Auf der Suche nach neuem Kurs

Auf der Suche nach neuem Kurs

Ver­gan­gene Woche war es ruhig hier auf dem Blog.

Nicht grund­los.

Nahezu täglich habe ich auf den But­ton “Beitrag erstellen” gedrückt. Habe einige Worte in die Zeile für die Über­schrift eingegeben, wieder gelöscht, durch andere ersetzt. Ein bis zwei Sätze geschrieben, gelöscht. Neu begonnen.

All diese Ver­suche ende­ten mit dem Drücken des kleinen schwarzen X oben rechts im Fenster.

Worüber soll ich bloß schreiben?

Ver­steht mich nicht falsch. Es liegt nicht daran, dass ich keine Ideen habe oder dass in unserem Leben nichts passieren würde.

Es ist nur so, dass es immer Gründe gibt, genau dieses Thema nicht anzupacken.

Manch­mal wün­sche ich mir ein dickes Fell. Ein richtig dichtes Haarkleid mit viel Unter­wolle. Doch das habe ich nicht.

Jedes Wort meiner Leser lan­det direkt auf meiner Haut.

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Aus­löser für diesen Beitrag ist mein Artikel vom ver­gan­genen Fre­itag. Ich habe euch Col­lag­ile Dog vorgestellt. Ein Mit­tel, welches den Bewe­gungsap­pa­rat unter­stützt und in unserem Fall wahnsin­nig gut geholfen hat. Ich habe euch ver­raten, dass es mir um so vieles besser geht. Und ich benutze bewusst das Wort “ver­raten”, weil es schließlich um meine per­sön­lich­sten Sor­gen, Äng­ste und Gedanken geht. Wer mich kennt, weiß, wie sehr ich unter Queen Gelenkerkrankung leide. Viel viel mehr als sie. Das Thema begleitet mich wie eine schwarze Wolke, die stets über mir steht. Manch­mal ist mir richtig schlecht vor Sorge.

Dank Col­lag­ile Dog geht es nicht nur Queen besser, son­dern auch ich kann endlich wieder die Spaziergänge genießen und muss mich nicht ständig fra­gen, ob alles in Ord­nung ist. Queens Gelenke sind nicht mehr das let­zte, an was ich abends denke und nicht mehr der Grund dafür, dass ich nachts wach liege und nicht mehr ein­schla­gen kann.

Doch seit Fre­itag habe ich das Gefühl, mit voller Geschwindigkeit auf dem Boden der Tat­sachen aufgeprallt zu sein.

Dabei geht es Queen nach wie vor super und wenn ich mich auf die Tat­sachen konzen­triere, so kann ich meine Sor­gen bei­seite schieben.

Der Grund für den harten Auf­prall waren zahlre­iche Kom­mentare und Mails.

Das ist doch sicher nur ein Aufputschmittel.”

Nein. Ist es nicht.

Das nennt man Placebo — Effekt. Deinem Hund geht es nur besser, weil es dir besser geht.”

Nein. Dass es Queen besser geht, haben auch Men­schen bemerkt, die nicht wusste, dass sie ein neues Pul­ver bekommt.

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Wenn ich auf einem Blog lesen würde, dass es jeman­dem mit einer Sit­u­a­tion besser geht, dann würde ich mich für den­jeni­gen freuen und selbst wenn ich Bedenken hätte, dann würde ich sie bei mir hal­ten. Soll es dem­jeni­gen doch bitte besser gehen. Ich würde nicht der Grund dafür sein wollen, dass dem­jeni­gen das Lächelna us dem Gesicht verschwindet.

Ich habe immer ehrlich geschrieben. Immer das auf den Bild­schirm gebracht, was meinen Gedanken, Gefühlen und Erleb­nis­sen entsprach. Teil­weise waren es sehr per­sön­liche Artikel, bei denen ich  mich selbst oft gefragt habe, wie ich es geschafft habe, hier am Lap­top so tre­f­fende Worte zu finden, während ich in einem per­sön­lichen Gespräch wohl eher “mit ange­zo­gener Hand­bremse” gesprochen hätte.

