Autor: Sabrina

The Mistery Blogger Award

Die liebe Nicole von meinem lieb­sten Hun­de­blog Moe&Me hat uns für den Mis­tery Blog­ger Award nominiert.

Ein paar Mal ist mir der Begriff schon auf Face­book begeg­net, doch ehrlich gesagt hatte ich bisher keinen Artikel aus dieser Reihe gele­sen. Schande über mein Haupt 🙂 Umso span­nen­der fand ich es, den Artikel von Nicole und Moe zu lesen und zu erfahren, worum es bei diesem Award eigentlich geht. Es geht nicht nur darum, span­nende Fra­gen zu beant­worten und von sich selbst zu erzählen, son­dern es geht auch darum Fra­gen zu stellen und weit­ere Blogs zu nominieren.

Und wie andere Awards auch, folgt auch der Mis­tery Blog­ger Award bes­timmten Regeln:

Mystery blogger award

This is an award for amaz­ing blog­gers with inge­nious posts. Their blog not only cap­ti­vates, it inspires and moti­vates. They are one of the best out there, and they deserve every recog­ni­tion they get. This award is also for blog­gers who find fun and inspi­ra­tion in blog­ging and they do it with so much love and passion.

Okoto Enigma is the cre­ator of the award. To moti­vate the Blog­ger please do visit her blog.

The Rules of the Award

  • Put the award logo/image on your blog.
  • List the rules.
  • Thank who­ever nom­i­nated you and pro­vide a link to their blog.
  • Men­tion the cre­ator of the award and pro­vide a link as well.
  • Tell your read­ers 3 things about yourself.
  • You have to nom­i­nate 10 – 20 people.
  • Notify your nom­i­nees by com­ment­ing on their blog.
  • Ask your nom­i­nees any 5 ques­tions of your choice; with one weird or funny ques­tion (specify)
  • Share a link to your best post(s).

Also liebe Nicole, nochmal vie­len Dank für die Nominierung. Ich freue mich sehr, dass du an uns gedacht hast.

Drei Dinge, die man über sich selbst Preis geben soll? Das ist gar nicht so ein­fach 🙂 Ich blogge ja nun schon seit einiger Zeit und ich glaube, dass die meis­ten mich schon ziem­lich gut ken­nen. Einige hat man vielle­icht sogar schon auf dem ein oder anderen Event ken­nen gelernt.

Da ich die Idee von Nicole sehr schön fand, auch über Moe zu schreiben, so werde ich mich dem anschließen und auch drei Dinge über Queen und Püppi berichten.

3 Dinge über Queen

Vie­len Dank Nicole für den Hin­weis mit der Kralle von Moe. So fällt mir der Ein­stieg leicht 🙂 Queen fehlt zwar keine Kralle, doch ihr fehlt der große Backen­zahn auf ihrer rechten Seite. Auf eini­gen Bildern ist das sicher schon dem ein oder anderen aufge­fallen, denn da wo sonst der riesige Backen­zahn sitzt, ist bei ihr ein großes Loch. Als Junghund hat sie sich den Zahn ange­brochen und nach und nach ist immer mehr wegge­brochen bis er let­z­tendlich kom­plett abge­brochen ist. Gott sei Dank ist alles ohne Entzün­dung über die Bühne gegan­gen und die Wurzel ist noch im Kiefer. Queen stört es nicht. Sie knab­bert auch auf dieser Seite und hat keine Prob­leme mit harten Kopfhaut­stan­gen und ähnlichem.

Wahrschein­lich weiß es der ein oder andere schon, aber ich denk mal für die meis­ten ist es neu: Queen sollte eigentlich Quolli heißen, doch Gott sei Dank ließ sich die Züch­terin da noch rein reden 🙂 Zwar musste bin­nen kurzer Zeit eine Alter­na­tive her. Aber Queen war schnell die erste Idee und dabei ist es dann auch geblieben.

Queen mag keinen Besuch. Natür­lich sind ihre Lieblings­men­schen wie unsere Fam­i­lie, der liebe Bruder vom Her­rchen oder Hagrids Frauchen Pia immer willkom­men, doch Men­schen, die sie nicht so gut oder gar nicht kennt, wer­den hier genau unter die Lupe genom­men. Nach weni­gen Sekun­den entschei­det Queen, ob sie die Per­son mag oder nicht. Lustiger­weise wird sie mit richti­gen Hun­de­men­schen total schnell warm und dann wird auch aus­giebig geknud­delt. Han­delt es sich bei dem Besuch nicht um einen Hun­de­men­schen, kom­men­tiert Queen jedes Auf­ste­hen dieser Per­son mit einem lauten Wuff und folgt auch schon mal dem ein oder anderen aufs Klo.

3 Dinge über Püppi

Puh. Ich glaube, Püppi ist echt leicht zu durch­schauen, daher fällt es mir umso schw­erer etwas zu berichten, was noch nie­mand weiß.

 Püp­pis Mut­ter war viel zu früh mit 16 Monaten trächtig gewor­den. Eigentlich keine guten Voraus­set­zun­gen, doch es war Liebe auf dem ersten Blick, also kon­nte ich nicht anders. Es war der erste Wurf und mit­tler­weile fol­gten auch noch zwei weit­ere 🙁 Der Vater lebt dort mit im Haus. Entweder passt also nie­mand auf oder man denkt an das Geld? Ich weiß es nicht und bin auch froh, dass kein Kon­takt mehr besteht.

Püppi ist so klein, dass sogar Katzen uns ver­fol­gen und genau beobachten, ob Püppi vielle­icht doch Beute sein kön­nte. Zwei Wind­hunde aus der Nach­barschaft müssen bei Püp­pis Anblick angeleint wer­den, weil sie von Weitem denken, dass es sich um ein Kan­ninchen han­delt und schon das ein oder andere Mal ziel­stre­big auf uns zuger­annt kamen.

Püppi muss beim Tier­arzt eine Schlinge tra­gen, weil sie ohne Vor­war­nung zubeißt. Bisher hat sie beim Tier­arzt nur schlechte Erfahrun­gen machen müssen. Von einem schmerzen­den Zahn, der oper­a­tiv ent­fernt wer­den musste, bis hin zu einer Ver­let­zung der Horn­haut, war so ziem­lich alles dabei. Da half auch die harm­lose Begleitung bei Queens Tier­arzt­ter­mi­nen nichts. Püppi hasst Tierärzte.

3 Dinge über mich

Ich gehe jede Runde mit den Hun­den raus. Obwohl Her­rchen auch mit den Hun­den gehen würde, schaffe ich es nicht, ihn alleine loszuschicken. Ich erin­nere mich noch gut an unseren Urlaub als Queen ca. neun Monate alt gewe­sen ist. Gedanken­los hab ich mir Schlaf­sachen ange­zo­gen, obwohl sie noch ein­mal raus musste. Her­rchen bot sich an, eben zum Deich zu gehen. Ich stand die gesamte Zeit am Fen­ster und habe alles genau beobachtet. Mich macht der Gedanke wahnsin­nig, dass etwas passieren könnte.

Ich liebe Schäfer­hunde. Das ist ein­fach die beste Hun­derasse über­haupt und ich bin mir sicher: ein­mal Schäfi immer Schäfi. Shih Tzus haben es mir auch ange­tan und ich bin auch ein riesen Fan von Mali­nois. Auch sonst gibt es einige Hun­derassen, die ich super finde. Spon­tan fällt mir der Dober­mann, Rot­tweiler und an manch­mal auch der Aussie ein. Doch genauso wie ich manche Rassen richtig cool finde, so gibt es auch einige Rassen, die ich mir als Hund niemals an meiner Seite vorstellen kön­nte. Obwohl ich es mir hier mit nie­man­dem ver­scherzen will, wollt ihr nun sicher wis­sen, welche Rassen ich meine. Ich will ehrlich sein: ich kön­nte mir zum Beispiel nie einen Dackel, eine Dogge oder einen Sheltie an meiner Seite vorstellen. Ich glaube, ich würde in die Sheltiewelt genauso rein­passen wie eine Ele­fant in den Porzel­lan­laden. So nun ist es raus.

Ach und wo wir schon dabei sind die Hosen runter zu lassen. Ich bin oft ziem­lich rat­los, worüber ich auf dem Blog schreiben kann. Ich habe das Gefühl, der Trend geht zum Rat­ge­berblog. Immer häu­figer liest man “10 Tips wie du…” oder “5 Dinge, die man…”. Am besten noch mit tre­f­fen­dem Titel­bild mit Schriftzug, immer schön Pin­teresto­ri­en­tiert. Ich finde es schade, dass immer mehr Blogs auf den per­sön­lichen Aspekt verzichten und nur noch Rat­ge­ber sind. Egal, ob man Experte ist oder nicht, man kann ja seinen Senf dazu geben 😀 Kann man machen. Muss ich aber nicht. Ich hoffe, dass ich bald wieder mehr Zeit für den Blog finden werde und einige Ideen vom Him­mel fallen 🙂

So aber nun zu den Fragen von Nicole

Wenn du dir und deinem Hund jeweils einen Superagenten-Namen geben würdest – welche Namen hättet ihr dann? Und wie würdet ihr als Team heißen?

Weder Queen, Püppi noch ich haben irgendwelche beson­deren Fähigkeiten, daher wird das nicht so ein­fach. Queen wäre ver­mut­lich der brum­mende Stöckchen­wer­fer. Unzufrieden­heit kom­men­tiert Queen mit einem lauten Brum­men und im Stöckchen­wer­fen ist sie mir um Län­gen voraus. Sie kann ihre Stöckchen selbst wer­fen und hat mit der Zeit ihre Tech­nik immer weiter per­fek­tion­iert. Vielle­icht kön­nte man das in der Super­helden­welt gegen die bösen Schurken einsetzen 🙂

Püppi wäre der stink­ende Blitz. Wenn Püppi pupst, dann geht es ums nackte Über­leben. Und sie ist für ihre Größe so unfass­bar schnell. Egal, ob groß oder klein, ich habe noch nie einen Hund getrof­fen, gegen den sie keine Chance gehabt hätte. Die rennt so schnell, dass ich die Beine optisch gar nicht mehr wahrnehmen kann 😀

Ich wäre dann wohl Sher­lock Spür­nase. Ich liebe es Rät­sel zu lösen und kann erst aufhören, wenn ich die Lösung vor mir habe. Ich bin wahnsin­nig schnell bei Spie­len wie Glück­srad und löse Rät­sel­hefte in Rekordzeit.

