7 Voraussetzungen für einen zweiten Hund

7 Voraussetzungen für einen zweiten Hund

Der Trend geht zur Mehrhun­de­hal­tung. Ver­ständlich, denn was ist besser als ein Hund? Genau. Zwei Hunde.

Ich bin die erste, die den Wun­sch nach einem zweiten Hund nachvol­lziehen kann. Und den­noch sitze ich hier und schreibe diesen mehr als ernst gemein­ten Beitrag.

Nach Püp­pis Einzug erhielt ich immer wieder Nachrichten von Lesern dieses Blogs und Fol­low­ern bei Instagram.

Ange­fan­gen bei Fra­gen, ob ich die Entschei­dung bereuen würde bis hin zu Fra­gen, was genau sich verän­dert hat. Doch es erre­ichten mich auch Bit­ten. Bit­ten von Kindern die woll­ten, dass ich ihre Eltern überrede, dass zwei Hunde einziehen dürften. Zudem wurde ich oft gefragt, wie man Hunde am besten zusammenführt.

Ich habe Geschichten gehört, die in mir die blanke Wut aus­lösten. Ich wurde um Rat gefragt, was ich machen würde, wenn der erste Hund den neuen ver­suchen würde zu beißen. Auf mein Nach­fra­gen kam her­aus, dass der Ersthund gar keine andere Hunde tol­leriert. Ter­ri­to­ri­ale Hunde wurde im eige­nen Garten mit dem zweiten Hund verge­sellschaftet. Richtig wütend wurde ich, als ich las, dass der zweite Hund nur deshalb ein­zog, weil der sowieso schon keine Gesellschaft tol­lerierende Ersthund zu alt war um die Freizeitbeschäf­ti­gung und den Hun­de­sport zu machen, den das Mädel machen wollte.

Daher wird es heute mal etwas ernster.

Dieser Artikel ist nicht wis­senschaftlich, beruht auf keinen Unter­suchun­gen, son­dern basiert nur auf meinen Erfahrun­gen und meinen Erken­nt­nis­sen, die ich im Zusam­men­leben mit Hunde sam­meln durfte.

Ein Zwei­thund will gut über­legt sein, daher habe ich einige Voraus­set­zun­gen zusam­menge­tra­gen, die meiner Mei­n­ung nach erfüllt sein müssen, bevor ein zweiter Hund einziehen kann.

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Der erste Hund darf entscheiden

Wer einen Ersthund hat, der keine Artgenossen in seinem Ter­ri­to­rium duldet oder vielle­icht sogar all­ge­mein kein Fan von Gesellschaft ist, der sollte sich keinen zweiten Hund ins Leben holen! So ein­fach und deut­lich das ist, so schwer scheint es doch für viele Men­schen zu akzep­tieren zu sein. Was würdest du denn sagen, wenn dein Ehe­mann oder deine Ehe­frau bzw. dein Fre­und oder deine Fre­undin ein­fach einen zweiten Part­ner ins Haus holen, dir vor die Nase set­zen würde mit den Worten “Spielt mal schön zusam­men?” Wer der erste Hund lieber der einzige bleiben möchte, ist das sein gutes Recht und ich finde es unver­ant­wortlich, wenn dieses Recht mis­sachtet wird.

Der erste Hund muss erzogen sein

Der Ersthund sollte erzo­gen sein. Und damit meine ich nicht, dass er wie ein Roboter funk­tion­ieren sollte. Aber die Grun­dregeln soll­ten sitzen. Kom­man­dos wie Sitz, Platz und Bleib, geh auf deinen Platz usw. sind uner­lässlich, wenn ein zweiter Hund das Haus betritt. Vor allem, wenn es sich um einen Welpen han­delt, kann ich euch ver­sprechen, dass es chao­tisch wird. Der Zwei­thund muss sich erst an den All­tag und die Regeln in eurem Haus gewöh­nen. Wenn der Ersthund dann nicht kon­trol­lier­bar ist, endet das ganze im Chaos. Außer­dem sollte der erste Hund leinen­führig sein. Einen zweiten Hund an der Leine zu führen ist nicht nur eine Umstel­lung, son­dern gle­icht einer Her­aus­forderung, wenn es sich um einen Welpen han­deln sollte oder um einen Hund, der das Laufen an der Leine nicht kennt. Wenn das Prob­lem aber auf beide zutrifft, dann wird es nahezu unmöglich, gle­ichzeitig raus­ge­hen zu können.

