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    Die Angst vor den Großen

    Hun­debe­sitzer lassen sich in viele ver­schiedene Kat­e­gorien ein­teilen. Da gibt es diejeni­gen, die mit ihrem Hund aktiv sind und vielle­icht Sport machen. Diejeni­gen, die ihre Hund Hund sein lassen und diejeni­gen, die ihren Hund als Kinder­ersatz set­zen. Es gibt diejeni­gen, die man mit Gum­mistiefeln im Wald trifft und diejeni­gen, die mit Büroklei­dung durch die Sied­lung laufen. Und es gibt diejenigen, die große Hunde haben und diejenige, die kleine Hunde halten. “Ein Hund fängt bei mir ja erst da an, wo ich mich zum Stre­icheln nicht mehr bück­en muss.” Wie oft habe ich diesen Satz nun schon gehört. Trifft man mich mit Püp­pi, aber ohne Queen, so habe ich oft das…

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    Die drei großen A — oder: können Probleme “weg ignoriert” werden?

    Um das schon mal vor­weg zu nehmen: ich bin keine Hun­de­trainer­in. Alles, was ich weiß, basiert auf meinen Erfahrun­gen und meinem Bauchge­fühl. Nicht mehr und nicht weniger. Den­noch schreibe ich heute mal über das The­ma “Grun­derziehung”. Mit Queen habe ich keinen Welpen- und keinen Junghun­dekurs besucht. Wir hat­ten schnell einen sehr guten Draht zueinan­der. Ihre gesamte Erziehung beruht auf dem aus unser­er Bindung ent­stande­nen Bauchge­fühl. Doch über die Grun­derziehung im Ganzen zu schreiben, würde wohl den Rah­men eines Artikels spren­gen. Es soll auch gar nicht um das große Ganze gehen, son­dern lediglich um den Umgang mit uner­wün­schtem Ver­hal­ten. Das einzige Prob­lem, was ich mit Queen je hat­te, war ihre Unsicher­heit…

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    Martin Rütter — ein kritischer Blick

    Mar­tin Rüt­ter ist längst vom Hun­de­train­er zur Marke gewor­den. Jed­er Hun­de­men­sch ken­nt ihn und auch die Nicht — Hun­debe­sitzer haben ihn schon mal “irgend­wo im Fernse­hen” gese­hen. Ich gebe es gerne zu: Ich habe alle seine Büch­er gele­sen, habe all seine Kome­die — Pro­gramme besucht und die DVDs in meinen Regel ste­hen, habe mehrere Shirts aus einem Pro­gramm und einige Train­ing­suten­silien. Außer­dem gehen wir in seine Hun­de­schule. Bin ich vielle­icht sog­ar ein Fan? Vor meinem geisti­gen Auge sehe ich nun meine Mama und meinen Opa vor ihrem Tablet sitzen und laut “Jaaaa” schreien. Ich hinge­hen würde das dur­chaus etwas dif­feren­ziert­er sehen. Seine Person Nie erzählt, doch heute ver­rate ich es…

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    Platz da! Ein Rüpel kommt!

    In unser­er Heimat gibt es einen wun­der­vollen See, der von allen Zwei- und Vier­bein­ern geliebt wird. Wir haben schon häu­figer über Aus­flüge dor­thin berichtet und auch schon einige Bilder gezeigt. Der Sil­bersee ist ein­fach toll. Der Strand ist wun­der­schön, das Wass­er sauber und es befind­en sich nahezu keine Steine am Strand oder im Wass­er. Der per­fek­te Ort, um seine Hunde ins Wass­er lassen zu kön­nen. Queen fährt dort super gerne hin. Sobald sie merkt, dass es zum See geht, win­selt sie ganz aufgeregt und ist nicht mehr zu hal­ten. Und zwar wörtlich 😀 Doch nahezu bei jedem Besuch in den let­zten Monat­en kam es zu unschö­nen Begeg­nun­gen dort. Manch­mal waren…

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    Welpenstunden — Ja oder Nein?

    Mit Queen habe ich nie eine Hun­de­schule besucht. Zwei mal haben wir Kurse bei Mar­tin Rüt­ter DOGS gemacht. Hier­bei ging es um die richtige Gestal­tung von Spaziergän­gen und das Erschnüf­feln klein­er Gegen­stände. Mit Püp­pi habe ich direkt ab der 9. Woche einen Welpenkurs besucht. Doch warum eigentlich? Und lohnt sich das wirklich? Das The­ma Hun­de­schule war für mich schon immer mehr ein “kann” als ein “muss”. Wenn ich mir einen 50jährigen Mann mit einem Mün­ster­län­der — Welpen vorstelle, der sein Leben lang Hunde gehal­ten und vielle­icht sog­ar zur Jagd aus­ge­bildet hat, dann kann ich mir kaum vorstellen, dass dieser Mann tat­säch­lich noch viel mit­nehmen kann aus diesen Stun­den. Sozialkon­tak­te kann…