Ich komme nicht umher zuzugeben, dass es zum Teil auch wirk­lich Über­win­dung kostet. Und dann gibt es Tage wie Fre­itag. Tage, an denen ich mich frage, ob es das wert ist.

Wozu einen per­sön­lichen Artikel schreiben, wenn du anschließend auf dem Sofa sitzt und dich fragst, ob du nicht besser über einen Aus­flug hättest schreiben sollen?

Schreibt man über die Erziehung, kom­men­tieren erfahrene Hun­de­trainer und sagen einem ziem­lich direkt, dass man über­haupt keine Ahnung hat und die einzig richtige Meth­ode diejenige des kom­men­tieren­den Hun­de­train­ers ist.

Schreibt man über Ernährung kom­men auch hier die Experten aus allen Löch­ern und schreiben “die eine Wahrheit” über all die ver­schiede­nen Auf­fas­sung von art­gerechter Ernährung.

The­ma­tisiert man den All­tag mit Queen und Püppi, so kom­men die mit­tler­weile typ­is­chen Fra­gen, wie man es einem so kleinen Hund antun kann mit einem so bösen und wilden Schäfer­hund zusam­men leben zu müssen.

Schreibt man darüber, wie man seinen Hun­den gegenüber fühlt, so bekommt man Empfehlun­gen doch besser eine Ther­a­pie zu machen und die Hunde an jeman­den zu geben, bei dem sie es gut haben würden.

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Aber es sind nicht nur geschriebene Worte, die Men­schen dazu ver­an­lassen, in die Tas­ten zu hauen.

Das Kissen von Queen und Püppi steht neben dem Sofa. Zwis­chen­durch sieht man auf Face­book und Insta­gram das ein oder andere Bild der bei­den zusam­men in dem gr0ßen Kör­bchen liegen. Im Hin­ter­grund an der Wand sieht man eine Steck­dose. Vie­len scheint diese förm­lich ins Auge zu sprin­gen. Queen und Püppi haben noch nie die Nase auch nur in der Nähe gehabt. Den­noch scheinen einige Men­schen das Bedürf­nis zu empfinden, mich auf diese riesige Gefahr aufmerk­sam machen zu müssen. Und nicht nur das. Einige scheinen es nicht bei sich hal­ten zu kön­nen, mich als unver­ant­wor­tungsvollen Hun­de­hal­ter beze­ich­nen zu müssen.

Auf den Agility — Bildern sieht man auch größere Hür­den, Wip­pen und Reifen. Ich kann gar nicht mehr zählen, wieviele Leser mir geschrieben haben, wie gefährlich solche Sprünge in so jungem Alter seien. Ganz ehrlich: Glaubt ihr wirk­lich ich lasse Püppi mit ihren 9 Monaten über diese riesen Hür­den sprin­gen? Es han­delt sich um einen ohne­hin schon aufge­bauten Par­cour, bei dem die Stan­gen her­ausgenom­men wer­den. Die Wippe hal­ten wir fest und auch sonst sprin­gen die Hunde fast gar nicht.

Als ich stolz berichtet habe, dass Queen nun ihr Trail­ing — Geschirr hat und ich ein total ver­schwommenes Bild dazu hochge­laden hab, kam direkt die Frage, ob ich die Leine immer nur in einer Hand hal­ten würde? Nein. Ich halte die Leine in bei­den Hän­den. Sieht man auch, wenn man genau hinsieht.

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Was soll das?

Ich komme nicht umher mich zu fra­gen, ob immer mehr Men­schen der Klugscheißer Frak­tion beitreten. Super ist auch immer die Ankündi­gung mancher “Achtung Klugscheißer Modus an” bla bla bla “Klugscheißer Modus aus”.

Ja, ihr seit alle so viel schlauer als ich. Was wäre ich bloß ohne eure super qual­i­fizierten Ratschläge, die ich jeden Tag genießen darf?

