Unser Leben

Mythen rund um das Thema “Zweithund”

Ob auf der Hun­dewiese oder hier über den Blog — immer wieder begeg­nen mir Fra­gen rund um das Thema “Zwei­thund”. Und dabei wird oft deut­lich, dass sich in der Hun­dewelt schein­bar einige Mythen rund um dieses Thema ver­bre­itet haben. Oft werde ich gefragt, wie aufwendig ein zweiter Hund wirk­lich ist. Ich kann zwar nicht für alle sprechen, doch ich kann berichten und erzählen, wie das bei uns so läuft und das ein oder andere Gerücht aus der Welt räumen.

Ist der erste Hund gut erzogen, erzieht sich der zweite so mit. Der guckt sich das alles beim Älteren ab.”

Nö. Kann ich defin­i­tiv nicht bestäti­gen. Queen ist wirk­lich ein gut erzo­gener Hund. Sie ist lieb, verträglich, hört aufs erste Wort und muss meist nicht mal ange­sprochen wer­den. Sie läuft nicht weit von mir weg, rennt nicht zu anderen Hun­den und kommt von allein zu mir, wenn uns jemand ent­ge­gen kommt.

Dass es mit Püppi genauso wort­los funk­tion­iert,  kann ich nicht behaupten. Püppi hat kein Prob­lem damit auch mal 50 m weit übers Feld zu ren­nen oder mal ein­fach in den ein oder anderen Weg abzu­biegen, falls der aus ihrer Sicht inter­es­san­ter scheint. Püppi ist dur­chaus abruf­bar, doch sie ori­en­tiert sich bei weitem nicht so sehr an mir wie Queen es tut. Sie hört eben­falls auf meine Sig­nale, doch ich muss sie oft ansprechen.

Abgeguckt hat sie sich dafür Queens Flausen im Kopf. Queen macht auch gerne mal Quatsch und all diese Dinge hat Püppi bin­nen kurzer Zeit auch gemacht. So springt Queen zum Beispiel plöt­zlich auf, geht zur Spielzeugk­iste und schleud­ert und schüt­telt alles durch die Gegend, was ihr vor die Pfoten kommt. Auch herum­liegende Kissen oder Decken sind dann nicht sicher. Lässt man Queen alleine, obwohl sie vorher nicht mehr beschäftigt wurde, deko­ri­ert sie um. Alle Kör­bchen lan­den auf einem Haufen, der Tep­pich wird vor die Tür geschoben und alle Kissen, Decken und Handtücher wer­den wild verteilt. Püppi macht es genauso.

Also ja, die schauen sich schon einiges ab, aber meist nicht das, was man sich wünscht 🙂

Ob du nun mit einem oder zwei Hunden raus gehst, wo ist da der Unterschied?”

Ich finde, da ist ein sehr großer Unter­schied. Es gibt tausend inter­es­sante Stellen, die alle beschnup­pert und genau inspiziert wer­den müssen. Doch wenn der eine nach links läuft, rennt der andere nach rechts. Der eine läuft vor, der andere schnup­pert 15 Meter hin­ter einem und trödelt herum. Ich bin wirk­lich kein Fan von der Benutzung eines Smart­phones während der Hun­derunde, doch man nimmt es ja doch mit. Es kann ja immer mal etwas sein. Ein Hund kön­nte sich ver­let­zen oder man kön­nte den Schlüs­sel vergessen haben. Und während man mit einem Hund doch mal ein Auge zuge­drückt hat und schnell eine Nachricht beant­wortet oder gar ein Gespräch angenomen hat, ist nun nicht mehr daran zu denken. Während der eine nach links rennt und der andere noch hin­ter rechte im Gebüsch stöbert, kann man weder auf Nachrichten antworten noch telefonieren.

Und wenn man nicht möchte, dass seine Arme num 10 cm länger wer­den, dann soll­ten beide Hunde abso­lut leinen­führig sein, wenn man mit zwei Hun­den gle­ichzeitig an der Leine geht. Plöt­zliches brem­sen oder plöt­zlich nach links ziehen kann da schon mal das ein oder andere Leinen­chaos verur­sachen und endet im puren Stress. Ich habe das Thema am Anfang nicht allzu ernst genom­men. Haupt­sache sie ziehen nicht, war mein großes Ziel. Doch wenn man mit bei­den Hun­den an der Leine geht, dann ist ein plöt­zliches hier und da schnup­pern wirk­lich anstren­gend. Daher nehme ich das mit­tler­weile schon etwas genauer, nehme beide kurz wenn ich alleine mit ihnen raus gehe und gehe auf direk­tem Wege dor­thin, wo sie frei laufen können.

Man kann sich auch mit zwei Hunden gleichzeitig beschäftigen.”

Kann man. Klar. Dazu müssen aber auch einige Vorauset­zun­gen erfüllt sein und nicht auf alle hat man einen Einfluss.

