Monat: August 2017

Ein kleiner Hund und ein riesen Schreck

Gestern hat mir Püppi einen riesen Schrecken eingejagd.

Sie war ohne­hin nicht gut drauf. Am Son­ntag abend hat sie erbrochen und gestern mor­gen war sie müde und schlapp. Nach dem Mit­tag lag sie in ihrem Kör­bchen und schlief.

Plöt­zlich stand sie auf und wollte aus dem Kör­bchen her­aus auf das Sofa sprin­gen, so wie sie es so oft macht. Doch noch im Sprung fing sie plöt­zlich an zu win­seln. Queen sprang auf und stand ganz aufgeregt vor Püppi. Püppi legte sich hin und win­selte weiter. Ich nahm sie auf den Arm und set­zte mich mit ihr auf den Tep­pich. Sie schüt­telte ständig den Kopf und win­selte immer noch. Es sah aus, als würde sie den Kopf schief hal­ten. Ich wollte nach ihr sehen, doch bei jeder Berührung im Hals­bere­ich schrie sie auf und schnappte um sich.

Ich zögerte keine Sekunde und rief direkt in der Tierklinik an.

Wie lange brauchen Sie, wenn Sie jetzt losfahren?”

Ich rech­nete mit ca. zwanzig Minuten. Mit­tler­weile kenne ich die Strecke im Schlaf.

Dann kom­men Sie jetzt.”

Ich schnappte mir meine Tasche und Püppi und fuhr los. Für die Strecke brauchte ich nur 8 Minuten, denn ich fuhr so schnell es der Verkehr zulief über die Auto­bahn direkt zur Klinik.

Mir gin­gen tausend Gedanken durch den Kopf. Püppi hat in let­zter Zeit Prob­leme mit dem Magen, frisst nicht allzu gut, übergibt sich zwis­chen­durch. Ich dachte nur, jetzt kommt alles raus. Sie hat eine ern­sthafte Erkrankung.

Als ob die Sit­u­a­tion nicht schon anges­pannt genug gewe­sen ist, schaffte Püppi es, den Reißver­schluss durch ein kleines Loch hoch zu schieben. Sie ver­suchte aus der Box her­aus zu klet­tern und klemmte schließlich zwis­chen Tür und Box. Natür­lich genau in dem Moment, in dem ich am Rast­platz vor­bei gefahren bin.

Auf dem Klinikgelände angekom­men, wurde mir der Ernst der Lage erst so richtig bewusst. Zwei Ärzte warteten schon auf uns und fin­gen uns ab.

Wir müssen mal eben die Vital­w­erte checken.”

Direkt wur­den wir ins Behand­lungsz­im­mer begleitet.

Ich schilderte, was passiert ist. Da Püppi beim Tier­arzt zuschnappt, brauchte sie eine Schlinge.

Die bei­den Ärzte check­ten sie durch.

Schnell kon­nte ein Schla­gan­fall aus­geschlossen wer­den. Ihre Augen waren ok, die Schleimhäute auch. Die Zähne und Ohren einwandfrei.

Wir gin­gen nach draußen. Püppi sollte Trep­pen laufen und ähn­liches. Wieder rein. Weit­ere Unsuchun­gen und Testts folgten.

Ich war völ­lig am Ende und die Ärzte ratlos.

An der Wirbel­säule gab es auch keine Auffälligkeiten.

Um es abzukürzen:

Nach­dem Püppi “auf links gedreht” wurde, mit­tler­weile auch ein drit­ter Arzt dabei war, fan­den die drei nichts.

Im Hals­bere­ich lag eine leichte Verspan­nung vor, sodass die Ärztin die Ver­mu­tung auf­stellte, Püppi habe sich am Hals beim Hochsprin­gen gez­errt, ver­dreht oder vielle­icht so eine Art Krampf gehabt und sich deshalb auch nicht anfassen lassen. Mit­tler­weile ließ sie jede Berührung zu und zeigte kein Schmerzempfinden mehr.

Sie fragte mich, ob sie Püppi ein Schmerzmit­tel spritzen sollte, doch das wollte ich nicht. Es war ja gar nicht klar, was nun los gewe­sen ist und egal welche Schmerzen sie noch zeigen sollte, ich wollte sehen, was es ist. Mit Schmerzmit­teln hätte man nichts sehen kön­nen und ich hätte vielle­icht gedacht, alles sei gut, obwohl sie doch noch Auf­fäl­ligkeiten gezeigt hätte.

Ich nahm sie also wieder mit und die Ärztin bat mich, sie an dem Tag nicht alleine zu lassen und genau zu beobachten, wie sie sich ver­hal­ten würde. Bei jeder Auf­fäl­ligkeiten, sollte ich direkt wieder kommen.

Wir fuhren nach Hause und nach der Aufrege­ung schlief sie erst einmal.

Anschließend habe ich alles wie immer gemacht. Wir waren kurz draußen und sind dann zum Dog­Dance gefahren. Ich wollte schließlich sehen, ob es ihr wirk­lich gut gehen würde. Nur, wenn ich alles wie sonst machen würde, würde ich sehen, wo es Auf­fäl­ligkeiten gibt.

Beim Dog­Dance war alles wie immer. Sie machte alle Übun­gen mit Begeis­terung mit und keine Bewe­gung schien ein Prob­lem zu sein.

Was nun los gewe­sen ist? Ich habe keine Ahnung. Es ist als ob nie etwas gewe­sen sei, doch irgend­wie bleibt ein blöder Beigeschmack, weil ich gern sicher gewusst hätte, was ihr in dem Moment solche Schmerzen bere­itet hat.

Ich bin natür­lich froh, dass in der Tierklinik bei all den Unter­suchun­gen und Tests nichts her­aus gekom­men ist, doch die Unsicher­heit schle­icht noch ein wenig hin­ter mir her.

Haupt­sache es geht ihr wieder gut und haupt­sache, so etwas passiert nicht noch einmal…

Mantrailing — So funktioniert die beliebte Hundesportart

Vor unge­fähr einem Jahr haben Queen und ich mit dem Mantrail­ing ange­fan­gen. Von Anfang an hat es uns bei­den eine Menge Spaß bere­itet und ich bin froh, eine Hun­de­sport gefun­den zu haben, der genau zu Queen passt. Daher möchte ich euch heute erzählen, was genau hin­ter dem Mantrail­ing steckt, wie man das Train­ing auf­baut und auf welchem Stand wir aktuell sind.

Beim Mantrail­ing geht es darum, dass der Hund anhang des indi­vidu­ellen Duft des Men­schen seine Spur ver­folgt. Viele ver­wech­seln das Trailen mit dem Fährten. Das liegt vor allem daran, dass bezüglich des Fährtens der weitver­bre­it­ete Irrtum besteht, der Hund würde der Spur des Men­schen fol­gen. Dem ist aber nicht so, denn beim Fährten ver­folgt der Hund lediglich dem Geruch der Boden­ver­let­zung. Dadurch das die Fährte gestampft wird, wird die Gras­narbe des Bodens ver­letzt. Der Boden riecht an diesen Stellen anders und genau dieser Spur folgt der Hund beim Fährten. Nicht dem Geruch des Men­schen — diese Arbeit macht das Trailen aus.

Vielfach wird behauptet, wer Trailen könne, kann auch Fährten. Doch wer Fährten kann, kann noch lange nicht Trailen. Kann ich so unter­schreiben, denn Queen kam vom Fährten zum Trailen und wir haben schnell fest­gestellt, dass es eine völ­lig andere Art zu Arbeiten ist.

Das Trailen kann man sich wie folgt vorstellen:

Jeder Men­sch ver­liert bei jeder Bewe­gung Duft­stoffe. Vorstellen kann man sich das beson­ders gut mit einem Ruck­sack. Der Men­sch trägt einen Ruck­sack mit ganz vie­len Duft­stof­fen. Bei jedem Schritt fallen die Duft­stoffe her­aus und rieseln ganz ganz langsam wie Schneeflocken zu Boden. Nach ca. 2 Stun­den kom­men die Flocken erst am Boden an. Vorher schweben sie ganz langsam herunter. Kommt ein Auto an dem Men­schen vor­bei, so fliegen die Duft­stoffe im Sog des vor­beifahren­den­den Autos zur Seite. Genau das passiert auch, wenn es windig ist.