Leben und leben lassen.

Dieser Satz sollte serien­mäßig oben rechts am Lap­to­prand eingear­beitet wer­den. Mit einem kleinen dig­i­talen Feld, das pink aufleuchtet, sobald jemand vor dem Bild­schirm sitzt und kopf­schüteln eine Augen­braue hochzieht.

Manch­mal denke ich in solchen Momen­tan an meinen Helden Bernd Stromberg, der in seinem Film auf einer Ver­samm­lung angetrunken und voller Spaß “Lass das mal den Papa machen” gesun­gen hat.

Lasst mich mal machen” ist ein Satz, den ich gerne unter solche Kom­mentare schreiben würde.

Auf Suche nach neuem Kurs.

Das ist die Über­schrift dieses Artikels.

Doch ich kann und werde nichts ändern. Das wäre nicht mehr ehrlich. Das wäre nicht mehr ich.

Warum schreib ich dann all das hier?

Ganz ehrlich:

Ich habe keine Ahnung.

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Posted on: 14. November 2016Sabrina

22 Gedanken zu „Auf der Suche nach neuem Kurs

  1. Hallo Sab­rina,
    ich kann dich sehr gut ver­ste­hen, ich denke mir so oft, ‘Leute wenn ihr nur meck­ern wollt, dann lest doch nicht!’ , ‘Wenn euch nervt wie man was hän­delt, dann befasst euch mit anderen Men­schen / Hunden’.
    Machen wir uns nichts vor du wirst am besten wis­sen was gut und was schlecht für deine Hunde ist und du wirst Verän­derun­gen an ihnen am besten fest­stellen kön­nen. Aber ich weiß sehr gut was du meinst und kann es sehr gut nachvollziehen.…
    Ich wün­sche die ein dickes Fell (was ich lei­der auch nicht habe) und deinen Fell­monstern alles alles Liebe…trotz Steck­dose 😀 So ein Mist, ehrlich! Micky schläft übri­gens auch an einer,… es gibt lei­der sehr viele über­heilige… ja, Micky ist auch schon mal auf eine Scherbe getreten,… Eben ‘Leben am Limit’ 😉
    Laß dich nicht ärgern…
    Alex & Micky

  2. Ich weiß, wie du dich fühlst. Glaube ich jedenfalls. 

    Im Offline-Leben höre ich solche Kom­mentare auch immer. Und wie oft kön­nte ich sowohl online als auch offline sagen, dass mir dieses oder jenes nicht gefällt oder ich skep­tisch bin? Aber ich mache es nicht. Ich weiß, dass das alles hier — Fotos, Videos, Texte und selbst Offline-Begegnungen — nur Momente sind. Kurze Auss­chnitte aus einem Leben, über das ich rein gar nichts weiß. Also steht mir ein Urteil nicht zu. 

    Gut, dass ich dir zus­timme in deiner Gefühlslage und Sichtweise habe ich nun deut­lich gemacht. Aber warum schreibe ich dir über­haupt? Weil ich dir Mut machen will. Queen und Püppi sind wun­der­bar, ich freue mich über jedes Foto des ungle­ichen Duos und deine Geschichten finde ich auch toll. Ich freue mich außer­dem, dass es euch allen mit dem neuen Prä­parate besser geht, und hoffe, dass es so bleibt. 

    Du hast allen Grund der Welt, dich über Besser­wisser und Miesepeter aufzure­gen. Aber denk dran, dass ganz, ganz viele Leute wirk­lich Spaß daran haben, deinen Blog zu lesen 🙂 

    Liebe Grüße

    Sab­rina mit der ach-so-hyperaktiven Bella, die ja so wahnsin­nig uner­zo­gen ist.