Zusam­men wären wir drei wohl “The Awe­some Nerds” 😀

Welches ist die flauschigste Stelle an deinem Vierbeiner?

Bei Queen ist es die Stelle hin­ter ihren Ohren, da sie bis heute noch immer ihren Welpen­flausch hin­ter den Ohren hat. Püppi ist auf dem Kopf am flauschigsten.

Dein Leben wird verfilmt: Welcher Schauspieler übernimmt deine Rolle?

Auch, wenn er nicht weib­lich ist: Jim Par­sons, alias Shel­don Cooper. Wir sind uns doch in vie­len Din­gen sehr ähn­lich. Sarkas­mus ist für mich genauso ver­ständlich wie Chi­ne­sisch. Ich hätte auch gern ein Desin­fek­tion­sspray für Roman­tik, bin ähn­lich fein­füh­lig und ich lege ähn­lich viel Wert auf Rou­tine und genaue Pläne 😀

3 Sprüche, die du wirklich nicht mehr hören kannst, sind…?

Das ist aber ein ungle­iches Team.”

Mehrfach die Woche bleiben Men­schen völ­lig fasziniert ste­hen und ver­ste­hen nicht, wie man einen Schäfi und einen Shih Tzu zusam­men hal­ten kann. Oft folgt dann noch die Frage “Aber die Große frisst die Kleine jetzt nicht, oder?”

Ne offen­sichtlich nicht, denn die Kleine läuft ja noch herum 🙂

Schäfer­hunde gehören in den Schutzdienst.”

So ein Quatsch. Es gibt unendlich viele Möglichkeiten, einen Schäfi zu beschäfti­gen und der Schutz­di­enst gehört in meinen Augen sicher nicht dazu.

Du ver­di­enst Geld mit deinem Blog. Wie soll das denn gehen?”

Ich weiß, dass es viele Men­schen gibt, die sich nicht vorstellen kön­nen, was es bedeutet einen Blog zu führen und ich weiß auch, dass es immer noch Leute gibt, die nicht ver­ste­hen kön­nen, wie man im Inter­net sein Geld ver­di­enen kann, aber ja es ist möglich 🙂 Hin­term Teller­rand kommt noch mehr 😀

Würdest du lieber Gedankenlesen oder Zeitreisen können?

Auf jeden Fall Zeitreisen. Erstens bin ich wirk­lich nicht scharf darauf zu wis­sen, was meine Mit­men­schen denken. Ich möchte ja auch nicht, dass andere meine Gedanken lesen kön­nen. Gedanken sind etwas sehr per­sön­liches, was nie­mand Preis geben muss, wenn er nicht möchte.

Zeitreisen wäre der Ham­mer. Obwohl ich mir sicher bin, dass ich mich in der Zukunft wohler fühlen würde, als zum Beispiel in den Siebzigern, kann man ja mal einen kurzen Aus­flug riskieren 🙂

Und nun kom­men meine Nominierten:

Gern hätte ich die liebe San­dra und Shiva nominiert, doch dies hat schon die Nicole über­nom­men, also San­dra fühl dich gerne dop­pelt nominiert 🙂

Ich nominiere zudem Dini von Hun­dekind Abby, Lizzy von Wild­fang & Indi­an­er­mäd­chen und Melody von Pin­scher Buddy.

Meine vier Fragen an euch:

  • Wenn ein Buch Real­ität wer­den würde, von welchem würdest du dir wün­schen, dass es dein Leben tangiert?
  • Wenn du für einen Tag eine andere Per­son sein dürftest, welche wäre es?
  • Welche Eigen­schaften muss ein Hund mit sich brin­gen, um dein per­fek­ter Begleiter zu sein?
  • Welcher Tag hat dein Leben am meis­ten verändert?

Ich freue mich auf eure Antworten und schicke Nicole noch mal ein dickes “Danke” rüber 🙂

Ach ja, fast vergessen. Ich sollte ja noch meine besten Blog­a­r­tikel ver­linken. Ich möchte mich an dieser Stelle Nicole anschließen und nach meinem per­sön­lichen Geschmack entschei­den und nicht nach dem klas­sis­chen Rank­ing gehen, denn ich will hier keine Diskus­sion über Zeck­en­schutz oder CM lostreten 😀

Also hier wären sie:

ZOS — über Feuerzeuge und ungeahnte Talente

Als wir vor unge­fähr einem guten Jahr mit dem Hun­de­sport ange­fan­gen haben, stand für Püppi zunächst Agility auf dem Plan. Vor eini­gen Monaten jedoch wurde es zunehmend lang­weiliger. Die Kom­man­dos saßen und der Par­cour war nur sel­ten ein Prob­lem. An der Geschwindigkeit hät­ten wir noch arbeiten kön­nen, doch irgend­wie blieb der Spaß auf der Strecke. Für Püppi wurde Agility immer mehr zur Rou­tine. Nach der Stunde war sie nur sel­ten müde, sie schien mit dem Agility nicht aus­ge­lastet zu sein.

Einige Zeit ging ich par­al­lel in eine Dog­Dance Gruppe. Mir macht das trick­sen viel Spaß und ich liebe die Abwech­slung. Durch die vie­len neuen Tricks wurde es nie lang­weilig. Die Mädels unserer Agili­ty­gruppe habe ich schließlich mit dem Dog­Dance Virus infiziert und so wurde auch zu der Agili­tyzeit get­rickst. Mit­tler­weile kann Püppi schon ganz schön viele Tricks und zur Zeit entste­hen die ersten Ele­mente einer Choreographie.

Doch mit­tler­weile wer­den die Tricks schw­erer und man braucht länger bis sie sitzen. An einer Übung arbeiten wir nun schon fünf Wochen lang. Das ist kein Prob­lem, doch irgend­wie “lohnt” sich die wöchentliche Stunde nicht wirk­lich, wenn man ohne­hin winzig kleine Schritte voran kommt. So richtig viel mit­nehmen kann man aus einer Stunde nicht, wenn man nur an kleinen Fein­heiten arbeitet, die man auch Zuhause machen könnte.

Und so haben wir uns mit der Gruppe über­legt, wir schnup­pern uns ein­fach mal durch die Hun­de­sportarten und schauen mal, was es so gibt. Wir trick­sen natür­lich weit­er­hin, doch zwis­chen­durch mal etwas anderes machen, lock­ert alles etwas auf 🙂

Und so haben wir vor kurzem eine Stunde longiert. Einige Anstöße kön­nte ich für meine Chore­o­gra­phie nutzen, doch mein Hobby wird das defin­i­tiv nicht. Mir ist das irgend­wie zu lang­weilig und zu stumpf. Sorry an alle Longier­fans da draußen 🙂 Klar ver­stehe ich den Sinn hin­ter der Sportart, doch das ist lei­der so gar nicht meins 🙂 In Verbindung mit Dog­Dance bes­timmt, doch stumpfes Longieren ist mir echt zu langweilig.

Ver­gan­gene Woche habe ich dann ZOS in den Raum gewor­fen und meine bei­den Mädels aus der Gruppe waren eben­falls neugierig und so haben wir uns der Ziel — Objekt — Suche gewidmet.

Ich hab mich ganz beson­ders auf die Stunde gefreut, denn ich habe gehofft, nun etwas gefun­den zu haben, was bei­den Hun­den Spaß macht und was ich mit bei­den zusam­men machen kann. Und so kam Queen mit 🙂

Ich muss zugeben: Ich dachte, für Queen ist das ein Kinder­spiel und Püppi rafft es nie.

Doch es kam anders: Queen war maß­los über­fordert, ver­stand gar nichts und Püppi war der einzige Hund aus dem Kurs der bere­its unter Objek­ten suchen konnte.

Da haben der Stre­ber­schäfi und die Kurz­nase wohl die Rollen getauscht.

Mantrail­ing — jed­erzeit und über­all. Doch ZOS? Ohne Queen 😀

Queen fand das Feuerzeug abso­lut unin­ter­es­sant, ver­stand über­haupt nicht, warum sie nun die Nase an das Ding hal­ten sollte. Und hin­le­gen? Warum denn hin­le­gen? Statt sich an das Feuerzeug zu legen, machte sie es sich auf mein “Platz” hin irgendwo in der Nähe gemütlich. Dass ich immer wieder mit diesem komis­chen Teil um die Ecke kam, fand sie nicht nur merk­würdig, son­dern zunehmend gruselig. Leck­erlis suchen — kein Thema. Doch einen Gegen­stand durch ein Platz anzeigen? Ohne Queen.

Und so alberte sie sich durch die Stunde, brachte mich einige Male zum Lachen und gle­ichzeitig an den Rand der Verzweiflung 🙂

Püppi hinge­gen hatte es wahnsin­nig schnell raus und wusste, was ich von ihr wollte. Gle­ich in der ersten Stunde zeigte sie das Feuerzeug unter einem Stein an.

Ich war ent­täuscht, rat­los, stolz und amüsiert zugleich.

Queen liebt es Leck­erlis zu suchen, Trailen oder Fährten zu gehen. Doch ZOS war ein­fach nichts für sie. Weder dort in der Train­ing­shalle noch Zuhause. Da ich natür­lich keinen Hund zu etwas zwin­gen werde, bleiben wir bei unseren gewohn­ten Beschäf­ti­gungsmöglichkeiten und verun­sich­ern Queen nicht mit etwas, was ihr keinen Spaß gemacht hat.

Kurze Pause — dann wird weiter gesucht 🙂

Ich fand mich so langsam mit dem Gedanken ab, dass Queen wohl keine ZOS — Hund wird und wir wohl weit­er­hin Zuhause ohne regeln und nach unserer Schnauze Leck­erlis suchen oder Tee­beu­tel anzeigen — ohne Plat­zlage, son­dern nur mit der dicken Nase auf dem Behälter.

Püppi hinge­gen hat mich schon ein wenig stolz gemacht. In der zweiten Stunde war sie motiviert und bei der Sache. Sie durfte ihr Feuerzeug nun schon unter einem kleinen Min­isuch­feld aus einem Holzbrett, einem Klemm­brett und zwei Töpfen suchen. Sie geht zwar oft erst zu dem Punkt, an dem das Feuerzeug vorher lag, doch sie kor­rigiert selbst und zeigt es dann kor­rekt an.

