Persönliches

Mythen rund um das Thema “Zweithund”

Ob auf der Hun­dewiese oder hier über den Blog — immer wieder begeg­nen mir Fra­gen rund um das Thema “Zwei­thund”. Und dabei wird oft deut­lich, dass sich in der Hun­dewelt schein­bar einige Mythen rund um dieses Thema ver­bre­itet haben. Oft werde ich gefragt, wie aufwendig ein zweiter Hund wirk­lich ist. Ich kann zwar nicht für alle sprechen, doch ich kann berichten und erzählen, wie das bei uns so läuft und das ein oder andere Gerücht aus der Welt räumen.

Ist der erste Hund gut erzogen, erzieht sich der zweite so mit. Der guckt sich das alles beim Älteren ab.”

Nö. Kann ich defin­i­tiv nicht bestäti­gen. Queen ist wirk­lich ein gut erzo­gener Hund. Sie ist lieb, verträglich, hört aufs erste Wort und muss meist nicht mal ange­sprochen wer­den. Sie läuft nicht weit von mir weg, rennt nicht zu anderen Hun­den und kommt von allein zu mir, wenn uns jemand ent­ge­gen kommt.

Dass es mit Püppi genauso wort­los funk­tion­iert,  kann ich nicht behaupten. Püppi hat kein Prob­lem damit auch mal 50 m weit übers Feld zu ren­nen oder mal ein­fach in den ein oder anderen Weg abzu­biegen, falls der aus ihrer Sicht inter­es­san­ter scheint. Püppi ist dur­chaus abruf­bar, doch sie ori­en­tiert sich bei weitem nicht so sehr an mir wie Queen es tut. Sie hört eben­falls auf meine Sig­nale, doch ich muss sie oft ansprechen.

Abgeguckt hat sie sich dafür Queens Flausen im Kopf. Queen macht auch gerne mal Quatsch und all diese Dinge hat Püppi bin­nen kurzer Zeit auch gemacht. So springt Queen zum Beispiel plöt­zlich auf, geht zur Spielzeugk­iste und schleud­ert und schüt­telt alles durch die Gegend, was ihr vor die Pfoten kommt. Auch herum­liegende Kissen oder Decken sind dann nicht sicher. Lässt man Queen alleine, obwohl sie vorher nicht mehr beschäftigt wurde, deko­ri­ert sie um. Alle Kör­bchen lan­den auf einem Haufen, der Tep­pich wird vor die Tür geschoben und alle Kissen, Decken und Handtücher wer­den wild verteilt. Püppi macht es genauso.

Also ja, die schauen sich schon einiges ab, aber meist nicht das, was man sich wünscht 🙂

Ob du nun mit einem oder zwei Hunden raus gehst, wo ist da der Unterschied?”

Ich finde, da ist ein sehr großer Unter­schied. Es gibt tausend inter­es­sante Stellen, die alle beschnup­pert und genau inspiziert wer­den müssen. Doch wenn der eine nach links läuft, rennt der andere nach rechts. Der eine läuft vor, der andere schnup­pert 15 Meter hin­ter einem und trödelt herum. Ich bin wirk­lich kein Fan von der Benutzung eines Smart­phones während der Hun­derunde, doch man nimmt es ja doch mit. Es kann ja immer mal etwas sein. Ein Hund kön­nte sich ver­let­zen oder man kön­nte den Schlüs­sel vergessen haben. Und während man mit einem Hund doch mal ein Auge zuge­drückt hat und schnell eine Nachricht beant­wortet oder gar ein Gespräch angenomen hat, ist nun nicht mehr daran zu denken. Während der eine nach links rennt und der andere noch hin­ter rechte im Gebüsch stöbert, kann man weder auf Nachrichten antworten noch telefonieren.

Und wenn man nicht möchte, dass seine Arme num 10 cm länger wer­den, dann soll­ten beide Hunde abso­lut leinen­führig sein, wenn man mit zwei Hun­den gle­ichzeitig an der Leine geht. Plöt­zliches brem­sen oder plöt­zlich nach links ziehen kann da schon mal das ein oder andere Leinen­chaos verur­sachen und endet im puren Stress. Ich habe das Thema am Anfang nicht allzu ernst genom­men. Haupt­sache sie ziehen nicht, war mein großes Ziel. Doch wenn man mit bei­den Hun­den an der Leine geht, dann ist ein plöt­zliches hier und da schnup­pern wirk­lich anstren­gend. Daher nehme ich das mit­tler­weile schon etwas genauer, nehme beide kurz wenn ich alleine mit ihnen raus gehe und gehe auf direk­tem Wege dor­thin, wo sie frei laufen können.

Man kann sich auch mit zwei Hunden gleichzeitig beschäftigen.”

Kann man. Klar. Dazu müssen aber auch einige Vorauset­zun­gen erfüllt sein und nicht auf alle hat man einen Einfluss.

Natür­lich kann man sich mit zwei Hun­den auf eine Wiese stellen und einen Ball wer­fen. Aber in meinen Augen kann man das höch­stens als Bespaßung, nicht aber als Beschäf­ti­gung beze­ich­nen. Unter art­gerechter Beschäf­ti­gung ver­stehe ich Kopf– und Nase­nar­beit, struk­turi­ertes Apportieren, Such­spiele und ähnliches.

Nehmen wir also mal den Klas­siker für Unter­wegs: wir ver­stecken Leck­erlis und lassen die Hunde suchen. Sollte man einiger­maßen struk­turi­ert vorge­hen wollen, so soll­ten beide Hunde das Sig­nal­wort “bleib” beherrschen und getrennt abruf­bar sein. Und glaubt mir, das ist wirk­lich nicht so ein­fach. Ich habe mehrere Wochen gebraucht bis ich beide Hunde getrennt abrufen kon­nte. Beide müssen also mit Frus­tra­tion umge­hen kön­nen und auch gel­ernt haben zu warten, während der andere “arbeiten” darf.

Zwei Hunde gle­ichzeitig zu beschäfti­gen erfordert Struk­tur und Übung.

Eine weit­ere und vielle­icht sogar wichtigere Voraus­set­zung ist, dass beide Hunde auch für diese Beschäf­ti­gung gemacht sind. Schäfer­hunde haben beim Agility nichts zu suchen. Sie sind vom Kör­per­bau her über­haupt nicht gemacht für diesen Sport und soll­ten diesen auch nicht ausüben. Queen geht gerne trailen und ist für jedes Such­spiel zu haben. Püppi mag Agility, Dog­Dance und ZOS.

Nun kann man natür­lich sagen, dass ich vorher hätte wis­sen kön­nen. Hab ich auch 🙂 Den­noch kann man auch zwei Hunde gle­icher Rasse haben und beide haben völ­lig unter­schiedliche Inter­essen und Veranlagerungen.

Man sollte also bedenken, dass man unter Umstän­den die Hunde auf kom­plett unter­schiedliche Weise beschäfti­gen muss.

Zwei Hunde bedeuten dop­pelt so viel Zeit und eine genaue Struk­tur. Natür­lich bedeuten zwei Hunde auch dop­pelt so viel Spaß, Freude und dop­pelt so viel Liebe im Haus. Ich möchte weder das Bärchen noch den Pupo­nauten mis­sen, doch ich finde, dass die vie­len Mythen rund um das Thema Zweti­hund gefährlich sein kön­nen. “Der zweite läuft so mit” kön­nte dazu führen, dass einem die Real­ität einen Ham­mer vor den Kopf haut. Würde ich nicht von Zuhause aus arbeiten, dann hätte ich keinen zweiten Hund in mein Leben geholt. Der Trend geht zum Zwei­thund, keine Frage und ich kann das super gut verstehen.

Doch es ist nicht so ein­fach wie es vielle­icht in den niedlichen Insta­gram Accounts aussieht.Und ich finde es auch nicht richtig, wenn man immer nur zeigt und erzählt wie toll doch alles ist. Natür­lich ist es traumhaft schön, wenn man zwei Hunde hat, die sich ver­ste­hen und mit denen man so viel Spaß haben kann. Doch es bedeutet viel Zeit und viel Arbeit. Immer nur die heile und per­fekte Welt zu zeigen, ver­mit­telt anderen den Ein­druck, als würde das alles mit links laufen. Ein zweiter Hund kommt dazu und plöt­zlich ist alles anders. Und wer muss es aus­baden? Die Hunde. Der erste, der vielle­icht zurück­stecken muss. Und / oder der zweite, der vielle­icht wieder abgegeben wird.

Zwei ren­nende und spie­lende Hunde auf der Wiese ist nur eine Momen­tauf­nahme. Es steckt viel Arbeit dahin­ter beide Hunde so frei ren­nen lassen zu können.

Zwei knud­del­nde Hunde im gle­ichen Kör­bchen ist niedlich anzuse­hen, doch erfordert auch eine zeit­in­ten­sive Aus­las­tung, dass beide Hunde so entspannt Zuhause sind.

Flauschige kleine Welpen knab­bern liebevoll am Ohr des Großen ist putzig und süß, doch erfordert eine per­fekte Sozial­isierung und Erziehung des ersten Hundes.

Und den­noch. Was ist besser als ein Hund? Genau. Zwei Hunde 🙂

Wer mehr zu diesem Thema lesen möchte, findet weit­ere Erfahrun­gen und Infos in meinem Artikel mit dem Titel “7 Voraus­set­zun­gen für einen zweiten Hund”.

The Mistery Blogger Award

Die liebe Nicole von meinem lieb­sten Hun­de­blog Moe&Me hat uns für den Mis­tery Blog­ger Award nominiert.

Ein paar Mal ist mir der Begriff schon auf Face­book begeg­net, doch ehrlich gesagt hatte ich bisher keinen Artikel aus dieser Reihe gele­sen. Schande über mein Haupt 🙂 Umso span­nen­der fand ich es, den Artikel von Nicole und Moe zu lesen und zu erfahren, worum es bei diesem Award eigentlich geht. Es geht nicht nur darum, span­nende Fra­gen zu beant­worten und von sich selbst zu erzählen, son­dern es geht auch darum Fra­gen zu stellen und weit­ere Blogs zu nominieren.

Und wie andere Awards auch, folgt auch der Mis­tery Blog­ger Award bes­timmten Regeln:

Mystery blogger award

This is an award for amaz­ing blog­gers with inge­nious posts. Their blog not only cap­ti­vates, it inspires and moti­vates. They are one of the best out there, and they deserve every recog­ni­tion they get. This award is also for blog­gers who find fun and inspi­ra­tion in blog­ging and they do it with so much love and passion.

Okoto Enigma is the cre­ator of the award. To moti­vate the Blog­ger please do visit her blog.

The Rules of the Award

  • Put the award logo/image on your blog.
  • List the rules.
  • Thank who­ever nom­i­nated you and pro­vide a link to their blog.
  • Men­tion the cre­ator of the award and pro­vide a link as well.
  • Tell your read­ers 3 things about yourself.
  • You have to nom­i­nate 10 – 20 people.
  • Notify your nom­i­nees by com­ment­ing on their blog.
  • Ask your nom­i­nees any 5 ques­tions of your choice; with one weird or funny ques­tion (specify)
  • Share a link to your best post(s).

Also liebe Nicole, nochmal vie­len Dank für die Nominierung. Ich freue mich sehr, dass du an uns gedacht hast.

Drei Dinge, die man über sich selbst Preis geben soll? Das ist gar nicht so ein­fach 🙂 Ich blogge ja nun schon seit einiger Zeit und ich glaube, dass die meis­ten mich schon ziem­lich gut ken­nen. Einige hat man vielle­icht sogar schon auf dem ein oder anderen Event ken­nen gelernt.

Da ich die Idee von Nicole sehr schön fand, auch über Moe zu schreiben, so werde ich mich dem anschließen und auch drei Dinge über Queen und Püppi berichten.

3 Dinge über Queen

Vie­len Dank Nicole für den Hin­weis mit der Kralle von Moe. So fällt mir der Ein­stieg leicht 🙂 Queen fehlt zwar keine Kralle, doch ihr fehlt der große Backen­zahn auf ihrer rechten Seite. Auf eini­gen Bildern ist das sicher schon dem ein oder anderen aufge­fallen, denn da wo sonst der riesige Backen­zahn sitzt, ist bei ihr ein großes Loch. Als Junghund hat sie sich den Zahn ange­brochen und nach und nach ist immer mehr wegge­brochen bis er let­z­tendlich kom­plett abge­brochen ist. Gott sei Dank ist alles ohne Entzün­dung über die Bühne gegan­gen und die Wurzel ist noch im Kiefer. Queen stört es nicht. Sie knab­bert auch auf dieser Seite und hat keine Prob­leme mit harten Kopfhaut­stan­gen und ähnlichem.

Wahrschein­lich weiß es der ein oder andere schon, aber ich denk mal für die meis­ten ist es neu: Queen sollte eigentlich Quolli heißen, doch Gott sei Dank ließ sich die Züch­terin da noch rein reden 🙂 Zwar musste bin­nen kurzer Zeit eine Alter­na­tive her. Aber Queen war schnell die erste Idee und dabei ist es dann auch geblieben.

Queen mag keinen Besuch. Natür­lich sind ihre Lieblings­men­schen wie unsere Fam­i­lie, der liebe Bruder vom Her­rchen oder Hagrids Frauchen Pia immer willkom­men, doch Men­schen, die sie nicht so gut oder gar nicht kennt, wer­den hier genau unter die Lupe genom­men. Nach weni­gen Sekun­den entschei­det Queen, ob sie die Per­son mag oder nicht. Lustiger­weise wird sie mit richti­gen Hun­de­men­schen total schnell warm und dann wird auch aus­giebig geknud­delt. Han­delt es sich bei dem Besuch nicht um einen Hun­de­men­schen, kom­men­tiert Queen jedes Auf­ste­hen dieser Per­son mit einem lauten Wuff und folgt auch schon mal dem ein oder anderen aufs Klo.

