Monat: November 2017

“Da muss er durch” — Oder doch nicht?

In let­zter Zeit ist mir immer häu­fig ein ganz bes­timmter Satz begegnet

Da muss er durch”

Beson­ders oft hört man diesen Satz von Hun­debe­sitzern, dessen Vier­beiner ger­ade in der entschei­de­nen Sozial­i­sa­tion­sphase steckt. Hunde, die eher ängstlich sind, “müssen” ler­nen in der vollen Innen­stadt zurecht zu kom­men. Hunde, die sich nicht so gerne von Frem­den anfassen lassen, werde an der Leine fest­ge­hal­ten, damit sie vor der Frem­den Hand nicht flüchten kön­nen. Hunde, die vor lauten und ren­nen­den Kindern am lieb­sten flüchten wür­den, müssen in der Mit­tagszeit an dem Kinder­garten ent­lang, während gefühlte 200 Kids aus dem Gebäude stürmen.

Da muss er durch”

Wir alle haben unsere Hunde gerne bei uns. Wir alle nehmen sie gerne mit und freuen uns über jede Minute, die wir mit ihnen ver­brin­gen können.

Doch ist “Da muss er durch” ein notwendiger Teil der Erziehung oder der Beginn von menschlichem Egoismus?

Es gibt sicher Dinge, die wirk­lich nicht ver­han­del­bar sind.

Für mich gehört hier in erster Linie zu, dass ich meinem Hund in die Ohren, ins Maul und zwis­chen die Pfoten schauen kann. Mir ist es wichtig, dass ich darauf eine Auge habe und kon­trol­lieren kann, ob alles in Ord­nung ist. Ich muss den Hun­den das Fell bürsten kön­nen und muss die Krallen stutzen können.

Doch eigentlich hört es hier bere­its auf.

Meine Hunde müssen nicht mit in die Innen­stadt, müssen sich nicht von Frem­den anfassen lassen und müssen nicht durch eine Horde ren­nen­der lauter Kinder laufen.

Warum denn auch?

Wenn ich Besorgun­gen in der Innen­stadt machen muss, dann bleiben Queen und Püppi Zuhause. Was haben die bei­den denn davon durch über­füllte Gassen zu laufen und wom­öglich noch mit ins Geschäft zu kommen?

Wenn fremde Men­schen sie stre­icheln wollen, dann lasse ich die bei­den entschei­den. Queen geht meis­tens hin. Püppi ver­steckt sich in der Regel hin­ter meinen Beinen. Hunde müssen sich nicht von jedem anfassen lassen. Und selbst wenn ein Spruch kommt wie “Das ist aber ein Schisser” — ja dann ist es eben so. Ich werde die bei­den sicher nicht zwin­gen sich anfassen zu lassen, nur weil  fremde Men­schen meine Hunde stre­icheln wollen. Ich geh doch auch nicht zu jedem Kinder­wa­gen und stre­ichel dem Kind über die Wange. Jeder Men­sch und jedes Tier hat das Recht auf seine Intime Zone, seinen per­sön­lichen Radius. Und wo ich meine Grenze abstecke, das bleibt doch mir über­lassen. Oder in diesem Fall eben meinen Hunden.

Queen und Püppi finden laute und ren­nende Kinder beide gruselig. Püppi bekommt Angst und Queen wird nervös und ver­sucht die Kinder zu begren­zen. Also wech­seln wir die Straßen­seite und laufen nicht direkt am Ein­gang einer Schule oder eines Kinder­gartens vor­bei, wenn dort ger­ade alle rausstür­men. Kein Hund muss da durch. Und ich übri­gens auch nicht 🙂

Doch warum entsteht in eini­gen Köpfen eigentlich die Forderung, dass der Hund da durch müsse?

Hunde sind keine Roboter oder Maschi­nen, die man pro­gram­mieren kann. Hunde sind Lebe­we­sen mit eige­nen Gefühlen und Bedürfnis­sen und soll­ten als solche auch wahr und ernst genom­men werden.

