kette. Alles andere stört mich im All­tag meist.

Und ich liebe ja die Fotos von dem ganzen Spielzeug deiner Mädels! Wie viel haben die eigentlich? Machen die auch mal was kaputt, so dass du Dinge ersetzt oder bunkert ihr für schlechte Zeiten *zwinker* ?

Oh ja das ist ger­ade ein riesen Thema bei uns. Die bei­den haben ja neue Kör­bchen bekom­men und damit unser Wohnz­im­mer auch wieder nach Wohnz­im­mer und nicht nach einem Spiel­paradies für Hunde aussieht, habe ich mich entschlossen, die lieb­sten Spiel­sachen in einem kleinen Korb im Wohnz­im­mer zu lassen und den Rest auszusortieren.

Ins­ge­samt kom­men wir locker auf 300 Spiel­sache. Ich habe vor mehr als einem Jahr mal gezählt und kam auf 287. Die 300-Marke haben wir locker gek­nackt. Ich muss dazu sagen, dass wir auch sehr viel geschenkt bekom­men und ich mit­tler­weile gar kein Spielzeug mehr kaufe.

Kaputt gegan­gen ist hier noch nie etwas. Vielle­icht mal ein kleines Loch in einem Plüschspielzeug, aber das habe ich wieder genäht und fer­tig. In den näch­sten Tagen werde ich die riesen Kisten aus­sortieren und schauen, was ich noch ver­schenken, verkaufen oder spenden kann.

Du hast ja mit Queen und Püppi zwei Hunde, die auf mich total unter­schiedlich wirken. Gibt es für dich wiederum einen Unter­schied in der Aufmerk­samkeit und der Liebe für deine Hunde? Oder ist für dich alles gle­ich und gerecht verteilt?

Ich glaube, dass die Aufmerk­samkeit hier sehr gut verteilt ist. Generell drän­gelt sich Püppi gern in den Mit­telpunkt und ist auch sehr anhänglich, aber ich beschäftige mich in der Regel mit bei­den zusam­men. Außer Püppi geht zum Agility. Zum Dog­Dance geht Queen mit und in Püp­pis Pausen beschäftige ich mich mit ihr. Queen ist ein Hund, der gern auch mal seine Ruhe hat und gern allein in ihrem Korb schläft. Püppi hinge­gen ist da schon etwas kuschelbedürftiger und schläft auch gern bei uns im Bett.

Aber generell gehen wir zusam­men raus, machen zusam­men Nasen– und Kop­far­beit und spie­len auch zusam­men. Gekuschelt wir auch gemein­sam. Püppi ver­folgt mich zwar oft in der Woh­nung, was Queen gar nicht macht, aber das ignoriere ich in der Regel, weil ich ihr das gern abgewöh­nen möchte.

Obwohl beide wirk­lich sehr ver­schieden sind, bekom­men sie die gle­iche Aufmerk­samkeit und wie ich finde auch die gle­iche Liebe. Queen ist eher ver­hal­ten, was das Verteilen von Liebe bet­rifft. Püppi zeigt einem in jeder Sekunde, wie sehr sie einen liebt. Aber ich glaube, dass alles was von mir aus­geht, ziem­lich gerecht verteilt ist. Und das völ­lig unbe­wusst, weil ich mich gern mit bei­den beschäftige und weil ich beide gle­ich liebe.

Queen ist mein See­len­hund, mein ein und alles. Püppi ist wie ich als ich noch klein war. Irgend­wie passt die Kom­bi­na­tion von uns dreien sehr gut zueian­nder glaube ich 🙂

Ich bin der fes­ten Überzeu­gung, dass wir alle die Hunde bekom­men, die wir ger­ade zu dem Moment brauchen und die uns im Leben weit­er­brin­gen. Bist du zum einen auch dieser Mei­n­ung? Und wenn ja, welche Dinge hast du durch deine Hunde gel­ernt? Was spiegeln sie für dich und was habt ihr gemeinsam?

Ja auf jeden Fall. Queen hat mir gezeigt, was wirk­lich wichtig ist. Dass das Glück nicht in der Zukunft, son­dern im Hier und Jetzt liegt. Queen hat mir gezeigt, wie wertvoll Kleinigkeiten sind. Früher hat mich der Kauf einer neuen Hand­tasche glück­lich gemacht. Heute sitze ich mit meinen Hun­den am See und kön­nte nicht glück­licher sein. Sie hat mich geerdet und mir gezeigt, worauf es ankommt.

Püppi hat mir gezeigt, dass mein Leben nicht nur aus Sor­gen um Queen besteht. Sie hat mir gezeigt, dass man das Leben genießen sollte, genauso wie es ist. Püppi strahlt einen in jeder Sekunde an. Sie ist immer happy und steckt alles weg. Mit Püppi hat man das Gefühl, dass man jedes Prob­lem meis­tern kann. Und vor allem, dass das Leben nicht nur aus Sor­gen besteht.

Wovor fürcht­est du dich und was sind deine größten Sorgen?

Ich habe Angst, dass meinen Hun­den etwas zus­toßen kön­nte. Dass sie erkranken kön­nten und wir vor einem gesund­heitlichen Prob­lem ste­hen, welches wir nicht meis­tern kön­nen. Aber genauso habe ich Angst, dass meinen Lieb­sten etwas passieren kön­nte. Im ver­gan­genen Jahr ist meine Oma ver­stor­ben. Nicht plöt­zlich, weil sie krank gewe­sen ist, aber den­noch reißt es einem den Boden unter den Füßen weg. Ich habe lange gebraucht, um das zu ver­ste­hen. Habe es lange nicht wahrhaben wollen und lange gedacht, dass sie in ihrem Ses­sel sitzen würde, wenn ich jetzt zu ihr fahren würde. Ich bin immer noch dabei, es zu ver­ar­beiten. Das war das erste Mal, dass ich den Ver­lust eines Men­schen so bewusst erlebt habe. Daher weiß ich nicht, ob man das je ver­ar­beiten wird.

Ich habe Angst vor Ver­lus­ten, Angst vor Verän­derun­gen und ich mache mir Sor­gen, dass in meinem Leben etwas passieren kön­nte, dass ich nicht meis­tern kann.

Bist du zufrieden mit deinem Leben so wie es aktuell ist oder gibt es etwas, was du rück­blick­end anders machen würdest?

Ja, das bin ich. Ich habe zwei tolle Hunde, einen lieben Fre­und, der mir in allem, was ich tue, den Rücken stärkt. Ich habe ganz liebe Eltern, die immer da sind und mich immer unter­stützen. Einen lieben Opa, der immer da ist und tolle Fre­unde. Ich habe einen Job, der mich glück­lich macht und kann sein, wer ich bin. Was will man mehr?

Ob ich rück­blick­end etwas anders machen würde? Ja wahrschein­lich schon. Ich denke nicht, dass ich mich noch ein­mal einem Juras­tudium stellen würde. Es ist cool, die bei­den Exa­men im Sack zu haben, aber noch ein­mal würde ich das nicht machen. Ich musste mich nicht dadurch quälen, ganz im Gegen­teil. Ich habe nur lei­der erst im Referan­dariat gemerkt, dass Jura nicht “das Ding” für mich ist. Keine Frage, es ist cool, Jurist zu sein. Es gibt mit Sicher­heit lang­weiligere Jobs, aber ich würde es halt schlicht nicht noch ein­mal machen.

Worauf bist du so richtig stolz?

Stolz ist ein starkes Wort. Stolz hat für mich immer etwas mit Leis­tung zu tun und darüber möchte ich mich nicht definieren. Ich bin kein leis­tung­sori­en­tierter Men­sch und ich beurteile nie­man­den danach, was er erre­icht hat.

Aber um doch etwas zu der Fra­gen sagen zu kön­nen, for­muliere ich es mal so. Ich bin stolz darauf, dass ich ziel­stre­big bin und mich nicht unterkriegen lasse. Bin stolz darauf, dass ich noch nie aufgegeben habe. Und ich bin stolz auf Queen und Püppi. Dass sie zwei ganz tolle Hunde sind wir eine ganz tolle Bindung zueinan­der haben.

Wo möcht­est du — sowohl mit deinem Blog als auch den Hun­den — in fünf und dann zehn Jahren sein?

Ob es diesen Blog in fünf Jahren noch gibt, weiß ich nicht. Solange ich Freude an dem Blog habe, schreibe ich weiter. Wird es irgend­wann zu einer Last, höre ich auf.

Ich selbst hoffe, dass ich in fünf Jahren immer noch meine bei­den Fell­nasen an meiner Seite habe. Ich hoffe, dass wir mit­tler­weile in einem Haus mit Garten leben und ich dort einen Verkauf­s­raum für Glück­shund eröff­nen kann 🙂 Sowieso träume ich von dem Gedanken, einen eige­nen Laden aufzu­machen. Vielle­icht bin ich dann ja sogar ver­heiratet 😀 Oder erwachsen? 😀

Was würde mich an dir überraschen?

Diese Frage stammt von Nicole und da sie mich wirk­lich sehr gut kennt, weiß ich nicht, ob ich sie noch mit irgen­det­was über­raschen kann 🙂

Ich glaube im Großen und Ganzen, dass ich schon genauso bin, wie man mich hier ken­nen lernt. Ich erzähle frei Schnauze, was ich denke und daher weiß ich nicht, ob tat­säch­lich jemand über­rascht wäre, wenn er mich tre­f­fen würde.