  3. Liebe Sab­rina, ich kann dich sooo gut verstehen.
    ich habe sel­ber vor 2 Wochen einen Beitrag geschrieben, der sich irgend­wie mit densel­ben Prob­leme befasst. Fremde Men­schen sehen einen kleinen Auss­chnitt deines Lebens. Sei es ein Foto oder ein Video und urteilen direkt.
    Und manche machen das nicht ger­ade fre­undlich. In meinem Beitrag habe ich wie du ein­fach meine Gedanken aufgeschrieben, ohne das ich wirk­lich etwas mit dem Beitrag bezwecken wollte. Aber irgend­wie musste es mal raus. Ich musste das, was in meinem Kopf herum­schwirrte unbe­d­ingt aufschreiben.

    Mir geht es da näm­lich wie dir, ich habe auch abso­lut kein dickes Fell. Du willst für Queen und Püppi das Beste, so wie ich für Bai­ley das Beste möchte. Und wenn man dann manche Kom­mentare liest, die gegen einen gerichtet sind, dann tut das ein­fach weh. Egal, ob man ver­sucht drüber hin­weg zu sehen.

    Leben und Leben lassen ist übri­gens ein schöner und passender Spruch.

    LG

    Jas­min und Bailey

  4. Hallo Sab­rina, Queen und Püppi,

    ihr seid ein tolles Team! Bleibt genauso wie ihr seid. 

    Sab­rina, lass dir von solchen Miesepetern nicht den Tag ver­sauen und schon gar nicht deinen tollen Blog. Queen ist ein toller Hund und Püppi betet sie gradezu an. Kri­tik prallt an mir auch nicht ab, ich nehme sie mir sehr zu Herzen und weil ich das von mir kenne, ver­suche ich Kri­tik nett zu ver­packen — falls ich mal welche abgebe.
    Ich denke mir, diejeni­gen, die meinen ihren Senf über­all dazu geben zu müssen und ihr Wis­sen immer und über­all anzuprangern… das sind ganz arm­selige Men­schen… Vielle­icht hört ihnen sonst nie­mand zu, vielle­icht sind sie ein­sam und unzufrieden mit ihrem Leben und meinen sich besser zu fühlen, wenn sie andere nie­der­ma­chen. Ich weiß es nicht, ich weiß nur, dass diese Men­schen empathie­los sind. Sie merken nicht, wie viel Herzblut und Liebe in deinem Blog steckt und in deinem kleinen Rudel. Sie merken auch gar nicht, wie sehr sie mit ihren blö­den Sprüchen jeman­den verletzen. 

    Fühl dich mal ganz fest gedrückt!

    Flauschige Grüße
    San­dra & Shiva

  5. Ganz ehrlich, ich würde auf diese Kom­mentare nicht viel geben und Leute die immer nur meck­rige Kom­mentare schreiben würde ich blocken. Dein Blog, deine Spiel­wiese. Irgend­wann ist auch ein­fach mal gut. Viele scheinen auch lei­der kom­plett zu vergessen, dass sie die Per­son und die Hunde hin­ter dem Blog im Grunde genom­men über­haupt nicht ken­nen. Ich selbst zeige nur einen winzig kleinen Auss­chnitt aus unserem Leben. Da ist nicht viel mit ken­nen. Bevor also jemand blöd loskom­men­tiert, sollte er sich das vielle­icht mal kurz vor Augen führen!

  6. Lass dich nicht von selb­ster­nan­nten Möchte­gern­ex­perten run­terziehen! Dein Blog ist toll und du bist eine ver­ant­wor­tungsvolle und liebevolle Hun­de­mama! Und was das Mit­tel angeht: viele Hun­debe­sitzer wer­den es jetzt vielle­icht auch mal testen und dank deinem Artikel ihrem Hund die Gelenkschmerzen lin­dern kön­nen. 😉 Auch, wenn es immer ein paar Idioten gibt, gibt es auch viele, die froh über einen solchen Geheimtipp und einen Erfahrungs­bericht sind. Dack­e­lige Grüße,
    Jas­min, Buddy und Lucy

  7. Hallo Sab­rina,

    ich kenne dich nicht per­sön­lich — klar, du lässt uns an deinem Leben teil­haben und deswe­gen lese ich so unglaublich gerne deine Beiträge.
    Aber ich glaube, keiner von uns “Lesern” kann wirk­lich über dich urteilen. Du zeigst uns einen kleinen Auss­chnitt aus deinem Leben. Aber wie du den Rest des Tages ver­bringst, oder sonst was, das weiß doch keiner.