Ich weiß nicht wann der Gedanke ent­standen ist, dass Hunde sicher immer gerne gestre­ichelt wer­den wollen. Ich weiß auch nicht wann der Gedanke ent­standen ist, dass ein guter Hund seinen Besitzer immer und über­all begleiten muss.

Nun begin­nen die ersten Wei­h­nachtsmärkte und ich habe tat­säch­lich schon mit­bekom­men, dass sich Hun­debe­sitzer gezielt verabre­den um mit ihren Hun­den dort ent­lang laufen zu kön­nen — begleitet von der irren Grund­vorstel­lung “Das muss er lernen”.

Ich kann mit bei dem Gedaken bloß die Hand vor den Kopf schla­gen. Stellen wir uns ein­mal die Sit­u­a­tion vor: Der Kof­fer­raum geht auf und vielle­icht ist der erste Blick des Hun­des auf eine über­füllte Tief­garage gerichtet, die nicht nur übel riecht, son­dern auch eine völ­lig selt­same Akustik aufweist. Oben ange­langt wartet schon die liebe Ella, eine Hündin, mit der Anton sonst immer spie­len durfte. Heute aber keine Begrüßung, son­dern es geht stram­men Schrittes auf in die über­füll­ten Gassen. Dort warten dann zahlre­iche Men­schen­beine, denn etwas anderes sieht der Hund wahrschein­lich nicht. Zudem leckere und vor allem unendlich viele Gerüche, über­schwap­pende heiße Getränke, bren­nende Zigaret­ten und dies vielle­icht sogar auf Augen­höhe und einige harte Schuhe, die unter Umstän­den auf den Pfoten landen.

Da muss er durch.”

Nein. Das muss er eben nicht!

Hunde “müssen” durch den Wald schnup­pern, über Felder ren­nen und Löcher bud­deln. Hunde “müssen” sich dreckig machen, im See schwim­men und über Baum­stämme klet­tern. Hunde “müssen” Hund sein dür­fen. Nicht mehr und nicht weniger.

Ich finde das musste mal gesagt werden…

The Mystery Blogger Award — wir wurden erneut nominiert

Die liebe San­dra von Shiva Wuschelmäd­chen hat uns für den Mys­tery Blog­ger Award nominiert. Das ist nun unsere zweite Nominierung, doch wir sind gerne ein zweites Mal dabei 🙂

Und wie andere Awards auch, folgt auch der Mis­tery Blog­ger Award bes­timmten Regeln:

Mystery blogger award

This is an award for amaz­ing blog­gers with inge­nious posts. Their blog not only cap­ti­vates, it inspires and moti­vates. They are one of the best out there, and they deserve every recog­ni­tion they get. This award is also for blog­gers who find fun and inspi­ra­tion in blog­ging and they do it with so much love and passion.

Okoto Enigma is the cre­ator of the award. To moti­vate the Blog­ger please do visit her blog.

The Rules of the Award

  • Put the award logo/image on your blog.
  • List the rules.
  • Thank who­ever nom­i­nated you and pro­vide a link to their blog.
  • Men­tion the cre­ator of the award and pro­vide a link as well.
  • Tell your read­ers 3 things about yourself.
  • You have to nom­i­nate 10 – 20 people.
  • Notify your nom­i­nees by com­ment­ing on their blog.
  • Ask your nom­i­nees any 5 ques­tions of your choice; with one weird or funny ques­tion (specify)
  • Share a link to your best post(s).

Also liebe San­dra, nochmal vie­len Dank für die Nominierung. Ich freue mich sehr, dass du an uns gedacht hast.