Aber um das mal ganz all­ge­mein zu formulieren:

Ich glaube, viele Men­schen wis­sen nicht, wie oft ich an sie denke. Wie dankbar ist für vieles bin und dass ich wirk­lich zu schätzen weiß, was man für mich getan hat und wie man mich unter­stützt. Ich glaube, dass ich oft sehr “locker” rüberkomme, das aber gar nicht bin. Ich bin glaube ich sen­si­bler, als man von mir denkt und ich denke mehr nach, als manch einer glauben würde.

Bist du abergläubisch? 

Ich lese weder mein Horoskop noch weiß ich, was für ein chi­ne­sis­ches Sternze­ichen ich habe. Ich weiß nicht, ob es schlecht ist, wenn eine schwarze Katze von links oder rechts die Straße über­quert. Ich habe keinen Glücks­bringer, den ich bei mir trage. Nein, ich glaube ich bin nicht aber­gläu­bisch. Eine liebe Fre­undin von mir ist sehr aber­gläu­bisch, kennt sich mit Sternze­ichen sehr gut aus und hat mir ein­mal erzählt, dass es etwas ganz bes­timmtes bedeutet, wann genau man geboren ist. Es gibt auch Seiten im Inter­net, auf denen man Geburts­da­tum und –Zeit eingeben kann und dann findet man einen lan­gen Text, der etwas über den­jeni­gen sagen soll.

Ich fand ihre Begeis­terung für dieses Thema faszinierend und wir haben lange darüber gesprochen. Da mag auch etwas dran sein und man kann auch sicher bes­timmten Sternze­ichen bes­timmte Eigen­schaften zuord­nen. Aber ich habe mich noch nie aus Eigenini­tia­tive damit auseinandergesetzt.

Welche Erfahrung hat dein Leben verändert?

Den größten Ein­fluss auf mein Leben hatte wohl die Zeit in der Tanzschule. Als kleines Pum­melchen habe ich ange­fan­gen. Wurde ganz hin­ten in die let­zten Reihe gestellt. Von dort aus habe ich mich in die erste Reihe getanzt. Mehr als zehn Jahre war ich in der Tanzschule und hatte rück­blick­end eine tolle Zeit.

Aufge­hört habe ich kurz vor dem Abitur als Vizewelt­meis­terin im Street Dance / HipHop. Dieser Titel war für mich und meine Gruppe eine tolle Erfahrung und ich glaube es war richtig, an dieser Stelle aufzuhören.

Die Zeit dort hat mir gezeigt, dass man alles schaf­fen kann, wenn man die richtige Mis­chung aus Wil­len­skraft und Diszi­plin mit­bringt. Man kann es packen, wenn man es will und hart genug dafür arbeitet.

Wenn ich in deinen Kühlschrank schauen würde: Was wäre dort wirk­lich immer drin?

Wirk­lich immer im Kühlschrank befinden sich neben den typ­is­chen Sachen wie Milch, Marme­lade und Käse in jedem Fall Almighurts. Ich bin völ­lig süchtig nach diesen Dingern und die gesamte Kühlschrank­tür ist voll mit den kleinen Töpfen 🙂 Außer­dem liegt immer Leber­wurst im Kühlschrank für Queen und Püppi.

Vie­len Dank meine Lieben für diese tollen Fra­gen. Ich danke euch auch, dass ihr Teil dieser Blo­greihe gewe­sen seid. Jetzt macht “Kör­bchenge­flüster” erst ein­mal eine kleine Pause, doch ich habe schon den ein oder anderen im Kopf, den ich auch gern noch mit meinen Fra­gen löch­ern würde 🙂 

Über den ungeliebten Konkurrenzkampf

Ich hasse Konkur­ren­zkampf. Ganz ehrlich. Ich habe noch nie jeman­den als Konkur­renz ange­se­hen. Weder in der Schule noch auf Wet­tkämpfen in der Tanzschule. Und auch jetzt als Blog­gerin sehe ich nie­man­den als Konkur­renz an.

Warum auch?

Wir sind alle so unter­schiedlich. Wir haben nicht nur unter­schiedliche Hunde, son­dern auch völ­lig unter­schiedliche The­men. Während der eine gerne backt und für seine Hunde kocht, schreibt der näch­ste gern über Hun­de­sport, gibt Erziehungstips oder schreibt eher im Bere­ich Gesundheit.

Als ich ange­fan­gen habe zu bloggen, wusste ich noch nicht wo der Weg hin­führen würde. Die Zahl der Hun­de­blog­ger war deut­lich über­schaubarer. Dadurch kam der Gedanke, möglichst viele Blogs zu lesen, sich möglichst viel zu ver­net­zen. Es gab eine kleine aber feine Face­book­gruppe, in die alle Hun­de­blog­ger unter sich ihre neuen Artikel hochlu­den. Man ver­passte nichts.

Heute ist das anders. Die Blogs sprießen aus dem Boden wie Unkraut. Ja ich habe das fiese Wort benutzt. Ich kann nicht allen fol­gen und will ich auch gar nicht. Einige Blogs sind inter­es­sant, viele hil­fre­ich und einige auch amüsant. Andere eben nicht.

Mit­tler­weile folge ich nur noch weni­gen Blogs, weil ich schlicht den Überblick ver­loren habe und weil einige Blogs mich auch nicht interessieren.

Doch ich bin mir sicher:

Wir alle haben unseren Platz. Wir alle haben eine kleinen Platz, in den wir passen. Ich für meinen Teil habe mit dem Tier­recht einen Platz gefun­den. Manch einer hat sich auch in diesem Bere­ich ver­sucht, aber man sollte schon Jurist sein, um bei diesem Thema aus­sagekräftige Texte schreiben zu kön­nen. Ich würde ja auch keine Texte über Ernährung oder Tier­medi­zin schreiben.

Ich schreibe eben­falls über unseren All­tag, erzähle vom Hun­de­sport oder stelle neue Pro­dukte vor. Auf meine eigene Weise und in meinem eige­nen Stil. Blogs sind wie Bücher. Entweder man mag den Stil oder man mag ihn eben nicht. Durch den eige­nen Schreib­stil und die ver­schiede­nen The­men ist jeder Blog einzigartig.

Konkur­ren­z­denken ist hier völ­lig deplatziert.

Doch auch wenn man denkt, dass man sich aus dem Konkur­ren­zkampf raushal­ten kön­nte, so holt er einen doch immer wieder ein.

Bei Glück­shund ist es ger­ade soweit.

Ich per­sön­lich habe für mich schon vor langer Zeit beschlossen, nicht nach rechts oder links zu blicken.

Ich folge keinen anderen Shop, die ähn­liche Artikel anbi­eten. Dies ist eine ganz bewusste Entschei­dung. Ich möchte mich abgren­zen, mich nicht inspiri­eren lassen und mich nur auf meine Arbeit konzentrieren.

Die meis­ten Pro­dukte sind in Zusam­me­nar­beit mit meinen Kun­den ent­standen. Das Schnüf­felmem­ory und die Jack­en­taschen­beu­tel waren Kun­denideen. Die Out­do­ordecke ist auf meinen Mist gewach­sen und die Gas­si­tasche ent­stand nach einer Umfrage und eini­gen geziel­ten Kundenbefragungen.

Ich für meinen Teil kann sagen: ich bin mit mir im Reinen. Ich habe nie­man­dem etwas  nachgemacht oder mich inspiri­eren lassen. Klar gibt es über­all Fut­ter­beu­tel mit Kun­stleder­bo­den und jede fün­fte Tasche bei Insta­gram sieht meiner Gas­si­tasche ähn­lich. Das liegt aber zum Einen daran, dass die Kun­den sich die Pro­dukte so gewün­scht haben und zweit­ens habe ich die Pro­dukte auf meine Weise verfeinert.

Ich benutze zum Beispiel fast über­all ganz bes­timmte beschichtete Baum­wolle, die kein anderer hat, weil es die in ganz Deutsch­land eben nur in einem einzi­gen Laden in dieser Qual­ität gibt. Das macht das ein oder andere Pro­dukt vielle­icht ein paar Euro teurer, aber einzi­gar­tig. Und ich bin mir sicher, dass sich Qual­ität auszahlt und am Mate­r­ial zu sparen kommt für mich nicht in Frage.

Doch immer häu­figer werde ich von Kun­den darauf ange­sprochen, dass bes­timmte Shops meine Artikel nach­machen wür­den. Das ist schade und macht mich wütend. Erst heute ist es wieder dazu gekommen.

Mit­tler­weile geht es immer weiter. Viele kleinere Shops ver­suchen sich gegen­seitig zu unter­stützen, doch der Konkur­ren­zkampf wird immer schlim­mer. Mit dem ein oder anderen wird plöt­zlich nicht mehr zusam­mengear­beitet, weil der Shop einem bes­timmten anderen auf Face­book oder Insta­gram folgt. Das ist kindisch, bescheuert und armseelig.

Ich will mit all dem nichts zu tun haben. Ich will mich daraus halten.

Doch das fällt mir zunehmend schw­erer, denn auch ich bin Teil dieses Konkur­ren­zkampfes. Bes­timmten Shops, die mir fol­gen, wurde eine Zusam­me­nar­beit ver­weigert, eben weil sie mir fol­gen. Was soll das? Ich habe nie jeman­dem geschadet, immer mein eigenes Ding gemacht.

Ich hoffe, dass dieser Artikel von den richti­gen Per­so­nen gele­sen wird, daher möchte ich das Ende nutzen, um etwas ein für alle Mal deut­lich zu machen:

Ich konzen­triere mich nur auf meinen Shop. Alle meine Artikel stam­men entweder aus meiner Feder oder sind Wün­sche oder Ideen meiner Kun­den gewe­sen. Wer meiner Seite folgt weiß, wie oft ich Umfra­gen mache und einige Kun­den wur­den von mir schon ganz gezielt nach ihrer Mei­n­ung und nach ihren Vorstel­lun­gen befragt.