3 Dinge über Püppi

Puh. Ich glaube, Püppi ist echt leicht zu durch­schauen, daher fällt es mir umso schw­erer etwas zu berichten, was noch nie­mand weiß.

 Püp­pis Mut­ter war viel zu früh mit 16 Monaten trächtig gewor­den. Eigentlich keine guten Voraus­set­zun­gen, doch es war Liebe auf dem ersten Blick, also kon­nte ich nicht anders. Es war der erste Wurf und mit­tler­weile fol­gten auch noch zwei weit­ere 🙁 Der Vater lebt dort mit im Haus. Entweder passt also nie­mand auf oder man denkt an das Geld? Ich weiß es nicht und bin auch froh, dass kein Kon­takt mehr besteht.

Püppi ist so klein, dass sogar Katzen uns ver­fol­gen und genau beobachten, ob Püppi vielle­icht doch Beute sein kön­nte. Zwei Wind­hunde aus der Nach­barschaft müssen bei Püp­pis Anblick angeleint wer­den, weil sie von Weitem denken, dass es sich um ein Kan­ninchen han­delt und schon das ein oder andere Mal ziel­stre­big auf uns zuger­annt kamen.

Püppi muss beim Tier­arzt eine Schlinge tra­gen, weil sie ohne Vor­war­nung zubeißt. Bisher hat sie beim Tier­arzt nur schlechte Erfahrun­gen machen müssen. Von einem schmerzen­den Zahn, der oper­a­tiv ent­fernt wer­den musste, bis hin zu einer Ver­let­zung der Horn­haut, war so ziem­lich alles dabei. Da half auch die harm­lose Begleitung bei Queens Tier­arzt­ter­mi­nen nichts. Püppi hasst Tierärzte.

3 Dinge über mich

Ich gehe jede Runde mit den Hun­den raus. Obwohl Her­rchen auch mit den Hun­den gehen würde, schaffe ich es nicht, ihn alleine loszuschicken. Ich erin­nere mich noch gut an unseren Urlaub als Queen ca. neun Monate alt gewe­sen ist. Gedanken­los hab ich mir Schlaf­sachen ange­zo­gen, obwohl sie noch ein­mal raus musste. Her­rchen bot sich an, eben zum Deich zu gehen. Ich stand die gesamte Zeit am Fen­ster und habe alles genau beobachtet. Mich macht der Gedanke wahnsin­nig, dass etwas passieren könnte.

Ich liebe Schäfer­hunde. Das ist ein­fach die beste Hun­derasse über­haupt und ich bin mir sicher: ein­mal Schäfi immer Schäfi. Shih Tzus haben es mir auch ange­tan und ich bin auch ein riesen Fan von Mali­nois. Auch sonst gibt es einige Hun­derassen, die ich super finde. Spon­tan fällt mir der Dober­mann, Rot­tweiler und an manch­mal auch der Aussie ein. Doch genauso wie ich manche Rassen richtig cool finde, so gibt es auch einige Rassen, die ich mir als Hund niemals an meiner Seite vorstellen kön­nte. Obwohl ich es mir hier mit nie­man­dem ver­scherzen will, wollt ihr nun sicher wis­sen, welche Rassen ich meine. Ich will ehrlich sein: ich kön­nte mir zum Beispiel nie einen Dackel, eine Dogge oder einen Sheltie an meiner Seite vorstellen. Ich glaube, ich würde in die Sheltiewelt genauso rein­passen wie eine Ele­fant in den Porzel­lan­laden. So nun ist es raus.

Ach und wo wir schon dabei sind die Hosen runter zu lassen. Ich bin oft ziem­lich rat­los, worüber ich auf dem Blog schreiben kann. Ich habe das Gefühl, der Trend geht zum Rat­ge­berblog. Immer häu­figer liest man “10 Tips wie du…” oder “5 Dinge, die man…”. Am besten noch mit tre­f­fen­dem Titel­bild mit Schriftzug, immer schön Pin­teresto­ri­en­tiert. Ich finde es schade, dass immer mehr Blogs auf den per­sön­lichen Aspekt verzichten und nur noch Rat­ge­ber sind. Egal, ob man Experte ist oder nicht, man kann ja seinen Senf dazu geben 😀 Kann man machen. Muss ich aber nicht. Ich hoffe, dass ich bald wieder mehr Zeit für den Blog finden werde und einige Ideen vom Him­mel fallen 🙂

So aber nun zu den Fragen von Nicole

Wenn du dir und deinem Hund jeweils einen Superagenten-Namen geben würdest – welche Namen hättet ihr dann? Und wie würdet ihr als Team heißen?

Weder Queen, Püppi noch ich haben irgendwelche beson­deren Fähigkeiten, daher wird das nicht so ein­fach. Queen wäre ver­mut­lich der brum­mende Stöckchen­wer­fer. Unzufrieden­heit kom­men­tiert Queen mit einem lauten Brum­men und im Stöckchen­wer­fen ist sie mir um Län­gen voraus. Sie kann ihre Stöckchen selbst wer­fen und hat mit der Zeit ihre Tech­nik immer weiter per­fek­tion­iert. Vielle­icht kön­nte man das in der Super­helden­welt gegen die bösen Schurken einsetzen 🙂

Püppi wäre der stink­ende Blitz. Wenn Püppi pupst, dann geht es ums nackte Über­leben. Und sie ist für ihre Größe so unfass­bar schnell. Egal, ob groß oder klein, ich habe noch nie einen Hund getrof­fen, gegen den sie keine Chance gehabt hätte. Die rennt so schnell, dass ich die Beine optisch gar nicht mehr wahrnehmen kann 😀

Ich wäre dann wohl Sher­lock Spür­nase. Ich liebe es Rät­sel zu lösen und kann erst aufhören, wenn ich die Lösung vor mir habe. Ich bin wahnsin­nig schnell bei Spie­len wie Glück­srad und löse Rät­sel­hefte in Rekordzeit.

Zusam­men wären wir drei wohl “The Awe­some Nerds” 😀

Welches ist die flauschigste Stelle an deinem Vierbeiner?

Bei Queen ist es die Stelle hin­ter ihren Ohren, da sie bis heute noch immer ihren Welpen­flausch hin­ter den Ohren hat. Püppi ist auf dem Kopf am flauschigsten.

Dein Leben wird verfilmt: Welcher Schauspieler übernimmt deine Rolle?

Auch, wenn er nicht weib­lich ist: Jim Par­sons, alias Shel­don Cooper. Wir sind uns doch in vie­len Din­gen sehr ähn­lich. Sarkas­mus ist für mich genauso ver­ständlich wie Chi­ne­sisch. Ich hätte auch gern ein Desin­fek­tion­sspray für Roman­tik, bin ähn­lich fein­füh­lig und ich lege ähn­lich viel Wert auf Rou­tine und genaue Pläne 😀

3 Sprüche, die du wirklich nicht mehr hören kannst, sind…?

Das ist aber ein ungle­iches Team.”

Mehrfach die Woche bleiben Men­schen völ­lig fasziniert ste­hen und ver­ste­hen nicht, wie man einen Schäfi und einen Shih Tzu zusam­men hal­ten kann. Oft folgt dann noch die Frage “Aber die Große frisst die Kleine jetzt nicht, oder?”

Ne offen­sichtlich nicht, denn die Kleine läuft ja noch herum 🙂

Schäfer­hunde gehören in den Schutzdienst.”

So ein Quatsch. Es gibt unendlich viele Möglichkeiten, einen Schäfi zu beschäfti­gen und der Schutz­di­enst gehört in meinen Augen sicher nicht dazu.

Du ver­di­enst Geld mit deinem Blog. Wie soll das denn gehen?”

Ich weiß, dass es viele Men­schen gibt, die sich nicht vorstellen kön­nen, was es bedeutet einen Blog zu führen und ich weiß auch, dass es immer noch Leute gibt, die nicht ver­ste­hen kön­nen, wie man im Inter­net sein Geld ver­di­enen kann, aber ja es ist möglich 🙂 Hin­term Teller­rand kommt noch mehr 😀

Würdest du lieber Gedankenlesen oder Zeitreisen können?

Auf jeden Fall Zeitreisen. Erstens bin ich wirk­lich nicht scharf darauf zu wis­sen, was meine Mit­men­schen denken. Ich möchte ja auch nicht, dass andere meine Gedanken lesen kön­nen. Gedanken sind etwas sehr per­sön­liches, was nie­mand Preis geben muss, wenn er nicht möchte.

Zeitreisen wäre der Ham­mer. Obwohl ich mir sicher bin, dass ich mich in der Zukunft wohler fühlen würde, als zum Beispiel in den Siebzigern, kann man ja mal einen kurzen Aus­flug riskieren 🙂

Und nun kom­men meine Nominierten:

Gern hätte ich die liebe San­dra und Shiva nominiert, doch dies hat schon die Nicole über­nom­men, also San­dra fühl dich gerne dop­pelt nominiert 🙂

Ich nominiere zudem Dini von Hun­dekind Abby, Lizzy von Wild­fang & Indi­an­er­mäd­chen und Melody von Pin­scher Buddy.

Meine vier Fragen an euch:

  • Wenn ein Buch Real­ität wer­den würde, von welchem würdest du dir wün­schen, dass es dein Leben tangiert?
  • Wenn du für einen Tag eine andere Per­son sein dürftest, welche wäre es?
  • Welche Eigen­schaften muss ein Hund mit sich brin­gen, um dein per­fek­ter Begleiter zu sein?
  • Welcher Tag hat dein Leben am meis­ten verändert?

Ich freue mich auf eure Antworten und schicke Nicole noch mal ein dickes “Danke” rüber 🙂

Ach ja, fast vergessen. Ich sollte ja noch meine besten Blog­a­r­tikel ver­linken. Ich möchte mich an dieser Stelle Nicole anschließen und nach meinem per­sön­lichen Geschmack entschei­den und nicht nach dem klas­sis­chen Rank­ing gehen, denn ich will hier keine Diskus­sion über Zeck­en­schutz oder CM lostreten 😀

Also hier wären sie:

Auch Hunde haben Prinzipien

Schäfer­hunde sind von Haus aus Arbeit­shunde. Sie sind für alles zu begeis­tern und machen alles, um ihrem Zweibeiner zu gefallen. Mit einem Schäfer­hund kannst du alles machen. Er wird immer mit Begeis­terug bei der Sache sein.”

So oder so ähn­lich wird der Charak­ter eines Schäfer­hun­des häu­fig beschrieben.

Kann man machen. Stimmt aber nicht immer 😀

Queen ist ein deutscher Schäfer­hund. Sie ist ein Arbeit­shund, das merkt man deut­lich. Doch ist sie auch für alles zu begeis­tern? Nun ja. Sagen wir es mal so: Queen hat ihre Prinzipien 🙂

Queens per­fek­ter Tag sieht wie folgt aus:

Mor­gen eine schöne Runde im dun­klen durch die Sied­lung. Gerne ohne Leine. In jedem Fall über den bei ihr so beliebten Spielplatz, auf dem es immer so her­rlich nach den dort leben­den wilden Hasen riecht. Auf jeden Fall auch an dem Bach vor­bei, in dem das Wasser so gut schmeckt. Und gern auch über die große Wiese, auf der das hohe Grad so her­rlich am Bauch krabbelt, wenn man rennt.

Am späten Vor­mit­tag steht Nase­nar­beit auf dem Pro­gramm. Gern wieder auf dem Spielplatz, aber zur Not auch auf der Wiese vorm Haus. Gern mit kleinen Übun­gen zwis­chen­durch. Das steigert die Span­nung. Auch wohl mal wild fliegende Leck­erlis. Da stürzt man sich gerne drauf.

Am Nach­mit­tag würde eine Runde durch den Wald, am Kanal oder am See auf ihrem Wun­schzettel ste­hen. Gerne auch mit kurzem Aufen­thalt im kühlen Nass oder kleinen Suchspielen.

Abends reicht eine kleine Runde für das kleine Geschäft. Auch hier steht ihr Spielplatz wieder oben im Kurs, denn zu dieser Zeit waren schon die ersten Hasen aktiv und die Spuren sind noch frisch. Großar­tiger Schnüffelspaß.

Anschließend ein Stück Rinder­lunge, ein Stückchen Dör­rfleisch und anschließend gern noch Kopfhaut zum Knab­bern. Ein wenig Bauch kraulen ist um diese Uhrzeit oft erwün­scht und vielle­icht noch eine Runde auf dem Lieblings­ball kauen.

Geschlafen wird die erste Stunde auf dem großen Kissen vor dem Bett. Für das nächtliche Schläfchen geht es ins Wohnz­im­mer in die Kudde.

Da ich Queen natür­lich über alles liebe, sehen die meis­ten Tage bei uns tat­säch­lich genauso aus.

Doch natür­lich kommt es auch manch­mal dazu, dass wir woan­ders spazieren gehen, zu anderen Zeiten oder ich mal eine andere Art der Beschäf­ti­gung aus­pro­bieren möchte. Schließlich soll auch Püppi auf ihre Kosten kommen.

