Hagrids Tagebuch

Ein Ausflug mit der wilden Queen

Endlich schaffe ich es, mich mal wieder zu Wuff zu melden.

Ich war ganz schon beschäftigt in let­zter Zeit. Mein Frauli hatte Geburt­stag und wir haben eine riesen Party geschmis­sen. Die Zweibeiner sahen vielle­icht selt­sam aus, aber Her­rchen hat mir erk­lärt, dass das bei einer “Motto — Party” nor­mal sei. Nun gut, wenn es ihnen Spaß macht. Ich war natür­lich auch am Start 🙂 Ok, ich gebe es zu: ich habe die meiste Zeit geschlafen aber wuff, dabei sein ist alles 🙂

Queens Frauli hat let­ztens ihr Büro eröffnet. Und natür­lich war ich auch ein­ge­laden. Oh hund, gab es da leckere Sachen. Ich habe sogar einige Leck­ereien erbet­telt *hihi* Aber nicht Frauli verraten 😉

Aber nun wollte ich euch von meinem Aus­flug mit Queen erzählen. Meine wilde Fre­undin war let­zte Woche wieder in der Heimat und wir sind zusam­men zum See gefahren 🙂 Ich bin schon groß und kann ganz herum laufen. Ok, Frauli musste zwis­chen­durch mein Bäuch­lein trock­nen, aber hey, nicht lachen! *räusper*

Die Queen ist echt ne wilde Eule. Unser Lieblingsspiel sieht so aus: Queen rennt los und ich gebe alles und renne mit und ich kann euch eins ver­raten: ich bin fast genauso schnell 🙂 Dann dreht sich sich plöt­zlich um und ich muss zur Seite sprin­gen, weil sie zurück läuft. Man das sieht vielle­icht aus, wenn Dinosaurier — Queen auf mich zuger­annt kommt. Da weiche ich lieber aus, denn zwei mal ist sie schon auf mich drauf getreten. So lange sie sich nicht auf mich drauf setzt, will ich mal nicht so sein 🙂

Queens Frauli hatte ihr Kam­era mit aber ich bin ein­fach zu schnell für sie *hihi* Wie der Wind bin ich am Strand ent­lang geschossen.

Einige Male hat sie mich dann doch erwis­cht und genau diese Bilder will ich euch heute zeigen. Ich bin ganz schön groß gewor­den oder?

Hilfe! Mein Frauli versteht mich nicht

Sagt mal — wie lange dauert das eigentlich, bis die Zweibeiner ver­ste­hen, was wir von ihnen wollen?

Mein Frauli scheint da irgend­wie von der schwieri­gen Sorte zu sein.

Ich erzähle euch mal von einem typ­is­chen Son­ntag mor­gen bei uns.

Wenn Frauli aufwacht, steht sie mega schnell auf und zieht sich in einem wahnsin­ni­gen Tempo an. Direkt werde ich geschnappt, bekomme mein Hals­band um und muss vor die Tür.

Wuff? Ich bin ein Welpe. Und was müssen Welpen, wenn sie mor­gens aufwachen? Genau. Piseln.

Anstatt mich also auf mein kleines Klo zu lassen, geht die mit mir spazieren?!?!

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Ich habe näm­lich draußen im Garten ein kleines Klo. Frauli und Her­rchen haben an eine Stelle im Garten ein wenig Rinden­mulch gekippt und als ich noch ein Mini — Hagrid war, musste ich ständig piseln. Ich durfte dann in den Garten zu meinem Klo gehen.

Und jetzt soll ich das draußen machen? Wo alle zusehen?

Niemals!

Frauli läuft dann also gefühlte hun­dert mal mit mir an der Wiese ent­lang bis sie schließlich aufgibt. Hey, an mir liegt es nicht. Sie hätte nur die Terassen­tür öff­nen müssen und schwups hät­ten wir wieder ins Bett gehen kön­nen. Kom­men wir dann wieder Zuhause an, ver­suche ich natür­lich ihr deut­lich zu zeigen, was ich möchte. Ich kratze also wie wild an der Tür. Aber nein. Sie packt mich wieder und es geht erneut auf die Wiese. Ja sagt mal, ver­ste­hen die Zweibeiner denn gar nichts?

Frauli hat mich da von Anfang an nicht ver­standen. Wenn wir im Wald oder auf der Wiese waren, dann hat sie mich immer dort schnup­pern lassen und gewartet. Aber worauf eigentlich? “Guck’ mal wie der Titus das macht.” Aber ich kann doch nicht machen was Titus macht. Der hebt ein Bein so komisch hoch. Ich weiß gar nicht wie das geht…

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Ich bin zwar klein aber ich weiß, was ich will. Und was ich will, ist mein Klo im Garten!

Und soll ich euch mal ein Geheim­nis ver­raten? Frauli macht doch auch nicht draußen. Und Her­rchen auch nicht. Die haben auch so einen Ort im Haus. Ich habe noch nie gese­hen, dass Frauli in den Wald macht.

Also warum soll ich das dann machen? Nach­her sieht das noch jemand?

Kommt gar nicht in Frage!

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Heute erzähle ich euch, wie ich zu meinem Namen kam

Heute möchte ich euch erzählen, wie ich zu meinem Namen gekom­men bin.

Mein Name ist Hagrid (das “a” wird dabei wie ein “e” gesprochen).

Hagrid ist ein alter englis­cher Aus­druck für den Zus­tand nach einer Nacht, in der — sagen wir es mal so — viel Alko­hol getrunken wurde. Man kön­nte das Wort auch mit dem deutschen Aus­druck “Kater” übersetzen.

