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(Anzeige) Hundehaftpflichtversicherung — Wir sind Helden

Viele Hun­debe­sitzer wis­sen bere­its, dass der Abschluss ein­er Hun­de­haftpflichtver­sicherung (noch) nicht in allen Bun­deslän­dern Deutsch­lands verpflich­t­end ist. Stand heute ist es nur in den Län­dern Thürin­gen, Nieder­sach­sen, Sach­sen-Anhalt, Ham­burg, Schleswig-Hol­stein und der Haupt­stadt Berlin eine Hun­de­haftpflicht für seine Vier­bein­er abzuschließen. Für die restlichen Bun­deslän­der ist der Abschluss ein­er Hun­de­haftpflicht bish­er noch frei­willig.
Wenn wir während unser­er Schulzeit allerd­ings eins mit Sicher­heit gel­ernt haben, dann ist es, dass es dur­chaus empfehlenswert sein kann, auch die frei­willi­gen Hausauf­gaben zu machen – oder eben die Hun­de­haftpflicht für den eige­nen Hund abzuschließen.

Hundehaftpflichtversicherung abschließen – lohnt sich das wirklich?

Wie auch bei den eige­nen Ver­sicherun­gen lohnt sich eine Ver­sicherung natür­lich dann am meis­ten, wenn man sie niemals braucht. Trotz­dem wür­den nur die wenig­sten von uns auf die Idee kom­men ohne die entsprechen­den Ver­sicherun­gen durch den All­t­ag zu gehen. Dafür gibt es ein­fach viel zu viele Vari­ablen im All­t­ag und selb­st jeman­dem, der ein ver­gle­ich­sweise unspek­takuläres Leben führt, wird eine entsprechende Haftpflichtver­sicherung immer emp­fohlen.
Doch wieso ist das bei Hun­den anders? Ein­er der Haupt­gründe: viele Sachver­halte, bei denen es im Zusam­men­hang mit den eige­nen Hun­den zu Schadens­fällen kom­men kann, sind für uns Hun­debe­sitzer nicht wirk­lich „greif­bar“, klin­gen in vie­len Fällen vielle­icht sog­ar viel „zu weit daher geholt“. Vor allem, wenn man seit mehreren Jahren oder gar Jahrzen­ten Hun­debe­sitzer ist und bish­er noch nie etwas vorge­fall­en ist, scheint eine Hun­de­haftpflichtver­sicherung völ­lig über­zo­gen – und eben doch zu weit daher geholt.
Mit diesem kleinen Beitrag möcht­en wir nun keine Angst ver­bre­it­en, son­dern einige ganz unschein­bare, aber den­noch real­is­tis­che Sachver­halte, skizzieren und das The­ma rund um die Hun­de­haftpflicht so ein wenig greif­bar­er machen.

Gefahrenherd # 1 – die tägliche Spaziergangsroute

Vor allem wenn man es eilig hat, läuft man mit seinem Hund gerne eine der Routen ab, die man schon seit Jahren ken­nt. Nicht nur das Her­rchen ken­nt den Weg in und auswendig, auch der eigene Hund ist mit der Gegend ver­traut und hat sein Revi­er bere­its mehrmals markiert. So weit, so gut.
Prob­lema­tisch kann es dann wer­den, wenn man auf dieser Route anderen Hun­den, im schlimm­sten Fall sog­ar völ­lig „neuen“ Hun­den begeg­net. Ger­ade in größeren Städten ist dies näm­lich öfter der Fall. Führt eine der Parteien – im schlimm­sten Fall sog­ar bei­de – den Hund ohne Leine, dann ist ärg­er in den meis­ten Fällen vor­pro­gram­miert. Je nach Aus­maß der Schä­den und Ver­let­zun­gen hil­ft hier nicht nur der richtige Tier­arzt, son­dern eben auch die passende Hun­de­haftpflicht.