Wenn ihr meint mir etwas nach­machen zu müssen, dann nur zu. Was Glück­shund aus­macht, das macht eben nur Glück­shund aus. Konzen­tri­ert euch auf euer Ding und findet einen eige­nen Weg.

Wer nur in die Fußstapfen anderer tritt, hin­ter­lässt keine eige­nen Fußspuren.

Von Gassitaschen und Sommerdecken

In den let­zten Wochen war es ganz schön ruhig hier auf dem Blog. Das liegt nicht daran, dass wir uns in die Som­mer­pause ver­ab­schiedet haben, denn eine solche woll­ten wir gar nicht machen. Irgend­wie ist nur aktuell ganz schön viel los 🙂 An dieser Stelle auch noch ein­mal ein “Dan­keeeee” an alle, die bisher beim Kör­bchenge­flüster mit­gemacht haben, denn ohne euch wäre es hier noch ruhiger als es ohne­hin schon ist.

Heute möchte ich die Zeit nutzen und euch erzählen, was bei uns momen­tan so los ist.

Um das Wichtig­ste vor­weg zu nehmen:

Den Wuf­fels geht es super.

Queen ist richtig fit und happy. Ich habe das Gefühl sie wird immer wilder. Andere wer­den im Alter ruhiger, aber Queen wird immer verrückter 🙂

Püppi ist zur Zeit läu­fig, aber sie kommt damit gut zurecht und sie ist sehr sauber. Man merkt es eigentlich gar nicht. Lei­der ist in den let­zten zwei bis drei Wochen beim Dog­Dance ein kleiner Still­stand einge­treten, da Püppi sehr schlecht gefressen hat und sich mit den Leck­erlis beim Trick­sen den Bauch voll geschla­gen hat. Der Napf bliebt unberührt und so habe ich ver­sucht, alles andere zu reduzieren. Lei­der gehörten auch die Leck­erlis für die Tricks dazu. Trotz dass wir schon die kleinen aus der Back­matte nehmen, ist sie nach zehn Minuten üben quasi satt 😀 Das ist der Nachteil bei kleinen Hunden.

Püppi hat die Umstel­lung auf Barf nicht gut mit­gemacht. Sie mochte es schlicht nicht fressen. Leicht anzubraten ging vielle­icht für einen Tag gut. Dann war auch das nicht mehr gewollt. Das war wirk­lich eine blöde Zeit, denn wir mussten kom­plett auf Leck­ereien zwis­chen­durch verzichten. Queen dem­nach ja auch. Ich kann ja schlecht ihr etwas geben und Püppi nicht. Zudem fiel — wie schon erwähnt — das Trick­sen weg und lei­der dann auch noch die Such­spiele unter­wegs. Let­z­tendlich waren wir so weit, dass Püppi unter­wegs zum Teil an die Leine musste, weil sie ver­sucht hat ihren Hunger mit Hasenköt­teln zu stillen.

Die wird schon irgend­wann fressen” hat uns lei­der so sehr eingeschränkt, dass ich nach zwei Wochen aufgegeben hat. Püppi wird nun ihr heiß geliebtes Hirten­gold bekom­men und Queen wird gebarft. Queen hatte sich nach weni­gen Tagen sehr gut dran gewöhnt und macht ihren Napf täglich leer. Sogar Fisch wird mit­tler­weile gefressen, voraus­ge­setzt er wird mit anderem Fleisch gemis­cht, aber das ist ja kein Problem.

Ich hoffe, dass nun wieder Nor­mal­ität im Schä­fi­haus einkehrt.

Anson­sten nimmt der Shop zur Zeit den Löwenan­teil meiner Zeit in Anspruch.

Hier gibt es gle­ich zwei neue Pro­dukte, die man sich auch nach eige­nen Wün­schen zusam­men­stellen kann. Ich finde es immer super, Kun­den­wün­sche umset­zen zu kön­nen, doch natür­lich nimmt das auch mehr Zeit in Anspruch als wenn es nur die fer­ti­gen Mod­elle geben würde. Und wo wir schon beim Thema sind, stelle ich euch diese bei­den ein­fach mal vor.

Zum einen gibt es neben den bekan­nten Kuscheldecken nun auch Som­merdecken im Shop. Diese wer­den haupt­säch­lich im Patch­work­stil genäht und sind — wie ich finde — ein­fach traumhaft schön. Die Rück­seite besteht aus hochw­er­tigem Polarfleece. Dieser macht die Decke schön kuschelig.

Zum anderen gibt es endlich eine super Gassitasche.

Die Gas­si­tasche ist der per­fekte Begleiter für tolle Gas­sirun­den. Die kleine Tasche bietet mit ihren 22 x 25 cm aus­re­ichend Platz für alles Notwendige, ist schön leicht und nicht zu groß. Die Tasche wird mit einem Kun­stleder­bo­den abge­setzt und mit einem Magen­t­knopf ver­schlossen. Im Inneren befindet sich beschichtete Baum­wolle, sodass auch Leck­erlis oder benutztes Spielzeug trans­portiert wer­den kön­nen. Die beschichtete Baum­wolle kann ganz ein­fach abge­waschen wer­den und ist so immer sauber. Im Inneren befinden sich zwei kleine Taschen. Hier passt zum Beispiel euer Smart­phone rein oder eine Rolle Kotbeutel.
Die Tasche wird mit einer hüb­schen Baum­wol­lko­rdel verse­hen. Diese Kordel ist schön weich und schnei­det nicht ein.
Zudem ver­fügt die Tasche über eine kleine Lasche, an der ein Kara­bin­er­haken anbracht wird. Man kann die Tasche so an der Hose oder Jacke befes­tige, sodass sie nicht nach vorne schlägt, wenn man sich bückt. Zudem kann man dort einen Fut­ter­beu­tel oder Jack­en­taschen­beu­tel anbrin­gen. Dieser kann entweder vor der Tasche hän­gen oder in die Tasche gehangen werden.

Aktuell ist der Tasche immer schnell ausverkauft, weil ich haupt­säch­lich Kun­den­wün­sche erstelle und gar nicht dazu kom­men, den Shop aufzufüllen. Aber ein paar sind immer im Shop erhältlich.

Den Shop findet ihr übri­gens hier.

Und hier könnt ihr euch die Pro­dukte selbst zusammenstellen.

So nun wisst ihr, was wir so in den let­zten Wochen getrieben haben. Ich hoffe, nun wieder mehr Zeit für den Blog zu finden. Habt ihr The­men, die euch inter­essieren? Oder Fra­gen, wie wir euch beant­worten sollen? Dann immer ab in die Kom­mentare damit 🙂

Körbchengeflüster — der Mensch hinter dem Blog — heute: Les Wauz

Heute habe ich ein ganz tolles Inter­view für euch. Denn die liebe Rebecca vom großar­ti­gen Hun­de­blog Les Wauz stand mir Rede und Antwort. Rebecca und ich haben uns im ver­gan­genen Som­mer in Berlin ken­nen gel­ernt und ich kann euch sagen: Rebecca ist echt lustig 🙂 Ich habe mich wahnsin­nig gefreut, dass sie bei der Blo­greihe Kör­bchenge­flüster mit­gemacht hat.

Aber nun möchte ich euch das Inter­view nicht länger vorenthalten:

Wenn ich an deinen Blog denke, kom­men mir als erstes Artikel wie der große Test von Dör­rauto­maten oder der Test rund um die ver­schiede­nen Hun­de­bürsten in den Sinn. Nun wird es per­sön­lich. Ist das ein Prob­lem für dich?

Ganz im Gegen­teil, das ist für mich ein großes Kom­pli­ment! Denn dann ist ja bei dir hän­genge­blieben, dass du bei mir Infos und Tests zu wichti­gen Hun­de­the­men bekommst. Das ist doch super. 🙂
Genauso ist dann wohl bei dir angekom­men, dass ich nicht nur einzelne Pro­dukte aus­lobe, son­dern genauer hin­schaue und ver­suche, meine eigene Suche nach der „per­fek­ten“ Bürste, dem halt­baren Dör­rauto­maten (der erste ist mir ja schön weggeschmolzen 😛 ), dem ide­alen Fut­ter für Pixie etc. auf meinen Blog zu übertragen.

Deshalb kooperiere ich auch immer weniger mit Unternehmen, da ich eben nicht nur ein Pro­dukt testen und darüber schreiben möchte. Jeder Hund und Hun­debe­sitzer ist anders und hat unter­schiedliche Bedürfnisse.
Deshalb möchte ich immer eine Band­bre­ite von Pro­duk­ten anbi­eten, die Unter­schiede im Nutzen oder Preis zeigen aber den­noch gle­icht gut sind, damit jeder das Richtige für sich findet.

In den sel­tensten Fällen kann dies ein einzelnes Pro­dukt eines Koop­er­a­tionspart­ners vere­inen. Daher gehe ich – je länger ich den Blog führe – immer weniger Koop­er­a­tio­nen ein, da die meis­ten Fir­men ein Prob­lem damit haben, dass ich auch ihren Wet­tbe­werb abbilden möchte. Aber anson­sten nützt es dem Leser ja nichts, weil er keinen Ver­gle­ich hat.

War es schon immer dein Plan, dass dein Blog haupt­säch­lich als Rat­ge­ber aufge­sucht wird?

Ehrlich gesagt, hatte ich nie einen wirk­lichen Plan für meinen Blog. „Les Wauz“ wurde von mir ges­tartet, weil ich ein abso­lut blauäugiger Erst-Hundebesitzer war und von Hun­den null Ahnung hatte.
Gle­ichzeitig habe ich nir­gendwo wirk­lich hil­fre­iche Infos gefun­den. Deshalb habe ich auf Les Wauz eben meine Erken­nt­nisse und Recherchen in Artikeln gesammelt.