Püppi liebt es zu trick­sen und wie gern würde ich es mit bei­den Hun­den machen. Mit bei­den Hun­den eine Dog­Dance Chore­o­gra­phie — das wäre doch der Ham­mer. Queen sieht das anders. Durch die Beine laufen? Kein Prob­lem. Rück­wärts gehen? Auch in Ord­nung. Eine Drehung? Mit links. Doch das war es dann auch. Queen ist ein­fach nicht bereit dazu, einen weit­eren Trick zu erler­nen. Warum auch? Sie kann ja drei ver­schiedene Sachen, die sie abwech­selnd vor­führt, wenn ich Leck­eres in den Hän­den halte. In Queens Augen reichen diese drei wun­der­vollen Tricks völ­lig aus, um sich sämtliche Leck­erlis zu ver­di­enen. Sobald sie merkt, dass ich ver­suche, ihr etwas Neues beizubrin­gen, gehen die Ohren nach hin­ten und sie ver­sucht sich mit ihren drei erlern­ten Tricks aus der Affaire zu ziehen. Bleibt man hart­näckig, wird Queen es auch. Sie legt sich hin und legt den Kopf auf den Boden.

Keine Nase­nar­beit und kein Ball dabei? Dann ohne Queen.

Jeden Tag die gle­iche Runde zu drehen finde ich lang­weilig. Gerne gehe ich auch mal in die andere Rich­tung end­lang der Pfer­dewiesen. Queen ist aktuell nicht allzu begeis­tert von dieser Strecke und straft meine von ihr unge­wollte Runde direkt mit einem lust­losen hin­ter mir her Getrotte. Wenn sie keine Lust auf eine bes­timmte Strecke hat, dann läuft sie schräg hin­ter einem. Dank ihrer regelmäßi­gen Säufzer weiß man, dass sie noch da ist. Dreht man um und geht doch ihre Lieblingsstrecken ab, dann läuft sie schwanzwedelnd vor. Dass aktuell der Spielplatz am lieb­sten von allen vier Seiten täglich mehrmals ange­laufen wird, ist erst seit eini­gen Wochen so. Mor­gen kann das schon wieder ganz anders ausse­hen. Plöt­zlich von heute auf mor­gen ändern sich ihre Lieblingswege in regelmäßi­gen Abstän­den. Aber keine Sorge: wenn man aus der Ein­fahrt geht, läuft sie deut­lich in die Rich­tung in die sie heute gehen will. Ist ja nicht so, dass sie nicht zeigen würde, was sie möchte 🙂

Genauso wie sich ihre Lieblingsrunde jed­erzeit ändern kann, sieht es auch beim Fut­ter aus. Wochen­lang hat sie gern frisch gegessen.Püppi bekommt Dosen­fut­ter, weil sie frisches nicht fressen mag und da sie schnell zu dünn wird, bekommt Püppi, was sie möchte. Queen hat davon Wind bekom­men und will nun auch Dosen haben. Alles andere wird ste­hen gelassen. Doch da ich dazu neige, sie zum Barf überre­den zu wollen, hat sich bei Queen eine gewisse Grundskepzis aus­ge­bre­itet. Wenn ich abends die Näpfe fülle und die zwei rufe, dann kommt nur Püppi. Queen liegt neugierig auf ihrem Platz und wartet darauf, dass man ihr den Inhalt ihres Napfes zeigt. Man muss schließlich prüfen, ob sich der Gang in die Küche lohnt 🙂

Doch unter all ihren Prinzip­ien, Vor­lieben und Gewohn­heit gibt es etwas, womit man sie jed­erzeit aus der Reserve locken kann. Womit man ihr alles ver­süßen kann und womit sie alles mit­macht: Ihr Chuck­It­Ball. Sie liebt ihn so sehr, dass mit ihm alles geht. Der Tier­arztbe­such ist mit einem Chuck­It­Ball kein Prob­lem. Die nicht allzu beliebte Runde zum Bäcker wird mit einem Chuck­It­Ball in der Schnauze zum großen Spaß. Sobald dieser Ball im Spiel ist, ist sie dabei.

Queens Prinzip­ien sind so liebenswert. Sie hat so eine lustige Art, ihren Willen durchzuset­zen, dass man ihr keinen Wun­sch abschla­gen kann <3 Sie zeigt einem auf eine so süße Art, was sie möchte und was nicht, dass wir uns regelmäßig schräg lachen, wenn man einen Kuss möchte und nur ein tiefer Seufzer kommt. Wenn man kuscheln möchte und sie aus dem Augen­winkel rüber­schielt. Wenn man Nase­nar­beit machen möchte und von ihr erst der prüfende Schnüf­fler kommt, ob die Leck­erlis auch die richti­gen sind. Ich liebe es, wenn sie durch ein lautes Brum­men zum Aus­druck bringt, dass sie mit der Gesamt­si­t­u­a­tion unzufrieden ist 😀

Ich finde all das so großar­tig an ihr und bin dankbar für all ihre lusti­gen Prinzip­ien, die mich täglich so oft zum Lachen bringen 🙂

Wieviel ist eigentlich zu viel?

Seit eini­gen Wochen beschäftigt mich immer wieder eine Frage:

Wieviel ist eigentlich zu viel? 

Wieviel Beschäf­ti­gung braucht ein Hund eigentlich wirk­lich? Wieviel Schlaf braucht er? Und ab wann ist es vielle­icht zuviel?

Um diese Fra­gen für mich beant­worten zu kön­nen, habe ich mit Queen und Püppi eine Art Exper­i­ment gestartet.

Mir war schon immer wichtig, dass meine Hunde art­gerecht beschäftigt wer­den. Dieser Gedanke folgt aus meinem Wun­sch, dass meine Hunde glück­lich sind. Ich möchte, dass es ihnen an nichts fehlt und eine art­gerechte Aus­las­tung steht dabei für mich ziem­lich weit oben auf der Liste.

Doch bevor es um Worte wie “zu viel” gehen kann, erzähle ich euch erst ein­mal wie bei uns die Tage so ausse­hen und warum ich mir über die Frage über­haupt Gedanken mache.

Bei uns sehen die Tage eigentlich ziem­lich ähn­lich auch. Dadurch, dass ich von Zuhause aus arbeite, kann ich mir meine Zeit frei einteilen.

Mor­gens gehen wir meis­tens ein­mal um das große Feld am Ende der Straße. Da die bei­den mor­gens ganz viel schnüf­feln, gehen wir rel­a­tiv langsam und sind meis­tens unge­fähr eine halbe Stunde unter­wegs. Da wir direkt nach dem Auf­ste­hen raus gehen, bin ich noch nicht ganz in der Welt und die bei­den kön­nen auf dieser Runde ein­fach Hund sein. Vor dem Früh­stück ist mir noch nicht so richtig nach Such­spie­len oder ähnlichem.

Kurz vor dem Mit­tag sind wir dann eine etwas größere Runde gegan­gen. Meis­tens so zwis­chen 45 und 60 Minuten. Auf dieser Runde beschäftige ich mich mit den bei­den. Wir machen Such­spiele, also Nasen– und Kop­far­beit, kleine Tricks und ähnliches.

Nach­mit­tags sind wir dann nochmal für eine gute halbe Stunde unter­wegs. Abends ca. 45 Minuten.

So kom­men wir auf ca. 2,5 bis 3 Stun­den täglich.

In den Abend­stun­den trick­sen Püppi und ich und Queen macht Such­spiele in der Wohnung.

Wenn ich Besorgun­gen machen muss, nehme die bei­den oft mit und wir hal­ten unter­wegs irgendwo an, wo es sich ger­ade ergibt und drehen eine Runde.

Zunächst fiel mir auf, dass wir uns in der Woh­nung immer weniger miteinan­der beschäftigt haben, weil die bei­den eigentlich immer schliefen oder zumin­d­est ruhten. Teil­weise wirk­ten die zwei draußen lust­los und trot­ten vor sich hin.

Und so kam zum ersten Mal die Frage auf:

Ist es für die zwei vielle­icht zu viel? Oder ist vielle­icht alles gut, wenn die Hunde Zuhause ruhen?

Ich fing an in Foren nachzule­sen, wie andere ihre Hunde beschäfti­gen. Doch die Mei­n­un­gen und Ansichten gin­gen so weit auseinan­der wie bei der Frage nach dem richti­gen Futter.

Einige schrieben, dass sie mit ihrem Hund mor­gens und abends 15 Minuten gehen wür­den, dafür aber mittgs um die 2 Stunden.

Manche gehen mor­gens eine Stunde und nehmen den Hund abends mit zum joggen.

Andere wider­rum drehen die meis­ten Run­den mit dem Rad oder lassen die Hunde viel in den Garten.

Antworten fand ich nicht. Doch was erhoffte ich mir eigentlich? Jeder Hund ist anders und man muss immer das richtige Maß für sich per­sön­lich finden. Doch ich habe zwei Hunde. Finde ich also eine Art Durchschnittswert?

2 Stun­den am Stück spazieren zu gehen kann ich mir nur vorstellen, wenn man einen richtig schö­nen Aus­flug macht. Doch täglich 2 Stun­den am Stück raus zu gehen und sonst nur kurz für 15 Minuten, wäre nichts für mich. Es kommt ja auch nicht auf die Länge der Runde an, son­dern auf die Qualität.

Mit den Hun­den joggen zu gehen, kann ich mir zwis­chen­durch mal vorstellen, doch ehrlich gesagt nicht als Regelmäßigkeit. Ein Hund hat nicht viel davon, wenn er mit zum Joggen kommt. Das entspricht über­haupt nicht dem natür­lichen Spazierver­hal­ten eines Hun­des. Ich habe vor gar nicht allzu langer Zeit über einen Mann gele­sen, der ein ganzes Rudel Hunde hielt. Er ver­suchte, diese so natür­lich wie möglich zu hal­ten und passte sich ihrem Ver­hal­ten an. Die Hunde gin­gen jeden Tag durch das gle­iche Gebiet, doch immer andere Wege. Und sie gin­gen sehr viel langsamer als er erwartet hatte. Sie tra­bten nur sel­ten, die meiste Zeit liefen sie langsam und schnüf­fel­ten unglaublich viel.

Ich bin auch kein Fre­und davon, jede Runde mit dem Rad zu drehen. Ich will mit meinen Hun­den gemein­sam gehen und nicht neben­her fahren.

Ich war also kein Stück weiter.

Also fing ich an, die bei­den entschei­den zu lassen. Auf den Run­den fol­gte ich den bei­den, wenn sie doch den Abstecher durch den Wald machen woll­ten. Wenn sie bis 12 Uhr ruhten, gin­gen wir erst dann raus. Brachten sie mir Spielzeug, so spiel­ten wir und wur­den sie unruhiger, macht­enh wir Such­spiele und trick­sten. So weit es möglich gewe­sen ist, habe ich mich nach den bei­den gerichtet. Zunächst dachte ich, jetzt wird es wild. Ich ver­mutete, dass Queen grund­sät­zlich den Abstecher durch den Wald und übers Feld machen würde. Bei Püppi ahnte ich, dass sie grund­sät­zlich zu jeder Tages– und Nachtzeit ihr Spielzeug brin­gen würde. Doch dem war  nicht so. Schnell pen­delte sich eine Rou­tine ein.

Let­z­tendlich glaub ich nun, ein gutes Maß gefun­den zu haben.

Wir gehen jetzt mor­gens eine etwas größere Runde, unge­fähr 45 Minuten. Dafür gehen wir nicht mehr am späten Vor­mit­tag, son­dern in der Mit­tagszeit für etwa eine Stunde raus. Auf der Mit­tagsrunde machen wir nach wie vor Kop­far­beit und Suchspiele.

Am Nach­mit­tag spie­len wir in der Woh­nung. Wir haben so viele Intel­li­gen­zspiele, die auf­grund der ganzen Run­den am Tag schon fast einges­taubt waren. Wir ver­stecken Spielzeug und Leck­ereien in der Woh­nung und tricksen.

Abends drehen wir noch mal eine Runde für ca. 45 Minuten.

Für die Mit­tagsrunde fahren wir meis­tens in den Wald oder an den See. Mit­tler­weile ken­nen wir genug Strecken, um an allen Wochen­t­a­gen woan­ders gehen zu kön­nen. Das macht uns allen Spaß. Die Hunde haben immer neue Ein­drücke und sind viel aufmerk­samer und mit mehr Freude dabei.

Natür­lich ist das alles nicht in Stein gemeißelt. Manch­mal muss ich Mit­tags Zuhause sein, weil ich Mate­r­ial bestellt habe und auf DHL warten muss. Dann bauen wir die Run­den eben drum herum, gehen etwas eher und dafür am Nach­mit­tag auf die Wiese.

Wir gehen also in der Regel nun eine Runde weniger raus und beschäfti­gen uns dafür mehr in der Woh­nung. So war es auch bevor Püppi ein­zog. Doch da mal mit einem jun­gen Hund öfter raus muss, ent­stand die vierte Runde. Nun ist Püppi erwach­sen und muss schon lange nicht mehr so oft raus.

Ich glaube, die bei­den sind ganz zufrieden so. Drei schöne Run­den am Tag — zwei nor­male Schnüf­fel­run­den und eine aufre­gende Runde woan­ders mit Nasen– und Kop­far­beit. Nach­mit­tags und oft auch abends spie­len wir in der Woh­nung. Die bei­den sind nach wie vor ruhig in der Woh­nung, doch kom­men zwis­chen­durch auch von alleine an und fordern mich zum Spie­len auf. Das finde ich schön und ich gehe da auch gerne drauf ein.

Dadurch, dass die bei­den fast nie alleine sind und ich sie viel mit­nehmen kann, bes­tim­men sie viel mit. Wenn sie mit­tags zu mir kom­men, dann weiß ich, dass sie ihre Runde drehen wollen. Das gefällt mir wesentlich besser als wenn ich schon fast für die Runde wecken muss.

