Allgemein, Persönliches

Ähnlichkeiten zwischen Queen und mir

Kennt ihr das auch? Ihr seht ein Hunde — Men­sch — Team und denkt, die bei­den passen zueinan­der wie Topf und Decken? Men­sch und Hund wür­den sich mit der Zeit immer ähn­licher heißt es. Zeit, sich diese Frage selbst zu stellen. Sind Queen, Püppi und ich uns ähnlich?

Wen kön­nte ich da besser fra­gen, als das Her­rchen. Wenn uns einer kennt, dann er. Sollte man denken 🙂

Schatz, find­est du Queen und ich haben Gemein­samkeiten?” — “Ja. Haare.” Ok das war nun nicht die Antwort, die ich erhofft habe. Aber in Schutz nehmen muss ich ihn den­noch, weil Queen zur Zeit wirk­lich viel Fell ver­liert und mir fällt auch schon mal das ein oder andere Haar vom Kopf 🙂

Nein. Mal ern­sthaft?!” — “Ihr macht ständig meine Sachen kaputt.” Mmmh… Auch das war nicht die erhoffte Antwort, aber auch hier­bei hat er nicht ganz Unrecht. Wir sind beide etwas grob­mo­torisch, um das mal sanft auszudrücken 🙂

Nachdem Herrchen uns nicht wirklich weiter bringen konnte, hab ich uns mal selbst unter die Lupe genommen.

Optisch betra­chet fällt mir nur eine Gemein­samkeit auf. Bei Queen und mir scheinen die Ohren nicht ganz zum Rest des Kopfes zu passen. Queen hat rel­a­tiv große Ohren, während meine ganz unan­genehm abste­hen. Aber wer ist schon perfekt? 🙂

Betra­chtet man unseren Charak­ter ent­deckt man schnell die ein oder andere Gemeinsamkeit.

 

Wir sind bei­den ziem­liche Trot­tel. Ständig laufen wir vor Türen oder Möbel. Wenn wir draußen einem Hund hin­ter­her schauen, läuft meist (zumin­d­est) einer von uns vor eine Lat­erne oder Mauer. Dreht Queen sich auf dem Bürg­er­steig um, muss ich direkt darauf achten, dass die Leine nicht zu lang ist, sonst stolpert sie die Kante hinunter.

Queen und ich sind beide “angeknipst”. Sobald irgn­det­was auf dem Plan steht, sind wir total nervös und aufgeregt. Ich latsche auf und ab, während Queen mir hächelnd hin­ter­her blickt. Von 0 auf 100 ist für uns kein Problem.

Wo wir auch eigentlich schon beim näch­sten Punkt wären. Ich bin unfass­bar ungeduldig und Queen geht es genauso. Wenn wir zum Beispiel an irgen­det­was nicht her­ankom­men, mutieren wir zur Dampfwalze. Queen schrot­tet auch mal schnell die Blu­men, um an ihren Ball zu gelan­gen. Wenn wir etwas haben wollen, dann sofort und direkt. Anson­sten wer­den wir ungemütlich.

Queen ist sehr schüchtern, was fremde Men­schen bet­rifft. Sie braucht tierische lange, um mit jeman­dem warm zu wer­den. Es gab schon einige Wenige, die sie von der ersten Sekunde an liebte. Manche kennt sie jahre­lang und lässt sich immer noch nicht stre­icheln. Eine gute Fre­undin sagte mal zu  mir “Und das wun­dert dich? Du bist doch genauso!” Obwohl ich mich generell ungern stre­icheln lasse 😉

Mir wird sehr schnell lang­weilig. Ein­fach so dasitzen und TV gucken oder entspannt ein Buch lesen? Keine Chance. Während der Fernse­her läuft, hab ich mein Handy in der Hand. Bücher lesen klappt höch­stens mal kurz draußen in der Sonne, denn eigentlich gibt es immer etwas zu tun und ich finde keine Ruhe zum Lesen. Queen ist da nicht anders. Jede Auf­gabe ist schnell gelöst und dann muss etwas Neues her. Noch aufre­gen­der, noch schwieriger mit noch mehr Akion. Ein­fach so spazieren gehen? Öde. Zumin­d­est ein Spieli muss mit und ein paar Kekse, die ins hohe Gras fliegen kön­nen. Aber bitte nicht immer an der gle­ichen Stelle und auch mal so, dass sie es nicht sehen kann. Ich kaufte ihr den Activ­ity Mem­ory Trainer, um sie auch mal alleine beschäfti­gen zu kön­nen. Nach fünf Minuten war das Prinzip klar. Queen wusste was zu tun ist und legte los. Am näch­sten Tag drückte sie direkt auf den Knopf, ging jedoch nicht mehr zum her­aus­fal­l­en­den Keks, son­dern schaute nur, ob auch ein Leck­erli aus dem Auto­maten fiel. Dann drückte sie wieder und erst nach eini­gen Malen holte sie sich die Kekse ab. Und ich habe tat­säch­lich gedacht, sie wäre vor­erst beschäftigt.

Queen und ich sind beide ziem­lich autis­tisch. Alles muss seine Ord­nung haben und alles zu seiner Zeit passieren. Die Aben­drunde soll schon um 18 Uhr stat­tfinden statt wie geplant um 18.30 Uhr? Undenkbar. Wir sitzen beide auf unseren Hin­tern und rutschen von links nach rechts. Alles muss zu seiner Ziet passen und Spon­tan­ität ist für uns ein Fremdwort.

Doch in einem Punkt ähneln wir uns so gar nicht: Ich bin ein Früh­sauf­ste­her. Mon­tags bis Fre­itags stehe ich um 6.30 Uhr auf. Am Woch­enende um 7.30 Uhr. Da geht kein Weg dran vor­bei. Ich brauche noch nicht ein­mal einen Wecker. Ich wache immer zu diesen Uhrzeiten auf. Früher war Queen ein Mor­gen­muf­fel. Mit­tler­weile weiß sie ganz genau, wann es los­geht. Sie hört genau, wann in im Bad fer­tig bin und dann steht sie im Flur.

Ich kann lei­der nicht sagen, ob wir die meis­ten Gemein­samkeiten von Natur aus haben oder ob wir uns mit der Zeit einan­der angepasst haben.

Habt ihr auch Gemein­samkeiten mit euren Vierbeinern?

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