Es ist bis heute noch so: Wenn ich was Neues gel­ernt hab, wird es auf Les Wauz „ver­wurstet“. Unsere The­men hat dann wiederum das Zusam­men­leben mit Pixie vorgegeben.

Die Terrier-Madame wird zum Beispiel von uns (und auch meiner Tierärztin mit einem Augen­zwinkern) liebevoll als „Mon­tagshund“ beze­ich­net, da sie ständig irgendwelche Wehwechen hat. Und lei­der auch immer wieder Magen-Darm-Probleme. Daher hat Les Wauz einen Gesund­heitss­chw­er­punkt bekom­men. Das war null geplant, aber hat sich eben ein­fach ergeben. Wann immer Pixie etwas „Neues“ hatte, ich wieder zur Tierärztin gepil­gert bin, dieser ein Loch in den Bauch gefragt und dann Zuhause dazu recheriert habe, wurde daraus ein neuer Artikel.

Ein weit­erer Schw­er­punkt ist eben auch die Ernährung gewor­den, da Pixie unglaublich mäke­lig ist. Ich musste mich zwangsweise mit der Qual­ität der unter­schiedlichen Nassfutter-Marken beschäfti­gen, da ich her­aus­finden wollte, welches Fut­ter was enthält und wirk­lich gut für sie ist. Denn ich habe gehofft, dass ein besseres Fut­ter ihr vielle­icht auch besser schmeckt, was ganz gut funk­tion­iert hat.

Somit ist unsere Nis­che als Ratgeber-Blog ein­fach ganz natür­lich gewach­sen. Sowas kann man auch nicht wirk­lich pla­nen, glaube ich.
Und ich bin ganz ehrlich: Wann immer mir ein Leser schreibt, dass er durch unsere Artikel und Infos zum Beispiel das Fut­ter seines Hun­des umgestellt hat und dieser seit­dem ein glänzen­des Fell bekom­men hat, oder aktiver gewor­den ist, keinen Mundgeruch mehr hat und ein­fach wie aus­gewech­selt ist, grinse ich für den Rest des Tages wie blöd vor mich hin, weil es mich sooo glück­lich macht, dass ich etwas im Kleinen verän­dern konnte!

Der Gedanke, dass der „Kram“, den ich dig­i­tal fab­riziere, für einen Hund eine Verbesserung gebracht hat, ist für mich das Allerschönste.
Ich denke immer mal wieder ans Aufhören, weil Les Wauz so unglaublich viel Zeit ver­schlingt, mich echt Energie und automa­tisch auch Geld kostet. Aber das Feed­back meiner Leser ist für mich immer wieder der Motor den Blog weiterzuführen.
Ver­steh’ mich nicht falsch: Ich will mich hier jetzt über­haupt nicht beweihräuch­ern und feiern. Ich glaube, dass all wir Blog­ger eine eigene Funk­tion haben und Les Wauz hat eben seine als Rat­ge­ber gefunden.

Wie wichtig sind dir Begriffe wie Google-Ranking oder SEO?

Da ich ja — wie du und einige meiner Leser wis­sen — in der dig­i­talen Werbe-Branche arbeite und mich auch mit dem Thema „Con­tent Mar­ket­ing“ viel auseinan­der setze, wende ich natür­lich mein Job-Wissen auf „Les Wauz“ an. Und da gehören SEO und die Hin­ter­gründe von Google zum täglichen Brot.
Genauso wie du viele The­men auf deinem Blog aus rechtlicher Sicht betra­cht­est, kann ich auch diese „zusät­zliche Brille“ durch meinen Job-Hintergrund gar nicht ablegen.

Wenn ich schreibe, dann achte ich natür­lich aktiv auf ein paar Punkte, mit denen ich die Chance für den Artikel verbessere, dass er höher auf Google ger­ankt wird.
Aber es reicht eben nicht aus, dass ein Artikel „SEO-optimiert“ ist. Dann kön­nte das ja jeder! Die User müssen auch wirk­lich viel Zeit auf meinem Blog und meinen Artikeln ver­brin­gen, sich länger durch Artikel klicken und mit diesen beispiel­sweise durch Kom­mentare und Shares inter­agieren, damit der Artikel weiter oben bei der Google-Suche geführt wird. Google achtet mehr auf Qual­ität beim Con­tent, als auf faule SEO-Tricks denn je.

Mir ist es wichtig, dass die User meine Infos bei Google schnell und ein­fach finden, wenn sie sie brauchen. Ger­ade wenn der Hund krank ist, ist man ja für klare und umfassende Infos total dankbar! Und wenn du in Sorge um deinen Hund bist, hast du auch keinen wirk­lichen Bock drauf stun­den­lang Foren zu durch­forsten und dann doch keine wirk­liche Antwort zu bekommen.
Deshalb finde ich SEO und Google echt wichtig.
Wenn keiner meine Artikel findet, dann ste­hen sie ja ziem­lich sinn­los im Netz rum. 😉

Ist Pixie ein Wun­schhund? War alles geplant oder kam es eher spontan?

Solange ich denken kann, habe ich mir einen Hund gewün­scht. Aber es war in meiner Kind­heit nie möglich und hat sich danach auch nicht ergeben. Deshalb ist sie defin­i­tiv ein Wun­schhund, aber geplant war da gar nix.
Mein Fre­und und ich haben immer wieder über „unseren Hund“ gesprochen. Aber als ich an einem Freitag-Abend vor knapp sechs Jahren ein­fach mal „Jack Rus­sell Ter­rier“ und Ham­burg bei Google eingegeben habe, wollte ich ein­fach nur schauen, was es so in meiner Gegend zu dem Thema gab.
Doch als mich dann plöt­zlich Pixie anschaute, wusste ich, dass das da mein Hund ist. Ich war wie ver­hext! Und ja, ich habe sie über Ebay-Kleinanzeigen bekom­men, was ich bis heute gruselig finde. Doch sie musste ja irgend­wie zu mir finden. 😉
Sie war ja auch ein „Sec­ond Hand“-Hund und kein Welpe! Ich finde es schlimm, wie „Ver­mehrer“ (das sind ja keine Züchter!) auf Ebay-Kleinanzeigen unter meist schlim­men Umstän­den Welpen „verticken“. Das gehört echt ver­boten, dass dort mit den Hun­den wie mit einer Ware umge­gan­gen wird.

Der Hin­ter­grund bei Pixie war der, dass ihre Terrier-Mutter war ein Biest son­der­gle­ichen ist und sie Pixie seit ihrer ersten Läu­figkeit ständig gebis­sen hat (als ich sie bekam hatte sie zahlre­iche Wun­den am Hals) und sie aus dem Rudel vertreiben wollte.
Aber das ging eben nicht, wenn alle in einem Haushalt wohnen.
Es kommt wohl schon regelmäßig vor, dass die Müt­ter ihre Töchter wegekeln wollen, aber die Züchter haben sich dies lei­der viel zu lang angeschaut bis sie endlich einge­se­hen haben, dass sie ein neues Zuhause braucht.

Deshalb also die Pixie-Anzeige auf Ebay-Kleinanzeigen.
Und zum Thema „geplant“: Ich habe Pixie am Freitag-Abend ent­deckt, sie Mittwoch Abend besucht (sie saß die kom­plet­ten zwei Stun­den zit­ternd unter einem Couch-Tisch und sie tat mir so leid! Ich wusste, dass ich sie dort so schnell wie möglich raus­holen musste) und am Sam­stag Mit­tag darauf hatte ich plöt­zlich einen Hund. Hier erzähle ich auf Les Wauz die kom­plette Geschichte wie Pixie zu uns gekom­men ist, wer sie gerne lesen möchte. 🙂

Ein Leben ohne Hund? Wäre das für dich denkbar?

Nein, abso­lut nicht. Ich war schon viel zu lange „ohne Hund“. Ab jetzt wer­den mich defin­i­tiv immer min­destens einer wenn nicht vielle­icht sogar mehrere Hunde durch mein Leben begleiten.

Hast du eine Schwäche für Jack Rus­sell Terrier?

Abso­lut! Mein Fre­und lustiger­weise genauso. Da waren wir uns sofort einig. Ich finde es faszinierend wie eigensin­nig und toll bek­loppt diese Hunde sind. Sie sind so robust, unfass­bar wil­lensstark (Pixie testet immer noch häu­fig meinen Dick­kopf!), energiege­laden und über­schätzen sich durchge­hend in allem was sie tun und sind. Deine Püppi wirkt für mich da übri­gens ganz ähn­lich, auch wenn sie eine kom­plett andere Rasse ist. Deshalb finde ich Püppi aus der Ferne auch so toll!
Es ist bis heute so: Wann immer ich einen Jackie sehe, hüpft mein Herz.