Dann fan­gen wir mal an mit den drei Din­gen über mich. Das ist gar nicht so ein­fach, denn sicher möchtet ihr nun Dinge lesen, die ihr noch nicht wusstet 🙂

Ich bin noch nie geflo­gen und habe richtig Schiss davor. Bisher bin ich über­all mit Bus, Bahn oder Auto hin­gereist. Ich glaube, die Reise nach Paris war meine größte Tour.

Ich habe ein richtiges Haus­frauen — Abitur gemacht 😀 Meine Leis­tungskurse waren Deutsch und Päd­a­gogik und ich hatte zudem Kunst im Abitur. Ja, ihr lest richtig. Ich hatte Kunst im Abi. Meine Prü­fung bestand aus einem the­o­rethis­chen Teil, in dem ich Werke ver­schiedener Epochen analysiert habe. Für meinen prak­tis­chen Teil habe ich eine Wette mit meiner besten Fre­undin gewon­nen. Es ging darum, ob ich es schaffe, meine Kun­stle­herin davon zu überzeu­gen, dass ich im prak­tis­chen Teil eine Col­lage basteln kon­nte. Ich hab es geschafft und saß tat­säch­lich in der Abiprü­fung und habe aus den mir zur Ver­fü­gung gestell­ten Mate­ri­alen Bilder aus­geschnit­ten, während anderen der Angstschweiß von der Stirn lief. Mein Biolehrer fand das so unter­halt­sam, dass er seine Auf­sicht kurz­er­hand dazu nutzte und mir beim Auss­chnei­den half 🙂 Mit 14 Punk­ten bin ich an dem Tag nach Hause gefahren 😀

Wie einige von euch vielle­icht in meiner Insta­gram Story gele­sen haben, will ich mich nun in einem Fit­nessstu­dio anmelden. Das ist dann bere­its mein zweiter Ver­such aktiver zu wer­den. Beim Pro­be­train­ing vor eini­gen Jahren hat mir ein Trainer alle Geräte gezeigt. Ich erin­nere mich noch gut an ein Gerät, bei dem man Gewichte nach vorne weg drücken muss. Ich saß dort wie Sponge­bob Schwammkopf mit zit­tern­den Armen und bekam die Stan­gen nicht nach vorne gedrückt. Nach und nach nahm er alle Gewichte weg bis ich schließlich mit einem verz­er­rten Grin­sen nur die Stan­gen ohne Gewichte mit immer noch zit­tern­den Armen nach vorne drückte. Nach­dem ich das Zuhause erzählt habe, wurde mir vorgeschla­gen vor­erst mit einem QTip zu üben.

 

Nun zu den Fragen von Sandra

Bei welchem Film ist dein Pelzfre­und immer voll dabei?

Queen und Püppi schauen eigentlich nur zum TV, wenn dort ein Hund bellt oder ein lustiges Geräusch zu hören ist. Anson­sten schlum­mern sie lieber gemütlich in ihrem Kör­bchen vor sich hin 🙂

Welcher tierische Held entspricht am ehestem deinem Hund?

Queen erin­nert mich immer ein wenig an Alf — zählt das als “tierischer Held”? 🙂 Manch­mal erin­nert mich ihr Aus­druck an ihn und Queen hat auch diese selt­samen Quer­streifen auf ihrer lan­gen Nase.

Püppi erin­nert mich manch­mal an ein Min­ion. Auch das ist kein tierischer Held oder? 🙂 Manch­mal steht sie auf der Leitung und von jetzt auf gle­ich wird sie wie die lila Min­ion zum Monster 😀

Hast du als Kind einen Traum gehabt, den du dir erfüllen konntest?

Natür­lich hatte ich immer schon den Wun­sch mit einem Hund zusam­men zu leben, also in sofern kon­nte ich mir diesen Wun­sch erfüllen. Als ganz kleines Kind wollte ich immer in einem Geschäft arbeiten, weil ich dachte, die Mitar­beiter dür­fen all das viele Geld aus der Kasse abends mit nach Hause nehmen und sind wirk­lich reich. Ich habe zwar einen kleinen Abstecher durch das Juras­tudium gemacht, aber wenn ich an Glück­shund denke, dann kommt das meinem Kind­heit­straum schon ziem­lich nah. Nur reich bin ich nicht 😀 Aber das muss man auch nicht sein.

