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(Anzeige) Frostfutter Perleberg — nur roh macht froh

Nur roh macht froh — bei diesem Spruch muss ich immer schmun­zeln. So lustig er klingt, so viel Wahres steckt mit drin. Heute möchte ich euch gerne das Frost­fut­ter der Firma Per­leberg vorstellen, doch bevor ich das mache, möchte ich ein wenig aus­holen und kurz etwas zum Thema Bar­fen im All­ge­meinen loswerden.

Vor eini­gen Monaten hat­ten wir wieder einen Ter­min bei der Tier­heil­prak­tik­erin. Wir sprachen auch über das Thema und Fut­ter und kamen in diesem Zug auf kalt­ge­presster Trock­en­fut­ter zu sprechen, welches ihre Hündin schon ihr Leben lang bekommt. Sie emp­fahl mir ein Buch, geschrieben von der Per­son, die ihr Fut­ter entwick­elt hat und lieh es mir aus. Natür­lich ging es haupt­säch­lich um dieses kalt­ge­presste Fut­ter, aber auch um das Thema Barf und was man hier­bei alles falsch machen kann. Ich bekam eine solche Angst, dass ich mich nicht mehr getraut habe zu bar­fen. In Absprache mit der Tier­heil­prak­tik­erin, die in keiner Koop­er­a­tion mit dem Her­steller steht, son­dern es ein­fach aus eigener Überzeu­gung emp­holen hatte, bestellte ich dieses Fut­ter auch. Ich muss zugeben, dass es auch seine Vorteile hat, ein­fach einen Sack aufzureißen und in den Napf zu kip­pen. Nach etwas mehr als zwei Monaten ging es dann los. Queen bekam hartes, borstiges Fell. Wenige Tage später ver­lor sie so viel Fell wie noch nie. Dreimal täglich habe ich die Woh­nung gesaugt und den­noch waren ein­fach über­all Haare. Sie kratze sich. Da wir ohne­hin wegen ihrer Augen in der Tierklinik zur Kon­trolle waren, sprach ich die Tierärztin darauf an. Sie fragte, was wir vorher gefüt­tert hät­ten. Ich habe ihr erzählt, dass ich eigentlich immer gebarft habe und eigentlich nur aus Angst etwas falsch zu machen, umgestellt habe. “Dann besor­gen Sie sich mal ganz schnell wieder Fleisch und bar­fen wieder.”

Das schlechte Fell und der viele Out­put zeigten mir, dass zumin­d­est dieses Fut­ter nicht das Richtige gewe­sen ist. Bar­fen ist keine Wis­senschaft. Es gibt so viele tolle Ernährungs­ber­ater und wenn ihr Fra­gen habt, dann schreibt mir gerne eine Mail und ich empfehle euch jeman­den, der sich die Zeit nimmt und sich mit all euren Fra­gen auseinan­der­setzt. Auch falls ihr Zweifel habt, ob ihr auch bar­fen sollt, dann helfen euch Ernährungs­ber­ater sicher weiter. Mir hat die Umstel­lung wieder ein­mal gezeigt, dass man auf sein Bauchge­fühl hören sollte und an dem Spruch “Nur roh macht froh” eine ganze Menge dran ist.

So nun aber genug gequatscht.

Jetzt möchte ich euch gerne Perleberg und das Frostfutter vorstellen.

Per­leberg stellt biol­o­gisch art­gerechtes rohes Hun­de­fut­ter aus eigener Schlach­tung her. Per­leberg bietet nicht nur einzelne Pakete ver­schiedener Fleis­chsorten an. Es ist eben­falls möglich Starter­pakete, Probepakete, Kom­plettpakete, Allergiek­er­pakete sowie Kauar­tikel, Nahungsergänzungsmit­tel, Gemüse, Obst und vieles mehr zu bestellen. Es gibt sogar stück­ige BARF — Pro­dukte, was mir beson­ders gefällt.

Wir durften ein bunt gemis­chtes Paket testen. Das Fleisch war super ver­packt und daher noch kom­plett gefroren, als ich das Paket öffnete. Testen durften wir ver­schiedene Mixe aber auch einzelne Kom­po­nen­ten wie Huhn oder Pansen.

Huhn mit Reis

Das Fleisch kon­nte leicht aus der Pack­ung ent­nom­men wer­den, um es direkt im Napf auf­tauen lassen zu kön­nen. Es ist eben­falls ohne Prob­leme möglich, das noch gefrore­nen Fleisch mit einem schar­fen Messer zu zerteilen und in kleinere Por­tion aufzuteilen. Je nach­dem, ob man als Bar­fer immer nach Bedarf auf­taut oder ob man vorher por­tion­iert, kommt man mit den Fleis­ch­paketen in jedem Fall super zurecht.