Sicher­lich nicken sich Hun­debe­sitzer mit der­sel­ben Hun­derasse immer beson­ders fre­undlich zu. Weil man eben „etwas gemein­sam“ hat.
Wenn man sich jedoch unter Terrier-Besitzern trifft, kommt es mehr zu einem gemein­samen Augen­rollen, wenn man kurz über die Hunde spricht.
„Ist ihrer auch „so“?
„Ein Arschloch meinen Sie? Ja total!“
„Ter­rier kommt eben von Terror.“
„Hach ja, es sind ein­fach soooo tolle Hunde!“
„Ich bin auch immer noch so ver­liebt!“ und dann trennt man sich lächelnd.
Ich denke, dass man als Terrier-Besitzer ein biss­chen bek­loppt sein muss, um sich mit so einem Hund das Leben zu teilen. Wenn ich bespiel­sweise anderen Leuten erzähle, dass ich einen Jack-Russell-Terrier habe, kommt dann total oft als Antwort „Oh GOTT!“

Und häu­fig sagen mir Fre­unde auch, dass Pixie und ich so viel gemein­sam haben. Ich weiß dann immer nicht, ob das ein Kom­pli­ment oder eine Belei­di­gung ist, denn ich bin defin­i­tiv nicht so süß wie sie und habe keine braunen Mandelaugen. 😉

Aus deinem Blog wis­sen wir, dass Pixie ein ängstlicher Hund ist. Wie gehst du damit um?

Wie ich schon erzählt habe, hat Pixie ihre kom­plette „Prägezeit“ bei ihren Züchtern ver­bracht. Da diese jedoch planten mit ihr zu züchten, haben sie — warum auch immer — mit Pixie über­haupt kein Welpen­train­ing gemacht. Sie war stuben­rein, aber das war’s!
Sie kan­nte keine frem­den Hun­derassen ausser Ter­rier und Doggen. Alle anderen Hunde waren eine Bedro­hung. Män­ner haben ihr soviel Angst gemacht, dass sie teil­weise unter sich gepieselt hat. Sie hatte panis­che Angst vor Kindern, da es wohl mal Kinderbe­such gegeben hat, aber diese offen­sichtlich für Pix­ies Geschmack zu wild gewe­sen sein müssen. Und und und… die Liste ist unendlich!

Als ich ganz naiv gefragt habe, woran sie gewöhnt wurde und ob sie mal einen Aus­flug in eine Einkauf­s­pas­sage gemacht haben, in ein Café oder ob sie es kennt, dass ein paar mehr Men­schen um sie herum sind, bekam ich die Antwort „Ja, wir waren mit ihr beim Griechen!“ Mein dummes Gesicht kannst du dir vorstellen! Und dieser Hund musste nun mit mir in die Großs­tadt Ham­burg ziehen. Von heute auf mor­gen. Schockschwerenot!
Eins ist für mich aber schon immer klar gewe­sen: Ich bin mir abso­lut sicher, dass Pixie so oder so von Geburt an ein ängstlicher Hund war. Sie hat immer die Ten­denz das Schlimm­ste in einer Sit­u­a­tion zu sehen und nicht das Gute.
Alles Fremde bedeutete bei ihr immer erst­mal Angst bis sie vom Gegen­teil überzeugt wird.
Aber die Tat­sache, dass sie mit Nichts kon­fron­tiert wurde und bei ihr mit 10 Monaten die Prägephase kom­plett ungenutzt ver­strichen war, hat ihr den Ein­stieg bei mir natür­lich noch mehr erschwert.

Wir haben bei Null ange­fan­gen. Eigentlich eher bei Minus 10. Und die Angst saß noch oben drauf.
Meine erste Trainerin nan­nte Pixie ganz liebevoll den „Kasper Hauser-Hund“. Ich habe erst nach Jahren erfahren, dass dies das soge­nan­nte „Depri­va­tion­ssyn­drom“ ist und es sogar Lit­er­atur dazu gibt. Was hätte mir dies geholfen! Damals war ich ein­fach nur kom­plett überfordert.
Als Pixie einge­zo­gen ist, hatte sie wirk­lich vor jedem und allem Angst und alles was ihr Angst gemacht hat, wurde mit voller Energie ange­bellt. Ich hatte also einen Hund an meiner Seite, der ständig explodierte. Über­haupt nicht zu beruhi­gen war. Und null einzuschätzen. Jeder Spazier­gang war ein Spießrutenlauf.
Es gab nie eine ruhige Runde, es sei denn wir sind im Nichts gelaufen wo keiner war. Aber finde mal solche Orte in einer Großs­tadt. Es war alles Stress. Pixie ver­traute mir nicht und ich kon­nte sie (noch) nicht lesen und wusste nicht, wie ich ihr helfen konnte.
Aber ich hatte zwei fan­tastis­che Trainer­in­nen, denen ich alles ver­danke. Und mit ganz viel Geduld (von der ich über­haupt keine habe, aber man bekommt ja immer den Hund den man braucht) Ruhe, Liebe und Leck­er­lies kann ich tat­säch­lich behaupten, dass wir an guten Tagen kom­plett entspan­nte Spaziergänge machen und Pixie inzwis­chen eher neugierig durchs Leben läuft und es auch immer häu­figer zu pos­i­tiven Hunde-Begegnungen kommt.
Sie läuft durch Ham­burg wie eine richtige Ham­burger Göre und ob Elb­strand, Alster oder Neuer Wall: inzwis­chen bleibt sie cool.

Ich hätte mir vor fünf Jahren niemals erträumt, wie weit wir jetzt sind. Aber eins ist klar: mit so einem ängstlichen Hund hört das Train­ing niemals auf. Deshalb gibt es auf Les Wauz zum Thema „Der ängstliche Hund“ auch so viele Artikel. 😉 Ich möchte anderen Hun­debe­sitzern Mut machen. Denn es wird wirk­lich besser und man darf seinen Hund niemals aufgeben.

Auf was würdest du achten, wenn du dir wieder einen Hund in dein Leben holen würdest?

Wir liebäugeln tat­säch­lich immer wieder mit einem Zweit-Hund. Aber aktuell suchen wir erst­mal nach einem Haus mit Garten welches etwas weniger zen­tral in Ham­burg liegt. Und erst dann machen Tagträume zu einem Zweit-Hund wirk­lich Sinn.

Und um auf deine Frage zurück zu kom­men: am Aller­wichtig­sten wäre es mir, dass Pixie den zweiten Hund mag und es bei den Bei­den passt. Ich bin davon überzeugt, dass Hunde „Fre­unde“ haben und manche Hunde mehr und andere weniger mögen. Und da es aktuell kaum Hunde gibt, mit denen Pixie spielt und gerne Zeit ver­bringt, fände ich es wun­der­bar, wenn ein Hund einziehen würde, der ihr Buddy wird. Spie­len, Kon­takt liegen, die Welt erkun­den und sich schön gegen uns ver­bün­den und Mist bauen. Das wün­sche ich mir! 🙂
Und ich möchte defin­i­tiv wieder einen Hund „ret­ten“, der in Not ist. Egal woher. Ich denke tat­säch­lich, dass es dann genauso wie bei Pixie sein wird: wir wer­den ihn sehen und dann wis­sen wir „Das ist unser Hund!“

Was bringt dich so richtig auf die Palme?

Wie schon oben erwähnt, habe ich tat­säch­lich nicht so richtig viel Geduld. Das ist durch Pixie tat­säch­lich besser gewor­den, da sie mir ein­fach keine Wahl gelassen hat.
Aber bei Men­schen bin ich da nicht immer so entspannt.
Ger­ade im Job mache ich Sachen dann meist lieber sel­ber, bevor ich auf jemand anderes warten muss und dann damit auch noch nicht so richtig zufrieden bin. Ein biss­chen Per­fek­tion­is­mus ist da defin­i­tiv auch mit drin.
Außer­dem bekomme ich richtig schlechte Laune, wenn andere Tiere schlecht behan­delt wer­den. Denn sie kön­nen sich so gut wie nie wehren. Wenn ein Hun­debe­sitzer seinen Hund verk­loppt, weil er sel­ber unfähig ist, seinem Hund zu ver­mit­teln was er will. Wenn ein Rad­fahrer mit einem jun­gen Hund an mir vor­bei heizt und der Hund auf seiner Zunge läuft, da er keine Wahl hat. Dann kommt bei mir die Ham­burger Göre durch und ich lege mich auch gerne mal mit frem­den Leuten an. Ich weiß, bringt meis­tens nichts, aber ich kann meine Klappe dann nicht halten!

Was möcht­est du über dich sagen kön­nen, wenn du alt bist?

Ich bin jetzt 38 und finde das schon ziem­lich „alt“. 🙂 Jeden­falls ist es in der Wer­be­branche „alt“ sowie im Ver­gle­ich mit den zwanzigjähri­gen Stu­den­ten der Kreativ-Academy, die ich hier in Ham­burg seit vie­len Jahren Jahrgang für Jahrgang betreue.

Ich erkenne in diesen „jun­gen Dingern“ nicht nur mein 20-jähriges Selbst wieder, son­dern real­isiere gle­ichzeitig, wieviel Erfahrung ich tat­säch­lich schon habe. Ich bin seit 19 Jahren in der Branche, da macht mir wirk­lich keiner mehr was vor.
Und mir macht es unfass­bar viel Spaß mein Wis­sen an sie weit­erzugeben. Ob beru­flich als Dozentin oder Men­tor für die jun­gen Kreativen oder eben auf Les Wauz, wenn ich meinen Leser Hin­ter­grund­in­fos und prak­tis­che Hilfe vermittle.
Ich brauche für manche Artikel ungel­o­gen 10–20 Stun­den, da ich immer sehr umfan­gre­ich recher­chiere (ich will die The­men dann richtig ver­ste­hen und mir auch sicher sein, dass ich keinen Quatsch schreibe) und ver­fasse zudem auch immer gle­ich Romane.
Wie du sicher hier auch schon gemerkt hast. 😉 In meiner Welt existiert kein „kurz und knapp“ wenn es sich um Artikel dreht. Aber es ist für mich auch total toll mich in so ein Thema zu ver­beißen und ihm auf den Grund zu gehen.
Somit fände ich es schön, dass ich im „Alter“ darauf zurück schauen kön­nte, anderen geholfen zu haben und über die Jahrzehnte immer wieder mein Wis­sen und Erfahrun­gen weit­ergeben konnte.