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Der erste Hund muss ein Vorbild sein können

Ger­ade Welpen schauen sich alles ab. Der erste Hund muss also ein Vor­bild sein kön­nen. Wenn man sich vorstellt, dass der zweite Hund alle Prob­lem­chen und Eige­narten des Ersthun­des annehmen kön­nte, dann muss man zu dem Ergeb­nis kom­men, dass das in Ord­nung wäre. Pöbelt der Ersthund zum Beispiel an der Leine, dann kann es gut sein, dass der zweite sich das abschauen wird. Han­delt es sich nun um zwei 35 kg — Hunde wird es nicht möglich sein, beide Hunde hal­ten zu können.

Man braucht Zeit

Ein zweiter Hund läuft nicht ein­fach neben­her. Der Zwei­thund braucht Zeit. Man muss auch mal getrennt raus­ge­hen, getrennt miteinan­der üben und auch getrennt an der Bindung zu dem neuen Hund arbeiten. Ver­letzt sich einer der Hunde, muss man getrennt spazieren gehen. Ebenso, wenn es sich um einen Welpen han­delt, der noch nicht so weit laufen kann, muss der Ersthund doch die Gele­gen­heit bekom­men, sich aus­pow­ern zu können.

Man braucht Geld

Zwei Hunde bedeutet dop­pelte Kosten. Nicht nur dop­pelt so viel Fut­ter, son­dern auch dop­pelt so viel Zube­hör und höhere Kosten beim Tier­arzt. Vor kurzer Zeit hat Püppi noch gezeigt, wie schnell mal hun­derte Euro loswer­den kann, wenn ein Milchzahn nicht raus will und sich entzün­det. Man muss stets Geld zur Ver­fü­gung haben, um hohe Tier­arztrech­nun­gen begle­ichen zu können.

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Man muss akzeptieren, dass sich der komplette Alltag ändern wird

Der All­tag ändert sich kom­plett. Queen hat mich eigentlich immer begleitet. Nun gab es schon einige Sit­u­a­tio­nen, in denen beide Hunde zuhause geblieben sind. Einen Hund kann man schon mal mit­nehmen, aber zwei Hunde sind schon etwas anderes. Wenn man dann auch noch alleine unter­wegs ist und sowohl links als auch rechts eine Leine in den Hän­den hält, muss man sich voll und ganz auf die Hunde konzentrieren.

Man muss konsequent sein können

Wo man vielle­icht bei einem Hund mal ein Auge zudrücken würde und auch kön­nte, so hat man mit zwei Hunde keine andere Wahl mehr. Der Rück­ruf muss sitzen, anson­sten hat man ein Prob­lem. Vor allem dann, wenn die Hunde auch noch in ver­schiedene Rich­tun­gen laufen. Einen Hund kann man vielle­icht ein­fan­gen, aber zwei? Schwierig. Als ich noch alleine mit Queen unter­wegs war und es kam mir ein Rad oder ein Jog­ger einge­gen, hab ich sie zu mir gerufen und neben mir geführt. Mit Püppi geht das noch nicht. “Fuß” ist noch kein sicheres Kom­mando, also bleibt mir nichts, als beide Hunde am Weges­rand abzule­gen. Queen links und Püppi rechts festzuhal­ten und gle­ichzeitig weit­erzu­laufen ist auf­grund der unter­schiedlichen Kör­per­größe nicht möglich. Sollte nun einer der bei­den auf­ste­hen, wird der andere es eben­falls. Was ich sagen will? Zwei Hunde zu hal­ten bedeutet, dass die Erziehung wirk­lich sitzen muss. Man muss beide Hunde nur mit Worten hän­deln kön­nen, sonst endet es früher oder später im Chaos.

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Selbst, wenn all diese Voraus­set­zun­gen erfüllt sind, so sollte man real­is­tisch bleiben. Es kann den­noch schief gehen. Vielle­icht ver­ste­hen die bei­den sich nicht oder die erhoffte Vorstel­lung von zwei über die Wiese ren­nende Hunde erfüllt sich nicht, weil sie sich schlichtweg ignori­eren. Obwohl ich sicher bin, dass das tausend mal besser ist, als wenn sie sich nicht “riechen kön­nen”. Ich will nie­man­dem ausre­den, sich einen zweiten Hund anzuschaf­fen. Ich möchte nur ein­mal klar und deut­lich auf das Risiko aufmerk­sam machen, welches man hier­bei eingeht. Viele sehen nur die Fotos von Queen und Püppi und denken, ein Zwei­thund “läuft so neben­her”. Das ist aber nicht so. Ein zweiter Hund bedeutet dop­pelt so viel Arbeit, dop­pelt so viel Zeitaufwand. Das Leben ändert sich kom­plett. Bevor man einen zweiten Hund zu sich holt, es aus ver­schiede­nen Grün­den vielle­icht nicht passt und dieses Tier dann wieder gehen soll, sollte man sich real­is­tisch mit diesem Thema auseinandersetzen.