Bin schon ziem­lich stolz auf die kleine Kurz­nase. Da sieht man mal wieder, dass man auch mit kleinen Hun­den so viel machen kann. Immer wieder schade, wenn man bedenkt wie viele kleine Hunde als Kuscheltier gehal­ten werden.

Bevor ich abschweife, komm ich mal zum Ende.

ZOS ist defin­i­tiv eine coole Sache und lastet den Hund so richtig aus. Ich finde beson­ders gut, dass man auch Zuhause trainieren kann und ich nichts außer das Feuerzeug benötige. Man kann sich aus tausend Gegen­stän­den im Haushalt selbst kleine Such­felder bauen und jed­erzeit und über­all mit dem Hund arbeiten.

Habt ihr auch schon mal ZOS mit eurem Hund aus­pro­biert? Welche Hun­de­sportarten ste­hen bei euch auf dem Plan?

Ein Plädoyer für die Darmsanierung

Wie sagte Hip­pokrates so treffend?

Der Tod sitzt im Darm.”

Extreme Worte, aber nicht ganz von der Hand zu weisen.

Der Darm besteht aus einer unglaublich großen Fläche. Die ver­schiede­nen Keimbe­sied­lun­gen der Darm­schleimhaut wer­den unter dem Begriff Darm­flora zusam­menge­fasst. Dieses Sys­tem muss eine Reihe von Auf­gaben wahrnehmen, die für den Kör­per unserer Hunde und fol­glich für ihre Gesund­heit eine große Rolle spielen.

Die Darm­flora ist nicht nur dazu da, die Darm­be­we­gung anzure­gen, son­dern sie nimmt auch Nährstoffe sowie Schad­stoffe auf und pro­duziert gle­ichzeitig Sub­stanzen, die Krankheit­ser­reger beseit­i­gen können.

Dass die Darm­flora im Gle­ichgewicht ist, ist für den Hund und seine Gesund­heit von großer Bedeu­tung. Durch den Kon­takt mit Schad­stof­fen aus Nahrungsmit­teln und der Umwelt oder Anti­ge­nen wie Pilzen, Bak­te­rien sowie Viren und Par­a­siten steht die Darm­flora vor großen Auf­gaben und wird daher nicht ohne Grund als das größte Immun­sys­tem des Kör­pers eingestuft.

Eine gestörte Darm­flora kann zu einem geschwächten Immun­sys­tem führen, was Krankheiten nach sich ziehen kann. Auch Fut­ter­mit­telun­verträglichkeiten kön­nen ihren Ursprung im Darm haben.

Ich muss zugeben:

Ich habe mich bis vor einem hal­ben Jahr nicht mit diesem Thema auseinan­derge­setzt. Schließlich wer­den Queen und Püppi gesund ernährt. Dann muss doch im Darm alles in Ord­nung sein. Oder etwa doch nicht?

Ger­ade wenn man einen Hund mit einer anderen Baustelle hat — wie bei Queen ihre Ell­bo­gen — so rückt der Rest schnell in den Hin­ter­grund. Haupt­sache ihre Ell­bo­gen sind in Ord­nung. Alles andere wird schon passen.

Als ich vor einem hal­ben Jahr zum ersten Mal Blutegel bei Queen getestet habe — den Artikel und weit­ere Infos rund um dieses Thema findet ihr hier — wurde ich zum ersten Mal mit diesem Thema kon­fron­tiert. Die Tier­heil­prak­tik­erin, die auch gle­ichzeitig aus­ge­bildete Tierärztin ist, kon­fron­tierte mich nach fünf Minuten mit dem Satz

Die Entzündung in Queens Ellbogen hat ihren Ursprung im Darm.”

Bere­its nach weni­gen Minuten stand es für sie fest. Während sie sich sicher war, hatte ich ein großes Frageze­ichen im Gesicht.

Nach der Blutegelther­a­pie riet sie mir zu einer Darm­sanierung. Die Frau hatte eine so beein­druck­ende Aura und so einen ver­trauenser­weck­enden Ein­druck hin­ter­lassen, dass ich dem gefolgt bin und mit Queen und Püppi eine Darm­sanierung gemacht haben.

Und ich muss sagen: es hat ihnen unglaublich gut getan. Sie haben gern und gut gefressen (was bei uns nicht selb­stver­ständlich ist), hat­ten viel Energie und ein super tolles Fell bekommen.

Und nun nach einem hal­ben Jahr kann ich sagen: während der gesamten sechs Monate hat­ten wir nicht einen einzi­gen Tag, an dem Queen Prob­leme mit den Ell­bo­gen hatte. Klar, kön­nen die Prob­leme in den Ell­bo­gen viele Gründe haben, doch wir hat­ten bisher auss­chließlich mit Entzün­dun­gen im Gelenk zu kämpfen und die sind in den gesamten sechs Monaten nicht aufgetreten.

Da all­ge­mein ger­aten wird, eine Blutegelther­a­pie bei chro­nis­chen Gelenkbeschw­er­den alle sechs Monate zu wieder­holen, waren wir nun wieder dort. Sie war run­dum zufrieden mit Queen. Das Fell ist toll, der Ell­bo­gen fühlt sich weder dick noch warm an.

Und weil wir natür­lich wollen, dass alles so bleibt, machen wir zur Zeit wieder eine Darmsanierung.

Wann ist eine Darmsanierung überhaupt sinnvoll?

Ist die Darm­flora gestört, emp­fiehlt sich eine Darm­sanierung. Auch nach Gia­r­dien, Antibiotka, Wurmkuren oder Imp­fun­gen ist es sin­nvoll, eine Darm­sanierung vorzunehmen.

Nehmen wir zum Beispiel eine herkömm­liche chemis­che Wurmkur: Nach der Ein­nahme benötigt der Darm ganze 5 bis 7 Monate um sich voll­ständig regener­ieren zu kön­nen. Und nun muss man bedenken, dass Tierärzte häu­fig dazu raten, die Wurmkur alle drei Monate zu wieder­holen. Und zwar ohne vorher durch Kot­proben die Notwendigkeit geprüft zu haben.

Aber nicht nur die Chemie schädigt die Darm­flora. Auch Umwelt­gifte, Stress und all­ge­meine Schad­stoff­be­las­tun­gen sowie unge­sun­des Indus­triefut­ter schädi­gen den Darm und das Immun­sys­tem des Hundes.

Darmsanierung mit Hausmitteln

Zahlre­iche Haus­mit­tel kön­nen eine scho­nende und san­fte Darm­reini­gung vornehmen. Durch ihre darm­reini­gende Eigen­schaft kön­nen sie auch täglich angewen­det werden.

  • Bal­last­stoffe
  • Aloe Vera
  • Heil­erde
  • Bit­terpflanzen und Bitterstoffe
  • Flohsamen

Wenn man es genau nehmen will, sind Bal­last­stoffe keine Darm­reini­gung­shaus­mit­telchen, son­dern selbst Darm­reiniger. Bal­last­stoffe sind zum größten Teil unver­daut­lich für den Hund, haben aber sehr viele pos­i­tive Eigen­schaften. Auf scho­nende Art reg­ulieren sie die Verdauung.

Das innere Gel einer Aloe Vera Pflange wird ent­gif­tend während es gle­ichzeitig die Damrschleimhaut pflege und befeuchtet.

Auch Heil­erde eignet sich zur Darm­reini­gung, weil sie Schad­st­foffe bindet, die so aus­geschieden wer­den können.

Bit­terpflanzen und Bit­ter­stoffe  wirken schädlichen Keimen sowie der Ablagerung von Rück­stän­den entgegen.

Flohsamen bilden bei der Zugabe von Flüs­sigkeit Schleime, die reini­gend und heil­sam wirken.

Darmsanierungskuren

Es gibt auch zahlre­iche Darm­sanierungskuren, die man unter das Fut­ter mis­chen kann.

Ich gebe während der Darm­sanierung sowohl eine spezielle Kräuter­mis­chung als auch ein Saft zur Darm­sanierung. Diese bei­den mis­che ich mit Reis und Pansen. Eine Darm­sanierung dauert in unserem Fall und mit unseren Mit­teln ca. 4 bis 5 Tage. Da meine bei­den die Kur lieben, gebe ich sie sieben Tage lang.

Es gibt auch Darm­sanierungskuren, die über mehrere Wochen gegeben wer­den und ein­fach unter das nor­male Fut­ter gemis­cht wer­den können.

Ich kann jedem Hun­de­hal­ter empfehlen regelmäßige Darm­sanierun­gen anzuwen­den. Queen und Püppi hat die Kur so gut getan und ihr Fell hat sich anschließend ganz toll entwick­elt. Sie haben sich wohl gefühlt, hat­ten viel Energie und Queen hat keine Prob­leme mehr mit Enzün­dun­gen gehabt. Ob dies­bezüglich tat­säch­lich bei Queen die Ursache im Darm lag oder nicht, den Hun­den hat es mehr als nur gut getan und wir wer­den die Darm­sanierun­gen auch in Zukunft defin­i­tiv regelmäßig durch­führen. Der Darm spielt für die Gesund­heit unserer Hunde eine so große Rolle, dass es sich in jedem Fall lohnt, ihm zwis­chen­durch ein wenig Aufmerk­samkeit zu schenken 🙂

Wir durften testen: Dekoprodukte von Nostalgic Art

Vor eini­gen Tagen erre­ichte uns ein Test­paket, auf welches ich mich ganz beson­ders gefreut habe.

Schon oft habe ich die Pro­dukte im Inter­net ent­deckt und ich war immer wieder ganz begeis­tert von dem hüb­schen Design. Daher war die Freude riesig als ich das große Paket mit der Auf­schrift “Nos­tal­gic — Art” in den Hän­den hielt.

Ich habe den Kar­ton nahezu zer­ris­sen, weil ich es kaum abwarten kon­nte. Vor Kurzen erst haben wir die Küche ren­oviert und so hatte ich direkt ein Plätzchen im Kopf, wo die Dekoar­tikel ganz beson­ders hüb­sch zur Gel­tung kom­men würden.