So nimmt der Hund unsere Geruchsspur wahr. Das ist auch der Grund dafür, dass der Hund beim Trailen mit erhobe­nen Kopfes sucht und nicht wie beim Fährten die Nase am Boden hat. Es kann auch sein, dass der Hund auf der anderen Straßen­seite läuft oder im Wald mal quer durch läuft — je nach­dem wie der Wind steht und wie die Geruchsstoffe sich in der Luft verteilt haben.

Und so beginnt man das Training:

Wir haben vom ersten Tag an mit unserer Trailin­gaus­rüs­tung gear­beitet. Das Geschirr benutzen wir auss­chließlich beim Mantrail­ing, sodass Queen mit­tler­weile genau weiß, worum es geht, wenn ich ihr das Geschirr anziehe. Zudem benutze ich eine 7m Fet­tled­er­leine. Fet­tled­er­leinen liegen beim Trailen viel besser in der Hand als Bio­thane. Man hält die Leine übri­gens immer mit bei­den Hän­den fest. In der einen hält man die aufgewick­elte Leine, in der anderen lässt man die Leine vor– und zurückgleiten.

Beim ersten Trail, steht das “Opfer” noch neben dem Hund. In einer Baum­woll­tasche liegt der sog. Geruch­sträger. Die Per­son, die das Opfer spielt, legt in die Tasche ein Klei­dungsstück, welches an dem Tag schon getra­gen wurde. Gern genom­men wer­den Klei­dungsstücke, die auf der Haut liegen. Ein Top oder ein Schal zum Beispiel.

Damit man dem Hund zeigt, dass dieser Beu­tel inter­es­sant und wichtig ist, wedelt “das Opfer” mit dem Beu­tel vor dem Hund, um die Aufmerk­samkeit des Hun­des einz­u­fan­gen. Ca. 2m vor dem Hund wird der Beu­tel auf den Boden gelegt. “Das Opfer” geht nun einige Schritte von dem Hund weg. Zu Beginn reichen auch ca. 10 Meter. “Das Opfer” stellt sich dann außer Sichtweite hin­ter einen Busch oder eine Hauswand. Bevor man startet, wird die Leine vom Hals­band an das Geschirr gemacht. So weiß der Hund genau, dass die Arbeit beginnt. Nun geht man mit seinem Hund los. Wichtig ist, dass der Hund zumin­d­est den Beu­tel mit der Nase berührt. Das passiert meist völ­lig alleine, denn “das Opfer” hat den Beu­tel zunächst inter­es­sant gemacht und dann vor den Hund abgelegt. Die meis­ten Hunde gehen also automa­tisch zu dem Beu­tel. Das sollte mit einem Lob bestätigt wer­den. Sobald der Hund zumindst kurz am Beu­tel war, kann man schon jetzt das Wort “Trail” sagen. Queen ging anschließend völ­lig selb­st­ständig einige Schritte weiter. Hin­ter dem Busch stand “das Opfer” mit einer kleiner Tup­per­dose mit Fut­ter für den Hund. Wichtig ist, dass “das Opfer” den Hund nicht lockt. Doch sollte eine Per­son mit einer Dose Leck­ereien hin­ter einem Baum hocken, so wer­den die meis­ten Hunde zumin­d­est einen Blick riskieren. Mit Lob habe ich Queen ermutigt hinzuge­hen. An dem “Opfer” angekom­men, hält diese dem Hund die Dose hin, sodass er Fressen darf. Gle­ichzeitig lobt der Hun­de­führer seinen Vier­beiner. Und so hat­ten wir bere­its den ersten kleinen Trail been­det. Die Leine wird wieder am Hals­band befestigt.

Direkt im Anschluss haben wir noch zwei weit­ere kurze Trails gemacht. Genau nach dem gle­ichen Muster.

Ich hatte ehrlich gesagt nicht das Gefühl, dass Queen wusste, was sie tat. Ich war mir sicher, sie würde lediglich dem Weg fol­gen, als würde sie denken, wir gehen spazieren.

Die Trainerin schlug vor, Queen nun erst ein­mal ins Auto zu brin­gen. “Lass sie mal drüber nachdenken.”

Ich war skep­tisch, doch nun war ich an der Reihe “das Opfer” zu spielen.

Nach einer hal­ben Stunde war Queen erneut an der Reihe und sie schien tat­säch­lich ver­ar­beitet zu haben worum es ging.

Gezielt ging sie zum Beu­tel und schien tat­säch­lich nach der Per­son zu suchen. Es klappte schon sehr gut und ich war begeistert.

Nach und nach wurde es schwieriger. Bere­its beim zweiten Ter­min haben wir sie direkt in dem Beu­tel riechen lassen. Hier­bei ist es wichtig, dass der Hund einige Sekun­den die Nase im Beu­tel hat. Anhand der Rip­pen sieht man, ob der Hund atmet oder die Luft anhält. Atmer er ein bis zwei mal, dann hat er den Geruch aufgenommen.

Die Strecken wur­den länger und “das Opfer” stand nicht mehr neben uns, son­dern saß bere­its im Ver­steck, als Queen aus dem Auto kam. Die Trails wur­den kom­plexer. “Das Opfer” saß nicht mehr direkt am Weg, son­dern auch mal im Unter­holz. Schwierig sind vor allem Kreutzun­gen. Viele Hunde bleiben ste­hen und strecken die Nase in die Luft. Queen hat sich die Tak­tik angewöhnt, ein­mal im Kreis zu laufen, wie ein Pferd beim Longieren. Anschließend biegt sie in die Straße ein, aus der sie den Geruch wahrnimmt.

Wichtig ist, dass man dem Hund aus­re­ichend Leine gibt. Queen läuft in der Regel vier bis fünf Meter vor mir. Die Leine ist auf Span­nung, aber nicht zu sehr. Man muss sich in jedem Fall angewöh­nen, seinem Hund zu ver­trauen. Mir fiel das unbe­wusst schwer. Bog Queen falsch ab, wurde ich instink­tiv langsamer. Das ist aber völ­lig falsch, denn der Hund wird von alleine merken, dass er falsch ist und umdrehen. Es stärkt die Bindung, wenn man seinem Hund das Gefühl ver­mit­telt, dass man ihm ver­trauen würde. An schwieri­gen Stellen ist Queen zu Beginn unsicher gewe­sen und ein­fach ste­hen geblieben. Ich habe das aus­sitzen, bzw. “ausste­hen” müssen und gewartet, bis sie von alleine weit­er­lief. Das sind entschei­dende Momente, die den Hund weiter bringen.

Die Trainerin hat mir für mein eigenes Train­ing einige Male nicht ver­raten wo “das Opfer” ist. Sie lief hin­ter uns her und gab kleine Anweisun­gen was zum Beispiel die Länge der Leine bet­rifft. An Kreuzun­gen sollte man seinen Hund näm­lich etwas “ein­fan­gen” und den Abstand ver­ringern um gegebe­nen­falls bei einer Gefahren­si­t­u­a­tion ein­greifen zu kön­nen. Mir hat es geholfen nicht zu wis­sen, wo es lang geht, da ich mich auf Queen ver­lassen musste und das war irgend­wie wirk­lich schön.

Irgend­wann waren wir so weit, dass sich die Wege kreutzen und die Trails auch mehrere Stun­den lagen.

Heute sind wir so weit, dass wir auch in der vollen Osnabrücker Innen­stand trailen kön­nen und Queen sich von nichts ablenken lässt. Sie findet zuver­läs­sig das “Opfer”, auch, wenn der Trail mehrfach an der gle­ichen Stelle vor­beikommt und auch, wenn er schon mehrere Stun­den vor ihrem Ein­satz gelaufen wurde.