Natür­lich kann man sich mit zwei Hun­den auf eine Wiese stellen und einen Ball wer­fen. Aber in meinen Augen kann man das höch­stens als Bespaßung, nicht aber als Beschäf­ti­gung beze­ich­nen. Unter art­gerechter Beschäf­ti­gung ver­stehe ich Kopf– und Nase­nar­beit, struk­turi­ertes Apportieren, Such­spiele und ähnliches.

Nehmen wir also mal den Klas­siker für Unter­wegs: wir ver­stecken Leck­erlis und lassen die Hunde suchen. Sollte man einiger­maßen struk­turi­ert vorge­hen wollen, so soll­ten beide Hunde das Sig­nal­wort “bleib” beherrschen und getrennt abruf­bar sein. Und glaubt mir, das ist wirk­lich nicht so ein­fach. Ich habe mehrere Wochen gebraucht bis ich beide Hunde getrennt abrufen kon­nte. Beide müssen also mit Frus­tra­tion umge­hen kön­nen und auch gel­ernt haben zu warten, während der andere “arbeiten” darf.

Zwei Hunde gle­ichzeitig zu beschäfti­gen erfordert Struk­tur und Übung.

Eine weit­ere und vielle­icht sogar wichtigere Voraus­set­zung ist, dass beide Hunde auch für diese Beschäf­ti­gung gemacht sind. Schäfer­hunde haben beim Agility nichts zu suchen. Sie sind vom Kör­per­bau her über­haupt nicht gemacht für diesen Sport und soll­ten diesen auch nicht ausüben. Queen geht gerne trailen und ist für jedes Such­spiel zu haben. Püppi mag Agility, Dog­Dance und ZOS.

Nun kann man natür­lich sagen, dass ich vorher hätte wis­sen kön­nen. Hab ich auch 🙂 Den­noch kann man auch zwei Hunde gle­icher Rasse haben und beide haben völ­lig unter­schiedliche Inter­essen und Veranlagerungen.

Man sollte also bedenken, dass man unter Umstän­den die Hunde auf kom­plett unter­schiedliche Weise beschäfti­gen muss.

Zwei Hunde bedeuten dop­pelt so viel Zeit und eine genaue Struk­tur. Natür­lich bedeuten zwei Hunde auch dop­pelt so viel Spaß, Freude und dop­pelt so viel Liebe im Haus. Ich möchte weder das Bärchen noch den Pupo­nauten mis­sen, doch ich finde, dass die vie­len Mythen rund um das Thema Zweti­hund gefährlich sein kön­nen. “Der zweite läuft so mit” kön­nte dazu führen, dass einem die Real­ität einen Ham­mer vor den Kopf haut. Würde ich nicht von Zuhause aus arbeiten, dann hätte ich keinen zweiten Hund in mein Leben geholt. Der Trend geht zum Zwei­thund, keine Frage und ich kann das super gut verstehen.

Doch es ist nicht so ein­fach wie es vielle­icht in den niedlichen Insta­gram Accounts aussieht.Und ich finde es auch nicht richtig, wenn man immer nur zeigt und erzählt wie toll doch alles ist. Natür­lich ist es traumhaft schön, wenn man zwei Hunde hat, die sich ver­ste­hen und mit denen man so viel Spaß haben kann. Doch es bedeutet viel Zeit und viel Arbeit. Immer nur die heile und per­fekte Welt zu zeigen, ver­mit­telt anderen den Ein­druck, als würde das alles mit links laufen. Ein zweiter Hund kommt dazu und plöt­zlich ist alles anders. Und wer muss es aus­baden? Die Hunde. Der erste, der vielle­icht zurück­stecken muss. Und / oder der zweite, der vielle­icht wieder abgegeben wird.

Zwei ren­nende und spie­lende Hunde auf der Wiese ist nur eine Momen­tauf­nahme. Es steckt viel Arbeit dahin­ter beide Hunde so frei ren­nen lassen zu können.

Zwei knud­del­nde Hunde im gle­ichen Kör­bchen ist niedlich anzuse­hen, doch erfordert auch eine zeit­in­ten­sive Aus­las­tung, dass beide Hunde so entspannt Zuhause sind.

Flauschige kleine Welpen knab­bern liebevoll am Ohr des Großen ist putzig und süß, doch erfordert eine per­fekte Sozial­isierung und Erziehung des ersten Hundes.

Und den­noch. Was ist besser als ein Hund? Genau. Zwei Hunde 🙂

Wer mehr zu diesem Thema lesen möchte, findet weit­ere Erfahrun­gen und Infos in meinem Artikel mit dem Titel “7 Voraus­set­zun­gen für einen zweiten Hund”.

The Mistery Blogger Award

Die liebe Nicole von meinem lieb­sten Hun­de­blog Moe&Me hat uns für den Mis­tery Blog­ger Award nominiert.