Doch bevor ich euch zeige, worum es eigentlich geht, möchte ich noch ein paar Worte zu dem Unternehmen verlieren.

Nos­tal­gic — Art ver­fügt über ein großes Pro­duk­t­sor­ti­ment voller aus­ge­fal­l­ener nos­tal­gis­cher Dekoar­tikel wie Met­allschilder, Dosen, Mag­nete und vieles mehr. Die viel­seit­i­gen Motive zeigen welt­bekan­nte Marke­nund, eigene Designs im 50er Jahre Stil und Werbe — Charak­tere. Egal, ob man eine aus­ge­fal­l­ene Wan­duhr für die eigene Küche sucht, oder einem lieben Men­schen eine Freude machen will, hier ist wirk­lich für jeden Geschmack etwas dabei. Alle diese liebevoll gestal­teten Pro­dukte wer­den in Berlin des­gint, die Blech­schilder und einige andere Teile des Sor­ti­ments wer­den dann in Deutsch­land auf hochw­er­tige Art und Weise hergestellt. Unter www.nostalgic-art.de/pfote kann man Händler der Pfoten­Schild — Kollek­tion aus­findig machen. Anson­sten kön­nen die Pro­dukte über Einzel­händler oder bei den all­seits bekan­nten Online­händlern bezo­gen werden.

Unter dem Motto “für Zweibeiner die Vier­beiner lieben” gibt es seit gar nicht allzu langer Zeit auch die The­men­welt “Pfoten­Schild” bei Nos­tal­gic — Art. Dahin­ter ver­birgt sich eine einzi­gar­tige Kollek­tion von liebenswerten und nüt­zlichen Geschenk– und Dekoar­tikeln, die die Herzen von Hun­delieb­habern höher schla­gen lässt.

Nun gibt es seit gar nicht allzu langer Zeit auch die The­men­welt “Pfoten­schild” bei Nos­tal­gic Art.

Und genau diese Pro­dukt durften wir unter die Lupe nehmen 🙂

Der Vintage — Blechschild — Kalender

Als erstes fiel mir der Kalen­der im Vin­tage Stil in die Hände. Der Kalen­der ist 20 x 30 cm groß und besteht aus einem 0,5mm starken Stahlblech. Dank der vier vorge­bohrten Löcher ließ sich der Kalen­der schnell und ein­fach anbrin­gen. Meine Nägel sind zwar nicht wirk­lich ger­ade, aber dank des tollen Design und des niedlichen Spruchs fängt das Schild jeden Blick ein und meine krum­men Nägel fallen gar nicht auf 🙂 Richtig cool finde ich, dass der Kalen­der als Dauerkalen­der genutzt wer­den kann, da den einzel­nen Daten keine Wochen­t­age zuge­ord­net wor­den sind. Mit­geliefert wer­den kleine Mag­nete, mit denen sich der Monat und der Tag kennze­ich­nen lässt.

Das Hängeschild

Das Hängeschild passt wie die Faust aufs Auge zu mir. Es ist 10 x 20 cm groß und besteht eben­falls aus Stahlblech. Die Kordel lässt sich ganz leicht über einen Nagel hän­gen und schon schmückt das hüb­sche Schild die Wand. Richtig hüb­sch und hochw­er­tig sind die abgerun­de­ten Ecken.

Ich habe das Schild neben den Kalen­der an die Wand gehangen. Es lässt sich aber auch an der Garder­obe, einem Schrank oder der Tür befes­ti­gen. Dank der Kordel lässt es sich viel­seitig anbringen.

Das Vintage — Blechschild mit Hunderegeln

Mein High­light ist defin­i­tiv das Blech­schild mit den Hun­deregeln. Es ist 30 x 40 cm groß und enthält eben­falls die vier vorge­bohrten Löcher. Uns wurde ein hüb­scher Stän­der mit­geliefert, sodass das Schild seinen Platz auf unserem Küchen­tisch gefun­den hat. Das Schild ist abso­lut hochw­er­tig, die Far­ben leuchten und der Text kön­nte liebenswerter nicht for­muliert sein. Ich liebe es 🙂

Rück­an­sicht

Mini — Magnet Set

Abso­lut süß sind die kleinen Mag­nete, die es ganz neu in diesem Set gibt. Das Set besteht aus 9 kleinen Mag­neten und man weiß eigentlich nicht, welcher der schön­ste ist. Die Mag­nete sind beschichtet und enthal­ten eine Wöl­bung. Ich war erstaunt wie stark die Mag­nete sind. Da kön­nen sich meine bish­eri­gen Kühlschrank­mag­nete eine Scheibe von abschnei­den. Prob­lem­los hält ein kleiner Mag­net eine dicke Postkarte. Wirk­lich cool.

Super süß wäre es, wenn es auch ein Set mit dem Mag­net “Good girl” geben würde, denn in der aktuellen Ver­sion ist nur “Good boy” enthal­ten. Aber das ist nun wirk­lich nur der winzige Wun­sch einer Hun­debe­sitzerin, die Hündin­nen bevorzugt 🙂

Vintage — Aufbewahrungsdose

Zudem haben wir eine Auf­be­wahrungs­dose bekom­men. Diese ist 10 x 14 x 20 cm groß. Ins­ge­samt passen fast 3 Liter in die Dose. Die Dose ist wun­der­schön, das Design drei­di­men­sion motivgeprägt, hochw­er­tig bedruckt und sie lässt sich leicht sauber hal­ten. In der Dose lässt sich super Fut­ter oder Leck­erlis ver­stauen. Sieht in jedem Fall ansprechen­der­aus als die herkömm­lichen Plas­tigver­pack­un­gen. Bei uns schmückt sie nun den Küchen­tisch und kommt neben dem hüb­schen Schild gut zur Geltung.

Erin­nert ihr euch noch an die hüb­sche Tasse mit dem lusti­gen Spruch, die ich vor weni­gen Wochen bestellt habe? Diese gehört in die hüb­sche Serie 🙂

Fazit

Ich bin abso­lut begeis­tert von den Pro­duk­ten. Alle Sachen fühlen sich hochw­er­tig an und sind nicht nur durch die abgerun­de­ten Ecken top ver­ar­beitet. Die Schilder, Dosen, Mag­nete und Co. sind liebevoll gestal­tet und durch das gesamte Sor­ti­ment zieht sich der Vin­tage Stil wie ein roter Faden. Das liebe ich besonders.

Unter den vie­len The­men­wel­ten ist bei Nos­tal­gic — Art für jeden Geschmack etwas dabei. Auch mit Blick auf Wei­h­nachten wird man dort garantiert das eine oder andere aus­ge­fal­l­ene Geschenk für die Lieb­sten finden. Welcher Hun­de­men­sch freut sich nicht über so liebevoll gestal­tete Dekoartikel?

Die Pro­dukte sind mir kosten– und bedin­gungs­los zur Ver­fü­gung gestellt wor­den. Vie­len Dank

Auch Hunde haben Prinzipien

Schäfer­hunde sind von Haus aus Arbeit­shunde. Sie sind für alles zu begeis­tern und machen alles, um ihrem Zweibeiner zu gefallen. Mit einem Schäfer­hund kannst du alles machen. Er wird immer mit Begeis­terug bei der Sache sein.”

So oder so ähn­lich wird der Charak­ter eines Schäfer­hun­des häu­fig beschrieben.

Kann man machen. Stimmt aber nicht immer 😀

Queen ist ein deutscher Schäfer­hund. Sie ist ein Arbeit­shund, das merkt man deut­lich. Doch ist sie auch für alles zu begeis­tern? Nun ja. Sagen wir es mal so: Queen hat ihre Prinzipien 🙂

Queens per­fek­ter Tag sieht wie folgt aus:

Mor­gen eine schöne Runde im dun­klen durch die Sied­lung. Gerne ohne Leine. In jedem Fall über den bei ihr so beliebten Spielplatz, auf dem es immer so her­rlich nach den dort leben­den wilden Hasen riecht. Auf jeden Fall auch an dem Bach vor­bei, in dem das Wasser so gut schmeckt. Und gern auch über die große Wiese, auf der das hohe Grad so her­rlich am Bauch krabbelt, wenn man rennt.

Am späten Vor­mit­tag steht Nase­nar­beit auf dem Pro­gramm. Gern wieder auf dem Spielplatz, aber zur Not auch auf der Wiese vorm Haus. Gern mit kleinen Übun­gen zwis­chen­durch. Das steigert die Span­nung. Auch wohl mal wild fliegende Leck­erlis. Da stürzt man sich gerne drauf.

Am Nach­mit­tag würde eine Runde durch den Wald, am Kanal oder am See auf ihrem Wun­schzettel ste­hen. Gerne auch mit kurzem Aufen­thalt im kühlen Nass oder kleinen Suchspielen.

Abends reicht eine kleine Runde für das kleine Geschäft. Auch hier steht ihr Spielplatz wieder oben im Kurs, denn zu dieser Zeit waren schon die ersten Hasen aktiv und die Spuren sind noch frisch. Großar­tiger Schnüffelspaß.

Anschließend ein Stück Rinder­lunge, ein Stückchen Dör­rfleisch und anschließend gern noch Kopfhaut zum Knab­bern. Ein wenig Bauch kraulen ist um diese Uhrzeit oft erwün­scht und vielle­icht noch eine Runde auf dem Lieblings­ball kauen.

Geschlafen wird die erste Stunde auf dem großen Kissen vor dem Bett. Für das nächtliche Schläfchen geht es ins Wohnz­im­mer in die Kudde.

Da ich Queen natür­lich über alles liebe, sehen die meis­ten Tage bei uns tat­säch­lich genauso aus.

Doch natür­lich kommt es auch manch­mal dazu, dass wir woan­ders spazieren gehen, zu anderen Zeiten oder ich mal eine andere Art der Beschäf­ti­gung aus­pro­bieren möchte. Schließlich soll auch Püppi auf ihre Kosten kommen.