Der aktuelle Stand

Ich will ehrlich sein: Wir gehen nur noch äußerst sel­ten zum Kurs. Das liegt zum einen daran, dass es mit zwei Hun­den echt kom­pliziert ist. Wir haben das Alleine bleiben mit Püppi eher sel­ten geübt, sodass sie immer mit zum Trailen kam, weil sie nicht gut ohne Queen alleine bleiben kann.  Sie lag im Auto und kam her­aus, wenn Queen Pause hatte. Das Prob­lem sind heiße Tage und klir­rende Kälte. Bei bei­den extremen Tem­per­a­turen will man seine Hunde nicht im Auto lassen. Auch für Queen ist es nicht schön, wenn sie 10 Minuten Höch­stleis­tung bringt und dann mit war­men Muskeln ins kalte Auto muss.

Zudem fand ich den Kurs rel­a­tiv teuer im Ver­gle­ich zu der Zeit, in der der Hund gear­beitet hat. Von zwei Stun­den Kurs mit ins­ge­samt 3 Teil­nehmern hat Queen vielle­icht 20 Minuten gearbeitet.

Mit­tler­weile gehen wir für uns Trailen. Her­rchen geht mit Püppi vor und Queen folgt entweder ihm oder Püppi. Soll sie ihm fol­gen, nehmen wir ein T-Shirt als Geruch­sträger. Soll sie sich auf Püppi konzen­tri­eren, dann lege ich Haare aus ihrer Bürste in den Beu­tel. Bei­des klappt super.

In der Regel gehen wir drei Trails mit kurzen Pause. Die Trails sind in der Regel ca. 1 bis 1,5 km lang. Manch­mal auch mehr, dann kürzen wir aber die Anzahl auf 2 Trails. Anschließend ist Queen abso­lut k.o. und schläft tief und fest für mehrere Stunden.

Mantrail­ing hat unzäh­lige Vorteile: Man kann es über­all und jed­erzeit machen, es ist gelenkscho­nend und gle­ichzeitig anstren­gend. Man braucht keine Sport­geräte, son­dern nur eine zweite Per­son. Unsichere Hunde gewin­nen Sicher­heit und wer­den selb­st­be­wusster. Hochge­drehte Hunde wer­den ruhiger und ler­nen konzen­tri­ert zu arbeiten.

Wir kön­nen das Trailen wirk­lich jedem empfehlen und vielle­icht habt ihr ja anhand meiner Anleitung Lust bekom­men, es auch ein­mal auszupro­bieren. Oder trailt ihr bere­its und habt Lust, von euren Erfahrun­gen zu berichten?

Tauleinen von Kuckuckshund

Vor einiger Zeit habe ich über Insta­gram die liebe Coba von Kuck­uck­shund ken­nen gel­ernt. Ihren tollen bun­ten Tau­seilen kon­nte ich nicht wider­ste­hen und so zogen ziem­lich schnell diese beiten hüb­schen Sets bei uns ein.

Beson­ders lustig fan­den wir beide, dass wir nur ca. 10 Minuten auseinan­der wohnen und so habe ich bere­its bei der ersten Bestel­lung die Leinen abholen dür­fen. Coba fer­tigt die Leinen in ihrem hüb­schen Win­ter­garten an. All die fer­ti­gen Leinen und vie­len Taue waren so hüb­sch und so fuhr ich mit vie­len Ideen für weit­ere Kom­bi­na­tion­s­möglichkeiten nach Hause.

Vor Kurzen habe ich zwei Retriev­er­leinen bei ihr bestellt. Ich per­sön­lich finde diese Art von Leine sehr prak­tisch und da ich sie am lieb­sten nutze, wollte ich gern indi­vidu­ell für uns hergestellte Tauleinen bei Kuck­uck­shund für Queen und Püppi anfer­ti­gen lassen.

Schon lange schlum­merte in mir der Wun­sch nach mar­iti­men Tauleinen. Ich mag blau und finde die Takelung mit weiß und rot so schön. Die zweite Leine wollte ich gern ander­sherum: rot mit weiß, blauer Takelung. Für Coba alles kein Prob­lem. Auch auf die Länge kon­nte ich noch Ein­fluss nehmen, denn ich wollte sie gern etwas länger als die herkömm­lichen Retrieverleinen.

Schon nach weni­gen Tagen kon­nte ich mich auf den Weg machen und die zwei Leinen abholen. Wie schon beim ersten Mal haben wir uns wieder fest­ge­quatscht und saßen mit unserem Kaf­fee mit­ten in all den hüb­schen Leinen und Hal­sun­gen <3

Und ja, ich bin schon wieder mit neuen Wün­schen und Ideen nach Hause gefahren 🙂

Heute möchte ich euch gerne die Leinen vorstellen, denn Kuck­uck­shund ist wirk­lich ein tolles kleines Unternehmen.

Wie schon oben beschrieben, habe ich mich für zwei Retriev­er­leinen im Marinestil mit Über­länge in 8mm entsch­ieden. 8mm, weil ich finde, dass die dün­nen Taue besser in der Hand liegen und Queen ohne­hin nicht zieht, sodass sie auch ruhig das dün­nere Tau tra­gen kann.

Die Leinen sind super hüb­sch gewor­den. Sie hätte nicht schöner wer­den kön­nen. Die Taue sind super leicht und dank der kleinen Knoten und der entsprechend kleinen Ringe auch für Püppi per­fekt. Ihr glaubt gar nicht, wie schwer es ist, passenden Leinen und Hals­bän­der für einen winzi­gen Hund zu finden.

Coba hat so viele ver­schiedene Taue zur Wahl und bei der Takelung gibt es auch unzäh­lige Möglichkeiten. Egal, ob Schnur oder Leder. Die Tak­lung ver­setzt jeder Leinen eine tolle indi­vidu­elle Note. Und mit Led­er­schnüren in san­ften Erdtö­nen findet auch jeder kernige Mann eine passende Leine für seinen Vierbeiner 🙂

Die Leinen liegen super in der Hand und sind hochw­er­tig verarbeitet.

Doch nun komme ich zu einem weit­eren riesen Vorteil von Kuckuckshund:

Ich will ehrlich sein, denn als Blog­ger darf ich das 😀 Wahrschein­lich wird das hier dem ein oder anderen nicht schmecken, doch Kuck­uck­shund ist endlich mal ein Unternehmen, welches hochw­er­tiges Mate­r­ial super pro­fes­sionell ver­ar­beitet und zudem auch wirk­lich faire Preise macht. Ich selbst habe auch einen Hun­deshop mit handge­fer­tigten Artikeln und auch ich führe oft einen inneren Kampf, wenn es um die Preise geht. Doch ich weiß, was Taue kosten und ich kann nicht ver­ste­hen, sorry für meine Ehrlichkeit, wie man für ein Set aus Hals­band und Leine 139,00 EUR ver­lan­gen kann, wenn die Mate­ri­akosten bei unge­fähr 13,00 EUR liegen. Sorry, aber da hört mein Ver­ständ­nis auf. Ger­ade ich weiß, was Han­dar­beit wert ist und wieviel Aufwand dahin­ter steckt. Doch es gibt einen Unter­schied zwis­chen einem angemesse­nen Preis für das Handw­erk und Wucher.

Und genau das macht Kuck­uck­shund so unglaublich sym­pa­thisch: Die Qual­ität stimmt, die Ver­ar­beitung ist super. Coba hat viele tolle eigene Ideen und ist bei der Umset­zung stets über­aus behil­flich. Auch die 10. Frage (ja, ich bin anstren­gend), änderte nichts an ihrer Geduld und Freude, mit den Kun­den die Leinen zusam­men­stellen zu können.

Ich bin von vorne bis hin­ten super zufrieden, hab schon wieder viele Ideen für neue Leinen und bin total happy, mit Kuck­uck­shund jeman­den gefun­den zu haben, bei dem ich mich super aufge­hoben fühle.

Wer also immer schon Lust auf eine tolle Tauleine hatte, der sollte unbe­d­ingt mal bei Kuck­uck­shund vorbeischauen.

Kuck­uck­shund findet ihr hier bei Face­book und hier bei Instagram.

Bei diesem Artikel han­delt es sich nicht um eine Kooperation.

Ein Tattoo aus Liebe zum Haustier?

Im Som­mer wer­den die Pullover durch T-Shirts ersetzt und die Hosen wer­den kürzer. So kom­men die ein oder anderen Bild­chen auf der Haut zum Vorschein und auch ich habe erst let­zte Woche wieder Tinte unter die Haut bekommen.

