Queen erklärt die Welt

Queen erklärt die Welt: So bekommt ihr das Futter, welches ihr wollt

Die liebe Emmely hat mich gefragt, ob ich ihr etwas erk­lären kön­nte. Sie wollte wis­sen, wie ich es geschafft habe, genau das Fut­ter zu bekom­men, welches ich gerne mag.

Mein Frauli war da ein ganz har­ter Fall. Was die alles angeschleppt hat ist wirk­lich unglaublich.

Dabei habe ich genaue Vorstel­lun­gen von meinem Futter:

Das Trockenfutter

Zunächst ein­mal dür­fen es nicht zu große Brocken sein. Und bitte kein Huhn — oh Wuff, ich hasse Huhn im Trock­en­fut­ter. Getrock­nete Hüh­ner­brust ist super, aber im Fut­ter hat Huhn nichts zu suchen. Und ich mag Abwech­slung, d.h. Frauli muss zwei Sorten mis­chen, sonst bin ich draußen. Am lieb­sten Pferd oder Ente.

Das Nassfutter

Hier gibt es so einiges zu beachten. Das Fut­ter darf nicht zu hart und nicht zu weich sein. Keine getrock­nete Beeren und keine Kräuter. Und niemals aber auch wirk­lich niemals Glib­berzeug. Ich hasse dieses Glib­berzeug… Igitt, da stellen sich mir die Nack­en­haare hoch. Der Geruch muss mich eben­falls überzeu­gen, sonst bin ich raus.

Frisches Fleisch

Wo soll ich anfan­gen? Kein Geflügel, kein Obst und kein Gemüse. Nicht allzu stark riechen­den Kräuter und bitte nur Fis­chöl. Aber bloß kein Fisch im Napf. Und nicht zu klein gewolft. Wenn das nur so eine Pampe ist, dann kann Frauli das selbst schlür­fen. Gulaschar­tige Stückchen bitte und ach ja wo wir bei dem Thema sind: am lieb­sten jeden Tag Gulasch vom Rind mit Rinder­hack. Jap, so wäre es in Ordnung.

Igitt. Huhn ist ekelig ...
ich weiß wirk­lich nicht, was Frauli sich immer bei dem Geflügel — Quatsch denkt… Ekelig

Wie ihr merkt, habe ich so einige Ansprüche an mein Fut­ter. Näpfe sind auch nicht so mein Ding. Wenn es nicht anders geht, über­lege ich mir eine Aus­nahme zu machen, aber Trock­en­fut­ter aus dem Napf? Niemals.

Wenn man seine Ansprüche nicht herun­ter­schrauben möchte — und welche Queen macht das schon — braucht man auf jeden Fall einen guten Plan.

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Bei Rinder­hack mach ich schon mal eine Aus­nahme — aber bitte nur im Liegen 🙂

Möglichkeit Nr.1: stumme Verweigerung

Sollte euer Frauli etwas in euren Napf füllen, wovon ihr nun so gar nicht überzeugt seit, dann schleckt ein oder zwei mal drüber, guckt etwas angewidert und legt euch auf euren Platz. Um genauer zu verdeut­lichen, dass euer Geschmack mal so gar nicht getrof­fen wurde, könnt ihr auch etwas Fut­ter ins Maul nehmen und angeekelt wieder ausspucken. Frauli wird denken, ihr habt Hunger, mögt es aber nicht.

Wenn ihr Glück habt, ver­sucht euer Frauli bere­its jetzt euch eine leckere Mahlzeit zu servieren und holt die guten Sachen aus dem Kühlschrank.