In unserem Fall ist Püp­pis das let­zte Puz­zlestück, was in Queens Leben noch fehlte. Queen ist so viel glück­licher, aus­ge­lassener und unbeschw­erter als vorher. Ich bin unendlich dankbar dafür. Aber ich weiß auch, dass ich unfass­bar viel Glück gehabt habe.

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Posted on: 30. Juni 2016Sabrina

16 Gedanken zu „7 Voraussetzungen für einen zweiten Hund

  1. Sehr schöner Artikel mal wieder, den sich viele wirk­lich zu Herzen nehmen sollte. Wir wer­den irgend­wann auf dem Blog auch nochmal auf das Thema einge­hen, denn ger­ade in Bea­glekreisen geht der Trend defin­i­tiv zur Zweit– oder Drit­thund­hal­tung. Die Begrün­dun­gen hier­für sind oft­mals schlicht weg “mein erster kann nicht alleine bleiben” (ein häu­figes Prob­lem beim Bea­gle) und was passiert am Ende meist? Man hat zwei Hunde daheim, die nicht alleine bleiben und das ganze Haus zusam­men bellen oder zer­stören. Meist sind das die Hunde, die dann später wieder abgegeben wer­den. Teil­weise wirk­lich schlimm zu beobachten.
    Ich hätte auch wahnsin­nig gern einen zweiten Hund aber Timmy ist ein­fach ein Einzel­gänger und das typ­isch ver­wöh­nte “Einzelkind”. Er würde niemals einen anderen Hund bei uns akzep­tieren. Das würde ihn tot unglück­lich machen. Außer­dem ist Timmy nicht immer ein ein­facher Hund und ob ich dann der Her­aus­forderung gewach­sen wäre? Ich weiß es nicht. 

    Aber schön zu sehen, wie toll es bei euch klappt! 

    Liebe Grüße

    1. Ich finde es toll von dir, dass du in erster Linie an Timmy denkst. Ich habe auch schon einige Fälle mit­bekom­men, in denen der zweite Hunde wieder gehen musste oder — und das min­destens genauso schlimm — der erste Hund abgegeben wurde, weil der zweite ein Welpe war und ja so viel “niedlicher”. Ich finde es furch­bar wie ego­is­tisch manche Leute über die Entschei­dung nachdenken…

  2. Das ist ein sehr schöner Beitrag.
    Punkt eins kann ich nicht 100%ig unter­schreiben. Wir hat­ten einen Hund aus dem Tier­schutz, der schwer zu han­deln war. Rumgepöpel, Leine­nag­gre­siv­ität, andere Hunde gin­gen gar nicht usw. Dann lern­ten wir einen Hund ken­nen, der so gut zu unserem passte. Er war über eine lange Zeit ein sehr häu­figer und gern gese­hener (Übernachtungs-)Gast. Es gab ein­mal eine Rangelei, dann war die Ran­gord­nung gek­lärt. Die bei­den haben sich sehr aneinan­der ori­en­tiert. Hat der Gasthund beim Spazieren nicht gehört, hat man seinen eige­nen zurück­gerufen, der andere kam dann mit. Der andere Hund, tiefe­nentspannt an der Leine, war Ori­en­tierung für unseren, die dann auch nicht ran­dalierte. So geht es also auch. Sie waren das per­fekte Team. Allerd­ings würde das nie mit einem Welpen als Zwei­thund funktionieren.

  3. Sehr schöner Artikel! Ich hätte auch gerne einen 2. Hund, würde es aber mit Abbys Baustellen nieee machen!! Eben weil es weder Abby noch dem 2. Hund noch allen andern fair gegenüber wäre. Aber das schlimme ist, dass das nicht alle so sehen o.o

  4. Sehr schöner Artikel, der mir aus dem Herzen spricht. Viel zu schnell wird ein zweiter Hund ins Haus geholt, ohne zu über­legen. Ich hätte auch gerne einen zweiten Hund, weiß aber, dass Charly damit nicht klar kom­men würde. Und die dop­pel­ten Kosten sind auch ein wichtiger Punkt, mich gegen einen zweiten Hund zu entscheiden. 