Ein paar Mal ist mir der Begriff schon auf Face­book begeg­net, doch ehrlich gesagt hatte ich bisher keinen Artikel aus dieser Reihe gele­sen. Schande über mein Haupt 🙂 Umso span­nen­der fand ich es, den Artikel von Nicole und Moe zu lesen und zu erfahren, worum es bei diesem Award eigentlich geht. Es geht nicht nur darum, span­nende Fra­gen zu beant­worten und von sich selbst zu erzählen, son­dern es geht auch darum Fra­gen zu stellen und weit­ere Blogs zu nominieren.

Und wie andere Awards auch, folgt auch der Mis­tery Blog­ger Award bes­timmten Regeln:

Mystery blogger award

This is an award for amaz­ing blog­gers with inge­nious posts. Their blog not only cap­ti­vates, it inspires and moti­vates. They are one of the best out there, and they deserve every recog­ni­tion they get. This award is also for blog­gers who find fun and inspi­ra­tion in blog­ging and they do it with so much love and passion.

Okoto Enigma is the cre­ator of the award. To moti­vate the Blog­ger please do visit her blog.

The Rules of the Award

  • Put the award logo/image on your blog.
  • List the rules.
  • Thank who­ever nom­i­nated you and pro­vide a link to their blog.
  • Men­tion the cre­ator of the award and pro­vide a link as well.
  • Tell your read­ers 3 things about yourself.
  • You have to nom­i­nate 10 – 20 people.
  • Notify your nom­i­nees by com­ment­ing on their blog.
  • Ask your nom­i­nees any 5 ques­tions of your choice; with one weird or funny ques­tion (specify)
  • Share a link to your best post(s).

Also liebe Nicole, nochmal vie­len Dank für die Nominierung. Ich freue mich sehr, dass du an uns gedacht hast.

Drei Dinge, die man über sich selbst Preis geben soll? Das ist gar nicht so ein­fach 🙂 Ich blogge ja nun schon seit einiger Zeit und ich glaube, dass die meis­ten mich schon ziem­lich gut ken­nen. Einige hat man vielle­icht sogar schon auf dem ein oder anderen Event ken­nen gelernt.

Da ich die Idee von Nicole sehr schön fand, auch über Moe zu schreiben, so werde ich mich dem anschließen und auch drei Dinge über Queen und Püppi berichten.

3 Dinge über Queen

Vie­len Dank Nicole für den Hin­weis mit der Kralle von Moe. So fällt mir der Ein­stieg leicht 🙂 Queen fehlt zwar keine Kralle, doch ihr fehlt der große Backen­zahn auf ihrer rechten Seite. Auf eini­gen Bildern ist das sicher schon dem ein oder anderen aufge­fallen, denn da wo sonst der riesige Backen­zahn sitzt, ist bei ihr ein großes Loch. Als Junghund hat sie sich den Zahn ange­brochen und nach und nach ist immer mehr wegge­brochen bis er let­z­tendlich kom­plett abge­brochen ist. Gott sei Dank ist alles ohne Entzün­dung über die Bühne gegan­gen und die Wurzel ist noch im Kiefer. Queen stört es nicht. Sie knab­bert auch auf dieser Seite und hat keine Prob­leme mit harten Kopfhaut­stan­gen und ähnlichem.

Wahrschein­lich weiß es der ein oder andere schon, aber ich denk mal für die meis­ten ist es neu: Queen sollte eigentlich Quolli heißen, doch Gott sei Dank ließ sich die Züch­terin da noch rein reden 🙂 Zwar musste bin­nen kurzer Zeit eine Alter­na­tive her. Aber Queen war schnell die erste Idee und dabei ist es dann auch geblieben.

Queen mag keinen Besuch. Natür­lich sind ihre Lieblings­men­schen wie unsere Fam­i­lie, der liebe Bruder vom Her­rchen oder Hagrids Frauchen Pia immer willkom­men, doch Men­schen, die sie nicht so gut oder gar nicht kennt, wer­den hier genau unter die Lupe genom­men. Nach weni­gen Sekun­den entschei­det Queen, ob sie die Per­son mag oder nicht. Lustiger­weise wird sie mit richti­gen Hun­de­men­schen total schnell warm und dann wird auch aus­giebig geknud­delt. Han­delt es sich bei dem Besuch nicht um einen Hun­de­men­schen, kom­men­tiert Queen jedes Auf­ste­hen dieser Per­son mit einem lauten Wuff und folgt auch schon mal dem ein oder anderen aufs Klo.

3 Dinge über Püppi

Puh. Ich glaube, Püppi ist echt leicht zu durch­schauen, daher fällt es mir umso schw­erer etwas zu berichten, was noch nie­mand weiß.

 Püp­pis Mut­ter war viel zu früh mit 16 Monaten trächtig gewor­den. Eigentlich keine guten Voraus­set­zun­gen, doch es war Liebe auf dem ersten Blick, also kon­nte ich nicht anders. Es war der erste Wurf und mit­tler­weile fol­gten auch noch zwei weit­ere 🙁 Der Vater lebt dort mit im Haus. Entweder passt also nie­mand auf oder man denkt an das Geld? Ich weiß es nicht und bin auch froh, dass kein Kon­takt mehr besteht.