Püppi liebt es zu trick­sen und wie gern würde ich es mit bei­den Hun­den machen. Mit bei­den Hun­den eine Dog­Dance Chore­o­gra­phie — das wäre doch der Ham­mer. Queen sieht das anders. Durch die Beine laufen? Kein Prob­lem. Rück­wärts gehen? Auch in Ord­nung. Eine Drehung? Mit links. Doch das war es dann auch. Queen ist ein­fach nicht bereit dazu, einen weit­eren Trick zu erler­nen. Warum auch? Sie kann ja drei ver­schiedene Sachen, die sie abwech­selnd vor­führt, wenn ich Leck­eres in den Hän­den halte. In Queens Augen reichen diese drei wun­der­vollen Tricks völ­lig aus, um sich sämtliche Leck­erlis zu ver­di­enen. Sobald sie merkt, dass ich ver­suche, ihr etwas Neues beizubrin­gen, gehen die Ohren nach hin­ten und sie ver­sucht sich mit ihren drei erlern­ten Tricks aus der Affaire zu ziehen. Bleibt man hart­näckig, wird Queen es auch. Sie legt sich hin und legt den Kopf auf den Boden.

Keine Nase­nar­beit und kein Ball dabei? Dann ohne Queen.

Jeden Tag die gle­iche Runde zu drehen finde ich lang­weilig. Gerne gehe ich auch mal in die andere Rich­tung end­lang der Pfer­dewiesen. Queen ist aktuell nicht allzu begeis­tert von dieser Strecke und straft meine von ihr unge­wollte Runde direkt mit einem lust­losen hin­ter mir her Getrotte. Wenn sie keine Lust auf eine bes­timmte Strecke hat, dann läuft sie schräg hin­ter einem. Dank ihrer regelmäßi­gen Säufzer weiß man, dass sie noch da ist. Dreht man um und geht doch ihre Lieblingsstrecken ab, dann läuft sie schwanzwedelnd vor. Dass aktuell der Spielplatz am lieb­sten von allen vier Seiten täglich mehrmals ange­laufen wird, ist erst seit eini­gen Wochen so. Mor­gen kann das schon wieder ganz anders ausse­hen. Plöt­zlich von heute auf mor­gen ändern sich ihre Lieblingswege in regelmäßi­gen Abstän­den. Aber keine Sorge: wenn man aus der Ein­fahrt geht, läuft sie deut­lich in die Rich­tung in die sie heute gehen will. Ist ja nicht so, dass sie nicht zeigen würde, was sie möchte 🙂

Genauso wie sich ihre Lieblingsrunde jed­erzeit ändern kann, sieht es auch beim Fut­ter aus. Wochen­lang hat sie gern frisch gegessen.Püppi bekommt Dosen­fut­ter, weil sie frisches nicht fressen mag und da sie schnell zu dünn wird, bekommt Püppi, was sie möchte. Queen hat davon Wind bekom­men und will nun auch Dosen haben. Alles andere wird ste­hen gelassen. Doch da ich dazu neige, sie zum Barf überre­den zu wollen, hat sich bei Queen eine gewisse Grundskepzis aus­ge­bre­itet. Wenn ich abends die Näpfe fülle und die zwei rufe, dann kommt nur Püppi. Queen liegt neugierig auf ihrem Platz und wartet darauf, dass man ihr den Inhalt ihres Napfes zeigt. Man muss schließlich prüfen, ob sich der Gang in die Küche lohnt 🙂

Doch unter all ihren Prinzip­ien, Vor­lieben und Gewohn­heit gibt es etwas, womit man sie jed­erzeit aus der Reserve locken kann. Womit man ihr alles ver­süßen kann und womit sie alles mit­macht: Ihr Chuck­It­Ball. Sie liebt ihn so sehr, dass mit ihm alles geht. Der Tier­arztbe­such ist mit einem Chuck­It­Ball kein Prob­lem. Die nicht allzu beliebte Runde zum Bäcker wird mit einem Chuck­It­Ball in der Schnauze zum großen Spaß. Sobald dieser Ball im Spiel ist, ist sie dabei.

Queens Prinzip­ien sind so liebenswert. Sie hat so eine lustige Art, ihren Willen durchzuset­zen, dass man ihr keinen Wun­sch abschla­gen kann <3 Sie zeigt einem auf eine so süße Art, was sie möchte und was nicht, dass wir uns regelmäßig schräg lachen, wenn man einen Kuss möchte und nur ein tiefer Seufzer kommt. Wenn man kuscheln möchte und sie aus dem Augen­winkel rüber­schielt. Wenn man Nase­nar­beit machen möchte und von ihr erst der prüfende Schnüf­fler kommt, ob die Leck­erlis auch die richti­gen sind. Ich liebe es, wenn sie durch ein lautes Brum­men zum Aus­druck bringt, dass sie mit der Gesamt­si­t­u­a­tion unzufrieden ist 😀

Ich finde all das so großar­tig an ihr und bin dankbar für all ihre lusti­gen Prinzip­ien, die mich täglich so oft zum Lachen bringen 🙂

So trocknet ihr Fleisch in eurem Backofen

Ich liebe es Leck­erlis für die Hunde selbst zubere­iten zu kön­nen. In vie­len Leck­erlis steckt einiges, was in dem Magen unserer Hunde nichts zu suchen hat. Wer es selbst macht, weiß, was in den Leck­erlis drin steckt und so kann bedenken­los genascht werden 🙂

Daher steht ganz oben auf meiner Wun­schliste ein Dör­rautomat. Doch das Exem­plar, welches ich mir aus­ge­sucht habe, kostet einiges. Und so wird der Dör­rautomat wohl doch auf meiner Wei­h­nachtswun­schliste lan­den. Ich hoffe, Her­rchen liest ger­ade mit 😀

Her­rchen, dies hier ist ein deut­licher Hin­weis. Ich wün­sche mir einen Dör­rauto­maten zu Weihnachten 🙂

So nun aber mal im Ernst 🙂

Da der Dör­rautomat wohl noch auf sich warten lässt, habe ich am ver­gan­genen Woch­enende ver­sucht, Fleisch im Back­ofen zu trock­nen. Schließlich habe ich beim Her­rchen Stromzahler angekündigt, dass ich den Back­ofen nutzen würde, falls er mir keinen Dör­rauto­maten kaufen würde. Ich finde, das ist dann nur fair 😀

Also ging es ab in den Super­markt. Dort habe ich 600 g Puten­brust mitgenommen.

Die Puten­brust habe ich anschließend in möglichst dünne Streifen geschnit­ten. Ich habe bewussst ver­sucht gegen die Faser zu schnei­den, damit der Kaus­paß ein wenig größer sein würde. Son­der­lich groß wur­den die Stücke nicht, dafür waren sie aber schön dünn. Mit den 600 g kon­nte ich zwei Back­bleche füllen. Um testen zu kön­nen, was besser funk­tion­iert, habe ich ein Back­blech und ein Lat­ten­rost benutzt.

Anschließend kam alles in den auf 160 Grad vorge­heizten Backofen.

Anschließend kommt alles für 30 bis 40 Minuten in den Ofen. Oft wird zu 30 Minuten ger­aten. Ich habe allerd­ings noch 10 weit­ere Minuten gewartet, weil die Puten­brust nach 30 Minuten noch sehr hell gewe­sen ist. Nach weit­eren 10 Minuten war sie schon deut­lich braun, sodass ich dann die Tem­per­atur auf 100 Grad ver­ringert habe. Eine weit­ere Stunde bleibt das Fleisch bei leicht geöffneter Back­ofen­tür im Ofen.

Anschließend sah das Ergeb­nis so aus:

Aus 600 g frischer Puten­brust wur­den 180 g getrock­nete Fleischstreifen.

Auf dem Lat­ten­rost funk­tion­iert es, wie erwartet, ein bißchen besser. Die Stücke vom Lat­ten­rost sind ein wenig dun­kler geworden.

Die abgekühlten Streifen kön­nen ganz ein­fach in einer Keks­dose gelagert wer­den. Sie müssen nicht in den Kühlschrank und hal­ten sich über Wochen und Monate. Gut, bei uns nicht 🙂 Die bei­den lieben die getrock­nete Hüh­ner­brust und Queen hat sogar ver­such sie vom Küchen­tisch zu klauen. Püppi knab­bert an den Stücken wesentlich länger als an nor­malen getrock­neten Fleis­chstreifen aus dem Tiermarkt.

Zur Abwech­slung kann man auch Rinder­fleisch ver­wen­den. Aus eigener Erfahrung kann ich berichten, dass es wesentlich ein­fach ist, sich für kleine Wür­fel statt Streifen zu entschei­den. Rinder­fleisch lässt sich deut­lich schw­erer in Streifen schnei­den als Geflügelfleisch. Hier bleibt das Fleisch bei 170 Grad für 60 Minuten im Ofen. Anschließend bei leicht geöffneter Tür für weit­ere 2 Stun­den bei 90 Grad trock­nen lassen.

Habt ihr auch schon mal Fleisch im Back­ofen getrock­net? Oder habt ihr vielle­icht einen Dör­rauto­maten Zuhause?

Wir durften testen: Allein Daheim

Wir alle müssen zwis­chen­durch auch mal ohne unsere vier­beini­gen Lieblinge das Haus ver­lassen. Nicht bei allen Besorgun­gen und nicht bei allen Ter­mi­nen kön­nen wir unsere Vier­beiner mitnehmen.

Und so machen wir uns auf den Weg. Zu Fuß, mit dem Rad oder Kfz. Fahren über viel befahrene Straßen, ren­nen in Eile quer über die Straße oder fahren zu einem Ter­min über die Auot­bahn. Ich will nie­man­dem Angst machen, doch wir alle wis­sen, wie schnell etwas passieren kann. Fahrrad­fahrer befinden sich im toten Winkel, Fußgänger wer­den überse­hen und wie schnell es zu einem Unfall auf der Auto­bahn kom­men kann, muss ich hier nie­man­dem erzählen.

Wir wollen schnell wieder nach Hause zu unserem geliebten Vier­beiner, der schon sehn­süchtig auf uns wartet und so fahren wir schneller, wer­den unvor­sichtig oder überse­hen etwas oder jemanden.

Ich muss zugeben, dass ich nicht sel­ten ein komis­ches Gefühl habe, wenn ich Queen und Püppi alleine lassen muss. Nun bin ich es als von Zuhause arbei­t­ende Selb­st­ständige ohne­hin nicht gewohnt, die zwei nicht um mich zu haben. So fällt es mir oft umso schw­erer die Tür hin­ter mir zu zuziehen.