Bei welchem Essen ist dein Hund nicht zu halten?

Queen und Püppi lieben beide Bock­würstchen. Wenn Püppi ein solches sieht, muss man Angst haben, dass sie einen Herz­in­fakt erlei­det, wenn sie nicht ganz schnell ein Stück bekommt.

Welche Art des Grasens bevorzugt dein Hund (alles abwei­den oder hier und da ein Hälmchen?)

Püppi kon­sum­iert hier und da mal ein Hälm­chen. Meist die großen, die deut­lich her­vor ragen. Queen ist mehr “Mod­ell Kuh” und beißt entschlossen in den gesamten Büschel.

 

Zu guter Letzt sollen die besten Blog­a­r­tikel ver­linkt wer­den. Bei der let­zten Nominierung habe ich mein per­sön­liches Rank­ing gepostet. Dieses mal poste ich die meist gele­se­nen Artikel:

Da ich ver­gan­gene Woche schon einige Blogs für den Mys­tery Award nominiert habe, werde ich heute keine weit­eren Blogs nominieren 🙂 Ich danke auf jeden Fall San­dra für die Nominierung und wer Lust hat, darf sich sicher gerne anschließen und die Fra­gen von San­dra eben­falls beantworten.

(Werbung) Wie du deinen Hund vor Giftködern schützen kannst

Nahezu täglich begeg­nen mir auf Face­book und anderen Social Media Kanälen War­nun­gen vor aus­gelegten Giftködern. Es ist der Alp­traum aller Hun­debe­sitzer und nicht ohne Grund gibt es nun auch in vie­len Hun­de­schulen Giftköder­sem­inare und –kurse.

Auch ich baue in meinen täglichen Run­den immer mal wieder Anti — Giftköder — Train­ing ein. Bei Queen bin ich mir sicher, dass sie nichts fressen würde, was am Weges­rand liegt, doch erstens kön­nen wir das Ver­hal­ten unserer Hunde niemals zu 100% vorherse­hen und zweit­ens habe ich einen kleinen Min­istaub­sauger namens Püppi, die trotz vieler Übun­gen wahrschein­lich munter in den Köder beißen würde.

Ich muss ehrlich zugeben: Ich habe oft gedacht, wird schon gut gehen. Man liest, wo über­all Giftköder verteilt wur­den und ist jedes mal entsetzt über die Skru­pel­losigkeit und Hin­ter­hältigkeit der Men­schen. Doch so richtig bedroht gefühlt habe ich mich nicht. Bis zu dem Tag, an dem Giftköder in der Heimat am beliebten Sil­bersee gefun­den wur­den. Ich erin­nere mich noch gut, dass ein Fre­und von mir zusam­men mit ein paar Kumpels abends am See in den Büschen lag, um die Per­son beim Ausle­gen der Köder erwis­chen zu kön­nen, doch lei­der erfol­g­los. Seit wir in Osnabrück wohnen sind Giftköder an der Tage­sor­d­nung. Immer wieder wer­den sie in bes­timmten Stadt­teilen gefun­den. Es ist ein schmaler Grad, denn die Häu­figkeit lässt viele Hun­debe­sitzer abs­tumpfen. Man mei­det  zwar die typ­is­chen Gebi­ete, doch sicher ist man den­noch nicht.

Doch wie schütze ich meinen Hund vor Giftködern? Wie verhalte ich mich, wenn ich vermute, dass mein Hund Gift gefressen haben könnte?