Ich muss zugeben: Früher fand ich es furcht­bar. Wie kann man sich nur ein Tat­too stechen lassen? Das ist doch für immer. Und was ist, wenn es mir irgend­wann nicht mehr gefällt? Oder wenn es nicht gut gemacht ist? Und wird man dann nicht schnell in eine Schublade gesteckt?

Wahrschein­lich hätte ich mich niemals getraut mich tätowieren zu lassen, wenn es den einen Kerl nicht geben würde. “Der eine Kerl” ist mein lieber Cousin Basti. Er hat ein eigenes Tat­toos­t­u­dio und natür­lich folgt man seinen Werken auf Face­book, wie man das als liebe Cou­sine so macht.

Ange­fan­gen hat alles mit einem “na das sieht doch gar nicht schlecht aus”, ging über ein “so etwas würde auch zu mir passen” und endete in einem “ich will auch”.

Und ver­gle­ich­bar hierzu ver­lief auch meine Tattoogeschichte.

Aber man soll es auf keinen Fall sehen.”

Aus diesem Wun­sch wurde ein Tat­too von der Leiste bis zur oberen Rippe. Leute, diese Stelle kann ich als erstes Tat­too echt nicht empfehlen 😀 Rip­pen sind echt schmerzhaft 😀

Ange­fan­gen bei den Rip­pen, tastete ich mich über die Ober­schenkel bis hin zum linken Arm vor. Wer ein­mal ange­fan­gen hat, kann nicht mehr aufhören 😀

Ich bin kein Men­sch, der gut über seine Gefühle sprechen kann. Und als ob das nich schon reichen würde, bin ich auch nicht allzu gut darin, Gefühle zu zeigen. Doch das heißt nicht, dass ich keine habe 🙂 Ich weiß nur nicht, wie ich mich aus­drücken soll.

Mit einem Tat­too habe ich einen Weg gefun­den mich aus­drücken zu kön­nen. Meine Tat­toos haben alle eine ganz bes­timmte Bedeu­tung für mich und sind auch zu ganz bes­timmten Zeit­punk­ten gemacht worden.

Nach dem ersten Tat­too kam schnell der Wun­sch auf, eins in Liebe zu Queen stechen zu lassen.

Ich wollte etwas bei mir haben, was mich für immer an meinen See­len­hund erin­nern würde. Egal, was kommt und egal, was passiert. Das bleibt. Und sowieso ist dieser Gedanke etwas, was mich an Tat­toos reizt. Heutzu­tage ist nichts für immer. Nichts bleibt einem sicher. Alles kann sich so schnell ändern und ein Ereig­nis kann von jetzt auf gle­ich alles auf den Kopf stellen. Doch Tätowierun­gen bleiben. Für immer.

Lange habe ich über­legt, ob es vielle­icht sogar Queens Kopf wer­den soll. Doch ein Schäfer­hund in schwarz weiß? Das gefiel mir nicht und ein buntes Tat­too war irgend­wie nicht mein Wunsch.

Schnell ent­stand die Idee, dass es ihre Pfote sein sollte. Nicht irgen­deine Pfote, son­dern ihre. Darüber eine Krone, stel­lvertre­tend für ihren Namen. Das Zitat dazu gehört zu einem Spruch, der mir schon immer gefiel und schnell stand die Idee für das Tattoo.

Die Pfote sollte so real­is­tisch wer­den wie es nur ging. Wenn das einer kann, dann Basti. Das war direkt klar 🙂 Und ohne­hin würde ich auch nie woan­ders hingehen.

Und so ent­stand dieses Tat­too aus Liebe zu Queen:

Ich liebe es. Ich bin so glück­lich damit.

Püp­pis Pfote kommt irgend­wann auch dazu. Wahrschein­lich mit einer Schleife darüber. Ich glaube, das würde passen 🙂

Habt ihr auch ein Tat­too aus Liebe zu eurem Tier oder denkt ihr darüber nach?

Dann kann ich euch den lieben Basti von Maku­lay Tat­toos in meiner Heimat Dül­men wirk­lich empfehlen. Er macht einen großar­ti­gen Job. Er nimmt sich viel Zeit, um mit euch gemein­sam eure Ideen umset­zen zu kön­nen und bisher hat er meine Erwartun­gen jedes mal übertrof­fen, obwohl ich schon vorab wusste, dass es toll wer­den würde.  Und hier sind noch einige weit­ere Werke von ihm 🙂

Warum ich kein beliebter Hundebesitzer bin

Würde man in meiner Nach­barschaft und näheren Umgeben nach einer jun­gen Dame mit einem Schäfer­hund und einem kleinen weißen Wuschel fra­gen, dann würde wahrschein­lich nie­mand einen Freuden­sprung machen. Ja, es ist wahr. Ich gehöre wohl nicht zu den beliebtesten Hun­debe­sitzern hier in der Gegend.

Doch ich fange am besten mal ganz vorne an.

In unserem Stadt­teil gibt es nicht allzu viele Hunde und mit­tler­weile kennt man sich. Direkt am Ende der Straße begin­nen Wiesen und Felder, die in einem kleinen Wald­stück enden, kurzum: hier gehen alle spazieren. Man trifft sich. Das lässt sich nicht vermeiden.

Hier gibt es ver­schiedene Hundebesitzer:

Es gibt eine kleine Gruppe, die sich mor­gens um Punkt halb neun und nach­mit­tags um genau halb drei an einer Ecke trifft. Gemein­sam laufen schle­ichen sie dann zu einer Wiese. Dort ver­weilen sie ziem­lich genau eine halbe Stunde. Die Gruppe steht immer an der gle­ichen Stelle. In der einen Hand die Hun­deleine, in der anderen Hand einen trag­baren Kaf­fee­becher. Die Hunde machen was sie wollen und ich bin mir bis heute nicht sicher, wer eigentlich zu wem gehört. Nur einen Hund kann ich ein­deutig zuord­nen. Die Hündin wohnt nur wenige Häuser weiter und ist nicht zu ver­wech­seln. Denn sobald sie das Haus ver­lässt, bellt sie unun­ter­brochen. Das dazuge­hörige Zweibein ver­hält sich, als sei sie taub. Kom­men­tar­los läuft sie mit der Hündin zu dem Tre­ff­punkt. 8.30 Uhr und 14.30 Uhr. Jeden Tag. Begeg­net man sich, so nutzt sie eine kleine Atem­pause ihrer Hündin um nett lächelnd zu grüßen. Die Hündin ist riesig und entsprechend laut. Geht man seine Runde zu diesen Zeiten, hört man sie die gesamte Runde bellen. Das ist wirk­lich nervig. Aber es hat auch seine gute Seiten, denn so weiß ich, wann die Gruppe wieder auf der Wiese ist und ich muss diesen Weg gar nicht erst ein­schla­gen. Sollte man näm­lich doch ein­mal dort ent­lang laufen, kom­men zwis­chen 8 und 10 Hunde direkt auf uns zuger­annt und ren­nen unge­bremst in Queen und Püppi rein. Zu Anfang habe ich laut gerufen, ob sie bitte kurz ihre Hunde zu sich holen kön­nten. Nach­dem sie sich wort­los wieder umgere­dreht und sich ihrem Kaf­feeklatsch gewid­met haben, fing ich an diese Strecke zu meiden.

Und dann gibt es noch die “Darf meiner mal Hallo sagen” — Frak­tion. Hier­von haben wir auch einige. Manche fra­gen sogar jedes mal aufs Neue. Ganz ehrlich: hier wohnen wirk­lich nicht viele Hunde, nur zwei Schäfer­hunde und nur ein­mal die Kom­bi­na­tion von Schäfi und Shih Tzu, aber nein, man muss ja jedes mal wieder fragen.