Ich muss zugeben, dass es mir schwer fällt, das richtige Maß zu finden. Ich möchte nicht zu wenig mit ihnen machen, doch zu viel ist auch nicht gut. Beide zeigen keine Zeichen von Über­forderung oder Stress, daher denke ich, dass für die zwei alles in Ord­nung ist.

Aus der ganzen Zeit des Aus­pro­bierens und Über­legens nehme ich in jedem Fall mit, dass Bewe­gung zwar wichtig ist, doch dass es vor allem auf die Qual­ität der Run­den ankommt. Zehn Minuten Nase­nar­beit sind genauso anstren­gend wie eine Runde laufen zu gehen. Wir für unseren Teil mögen es auch mal in neuen Gebi­eten spazieren zu gehen und die bei­den genießen die vie­len neuen Eindrücke.

Ein Spazier­gang  bedeutet nicht zwangsläu­fig, dass der Hund auch art­gerecht beschäftigt ist. Doch man darf auch nicht unter­schätzen, dass Run­den in neuen Gebi­eten aufre­gend und daher anstren­gen­der sein kön­nen. Nase­nar­beit ersetzt zwar keine Runde, kann aber eine tolle Ergänzung sein. Auf aus­re­ichend Bewe­gung darf natür­lich nicht verzichtet wer­den, denn nur ein aus­re­ichend bewegtes Gelenk ist ein gesun­des Gelenk.

Doch da jeder Hund anders ist, muss jeder für sich her­aus­finden wieviel Beschäf­ti­gung sein Hund benötigt. Queen zum Beispiel hat eine ein­deutige Anzeige dafür, dass sie zu wenig Beschäf­ti­gung bekom­men hat: Wenn sie nicht aus­ge­lastet ist, wenn sie an der Leine an zu pöbeln. Dann weiß ich genau, dass sie mehr Kop­far­beit braucht 🙂

Bei dem richti­gen Maß spielt aber nicht nur der Hund eine Rolle, son­dern auch die eige­nen Leben­sum­stände. Unser All­tag würde wahrschein­lich anders ausse­hen, wenn wir einen Garten hät­ten. Hof­fentlich dauert das nicht mehr allzu lange 🙂

Wie ist es bei euch? Wie oft und wie lange geht ihr raus? Wie beschäftigt ihr eure Hunde?

Ein kleiner Hund und ein riesen Schreck

Gestern hat mir Püppi einen riesen Schrecken eingejagd.

Sie war ohne­hin nicht gut drauf. Am Son­ntag abend hat sie erbrochen und gestern mor­gen war sie müde und schlapp. Nach dem Mit­tag lag sie in ihrem Kör­bchen und schlief.

Plöt­zlich stand sie auf und wollte aus dem Kör­bchen her­aus auf das Sofa sprin­gen, so wie sie es so oft macht. Doch noch im Sprung fing sie plöt­zlich an zu win­seln. Queen sprang auf und stand ganz aufgeregt vor Püppi. Püppi legte sich hin und win­selte weiter. Ich nahm sie auf den Arm und set­zte mich mit ihr auf den Tep­pich. Sie schüt­telte ständig den Kopf und win­selte immer noch. Es sah aus, als würde sie den Kopf schief hal­ten. Ich wollte nach ihr sehen, doch bei jeder Berührung im Hals­bere­ich schrie sie auf und schnappte um sich.

Ich zögerte keine Sekunde und rief direkt in der Tierklinik an.

Wie lange brauchen Sie, wenn Sie jetzt losfahren?”

Ich rech­nete mit ca. zwanzig Minuten. Mit­tler­weile kenne ich die Strecke im Schlaf.

Dann kom­men Sie jetzt.”

Ich schnappte mir meine Tasche und Püppi und fuhr los. Für die Strecke brauchte ich nur 8 Minuten, denn ich fuhr so schnell es der Verkehr zulief über die Auto­bahn direkt zur Klinik.

Mir gin­gen tausend Gedanken durch den Kopf. Püppi hat in let­zter Zeit Prob­leme mit dem Magen, frisst nicht allzu gut, übergibt sich zwis­chen­durch. Ich dachte nur, jetzt kommt alles raus. Sie hat eine ern­sthafte Erkrankung.

Als ob die Sit­u­a­tion nicht schon anges­pannt genug gewe­sen ist, schaffte Püppi es, den Reißver­schluss durch ein kleines Loch hoch zu schieben. Sie ver­suchte aus der Box her­aus zu klet­tern und klemmte schließlich zwis­chen Tür und Box. Natür­lich genau in dem Moment, in dem ich am Rast­platz vor­bei gefahren bin.

Auf dem Klinikgelände angekom­men, wurde mir der Ernst der Lage erst so richtig bewusst. Zwei Ärzte warteten schon auf uns und fin­gen uns ab.

Wir müssen mal eben die Vital­w­erte checken.”

Direkt wur­den wir ins Behand­lungsz­im­mer begleitet.

Ich schilderte, was passiert ist. Da Püppi beim Tier­arzt zuschnappt, brauchte sie eine Schlinge.

Die bei­den Ärzte check­ten sie durch.

Schnell kon­nte ein Schla­gan­fall aus­geschlossen wer­den. Ihre Augen waren ok, die Schleimhäute auch. Die Zähne und Ohren einwandfrei.

Wir gin­gen nach draußen. Püppi sollte Trep­pen laufen und ähn­liches. Wieder rein. Weit­ere Unsuchun­gen und Testts folgten.

Ich war völ­lig am Ende und die Ärzte ratlos.

An der Wirbel­säule gab es auch keine Auffälligkeiten.

Um es abzukürzen:

Nach­dem Püppi “auf links gedreht” wurde, mit­tler­weile auch ein drit­ter Arzt dabei war, fan­den die drei nichts.

Im Hals­bere­ich lag eine leichte Verspan­nung vor, sodass die Ärztin die Ver­mu­tung auf­stellte, Püppi habe sich am Hals beim Hochsprin­gen gez­errt, ver­dreht oder vielle­icht so eine Art Krampf gehabt und sich deshalb auch nicht anfassen lassen. Mit­tler­weile ließ sie jede Berührung zu und zeigte kein Schmerzempfinden mehr.

Sie fragte mich, ob sie Püppi ein Schmerzmit­tel spritzen sollte, doch das wollte ich nicht. Es war ja gar nicht klar, was nun los gewe­sen ist und egal welche Schmerzen sie noch zeigen sollte, ich wollte sehen, was es ist. Mit Schmerzmit­teln hätte man nichts sehen kön­nen und ich hätte vielle­icht gedacht, alles sei gut, obwohl sie doch noch Auf­fäl­ligkeiten gezeigt hätte.

Ich nahm sie also wieder mit und die Ärztin bat mich, sie an dem Tag nicht alleine zu lassen und genau zu beobachten, wie sie sich ver­hal­ten würde. Bei jeder Auf­fäl­ligkeiten, sollte ich direkt wieder kommen.

Wir fuhren nach Hause und nach der Aufrege­ung schlief sie erst einmal.

Anschließend habe ich alles wie immer gemacht. Wir waren kurz draußen und sind dann zum Dog­Dance gefahren. Ich wollte schließlich sehen, ob es ihr wirk­lich gut gehen würde. Nur, wenn ich alles wie sonst machen würde, würde ich sehen, wo es Auf­fäl­ligkeiten gibt.

Beim Dog­Dance war alles wie immer. Sie machte alle Übun­gen mit Begeis­terung mit und keine Bewe­gung schien ein Prob­lem zu sein.

Was nun los gewe­sen ist? Ich habe keine Ahnung. Es ist als ob nie etwas gewe­sen sei, doch irgend­wie bleibt ein blöder Beigeschmack, weil ich gern sicher gewusst hätte, was ihr in dem Moment solche Schmerzen bere­itet hat.

Ich bin natür­lich froh, dass in der Tierklinik bei all den Unter­suchun­gen und Tests nichts her­aus gekom­men ist, doch die Unsicher­heit schle­icht noch ein wenig hin­ter mir her.

Haupt­sache es geht ihr wieder gut und haupt­sache, so etwas passiert nicht noch einmal…

Tauleinen von Kuckuckshund

Vor einiger Zeit habe ich über Insta­gram die liebe Coba von Kuck­uck­shund ken­nen gel­ernt. Ihren tollen bun­ten Tau­seilen kon­nte ich nicht wider­ste­hen und so zogen ziem­lich schnell diese beiten hüb­schen Sets bei uns ein.

Beson­ders lustig fan­den wir beide, dass wir nur ca. 10 Minuten auseinan­der wohnen und so habe ich bere­its bei der ersten Bestel­lung die Leinen abholen dür­fen. Coba fer­tigt die Leinen in ihrem hüb­schen Win­ter­garten an. All die fer­ti­gen Leinen und vie­len Taue waren so hüb­sch und so fuhr ich mit vie­len Ideen für weit­ere Kom­bi­na­tion­s­möglichkeiten nach Hause.

Vor Kurzen habe ich zwei Retriev­er­leinen bei ihr bestellt. Ich per­sön­lich finde diese Art von Leine sehr prak­tisch und da ich sie am lieb­sten nutze, wollte ich gern indi­vidu­ell für uns hergestellte Tauleinen bei Kuck­uck­shund für Queen und Püppi anfer­ti­gen lassen.

Schon lange schlum­merte in mir der Wun­sch nach mar­iti­men Tauleinen. Ich mag blau und finde die Takelung mit weiß und rot so schön. Die zweite Leine wollte ich gern ander­sherum: rot mit weiß, blauer Takelung. Für Coba alles kein Prob­lem. Auch auf die Länge kon­nte ich noch Ein­fluss nehmen, denn ich wollte sie gern etwas länger als die herkömm­lichen Retrieverleinen.

Schon nach weni­gen Tagen kon­nte ich mich auf den Weg machen und die zwei Leinen abholen. Wie schon beim ersten Mal haben wir uns wieder fest­ge­quatscht und saßen mit unserem Kaf­fee mit­ten in all den hüb­schen Leinen und Hal­sun­gen <3

Und ja, ich bin schon wieder mit neuen Wün­schen und Ideen nach Hause gefahren 🙂

Heute möchte ich euch gerne die Leinen vorstellen, denn Kuck­uck­shund ist wirk­lich ein tolles kleines Unternehmen.

Wie schon oben beschrieben, habe ich mich für zwei Retriev­er­leinen im Marinestil mit Über­länge in 8mm entsch­ieden. 8mm, weil ich finde, dass die dün­nen Taue besser in der Hand liegen und Queen ohne­hin nicht zieht, sodass sie auch ruhig das dün­nere Tau tra­gen kann.

Die Leinen sind super hüb­sch gewor­den. Sie hätte nicht schöner wer­den kön­nen. Die Taue sind super leicht und dank der kleinen Knoten und der entsprechend kleinen Ringe auch für Püppi per­fekt. Ihr glaubt gar nicht, wie schwer es ist, passenden Leinen und Hals­bän­der für einen winzi­gen Hund zu finden.

Coba hat so viele ver­schiedene Taue zur Wahl und bei der Takelung gibt es auch unzäh­lige Möglichkeiten. Egal, ob Schnur oder Leder. Die Tak­lung ver­setzt jeder Leinen eine tolle indi­vidu­elle Note. Und mit Led­er­schnüren in san­ften Erdtö­nen findet auch jeder kernige Mann eine passende Leine für seinen Vierbeiner 🙂

Die Leinen liegen super in der Hand und sind hochw­er­tig verarbeitet.

Doch nun komme ich zu einem weit­eren riesen Vorteil von Kuckuckshund:

Ich will ehrlich sein, denn als Blog­ger darf ich das 😀 Wahrschein­lich wird das hier dem ein oder anderen nicht schmecken, doch Kuck­uck­shund ist endlich mal ein Unternehmen, welches hochw­er­tiges Mate­r­ial super pro­fes­sionell ver­ar­beitet und zudem auch wirk­lich faire Preise macht. Ich selbst habe auch einen Hun­deshop mit handge­fer­tigten Artikeln und auch ich führe oft einen inneren Kampf, wenn es um die Preise geht. Doch ich weiß, was Taue kosten und ich kann nicht ver­ste­hen, sorry für meine Ehrlichkeit, wie man für ein Set aus Hals­band und Leine 139,00 EUR ver­lan­gen kann, wenn die Mate­ri­akosten bei unge­fähr 13,00 EUR liegen. Sorry, aber da hört mein Ver­ständ­nis auf. Ger­ade ich weiß, was Han­dar­beit wert ist und wieviel Aufwand dahin­ter steckt. Doch es gibt einen Unter­schied zwis­chen einem angemesse­nen Preis für das Handw­erk und Wucher.

Und genau das macht Kuck­uck­shund so unglaublich sym­pa­thisch: Die Qual­ität stimmt, die Ver­ar­beitung ist super. Coba hat viele tolle eigene Ideen und ist bei der Umset­zung stets über­aus behil­flich. Auch die 10. Frage (ja, ich bin anstren­gend), änderte nichts an ihrer Geduld und Freude, mit den Kun­den die Leinen zusam­men­stellen zu können.

Ich bin von vorne bis hin­ten super zufrieden, hab schon wieder viele Ideen für neue Leinen und bin total happy, mit Kuck­uck­shund jeman­den gefun­den zu haben, bei dem ich mich super aufge­hoben fühle.

Wer also immer schon Lust auf eine tolle Tauleine hatte, der sollte unbe­d­ingt mal bei Kuck­uck­shund vorbeischauen.

Kuck­uck­shund findet ihr hier bei Face­book und hier bei Instagram.

Bei diesem Artikel han­delt es sich nicht um eine Kooperation.

Ein Tattoo aus Liebe zum Haustier?