Bist du der Men­sch, der du sein willst?

Puh liebe Sab­rina, das ist aber echt mal ne Frage! 🙂
Da müsste ich erst­mal wis­sen, was ich wirk­lich für ein Men­sch sein möchte. Wie heißt es so schön: „Wer bin ich und wenn ja, wie viele?“
Und das ist schon eine Über­legung, die nicht nur extrem kom­plex ist, son­dern worüber ich sicher auch seit­en­lang schreiben könnte.
Aber ich ver­suche mal spon­tan zu antworten und mich kurz zu hal­ten: Ich möchte gern eine gute Fre­undin, Schwester, Tochter, Kol­le­gin, Dozentin etc. für all die Men­schen sein, die mir wichtig sind.
Dabei ist es mir wichtig immer ein offenes Ohr zu haben und mich sel­ber auch mal zurück­stellen zu kön­nen. Auch wenn ich viel arbeite, einen vollen Kalen­der habe und ne Menge Pro­jekte noch neben­bei mache (Les Wauz ist ja auch ein „Pro­jekt“, das eben immer gern meine Freizeit füllt) möchte ich trotz­dem bei einem Tre­f­fen meinem Gegenüber meine volle Aufmerk­samkeit schenken.

Dies gelingt mir mal besser und mal schlechter — aber das ken­nen wir ja alle. Doch ohne unser Umfeld und Net­zw­erk sind wir alle nichts. Und wenn ich der Men­sch sein kann, den meine Fre­unde brauchen, dann macht mich das gle­ichzeitig auch glücklich.
Das bezieht sich natür­lich auch genauso auf Pixie: Durch unser gemein­sames Train­ing und über die Jahre habe ich gel­ernt für sie so da zu sein, dass sie mir wirk­lich ver­traut. Ich führe und gebe ihr inzwis­chen so viel Sicher­heit, dass sie unter­wegs in Ruhe schnüf­feln, auch mal durch die Gegend träu­men und ein­fach „Hundedinge“ machen kann. Dazu war sie anfangs über­haupt nicht im Stande, da die Angst alles beherrschte. Dass ich diese Rolle für sie erfüllen kann, macht mich sehr glücklich.

Danke für die Fra­gen, liebe Sab­rina. Es hat mir echt großen Spaß gemacht, für dich und deine Leser in mich zu gehen und eine passende Antwort zu finden.

 

Wir durften testen: Kofferraumschutz von Hatchbag

Vor kurzer Zeit erre­ichte uns ein Test­paket aus Eng­land. Ich habe mich sehr auf den Test gefreut und gedacht “Endlich mal etwas Prak­tis­ches, was du wirk­lich gebrauchen kannst”. Wir durften näm­lich einen Kof­fer­raum­schutz der Firma Hatch­bag testen.

Der Kof­fer­raum­schutz von Hatch­bag wird für jeden Fahrzeugher­steller und jedes Mod­ell indi­vidu­ell angefertigt.

Der Onli­neshop macht einem die Bestel­lung wirk­lich leicht. Zunächst wählt man den Fahrzeugher­steller aus. Anschließend bekommt man ver­schiedene Mod­elle angezeigt, sodass man nur das richtige auswählen muss. Danach wer­den ver­schiedene Mod­elle des Kof­fer­raum­schutzes angezeigt. In meinem Fall kon­nte ich zwis­chen dem Stan­dart­mod­ell und zwei weit­eren mit Rück­sitzschutz auswählen. Spätestens hier ist man sich auch sicher, ob man das richtige Mod­ell aus­ge­sucht hat, weil man die ver­schiede­nen Aus­führun­gen mit Fotos angezeigt bekommt. Und zwar direkt in dem Fahrzeug­mod­ell einge­baut. Sollte einem das Auto auf dem Bild also nicht bekannt vorkom­men, sollte man nochmal einige Schritte zurück gehen 🙂

Zudem kann man aus sieben ver­schiede­nen Far­ben auswählen und einige Extras wie zum Beispiel einen Stoßs­tan­gen­schutz oder einen Rück­sitzschoner dazu bestellen.

Ich entsch­ied mich für das Stan­dart­mod­ell in schwarz mit einem Stoßs­tan­gen­schutz als Extra.

Nach drei Tagen kam das Paket bere­its bei mir an.

Mit­geliefert wurde eine aus­führliche Anleitung für die Mon­tage. Ich habe mich bewusst dazu entsch­ieden, den Kof­fer­raum­schutz alleine einzubauen. Ich wollte testen, wie ver­ständlich die Anleitung ist und ob es sich auch alleine anbrin­gen lässt.

Zunächst habe ich den Kof­fer­raum­schutz aus­ge­bre­itet und in den Kof­fer­raum gelegt. Hier kam die Ver­mu­tung auf, dass der Kof­fer­raum­schutz vielle­icht zu großzügig sein würde. Zur Mon­tage benötigte man selb­sthaf­tende Klet­tbän­der. Diese waren bere­its in passend große Stücke geschnit­ten und mussten nur noch im Kof­fer­raum ange­bracht wer­den, sodass man diese mit den anderen Seiten des Klet­tban­des an dem Kof­fer­raum­schutz verbinden konnte.

Ich habe mich von hin­ten nach vorne gear­beitet. An der oberen Kante befinden sich Schlaufen aus Klet­tband, sodass man den Schutz an den Kopf­stützen der Rück­sitzband befes­ti­gen kann.

Die Mon­tage war wirk­lich kinder­le­icht. Nach­dem der gesamte Kof­fer­raum­schutz befes­tigt war, stand auch nichts mehr über und alles war genau dort wo es hinge­hörte. Der Schutz passt wirk­lich per­fekt ins Auto.

Als Kri­tikpunkt ist der Geruch des Kof­fer­raum­schutzes zu erwäh­nen. Er roch einige Tage sehr kün­stlich, sodass ich die Fen­ster weitest­ge­hend offen gelassen habe. Man kann aber den Schutz sicher auch ein oder zwei Tage draußen aus­ge­bre­itet hin­le­gen und ihn anschließend einbauen.

Die Reini­gung des Kof­fer­raum­schutzes stellt sich etwas kom­pliziert dar. Nor­maler­weise sauge ich mein Auto in der Waschstraße. Das ist mit dem Kof­fer­raum­schutz etwas schwieriger, da sich das Mate­r­ial an den Sauger zieht und dort fes­thängt. Man kann aber auch den eige­nen Staub­sauger nutzen und die Bürste auf­set­zen, die kleine Borsten an der Unter­seite hat. Hier bleibt das Mate­r­ial nicht hän­gen und es lässt sich ganz ein­fach absaugen.

Ob ich den Kof­fer­raum­schutz empfehlen kann?

Der Kof­fer­raum­schutz passt wirk­lich super in das Auto. Auf jedes Detail wurde geachtet, sodass der Schutz sehr gut passt. Die Sache mit dem Geruch ist in meinen Augen kein großes Prob­lem, weil man den Kof­fer­raum­schutz ja auch einige Tage aus­lüften lassen kann. Prob­lema­tis­cher finde ich da schon die Sache mit dem Aus­saugen. Dass sich das Mate­r­ial an dem Sauger festzieht, war natür­lich zu ver­muten, führt aber wahrschein­lich dazu, dass ich den Schutz wieder ent­fer­nen werde.

Die Pro­dukte wur­den mir kosten– und bedin­gungs­los zur Ver­fü­gung gestellt. 

Körbchengeflüster — der Mensch hinter dem Blog: heute Shiva Wuschelmädchen

Als ich mich damals entschloss einen Blog zu eröff­nen (nennt man das so?), war San­dra vom zauber­haften Blog Shiva Wuschelmäd­chen von Anfang an da. San­dra hat auch vom ersten Tag an meinen Shop begleitet und stand mir immer mit Rat und Tat zur Seite. Ich bin San­dra sehr dankbar für all ihren lieben Worte und ihre Unter­stützung über all die Zeit. Umso mehr freue ich mich, dass sie sich meinen Fra­gen gestellt hat und ich heute das Inter­view veröf­fentlichen kann 🙂

San­dra hat nicht nur selbst die Fra­gen beant­wortet, son­dern auch ganz süß Shiva mit einbezogen 🙂

Wenn man euren Blog und euren Seiten folgt, dann bekommt man das Gefühl, dass du und Shiva zueinan­der­passt wie die Faust aufs Auge. Wie siehst du das?

Wir beide haben uns zusam­menger­auft und heute kann keiner ohne den anderen. Es gab aber auch schon Zeiten, da hab ich ern­sthaft gezweifelt, ob wir jemals eine Ein­heit bilden und ob ich die richtige Per­son für Shiva bin. Aber aufgeben ist kein Option für mich. Wenn ich mich für etwas oder jeman­den entsch­ieden habe, dann ändere ich meine Mei­n­ung eigentlich nicht mehr. Ganz kurz habe ich über­legt, ob es für Shiva — also nicht für mich — das beste wäre, wenn ich sie in kom­pe­ten­tere Hände gebe. Aber wie man sieht… wir haben diese Krise zusam­men gemeis­tert und sind ein Team gewor­den. Viel inniger als je zuvor.

Um ein­fach mal an Frauli anzuknüpfen: Also Frauli zu ver­lassen war niemals eine Option für mich. Ich weiß zwar, worauf sie anspielt, aber ich war mir immer sicher, dass wir beide es schaf­fen. Ich fand von Anfang an, dass wir beide per­fekt zusam­men passen, aber Frauli musste erst überzeugt wer­den. Ich denke ja, dass das Unsicher­heits­ge­fühl mit dem Ver­lust von Rocky zusam­men­hängt. Je länger sein Tod zurück liegt und Fraulis Nar­ben ver­heilen, umso mehr ver­traut sie mir und umso mehr sind wir ein Team geworden.