    Klar, es gibt immer die Klugscheißer. Und ich glaube, ger­ade durch die Anonymität des Inter­nets nehmen sich viele eine Mei­n­ung raus. Aber, wenn die Ahnung hät­ten, wür­den sie es dir in’s Gesicht sagen (oder zumin­d­est sich nicht hin­ter irgendwelche Pseu­do­ny­men verstecken).

    Jeder von uns hat glaub schon­mal dumme Kom­mentare abbekom­men — ob online oder offline. Nimm dir das nicht so zu Herzen, auch wenn es schwer ist. Queen geht es besser — das ist toll und das ist das einzige, was zählt. Puppi liebt Queen (soweit ich das von der Ferne beurteilen kann) und ander­srum. Also pfeiff auf die Leute, die deine Hunde zu Mon­stern reden.

    Durch­hal­ten. Ihr seid genau so gut wie ihr seid.

    Nadine mit Motte
    die ja auch viel zu groß für so eine kleine Frau ist, und außer­dem, viel zu ver­spielt (mit 11 Monaten)

  8. Tja, wenn man sich öffentlich über andere Hun­de­hal­ter aufre­gen darf, dann muss man auch ein­stecken kön­nen. Kommt man mit Mei­n­un­gen nicht zurecht, dann darf man keine Gedanken und Gefühle äußern. Gegen­wind gibt es immer — und über­all. Tut mir leid.

    1. Es gibt einen Unter­schied zwis­chen Kri­tik und Schmähkri­tik. Ich wün­sche mir, dass jeder diesen Unter­schied ken­nen würde…
      Übri­gens: Ich zwinge nie­man­den meinen Blog zu lesen 😉

    2. Liebe Paula,
      es geht nicht um Gegen­wind, kon­struk­tive Kri­tik bei den passenden The­men ist nie fehl am Platz. Aber man sollte doch so viel Feinge­fühl besitzen, zu gewis­sen The­men und zu mancher Zeit, ein­fach mal die eigene Mei­n­ung hin­ten anzustellen.……Meinungen wie Du sagst, schön und gut, aber Texte die mit:” Du hast.….und Du bist.……” begin­nen sind keine Mei­n­un­gen, son­dern Vor­würfe. Hier sollte auch der größte zwangs­ges­teuerte Klugscheißer mal ein­lenken und über­legen ob guter Rat jetzt nicht vielle­icht viel mehr wert wäre, wie dem eige­nen Ego wieder ein sarkastis­ches Lächeln aufzudrücken.

      @Sabrina,
      lass Dir den Mut nicht nehmen, der sich auch in deinen Tex­ten wieder­spiegelt. Du hil­fst, wie viele andere Blog­ger auch, vie­len Men­schen die Rat suchen und gibst Ihnen eine Plat­tform auf der Sie sich zu vie­len The­men informieren und aus­tauschen kön­nen. Es sei zwar jedem ges­tat­tet, seine Mei­n­ung zu äußern, aber immer mit dem gewis­sen Maß an Tol­er­anz und Höflichkeit. Lass Dich also von sturen, fest­ge­fahre­nen und unbelehrbaren Leuten und deren Mei­n­un­gen nicht beein­drucken, wahre Stärke zeigt sich erst in der Hilfe die Sie Dir anbi­eten oder in der Ein­sicht, die eigene Mei­n­ung doch zu ändern