Im Som­mer wer­den die Pullover durch T-Shirts ersetzt und die Hosen wer­den kürzer. So kom­men die ein oder anderen Bild­chen auf der Haut zum Vorschein und auch ich habe erst let­zte Woche wieder Tinte unter die Haut bekommen.

Ich muss zugeben: Früher fand ich es furcht­bar. Wie kann man sich nur ein Tat­too stechen lassen? Das ist doch für immer. Und was ist, wenn es mir irgend­wann nicht mehr gefällt? Oder wenn es nicht gut gemacht ist? Und wird man dann nicht schnell in eine Schublade gesteckt?

Wahrschein­lich hätte ich mich niemals getraut mich tätowieren zu lassen, wenn es den einen Kerl nicht geben würde. “Der eine Kerl” ist mein lieber Cousin Basti. Er hat ein eigenes Tat­toos­t­u­dio und natür­lich folgt man seinen Werken auf Face­book, wie man das als liebe Cou­sine so macht.

Ange­fan­gen hat alles mit einem “na das sieht doch gar nicht schlecht aus”, ging über ein “so etwas würde auch zu mir passen” und endete in einem “ich will auch”.

Und ver­gle­ich­bar hierzu ver­lief auch meine Tattoogeschichte.

Aber man soll es auf keinen Fall sehen.”

Aus diesem Wun­sch wurde ein Tat­too von der Leiste bis zur oberen Rippe. Leute, diese Stelle kann ich als erstes Tat­too echt nicht empfehlen 😀 Rip­pen sind echt schmerzhaft 😀

Ange­fan­gen bei den Rip­pen, tastete ich mich über die Ober­schenkel bis hin zum linken Arm vor. Wer ein­mal ange­fan­gen hat, kann nicht mehr aufhören 😀

Ich bin kein Men­sch, der gut über seine Gefühle sprechen kann. Und als ob das nich schon reichen würde, bin ich auch nicht allzu gut darin, Gefühle zu zeigen. Doch das heißt nicht, dass ich keine habe 🙂 Ich weiß nur nicht, wie ich mich aus­drücken soll.

Mit einem Tat­too habe ich einen Weg gefun­den mich aus­drücken zu kön­nen. Meine Tat­toos haben alle eine ganz bes­timmte Bedeu­tung für mich und sind auch zu ganz bes­timmten Zeit­punk­ten gemacht worden.

Nach dem ersten Tat­too kam schnell der Wun­sch auf, eins in Liebe zu Queen stechen zu lassen.

Ich wollte etwas bei mir haben, was mich für immer an meinen See­len­hund erin­nern würde. Egal, was kommt und egal, was passiert. Das bleibt. Und sowieso ist dieser Gedanke etwas, was mich an Tat­toos reizt. Heutzu­tage ist nichts für immer. Nichts bleibt einem sicher. Alles kann sich so schnell ändern und ein Ereig­nis kann von jetzt auf gle­ich alles auf den Kopf stellen. Doch Tätowierun­gen bleiben. Für immer.

Lange habe ich über­legt, ob es vielle­icht sogar Queens Kopf wer­den soll. Doch ein Schäfer­hund in schwarz weiß? Das gefiel mir nicht und ein buntes Tat­too war irgend­wie nicht mein Wunsch.

Schnell ent­stand die Idee, dass es ihre Pfote sein sollte. Nicht irgen­deine Pfote, son­dern ihre. Darüber eine Krone, stel­lvertre­tend für ihren Namen. Das Zitat dazu gehört zu einem Spruch, der mir schon immer gefiel und schnell stand die Idee für das Tattoo.

Die Pfote sollte so real­is­tisch wer­den wie es nur ging. Wenn das einer kann, dann Basti. Das war direkt klar 🙂 Und ohne­hin würde ich auch nie woan­ders hingehen.

Und so ent­stand dieses Tat­too aus Liebe zu Queen:

Ich liebe es. Ich bin so glück­lich damit.

Püp­pis Pfote kommt irgend­wann auch dazu. Wahrschein­lich mit einer Schleife darüber. Ich glaube, das würde passen 🙂

Habt ihr auch ein Tat­too aus Liebe zu eurem Tier oder denkt ihr darüber nach?

Dann kann ich euch den lieben Basti von Maku­lay Tat­toos in meiner Heimat Dül­men wirk­lich empfehlen. Er macht einen großar­ti­gen Job. Er nimmt sich viel Zeit, um mit euch gemein­sam eure Ideen umset­zen zu kön­nen und bisher hat er meine Erwartun­gen jedes mal übertrof­fen, obwohl ich schon vorab wusste, dass es toll wer­den würde.  Und hier sind noch einige weit­ere Werke von ihm 🙂

Warum ich kein beliebter Hundebesitzer bin

Würde man in meiner Nach­barschaft und näheren Umgeben nach einer jun­gen Dame mit einem Schäfer­hund und einem kleinen weißen Wuschel fra­gen, dann würde wahrschein­lich nie­mand einen Freuden­sprung machen. Ja, es ist wahr. Ich gehöre wohl nicht zu den beliebtesten Hun­debe­sitzern hier in der Gegend.

Doch ich fange am besten mal ganz vorne an.

In unserem Stadt­teil gibt es nicht allzu viele Hunde und mit­tler­weile kennt man sich. Direkt am Ende der Straße begin­nen Wiesen und Felder, die in einem kleinen Wald­stück enden, kurzum: hier gehen alle spazieren. Man trifft sich. Das lässt sich nicht vermeiden.

Hier gibt es ver­schiedene Hundebesitzer:

Es gibt eine kleine Gruppe, die sich mor­gens um Punkt halb neun und nach­mit­tags um genau halb drei an einer Ecke trifft. Gemein­sam laufen schle­ichen sie dann zu einer Wiese. Dort ver­weilen sie ziem­lich genau eine halbe Stunde. Die Gruppe steht immer an der gle­ichen Stelle. In der einen Hand die Hun­deleine, in der anderen Hand einen trag­baren Kaf­fee­becher. Die Hunde machen was sie wollen und ich bin mir bis heute nicht sicher, wer eigentlich zu wem gehört. Nur einen Hund kann ich ein­deutig zuord­nen. Die Hündin wohnt nur wenige Häuser weiter und ist nicht zu ver­wech­seln. Denn sobald sie das Haus ver­lässt, bellt sie unun­ter­brochen. Das dazuge­hörige Zweibein ver­hält sich, als sei sie taub. Kom­men­tar­los läuft sie mit der Hündin zu dem Tre­ff­punkt. 8.30 Uhr und 14.30 Uhr. Jeden Tag. Begeg­net man sich, so nutzt sie eine kleine Atem­pause ihrer Hündin um nett lächelnd zu grüßen. Die Hündin ist riesig und entsprechend laut. Geht man seine Runde zu diesen Zeiten, hört man sie die gesamte Runde bellen. Das ist wirk­lich nervig. Aber es hat auch seine gute Seiten, denn so weiß ich, wann die Gruppe wieder auf der Wiese ist und ich muss diesen Weg gar nicht erst ein­schla­gen. Sollte man näm­lich doch ein­mal dort ent­lang laufen, kom­men zwis­chen 8 und 10 Hunde direkt auf uns zuger­annt und ren­nen unge­bremst in Queen und Püppi rein. Zu Anfang habe ich laut gerufen, ob sie bitte kurz ihre Hunde zu sich holen kön­nten. Nach­dem sie sich wort­los wieder umgere­dreht und sich ihrem Kaf­feeklatsch gewid­met haben, fing ich an diese Strecke zu meiden.

Und dann gibt es noch die “Darf meiner mal Hallo sagen” — Frak­tion. Hier­von haben wir auch einige. Manche fra­gen sogar jedes mal aufs Neue. Ganz ehrlich: hier wohnen wirk­lich nicht viele Hunde, nur zwei Schäfer­hunde und nur ein­mal die Kom­bi­na­tion von Schäfi und Shih Tzu, aber nein, man muss ja jedes mal wieder fragen.

Ich entschuldige mich jedes mal fre­undlich und erk­läre, dass meine kein “Hallo sagen” möchten. Doch egal wie fre­undlich man ist, das ver­steht hier nie­mand. Frei nach dem Motto “Jeder Hund will doch immer zu anderen Hun­den” wird man mit riesen Augen ange­se­hen. “Aber meiner geht sonst nicht an Ihnen vor­bei, wenn er nicht mal kurz rüber darf.” Sorry, aber dieser Stelle kommt unter Umstän­den schon mal ein “das ändert jetzt aber nichts” oder wenn es schon meine vierte Bege­nung dieser Art auf einer Runde ist ein “das ist nicht mein Problem”.

Ich gehöre grund­sät­zlich zu den Hun­debe­sitzern, die ihre Hunde anleinen, wenn ein anderer Hund kommt. Und ich gehöre auch zu den­jeni­gen, die fre­undlich darum bit­ten, sollte der ent­ge­genk­om­mende Hund ohne Leine laufen. Auch ein “der tut aber nichts” ändert meine Mei­n­ung da nicht. Und je nach­dem wie stur und beratungsre­sistent mein Gegenüber ist, kommt von mir unter Umstän­den auch mal ein “aber meiner tut was”. Spätestens dann machen sie sich eigentlich auch auf den Weg ihren Vier­beiner einzusam­meln. Schade, dass man zu solchen Sätzen greifen muss, damit endlich die Leine an das Hals­band kommt.

Ich habe sogar schon mal eine gelbe Schleife an meine Leinen gemacht. Habe dann auch gefragt, ob man die gelbe Schleife nicht gese­hen hätte. Doch nie­mand wusste, was das bedeutet.

Hier gibt es einige Wege, die sind sehr sehr schmal aber kurz. Die meis­ten warten am Ende, wenn sie sehen, dass ihnen auf den Weg ein anderer Hund ent­ge­gen kommt. Finde ich sehr nett und rück­sichtsvoll und ich bedanke mich jedes mal über­aus fre­undlich, denn der Weg ist wirk­lich ultra schmal und man muss mit seinem Hund in die Bren­nes­sel auswe­ichen, wenn man nicht frontal in den anderen rein­laufen will. Einige warten jedoch nicht und kom­men frontal auf einen zuge­laufen. Ich nehme meine bei­den dann immer zur Seite und weiche so weit es geht in Rich­tung Zaun aus. Wenn der andere es genauso macht, kann man aneinan­der vor­beilaufen. Zwar eng und für die Hunde alles andere als entspannt, aber es würde gehen. Ich erin­nere mich noch gut an eine Dame, die ihren Hund immer unan­geleint laufen lässt. Sie hat auch keine Leine dabei und als sei das noch nicht genug, hört der Hund nicht mal auf seinen Namen. Und so stand der Yorkie genau vor uns, sodass wir auf dem engen Weg nicht vor und nicht zurück kamen. Queen wurde schon nervös und Püppi ver­steckte sich hin­ter mir. Der Hund kam immer näher, schle­ichend mit gesenk­tem Kopf und fix­ieren­dem Blick. Kurz vor uns blieb er ste­hen. Queen knurrte.

Völ­lig entsetzt guckte die Frau mich an. “Ihr Hund ist ja böse.” Oh ja. Ich gebe es zu: Dieser Satz reichte bei mir schon aus, um mich auf die Palme zu brin­gen. Ich erin­nerte mich an einen Vorschlag von der lieben San­dra für Begeg­nun­gen dieser Art. “Nein mein Hund ist nicht böse. Das ist ihr Magen. Die hat bloß Hunger.”

Sie schnappte sich ihrem Yorkie, klemmte ihn sich unter die Arme und ran­nte weg. Seit dem Tag dreht sie sich um sobald sie uns sieht. Ich hake das mal als “Teil­er­folg” ab 😀

Ich habe hier noch nie jeman­den getrof­fen, der darum bit­tet unan­geleinte Hunde anzuleinen. Einige Hunde laufen grund­sät­zlich an der Leine, doch dessen Besitzer trauen sich irgend­wie nicht darum zu bit­ten. Sie drehen sich lieber um oder krabbeln auswe­ichend ins Gebüsch. Muss man also der Rück­sicht­slosigkeit ausweichen?

Vor Kurzem traf ich eine Dame mit einem jun­gen Mün­ster­län­der. Wir kamen ins Gespräch. Sie hatte ihren Hund angeleint und übte während des Gesprächs mit ihm, dass er ruhig liegen blieb. Wir quatschen kurz, waren uns gle­ich sym­pa­thisch. Dann frage sie “Sagen Sie mal. Wohnen hier eigentlich nur rück­sicht­slose Idioten?” (Nur um es deut­lich zu machen. Sie sagte das. Nicht ich :D)

Die meis­ten Hunde laufen grund­sät­zlich ohne Leine. Viele haben gar keine Leine dabei. Einige Hunde tra­gen nicht mal ein Hals­band um sie zumin­d­est fes­thal­ten zu kön­nen. Kaum ein Hund wird gerufen, wenn ein anderer Hund auf­taucht. Frei nach dem Motto “das regeln die schon unter sich”. Und dabei ist hier in Nieder­sachen Pflicht zum “Hun­de­führerschein”. Von anderen habe ich erfahren, dass dieser doch ganz ein­fach umgan­gen wer­den kann. “Ein­fach nicht den Hund beim Ord­nungsamt melden. Dann kommt auch keiner mit der Prüfung.”

Ich komme nicht umher mich zu fragen:

Ist Rück­sicht­slosigkeit nun schick? Haben die Hun­debe­sitzer ihr Gehirn zusam­men mit der Leine an der Garder­obe hän­gen lassen?

Ist es zuviel ver­langt, mitzu­denken und dem anderen seinen Raum zu lassen?