Peta hat in Zusam­me­nar­beit mit einem örtlichen Tier­arzt und dem Hun­de­ex­perten Hol­ger Schüler in Koop­er­a­tion mit dem Fut­ter­mit­tel­her­steller Josera einen kosten­losen Rat­ge­ber erstellt mit dem Titel „Giftköder – Wie kön­nen Sie Ihren Hund vor der Gefahr schützen?“.

Dieser bein­hal­tet u.a. wichtige Infor­ma­tio­nen zu den Punkten:

  • Hilfe zur Iden­ti­fika­tion von Giftködern
  • Erste-Hilfe-Maßnahmen
  • Check­liste zum Auss­chnei­den für den Notfall
  • Präven­tive Maßnahmen
  • viele Experten Tipps

Giftköder sind ein ernst zu nehmendes Thema, über das möglichst viele Hun­debe­sitzer aufgek­lärt wer­den sollen. Eine Check­liste für den Not­fall hilft einem Ruhe zu bewahren und die richti­gen Schritte einzuleiten.

Daher schaut euch unbe­d­ingt den Rat­ge­ber an und verin­ner­licht die Erste — Hilfe — Maßnahmen.

Den Rat­g­ber findet ihr hier.

(Werbung) Bello & Friends — Komplettmenüs für Barfer

Das Thema unter den Hun­de­men­schen ist schein­bar nach wie vor das Fut­ter. Kein Wun­der, denn bei kaum einem anderen Thema gehen die Mei­n­un­gen so weit auseinander.

Wenn ich gefragt werde, erzähle ich, dass Queen und Püppi gebarft wer­den. Oft höre ich als Reak­tion “Das wäre mir ja zu aufwendig. Da habe ich keine Zeit für.”

Dabei kann Barfen doch so einfach sein.

Bello & Friends haben sich genau zu diesem Prob­lem etwas über­legt und Kom­plett — Menüs zusam­men gestellt. Diese müssen nur noch aufge­taut wer­den und sind anschließend bereit für den Hundenapf.

Easy, oder?

Die Menüs von Bello & Friends beste­hen aus einem hohem Fleis­chanteil, nährstof­fre­ichem Obst und Gemüse sowie hochw­er­ti­gen Ölen. Bello & Friends garantiert eine opti­male Zusam­menset­zung an Nährstoffen.

Das Team hin­ter Bello & Friends ist eine wirk­lich inter­es­sante Mis­chung von Hun­de­men­schen, die alle ein riesen Paket Erfahrung und Wis­sen mit­brin­gen. So stecken hin­ter dieser Firma nicht nur Hun­de­führer und ehe­ma­lige Aus­bilder, son­dern auch 30 Jahre Erfahrung in der Schlachter­branche. Auch ein Lebens­mit­tel­tech­niker ist mit an Bord.

Das Fleisch wird aus aus­gewählten EU — zer­ti­fizierten Fam­i­lien­be­trieben aus und um das idyl­lis­che Osie bezo­gen. Das beschauliche Dorf in der pol­nis­chen Woi­wod­schaft Kujaw­ien — Pom­mern zeich­net sich durch seine hochw­er­tige Viehzucht aus, die ihren Tieren mit endlich grü­nen Wiesen viel Platz für ein art­gerechtes Leben bietet. Das Obst und Gemüse wird tra­di­tionell vom Wochen­markt bezogen.

Wer also keine Lust auf die Zusam­men­stel­lung von Barf­menüs hat und eine Sauerei in der Küche ver­mei­den will, findet bei Bello & Friends garantiert tolle Zusam­men­stel­lun­gen für den Vierbeiner.

In den Menüs wird auf jede Art von Getreide oder Füll­stoffe verzichtet. Das Fleisch wird schlacht­frisch ver­ar­beitet und sofort Schock­ge­frostet. Ergänzt wird dieses durch frisches Obst und Gemüse sowie gesund­heits­förderne Kräuter und kalt­ge­presste Öle sowie Meersalz.