Püppi ist so klein, dass sogar Katzen uns ver­fol­gen und genau beobachten, ob Püppi vielle­icht doch Beute sein kön­nte. Zwei Wind­hunde aus der Nach­barschaft müssen bei Püp­pis Anblick angeleint wer­den, weil sie von Weitem denken, dass es sich um ein Kan­ninchen han­delt und schon das ein oder andere Mal ziel­stre­big auf uns zuger­annt kamen.

Püppi muss beim Tier­arzt eine Schlinge tra­gen, weil sie ohne Vor­war­nung zubeißt. Bisher hat sie beim Tier­arzt nur schlechte Erfahrun­gen machen müssen. Von einem schmerzen­den Zahn, der oper­a­tiv ent­fernt wer­den musste, bis hin zu einer Ver­let­zung der Horn­haut, war so ziem­lich alles dabei. Da half auch die harm­lose Begleitung bei Queens Tier­arzt­ter­mi­nen nichts. Püppi hasst Tierärzte.

3 Dinge über mich

Ich gehe jede Runde mit den Hun­den raus. Obwohl Her­rchen auch mit den Hun­den gehen würde, schaffe ich es nicht, ihn alleine loszuschicken. Ich erin­nere mich noch gut an unseren Urlaub als Queen ca. neun Monate alt gewe­sen ist. Gedanken­los hab ich mir Schlaf­sachen ange­zo­gen, obwohl sie noch ein­mal raus musste. Her­rchen bot sich an, eben zum Deich zu gehen. Ich stand die gesamte Zeit am Fen­ster und habe alles genau beobachtet. Mich macht der Gedanke wahnsin­nig, dass etwas passieren könnte.

Ich liebe Schäfer­hunde. Das ist ein­fach die beste Hun­derasse über­haupt und ich bin mir sicher: ein­mal Schäfi immer Schäfi. Shih Tzus haben es mir auch ange­tan und ich bin auch ein riesen Fan von Mali­nois. Auch sonst gibt es einige Hun­derassen, die ich super finde. Spon­tan fällt mir der Dober­mann, Rot­tweiler und an manch­mal auch der Aussie ein. Doch genauso wie ich manche Rassen richtig cool finde, so gibt es auch einige Rassen, die ich mir als Hund niemals an meiner Seite vorstellen kön­nte. Obwohl ich es mir hier mit nie­man­dem ver­scherzen will, wollt ihr nun sicher wis­sen, welche Rassen ich meine. Ich will ehrlich sein: ich kön­nte mir zum Beispiel nie einen Dackel, eine Dogge oder einen Sheltie an meiner Seite vorstellen. Ich glaube, ich würde in die Sheltiewelt genauso rein­passen wie eine Ele­fant in den Porzel­lan­laden. So nun ist es raus.

Ach und wo wir schon dabei sind die Hosen runter zu lassen. Ich bin oft ziem­lich rat­los, worüber ich auf dem Blog schreiben kann. Ich habe das Gefühl, der Trend geht zum Rat­ge­berblog. Immer häu­figer liest man “10 Tips wie du…” oder “5 Dinge, die man…”. Am besten noch mit tre­f­fen­dem Titel­bild mit Schriftzug, immer schön Pin­teresto­ri­en­tiert. Ich finde es schade, dass immer mehr Blogs auf den per­sön­lichen Aspekt verzichten und nur noch Rat­ge­ber sind. Egal, ob man Experte ist oder nicht, man kann ja seinen Senf dazu geben 😀 Kann man machen. Muss ich aber nicht. Ich hoffe, dass ich bald wieder mehr Zeit für den Blog finden werde und einige Ideen vom Him­mel fallen 🙂

So aber nun zu den Fragen von Nicole

Wenn du dir und deinem Hund jeweils einen Superagenten-Namen geben würdest – welche Namen hättet ihr dann? Und wie würdet ihr als Team heißen?

Weder Queen, Püppi noch ich haben irgendwelche beson­deren Fähigkeiten, daher wird das nicht so ein­fach. Queen wäre ver­mut­lich der brum­mende Stöckchen­wer­fer. Unzufrieden­heit kom­men­tiert Queen mit einem lauten Brum­men und im Stöckchen­wer­fen ist sie mir um Län­gen voraus. Sie kann ihre Stöckchen selbst wer­fen und hat mit der Zeit ihre Tech­nik immer weiter per­fek­tion­iert. Vielle­icht kön­nte man das in der Super­helden­welt gegen die bösen Schurken einsetzen 🙂

Püppi wäre der stink­ende Blitz. Wenn Püppi pupst, dann geht es ums nackte Über­leben. Und sie ist für ihre Größe so unfass­bar schnell. Egal, ob groß oder klein, ich habe noch nie einen Hund getrof­fen, gegen den sie keine Chance gehabt hätte. Die rennt so schnell, dass ich die Beine optisch gar nicht mehr wahrnehmen kann 😀

Ich wäre dann wohl Sher­lock Spür­nase. Ich liebe es Rät­sel zu lösen und kann erst aufhören, wenn ich die Lösung vor mir habe. Ich bin wahnsin­nig schnell bei Spie­len wie Glück­srad und löse Rät­sel­hefte in Rekordzeit.