Oft kommt es bei uns zu Diskus­sio­nen, was unsere Woh­nungstür bet­rifft. Her­rchen möchte immer gerne abschließen, während ich die Tür meist ein­fach nur hin­ter mir zu ziehe. Ich weiß nicht warum, aber Queen und Püppi in der Woh­nung einzuschließen kommt mir oft vor, als würde ich ein unüber­wind­bares Hin­der­nis schaf­fen. Wie schnell kommt man zum Beispiel in einem Brand­fall bei uns in die Woh­nung? Ist es schwieriger, wenn dop­pelt abgeschlossen ist? Und sowieso: ret­tet jemand meine Hunde? Und woher soll über­haupt jemand wis­sen, dass die bei­den sich in der Woh­nung befinden?

Um den Ern­st­fall absich­ern zu kön­nen und gle­ichzeitig dem Hun­debe­sitzer für jeden Fall ein gutes Gefühl mitzugeben, hat sich “Allein daheim” nun etwas ein­fallen lassen.

Raoul Wruck, der Zweibeiner hin­ter “Allein Daheim”, hat Karten, Anhänger und Aufk­le­ber in einem Run­dum — Sor­g­los — Paket entwick­elt, damit dem Tier im Not­fall geholfen wer­den kann und damit wir beruhigt ohne unsere Hunde das Haus ver­lassen können.

Die Notfallkarte

Die Not­fal­lka­rte hat die Größe einer Kred­itkarte und kann im Porte­mon­aie platziert wer­den. Bei mir passt sie zum Beispiel in das Fach, in welchem nor­maler­weise ein Foto Platz finden kann. Durch das leuch­t­ende Gelb mit dem rot abge­set­zen Rand springt die Karte direkt ins Auge.

Auf ihr steht:

Mein Hund ist allein daheim. Falls ich durch eine Krankheit oder Ver­let­zung in Not ger­ate, kon­tak­tieren Sie bitte die auf der Rück­seite dieser Karte einge­tra­gene Per­son, sodass sie sich um meinen Hund kümmert.”

Auf der Rück­seite kann der Name des Hun­des einge­tra­gen wer­den. Zudem die Kon­tk­t­per­son sowie dessen Kontaktdaten.

Der Notfall — Schlüsselanhänger

Die Not­fallschlüs­se­lan­hänger beste­hen aus einer kleinen robusten Kun­st­stoff­platte, die mit­tels eines kleines Loches am Schlüssen­bund befes­tigt wer­den kann. Sie ist bei­d­seitig bedruckt und enthält die Worte

Mein Tier ist allein daheim. Siehe Karte in Brief­tasche für Notfallkontakt.”

Der Notfallaufkleber

Der Not­fal­laufk­le­ber ist in zwei Vari­anten erhältlich. Entweder kann man ihn von außen oder von innen aufk­leben. Müh­e­los lässt er sich anbrin­gen und auch wieder abnehmen. Der Aufk­le­ber klebt an jeder glat­ten sauberen Ober­fläche wie zum Beispiel an der Woh­nungs– oder Terassen­tür. Der Aufk­le­ber verblasst nicht in der Sonne und hält im Außen­bere­ich bis zu 4 Jahre.

Alle Pro­dukte zusam­men sind im soge­nan­nten Run­dum — Sor­g­los — Paket erhältlich.

Fazit

Das Run­dum — Sor­g­los — Paket gefällt mir richtig gut.

Der Anhänger und die Karte sind in einem leuch­t­en­den Gelb gefer­tigt, sodass sie direkt ins Auge sprin­gen. Gut finde ich, dass der Anhänger für den Schlüs­sel­bund auf die aus­führliche Not­fal­lka­rte in der Geld­börse hinweist.

Da Queen keinen Frem­den in die Woh­nung lassen und Püppi vor jedem Frem­den flüchten würde, finde ich super, dass man eine Kon­tak­t­per­son angeben kann, die im Not­fall benachrichtigt wird und sich um die Tiere küm­mern kann.

Der Aufk­le­ber fällt durch das große rot gedruckte Wort “NOTFALL” direkt ins Auge. Prak­tisch ist auch, dass man angeben kann, ob es sich um einen Hund oder eine Katze han­delt, die sich im Haus befindet (oder wahlweise auch ein anderes Tier angeben kann). Auch hier gibt es wieder die Möglichkeit einen Not­fal­lkon­takt anzugeben. Oft haben Nach­barn oder Eltern einen Ersatzschlüs­sel, sodass man sich hier ein gewalt­freies Ein­drin­gen in die Woh­nung als Option offen hal­ten kann.

Auch, wenn jetzt einige denken mögen, “mir wird schon nichts passieren”, so hilft das Run­dum — Sor­g­los — Paket auch wenn es nicht zu einem Not­fall kommt in jedem Fall, denn es gibt einem ein beruhi­gen­des Gefühl. Man kann entspan­nter das Haus ver­lassen und weiß, dass im Ern­st­fall für das Tier gesorgt wäre.

Wen n ihr euch das Paket gerne bestellen möchtet, zum Shop von Allein Daheim gelangt ihr hier.


Die Pro­dukte sind mir kosten– und bedin­gungs­los zur Ver­fü­gung gestellt worden

Werbung: So versicherst du deinen Hund

Wir alle wis­sen oder haben sogar schon miter­lebt, wie schnell ein Hund einen Schaden verur­sachen kann. Ob angeleint oder nicht, oft ist es schneller passiert, als wir ein­greifen kön­nen. Der Hund kann noch so gut erzo­gen und sozial­isiert sein, ein Tier bleibt ein Tier. Zu 100% kön­nen wir das Ver­hal­ten unserer Hunde nie vorhersehen.

Und so kann eine vom Wind klap­pernde Müll­tonne oder ein plöt­zlich um die Ecke biegen­der Jog­ger schon als Aus­löser reichen. Der Hund kön­nte sich erschrecken und auf die Straßen sprin­gen. Doch was passiert, wenn dort ger­ade ein Auto ent­lang fährt. Kann er noch rechtzeitig brem­sen? Und wenn ja, fährt dann das Fahrzeug hin­ter ihm vielle­icht auf?

Ich selbst habe auch immer gedacht “Mir passiert so etwas nicht. Ich habe alles im Griff.”

Queen war unge­fähr einein­halb Jahre alt. Wir waren zusam­men in der Stadt und gin­gen den gle­ichen Weg zurück wie so oft. Vor der Gast­stätte stand wie immer der große sil­bernde Stan­daschen­becher. Es schien die Sonne und irgend­wie schien dieses große sil­bernde Ding das Licht zu spiegeln. Queen hat sich der­art erschrocken, dass sie aus­gewichen ist und plöt­zlich — trotz Leine — auf der Haupt­straße stand. Ich möchte gar nicht darüber nach­denken was passiert wäre, wenn genau in dem Moment ein Auto vor­beige­fahren wäre.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Frankfurter_Anlagenring

Natür­lich denkt man als lieben­der Hun­debe­sitzer in erster Linie an seinen geliebten Vier­beiner. Schließlich soll unseren Schmuse­backen kein Haar gekrümmt werden.

Doch wenn der erster Schock ver­daut ist, kom­men Gedanken über mögliche andere Kon­se­quen­zen. Was wäre auf mich zugekom­men, wenn Queen in dem Moment einen Auf­fahrun­fall verur­sacht hätte. Wer hätte für die Schä­den gehaftet, wenn ein Rad­fahrer in dieser Sit­u­a­tion hätte auswe­ichen müssen und zu Fall gekom­men wäre?

Grund­sät­zlich haftet der Hun­debe­sitzer gemäß § 833 BGB für alle Schä­den, die der eigene Hunde verursacht.

Nehmen wir also mal an, dass zwei Autos ineinan­der gefahren wären. Ein Insasse vielle­icht mit einem Schleud­er­trauma ins Kranken­haus gekom­men wäre und vielle­icht sogar drei Tage arbeit­sun­fähig gewe­sen wäre. Dem Rad­fahrer wäre vielle­icht noch sein neues Smart­phone aus der Tasche gefallen und das teure Fahrrad wäre auch dahin.

Es kann also schnell teuer werden.

Es ist daher enorm wichtig, sich und seinen Hund durch eine Hun­de­haftpflichtver­sicherung zu schützen. Diese Ver­sicherung kommt grund­sät­zlich für alle Sach-, Ver­mö­gens– und Per­so­n­en­schä­den auf, die der Hund verur­sacht hat. Auch Prozesskosten, Behand­lungskosten, Schmerzens­geld und sogar unge­wollte Deck­akte sowie Schä­den an Miet­sachen wer­den durch die Ver­sicherung gedeckt. Ohne eine solche haftet man mit seinem Pri­vatver­mö­gen in vollem Umfang.

Wir brauchen gar nicht so weit zu gehen und an mögliche Unfälle denken. Auch eine ver­schmutze Hose, zer­störtes Geschirr durch einen umgestoßener Gar­ten­tisch bei Fre­un­den oder kleine Kratzer an dem Sofa der Schwägerin. Auch diese “kleinen Dinge” kön­nen schnell teuer wer­den und es ist immer beruhi­gend zu wis­sen, dass man in einem solchen Fall nicht selbst ins Porte­mon­aie greifen muss.

In 15 von 16 Bun­deslän­dern gibt es bezüglich der Hun­de­haftpflichtver­sicherung geset­zliche Vor­gaben und das ist auch gut so.

Bre­men, Nor­drhein — West­falen, Hes­sen, Saar­land, Bay­ern, Sach­sen, Bran­den­burg sowie Rhein­land — Pfalz und Baden — Würt­tem­berg ord­nen an, dass die Hun­de­haftlichtver­sicherung Pflicht für alle Kampfhund ist. Welche Hun­derassen als solche gel­ten, kann den jew­eili­gen Lis­ten ent­nom­men werden.

Nor­drhein — West­fal­ten legt zudem fest, dass alle Hal­ter von Hun­den ab einer Wider­risthöhe von 40 cm und einem Gewicht von 20 kg eine Hun­de­haftpflichtver­sicherung abschließen müssen.