Gefahrenherd # 2 – ihr Hund geht gern auf Reisen

Damit meinen wir nicht etwa alleine, son­dern ganz bewusst mit ihnen. Für viele Fam­i­lien ist der eigene Urlaub näm­lich nur dann kom­plett, wenn der eigene Hund mit an Board ist. Schließlich ist jed­er Vier­bein­er irgend­wo auch ein wichtiger Teil der eige­nen Fam­i­lie.
Beacht­en sollte man hier­bei allerd­ings immer, dass Hotels und Ferien­häuser für unsere Lieb­sten zunächst völ­lig neue, unge­wohnte Ter­ri­to­rien sind. Dies macht viele Hunde nicht nur nervös, son­dern nahezu panisch. Lässt man den eige­nen Hund dann ein­mal zu lange im eige­nen Hotelz­im­mer oder im Ferien­haus, dann kann es dur­chaus vorkom­men das Teile der Wohnein­rich­tung beschädigt oder gar kom­plett zer­stört sind.
Extrem ärg­er­lich. Und in den Fällen von 5-Sterne Hotels eine dur­chaus teure Angele­gen­heit!

Gefahrenherd # 3 – Hund am Toben, die Leine fest in der eigenen Hand

Dieser Fall ist mit Sicher­heit die unange­focht­ene Num­mer 1, wenn es um Gefahren­herde in All­t­agssi­t­u­a­tio­nen geht! Ger­ade jet­zt, wo das gute Wet­ter wieder rauskommt, sind nicht nur wir Men­schen gerne draußen – auch unsere lieben es um diese Jahreszeit wild umher zu toben – am lieb­sten ohne die lästige Leine!
Was zunächst harm­los klingt, kann im schlimm­sten Fall aber zu einem echt teuren Ver­sicherungs­fall wer­den. Die Anzahl der poten­tiellen Miss­geschicke ist hier­bei fast unendlich. Der eigene Hund ren­nt vor einen Fahrrad­fahrer, der eigene Hund ren­nt ein kleines Kind um, der eigene Hund ren­nt vor ein Auto, der eigene Hund greift nach ein­er Gruppe Kinder auf Inline-Skatern. Die Liste kön­nte end­los weit­erge­führt wer­den.

Unser Fazit

Selb­st wenn der eigene Hund wohl erzo­gen ist und auf’s Wort hört. Ein gewiss­es Restrisiko bleibt immer – sowohl bei Tieren, als auch bei Men­schen. Deshalb kann es dur­chaus sin­nvoll sein auch auf diesem Gebi­et vorzu­sor­gen und für einen Moment über das größte Hin­der­nis bei ein­er Hun­de­haftpflicht – die Mehrkosten pro Monat – hin­wegzuse­hen und sich ggf. pro Hun­de­haftpflicht zu entschei­den.
Allerd­ings ist dies nur ein wohl gemein­ter Hin­weis, denn: wie Ein­gangs erwäh­nt, ist die Hun­de­haftpflicht in den meis­ten Bun­deslän­dern eben immer noch frei­willig, und nun mal keine Pflicht!

Dank der Haftpflicht Helden darf ich euch einen Code zur Verfügung stellen, mit dem ihr euren Vierbeiner für nur 63,25 EUR pro Jahr versicherungsrechtlich absichern könnt.

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One Commnet on “(Anzeige) Hundehaftpflichtversicherung — Wir sind Helden

  1. Selb­st wenn der eigene Hund wohl erzo­gen ist und auf’s Wort hört. Ein gewiss­es Restrisiko bleibt immer – sowohl bei Tieren, als auch bei Men­schen.” Schön gesagt. Bzw. geschrieben. Denn ich würde auch nie für meinen Hund die Hand ins Feuer leg­en. Auch er ist niemals zu 100% berechen­bar.

    Damit hast Du recht. Hun­de­haftpflichtver­sicherung ist eine der weni­gen, wirk­lich sin­nvollen Ver­sicherun­gen.
    L. G.
    Anton

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