Möglichkeit Nr.2: die Mitleidstour

Diese Option hat bei mir den besten Erfolg erzielt. Habt ihr einen Dackel in der Nach­barschaft? Per­fekt. Schaut euch mal genau seinen Blick an, wenn sein Frauli in ihre Tasche greift. Genau das müsst ihr üben. Kommt nun abends euer Napf an seinen Platz, geht ihr hin und schnup­pert. Dann lasst ihr den Kopf in einem Abstand von ca. 2 cm über dem Fut­ter einen Moment ver­har­ren. Aus dem Augen­winkel könnt ihr schon mal euer Frauli beobachten. Sobald euch ein besorgter Blick erre­icht, geht ihr einige Schritte rück­wärts und bleibt ein­fach ste­hen. Nun kommt der ein­schei­dende Moment: ihr schaut euer Frauli mit Waldis Dack­el­blick an und macht nicht den Fehler und guckt zur Seite. Ihr müsst dem besorgten Blick standhalten.

Mitleid bringt euch oft am schnell­sten ans Ziel

Die Pampe kann Frauli alleine fressen
Die Pampe kann Frauli alleine fressen

Möglichkeit Nr.3: der Hungerstreik

Die let­zte Möglichkeit ist der Hunger­streik. Aber den dürft ihr auf keinen Fall plöt­zlich begin­nen. Ihr müsst vor­bere­itet sein. Bunkert alles, was euch Frauli an Leck­ereien außer der Reihe gibt, sodass ihr etwas zu fut­tern habt, sobald sie mal das Haus ver­lässt. Sichert euch in jedem Fall die Möglichkeit an Fut­ter zu gelan­gen, sobald ihr alleine seit. Diese Möglichkeit ist lei­der nichts für schwache Ner­ven, denn früher oder später wird sie euch vor lauter Sorge zu den Leuten in den weißen Kit­teln schlep­pen. Und aus eigener Erfahrung muss ich berichten, dass die euch Blut abzapfen wer­den. Also ist diese Option nur etwas für die harten unter euch.

Wichtige Regeln

Egal, für welche Möglichkeit ihr euch entschei­det, müsst ihr den­noch einige Regeln beachten. Mein Frauli hat zwis­chen­durch ver­sucht, mich mit Fut­terneid zum Fressen zu brin­gen. Sie hat Hun­dekumpels ein­ge­laden und uns gemein­sam gefüt­tert. Ihr dürft jetzt echt nicht den Fehler machen und fressen. Ich weiß, wie schwer das sein wird aber das würde euch wieder an den Anfang zurück­brin­gen. Kein Frauli kann einen hungern­den Hund ignori­eren. Ein oder zwei tiefe Seufzer und ihr habt sie meist auf euer Seite. Sie wird etwas in euren Napf füllen, was euch entweder zum Fressen brin­gen soll oder etwas kom­plett Neues besor­gen. Ihr müsst euch genau über­legen, ob ihr euch mit dem Ange­bot anfre­un­den könnt, daher soll­tet ihr nur dann zugreifen, wenn ich auch dauer­haft mit diesem Fut­ter ein­ver­standen seit.

Ich hoffe, ich kon­nte euch mit meinen Tips weiter helfen. Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie anstren­gend dieses Train­ing sein kann, aber es lohnt sich.

Wenn ihr sonst noch Fra­gen habt, dann immer her damit 🙂

Psst … Mein Frauli ist der Nikolaus!

So nun melde ich mich aber auch mal wieder zu Wuff. Gestern war Niko­laustag und ich muss euch ganz drin­gend von meinen Beobach­tun­gen erzählen. Wie ihr ja unschwer erken­nen könnt, bin ich eine Schäfi — Dame und das bedeutet, meinen Augen ent­geht nichts. So habe ich auch gestern mein Frauli wieder ganz genau beobachtet und nicht aus den Augen gelassen. Was ich dabei für Ent­deck­un­gen gemacht habe, hat mir ja beinahe den Schlaf ger­aubt. Naja gut, nur beinahe 🙂