In Ham­burg, Berlin, Sach­sen — Anhalt, Thürin­gen sowie Schleswig — Hol­stein und Nieder­sach­sen ist eine Hun­de­haftpflichtver­sicherung für alle Hunde vorgeschrieben. Rasse, Größe und Gewicht spie­len keine Rolle. Und genau diese Regelung sollte auch bun­desweit gel­ten. Jeder Hund, egal wie groß oder klein, kann einen Schaden verur­sachen. Ob sich nun Queen oder Püppi erschreckt und auf die Straße springt, kann es erhe­bliche Fol­gen haben, wenn sich genau dann ein Auto auf der Straße befindet. Und auch kleine Hunde kön­nen zubeißen (Chi­huahua liegen in der Beißs­ta­tis­tik ziem­lich weit oben). Auf Rasse, Gewicht oder Größe abzustellen macht keinen Sinn. Hund bleibt Hund und wenn ein Schaden entsteht kann es schnell teuer werden.

Die Anzahl an gerichtlich zu klären­den Fällen steigt stetig an, sodass die berechtigte Ver­mu­tung besteht, dass die Vorschriften zur Hun­de­haftpflichtver­sicherung bun­desweit in Zukunft strenger gehand­habt werden.

Aber auch unab­hängig von geset­zlichen Vorschriften sollte allein das per­sön­liche Ver­ant­wor­tungs­be­wusst­sein dazu führen, dass man eine Hun­de­haftpflichtver­sicherung abschließt. Sicher ist sicher.

Wenn ihr euch genauer über Hun­de­haftpflichtver­sicherun­gen informieren wollt, dann schaut unbe­d­ingt mal hier vor­bei. Dort findet ihr nicht nur zahlre­iche weit­ere Infor­ma­tio­nen, son­dern könnt euren Liebling von der Zunge bis zur Ruten­spitze schon für 5,55 EUR im Monat ver­sich­ern lassen.

Wieviel ist eigentlich zu viel?

Seit eini­gen Wochen beschäftigt mich immer wieder eine Frage:

Wieviel ist eigentlich zu viel? 

Wieviel Beschäf­ti­gung braucht ein Hund eigentlich wirk­lich? Wieviel Schlaf braucht er? Und ab wann ist es vielle­icht zuviel?

Um diese Fra­gen für mich beant­worten zu kön­nen, habe ich mit Queen und Püppi eine Art Exper­i­ment gestartet.

Mir war schon immer wichtig, dass meine Hunde art­gerecht beschäftigt wer­den. Dieser Gedanke folgt aus meinem Wun­sch, dass meine Hunde glück­lich sind. Ich möchte, dass es ihnen an nichts fehlt und eine art­gerechte Aus­las­tung steht dabei für mich ziem­lich weit oben auf der Liste.

Doch bevor es um Worte wie “zu viel” gehen kann, erzähle ich euch erst ein­mal wie bei uns die Tage so ausse­hen und warum ich mir über die Frage über­haupt Gedanken mache.

Bei uns sehen die Tage eigentlich ziem­lich ähn­lich auch. Dadurch, dass ich von Zuhause aus arbeite, kann ich mir meine Zeit frei einteilen.

Mor­gens gehen wir meis­tens ein­mal um das große Feld am Ende der Straße. Da die bei­den mor­gens ganz viel schnüf­feln, gehen wir rel­a­tiv langsam und sind meis­tens unge­fähr eine halbe Stunde unter­wegs. Da wir direkt nach dem Auf­ste­hen raus gehen, bin ich noch nicht ganz in der Welt und die bei­den kön­nen auf dieser Runde ein­fach Hund sein. Vor dem Früh­stück ist mir noch nicht so richtig nach Such­spie­len oder ähnlichem.

Kurz vor dem Mit­tag sind wir dann eine etwas größere Runde gegan­gen. Meis­tens so zwis­chen 45 und 60 Minuten. Auf dieser Runde beschäftige ich mich mit den bei­den. Wir machen Such­spiele, also Nasen– und Kop­far­beit, kleine Tricks und ähnliches.

Nach­mit­tags sind wir dann nochmal für eine gute halbe Stunde unter­wegs. Abends ca. 45 Minuten.

So kom­men wir auf ca. 2,5 bis 3 Stun­den täglich.

In den Abend­stun­den trick­sen Püppi und ich und Queen macht Such­spiele in der Wohnung.

Wenn ich Besorgun­gen machen muss, nehme die bei­den oft mit und wir hal­ten unter­wegs irgendwo an, wo es sich ger­ade ergibt und drehen eine Runde.

Zunächst fiel mir auf, dass wir uns in der Woh­nung immer weniger miteinan­der beschäftigt haben, weil die bei­den eigentlich immer schliefen oder zumin­d­est ruhten. Teil­weise wirk­ten die zwei draußen lust­los und trot­ten vor sich hin.

Und so kam zum ersten Mal die Frage auf:

Ist es für die zwei vielle­icht zu viel? Oder ist vielle­icht alles gut, wenn die Hunde Zuhause ruhen?

Ich fing an in Foren nachzule­sen, wie andere ihre Hunde beschäfti­gen. Doch die Mei­n­un­gen und Ansichten gin­gen so weit auseinan­der wie bei der Frage nach dem richti­gen Futter.

Einige schrieben, dass sie mit ihrem Hund mor­gens und abends 15 Minuten gehen wür­den, dafür aber mittgs um die 2 Stunden.

Manche gehen mor­gens eine Stunde und nehmen den Hund abends mit zum joggen.

Andere wider­rum drehen die meis­ten Run­den mit dem Rad oder lassen die Hunde viel in den Garten.

Antworten fand ich nicht. Doch was erhoffte ich mir eigentlich? Jeder Hund ist anders und man muss immer das richtige Maß für sich per­sön­lich finden. Doch ich habe zwei Hunde. Finde ich also eine Art Durchschnittswert?

2 Stun­den am Stück spazieren zu gehen kann ich mir nur vorstellen, wenn man einen richtig schö­nen Aus­flug macht. Doch täglich 2 Stun­den am Stück raus zu gehen und sonst nur kurz für 15 Minuten, wäre nichts für mich. Es kommt ja auch nicht auf die Länge der Runde an, son­dern auf die Qualität.

Mit den Hun­den joggen zu gehen, kann ich mir zwis­chen­durch mal vorstellen, doch ehrlich gesagt nicht als Regelmäßigkeit. Ein Hund hat nicht viel davon, wenn er mit zum Joggen kommt. Das entspricht über­haupt nicht dem natür­lichen Spazierver­hal­ten eines Hun­des. Ich habe vor gar nicht allzu langer Zeit über einen Mann gele­sen, der ein ganzes Rudel Hunde hielt. Er ver­suchte, diese so natür­lich wie möglich zu hal­ten und passte sich ihrem Ver­hal­ten an. Die Hunde gin­gen jeden Tag durch das gle­iche Gebiet, doch immer andere Wege. Und sie gin­gen sehr viel langsamer als er erwartet hatte. Sie tra­bten nur sel­ten, die meiste Zeit liefen sie langsam und schnüf­fel­ten unglaublich viel.

Ich bin auch kein Fre­und davon, jede Runde mit dem Rad zu drehen. Ich will mit meinen Hun­den gemein­sam gehen und nicht neben­her fahren.

Ich war also kein Stück weiter.

Also fing ich an, die bei­den entschei­den zu lassen. Auf den Run­den fol­gte ich den bei­den, wenn sie doch den Abstecher durch den Wald machen woll­ten. Wenn sie bis 12 Uhr ruhten, gin­gen wir erst dann raus. Brachten sie mir Spielzeug, so spiel­ten wir und wur­den sie unruhiger, macht­enh wir Such­spiele und trick­sten. So weit es möglich gewe­sen ist, habe ich mich nach den bei­den gerichtet. Zunächst dachte ich, jetzt wird es wild. Ich ver­mutete, dass Queen grund­sät­zlich den Abstecher durch den Wald und übers Feld machen würde. Bei Püppi ahnte ich, dass sie grund­sät­zlich zu jeder Tages– und Nachtzeit ihr Spielzeug brin­gen würde. Doch dem war  nicht so. Schnell pen­delte sich eine Rou­tine ein.

Let­z­tendlich glaub ich nun, ein gutes Maß gefun­den zu haben.

Wir gehen jetzt mor­gens eine etwas größere Runde, unge­fähr 45 Minuten. Dafür gehen wir nicht mehr am späten Vor­mit­tag, son­dern in der Mit­tagszeit für etwa eine Stunde raus. Auf der Mit­tagsrunde machen wir nach wie vor Kop­far­beit und Suchspiele.

Am Nach­mit­tag spie­len wir in der Woh­nung. Wir haben so viele Intel­li­gen­zspiele, die auf­grund der ganzen Run­den am Tag schon fast einges­taubt waren. Wir ver­stecken Spielzeug und Leck­ereien in der Woh­nung und tricksen.

Abends drehen wir noch mal eine Runde für ca. 45 Minuten.

Für die Mit­tagsrunde fahren wir meis­tens in den Wald oder an den See. Mit­tler­weile ken­nen wir genug Strecken, um an allen Wochen­t­a­gen woan­ders gehen zu kön­nen. Das macht uns allen Spaß. Die Hunde haben immer neue Ein­drücke und sind viel aufmerk­samer und mit mehr Freude dabei.

Natür­lich ist das alles nicht in Stein gemeißelt. Manch­mal muss ich Mit­tags Zuhause sein, weil ich Mate­r­ial bestellt habe und auf DHL warten muss. Dann bauen wir die Run­den eben drum herum, gehen etwas eher und dafür am Nach­mit­tag auf die Wiese.

Wir gehen also in der Regel nun eine Runde weniger raus und beschäfti­gen uns dafür mehr in der Woh­nung. So war es auch bevor Püppi ein­zog. Doch da mal mit einem jun­gen Hund öfter raus muss, ent­stand die vierte Runde. Nun ist Püppi erwach­sen und muss schon lange nicht mehr so oft raus.

Ich glaube, die bei­den sind ganz zufrieden so. Drei schöne Run­den am Tag — zwei nor­male Schnüf­fel­run­den und eine aufre­gende Runde woan­ders mit Nasen– und Kop­far­beit. Nach­mit­tags und oft auch abends spie­len wir in der Woh­nung. Die bei­den sind nach wie vor ruhig in der Woh­nung, doch kom­men zwis­chen­durch auch von alleine an und fordern mich zum Spie­len auf. Das finde ich schön und ich gehe da auch gerne drauf ein.