Kann man fre­undlich for­mulierte Erk­lärun­gen nicht ein­fach akzep­tieren? Wobei ich es schon albern finde, mich über­haupt erk­lären zu müssen, wenn ich keinen Hun­dekon­takt möchte.

Ich möchte meine Freizeit nicht mit unbekan­nten Men­schen ver­brin­gen. Ich möchte die Runde nutzen, um mich mit meinen Hun­den beschäfti­gen zu kön­nen. Ich bin weder auf der Suche nach einem Gesürächspart­ner, noch auf der Suche nach einem Spiel­fre­und für meinen Hund, damit er “sich mal so richtig aus­to­ben” kann.

Ja, es stimmt. Ich bin bes­timmt nicht der beliebteste Hun­debe­sitzer hier in der Gegend. Aber das ist in Ord­nung so.

Über Lieblinge, Flops und eine Wunschliste

Bei mir steht aktuell das Aus­mis­ten ganz oben auf der Liste. Volle Schränke, rumpelige Schubladen und der chro­nis­che Platz­man­gel ner­ven mich zur Zeit so richtig. Ich sehne mich nach mehr Platz und Raum.

Und so komme ich auch nicht umher die Sachen der Hunde auszu­mis­ten. Im Flur steht für die zwei eine Kom­mode mit riesi­gen Schubladen, die mit­tler­weile echt voll sind. So viel Kram sam­melt sich an und man brauch es ja doch nicht. Denn eigentlich benutzt man ja doch immer die gle­ichen Sachen.

Und so ent­stand die Idee zu diesem Artikel…

Heute möchte ich euch meine Liebling­spro­dukte rund um das Thema Hund vorstellen. Aber nicht nur meine Lieblinge möchte ich euch zeigen, son­dern auch Pro­dukte, die sich als Flop her­aus­gestellt haben. Und wo wir schon dabei sind, stelle ich euch meine Wun­schliste vor.

Meine Lieblinge

Aber erst ein­mal wid­men wir uns den Lieblingen.

Kudde von Sabro

Ganz oben auf der Liste ste­hen unsere neuen Kör­bchen: die Kudde von Sabro. So lange habe ich hin und her über­legt und immer wieder gün­stigere Alter­na­tiven gesucht. Doch der gün­stigere Preis war lei­der auch immer mit zum Teil ehrlichen Abstrichen ver­bun­den, sodass ich mich vor eini­gen Tagen dann doch dazu entschlossen habe, die Kud­den zu bestelle. Püppi hat die nor­male Kudde in der Größe 2 bekom­men und Queen die Kom­fort Kudde in Größe 5. Dazu das passende Polarpad.

Ok. Ich will ehrlich sein. Das Polarpad hätte man nicht zwangsläu­fig mitbestellen müssen. So toll ist es nun wirk­lich nicht. Zumal ich auch ohne­hin selb­st­genähte Kuscheldecken in die Kud­den legen wollte.

Aber die Kud­den sind der Ham­mer. Die sind ihr Geld wirk­lich wert. Beide liegen total gern in ihrer Kudde und Queen scheint die orthopädis­che Matratze wirk­lich gut zu tun. Also alle Dau­men hoch. Die Kud­den sind super.

Retrieverleine von Hunter

Rel­a­tiv unschein­bar, doch super prak­tisch, lan­glebig und top ver­ar­beitet sind die Retriev­er­leinen von Hunter. Ich bin ja sowieso ein Fan dieses Unternehmens und kaufe gerne Leinen und Hals­bän­der von dort. Die Qual­ität stimmt und sie sehen toll aus. Mit­tler­weile sind mir bei dem Thema Leinen Aspekte wie Qual­ität und Funk­tion­al­ität ein­fach wichtiger als das Ausse­hen. Klar gibt es hüb­schere Tauleinen, aber meine Hunde sind nun mal Hunde, die in Fützen bud­deln und in Tüm­pel sprin­gen. Ich will beim Spazier­gang weder Angst um die Flecken in einem Hals­band haben müssen, noch möchte ich Angst haben, dass die Leine der Begeg­nung einer Katze nicht stand­hal­ten kann. Außer­dem lasse ich meine Hunde gern “nackt” laufen. Für Püppi sind viele Hal­sun­gen zu schwer und ich habe Schiss, dass die bei­den im Wald mit ihrem Hals­band irgendwo hän­gen bleiben. Bei bei­den brauche ich keine Angst zu haben, dass sie weglaufen, sodass sie oft nackig unter­wegs sind. Ich glaube auch, dass Hunde sich ohne Hals­band und Geschirr ein­fach freier bewe­gen können.

Die Leinen haben eine per­fekte Länge von 1,40m und man bekommt sie in meinen Lieblings­far­ben pink und lila. Was will ich mehr? 🙂

Die Leinen findet ihr unter anderem hier*.

Marke von Petfindu

Und wer sich das Bild etwas genauer ange­se­hen hat, der hat auch direkt unseren näch­sten Liebling ent­deckt: Die Marke von Petfindu. Queen hat die Marke mit einem Schutzen­gel in schwarz und Püppi hat eine Marke mit einem Hund drauf, der wie ich finde, aussieht wie Püppi 😀

Sind sie nicht hüb­sch? Also rein optisch kann da in meinen Augen keine andere Marke mithal­ten 🙂 Die Marken enthal­ten einen Link und einen QR-Code auf der Rück­seite,  die Infor­ma­tio­nen zu dem Hund liefern. Sollte er also ent­laufen sin, muss man nur den Code scan­nen oder dem Link fol­gen und schon erfährt man alle Datem über den Hal­ter und nüt­zliche Infos über den Hund (zum Beispiel die Notwendigkeit von Medikamenten).

Erst gestern habe ich ent­deckt, dass es eine Okto­ber­fest — Edi­tion gibt. Die hat es mir direkt ange­tan und ich bin schon ges­pannt wie lange ich noch wieder­ste­hen kann. “Mein Schatz” für Queen und “Meine Prinzessin” für Püppi auf hüb­schen kari­erten Unter­grund sind doch mega 🙂

Collagile

Unverzicht­bar ist für uns das Col­lag­ile. Ein super Pro­dukt zur Unter­stützung des Bewe­gungsap­pa­rats. Queen geht es mit dem Mit­tel so gut, dass ich es kaum glauben kann. Man merkt ihr die ED nicht mehr an und sie ist glück­lich, fit und wild als wäre sie ein halbes Jahr als. Wer noch mehr zu dem Mit­tel lesen möchte, der findet in diesem Artikel von mir mehr Informationen.

Zum Pro­dukt gelangt ihr hier*.

Näpfe von Beco

Vor einiger Zeit habe ich mich mit dem Thema Schad­stof­fen in Fut­ternäpfen auseinan­derge­setzt. Meinen Lieblingsnapf habe ich im Back­ofen geschmolzen (natür­lich nicht absichtlich) und so mussten neue Näpfe her. So viele Infor­ma­tio­nen findet man im Inter­net lei­der nicht, doch wenn ich all die beschichteten Näpfe sehe und die vie­len Kun­st­stoff­schüs­seln, dann sehe ich da doch die typ­is­che Prob­lematik von Beschich­tun­gen und Weich­mach­ern. So habe ich mich für diese Näpfe von Beco entsch­ieden. Beco Pro­dukte wer­den nach­haltig pro­duziert und sind daher umwelt­fre­undlich. Die Pro­dukte wer­den aus zerklein­ertem Bam­bus und Reis hergestellt. Organ­is­cher Harz wird hinzuge­fügr und schon entste­hen diese hüb­schen Näpfe. Das Unternehmen stellt übri­gens auch Spielzeug her — frei von Schad­stof­fen, Weich­mach­ern und son­sti­gen unnatür­lichen Stoffen.

Zu den Näpfen von Beco gelangt ihr hier*.

Der Aufk­le­ber vorne lässt sich natür­lich entfernen 🙂

Leckereien von Lottis Häppchen

Bei Kölle Zoo findet man seit einiger Zeit auch eine BARF — Ecke. Dort gibt es Lot­tis Häp­pchen zu kaufen. Natür­liche, hochw­er­tige Kauar­tikel, die die Hun­de­herzen höher schla­gen lassen. Man findet so viele ver­schiedene Dinge, dass wirk­lich jeder fündig wird. Wir kaufen in der Regel die Rinder­lunge, Dör­rfleisch, gedrehte Kopfhaut vom Büf­fel und die Hasenohren mit Fell.

Hirtengold

Ich liebe alle Artikel von Hirten­gold. Ob Nasse­fut­ter, Öle, Kräuter­mis­chun­gen oder Kaus­nacks. Queen und Püppi lieben alles. Die Kräuter­mis­chung “Lau­fle­icht” ist beson­ders empfehlenswert. Queen bekommt sie immer mal wieder als Kur und es geht ihr super damit. Die Kauar­tikel sind mehr als empfehlenswert. Stöbert euch ein­fach mal durchs Sor­ti­ment. Es lohnt sich.

Das Schnüffelmemory

Ich will mich ja nicht selbst loben, aber ich liebe es 😀 Eigentlich gilt das Lob ja ohne­hin nicht mir, son­dern der lieben San­dra, die die Idee für das Spiel hatte. Das Schnüf­felmem­ory ist die per­fekte Aus­las­tung für Drin­nen und Draußen und aus unserem All­tag nicht mehr wegzu­denken. Wer mich über das Schnüf­felmem­ory erfahren möchte, findet hier einen aus­führlichen Artikel von mir mit Anleitung.

Das Spiel bekommt ihr bei mir im Shop.

 Flopps

Kennt ihr das auch? Ihr kauft etwas Neues für eure Vier­beiner, seid voller Freude und müsst dann fest­stellen, dass es so ganz anders ist als ihr euch das vorgestellt habt?

So ging es mir mit fol­gen­den Produkten:

Der Furminator

Für diese Bürste bin ich zu blöd. Es gibt ja einige, die schwören drauf. Ich hinge­gen hatte das Gefühl, statt zu bürsten würde ich Queen die Haare aus­reißen oder abschnei­den. Auch mit diesem “Schieber” zum Her­auss­chieben der aus­ge­bürsteten Haare kam ich nicht zurecht. Meine Fin­ger waren immer an einer anderen Stelle der Bürste und so musste ich mich nahezu ver­renken, um diesen Schieber nutzen zu kön­nen. Also run­dum ein Flop.

Unsere alten Körbchen

Meine liebe Fre­undin Ele hat mich beim Stöbern im Hunter­store drauf hingewiesen, dass die Kör­bchen wohl nicht son­der­lich lan­glebig sein wür­den. Ich wollte nicht hören und war von dem Plüsch und der tollen Form nahezu geblendet. Ich kann euch sagen: trotz Decke sahen die Teile ultra schnell schmud­delig aus und ließen sich weder beson­ders gut absaugen noch irgend­wie sonst zum Strahlen brin­gen. Schon nach weni­gen Wochen sahen die Dinge uralt aus. Viel Geld aus­gegeben, was sich wirk­lich nicht gelohnt hat. Schade, denn Queen hat wirk­lich gern drin gele­gen und den dicken Rand gern als Kopfkissen benutzt.

 Flexileine für große Hunde

Schande über mein Haupt. Ich besitze Flex­ileinen und noch schlim­mer: ich finde es sogar völ­lig ok, wenn man mit den Dingern vernün­ftig und ver­ant­wor­tungs­be­wusst umgeht. Für kleine Hunde wie Püppi sind die Leinen auch wirk­lich nicht schlecht. Nicht im All­tag, aber wenn man mal in Gebi­ete fahren sollte, wo Leinenpflicht besteht, find ich die echt in Ordnung.

Da ich Queen und Püppi gern im Part­ner­look “kleide”, bekam Queen die gle­iche Leine für große Hunde. Sieht man ja immer mal wieder auf den Straßen, dass auch große Hunde an der Flex­ileine geführt wer­den. Ich weiß nicht, wie die das machen, aber ich habe das Gefühl, Queen genauso gut an einem Bind­faden spazieren führen zu kön­nen. Ich erin­nere mich noch gut an einen Aus­flug an den See zur Zeit der Leinenpflicht. Flexi mit und ab ging es. Her­rchen hat immer Püppi an der Leine und ich Queen. Er kam gut zurecht doch ich hatte das Gefühl, völ­lig die Kon­trolle ver­loren zu haben. Ich muss dazu sagen, dass Queen sich gern mal wie ein Pferd auf­führt, wen sie aufgeregt ist. Am See zieht sie zum Wasser und hat ein Tempo drauf, bei dem man neben­her Joggen kön­nte. Wenn Hunde immer und jed­erzeit ruhig an der Leine laufen vielle­icht, aber wenn die Hunde zwis­chen­durch mal Pfef­fer im Po haben, keine Chance.

Brustgeschirre von Julius K9

Man sieht sie über­all und an jeder Rasse. Muss also ganz gut sein oder? Ich jeden­falls hab mich in einem Tier­markt beraten lassen, als Queen ger­ade aus­gewach­sen war. Natür­lich wurde mir der K9 — Klas­siker emp­fohlen. Alles klar. Niedliche But­tons dazu und ab ging es. Schnell fiel mir Gott sei Dank auf, dass die Geschirre die Bewe­gung der Schul­ter völ­lig ein­schränken und eigentlich bei keinem Hund richtig sitzen. Ab in die Tonne mit den Teilen, damit tut man keinem Hund einen Gefallen.

