4 Tips wie du deinen Hund zum Mäkler erziehst

Ich habe es schon wieder getan.

Püp­pi fängt an zu mäkeln.

Queen habe ich in der Hin­sicht auch schon ver­saut. Erst durch Püp­pi hat sie ange­fan­gen vernün­ftig zu fressen.

So ein richtig guter Ess­er war Püp­pi von Anfang an nicht. Doch ver­bockt habe ich es.

Daher kom­men heute meine Tips, mit denen ihr euren Hund garantiert zum Mäk­ler erzieht.

Achtung: dieser Beitrag enthält eine Prise Ironie, mit ein­er Por­tion Selb­stkri­tik und ein­er Schuss Humor. Also bitte nicht ernst nehmen 🙂

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Lasst das unberührte Futter ruhig stehen

Let­ztens noch gedacht, wir hätte kein Prob­lem mit dieser Sit­u­a­tion. Kaum aus­ge­sprochen, zeigt mir Püp­pi, dass es eben doch so ist. Bish­er stand das Fut­ter tat­säch­lich bis zu mehreren Stun­den in der Küche. Am Nach­mit­tag kam es in den Napf und blieb dort ste­hen bis ich abends die Küche aufräumte. Schein­bar keine gute Idee. Püp­pi kam in den let­zten Tagen zwar direkt guck­en, mehr aber auch nicht. Sie roch an dem Fut­ter, schlick­erte vielle­icht mal drüber und nahm sich vielle­icht sog­ar einen Brock­en. Das war es aber auch.

In der Regel fraß Queen also Püp­pis Por­tion mit, während Püp­pi auf das abendliche Leck­er­li wartet.

Und hier sind wir auch schon am näch­sten Punkt.

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Leckerlis können ruhig in Massen verabreicht werden

Queen hat schon immer Leck­ereien am Abend bekom­men, wenn sie zuvor ihren Napf gelehrt hat­te. Also gab es auch weit­er­hin abends aller­hand Knab­bereien: ein bißchen Lunge auf eini­gen Kekse neben einem Stück Rinderkopfhaut angerichtet auf zwei Streifen Dör­rfleisch und Häh­nchen­brust.

Püp­pi knab­berte fleißig mit. Als sie in den let­zten Tagen immer mäke­liger wurde, fiel mir erst ein­mal auf, wieviel das doch eigentlich ist. Ger­ade für Püp­si mit ihrem eigentlich doch winzig kleinen Magen muss das eine ganze Menge gewe­sen sein. Sie wusste es genau: Abends gibt es die guten Sachen. Ich bin mir sich­er, sie hat nur darauf gewartet.

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Leckereien zwischendurch sättigen nicht

Wenn wir von ein­er Runde zurück­kom­men oder ich zwis­chen­durch kurz weg muss, gibt es eine Kleinigkeit zu knab­bern. In der Regel ein Streifen Häh­nchen­brust, den ich ein­fach in zwei Hälften geteilt habe. Queen bekam son­st immer den gesamten Streifen. Also teile ich ihn ein­fach in der Mitte. Dann passt das schon. Oder etwa nicht?

Bedenke ich wie groß Püp­pis Barf — Por­tion ist (kaum mehr als ein gehäufter Ess­löf­fel), so kön­nte man die These auf­stellen, dass so ein hal­ber Streifen Hüh­ner­brust eine ganze Menge für die kleine Maus sein kön­nten. Eine Stunde später den Napf lehren? Lei­der nein.

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Leckereien dürfen auch ruhig mal herum liegen

Was nicht direkt gekn­ab­bert wird, darf liegen bleiben oder gebunkert wer­den. Wenn man dann mal keine Lust aufs Fut­ter hat, hat man immer noch die Möglichkeit, sich über den getrock­neten Pansen aus der Kör­bchen­ritze herzu­machen. Man sollte schließlich immer für genü­gend Auswahl sor­gen.

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So viel Ironie wie in diesen Zeilen steckt, so ernst ist die Sit­u­a­tion tat­säch­lich. Püp­pi mäkelt an ihrem Fut­ter herum, ich nehme es nach kurz­er Zeit weg. Wenn wir Pech haben, bricht sie am Mor­gen Galle. Biete ich ihr mor­gens ein Früh­stück an, dreht sie sich noch in der Tür wieder um. Früh­stück­en ist so gar nicht ihrs, also wartet sie zwangsläu­fig bis zum nach­mit­tag.

Für uns heißt es also aktuell: Weniger ist mehr.

Keine Leck­ereien, keine Knab­ber­sachen und kein stun­den­langes Ste­hen­bleiben des Fut­ters.

Damit Queen nicht zu kurz kommt, bekommt sie ein Teil zum Schlick­ern, während ich mit Püp­pi alleine eine Runde drehe. Das bedeutet also, dass wir zum Teil abends getren­nt raus gehen.

Ich emp­fand diese Sit­u­a­tion mit Queen alleine vor einige Monat­en schon anstren­gend genug, aber mit zwei Hun­den, wovon ein­er mäkelt, ist es noch eine Spur kom­pliziert­er. Ich habe es selb­st ver­bockt, ich weiß. Lei­der muss Püp­pi das nun aus­baden, indem es nichts anderes gibt als die Mahlzeit­en in ihrem Napf.

Nach­dem sie am Mon­tag ihr Fut­ter kom­plett ver­weigert hat, gab es (weil sie auch nicht wollte) erst am Dien­stag nach­mit­tag etwas. Diese Erfahrung war schon ziem­lich beein­druck­end für Püp­pi. Sie geht zumin­d­est direkt zum Napf und frisst auch etwas. Meist nicht direkt alles, weil sie zwis­chen­durch durch die gesamte Woh­nung läuft, nochmal einen Brock­en holt, wieder durch die Woh­nung geht usw.

Aber wir kriegen das schon in den Griff.

Ich halte euch auf dem Laufend­en 🙂

 

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5 thoughts on “4 Tips wie du deinen Hund zum Mäkler erziehst

  1. Bis auf meine erste Hündin, habe ich mit meinen Hun­den fressen­stech­nisch immer Glück gehabt. Allerd­ings muss ich sagen, ich barfe seit gut 35 Jahren.
    Unser Fox aus Rumänien, wollte anfangs gern vom Tisch haben. Ich habe ihn ein­fach 2 Tage hungern lassen und schwup­pdi­wupp, war das Barf wie von Zauber­hand aus dem Napf ver­schwun­den. Leck­er­lies oder zwis­chen­durch gibt es bei mir nicht. Feste Füt­terungszeit­en mor­gens = Hauptmahlzeit genau auf die Kör­pergewichte abge­wogen und zusam­mengestellt, mit­tags jed­er eine 1/2 Banane und abends gegen 17:00 Uhr was zum Kauen für die Zähne. Das wars dann.

  2. Da habe ich mit meinen wirk­lich glück, sie fut­tern alles was ich ihnen vorstelle.… aber hast du schon­mal darüber nachgedacht das die bei­den sich ihr Fut­ter über den Tag hin­weg erar­beit­en müssen, das nehmen die Hunde die gerne mäkeln eigentlich super an.

      1. Wenn das gut klappt, würde ich das Test­weise mal Täglich machen, um zu schauen was sie dazu sagen… wenn würde ich es bei behal­ten, das die bei­den nur noch ihr Fut­ter gegen Leis­tung bekom­men 🙂

        Meine erar­beit­en sich auch Täglich ihr Fut­ter 😉

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