Zusam­men wären wir drei wohl “The Awe­some Nerds” 😀

Welches ist die flauschigste Stelle an deinem Vierbeiner?

Bei Queen ist es die Stelle hin­ter ihren Ohren, da sie bis heute noch immer ihren Welpen­flausch hin­ter den Ohren hat. Püppi ist auf dem Kopf am flauschigsten.

Dein Leben wird verfilmt: Welcher Schauspieler übernimmt deine Rolle?

Auch, wenn er nicht weib­lich ist: Jim Par­sons, alias Shel­don Cooper. Wir sind uns doch in vie­len Din­gen sehr ähn­lich. Sarkas­mus ist für mich genauso ver­ständlich wie Chi­ne­sisch. Ich hätte auch gern ein Desin­fek­tion­sspray für Roman­tik, bin ähn­lich fein­füh­lig und ich lege ähn­lich viel Wert auf Rou­tine und genaue Pläne 😀

3 Sprüche, die du wirklich nicht mehr hören kannst, sind…?

Das ist aber ein ungle­iches Team.”

Mehrfach die Woche bleiben Men­schen völ­lig fasziniert ste­hen und ver­ste­hen nicht, wie man einen Schäfi und einen Shih Tzu zusam­men hal­ten kann. Oft folgt dann noch die Frage “Aber die Große frisst die Kleine jetzt nicht, oder?”

Ne offen­sichtlich nicht, denn die Kleine läuft ja noch herum 🙂

Schäfer­hunde gehören in den Schutzdienst.”

So ein Quatsch. Es gibt unendlich viele Möglichkeiten, einen Schäfi zu beschäfti­gen und der Schutz­di­enst gehört in meinen Augen sicher nicht dazu.

Du ver­di­enst Geld mit deinem Blog. Wie soll das denn gehen?”

Ich weiß, dass es viele Men­schen gibt, die sich nicht vorstellen kön­nen, was es bedeutet einen Blog zu führen und ich weiß auch, dass es immer noch Leute gibt, die nicht ver­ste­hen kön­nen, wie man im Inter­net sein Geld ver­di­enen kann, aber ja es ist möglich 🙂 Hin­term Teller­rand kommt noch mehr 😀

Würdest du lieber Gedankenlesen oder Zeitreisen können?

Auf jeden Fall Zeitreisen. Erstens bin ich wirk­lich nicht scharf darauf zu wis­sen, was meine Mit­men­schen denken. Ich möchte ja auch nicht, dass andere meine Gedanken lesen kön­nen. Gedanken sind etwas sehr per­sön­liches, was nie­mand Preis geben muss, wenn er nicht möchte.

Zeitreisen wäre der Ham­mer. Obwohl ich mir sicher bin, dass ich mich in der Zukunft wohler fühlen würde, als zum Beispiel in den Siebzigern, kann man ja mal einen kurzen Aus­flug riskieren 🙂

Und nun kom­men meine Nominierten:

Gern hätte ich die liebe San­dra und Shiva nominiert, doch dies hat schon die Nicole über­nom­men, also San­dra fühl dich gerne dop­pelt nominiert 🙂

Ich nominiere zudem Dini von Hun­dekind Abby, Lizzy von Wild­fang & Indi­an­er­mäd­chen und Melody von Pin­scher Buddy.

Meine vier Fragen an euch:

  • Wenn ein Buch Real­ität wer­den würde, von welchem würdest du dir wün­schen, dass es dein Leben tangiert?
  • Wenn du für einen Tag eine andere Per­son sein dürftest, welche wäre es?
  • Welche Eigen­schaften muss ein Hund mit sich brin­gen, um dein per­fek­ter Begleiter zu sein?
  • Welcher Tag hat dein Leben am meis­ten verändert?

Ich freue mich auf eure Antworten und schicke Nicole noch mal ein dickes “Danke” rüber 🙂

Ach ja, fast vergessen. Ich sollte ja noch meine besten Blog­a­r­tikel ver­linken. Ich möchte mich an dieser Stelle Nicole anschließen und nach meinem per­sön­lichen Geschmack entschei­den und nicht nach dem klas­sis­chen Rank­ing gehen, denn ich will hier keine Diskus­sion über Zeck­en­schutz oder CM lostreten 😀

Also hier wären sie:

Auch Hunde haben Prinzipien

Schäfer­hunde sind von Haus aus Arbeit­shunde. Sie sind für alles zu begeis­tern und machen alles, um ihrem Zweibeiner zu gefallen. Mit einem Schäfer­hund kannst du alles machen. Er wird immer mit Begeis­terug bei der Sache sein.”

So oder so ähn­lich wird der Charak­ter eines Schäfer­hun­des häu­fig beschrieben.