Meine Wunschliste

Wer hat sie nicht? Wün­sch für die Hunde 🙂

Ganz oben auf meiner Wun­schliste ste­hen Geschirre im Part­ner­look von Annyx. Gern in Pink 🙂 Jeder Hund sollte ein gut sitzen­des Geschirr besitzen und da es mein geliebtes Niggeloh nicht in Püp­pis Größe gibt, müssen auf Dauer zwei von Annyx hier einziehen 🙂

Ich liebe die Marken von Petfindu und hätte gerne die im Okto­ber­fest­stil <3

Unglaug­blich gern hätte ich einen Dör­rauto­maten. Dann kön­nte ich Queens Lieblingsleck­erlis selbst machen: Süßkartof­fel mit Häh­nchen­brust umwickelt 🙂

Und wenn ich mal reich bin 😀 😀 😀 dann gibt es ein Unter­wasser­lauf­band für Queen. Kostet ja fast nichts. Kann man also mache 😀 Man darf schließlich Wün­sche haben 😉

Was sind eure Lieblingsprodukte für eure Vierbeiner? Habt ihr auch Fehlkäuft getätigt und was für Produkte stehen auf eurer Wunschliste?

 

*Bei dem Link han­delt es sich um einen soge­nan­nten Ama­zon Affil­i­ate Link. Wenn ihr auf diesen Link klickt und das Pro­dukt auf Ama­zon bestellt, erhalte ich eine kleine Pro­vi­sion. Für euch ist das völ­lig kosten­los. Ich habe dadurch die Möglichkeit Anschaf­fun­gen für diesen Blog zu täti­gen, um zum Beispiel Pro­dukte für euch testen zu können. 

Körbchengeflüster — der Mensch hinter dem Blog — Heute: mit mir :)

Heute habe ich den vor­erst let­zten Artikel der Blo­greihe für euch und irgend­wie fühlt es sich komisch an 🙂 Heute bin ich an der Reihe, denn ich habe alle Blog­ger, die mir auch schon Rede und Antwort standen, gefragt, ob sie Lust haben sich eben­falls ein paar Fra­gen an mich zu über­legen. Und da die Blo­greihe nun eine kleine Pause ein­le­gen wird, möchte ich mich vorher noch den Fra­gen meiner lieben Kol­legin­nen stellen 🙂

Püppi ist ein Shi Tzu Mix, während Queen von einem Züchter stammt. Wie denkst du über Designer Dogs und den daraus resul­tieren­den Streit zwis­chen Mis­chlingslieb­habern und Rassehundfreunden?

Designer Dogs hat es immer schon gegeben und wird es auch immer geben. Lassie hat als Col­lie den Anfang gemacht, der “Cesar — Hund” fol­gte sowie zahlre­iche andere Mod­e­hunde wie der Mops oder die franzö­sis­che Bull­dogge. Und nun sieht man über­all Men­schen mit einem Aus­tralien Shep­erd. Ich sehe diese Entwick­lun­gen sehr kri­tisch. Zum einen holt sich jeder Hans und Franz einen Mod­e­hund ins Haus ohne darüber nachzu­denken, was dieser Hund für Bedürfnisse hat und ob dieser Hund zu meinem Leben passt. Natür­lich gibt es immer wieder Lieb­haber einer bes­timmten Rasse. So liebe ich den Schäfer­hund und obwohl ich weiß, wie krank gezüchtet diese Rasse mit­tler­weile ist, habe auch ich einen Schäfi in mein Leben geholt. Aber nicht, weil ich Fan von Kom­mis­sar Rex bin, son­dern weil mich diese Rasse fasziniert. Weil der Charak­ter eines Schäfer­hun­des zu mir passt und ich die Möglichkeit habe, dieser Rasse gerecht zu werden.

Men­schen holen sich einen Mod­e­hund an ihre Seite, weil es schick ist und weil man das halt ein­fach so macht, wenn man up to date sein möchte. Die Nach­frage bed­ingt das Ange­bot. Es wird immer schw­erer einen ser­iösen Züchter zu finden. Viele Men­schen wit­tern das schnelle Geld und ver­mehren, was ver­mehrt wer­den kann. Und warum nicht kleine eine Miniver­sion von der Rasse? Oder ver­paaren wir ein­fach zwei beliebte Rassen? Mops und franzö­sis­che Bull­dogge? Kein Problem.

Ich halte nichts davon, Hunde zu ver­mehren. Ich finde es wichtig, dass die Rassen durch ver­ant­wor­tungs­be­wusste Zucht gesund erhal­ten bleiben. Doch man muss ver­ant­wor­tungsvolle Zucht klar von Ver­mehrung trennen.

Und dann gibt es ja noch die “für mich kommt nur ein Rasse­hund in Betra­cht” Frak­tion. Das sind die Schlimm­sten. Wer so denkt, der liebt nicht den Hund an sich, son­dern benutzt diesen als Sta­tussym­bol. Furchtbar.

Queen ist bei mir, weil ich eine Lei­den­schaft für Schäfer­hunde habe und Püppi wurde nach ihren Charak­terzü­gen aus­ge­sucht. Ich habe mich bei Püppi ganz bewusst für einen Mis­chling entschieden.

Mit Püppi und Queen machst du sehr viel Sport und pro­bierst gerne Neues aus. Queen darf durch ihre ED zum Beispiel keinen Turnier­hun­de­sport oder Agility machen. Wie find­est du es, wenn ein Hund im Turnier­sport nicht „funk­tion­iert“ und das „Sport­gerät“ aus­ge­tauscht wird?

Ich weiß nicht, wie das bei anderen Rassen aussieht. Ich weiß nur, wie das bei Schäfer­hun­den ist. Ist der Hund nicht als Sport­gerät zu gebrauchen, wird er meist eingeschläfert. Egal, wie es dem Hund geht oder wie gut er mit was auch immer er hat zurecht kommt. Der Hund ist lediglich ein Fresser in der Zwinger­an­lage und nichts wert.

Ich finde das furcht­bar. Aber das Schlimme beginnt nicht erst da, wo der nicht funk­tion­ierende Hund aus­ge­tauscht wird. Son­dern das Übel beginnt schon an der Stelle, an der der Men­sch den Hund als Investi­tion oder als Sport­gerät betra­chtet. Wer sich über die Leis­tun­gen seines Hun­des definiert, hat defin­i­tiv ein großes Problem.

Ich finde es gut, wenn Hunde art­gerecht beschäftigt wer­den und ich finde es auch ok, wenn man das ganze auf Tunieren ausleben möchte. Aber nur, wenn der Hund daran Spaß hat und nicht, wenn der Men­sch seine Bedürfnisse an die erste Stelle stellt.

Es ist ja auch nicht so, dass Queen gar nichts machen würde. Sie macht eben andere Dinge wie Mantrail­ing, Fährte­nar­beit und ganz all­ge­mein Nasen– und Kop­far­beit. Unab­hängig von ihrer ED würde ich niemals mit einem Schäfer­hund Agility machen. Dafür ist er ein­fach anatomisch nicht aus­gelegt und geeignet. Und IPO wäre auch nichts für mich. Also so oder so. Egal, ob ED oder nicht. Bei uns würde der All­tag für Queen ohne ED genauso ausse­hen. Auch von ihrem Wesen her passen eher ruhigere Sportarten zu ihr. Sie ist sehr wild, steigert sich schnell in alles hinein. Sie macht selbst aus einer ruhi­gen Fährte einen Marathon.

Queen und Püppi wer­den gebarft. Sie haben aber auch schon Trock­en­fut­ter oder Nassfutter
bekom­men. Shiva wurde lange Zeit gebarft, aber derzeit bekommt die Nass­fut­ter. Was hältst
du von dem „Glauben­skrieg“ der ver­schiede­nen Fütterer?

Püppi wird nicht gebarft, weil sie es schlicht nicht frisst. Sie mag es ein­fach nicht und frisst nur, wenn es gar nicht anders geht. Dann hungert sie wieder zwei Tage und frisst dann ein wenig um dann wieder einige Tage zu hungern. Das hat uns im All­tag der­art eingeschränkt, dass ich bei Püppi aufgegeben habe. Sie frisst Dosen­fut­ter von Hirten­gold oder Hardys Traum.

Ich per­sön­lich lege viel Wert auf hochw­er­tiges, gesun­des und natür­liches Fut­ter. Ich kann ganz ehrlich nicht ver­ste­hen, wie man dem Hund einen Sack Trock­en­fut­ter aus dem Dis­counter geben kann. Finde ich unver­ant­wortlich diesen Mist in den Napf zu legen. Ich kann es ver­ste­hen, wenn man einen Hund nicht barft, keine Frage. Doch egal, was im Napf lan­det. Man sollte schon auf die Inhaltsstoffe achten.

Was den “Glauben­skrieg” bet­rifft so denke ich “man kann es auch übertreiben”. Ich per­sön­lich halte mich da völ­lig raus. Ich bin auch kein Mit­glied in irgendwelchen Barf — Face­book­grup­pen oder ver­folge Foren mit diesen The­men. Ich habe zwei Wochen investiert und alles gele­sen, was mir in die Fin­ger kam. Daraufhin habe ich einen Barf­plan erstellt und weiß nun, dass ich es richtig mache. Ich will mich von all den ver­schiede­nen Rich­tun­gen nicht anstecken lassen.

Du gehörst zu den Blog­gern, die öfter ihre Mei­n­ung sagen. Bereust du das manchmal?

Nein. Ich habe nie bereut, meine Mei­n­ung zu sagen. Das ist mein Blog und wer den Blog oder mich nicht mag, der findet sicher einen anderen Blog, dem er fol­gen kann. Ich will mich nicht ver­stellen und ich bin auch abseits von Tas­tatur und Lap­top ein ehrlicher Mensch.

Natür­lich hat das auch immer seine Schat­ten­seiten. Wer ehrlich über ein vielle­icht sogar kri­tis­ches Thema wie Cesar Mil­lan, Kas­tra­tion, Tier­schutz usw. spricht, der eckt nun mal an. Und natür­lich sitzen auch Leute vor dem Lap­top, die das anders sehen als ich. Dann gibt es diejeni­gen, die das sach­lich äußern kön­nen und mit denen ein net­ter Aus­tausch ver­schiedener Sichtweisen stat­tfinden kann. Und das gibt es diejeni­gen, die gle­ich per­sön­lich wer­den und denken, sie kön­nen sich hin­ter ihrer Tas­tatur ver­stecken und mal so richtig Dampf ablassen. Solche Leute sind natür­lich anstren­gend und auf Hater hat man nie Lust.

Das ist der Preis, den man für Ehrlichkeit zahlen muss. Aber das ist auch im wirk­lichen Leben so. Wer ehrlich ist, eckt halt bei den­jeni­gen an, die mit Ehrlichkeit nichts anfan­gen kön­nen. Das ist ok so. Den Preis zahle ich gerne.

Welcher Artikel deiner ganzen Blog­ger­lauf­bahn ist dir am wichtig­sten und warum?

Ich habe zweimal ganz per­sön­lich über die Beziehung zu Queen und Püppi geschrieben. Erst in “Queen — mein See­len­hund” und dann noch ein­mal in “Wenn der erste Hund ein See­len­hund ist”. Diese bei­den Artikel sind mir beson­ders wichtig. Manch­mal fange ich ein­fach an zu schreiben und weiß gar nicht, wo die Reise mit dem Artikel hingeht. Genauso sind diese Artikel ent­standen. Man fängt an und ist plöt­zlich in einer Welt, in der die Worte ein­fach so über die Fin­ger kom­men und man nicht erst nach­denkt, was man da eigentlich schreibt. Genauso ging es mir bei bei­den Artikeln. Ich habe vor meinem Lap­top gesessen und Rotz und Wasser geheult, als ich die Zeilen geschrieben habe.

Ich denke, dass solche Blog­posts etwas ganz beson­deres sind.

Kön­ntest du dir vorstellen ganz ohne Inter­net zu leben? Was würdest du dann wohl die ganze Zeit tun?

Eigentlich nicht. Wenn ich kein Inter­net hätte, dann kön­nte ich diesen Blog nicht führen und würde meinen Shop an den Nagel hän­gen müssen. Das kann ich mir nicht vorstellen. Ich lebe ja quasi davon 🙂

Aber es gibt auch Tage, an denen ich mein Handy laut­los stelle. Und in let­zter Zeit passiert das immer häu­figer. Mein Handy liegt auch mal auf dem Sofa und nicht immer direkt neben mir. Ich kann nicht jed­erzeit auf Nachrichten antworten. Das würde mich in den Wahnsinn treiben. Es gibt Tage, an denen ist das alles zu viel. Ich ver­suche im All­tag auch mal zwis­chen­durch fünfe ger­ade sein zu lassen und beant­worte die Nachrichten alle zusam­men in der Mit­tagszeit und dann wieder erst am späten Nach­mit­tag. Klar müssen Kun­den auch mal zwei bis drei Stun­den auf eine Antwort warten, aber anders ist das nicht regelbar.

Liebe Sab­rina, zum Thema Klam­ot­ten: Als Hun­de­men­sch macht man sich ja häu­figer auch mal dreckig.. Hast du extra Klei­dung dafür, die vor allem prak­tisch und bequem ist? Und unter­schei­det die sich stilmäßig von deiner „nor­malen“ Klei­dung? Oder bist du eher der Mei­n­ung, dass man ja alles waschen kann und gehst auch mit eher schicken Sachen in den Wald spazieren?

Die schicken Sachen sind nach und nach in der einen Hälfte des Klei­der­schranks ver­schwun­den und mit­tler­weile bes­timmt einges­taubt. Die nor­male All­t­agsklei­dung macht bei mir den Löwenan­teil aus. Ich kleide mich generell eher sportlich oder wie Guido Maria Kretschmer sagen würde “Casual”. Was dreckig wird, wird eben gewaschen. Ich trage im All­tag viel Jeans, da geht sowieso alles raus. Ein bequemes Shirt drüber und los gehts. Ich bin da eher unkom­pliziert und prak­tisch ver­an­lagt. Worin ich mich nicht wohl fühle, das trage ich nicht. Ich laufe ungern auf hohen Schuhen, sodass man mich quasi nur in Sneak­ers sieht.