Die Auswahl ist sehr groß. Ange­fan­gen bei reinem Pfer­de­fleisch bis hin zu einem Mix aus Rind und Geflügel über zu Rind­fleisch und Ei. Hier ist für jeden aus­re­ichend Auswahl vorhanden.

Und was sagen wir

Queen und Püppi durften sich ein­mal durch das Menü fut­tern und haben dies auch mit Vergnü­gen gemacht.

Die Folie ließ sich sehr leicht von dem Fleisch tren­nen. Ein­fach ein­mal mit einem Messer von oben nach unten ent­lang schnei­den. Aber vor­sichtig bitte, für alle die sich an meinen Aus­rutscher erinnern 😉

Die Würste lassen sich bequem in eine Tup­per­dose legen und sind nach weni­gen Stun­den bereit für den Hundenapf.

Ich möchte an dieser Stelle gar nicht auf die einzel­nen Menüs einge­hen, weil die Auswahl wirk­lich riesig ist und meine bei­den uneingeschränkt alles gern gefressen haben.

Nor­maler­weise stelle ich die Menüs selbst zusam­men, doch ich kann euch sagen: an den Luxus von Kom­plettmenüs gewöhnt man sich schnell 🙂

Ich finde es wirk­lich super, dass das Unternehmen auf art­gerechte Hal­tung der Tiere achtet und das Gemüse und Obst frisch vom Wochen­markt bezieht. Das bere­its Kräuter und Öl enthal­ten sind, ist natür­lich sehr praktisch.

Super finde ich auch, dass es die Menüs in zwei ver­schiede­nen Größen gibt: 250 g, 500 g und 1000g. Die kleineren Por­tio­nen sind zudem zu kleineren Stücken ver­ar­beitet. Super, dass auch an die kleinen Hunde gedacht wurde.

Uns hat sowohl das Unternehmen als auch die Pro­dukte wirk­lich gut gefallen. Es gab nichts, was die bei­den nicht gerne gefressen haben 🙂

Die Pro­dukte wur­den mir kosten– und bedin­gungs­los zur Ver­fü­gung gestellt.

Mythen rund um das Thema “Zweithund”

Ob auf der Hun­dewiese oder hier über den Blog — immer wieder begeg­nen mir Fra­gen rund um das Thema “Zwei­thund”. Und dabei wird oft deut­lich, dass sich in der Hun­dewelt schein­bar einige Mythen rund um dieses Thema ver­bre­itet haben. Oft werde ich gefragt, wie aufwendig ein zweiter Hund wirk­lich ist. Ich kann zwar nicht für alle sprechen, doch ich kann berichten und erzählen, wie das bei uns so läuft und das ein oder andere Gerücht aus der Welt räumen.

Ist der erste Hund gut erzogen, erzieht sich der zweite so mit. Der guckt sich das alles beim Älteren ab.”

Nö. Kann ich defin­i­tiv nicht bestäti­gen. Queen ist wirk­lich ein gut erzo­gener Hund. Sie ist lieb, verträglich, hört aufs erste Wort und muss meist nicht mal ange­sprochen wer­den. Sie läuft nicht weit von mir weg, rennt nicht zu anderen Hun­den und kommt von allein zu mir, wenn uns jemand ent­ge­gen kommt.

Dass es mit Püppi genauso wort­los funk­tion­iert,  kann ich nicht behaupten. Püppi hat kein Prob­lem damit auch mal 50 m weit übers Feld zu ren­nen oder mal ein­fach in den ein oder anderen Weg abzu­biegen, falls der aus ihrer Sicht inter­es­san­ter scheint. Püppi ist dur­chaus abruf­bar, doch sie ori­en­tiert sich bei weitem nicht so sehr an mir wie Queen es tut. Sie hört eben­falls auf meine Sig­nale, doch ich muss sie oft ansprechen.