Kann man machen. Stimmt aber nicht immer 😀

Queen ist ein deutscher Schäfer­hund. Sie ist ein Arbeit­shund, das merkt man deut­lich. Doch ist sie auch für alles zu begeis­tern? Nun ja. Sagen wir es mal so: Queen hat ihre Prinzipien 🙂

Queens per­fek­ter Tag sieht wie folgt aus:

Mor­gen eine schöne Runde im dun­klen durch die Sied­lung. Gerne ohne Leine. In jedem Fall über den bei ihr so beliebten Spielplatz, auf dem es immer so her­rlich nach den dort leben­den wilden Hasen riecht. Auf jeden Fall auch an dem Bach vor­bei, in dem das Wasser so gut schmeckt. Und gern auch über die große Wiese, auf der das hohe Grad so her­rlich am Bauch krabbelt, wenn man rennt.

Am späten Vor­mit­tag steht Nase­nar­beit auf dem Pro­gramm. Gern wieder auf dem Spielplatz, aber zur Not auch auf der Wiese vorm Haus. Gern mit kleinen Übun­gen zwis­chen­durch. Das steigert die Span­nung. Auch wohl mal wild fliegende Leck­erlis. Da stürzt man sich gerne drauf.

Am Nach­mit­tag würde eine Runde durch den Wald, am Kanal oder am See auf ihrem Wun­schzettel ste­hen. Gerne auch mit kurzem Aufen­thalt im kühlen Nass oder kleinen Suchspielen.

Abends reicht eine kleine Runde für das kleine Geschäft. Auch hier steht ihr Spielplatz wieder oben im Kurs, denn zu dieser Zeit waren schon die ersten Hasen aktiv und die Spuren sind noch frisch. Großar­tiger Schnüffelspaß.

Anschließend ein Stück Rinder­lunge, ein Stückchen Dör­rfleisch und anschließend gern noch Kopfhaut zum Knab­bern. Ein wenig Bauch kraulen ist um diese Uhrzeit oft erwün­scht und vielle­icht noch eine Runde auf dem Lieblings­ball kauen.

Geschlafen wird die erste Stunde auf dem großen Kissen vor dem Bett. Für das nächtliche Schläfchen geht es ins Wohnz­im­mer in die Kudde.

Da ich Queen natür­lich über alles liebe, sehen die meis­ten Tage bei uns tat­säch­lich genauso aus.

Doch natür­lich kommt es auch manch­mal dazu, dass wir woan­ders spazieren gehen, zu anderen Zeiten oder ich mal eine andere Art der Beschäf­ti­gung aus­pro­bieren möchte. Schließlich soll auch Püppi auf ihre Kosten kommen.

Püppi liebt es zu trick­sen und wie gern würde ich es mit bei­den Hun­den machen. Mit bei­den Hun­den eine Dog­Dance Chore­o­gra­phie — das wäre doch der Ham­mer. Queen sieht das anders. Durch die Beine laufen? Kein Prob­lem. Rück­wärts gehen? Auch in Ord­nung. Eine Drehung? Mit links. Doch das war es dann auch. Queen ist ein­fach nicht bereit dazu, einen weit­eren Trick zu erler­nen. Warum auch? Sie kann ja drei ver­schiedene Sachen, die sie abwech­selnd vor­führt, wenn ich Leck­eres in den Hän­den halte. In Queens Augen reichen diese drei wun­der­vollen Tricks völ­lig aus, um sich sämtliche Leck­erlis zu ver­di­enen. Sobald sie merkt, dass ich ver­suche, ihr etwas Neues beizubrin­gen, gehen die Ohren nach hin­ten und sie ver­sucht sich mit ihren drei erlern­ten Tricks aus der Affaire zu ziehen. Bleibt man hart­näckig, wird Queen es auch. Sie legt sich hin und legt den Kopf auf den Boden.

Keine Nase­nar­beit und kein Ball dabei? Dann ohne Queen.

Jeden Tag die gle­iche Runde zu drehen finde ich lang­weilig. Gerne gehe ich auch mal in die andere Rich­tung end­lang der Pfer­dewiesen. Queen ist aktuell nicht allzu begeis­tert von dieser Strecke und straft meine von ihr unge­wollte Runde direkt mit einem lust­losen hin­ter mir her Getrotte. Wenn sie keine Lust auf eine bes­timmte Strecke hat, dann läuft sie schräg hin­ter einem. Dank ihrer regelmäßi­gen Säufzer weiß man, dass sie noch da ist. Dreht man um und geht doch ihre Lieblingsstrecken ab, dann läuft sie schwanzwedelnd vor. Dass aktuell der Spielplatz am lieb­sten von allen vier Seiten täglich mehrmals ange­laufen wird, ist erst seit eini­gen Wochen so. Mor­gen kann das schon wieder ganz anders ausse­hen. Plöt­zlich von heute auf mor­gen ändern sich ihre Lieblingswege in regelmäßi­gen Abstän­den. Aber keine Sorge: wenn man aus der Ein­fahrt geht, läuft sie deut­lich in die Rich­tung in die sie heute gehen will. Ist ja nicht so, dass sie nicht zeigen würde, was sie möchte 🙂