Ich entschuldige mich jedes mal fre­undlich und erk­läre, dass meine kein “Hallo sagen” möchten. Doch egal wie fre­undlich man ist, das ver­steht hier nie­mand. Frei nach dem Motto “Jeder Hund will doch immer zu anderen Hun­den” wird man mit riesen Augen ange­se­hen. “Aber meiner geht sonst nicht an Ihnen vor­bei, wenn er nicht mal kurz rüber darf.” Sorry, aber dieser Stelle kommt unter Umstän­den schon mal ein “das ändert jetzt aber nichts” oder wenn es schon meine vierte Bege­nung dieser Art auf einer Runde ist ein “das ist nicht mein Problem”.

Ich gehöre grund­sät­zlich zu den Hun­debe­sitzern, die ihre Hunde anleinen, wenn ein anderer Hund kommt. Und ich gehöre auch zu den­jeni­gen, die fre­undlich darum bit­ten, sollte der ent­ge­genk­om­mende Hund ohne Leine laufen. Auch ein “der tut aber nichts” ändert meine Mei­n­ung da nicht. Und je nach­dem wie stur und beratungsre­sistent mein Gegenüber ist, kommt von mir unter Umstän­den auch mal ein “aber meiner tut was”. Spätestens dann machen sie sich eigentlich auch auf den Weg ihren Vier­beiner einzusam­meln. Schade, dass man zu solchen Sätzen greifen muss, damit endlich die Leine an das Hals­band kommt.

Ich habe sogar schon mal eine gelbe Schleife an meine Leinen gemacht. Habe dann auch gefragt, ob man die gelbe Schleife nicht gese­hen hätte. Doch nie­mand wusste, was das bedeutet.

Hier gibt es einige Wege, die sind sehr sehr schmal aber kurz. Die meis­ten warten am Ende, wenn sie sehen, dass ihnen auf den Weg ein anderer Hund ent­ge­gen kommt. Finde ich sehr nett und rück­sichtsvoll und ich bedanke mich jedes mal über­aus fre­undlich, denn der Weg ist wirk­lich ultra schmal und man muss mit seinem Hund in die Bren­nes­sel auswe­ichen, wenn man nicht frontal in den anderen rein­laufen will. Einige warten jedoch nicht und kom­men frontal auf einen zuge­laufen. Ich nehme meine bei­den dann immer zur Seite und weiche so weit es geht in Rich­tung Zaun aus. Wenn der andere es genauso macht, kann man aneinan­der vor­beilaufen. Zwar eng und für die Hunde alles andere als entspannt, aber es würde gehen. Ich erin­nere mich noch gut an eine Dame, die ihren Hund immer unan­geleint laufen lässt. Sie hat auch keine Leine dabei und als sei das noch nicht genug, hört der Hund nicht mal auf seinen Namen. Und so stand der Yorkie genau vor uns, sodass wir auf dem engen Weg nicht vor und nicht zurück kamen. Queen wurde schon nervös und Püppi ver­steckte sich hin­ter mir. Der Hund kam immer näher, schle­ichend mit gesenk­tem Kopf und fix­ieren­dem Blick. Kurz vor uns blieb er ste­hen. Queen knurrte.

Völ­lig entsetzt guckte die Frau mich an. “Ihr Hund ist ja böse.” Oh ja. Ich gebe es zu: Dieser Satz reichte bei mir schon aus, um mich auf die Palme zu brin­gen. Ich erin­nerte mich an einen Vorschlag von der lieben San­dra für Begeg­nun­gen dieser Art. “Nein mein Hund ist nicht böse. Das ist ihr Magen. Die hat bloß Hunger.”

Sie schnappte sich ihrem Yorkie, klemmte ihn sich unter die Arme und ran­nte weg. Seit dem Tag dreht sie sich um sobald sie uns sieht. Ich hake das mal als “Teil­er­folg” ab 😀

Ich habe hier noch nie jeman­den getrof­fen, der darum bit­tet unan­geleinte Hunde anzuleinen. Einige Hunde laufen grund­sät­zlich an der Leine, doch dessen Besitzer trauen sich irgend­wie nicht darum zu bit­ten. Sie drehen sich lieber um oder krabbeln auswe­ichend ins Gebüsch. Muss man also der Rück­sicht­slosigkeit ausweichen?

Vor Kurzem traf ich eine Dame mit einem jun­gen Mün­ster­län­der. Wir kamen ins Gespräch. Sie hatte ihren Hund angeleint und übte während des Gesprächs mit ihm, dass er ruhig liegen blieb. Wir quatschen kurz, waren uns gle­ich sym­pa­thisch. Dann frage sie “Sagen Sie mal. Wohnen hier eigentlich nur rück­sicht­slose Idioten?” (Nur um es deut­lich zu machen. Sie sagte das. Nicht ich :D)

Die meis­ten Hunde laufen grund­sät­zlich ohne Leine. Viele haben gar keine Leine dabei. Einige Hunde tra­gen nicht mal ein Hals­band um sie zumin­d­est fes­thal­ten zu kön­nen. Kaum ein Hund wird gerufen, wenn ein anderer Hund auf­taucht. Frei nach dem Motto “das regeln die schon unter sich”. Und dabei ist hier in Nieder­sachen Pflicht zum “Hun­de­führerschein”. Von anderen habe ich erfahren, dass dieser doch ganz ein­fach umgan­gen wer­den kann. “Ein­fach nicht den Hund beim Ord­nungsamt melden. Dann kommt auch keiner mit der Prüfung.”

Ich komme nicht umher mich zu fragen:

Ist Rück­sicht­slosigkeit nun schick? Haben die Hun­debe­sitzer ihr Gehirn zusam­men mit der Leine an der Garder­obe hän­gen lassen?

Ist es zuviel ver­langt, mitzu­denken und dem anderen seinen Raum zu lassen?

Kann man fre­undlich for­mulierte Erk­lärun­gen nicht ein­fach akzep­tieren? Wobei ich es schon albern finde, mich über­haupt erk­lären zu müssen, wenn ich keinen Hun­dekon­takt möchte.

Ich möchte meine Freizeit nicht mit unbekan­nten Men­schen ver­brin­gen. Ich möchte die Runde nutzen, um mich mit meinen Hun­den beschäfti­gen zu kön­nen. Ich bin weder auf der Suche nach einem Gesürächspart­ner, noch auf der Suche nach einem Spiel­fre­und für meinen Hund, damit er “sich mal so richtig aus­to­ben” kann.

Ja, es stimmt. Ich bin bes­timmt nicht der beliebteste Hun­debe­sitzer hier in der Gegend. Aber das ist in Ord­nung so.

Gefahr: rohes Fleisch

Keine Sorge. Dies hier ist kein Beitrag gegen rohes Fleisch.  Denn “Nur roh macht froh” oder wie heißt es noch so schön?

Und obwohl ich ein absoluter glück­licher Bar­fer bin, ist mir etwas passiert, was ich euch gerne erzählen möchte. Denn sollte euch etwas ähn­liches wider­fahren, so erin­nert ihr euch vielle­icht an meinen Artikel und macht nicht den gle­ichen Fehler wie ich.

Vor Kurzem habe ich mich beim Öff­nen der Folie des einge­frore­nen Fleis­ches geschnit­ten. Eine kleine, ca. 1 cm lange Wunde, die nicht mal richtig geblutet hat. Kurz unter kaltes Wasser und weiter ging es. Nach­dem ich alles aus­gepackt hatte, habe ich mir wie immer vernün­ftig die Hände gewaschen und die Arbeits­fläche desinfiziert.

Und obwohl wir eine Hand­seife benutzen, die laut her­steller 99,9% aller Bak­te­rien ent­fernt, fing es zwei Tage später an. Der Fin­ger war heiß und rot und fühlte sich irgend­wie fremd an. Der Fin­ger war entzündet.

Ich habe das gar nicht richtig ernst genom­men. Im Inter­net findet man aller­lei Haus­mit­telchen, die bei Entzün­dun­gen helfen sollen. Die meis­ten hatte ich aber gar nicht im Haus. Wir essen keinen Honig und kochen auch nur sel­ten mit Zwiebeln, sodass das einzige Mit­tel, welches ange­blich helfen sollte und griff­bereit stand, Kokosöl sein sollte.