Abgeguckt hat sie sich dafür Queens Flausen im Kopf. Queen macht auch gerne mal Quatsch und all diese Dinge hat Püppi bin­nen kurzer Zeit auch gemacht. So springt Queen zum Beispiel plöt­zlich auf, geht zur Spielzeugk­iste und schleud­ert und schüt­telt alles durch die Gegend, was ihr vor die Pfoten kommt. Auch herum­liegende Kissen oder Decken sind dann nicht sicher. Lässt man Queen alleine, obwohl sie vorher nicht mehr beschäftigt wurde, deko­ri­ert sie um. Alle Kör­bchen lan­den auf einem Haufen, der Tep­pich wird vor die Tür geschoben und alle Kissen, Decken und Handtücher wer­den wild verteilt. Püppi macht es genauso.

Also ja, die schauen sich schon einiges ab, aber meist nicht das, was man sich wünscht 🙂

Ob du nun mit einem oder zwei Hunden raus gehst, wo ist da der Unterschied?”

Ich finde, da ist ein sehr großer Unter­schied. Es gibt tausend inter­es­sante Stellen, die alle beschnup­pert und genau inspiziert wer­den müssen. Doch wenn der eine nach links läuft, rennt der andere nach rechts. Der eine läuft vor, der andere schnup­pert 15 Meter hin­ter einem und trödelt herum. Ich bin wirk­lich kein Fan von der Benutzung eines Smart­phones während der Hun­derunde, doch man nimmt es ja doch mit. Es kann ja immer mal etwas sein. Ein Hund kön­nte sich ver­let­zen oder man kön­nte den Schlüs­sel vergessen haben. Und während man mit einem Hund doch mal ein Auge zuge­drückt hat und schnell eine Nachricht beant­wortet oder gar ein Gespräch angenomen hat, ist nun nicht mehr daran zu denken. Während der eine nach links rennt und der andere noch hin­ter rechte im Gebüsch stöbert, kann man weder auf Nachrichten antworten noch telefonieren.

Und wenn man nicht möchte, dass seine Arme num 10 cm länger wer­den, dann soll­ten beide Hunde abso­lut leinen­führig sein, wenn man mit zwei Hun­den gle­ichzeitig an der Leine geht. Plöt­zliches brem­sen oder plöt­zlich nach links ziehen kann da schon mal das ein oder andere Leinen­chaos verur­sachen und endet im puren Stress. Ich habe das Thema am Anfang nicht allzu ernst genom­men. Haupt­sache sie ziehen nicht, war mein großes Ziel. Doch wenn man mit bei­den Hun­den an der Leine geht, dann ist ein plöt­zliches hier und da schnup­pern wirk­lich anstren­gend. Daher nehme ich das mit­tler­weile schon etwas genauer, nehme beide kurz wenn ich alleine mit ihnen raus gehe und gehe auf direk­tem Wege dor­thin, wo sie frei laufen können.

Man kann sich auch mit zwei Hunden gleichzeitig beschäftigen.”

Kann man. Klar. Dazu müssen aber auch einige Vorauset­zun­gen erfüllt sein und nicht auf alle hat man einen Einfluss.

Natür­lich kann man sich mit zwei Hun­den auf eine Wiese stellen und einen Ball wer­fen. Aber in meinen Augen kann man das höch­stens als Bespaßung, nicht aber als Beschäf­ti­gung beze­ich­nen. Unter art­gerechter Beschäf­ti­gung ver­stehe ich Kopf– und Nase­nar­beit, struk­turi­ertes Apportieren, Such­spiele und ähnliches.

Nehmen wir also mal den Klas­siker für Unter­wegs: wir ver­stecken Leck­erlis und lassen die Hunde suchen. Sollte man einiger­maßen struk­turi­ert vorge­hen wollen, so soll­ten beide Hunde das Sig­nal­wort “bleib” beherrschen und getrennt abruf­bar sein. Und glaubt mir, das ist wirk­lich nicht so ein­fach. Ich habe mehrere Wochen gebraucht bis ich beide Hunde getrennt abrufen kon­nte. Beide müssen also mit Frus­tra­tion umge­hen kön­nen und auch gel­ernt haben zu warten, während der andere “arbeiten” darf.