  9. Hallo Sab­rina: Also erst ein­mal: Mach so weiter wie bisher. Und aus der Not emp­fan­gener Klugscheißer-Mails würde ich eine Tugend machen: Frag doch den klugscheißen­den Hun­de­trainer, der den Stand­punkt ver­tritt, Meth­ode A sei die einzig Richtige, ob er einen sach­lichen Artikel für die tutnichts.de zu ver­fassen bereit ist. Er hat ja einen mis­sion­ar­ischen Drang und du gibst seinem Stand­punkt Raum (auf dietutnichts.de): Anschließend fragst du jmd. anderen (einen anderen Hun­de­trainer, Blog­ger etc.) oder zitierst aus einem Buch, um Meth­ode B vorzustellen. Nutzer wer­den alles kom­men­tieren, was du wiederum ein einem drit­ten, zusam­men­fassenden Artikel auf­greifen kön­ntest — oder du machtst eine Abstim­mung. Fer­tig ist eine echte Debatte. 

    Beispiel:
    1) Max Muster­mann schreibt einen Artikel “Warum man kleine Hunde nicht zusam­men mit großen hal­ten sollte”
    2) Joachim Muster­mann ent­geg­net: “Warum es unbe­den­klich ist, Hunde unter­schiedlicher Größe zusam­men zu halten”
    3) Sab­rina fasst beide Argu­mente zusam­men und geht dabei auf Kom­mentare der Leser ein. 

    [Also ich habe für das Beispiel jetzt bewusst die Bullshit-Aussage über kleine/große Hunde gewählt]

    Gruß aus NRW
    Sören

  10. Liebe Sab­rina,

    Lass dich nicht ent­muti­gen und durch diese Kom­mentare die Lust am Schreiben nehmen! Du schreibst doch für die Men­schen, die dich freuen wieder eine neue Geschichte von euch zu lesen, die deinen Gedanken fol­gen wollen und euch klasse finden! Natür­lich gibt es immer mal umter­schiedliche Mei­n­un­gen und Ansichten aber DEINE Leser wer­den das genauso reflek­tieren kön­nen, wie es sich nun ein­mal gehört! Auf die anderen­falls Leser kannst du bes­timmt gut und gerne verzichten! Ich wün­sche dir der, dass die jetzt noch etwas Unter­wolle wächst und du die Kom­mentare ein­fach abschüt­teln kannst! Und übri­gens steht Almas Bett auch direkt neben einer Steck­dose und ehrlich gesagt habe ich mir bis jetzt noch gar keine Gedanken darüber gemacht und das seit 7 Jahren 😅Sei lieb gegrüßt

  11. Hal­löchen zusam­men … solche Leute muss man aus­blenden .. ich darf mir ja auch ständig Sachen anhören wie
    – du über­forderst deine Klein­hunde, die soll­ten keinen Sport machen
    – deine Hunde ster­ben früher weil du so viel mit denen machst
    – warum bekommt Honey Babys wo sie doch ein krankes Knie hat (Unfallbe­d­ingt und es behin­dert sie nicht)
    – dumme Sprüche aufm gassi wie .. MERKT IHR DENN WENN EINER FEHLT .. wenn wir mit 10–15 Minis unter­wegs sind
    oder
    Ist das ein Aus­flug von der Heins­berger Grosshundefutterzentrale .. 

    was auch immer

    SO WAS MUSS MAN abprallen lassen .. 

    UND col­lag­ile ist SUPER .. Honey bekommt das wegen ihrem Knie auch … Elfe wegen der alters­be­d­ingten Arthrose und Bjelle weil sie Sport­lerin ist