Genauso wie sich ihre Lieblingsrunde jed­erzeit ändern kann, sieht es auch beim Fut­ter aus. Wochen­lang hat sie gern frisch gegessen.Püppi bekommt Dosen­fut­ter, weil sie frisches nicht fressen mag und da sie schnell zu dünn wird, bekommt Püppi, was sie möchte. Queen hat davon Wind bekom­men und will nun auch Dosen haben. Alles andere wird ste­hen gelassen. Doch da ich dazu neige, sie zum Barf überre­den zu wollen, hat sich bei Queen eine gewisse Grundskepzis aus­ge­bre­itet. Wenn ich abends die Näpfe fülle und die zwei rufe, dann kommt nur Püppi. Queen liegt neugierig auf ihrem Platz und wartet darauf, dass man ihr den Inhalt ihres Napfes zeigt. Man muss schließlich prüfen, ob sich der Gang in die Küche lohnt 🙂

Doch unter all ihren Prinzip­ien, Vor­lieben und Gewohn­heit gibt es etwas, womit man sie jed­erzeit aus der Reserve locken kann. Womit man ihr alles ver­süßen kann und womit sie alles mit­macht: Ihr Chuck­It­Ball. Sie liebt ihn so sehr, dass mit ihm alles geht. Der Tier­arztbe­such ist mit einem Chuck­It­Ball kein Prob­lem. Die nicht allzu beliebte Runde zum Bäcker wird mit einem Chuck­It­Ball in der Schnauze zum großen Spaß. Sobald dieser Ball im Spiel ist, ist sie dabei.

Queens Prinzip­ien sind so liebenswert. Sie hat so eine lustige Art, ihren Willen durchzuset­zen, dass man ihr keinen Wun­sch abschla­gen kann <3 Sie zeigt einem auf eine so süße Art, was sie möchte und was nicht, dass wir uns regelmäßig schräg lachen, wenn man einen Kuss möchte und nur ein tiefer Seufzer kommt. Wenn man kuscheln möchte und sie aus dem Augen­winkel rüber­schielt. Wenn man Nase­nar­beit machen möchte und von ihr erst der prüfende Schnüf­fler kommt, ob die Leck­erlis auch die richti­gen sind. Ich liebe es, wenn sie durch ein lautes Brum­men zum Aus­druck bringt, dass sie mit der Gesamt­si­t­u­a­tion unzufrieden ist 😀

Ich finde all das so großar­tig an ihr und bin dankbar für all ihre lusti­gen Prinzip­ien, die mich täglich so oft zum Lachen bringen 🙂

Wieviel ist eigentlich zu viel?

Seit eini­gen Wochen beschäftigt mich immer wieder eine Frage:

Wieviel ist eigentlich zu viel? 

Wieviel Beschäf­ti­gung braucht ein Hund eigentlich wirk­lich? Wieviel Schlaf braucht er? Und ab wann ist es vielle­icht zuviel?

Um diese Fra­gen für mich beant­worten zu kön­nen, habe ich mit Queen und Püppi eine Art Exper­i­ment gestartet.

Mir war schon immer wichtig, dass meine Hunde art­gerecht beschäftigt wer­den. Dieser Gedanke folgt aus meinem Wun­sch, dass meine Hunde glück­lich sind. Ich möchte, dass es ihnen an nichts fehlt und eine art­gerechte Aus­las­tung steht dabei für mich ziem­lich weit oben auf der Liste.

Doch bevor es um Worte wie “zu viel” gehen kann, erzähle ich euch erst ein­mal wie bei uns die Tage so ausse­hen und warum ich mir über die Frage über­haupt Gedanken mache.

Bei uns sehen die Tage eigentlich ziem­lich ähn­lich auch. Dadurch, dass ich von Zuhause aus arbeite, kann ich mir meine Zeit frei einteilen.

Mor­gens gehen wir meis­tens ein­mal um das große Feld am Ende der Straße. Da die bei­den mor­gens ganz viel schnüf­feln, gehen wir rel­a­tiv langsam und sind meis­tens unge­fähr eine halbe Stunde unter­wegs. Da wir direkt nach dem Auf­ste­hen raus gehen, bin ich noch nicht ganz in der Welt und die bei­den kön­nen auf dieser Runde ein­fach Hund sein. Vor dem Früh­stück ist mir noch nicht so richtig nach Such­spie­len oder ähnlichem.

Kurz vor dem Mit­tag sind wir dann eine etwas größere Runde gegan­gen. Meis­tens so zwis­chen 45 und 60 Minuten. Auf dieser Runde beschäftige ich mich mit den bei­den. Wir machen Such­spiele, also Nasen– und Kop­far­beit, kleine Tricks und ähnliches.

Nach­mit­tags sind wir dann nochmal für eine gute halbe Stunde unter­wegs. Abends ca. 45 Minuten.

So kom­men wir auf ca. 2,5 bis 3 Stun­den täglich.