Wer dir folgt weiß, dass du ein­mal einen Hund namens Rocky an deiner Seite hat­test. Über ihn schreibst du, er sei dein See­len­hund gewe­sen. Warum?

Kennst du Jerry Maguire? Da gibt es eine Szene in der Rene Zell­weger sagt: „Du hat­test mich schon mit dem Hallo“ So war es mit Rocky. Ich war voller Trauer um meine Jenny und kon­nte nicht ohne Hund sein. Ander­er­seits war kein Hund gut genug, um ihr Nach­fol­ger zu
sein. Dann kam Rocky. Ich habe ihn gese­hen und es war um mich geschehen. Wenn ich heute an dieses erstes Zusam­men­tr­e­f­fen zurück­denke, dann kön­nte ich lachen, weinen, schreien, sin­gen — alles gle­ichzeitig. In mir zieht sich alles zusam­men, gle­ichzeitig kön­nte ich vor lauter Glück die Welt umar­men. Er war ein Mil­lio­nen­tr­e­f­fer. Er war DER Hund! Er hat mich so sehr zu dem gemacht, wer ich heute bin. Wir beide waren eine Ein­heit, ein Team vom ersten Augen­blick an. Wir haben uns blind ver­standen. Ein Blick, ein Gedanke und Rocky tat genau das, was ich wünschte.

Ich habe Rocky ken­nen­gel­ernt, als ich voller Angst nach einem tage­lan­gen Trans­port mit einem klap­pri­gen Bus aus Bul­gar­ien kam. Er hat mir trotz seiner Krankheit Sicher­heit gegeben und mich beschützt, als ein anderer Hund mir zu nahe kam. Mit Rocky wäre mein Leben noch viel wun­der­barer gewor­den und vor allem einfacher.

Ist Shiva auch dein See­len­hund oder wie siehst du deine Beziehung zu ihr?

Shiva ist anders als Rocky. Er war vom ersten Moment, von der ersten Sekunde mein Hund und mein See­len­hund. Shiva und ich hat­ten keinen ein­fachen Start. Ich habe mein kleines Zot­teltierchen vom ersten Moment an geliebt. Sie war so klein, zer­brech­lich und verängstigt und so sehr auf mich angewiesen. Aber sie war kein ein­facherer Kuschel­welpe. Nein, ich hatte einen regel­rechten Kampf mit ihr. Wir beide mussten erst einen gemein­samen Weg finden und ich musste ihr ihre vie­len Äng­ste nehmen und gle­ichzeitig so viel Sicher­heit ausstrahlen, dass sie ihre Aggres­sio­nen gegen alles und jeden in den Griff bekom­men hat. Mein Herz hatte sie schnell erobert und viele meiner Fre­unde sagen, dass sie mein Spiegel
ist. Bin ich schlecht drauf, ist Shiva eine Zicke, hab ich gute Laune, dann ist Shiva ein Gute– Laune-Hund, bin ich trau­rig, dann ist sie verkuschelt wie nie. Sie ist vielle­icht (noch) nicht mein See­len­hund, aber ich bin sicher, dass ich ihr See­len­men­sch bin.

Ich stram­ple mich ab und ver­suche alles, um Frauli glück­lich zu machen. Sie ist mein Men­sch und ich möchte niemals ohne sie sein, aber ihre Seele hängt immer noch an Rocky. Aber ihr Herz hatte schnell einen Platz für mich frei. Wir haben viel zusam­men durchgemacht und erlebt und ich bin sicher, dass ich es eines Tages schaffe. Mein Ziel ist, ihr See­len­hund zu wer­den. Ich möchte Rocky nicht erset­zen, aber ich möchte mit ihm auf einer Stufe ste­hen. Jenny ist etwas anderes… sie war Fraulis erster Hund und das ist etwas ganz beson­deres und unerr­e­ich­bar.

Ich liebe es zu lesen, welche Aben­teuer ihr erlebt habt. Ihr seid viel unter­wegs, fahrt in den Urlaub und seid auf Turnieren zu finden. Wie wichtig ist dir all das?

Ich war immer schon unternehmungslustig und viel und gerne unter­wegs. Einen Hund zu haben, war schon immer mein Traum. Ich wollte die Welt ent­decken und als Jugendliche war es für mich nor­mal beinahe jedes Woch­enende auf einem anderen Wet­tkampf zu ver­brin­gen. Ich habe viel Leich­tath­letik gemacht, war Klet­tern und hab Paraglid­ing gemacht. Zusam­men mit meinem Hund was zu unternehmen ist für mich sehr wichtig. Es kommt nicht so sehr auf das darauf an, was ich unternehme, aber umso mehr, dass ich mit Shiva zusam­men bin. Durch einen Vol­lzeitjob, der mich eben den ganzen Tag von Shiva fern hält, sind mir Woch­enen­den, Abende oder Urlaube mit Hund sehr wertvoll. Sie muss so viel auf mich
verzichten, daher möchte ich möglichst meine gesamte Freizeit mit Shiva verbringen.

Mir ist es egal, was wir machen. Haupt­sache wir sind zusam­men. Ob wir beide nun gemein­sam auf dem Sofa sitzen, wan­dern gehen oder auf Turnieren sind, ist mir egal. Mir ist nur wichtig, dass Frauli bei mir ist. Ich freue mich aber, wenn wir gemein­sam was unternehmen und neues ent­decken, weil ich merke, wie glück­lich Frauli damit ist und das macht mich wieder glücklich.

Wie denkst du über Men­schen, die mit ihrem Hund lediglich drei mal täglich die gle­iche kurze Runde gehen?

Ich kann den Men­schen nur vor den Kopf gucken und kann nicht sagen, was sie sonst alles unternehmen. Vielle­icht seh ich sie eben nur auf diesen Run­den, aber der Hund ist den ganzen Tag mit beim Beruf dabei und es ist nur der Aus­gle­ich für die bei­den, um herunter zu kom­men. Vielle­icht ist der Hund den ganzen Tag beim Hun­de­sit­ter und so viel unter­wegs, dass er nicht mehr möchte. Eventuell kön­nen die bei­den ein­fach nicht mehr so viel und diese gemein­samen kleinen Run­den sind ein liebge­wonnenes Rit­ual. Da ich ein pos­i­tiv denk­ender Men­sch bin, ver­suche ich stets das Beste von anderen zu denken und nicht zu hart zu urteilen. Meine Nach­barin geht mit ihrer kleinen Hündin jeden Tag 3-5x eine Minirunde, bei der
Shiva noch nicht mal warm wird. Ander­er­seits weiß ich, dass Trixi vor 3 Jahren einen Unfall hatte, bei dem sie sich die Hüfte gebrochen hatte. Sie kann ein­fach nicht mehr, sonst beginnt sie stark zu humpeln und hat auch Schmerzen. Wobei ich mir meine zynis­chen Kommentare
manch­mal verkneifen muss, wenn sie mir vor­wirft, dass ich an manchen Tagen keine 3 Run­den gehe, son­dern nur eine richtig große und der Rest wird im Garten absolviert. Die große Runde geht dann halt 3 Stun­den und ich übe unter­wegs auch viel mit Shiva. Abends
wird dann im Garten Rally Obe­di­ence gemacht oder Schnüf­fel­spiele. Trixie bekommt außer den Gas­sirun­den kaum Bespaßung…
Ich ver­suche nicht zu (ver-)urteilen, aber mir tun diese Hunde etwas leid. Wenn ich sehe, wie sehr sich Shiva über die Gartenbe­spaßung freut oder spon­tane Aus­flüge, die uns in uner­wartete Gegen­den führen, dann hab ich Mitleid mit den Hun­den, die diesen Spaß und diese Freude nicht erleben dürfen.

Also ich denke, 3 kleine Run­den am Tag ist so lahm, da geh ich doch gar nicht mehr mit… Es soll kein Pflicht­pro­gramm sein, son­dern eine gemein­same Unternehmung, die bei­den gefällt und für beide Part­ner schön ist. Hund muss Zeitung lesen, aber auch mit Frauchen oder Her­rchen etwas gemein­sam erleben. Frauchen oder Her­rchen soll die Beziehung zu seinem Hund erleben und ver­tiefen kön­nen. Da bin ich lieber mit Frauli unter­wegs oder mache einen faulen Tag mit ihr. Das tut manch­mal sooooo gut.

Nun weiß ich, dass du Shiva gern ver­wöhnst. Genau wie Queen und Püppi auch bekommt sie regelmäßig neue Spielies und tolle
Leck­erlis. Wie wichtig ist das für dich? Was bedeutet dir das?

Ich habe schon immer gerne geschenkt, anderen eine Freude gemacht oder kleine Aufmerk­samkeiten vergeben. Mir hat mal jemand vorge­wor­fen, dass ich das mache, weil ich mich in den Mit­telpunkt stellen möchte. Das ist aber nicht meine Inten­tion. Ich freue mich, wenn sich jemand anders über etwas freut. Es ist für mich genauso schön, als hätte ich sel­ber etwas geschenkt bekom­men. Selbst wenn Shiva nur 2 Minuten Freude mit etwas hat, ist es für mich ein unaus­löschliches Gefühl des Glücks, der Freude und eine Erin­nerung, die ich tief in meinem Herzen abspe­ichere. Vor ein paar Tagen habe ich Shiva eine Plüschschild­kröte mit­ge­bracht, die mir sel­ber so gut gefallen hat, dass ich sie auch für mich gekauft hätte. Kaum war ich daheim, hat sich Shiva die Schild­kröte gekrallt und ist mit ihr durch den Garten getobt. Sie hatte einen riesen­großen Spaß damit und ich hab mich gar
nicht sattse­hen kön­nen. Die Schild­kröte sitzt seit dem Tag unange­tastet in Shivas Kuschelkorb. Aber das ist mir egal, Shiva hatte für 10 Minuten einen Megas­paß und ich bin sicher, dass sie sie sich wieder krallt und genauso viel Spaß damit haben wird.