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    Nicht noch ein Cesar Millan — Beitrag

    Musste das sein? Schon wieder ein Beitrag über Cesar Mil­lan? Ja, das musste sein. Solange er immer noch von unzäh­li­gen Men­schen gefeiert wird, solange unzäh­lige Men­schen seine frag­würdi­gen Meth­o­d­en anwen­den, ja solange werde ich weit­er schreiben. Ich bin macht­los. Das weiß ich. Ich bin eine junge Frau, die ger­ade an ihrem Esstisch vor ihrem Lap­top sitzt, während ihre Hunde auf dem Tep­pich neben ihr liegen und schlafen. Ich kann Cesar Mil­lan nicht davon abhal­ten zu tun, was er tut. Aber ich kann meine Fin­ger, meinen Ver­stand und diesen Blog hier nutzen. Ich bin bere­it. Mein Post­fach ist aufgeräumt und mein dick­es Fell ist ange­zo­gen. Ich bin mir dur­chaus bewusst, dass…

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    7 Voraussetzungen für einen zweiten Hund

    Der Trend geht zur Mehrhun­de­hal­tung. Ver­ständlich, denn was ist bess­er als ein Hund? Genau. Zwei Hunde. Ich bin die erste, die den Wun­sch nach einem zweit­en Hund nachvol­lziehen kann. Und den­noch sitze ich hier und schreibe diesen mehr als ernst gemein­ten Beitrag. Nach Püp­pis Einzug erhielt ich immer wieder Nachricht­en von Lesern dieses Blogs und Fol­low­ern bei Insta­gram. Ange­fan­gen bei Fra­gen, ob ich die Entschei­dung bereuen würde bis hin zu Fra­gen, was genau sich verän­dert hat. Doch es erre­icht­en mich auch Bit­ten. Bit­ten von Kindern die woll­ten, dass ich ihre Eltern überrede, dass zwei Hunde einziehen dürften. Zudem wurde ich oft gefragt, wie man Hunde am besten zusam­men­führt. Ich habe…

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    3 Vorteile einer Pfeife im Rückruf

    Grund­sät­zlich würde ich mich in der Erziehung mein­er Hunde wohl eher in der Wat­te­bäuschchen — Frak­tion einord­nen. Mir ist es wichtig, dass sich meine Hunde “frei ent­fal­ten” kön­nen. Damit meine ich nicht, dass sie wild hin­ter Rehen hin­ter­her ren­nen dür­fen. Son­dern hier­mit meine ich, dass ich kleine “Mack­en”, weswe­gen andere in der Hun­de­schule den Train­ern die Ohren abkauen, nicht direkt als Prob­lem anse­he. Hunde sind viel intel­li­gen­ter, als wir oft annehmen. Ich gebe ihnen lieber die Möglichkeit, eigene Lern­er­fahrun­gen zu sam­meln, statt sie in eine Rich­tung zu drän­gen. Queen zum Beispiel hat ich anfangs auf Schitt und Tritt ver­fol­gt. Klar, kön­nte man sie nun an ihrem Platz fes­t­binden oder man…

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    Der erzogene Hund — ein Freifahrtschein?

    Vor eini­gen Tagen las ich einen Blog­beitrag der lieben Anna von Can­is­tec­ture. Der Beitrag ist zwar bere­its im Som­mer ver­gan­genen Jahres ent­standen, aber nach wie vor hoch aktuell. Annas Hund Lem­my geht es ähn­lich wie Queen: Bei­de mögen es nicht, wenn fremde Hunde auf sie zuger­an­nt kom­men. Lei­der erlebe ich diese Sit­u­a­tion immer wieder. Ich sehe einen frem­den Hund, der auf uns zukom­men. Da man nie weiß, ob sich die Hunde “riechen kön­nen” und Queen sich schnell bedrängt fühlt, leine ich sie an. Einige Hun­de­hal­ter reagieren darauf und leinen ihren Hun­deben­falls an. Manch­mal kommt man den­noch ins Gespräch und manch­mal lässt man nach kurz­er Absprache den Sozialkon­takt zu. Aber eben…

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    Das Training mit einem Welpen

    Mir ist es sehr wichtig, dass meine Hunde gut erzo­gen sind. Für mich ist das eine absolute Selb­stver­ständlichkeit. Das klingt jet­zt strenger als es ist, denn eigentlich ist eine gute Erziehung lediglich der Schlüs­sel für ein Max­i­mum an Frei­heit, die ich meinem Hund dann gewähren kann. Ignori­ert der Hund mein Rufen, kann ich ihn nicht von der Leine lassen. Ben­immt er sich Artgenossen gegenüber wie ein Rüpel, kann er nicht mit ihnen spie­len. Zieht er an der Leine und bellt vieles an, kann ich ihn nicht über­all hin mit­nehmen. Queens Erziehung lief eigentlich von selb­st. Sobald sie ver­stand, was ich von ihr wollte, hielt sie sich an die Sig­nale. Bei…