Aber ich fange mal vorne an…

Bevor ich mor­gens aus der Tür gehe, geht immer das Frauli vor und sieht vor der Woh­nungstür ihre Schuhe an. Ich warte während dessen im Flur. So war das auch gestern mor­gen. Doch anstatt mich aufzu­fordern her­auszukom­men, kam sie wieder zurück und hielt eine kleine Tüte mit Leck­ereien in der Hand — das habe ich sofort erschnüf­felt. “Guck’ mal Queen, der Niko­laus war da!” Also ich hab weder jeman­den gese­hen noch gerochen noch gehört und wie gesagt, ich bin ein Schäfer­hund und mir ent­geht nichts. Mir war sofort klar, dass da etwas nicht stim­men kann. Und dann waren da auch noch meine Lieblingsleck­ereien drin. Mal ehrlich: Woher soll der Niko­laus sowas denn wissen?

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Und es ging noch weiter…

Nach­mit­tags sind wir zu Oma und Opa gefahren. Dort habe ich einen Strumpf bekom­men, gefüllt mit … genau meinen Lieblingsleck­ereien??!! Auf dem Strumpf saß ein süßer kleiner Pin­guin, den ich sofort vollgesab­bert habe. Hihi 🙂 Was nun hieran auf­fäl­lig war? Der Strumpf! Denn dieser war aus dem gle­ichen Stoff wie Frauli ihn für den Shop im Sor­ti­ment hat. Und dort kon­nte man genau den gle­ichen Strumpf kaufen! Der Niko­laus hat wohl kaum beim Frauli einen Strumpf für mich bestellt, oder?

Video: mein Pinguin

Das war aber noch nicht alles…

Plöt­zlich stand Frauli auf und ging zu ihrer Tasche. Dort holte sie ein kleines Geschenk her­aus, welches eben­falls für mich war. Sobald Frauli zu dieser Tasche geht, setzt bei mir der Tun­nel­blick ein, denn das ist unsere Gassi — Tasche und dort kom­men immer super tolle Spielis raus 🙂 Also ver­ratet mir, wie der Niko­laus das Paket in Fraulis Tasche gelegt hat?!

Video: Geschenke aus­packen kann ich schon ganz gut 🙂

Video: mein neues Quietschiiiii

Und nun verrate ich euch noch ein Geheimnis…

Ich war gar nicht immer artig. Ich mache ganz viel Quatsch und ärg­ere mein Frauli total gerne. Und wenn man nicht lieb ist, bekommt man gar nichts vom Niko­laus! Das war doch jeder Welpe…

Ich bin mir sicher! Mein Frauli muss der Nikolaus sein!

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Queen erklärt die Welt — drei Tips gegen ständiges Knipsen

Nach­dem ich euch let­zte Woche den Train­ings­plan für den Umgang mit einem Blog­ger vorgestellt habe, geht es heute weiter mit dem Train­ing. Könnt ihr schon erste Erfolge sehen?

Die liebe Emmely hat mich gefragt, ob ich einen Tip für sie hätte, weil ihr Frauli sie ständig fotografiert. Wie ihr sicher mit­bekom­men habt, ist das Prob­lem bei uns schon schlim­mer gewor­den, seit mein Frauli sich eine neue Kam­era gekauft hat. Furchtbar…

Aber ich hab ein paar Tipps für euch zusam­men gestellt, um dem ständi­gen Knipsen ein Ende zu setzen.

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Queen erklärt die Welt — Der Umgang mit einem Blogger

Ist euch auch aufge­fallen, dass immer nur Frauli schreibt. Und ständig petzt sie, was ich wieder angestellt habt. Aber damit ist jetzt Schluss. Ich habe so lange gejam­mert, bis ich auch an die Tas­ten durfte. Und hier bin ich 🙂 Ich werde euch im Train­ing mit euren Zweibein­ern unter­stüzen. Ihr braucht einen Train­ings­plan oder Hilfe, weil euer Zweibein ein­fach zu stur ist? Kein Prob­lem. Schreibt mir und wir finden eine Lösung.

Den Anfang macht ein Prob­lem, welches ich selbst nur zu gut kenne: Der Umgang mit einem Blogger

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