  12. Blogs sind ein kosten­loses Ange­bot zur Infor­ma­tion und Unter­hal­tung. Sie sind im besten Fall unab­hängige Mei­n­ungsme­dien. Blo­gau­toren müssen weder aus­ge­wogen sein, noch sämtliche Mei­n­un­gen oder auch Fak­ten berück­sichti­gen. Sie kön­nen schreiben, was sie denken. Wenn mir als Leser die Denke von jeman­dem nicht passt, kann ich mir ohne Prob­leme ein anderes Ange­bot suchen, was meine Hal­tung eher wider­spiegelt. Wenn ich Lust habe auf eine Debatte, kann ich in den Kom­mentaren in die Argu­men­ta­tion ein­steigen. Ob der Blo­gau­tor darauf eingeht, ist seine per­sön­liche Entschei­dung. Wie gesagt, es han­delt sich um ein kosten­loses Ange­bot. Den Autor zu beschimpfen ist ebenso grotesk und unge­hörig wie wenn jemand auf einem Open-Air-Festival im Som­mer gratis Stro­hhüte verteilt und ich ranze den­jeni­gen an, weil der Hut nicht meine per­sön­liche Lieblings­farbe hat und ich Kopftücher viel besser finde.

  13. Hallo Sab­rina,
    ich weiß es ist leicht gesagt, solche Mei­n­un­gen ein­fach zu ignori­eren. Denn ich kön­nte es selbst nicht. Zum Glück scheint mein Blog zu unbekannt, als dass ich solche Kom­mentare erhalte. Kri­tik ist ok, aber es kommt immer auf die Art und Weise, die Wort­wahl an. Ich finde es schade, dass du für deinen engagierten Blog solche Kom­mentare erntest.
    Mach bitte weiter so wie es euch dreien passt. Denn ihr wisst was für euch richtig ist 🙂
    liebe Grüße
    San­dra und Aaron

  14. Sab­rina, Scheiße sagt sich im Inter­net schneller als in der realen Welt.
    Das ist nicht nur auf deinem Blog so, das ist immer so. Wenn man von irgen­deinem Urlaub wieder kommt, erwartet das Gegenüber immer eine Anek­dote, was nicht so gut war. Es redet sich schneller darüber, was schlecht ist und ja vielle­icht tre­f­fen dich Kom­mentare, die nicht nett sind. Aber das Leben ist keine Ein­horn­farm (lei­der) und so müssen wir wohl oder übel auch mit den Kack­haufen zurecht kom­men. Und ich meine Kack­haufen im wortwörtlichen Sinn. Wir lassen uns dazu herab, die Kacke unserer Hunde zu sam­meln und tra­gen sie mit uns herum bis zur näch­sten Tonne. Mach es mit solchen Kom­mentaren wie mit Queens und Püp­pis Kacke: in die Tüte und ab in die Tonne.
    Ehrlich Sab­rina, wie viele nette Worte bekommst du unter deine Artikel, ger­ade auch hier unter diesem.
    Lass dich nicht unter­bekom­men und erfreue dich an lieben Worten und die bösen Worte packst du in einen antibak­teriellen Beu­tel und schmeißt sie in die Tonne.

    Liebe Grüße

    Anika, Scar und Adgi

  15. Liebe Sab­rina,

    ich finde, Du soll­test Dich nicht recht­fer­ti­gen. Genau das wollen doch diejeni­gen Leser, die ständig meck­ern oder böse Kom­mentare abschicken. Wenn sie merken, dass ihre Worte der­art bei Dir “ankom­men” und Du Dich im Anschluss erk­lärst, macht es die Sache für solche Leute doch nur NOCH attraktiver. 

    Behalte Deinen Kurs bei und lass die Besser­wisser reden. DU weißt doch dass es Deinen Hun­den gut geht. Und Deinen Hun­den geht es gut. Das ist im Prinzip alles, was zählt :-)) 

    Ganz liebe Grüße von Daniela (Floris’ Frauchen)
    <3

  16. Das kenne ich auch nur zu gut!
    Ich betreibe eine Seite bei Facebook.

    Anfangs habe ich mich aufgeregt aber mit­tler­weile gehen mir diese Trot­tel am A vorbei.