Also rieb ich den Fin­ger mit Kokosöl ein und tat­säch­lich fühlte es sich angenehm kühl an. Aber das war es dann auch schon. Am Fol­ge­tag war die Entzün­dung so deut­lich fort­geschrit­ten, dass die Fin­gerkuppe richtig dick angeschwollen war. Die Fin­ger­spitze sah aus, als würde ich 120 kg wiegen.

Also fuhr ich zur Apotheke. Die Gesichter der Damen dort wirk­ten leicht geschockt bis angeekelt. Eine doch sehr kom­pe­tent wirk­ende Frau verkaufte mir eine soge­nan­nte Zugsalbe und aller­lei Ver­bands­ma­te­r­ial. Mit dem Hin­weis, einen Arzt aufzusuchen, falls es nicht besser wird, ließ sie mich gehen.

Die Salbe war das eke­lig­ste, was ich in meinem ganzen Leben an meine Haut lassen musste. Die Salbe war schwarz und roch stank nach Teer. Ekel­haft. Man roch es sogar durch den Verband.

Doch am Abend sah der Fin­ger tatäch­lich besser aus.

In den fol­gen­den Tagen ließ ich den Ver­band immer häu­figer weg, denn schließlich musste ich für den Shop nähen und der Ver­band war ein­fach zu dick, um vernün­ftig arbeiten oder tip­pen zu können.

So richtig besser wurde es irgend­wie nicht. “Ach das wird schon” und ein Haufen Arbeit hiel­ten mich irgend­wie ab, über den Fin­ger nachzu­denken. Fre­itag abend kam dann die Hitze zurück und eine auf­fäl­lig rote Stelle an der Seite des Fingers.

Auch die Stinke­salbe half nicht mehr und so stand ich am Sam­stag Nach­mit­tag mit einem dicken roten Fin­ger in der Notauf­nahme, den ich kein Stück mehr bewe­gen kon­nte und der wirk­lich schmerzte.

Auf dem Bild erkannt man gut klein die eigentliche Schnit­twunde gewe­sen ist. An der roten Stelle ist die Haut durch die Entzün­dung eingerissen

Die Ärztin fragte beiläu­fig, wie es passiert sei. Ich erzählte ihr, dass ich mich beim Fleisch schnei­den geschnit­ten hätte. Sie drehte sich langsam um. “Nor­males Fleisch aus dem Super­markt oder?” Ich erzählte ihr vor­sichtig, dass es sich um “Hun­de­fleisch” han­delte. Gott sei Dank lenkte mein Fre­und schnell ein und kor­rigierte “Fleisch für die Hunde”, nicht “Hun­de­fleisch” 😀 Sie wirkte für den Bruchteil einer Sekunde erle­ichtert, doch dann kam der erschrock­ende Blick eines ange­fahre­nen Rehs.

Etwa Pansen und so?”

Klein­laut kam nur ein fra­gen­des “Ja?” von mir.

Dann wurde sie panisch und fragte mich nach meinen Imp­fun­gen. Ich schwindelte und hin­ter­ließ mir eine gedankliche Erin­nerung “Tetanus auffrischen”.

Sie schaute sich den Fin­ger noch ein­mal genauer an und holte einen Chirur­gen dazu. Da ich gegen einige Antibiotka aller­gisch reagiere, hat­ten die bei­den eini­gen Aufwand, ein passendes Medika­ment zu finden.

Der Chirurg war sichtlich besorgt und tastete meine gesamten Arm ab. “Tut es hier weh?”

Ich hatte sonst keine Schmerzen und keine Blutvergif­tung. Das ist offen­sichtlich keine Selb­stver­ständlichkeit. Mir wurde erzählt, dass deswe­gen schon Leute über Wochen im Kranken­haus lagen.

Die Sor­gen­fal­ten der Ärzte waren ansteck­end. Ich musste hoch und heilig ver­sprechen am Fol­ge­tag wiederzukom­men, wenn es mit dem Anit­bi­otikum und einer neuen Salbe nicht besser wer­den würde. Der Chirurg wollte in diesem Fall den Fin­ger auf­schnei­den, um der Entzün­dung, die sich mit­tler­weile bis zum zweiten Gelenk gezo­gen hatte, Herr wer­den zu können.

Am Fol­ge­tag war es Gott sei Dank deut­lich besser und mit­tler­weile ist die Welt auch wieder in Ordnung.

Also ihr Lieben,

soll­tet ihr euch beim Fleisch Schnei­den in den Fin­ger schnei­den, dann bitte nehmt das ernst und desin­fiziert direkt die Wunde, sei sie noch so klein.

Ich habe das Ganze nicht ernst genom­men und wäre fast im Kranken­haus gelandet.

Im rohen Fleisch befinden sich Bak­te­rien. Der Magen unserer Hunde kommt damit zurecht, unsere Wun­den allerd­ings nicht, also bitte nicht vergessen, dass man stets desin­fizieren sollte und sollte man sich doch ein­mal schnei­den, dann bitte direkt aus­giebig die Wunde versorgen.

Über Lieblinge, Flops und eine Wunschliste

Bei mir steht aktuell das Aus­mis­ten ganz oben auf der Liste. Volle Schränke, rumpelige Schubladen und der chro­nis­che Platz­man­gel ner­ven mich zur Zeit so richtig. Ich sehne mich nach mehr Platz und Raum.

Und so komme ich auch nicht umher die Sachen der Hunde auszu­mis­ten. Im Flur steht für die zwei eine Kom­mode mit riesi­gen Schubladen, die mit­tler­weile echt voll sind. So viel Kram sam­melt sich an und man brauch es ja doch nicht. Denn eigentlich benutzt man ja doch immer die gle­ichen Sachen.

Und so ent­stand die Idee zu diesem Artikel…

Heute möchte ich euch meine Liebling­spro­dukte rund um das Thema Hund vorstellen. Aber nicht nur meine Lieblinge möchte ich euch zeigen, son­dern auch Pro­dukte, die sich als Flop her­aus­gestellt haben. Und wo wir schon dabei sind, stelle ich euch meine Wun­schliste vor.

Meine Lieblinge

Aber erst ein­mal wid­men wir uns den Lieblingen.

Kudde von Sabro

Ganz oben auf der Liste ste­hen unsere neuen Kör­bchen: die Kudde von Sabro. So lange habe ich hin und her über­legt und immer wieder gün­stigere Alter­na­tiven gesucht. Doch der gün­stigere Preis war lei­der auch immer mit zum Teil ehrlichen Abstrichen ver­bun­den, sodass ich mich vor eini­gen Tagen dann doch dazu entschlossen habe, die Kud­den zu bestelle. Püppi hat die nor­male Kudde in der Größe 2 bekom­men und Queen die Kom­fort Kudde in Größe 5. Dazu das passende Polarpad.

Ok. Ich will ehrlich sein. Das Polarpad hätte man nicht zwangsläu­fig mitbestellen müssen. So toll ist es nun wirk­lich nicht. Zumal ich auch ohne­hin selb­st­genähte Kuscheldecken in die Kud­den legen wollte.

Aber die Kud­den sind der Ham­mer. Die sind ihr Geld wirk­lich wert. Beide liegen total gern in ihrer Kudde und Queen scheint die orthopädis­che Matratze wirk­lich gut zu tun. Also alle Dau­men hoch. Die Kud­den sind super.

Retrieverleine von Hunter

Rel­a­tiv unschein­bar, doch super prak­tisch, lan­glebig und top ver­ar­beitet sind die Retriev­er­leinen von Hunter. Ich bin ja sowieso ein Fan dieses Unternehmens und kaufe gerne Leinen und Hals­bän­der von dort. Die Qual­ität stimmt und sie sehen toll aus. Mit­tler­weile sind mir bei dem Thema Leinen Aspekte wie Qual­ität und Funk­tion­al­ität ein­fach wichtiger als das Ausse­hen. Klar gibt es hüb­schere Tauleinen, aber meine Hunde sind nun mal Hunde, die in Fützen bud­deln und in Tüm­pel sprin­gen. Ich will beim Spazier­gang weder Angst um die Flecken in einem Hals­band haben müssen, noch möchte ich Angst haben, dass die Leine der Begeg­nung einer Katze nicht stand­hal­ten kann. Außer­dem lasse ich meine Hunde gern “nackt” laufen. Für Püppi sind viele Hal­sun­gen zu schwer und ich habe Schiss, dass die bei­den im Wald mit ihrem Hals­band irgendwo hän­gen bleiben. Bei bei­den brauche ich keine Angst zu haben, dass sie weglaufen, sodass sie oft nackig unter­wegs sind. Ich glaube auch, dass Hunde sich ohne Hals­band und Geschirr ein­fach freier bewe­gen können.