Dadurch, dass die bei­den fast nie alleine sind und ich sie viel mit­nehmen kann, bes­tim­men sie viel mit. Wenn sie mit­tags zu mir kom­men, dann weiß ich, dass sie ihre Runde drehen wollen. Das gefällt mir wesentlich besser als wenn ich schon fast für die Runde wecken muss.

Ich muss zugeben, dass es mir schwer fällt, das richtige Maß zu finden. Ich möchte nicht zu wenig mit ihnen machen, doch zu viel ist auch nicht gut. Beide zeigen keine Zeichen von Über­forderung oder Stress, daher denke ich, dass für die zwei alles in Ord­nung ist.

Aus der ganzen Zeit des Aus­pro­bierens und Über­legens nehme ich in jedem Fall mit, dass Bewe­gung zwar wichtig ist, doch dass es vor allem auf die Qual­ität der Run­den ankommt. Zehn Minuten Nase­nar­beit sind genauso anstren­gend wie eine Runde laufen zu gehen. Wir für unseren Teil mögen es auch mal in neuen Gebi­eten spazieren zu gehen und die bei­den genießen die vie­len neuen Eindrücke.

Ein Spazier­gang  bedeutet nicht zwangsläu­fig, dass der Hund auch art­gerecht beschäftigt ist. Doch man darf auch nicht unter­schätzen, dass Run­den in neuen Gebi­eten aufre­gend und daher anstren­gen­der sein kön­nen. Nase­nar­beit ersetzt zwar keine Runde, kann aber eine tolle Ergänzung sein. Auf aus­re­ichend Bewe­gung darf natür­lich nicht verzichtet wer­den, denn nur ein aus­re­ichend bewegtes Gelenk ist ein gesun­des Gelenk.

Doch da jeder Hund anders ist, muss jeder für sich her­aus­finden wieviel Beschäf­ti­gung sein Hund benötigt. Queen zum Beispiel hat eine ein­deutige Anzeige dafür, dass sie zu wenig Beschäf­ti­gung bekom­men hat: Wenn sie nicht aus­ge­lastet ist, wenn sie an der Leine an zu pöbeln. Dann weiß ich genau, dass sie mehr Kop­far­beit braucht 🙂

Bei dem richti­gen Maß spielt aber nicht nur der Hund eine Rolle, son­dern auch die eige­nen Leben­sum­stände. Unser All­tag würde wahrschein­lich anders ausse­hen, wenn wir einen Garten hät­ten. Hof­fentlich dauert das nicht mehr allzu lange 🙂

Wie ist es bei euch? Wie oft und wie lange geht ihr raus? Wie beschäftigt ihr eure Hunde?

Wir durften testen — ein Trick Trainingstagebuch

Als wir mit dem Dog­Dance ange­fan­gen haben, habe ich schon nach weni­gen Wochen gemerkt, wie viel man sich bei diesem Hun­de­sport eigentlich merken muss.

Wie habe ich den Trick noch gle­ich ange­fan­gen? Welchen Schritt musste ich noch mal ein­bauen, wenn Püppi sich zu weit dreht? Und welche Tricks hat sie eigentlich schon alles gel­ernt? Und das, obwohl ich eigentlich ein echt gutes Gedächt­nis habe…

Ich fing also an, mir kleine Zettelchen zu schreiben. Kleine Lis­ten mit Tricks, die sie schon gel­ernt hat. Hier noch ein kleines Zettelchen mit Ideen und dazu noch ein Pos­tIt mit Noti­zen zu ihrem Train­ings­stand. Und es lief genauso wie ich es mir hätte denken kön­nen: ich habe die Zettel verlegt.

Vor Kurzem bekam ich das Ange­bot, ein Trick Train­ingstage­buch zu testen. Das kam für mich natür­lich wie gerufen und so habe ich mich sehr gefreut, als ich zwei Tage später das kleine Buch schon in meinen Hän­den hal­ten durfte.

Das Train­ingstage­buch ist in drei große Teile eingeteilt.

Vorne darf man ein­tra­gen, wem das Tage­buch gehört und was das große Ziel ist. Auch kleine Zwis­chen­ziele finden vorne im Buch Platz.

Teil 1

Der erste Teil des Train­ingstage­buchs ist wie ein Vokalbel­heft aufgebaut.

Links kann man das Sig­nal ein­tra­gen, während man rechts unter dem Begriff “Beschrei­bung” auf­schreiben kann, was für ein Trick mit dem Kom­mando gemeint ist.

Dieser Teil gefällt mir richtig gut, da ich Kleinigkeiten wie “Rolle” oder “Turn” schnell mal beim Train­ing vergesse. So behält man schnell den Überblick. Ich übe mit Püppi meis­tens im Wohnz­im­mer. Das Train­ingstage­buch lag neben den Leck­erlis auf dem Esstisch und dank der über­sichtlichen Liste habe ich nichts vergessen.

Teil 2

Der zweite Teil des Buches wid­met sich dem Train­ings­stand des Hun­des. Auch hier kann man die Übung links eintragen.

Jedem Tag eines Monats wurde eine kleine Spalte gewid­met. Mith­ilfe der Leg­ende am Rand lässt sich der Train­ings­stand aufze­ich­nen. Am Rand befinden sich kleine Gesichter. Das lachende Gesicht für “hat geklappt”, das neu­trale Gesicht für “das geht besser” und das unglück­liche Gesicht für “üben, üben, …”. In die kleinen Spal­ten kann man also je nach Train­ings­stand das passende Gesicht einze­ich­nen und sieht so deut­lich und auf einem Blick wie sich der Hund entwick­elt hat.

Teil 3

Der größte und let­zte Teil des Buches besteht aus Seiten für detail­lierte Trainingsnotizen.

Neben all­ge­meinen Infor­ma­tio­nen wie das Datum und die Train­ingsart wurde auch an Fak­toren wie Ablenkung und Tageszeit gedacht. So lässt sich ein Zusam­men­hang zwis­chen äußeren Fak­toren und dem Train­ingser­folg erken­nen, der einem ohne detail­lierte Doku­men­ta­tion vielle­icht nie aufge­fallen wäre.

Links kann man wie gewohnt die Übung ein­tra­gen. Im großzügi­gen Teil für “Noti­zen” kann man nun aus­führlich ein­tra­gen, was einem aufge­fallen ist. Was klappt besser? Was ging schief? Wo muss vielle­icht noch genauer trainiert wer­den? Und bei welchen Übun­gen muss ich vielle­icht einen Train­ingss­chritt zurück gehen?

Unten auf den Seiten befindet sich ein Kästchen für “eigene Gefühle / Gedanken”.

Als Beispiel zeige ich euch mal, was ich zu der Übung “Fox” einge­tra­gen habe. Für alle, die nicht wis­sen, was dieses Kom­mando bedeutet: Beim Fox steht der Hund links neben seinem Zweibeiner und dreht sich eng am Kör­per rück­wärts um seinen Men­schen herum.

In das Kästchen “Ziele” habe ich einge­tra­gen, dass Püppi den Trick mehrfach hin­tere­inan­der wider­holt und ich mich zudem mit­drehen kann. Bei Noti­zen habe ich notiert, dass sie manch­mal in der End­po­si­tion schief auskommt. Das hat sich mit­tler­weile erledigt, da sie nun passend auskommt, sodass ich einen Haken hin­ter die Notiz gesetzt habe.

Die let­zte Seite des Buches lässt viel Platz für Noti­zen. Hier habe ich Ideen für die Chore­o­gra­phie gesam­melt und da ich nicht alles ver­raten will, zeige ich euch diese Seite erst­mal nicht 🙂

Fazit:

Mir hat das Train­ingstage­buch wirk­lich gut gefallen. Das Buch ist sehr aus­führlich gestal­tet, sodass jeder aus­re­ichend Platz findet, alles zu notieren, was er sich notieren möchte. Einige Fak­toren wie “Wet­ter” oder “eigene Gefühle” würde ich per­sön­lich jetzt nicht bei jedem Train­ing notieren, daher bleiben die Felder in meinem Fall ein­fach frei. Ich per­sön­lich hätte auch den Teil mit der Monat­süber­sicht nicht benötigt, aber ich bin mir sicher, dass viele diese Über­sicht super nüt­zlich finden wer­den. Jeder findet in jedem Fall genug Optio­nen, sich aus­re­ichen Noti­zen machen zu kön­nen. Das Buch kann flex­i­bel gestal­tet und genutzt wer­den, sodass jeder seiner Gewohn­heit, Noti­zen anzufer­ti­gen, Treu bleiben kann. Das empfinde ich als beson­ders pos­i­tiv. Wir sind ja alle Gewohn­heit­stiere und wenn ich gewzun­gen wäre, meine Art Noti­zen anzufer­ti­gen, umzustellen, würde ich vielle­icht nicht mehr wis­sen, was ich mit dem ein oder anderen gemeint habe. Das Buch lässt aber alle Möglichkeiten zu, sodass hier wirk­lich jeder mit klar kom­men wird.

Beson­ders gefallen hat mir der Teil für die Vok­a­beln am Anfang, weil dieser beson­ders über­sichtlich gestal­tet ist. Super ist auch, dass das Buch eigentlich per­fekt aufgeteilt ist. Für jeden Teil sind die richtige Anzahl an Seiten gewählt, sodass das Buch opti­mal genutzt wer­den kann.

Es hat eine han­dliche Größe und passt in jede Train­ingstasche. Der Umschlag ist unempfind­lich, sodass das Buch auch draußen im Gras liegen kann, ohne gle­ich schmutzig zu sein. Das Papier ist schön fest und lässt sich leicht beschreiben. Es drückt nichts durch.

Ich kann das Train­ingstage­buch uneingeschränkt empfehlen und bin froh, endlich keine Übun­gen mehr zu vergessen.

Das Train­ingstage­buch findet ihr übri­gens hier. In dem Onli­neshop bekommt ihr auch viele weit­ere Train­ingstage­bücher zu anderen Hun­de­sportarten wie IPO, Mantrail­ing, Obe­di­enst und viele mehr.

Das Pro­dukt wurde mit kosten– und bedin­gungs­los zur Ver­fü­gung gestellt.