Ich bekomme gerne kleine Geschenke von Frauli und tobe dann beson­ders aus­ge­lassen damit durch den Garten oder die Woh­nung. Schließlich weiß ich doch, dass Frauli sich dann immer freut. Aber ich sel­ber freue mich ja auch darüber. Frauli bringt mir aber auch immer so tolle Sachen mit. Die Schild­kröte war der Ren­ner! Hmmm… muss mich gle­ich mal wieder drauf stürzen.

Wenn du arbeiten musst, passen deine Eltern auf Shiva auf, oder? Hättest du auch dann einen Hund, wenn das nicht möglich wäre?

Ja, defin­i­tiv. Ich kann nicht ohne Hund sein und bisher kon­nte ich meinen Beruf immer so organ­isieren, dass der Hund trotz Vol­lzeitjob nicht zu kurz kam. Als es mir nicht möglich war, für meinen Hund — damals war es Rocky — genug Zeit zu haben, habe ich gekündigt und mir einen besseren Job gesucht. Diese Entschei­dung würde ich immer wieder tre­f­fen. Aber für mich stellt sich diese Frage nicht mehr, da ich in der Ein­liegerwoh­nung bei meinen Eltern wohne.

Frauli und ich sind ja erst vor 2 Jahren zu Papa­her­rli und Mamafrauli gezo­gen. Davor war ich nach dem Mor­gen­gassi alleine bis entweder Frauli oder Gas­sigänger kamen und nach der Bespaßung hab ich wieder ein paar Stun­den auf Frauli warten müssen. So ist es mir aber wesentlich lieber. Jetzt bin ich nie mehr alleine und ich hab ein sooooo tolles Leben.

Was möcht­est du in zwanzig Jahren über dich sagen kön­nen? Ein Leben ohne Hund? Ist das für dich eine Option?

Ein Leben ohne Hund käme für mich nie in Frage. Es war die ersten 15 Jahre meines Lebens mein größter Wun­sch und sei­ther war ich niemals mehr ohne Hund. In 20 Jahren stehe ich kurz vor der Rente und da würde ich mich wohl auf meinen Ruh­e­s­tand und viel Zeit mit meinem Hund freuen. Ich war nie der große Planer oder Grübler son­dern lebe im Hier und Jetzt. Das wird sich wohl nie ändern. Ich kann nicht sagen, was ich in 20 Jahren
tun werde oder wie ich dann über mein bish­eriges Leben denken werde, ich hoffe ein­fach, dass ich weit­er­hin glück­lich bin und nichts zu bereuen habe.

Diese Frage kann ich nicht beant­worten. Ich hoffe, dass ich ein langes und glück­liches Leben an der Seite von Frauli ver­brin­gen werde und sie mich nicht vergisst.

Shiva kommt aus dem Tier­schutz. Mit­tler­weile wird es immer schw­erer eine ser­iöse Tier­schut­zor­gan­i­sa­tion zu finden. Wird dein
näch­stes Hund auch aus dem Tier­schutz kommen?

Nein. Rocky war auch ein Tier­schutzhund, aber er war schon in Deutsch­land. Ich kon­nte ihn ken­nen­ler­nen und mich überzeu­gen, dass der Hund nor­mal agiert. Ich finde Tier­schutz gut und wichtig, aber ich werde nach Shiva keinen Tier­schutzhund mehr nehmen — zumindest
keinen Aus­land­shund. Tier­schutzhunde brin­gen einen dicken fet­ten Ruck­sack voller Erfahrun­gen mit. Die wenig­sten sind gut. Wenn es ein sen­si­bler Hund ist, belastet es ihn sein Leben lang und er kommt wom­öglich niemals über seine Ver­gan­gen­heit hin­weg. Shiva hat schreck­liche Erfahrun­gen gemacht und kann diese nicht vergessen. Ich hoffe, dass ich die Erin­nerun­gen ver­drän­gen kann, indem wir möglichst viele schöne Erleb­nisse haben, die sich in den Vorder­grund drän­geln und aus ihr den glück­lichen und fröh­lichen Hund machen, den ich immer in ihr sehe.

Frauli wurde über meine Ver­gan­gen­heit und mein Wesen so sehr bel­o­gen, dass sie nun ent­täuscht ist. Nicht von mir! Son­dern von den Men­schen. Deshalb wird sie wohl keinen Tier­schutzhund mehr nehmen, weil Frauli den Men­schen nicht mehr ver­trauen kann.

Wir danken dir für die Gele­gen­heit uns mal etwas näher zu beleuchten und auch mal aus dem Nähkästchen zu plaudern.

Und ich danke euch für die liebevollen Antworten <3

Wir durften lesen: das BARF — Buch

Vor gar nicht allzu langer Zeit habe ich den Artikel geschrieben “Ich will mein Bauchge­fühl zurück”. Wer ihn noch nicht gele­sen hat, kann dies hier nachholen.

Ich hatte das Gefühl, mein Bauchge­fühl ver­loren zu haben, wusste nicht mehr, was richtig und was falsch ist. Auch bei dem Thema Ernährung waren viele Fragze­ichen in meinem Kopf. Ich wusste, dass ich diese Lücken füllen musste, wollte mich umfan­gre­ich informieren und so mein Bauchge­fühl zurückgewinnen.

Und als hätte man sie gerufen, schrieb mir die liebe Nadine von Der Barf Blog und bot mir an, meine Lück­en­mit ihrem Buch zu schließen. Ich bin schon öfter über ihr Buch gestolpert und habe schon mehrfach drüber nachgedacht, meine Nase darin zu versenken.

So nahm ich das Ange­bot dank­end an und schon wenige Tage später lag ein Exem­plar in meinem Briefkasten.

Nadine hat sogar eine Wid­mung reingeschrieben, über die ich mich sehr gefreut habe.

Aber nun zu dem Buch:

In dem Buch geht es — klar, so sagt der Titel es ja schon — ums Barfen.

Das Buch beginnt mit ganz grundle­gen­den Fak­ten und erk­lärt, auf welchen Grund­la­gen das Prinzip Barf eigentlich basiert. Antworten auf all meine Fra­gen fand ich vor allem im ersten Teil des Buches, welcher mir beson­ders gut gefallen hat.

Nadine geht auf zahlre­iche Mythen und Gerüchte rund um das Thema Barf ein und belegt ihre Aus­sagen mit Stu­dien und Sta­tis­tiken. Wir alle ken­nen die typ­is­chen Gespen­ster “Barf liefert zu viel Eiweiß” oder “Unser Hund hat mit dem Wolf nichts mehr zu tun”. In dem Buch findet man zahlre­iche Belege, dass diese Aus­sagen eben doch nicht stim­men. Ein­fach und ver­ständlich erk­lärt und zudem durch aus­sagekräfti­gen und anschaulichen Tabellen unterstützt.

Ich per­sön­lich hatte schon nach weni­gen Kapiteln das Gefühl, dass nichts anderes als Barf mehr im Napf lan­den wird.

Beson­ders inter­es­sant fand ich auch die Kapi­tel rund um die notwendi­gen Nährstoffe und Zusätze. Zum ersten Mal hatte ich das Gefühl zu ver­ste­hen, was das alles auf sich hat und warum das so ist. Ich war dankbar für die konkrte Anleitung zur Umstel­lung auf Barf und für die deut­lichen For­mulierun­gen, was man wirk­lich braucht und was nicht.

Endlich hatte ich den Ein­druck, wirk­lich zu ver­ste­hen warum man das so macht und was alles dahintersteckt.

Ich bin Nadine sehr dankbar für dieses Buch, weil es nicht nur ein Bar­frat­ge­ber ist, son­dern ein Buch, welches ver­ständlich und ein­fach die Hin­ter­gründe erk­lärt und einen an die Hand nimmt, einen eige­nen Barf­plan erstellen zu können.

Im Ver­gle­ich zu der bekan­nten Barf­broschüre von Swanie finde ich das Barf — Buch wesentlich ver­ständlicher und auch konkreter for­muliert. Während die Broschüre von Swanie eher einem Lehrbuch gle­icht, bietet das Barf — Buch eine konkrete und leicht umzuset­zende Anleitung fürs Barfen.

Ich kann das Buch wirk­lich nur empfehlen. Es hilft einem nicht nur einen Barf­plan zu erstellen, son­dern erk­lärt auch auf eine ver­ständliche Weise kurz und auf das Wichtig­ste reduziert worum es beim Bar­fen geht.

Aus dem Buch kann übri­gens jeder etwas mit­nehmen. Auch Men­schen, die TroFu oder Nass­fut­ter füt­tern kön­nen eine Menge über die Bedürfnisse eines Hun­des ler­nen. Auch diejeni­gen, die schon lange bar­fen, finden mit Sicher­heit noch Infor­ma­tio­nen, die sie bisher nicht kannten.

Richtig cool sind auch die 14 Rezepte am Ende des Buches 🙂

Und hier könnt ihr das Buch bestellen.

Das Pro­dukt wurde mir kosten– und bedin­gungs­los zur Ver­fü­gung gestellt.