    Liebe Grüße
    Sonja und Charly

  5. Mei! Wie niedlich die zwei am Ende kuscheln! Zuck­er­suess. Wir sind auch ger­ade am ueber­legen einen Zwei­thund zu bekom­men (dies­mal allerd­ings ein Assis­ten­zhund). Mal sehen, ob es klap­pen wird.

  6. Hey, genau diese oder zumin­d­est ähn­liche Über­legun­gen stell­ten wir auch an als unser Junior einziehen sollte. Der “Alte” hat sich schon immer mit anderen ver­tra­gen, kon­nte aber bis er ca. 3 war, keine Welpen lei­den. Ab da suchte er dann sogar den Kon­takt und ab diesem Zeit­punkt kon­nten wir begin­nen uns mit dem Gedanken “Zwei­thund” zu beschäfti­gen. Aber tat­säch­lich spruchreif wurde das Ganze erst, als der “Alte” 5 Jahre alt war, denn erst da kon­nte man davon sprechen, dass er erwach­sen wurde — Jack Rus­sell eben 😛 Wenn der “Alte” jedoch irgen­dein Prob­lemver­hal­ten gezeigt hätte, hät­ten wir einen zweiten Hund gar nicht erst in Erwä­gung gezo­gen. Da er aber ein sehr pflegele­ichter und gut erzo­gener (*auf die eigene Schul­ter klopf* 😛 ) Ter­rier ist, der nicht jagt, nicht bellt, sich mit allen verträgt, alleine bleibt, keine Angst vor irgen­det­was hat, usw. woll­ten wir genau deshalb einen Welpen dazunehmen, solange er noch da ist und uns bei der Erziehung unter­stützen kann 😉 Ich kann allerd­ings auch umgekehrt dazu sagen, dass der “Alte” auch einiges vom Junior ler­nen kon­nte, z.B. mal zu entspan­nen oder eben geduldiger an der Leine zu laufen. Aber das kann man natür­lich nicht vorher wis­sen 🙂 Die erste Zeit war natür­lich anstren­gend, denn der Kleine hatte schon immer einen starken Charak­ter und brauchte seine Zeit, sich einzuleben. Und du hast Recht, zu Beginn gab es schon den ein oder anderen Zeit­fresser, durch unter­schiedliche Gassi– und Train­ingszeiten. Aber wenn man das geschafft hat ist es richtig toll zwei Fel­lis zu haben. Vor allem wenn sie so unter­schiedlich wie meine Zwei sind 🙂 LG Susanne und die Prinzen & Rabauken

  7. Ein sehr guter Beitrag und ich kann nur zus­tim­men. Habe sel­ber 3 Hunde und ja es ist echt viel Arbeit, jedem gerecht zu wer­den und ja, man muss viel strenger sein, zu den Kleinen aber auch zu sich selbst. Aber bereue die Entschei­dung trotz­dem nicht, auch wenn meine Hunde einen Großteil meines Tages und und meines Bud­get beanspruchen. Es muss jedoch gut durch­dacht wer­den, ein Lebe­we­sen ist kein Wegwerfartikel!

  8. Ich habe selbst zwei Hunde und musst bei vie­len Punk­ten bei diesem Artikeln schmun­zeln. In meienm Fall kann ich nur sagen ich hab mir die Anschaf­fung meines zweiten Hun­des wohl über­legt und den­noch kam alles anders. Alles Sor­gen die ich im Vor­feld hatte waren unbe­grün­det und dafür stand ich vor ganz anderen Prob­le­men wie erwartet.
    Eins kann ich sagen, zwei Hunde sind mehr als dop­pelt so viel Arbeit und Aufwand, man sollte das schon ernst nehmen. Geht auch darum wenn man mal krank ist, beru­flich ver­hin­dert ist oder ohne Hund auf Urlaub fährt. Einen Hund bekommt man schnell ver­sorgt aber zwei… da siehts dann ganz anders aus und ich ver­stehe es auch, zwei Hunde und deren Gewohn­heiten kann man nicht jedem zumuten.
    Ich hatte Glück meine beinahe alters­gle­icehn und Rasse ähn­lichen Mis­chlinge kom­men vom ersten Tag spitze miteinan­der aus und sind ein per­fekt einge­spieltes Team das mich aber auch oft genug an meine Gren­zen treibt! Ich würde nichts anders machen und bin froh beide zu haben, aber es ist alles andere als ein Spazier­gang und ich Rate jedem dies nicht auf die leichte Schul­ter zu nehmen.