Die Leinen haben eine per­fekte Länge von 1,40m und man bekommt sie in meinen Lieblings­far­ben pink und lila. Was will ich mehr? 🙂

Die Leinen findet ihr unter anderem hier*.

Marke von Petfindu

Und wer sich das Bild etwas genauer ange­se­hen hat, der hat auch direkt unseren näch­sten Liebling ent­deckt: Die Marke von Petfindu. Queen hat die Marke mit einem Schutzen­gel in schwarz und Püppi hat eine Marke mit einem Hund drauf, der wie ich finde, aussieht wie Püppi 😀

Sind sie nicht hüb­sch? Also rein optisch kann da in meinen Augen keine andere Marke mithal­ten 🙂 Die Marken enthal­ten einen Link und einen QR-Code auf der Rück­seite,  die Infor­ma­tio­nen zu dem Hund liefern. Sollte er also ent­laufen sin, muss man nur den Code scan­nen oder dem Link fol­gen und schon erfährt man alle Datem über den Hal­ter und nüt­zliche Infos über den Hund (zum Beispiel die Notwendigkeit von Medikamenten).

Erst gestern habe ich ent­deckt, dass es eine Okto­ber­fest — Edi­tion gibt. Die hat es mir direkt ange­tan und ich bin schon ges­pannt wie lange ich noch wieder­ste­hen kann. “Mein Schatz” für Queen und “Meine Prinzessin” für Püppi auf hüb­schen kari­erten Unter­grund sind doch mega 🙂

Collagile

Unverzicht­bar ist für uns das Col­lag­ile. Ein super Pro­dukt zur Unter­stützung des Bewe­gungsap­pa­rats. Queen geht es mit dem Mit­tel so gut, dass ich es kaum glauben kann. Man merkt ihr die ED nicht mehr an und sie ist glück­lich, fit und wild als wäre sie ein halbes Jahr als. Wer noch mehr zu dem Mit­tel lesen möchte, der findet in diesem Artikel von mir mehr Informationen.

Zum Pro­dukt gelangt ihr hier*.

Näpfe von Beco

Vor einiger Zeit habe ich mich mit dem Thema Schad­stof­fen in Fut­ternäpfen auseinan­derge­setzt. Meinen Lieblingsnapf habe ich im Back­ofen geschmolzen (natür­lich nicht absichtlich) und so mussten neue Näpfe her. So viele Infor­ma­tio­nen findet man im Inter­net lei­der nicht, doch wenn ich all die beschichteten Näpfe sehe und die vie­len Kun­st­stoff­schüs­seln, dann sehe ich da doch die typ­is­che Prob­lematik von Beschich­tun­gen und Weich­mach­ern. So habe ich mich für diese Näpfe von Beco entsch­ieden. Beco Pro­dukte wer­den nach­haltig pro­duziert und sind daher umwelt­fre­undlich. Die Pro­dukte wer­den aus zerklein­ertem Bam­bus und Reis hergestellt. Organ­is­cher Harz wird hinzuge­fügr und schon entste­hen diese hüb­schen Näpfe. Das Unternehmen stellt übri­gens auch Spielzeug her — frei von Schad­stof­fen, Weich­mach­ern und son­sti­gen unnatür­lichen Stoffen.

Zu den Näpfen von Beco gelangt ihr hier*.

Der Aufk­le­ber vorne lässt sich natür­lich entfernen 🙂

Leckereien von Lottis Häppchen

Bei Kölle Zoo findet man seit einiger Zeit auch eine BARF — Ecke. Dort gibt es Lot­tis Häp­pchen zu kaufen. Natür­liche, hochw­er­tige Kauar­tikel, die die Hun­de­herzen höher schla­gen lassen. Man findet so viele ver­schiedene Dinge, dass wirk­lich jeder fündig wird. Wir kaufen in der Regel die Rinder­lunge, Dör­rfleisch, gedrehte Kopfhaut vom Büf­fel und die Hasenohren mit Fell.

Hirtengold

Ich liebe alle Artikel von Hirten­gold. Ob Nasse­fut­ter, Öle, Kräuter­mis­chun­gen oder Kaus­nacks. Queen und Püppi lieben alles. Die Kräuter­mis­chung “Lau­fle­icht” ist beson­ders empfehlenswert. Queen bekommt sie immer mal wieder als Kur und es geht ihr super damit. Die Kauar­tikel sind mehr als empfehlenswert. Stöbert euch ein­fach mal durchs Sor­ti­ment. Es lohnt sich.

Das Schnüffelmemory

Ich will mich ja nicht selbst loben, aber ich liebe es 😀 Eigentlich gilt das Lob ja ohne­hin nicht mir, son­dern der lieben San­dra, die die Idee für das Spiel hatte. Das Schnüf­felmem­ory ist die per­fekte Aus­las­tung für Drin­nen und Draußen und aus unserem All­tag nicht mehr wegzu­denken. Wer mich über das Schnüf­felmem­ory erfahren möchte, findet hier einen aus­führlichen Artikel von mir mit Anleitung.

Das Spiel bekommt ihr bei mir im Shop.

 Flopps

Kennt ihr das auch? Ihr kauft etwas Neues für eure Vier­beiner, seid voller Freude und müsst dann fest­stellen, dass es so ganz anders ist als ihr euch das vorgestellt habt?

So ging es mir mit fol­gen­den Produkten:

Der Furminator

Für diese Bürste bin ich zu blöd. Es gibt ja einige, die schwören drauf. Ich hinge­gen hatte das Gefühl, statt zu bürsten würde ich Queen die Haare aus­reißen oder abschnei­den. Auch mit diesem “Schieber” zum Her­auss­chieben der aus­ge­bürsteten Haare kam ich nicht zurecht. Meine Fin­ger waren immer an einer anderen Stelle der Bürste und so musste ich mich nahezu ver­renken, um diesen Schieber nutzen zu kön­nen. Also run­dum ein Flop.

Unsere alten Körbchen

Meine liebe Fre­undin Ele hat mich beim Stöbern im Hunter­store drauf hingewiesen, dass die Kör­bchen wohl nicht son­der­lich lan­glebig sein wür­den. Ich wollte nicht hören und war von dem Plüsch und der tollen Form nahezu geblendet. Ich kann euch sagen: trotz Decke sahen die Teile ultra schnell schmud­delig aus und ließen sich weder beson­ders gut absaugen noch irgend­wie sonst zum Strahlen brin­gen. Schon nach weni­gen Wochen sahen die Dinge uralt aus. Viel Geld aus­gegeben, was sich wirk­lich nicht gelohnt hat. Schade, denn Queen hat wirk­lich gern drin gele­gen und den dicken Rand gern als Kopfkissen benutzt.

 Flexileine für große Hunde

Schande über mein Haupt. Ich besitze Flex­ileinen und noch schlim­mer: ich finde es sogar völ­lig ok, wenn man mit den Dingern vernün­ftig und ver­ant­wor­tungs­be­wusst umgeht. Für kleine Hunde wie Püppi sind die Leinen auch wirk­lich nicht schlecht. Nicht im All­tag, aber wenn man mal in Gebi­ete fahren sollte, wo Leinenpflicht besteht, find ich die echt in Ordnung.