    Hin­ter­grund ist u.a. folgender:

    – Du bist hübsch
    – Du bist erfolgreich
    – Du kannst gut erzählen

    Aber diese Leute sind nei­disch und mögen sich nicht ein­mal selbst.
    Ignori­eren und im krassen Fall, wenn möglich, sper­ren, das ist die einzige Lösung!
    > Nicht jeder ist es Wert, dass man ihm widerspricht

    Psy­chol­o­gisch gese­hen, kannst Du es als Kom­pli­ment auffassen.
    Diese Leute sind „Opfer“ und wollen nur davon ablenken und projizeren!

    Ich bin tat­säch­lich 7/24 und fasst rund um die Uhr beim Kommentare-Checken auf Facebook.
    Im Schnitt habe ich am Tag ca. 50 Krawall­macher und Unruhestifter.
    Meine aktuelle Sper­rliste bein­hal­tet bere­its über 1.000 Personen!

    Egal welches Video oder welchen Beitrag ich poste, es sind immer welche dabei die irgen­det­was auszuset­zen haben.
    Denke da an die Steck­dose in Deinem Foto, einem nor­malen Men­schen fällt soet­was erst gar nicht auf, die suchen also richtig nach irgendwelchen Möglichkeiten.

    Also Kopf hoch und weiter so!
    Manfred

  17. Ich denke, dass was du da ansprichst ist der Nachteil wenn man mehr oder weniger in der Öffentlichkeit steht. Ich weiß nicht, wie ich damit umge­hen würde, bisher habe ich sowas noch nicht erlebt. Je nach Sit­u­a­tion würde ich einen ähn­lichen iro­nis­chen aber bis­si­gen Kom­men­tar zum besten geben und das war es dann.

    Kopf hoch und liebe Grüße
    Dani mit Inuki und Skadi

  18. Ich bin heute erst über deinen Blog gestolpert und finde ihn sehr gut. Auch, WEIL du ehrlich genug bist zu sagen, wie wichtig dir das Woh­lerge­hen deiner Hunde ist. Wer dir eine Ther­a­pie emp­fiehlt, hat keine Ahnung. Ich sel­ber habe eine “ste­hende Diag­nose” und bekam die Empfehlung vom Arzt mir wieder einen Hund in mein Leben zu holen (plus Kranken­schein und Anti­de­pres­siva), da mein Leben ohne meine Hündin plöt­zlich sinn­los war. Egal wobei, Gina fehlte! Jetzt teile ich mein Leben mit einer schwarzen Kampf-Hornisse namens Maja (Mali-Mix mit mehreren “Baustellen”) und kann die schö­nen Dinge wieder sehen.
    Lass die Dep­pen reden und freu dich mit deinen Hun­den, dann wird die Welt ein biss­chen schöner.

  19. Hallo Sab­rina,

    mach weiter ein­fach weiter so. Such dir die Kom­mentare aus die dich weiter brin­gen mit ihrer Kri­tik und lass die anderen links liegen. Hört sich ein­fach an, ist es aber nicht, ich weiß 🙂
    Generell habe ich fest­gestellt, dass du mit Schäfer­hund eh immer der/die “Böse” bist. Mit einem lang­haari­gen Schäfer­hund bist du zumin­d­est nicht mehr abgrundtief böse, auch ein Erfahrungswert von mir. Also lass dich da mal nicht run­terziehen, das ist anscheinend lei­der nor­males denken der meis­ten Leute.
    Was dein “Medika­ment” angeht. So gibt es sicher­lich Sachen die sich nicht so ganz erk­lären oder nachvol­lziehen lassen aber sie wirken. Ich war mit unserer let­zten Hündin jahre­lang regelmäßig bei einer Tier­heil­prak­tik­erin obwohl ich es eigentlich nicht wirk­lich mit so etwas habe. Ich habe es auf Empfehlung einer anderen Hun­de­hal­terin mal aus­pro­biert und das Ergeb­nis hat sogar mich überzeugt und ich wurde auch von anderen Leuten die es nicht wußten darauf ange­sprochen dass meine Hündin wieder besser läuft. Also mach ein­fach dass womit du und deine Hunde euch gut fühlt und bleib so wie du bist.

    auf­munternde Grüße

    Nika

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