Bei Queen und Püppi stand der Pow­er­mix defin­i­tiv ganz oben auf der Beliebtheitsskale. Bei diesem Mix wurde der Napf rest­los ausgeleckt.

Der Pow­er­mix besteht zu 50% aus Rinder­hals­fleisch und 50% aus Pansen. Wenn ich diesen Mix mit den Mixen ver­gle­iche, die ich vorher ken­nen gel­ernt habe, so fiel direkt ins Auge, dass man die einzel­nen Kom­po­nen­ten deut­lich erken­nen kon­nte. Pansen kon­nte man direkt erken­nen und auch die Kartof­feln, die in einem Mix enthal­ten waren, sprangen ins Auge. Das gefiel mir wirk­lich gut. Die Mixe, die ich bisher ken­nen ler­nen durfte, waren eine homo­gene Masse. Was genau enthal­ten war, kon­nte man nicht mehr erkennen.

Das Fleisch riecht abso­lut frisch und sehr natür­lich. Die Mixe enthal­ten eine detail­lierte Zusamemnset­zung, sodass man genau sehen kann, wie sich der Mix zusam­mensetzt. Beim Huhn — Rind — Mix ist zum Beispiel mit angegeben, dass Huhn mit Knor­pel enthal­ten ist.

Queen und Püppi haben das Fleisch sehr gerne gefressen und super ver­tra­gen. Wir waren run­dum zufrieden mit den uns zur Ver­fü­gung gestell­ten Pro­dukte. Ich kann euch das Fleisch von Per­leberg abso­lut und uneingeschränkt empfehlen. Schaut euch unbe­d­ingt mal in dem Shop um. Ihr findet dort zum Beispiel auch BIO — Fleisch und viele Kom­plett– und Starterpakete.

Die Erfahrung mit dem kalt­ge­pressten Fut­ter hat mir gezeigt, dass Bar­fen defin­i­tiv das Richtige für uns und ich mich — trotz mancher Unsicher­heiten — damit ein­fach am Wohlsten fühle. So weiß ich, was die bei­den im Napf haben und für jede Frage und Unsicher­heit findet man eine Antwort. Bar­fen ist wirk­lich keine Wis­senschaft. Traut euch. Eure Hunde wer­den es euch danken.

Die Pro­dukte wur­den uns kosten– und bedin­gungs­los zur Ver­fü­gung gestellt.

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2 Comments on “(Anzeige) Frostfutter Perleberg — nur roh macht froh

  1. Nur Trock­en­fut­ter zu füt­tern ist in den meis­ten Fällen genauso unge­sund für den Hund wie eine reine Fleischfütterung.
    Beim Hun­de­fut­ter kommt es darauf an, dass der Hund alle Nährstoffe erhält die für ihn wichtig sind.
    Das ist aber leichter gesagt als getan.
    Der Markt an Trock­en­fut­ter und Nass­fut­ter ist riesig.
    Dabei haben die Her­steller meis­tens den Geld­beu­tel des Hun­de­hal­ters und nicht das Wohl des Hun­des im Sinn.
    Auch Bar­fen ist mehr als dem Hund Fleisch in den Napf zu werfen.
    Auch mit Bar­fen kann man seinen Hund leicht mit Nährstof­fen unterversorgen.

    Ich habe den Königsweg für mich und meinen Hund gefunden.

    An einem Tag bekommt mein Hund ein hochw­er­tiges Trockenfutter.
    Am näch­sten Tag bekommt mein Hund ein hochw­er­tiges Nassfutter.
    Am drit­ten Tag barfe ich.
    Dann geht es wieder von vorne los.

    Dadurch hat mein Hund Abwech­slung (auch Hunde möchten nicht jeden Tag das gle­iche fressen) und ich stelle sicher das er alles bekommt was er braucht.

    Viele Grüße

    Hans Peter

    1. Natür­lich gehört zum Bar­fen mehr als nur Fleisch in den Napf zu legen. Ich denke, da sind sich alle einig. Ich habe mir von einer ernährugns­ber­a­terin einen umfassenden ernährungs­plan, angepasst an die Bedürfnisse meiner Hunde auf­stellen lassen.
      Ich will hier nie­man­dem zu nahe treten, aber an einem Tag Trock­en­fut­ter, am näch­sten Nass– und dann Fleisch kann nicht die Lösung sein. Der Darm muss sich täglich auf etwas neues ein­stellen und das führt auf Dauer zu nichts Gutem. Bitte erkundige dich dies­bezüglich bei einem Ernährungs­ber­ater. Ich hatte vor Kurzem ein Gespräch mit meiner Tier­heil­prak­tik­erin über eine Patien­ten, die ihren Hund eben­falls so füt­terte. Zunäch­ste wirkte alles gut. Das Fell sah toll aus. Der Hund fühlte sich wohl. Nach und nach kam dann das große Dramma… Bitte mach das nicht.

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