Da ich Queen und Püppi gern im Part­ner­look “kleide”, bekam Queen die gle­iche Leine für große Hunde. Sieht man ja immer mal wieder auf den Straßen, dass auch große Hunde an der Flex­ileine geführt wer­den. Ich weiß nicht, wie die das machen, aber ich habe das Gefühl, Queen genauso gut an einem Bind­faden spazieren führen zu kön­nen. Ich erin­nere mich noch gut an einen Aus­flug an den See zur Zeit der Leinenpflicht. Flexi mit und ab ging es. Her­rchen hat immer Püppi an der Leine und ich Queen. Er kam gut zurecht doch ich hatte das Gefühl, völ­lig die Kon­trolle ver­loren zu haben. Ich muss dazu sagen, dass Queen sich gern mal wie ein Pferd auf­führt, wen sie aufgeregt ist. Am See zieht sie zum Wasser und hat ein Tempo drauf, bei dem man neben­her Joggen kön­nte. Wenn Hunde immer und jed­erzeit ruhig an der Leine laufen vielle­icht, aber wenn die Hunde zwis­chen­durch mal Pfef­fer im Po haben, keine Chance.

Brustgeschirre von Julius K9

Man sieht sie über­all und an jeder Rasse. Muss also ganz gut sein oder? Ich jeden­falls hab mich in einem Tier­markt beraten lassen, als Queen ger­ade aus­gewach­sen war. Natür­lich wurde mir der K9 — Klas­siker emp­fohlen. Alles klar. Niedliche But­tons dazu und ab ging es. Schnell fiel mir Gott sei Dank auf, dass die Geschirre die Bewe­gung der Schul­ter völ­lig ein­schränken und eigentlich bei keinem Hund richtig sitzen. Ab in die Tonne mit den Teilen, damit tut man keinem Hund einen Gefallen.

Meine Wunschliste

Wer hat sie nicht? Wün­sch für die Hunde 🙂

Ganz oben auf meiner Wun­schliste ste­hen Geschirre im Part­ner­look von Annyx. Gern in Pink 🙂 Jeder Hund sollte ein gut sitzen­des Geschirr besitzen und da es mein geliebtes Niggeloh nicht in Püp­pis Größe gibt, müssen auf Dauer zwei von Annyx hier einziehen 🙂

Ich liebe die Marken von Petfindu und hätte gerne die im Okto­ber­fest­stil <3

Unglaug­blich gern hätte ich einen Dör­rauto­maten. Dann kön­nte ich Queens Lieblingsleck­erlis selbst machen: Süßkartof­fel mit Häh­nchen­brust umwickelt 🙂

Und wenn ich mal reich bin 😀 😀 😀 dann gibt es ein Unter­wasser­lauf­band für Queen. Kostet ja fast nichts. Kann man also mache 😀 Man darf schließlich Wün­sche haben 😉

Was sind eure Lieblingsprodukte für eure Vierbeiner? Habt ihr auch Fehlkäuft getätigt und was für Produkte stehen auf eurer Wunschliste?

 

*Bei dem Link han­delt es sich um einen soge­nan­nten Ama­zon Affil­i­ate Link. Wenn ihr auf diesen Link klickt und das Pro­dukt auf Ama­zon bestellt, erhalte ich eine kleine Pro­vi­sion. Für euch ist das völ­lig kosten­los. Ich habe dadurch die Möglichkeit Anschaf­fun­gen für diesen Blog zu täti­gen, um zum Beispiel Pro­dukte für euch testen zu können. 

Wir durften testen: Tiernahrung von Seitz

Kennt ihr schon das Unternehmen “Seitz”? Nein? Na dann wird es höch­ste Zeit, dass ich euch dieses Unternehmen und seine Pro­dukte ein­mal genauer vorstelle.

Das Unternehmen pro­duziert Nahrung für Hunde und Katzen. Neben Nass­fut­ter in Dosen entwick­elt Seitz zudem Wurst­waren und Tiefkühlware für gebarfte Tiere. Die Zutaten stam­men haupt­säch­lich aus dem Nor­den Deutsch­lands. Neben frischem Fle­ich wird ern­te­frisches Obst und Gemüse sowie Kräuter und Öle ver­ar­beitet. Das frisch angelieferte Fleisch wird entweder direkt als BARF ver­ar­beitet und gefrostet oder aber als Dosen– und Wurst­ware in Autoklaven gefüllt, in denen das Fleisch anschließend scho­nend gegart und ster­il­isiert wird.

Wir durften das BARF — Sortiment testen.

Das BARF — Sor­ti­ment ist sehr vielfältig. Es lässt sich in fol­gende Kat­e­gorien ein­teilen: Rind, Geflügel, Pferd / Wild / Lamm / Kän­guru sowie Fisch und Gemüse / Obst. Man kann die Por­tio­nen entweder selbst erstellen oder auch die Nahrung als Mix kaufen. Die Auswahl ist aus­re­ichend und abwech­slungsre­ich. Man bekommt alles, was man braucht um dem Hund die erforder­liche Abwech­slung bieten zu können.

Die meis­ten Sorten bekommt man als 500 g Paket, einige Pack­un­gen bein­hal­ten 1000 g. Das eingeschweißte Fleisch lässt sich prob­lem­los aus der Folie ent­nehmen. Hier hat mir beson­ders gut gefallen, dass das Fleisch in zwei Teile geteilt ist, sodass man die Por­tion bequem teilen kann. Beson­ders bei Inneren taue ich gerne nur 250 g auf. Das ist bei diesen Paketen über­haupt kein Prob­lem und erfordert weder beson­deren Kraftein­satz oder den Ein­satz eines Messers. Man muss auch nichts antauen lassen, um die Por­tion teilen zu kön­nen. Das gefiel mir wirk­lich gut.

Ich bin mit Pansen­geruch aufgewach­sen. Mein Opa hat — wie ich sicher alle mit­tler­weile wisst — Schäfer­hunde gezüchtet und auch, wenn man es damals noch nicht so nan­nte, quasi im Prey Mod­ell gefüt­tet. Mir ist der Geruch von Pansen schon von Klein auf bekannt. Und daher kann ich sagen: Pansen ist noch lange kein Pansen. Ich bin zwar wirk­lich kein Ernährung­sex­perte, aber die Qual­ität von Pansen sehe ich auf Anhieb und rieche ich direkt. Oft nutze ich diese Erfahrung um die Qual­ität von dem Fleisch ein­schätzen zu kön­nen. Daher war ich sehr gepannt auf den Pansen der Firma Seitz und habe dieses Paket daher als erstes aufge­taut. Der Pansen roch wirk­lich abso­lut frisch und natür­lich. Auch die Optik sprach für sehr hochw­er­tiges Fleisch. Queen und Püppi haben meine Ver­mu­tung bestätigt und vor allem die Kleine — die wirk­lich wäh­lerisch  ist — kon­nte von dem Pansen bzw. Blät­ter­ma­gen nicht genug bekommen.

Und wie hat es den beiden geschmeckt:

Queen hat durch die Bank alles gern gefressen und super ver­tra­gen. Püppi wird ja eigentlich gar nicht gebarft, aber auch sie hat sich sehr über den Blät­ter­ma­gen gefreut und auch hier und da ein Stückchen genascht.

Als Kunde würde mich über eine noch genauere Dekla­ra­tion freuen. Bei den Mixen würde ich gerne wis­sen, wieviel Prozent Inneren, Muskelfleisch usw. enthal­ten ist.

Das Fleisch roch natür­lich und enthielt nicht nur kleinere, son­dern auch teil­weise etwas größere Stücke, was mir und vor allem Queen sehr gefiel. Ich habe schon Fleisch gekauft, welches nach der “Zubere­itung” (also nach dem Hinzufü­gen von Gemüse und Obst sowie allen Sup­ple­menten) und dem Umrühren wie ein matschiger Haufen Brei aus­sah. Queen mag es nicht so gern, wenn sich ein matschiger Haufen in ihrem Napf befindet. Dies war hier nicht der Fall, weil das Fleisch nicht allzu klein gewolft ist. Gefiel uns super 🙂

Wir waren mehr als run­dum zufrieden mit den Pro­duk­ten und kön­nen das Unternehmen wirk­lich empfehlen. Die Qual­ität ist super und der Kon­takt über­aus fre­undlich. Man merkt, dass viel Liebe in dem Unternehmen steckt und Zufrieden­heit der Kun­den ganz oben steht. Die Qual­ität des Fleis­ches ist top, also Dau­men hoch 🙂

Die Pro­dukte wur­den mir kosten– und bedin­gungs­los zur Ver­fü­gung gestellt.