Also wirk­lich Frauli. Was hast du dir denn dabei gedacht? Queen hat mir schon sehr gut erk­lärt, was wir von Katzen und Katern halten…

Spaß bei­seite, ich weiß doch wie du das gemeint hast 🙂

Mein Frauli ist näm­lich ein riesiger Harry Pot­ter Fan. Der größte, den ich kenne. Über­all findet man bei uns kleine Hin­weise auf Harry. Es ste­hen Bücher im Regal, coole Bilder hän­gen an der Wand und den ein oder anderen Hin­weis findet man sogar auf Fraulis Haut. Ich sag es ja — ein Fan durch und durch 🙂

Und sicher kennt auch ihr die Filme und Bücher. Daher wisst ihr sicher auch, wer Hagrid ist 🙂

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Na, was meint ihr? Sehen wir uns ähnlich?

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Als ich Hagrid das erste Mal gese­hen hab, habe ich mich ganz schön erschrocken. Er sieht ja schon ein wenig beängsti­gend aus. Und ein bißchen wild — wie ich 🙂 Hagrid ist dop­pelt so hoch und fünf mal so breit wie ein nor­maler Men­sch. Naja, das kann man von mir nun wirk­lich nicht behaupten. Aber ich fühle mich auf jeden Fall schon wie ein großer 🙂

Hagrids Gesicht ver­schwindet fast kom­plett und seinem zot­teligen Bart und seinen lan­gen Haaren. Wie bei mir 😀

Er hat — genau wie ich — glänzende schwarze Augen.

Hagrid lebt zusam­men mit einem großen Hund, der ganz schön bedrohlich aussieht, aber doch ganz nett ist. Genau wie Queen 😀

Frauli hat mir also nicht nur einen ziem­lich coolen Namen gegeben, son­dern auch einen, der richtig gut zu mir passt. Mit dem Namen bin ich bes­timmt mal der cool­ste im Hundepark 🙂

Ab jetzt bloggen wir zu dritt

Wir haben einen neuen Blog­ger bei uns im Team, den wir euch heute gerne vorstellen möchten. Queen hat gestern super Überzeu­gungsar­beit geleis­tet und kon­nte ihn für unser Team gewinnen. 

Ab sofort bloggen wir also zu dritt!

Wir wollen euch gar nicht länger auf die Folter span­nen und übergeben direkt die Tas­ten an unser neues Teammitglied…

Wuff! Ich bin der Neue hier und kann mich nun offziell Blog­ger­hund nen­nen. Ziem­lich cool, oder? Aber ich fange am besten mal vorne an.

Mein Name ist Hagrid und ich wurde am 21.09.2015 geboren — bin also zwölf Wochen und drei Tage alt. Meine Mama ist ein Shi­htzu mit hellem Fell und mein Papa ist ein dun­kler Zwergspitz. Wie ich mal ausse­hen werde, weiß ich also gar nicht, aber ich werde das genau beobachten, sobald ich groß genug bin, um in den Spiegel bei uns im Flur zu schauen.

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Queen hat schon ein wenig über mich erzählt habe ich gehört? Ich hoffe, nur Gutes!

Ich wohne nun seit fast drei Wochen bei meinem Frauli Pia. Dort gefällt es mir richtig gut. Mein Frauli ist super gelehrig und ich habe ihr schon einige tolle Sachen beige­bracht. Ich darf zum Beispiel auf den Arm, wenn ich nörgele 🙂 Ich ver­rate euch bald ein paar Tricks, wie ihr euerm Frauli auch so tolle Dinge beib­rin­gen könnt. Außer ihr seit so riesig, wie meine Fre­undin Queen. Dann habt ihr schlechte Karten 🙂

Queen hat mir erzählt, dass ich einen ziem­lich tollen Vorgänger hatte. Vor mir hat Pamuk bei meinem Frauli gewohnt. Pamuk war ein richtig cooler Wild­fang. Außer­dem war er ein absoluter Poser und hatte tierisch viel Spaß an kleinen Shoot­ings. Daher möchte ich euch zwei meiner absolutern Lieblings­bilder zeigen:

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Queen und Pamuk am Silbersee
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Pamuk in seinem Element 🙂

Wie ihr also seht, habe ich einen ziem­lich coolen Vorgänge und trete in ganz schön große Fußstapfen 🙂

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Jetzt fragt ihr euch sicher, was ich eigentlich den ganzen Tag so mache?!

Eigentlich bin ich ein ziem­lich cooler kleiner Mann. Ich häng zum Beispiel mit meinem Homies Titus und Queen ab. Queen kennt ihr ja alle und Titus ist ein Mali­nois. Ich habe also jetzt schon zwei ziem­lich coole Body­gards am Start.

Queens Frauli war let­zte Woche bei uns und hat mir ganz viele lustige Sachen gezeigt. Zum Beispiel weiß ich jetzt, wie inter­es­sant Füße sein kön­nen. Ich durfte ihr die ganze Zeit in den dicken Zeh beißen und dabei knur­ren. Frauli fand das allerd­ings nicht so witzig, als ich das auch bei ihr machen wollte. Also Queens Frauli, falls du das hier liest: wir müssen dem­nächst heim­lich Quatsch machen, sonst bekomm ich Kör­bchen — Arrest 🙂

So nun muss ich mich aber noch eine Runde aufs Ohr hauen. Ich bin näm­lich noch ein Baby 🙂

Ich würde mich wahnsin­nig freuen, wenn ihr mich hier auf dem Blog begleiten würdet. Ich erzähle euch, wie ich aufwachse und was ich alles gel­ernt habe — ich geh näm­lich schon in die Schule 😉 Ich ver­rate euch kleine Tricks, wie ihr euer Frauli in den Griff bekom­men könnt — obwohl ich nicht sicher bin, ob das auch bei euch funk­tion­iert, denn seien wir mal ehrlich: ich bin schon ver­dammt niedlich 🙂