Bevor Queen zu mir gekom­men ist, lief ich grund­sät­zlich schon etwas schicker rum, trug auch gele­gentlich Schmuck. Ich bin den ganzen Tag über mit den Hun­den zusam­men und wir sind viel draußen. Ich würde irre, wenn ich mich für jede Runde umziehen müsste. Daher trage ich haupt­säch­lich Sachen, die bequem sind und die man leicht waschen kann. Mein Schmuck beschränkt sich auf eine kleine Kette. Alles andere stört mich im All­tag meist.

Und ich liebe ja die Fotos von dem ganzen Spielzeug deiner Mädels! Wie viel haben die eigentlich? Machen die auch mal was kaputt, so dass du Dinge ersetzt oder bunkert ihr für schlechte Zeiten *zwinker* ?

Oh ja das ist ger­ade ein riesen Thema bei uns. Die bei­den haben ja neue Kör­bchen bekom­men und damit unser Wohnz­im­mer auch wieder nach Wohnz­im­mer und nicht nach einem Spiel­paradies für Hunde aussieht, habe ich mich entschlossen, die lieb­sten Spiel­sachen in einem kleinen Korb im Wohnz­im­mer zu lassen und den Rest auszusortieren.

Ins­ge­samt kom­men wir locker auf 300 Spiel­sache. Ich habe vor mehr als einem Jahr mal gezählt und kam auf 287. Die 300-Marke haben wir locker gek­nackt. Ich muss dazu sagen, dass wir auch sehr viel geschenkt bekom­men und ich mit­tler­weile gar kein Spielzeug mehr kaufe.

Kaputt gegan­gen ist hier noch nie etwas. Vielle­icht mal ein kleines Loch in einem Plüschspielzeug, aber das habe ich wieder genäht und fer­tig. In den näch­sten Tagen werde ich die riesen Kisten aus­sortieren und schauen, was ich noch ver­schenken, verkaufen oder spenden kann.

Du hast ja mit Queen und Püppi zwei Hunde, die auf mich total unter­schiedlich wirken. Gibt es für dich wiederum einen Unter­schied in der Aufmerk­samkeit und der Liebe für deine Hunde? Oder ist für dich alles gle­ich und gerecht verteilt?

Ich glaube, dass die Aufmerk­samkeit hier sehr gut verteilt ist. Generell drän­gelt sich Püppi gern in den Mit­telpunkt und ist auch sehr anhänglich, aber ich beschäftige mich in der Regel mit bei­den zusam­men. Außer Püppi geht zum Agility. Zum Dog­Dance geht Queen mit und in Püp­pis Pausen beschäftige ich mich mit ihr. Queen ist ein Hund, der gern auch mal seine Ruhe hat und gern allein in ihrem Korb schläft. Püppi hinge­gen ist da schon etwas kuschelbedürftiger und schläft auch gern bei uns im Bett.

Aber generell gehen wir zusam­men raus, machen zusam­men Nasen– und Kop­far­beit und spie­len auch zusam­men. Gekuschelt wir auch gemein­sam. Püppi ver­folgt mich zwar oft in der Woh­nung, was Queen gar nicht macht, aber das ignoriere ich in der Regel, weil ich ihr das gern abgewöh­nen möchte.

Obwohl beide wirk­lich sehr ver­schieden sind, bekom­men sie die gle­iche Aufmerk­samkeit und wie ich finde auch die gle­iche Liebe. Queen ist eher ver­hal­ten, was das Verteilen von Liebe bet­rifft. Püppi zeigt einem in jeder Sekunde, wie sehr sie einen liebt. Aber ich glaube, dass alles was von mir aus­geht, ziem­lich gerecht verteilt ist. Und das völ­lig unbe­wusst, weil ich mich gern mit bei­den beschäftige und weil ich beide gle­ich liebe.

Queen ist mein See­len­hund, mein ein und alles. Püppi ist wie ich als ich noch klein war. Irgend­wie passt die Kom­bi­na­tion von uns dreien sehr gut zueian­nder glaube ich 🙂

Ich bin der fes­ten Überzeu­gung, dass wir alle die Hunde bekom­men, die wir ger­ade zu dem Moment brauchen und die uns im Leben weit­er­brin­gen. Bist du zum einen auch dieser Mei­n­ung? Und wenn ja, welche Dinge hast du durch deine Hunde gel­ernt? Was spiegeln sie für dich und was habt ihr gemeinsam?

Ja auf jeden Fall. Queen hat mir gezeigt, was wirk­lich wichtig ist. Dass das Glück nicht in der Zukunft, son­dern im Hier und Jetzt liegt. Queen hat mir gezeigt, wie wertvoll Kleinigkeiten sind. Früher hat mich der Kauf einer neuen Hand­tasche glück­lich gemacht. Heute sitze ich mit meinen Hun­den am See und kön­nte nicht glück­licher sein. Sie hat mich geerdet und mir gezeigt, worauf es ankommt.

Püppi hat mir gezeigt, dass mein Leben nicht nur aus Sor­gen um Queen besteht. Sie hat mir gezeigt, dass man das Leben genießen sollte, genauso wie es ist. Püppi strahlt einen in jeder Sekunde an. Sie ist immer happy und steckt alles weg. Mit Püppi hat man das Gefühl, dass man jedes Prob­lem meis­tern kann. Und vor allem, dass das Leben nicht nur aus Sor­gen besteht.

Wovor fürcht­est du dich und was sind deine größten Sorgen?

Ich habe Angst, dass meinen Hun­den etwas zus­toßen kön­nte. Dass sie erkranken kön­nten und wir vor einem gesund­heitlichen Prob­lem ste­hen, welches wir nicht meis­tern kön­nen. Aber genauso habe ich Angst, dass meinen Lieb­sten etwas passieren kön­nte. Im ver­gan­genen Jahr ist meine Oma ver­stor­ben. Nicht plöt­zlich, weil sie krank gewe­sen ist, aber den­noch reißt es einem den Boden unter den Füßen weg. Ich habe lange gebraucht, um das zu ver­ste­hen. Habe es lange nicht wahrhaben wollen und lange gedacht, dass sie in ihrem Ses­sel sitzen würde, wenn ich jetzt zu ihr fahren würde. Ich bin immer noch dabei, es zu ver­ar­beiten. Das war das erste Mal, dass ich den Ver­lust eines Men­schen so bewusst erlebt habe. Daher weiß ich nicht, ob man das je ver­ar­beiten wird.

Ich habe Angst vor Ver­lus­ten, Angst vor Verän­derun­gen und ich mache mir Sor­gen, dass in meinem Leben etwas passieren kön­nte, dass ich nicht meis­tern kann.

Bist du zufrieden mit deinem Leben so wie es aktuell ist oder gibt es etwas, was du rück­blick­end anders machen würdest?

Ja, das bin ich. Ich habe zwei tolle Hunde, einen lieben Fre­und, der mir in allem, was ich tue, den Rücken stärkt. Ich habe ganz liebe Eltern, die immer da sind und mich immer unter­stützen. Einen lieben Opa, der immer da ist und tolle Fre­unde. Ich habe einen Job, der mich glück­lich macht und kann sein, wer ich bin. Was will man mehr?

Ob ich rück­blick­end etwas anders machen würde? Ja wahrschein­lich schon. Ich denke nicht, dass ich mich noch ein­mal einem Juras­tudium stellen würde. Es ist cool, die bei­den Exa­men im Sack zu haben, aber noch ein­mal würde ich das nicht machen. Ich musste mich nicht dadurch quälen, ganz im Gegen­teil. Ich habe nur lei­der erst im Referan­dariat gemerkt, dass Jura nicht “das Ding” für mich ist. Keine Frage, es ist cool, Jurist zu sein. Es gibt mit Sicher­heit lang­weiligere Jobs, aber ich würde es halt schlicht nicht noch ein­mal machen.

Worauf bist du so richtig stolz?

Stolz ist ein starkes Wort. Stolz hat für mich immer etwas mit Leis­tung zu tun und darüber möchte ich mich nicht definieren. Ich bin kein leis­tung­sori­en­tierter Men­sch und ich beurteile nie­man­den danach, was er erre­icht hat.

Aber um doch etwas zu der Fra­gen sagen zu kön­nen, for­muliere ich es mal so. Ich bin stolz darauf, dass ich ziel­stre­big bin und mich nicht unterkriegen lasse. Bin stolz darauf, dass ich noch nie aufgegeben habe. Und ich bin stolz auf Queen und Püppi. Dass sie zwei ganz tolle Hunde sind wir eine ganz tolle Bindung zueinan­der haben.

Wo möcht­est du — sowohl mit deinem Blog als auch den Hun­den — in fünf und dann zehn Jahren sein?

Ob es diesen Blog in fünf Jahren noch gibt, weiß ich nicht. Solange ich Freude an dem Blog habe, schreibe ich weiter. Wird es irgend­wann zu einer Last, höre ich auf.

Ich selbst hoffe, dass ich in fünf Jahren immer noch meine bei­den Fell­nasen an meiner Seite habe. Ich hoffe, dass wir mit­tler­weile in einem Haus mit Garten leben und ich dort einen Verkauf­s­raum für Glück­shund eröff­nen kann 🙂 Sowieso träume ich von dem Gedanken, einen eige­nen Laden aufzu­machen. Vielle­icht bin ich dann ja sogar ver­heiratet 😀 Oder erwachsen? 😀

Was würde mich an dir überraschen?

Diese Frage stammt von Nicole und da sie mich wirk­lich sehr gut kennt, weiß ich nicht, ob ich sie noch mit irgen­det­was über­raschen kann 🙂

Ich glaube im Großen und Ganzen, dass ich schon genauso bin, wie man mich hier ken­nen lernt. Ich erzähle frei Schnauze, was ich denke und daher weiß ich nicht, ob tat­säch­lich jemand über­rascht wäre, wenn er mich tre­f­fen würde.

Aber um das mal ganz all­ge­mein zu formulieren:

Ich glaube, viele Men­schen wis­sen nicht, wie oft ich an sie denke. Wie dankbar ist für vieles bin und dass ich wirk­lich zu schätzen weiß, was man für mich getan hat und wie man mich unter­stützt. Ich glaube, dass ich oft sehr “locker” rüberkomme, das aber gar nicht bin. Ich bin glaube ich sen­si­bler, als man von mir denkt und ich denke mehr nach, als manch einer glauben würde.

Bist du abergläubisch? 

Ich lese weder mein Horoskop noch weiß ich, was für ein chi­ne­sis­ches Sternze­ichen ich habe. Ich weiß nicht, ob es schlecht ist, wenn eine schwarze Katze von links oder rechts die Straße über­quert. Ich habe keinen Glücks­bringer, den ich bei mir trage. Nein, ich glaube ich bin nicht aber­gläu­bisch. Eine liebe Fre­undin von mir ist sehr aber­gläu­bisch, kennt sich mit Sternze­ichen sehr gut aus und hat mir ein­mal erzählt, dass es etwas ganz bes­timmtes bedeutet, wann genau man geboren ist. Es gibt auch Seiten im Inter­net, auf denen man Geburts­da­tum und –Zeit eingeben kann und dann findet man einen lan­gen Text, der etwas über den­jeni­gen sagen soll.

Ich fand ihre Begeis­terung für dieses Thema faszinierend und wir haben lange darüber gesprochen. Da mag auch etwas dran sein und man kann auch sicher bes­timmten Sternze­ichen bes­timmte Eigen­schaften zuord­nen. Aber ich habe mich noch nie aus Eigenini­tia­tive damit auseinandergesetzt.

Welche Erfahrung hat dein Leben verändert?

Den größten Ein­fluss auf mein Leben hatte wohl die Zeit in der Tanzschule. Als kleines Pum­melchen habe ich ange­fan­gen. Wurde ganz hin­ten in die let­zten Reihe gestellt. Von dort aus habe ich mich in die erste Reihe getanzt. Mehr als zehn Jahre war ich in der Tanzschule und hatte rück­blick­end eine tolle Zeit.

Aufge­hört habe ich kurz vor dem Abitur als Vizewelt­meis­terin im Street Dance / HipHop. Dieser Titel war für mich und meine Gruppe eine tolle Erfahrung und ich glaube es war richtig, an dieser Stelle aufzuhören.

Die Zeit dort hat mir gezeigt, dass man alles schaf­fen kann, wenn man die richtige Mis­chung aus Wil­len­skraft und Diszi­plin mit­bringt. Man kann es packen, wenn man es will und hart genug dafür arbeitet.

Wenn ich in deinen Kühlschrank schauen würde: Was wäre dort wirk­lich immer drin?

Wirk­lich immer im Kühlschrank befinden sich neben den typ­is­chen Sachen wie Milch, Marme­lade und Käse in jedem Fall Almighurts. Ich bin völ­lig süchtig nach diesen Dingern und die gesamte Kühlschrank­tür ist voll mit den kleinen Töpfen 🙂 Außer­dem liegt immer Leber­wurst im Kühlschrank für Queen und Püppi.

Vie­len Dank meine Lieben für diese tollen Fra­gen. Ich danke euch auch, dass ihr Teil dieser Blo­greihe gewe­sen seid. Jetzt macht “Kör­bchenge­flüster” erst ein­mal eine kleine Pause, doch ich habe schon den ein oder anderen im Kopf, den ich auch gern noch mit meinen Fra­gen löch­ern würde 🙂