Zwei Hunde gle­ichzeitig zu beschäfti­gen erfordert Struk­tur und Übung.

Eine weit­ere und vielle­icht sogar wichtigere Voraus­set­zung ist, dass beide Hunde auch für diese Beschäf­ti­gung gemacht sind. Schäfer­hunde haben beim Agility nichts zu suchen. Sie sind vom Kör­per­bau her über­haupt nicht gemacht für diesen Sport und soll­ten diesen auch nicht ausüben. Queen geht gerne trailen und ist für jedes Such­spiel zu haben. Püppi mag Agility, Dog­Dance und ZOS.

Nun kann man natür­lich sagen, dass ich vorher hätte wis­sen kön­nen. Hab ich auch 🙂 Den­noch kann man auch zwei Hunde gle­icher Rasse haben und beide haben völ­lig unter­schiedliche Inter­essen und Veranlagerungen.

Man sollte also bedenken, dass man unter Umstän­den die Hunde auf kom­plett unter­schiedliche Weise beschäfti­gen muss.

Zwei Hunde bedeuten dop­pelt so viel Zeit und eine genaue Struk­tur. Natür­lich bedeuten zwei Hunde auch dop­pelt so viel Spaß, Freude und dop­pelt so viel Liebe im Haus. Ich möchte weder das Bärchen noch den Pupo­nauten mis­sen, doch ich finde, dass die vie­len Mythen rund um das Thema Zweti­hund gefährlich sein kön­nen. “Der zweite läuft so mit” kön­nte dazu führen, dass einem die Real­ität einen Ham­mer vor den Kopf haut. Würde ich nicht von Zuhause aus arbeiten, dann hätte ich keinen zweiten Hund in mein Leben geholt. Der Trend geht zum Zwei­thund, keine Frage und ich kann das super gut verstehen.

Doch es ist nicht so ein­fach wie es vielle­icht in den niedlichen Insta­gram Accounts aussieht.Und ich finde es auch nicht richtig, wenn man immer nur zeigt und erzählt wie toll doch alles ist. Natür­lich ist es traumhaft schön, wenn man zwei Hunde hat, die sich ver­ste­hen und mit denen man so viel Spaß haben kann. Doch es bedeutet viel Zeit und viel Arbeit. Immer nur die heile und per­fekte Welt zu zeigen, ver­mit­telt anderen den Ein­druck, als würde das alles mit links laufen. Ein zweiter Hund kommt dazu und plöt­zlich ist alles anders. Und wer muss es aus­baden? Die Hunde. Der erste, der vielle­icht zurück­stecken muss. Und / oder der zweite, der vielle­icht wieder abgegeben wird.

Zwei ren­nende und spie­lende Hunde auf der Wiese ist nur eine Momen­tauf­nahme. Es steckt viel Arbeit dahin­ter beide Hunde so frei ren­nen lassen zu können.

Zwei knud­del­nde Hunde im gle­ichen Kör­bchen ist niedlich anzuse­hen, doch erfordert auch eine zeit­in­ten­sive Aus­las­tung, dass beide Hunde so entspannt Zuhause sind.

Flauschige kleine Welpen knab­bern liebevoll am Ohr des Großen ist putzig und süß, doch erfordert eine per­fekte Sozial­isierung und Erziehung des ersten Hundes.

Und den­noch. Was ist besser als ein Hund? Genau. Zwei Hunde 🙂

Wer mehr zu diesem Thema lesen möchte, findet weit­ere Erfahrun­gen und Infos in meinem Artikel mit dem Titel “7 Voraus­set­zun­gen für einen zweiten Hund”.