  9. Habe sel­ber zwei Hunde ‚die sich super ver­ste­hen das erste Jahr wahr ziem­lich anstren­gend .Aber die ältere Hündin geni­est das Spie­len und knud­deln mit der kleinen und wir genießen die Unternehmungen zu viert ! Wür­den es jed­erzeit wieder machen .

  10. Ein sehr guter Artikel, dem ich nur zus­tim­men kann. Mein Hund ist ein Mis­chling aus dem Tier­heim, sehr ängstlich, aber er hat im let­zten Jahr eine Menge gel­ernt. Da er andere Hunde sehr mag und sehr offen auf sie zugeht, ist irgendwo immer die Über­legung ihn vielle­icht durch einen zweiten sicherer zu machen. Aber am Ende siegt die Ver­nunft, denn jetzt klappt es gut, aber ob es mit einem zweiten genau so gut klap­pen würde, ist ja die große Frage. Dazu kommt die Erfahrung, die ich auch mit meinen Kindern machen kon­nte: am Anfang ist es nicht ein­fach die dop­pelte Arbeit, wenn auch ein­mal 2 Kinder da sind, es poten­ziert sich. Erst im Laufe der Zeit nimmt der Zeitaufwand wieder etwas ab. Daher wird Robby seine Fre­unde zwar weiter tre­f­fen kön­nen, aber unsere ungeteilte Aufmerk­samkeit behalten.

  11. Ein wirk­lich gelun­gener Artikel! Bei uns zieht Anfang näch­sten Jahres auch ein zweiter Hund ein. Irgend­wie stand für mich, nach­dem wir unseren ersten Hund als Welpen bekom­men haben, ziem­lich schnell fest, dass irgend­wann ein Zweiter einziehen wird. Gewartet habe ich aber doch drei Jahre und schön langsam wird unser Kasperl erwachsen 😉
    Da ich aber Urlaub­s­be­treu­ung anbi­ete, hab ich öfters mal zwei oder auch drei Hunde im Haus. Was mir zurzeit noch etwas Kopfzer­brechen bringt, ist das Spazieren gehen zu Beginn, wenn der Welpe noch nicht so weit laufen kann. Wie hast du das denn gehandhabt?
    Liebe Grüße,
    Julia und Odin

    1. Ich habe Püppi meis­tens mitgenom­men auf die Run­den. Wir sind statt drei oder vier mal, meis­tens fünf kleinere Run­den gelaufen. Da Püppi ein sehr kleiner Hund ist, habe ich sie viel getra­gen. Ich wusste nicht, wie ich es sonst machen sollte, da ich sie nicht viel alleine lassen wollte. Mein Fre­und arbeitet den gesamten Tag und wäre ich mit Queen allein gegan­gen, hätte ich Püppi zu oft allein lassen müssen. Also habe ich sie viel getra­gen und mitgenom­men 🙂 Natür­lich bin ich auch mal getrennt gegan­gen um mich mit bei­den allein beschäfti­gen zu kön­nen, aber das meist nur so bei drei oder viel Run­den pro Woche.

  12. Der Artikel ist mir aus der Seele geschrieben! Meinen ersten Hund habe ich aus dem Tier­schutzverein! Eine damals zwei­jährige, schüchterne sen­si­ble Maus! Bald eine absolute Traumhündin, sehr anhänglich und gehor­sam! Als der Wun­sch nach einem zweiten Hund auf­tauchte, bin ich lange in mich gegan­gen, für und wider wur­den genau über­legt und zuguter letzt durfte (musste) Niki natür­lich mit als ich ern­sthaft nach eiben zweiten Hund auss­chau hielt. Niki hat mir gezeigt wer für sie in Frage kommt und dadurch wurde meine Entschei­dung getrof­fen! Die ersten drei Monate waren nicht ein­fach für mich! Genau wie du geschrieben habe ich ver­such­tauf die Bedürfnisse jedes einzel­nen einzuge­hen, was aber nicht imner gelingt. Heute kann ich sagen, Niki und Joly sind das Beste was mir passieren kon­nte. Sie sind ein Herz und eine Seele, aber ohne Kon­se­quenz wäre nicht das gewor­den, was ich heute habe!

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