In den Abend­stun­den trick­sen Püppi und ich und Queen macht Such­spiele in der Wohnung.

Wenn ich Besorgun­gen machen muss, nehme die bei­den oft mit und wir hal­ten unter­wegs irgendwo an, wo es sich ger­ade ergibt und drehen eine Runde.

Zunächst fiel mir auf, dass wir uns in der Woh­nung immer weniger miteinan­der beschäftigt haben, weil die bei­den eigentlich immer schliefen oder zumin­d­est ruhten. Teil­weise wirk­ten die zwei draußen lust­los und trot­ten vor sich hin.

Und so kam zum ersten Mal die Frage auf:

Ist es für die zwei vielle­icht zu viel? Oder ist vielle­icht alles gut, wenn die Hunde Zuhause ruhen?

Ich fing an in Foren nachzule­sen, wie andere ihre Hunde beschäfti­gen. Doch die Mei­n­un­gen und Ansichten gin­gen so weit auseinan­der wie bei der Frage nach dem richti­gen Futter.

Einige schrieben, dass sie mit ihrem Hund mor­gens und abends 15 Minuten gehen wür­den, dafür aber mittgs um die 2 Stunden.

Manche gehen mor­gens eine Stunde und nehmen den Hund abends mit zum joggen.

Andere wider­rum drehen die meis­ten Run­den mit dem Rad oder lassen die Hunde viel in den Garten.

Antworten fand ich nicht. Doch was erhoffte ich mir eigentlich? Jeder Hund ist anders und man muss immer das richtige Maß für sich per­sön­lich finden. Doch ich habe zwei Hunde. Finde ich also eine Art Durchschnittswert?

2 Stun­den am Stück spazieren zu gehen kann ich mir nur vorstellen, wenn man einen richtig schö­nen Aus­flug macht. Doch täglich 2 Stun­den am Stück raus zu gehen und sonst nur kurz für 15 Minuten, wäre nichts für mich. Es kommt ja auch nicht auf die Länge der Runde an, son­dern auf die Qualität.

Mit den Hun­den joggen zu gehen, kann ich mir zwis­chen­durch mal vorstellen, doch ehrlich gesagt nicht als Regelmäßigkeit. Ein Hund hat nicht viel davon, wenn er mit zum Joggen kommt. Das entspricht über­haupt nicht dem natür­lichen Spazierver­hal­ten eines Hun­des. Ich habe vor gar nicht allzu langer Zeit über einen Mann gele­sen, der ein ganzes Rudel Hunde hielt. Er ver­suchte, diese so natür­lich wie möglich zu hal­ten und passte sich ihrem Ver­hal­ten an. Die Hunde gin­gen jeden Tag durch das gle­iche Gebiet, doch immer andere Wege. Und sie gin­gen sehr viel langsamer als er erwartet hatte. Sie tra­bten nur sel­ten, die meiste Zeit liefen sie langsam und schnüf­fel­ten unglaublich viel.

Ich bin auch kein Fre­und davon, jede Runde mit dem Rad zu drehen. Ich will mit meinen Hun­den gemein­sam gehen und nicht neben­her fahren.

Ich war also kein Stück weiter.

Also fing ich an, die bei­den entschei­den zu lassen. Auf den Run­den fol­gte ich den bei­den, wenn sie doch den Abstecher durch den Wald machen woll­ten. Wenn sie bis 12 Uhr ruhten, gin­gen wir erst dann raus. Brachten sie mir Spielzeug, so spiel­ten wir und wur­den sie unruhiger, macht­enh wir Such­spiele und trick­sten. So weit es möglich gewe­sen ist, habe ich mich nach den bei­den gerichtet. Zunächst dachte ich, jetzt wird es wild. Ich ver­mutete, dass Queen grund­sät­zlich den Abstecher durch den Wald und übers Feld machen würde. Bei Püppi ahnte ich, dass sie grund­sät­zlich zu jeder Tages– und Nachtzeit ihr Spielzeug brin­gen würde. Doch dem war  nicht so. Schnell pen­delte sich eine Rou­tine ein.

Let­z­tendlich glaub ich nun, ein gutes Maß gefun­den zu haben.

Wir gehen jetzt mor­gens eine etwas größere Runde, unge­fähr 45 Minuten. Dafür gehen wir nicht mehr am späten Vor­mit­tag, son­dern in der Mit­tagszeit für etwa eine Stunde raus. Auf der Mit­tagsrunde machen wir nach wie vor Kop­far­beit und Suchspiele.

Am Nach­mit­tag spie­len wir in der Woh­nung. Wir haben so viele Intel­li­gen­zspiele, die auf­grund der ganzen Run­den am Tag schon fast einges­taubt waren. Wir ver­stecken Spielzeug und Leck­ereien in der Woh­nung und tricksen.

Abends drehen wir noch mal eine Runde für ca. 45 Minuten.

Für die Mit­tagsrunde fahren wir meis­tens in den Wald oder an den See. Mit­tler­weile ken­nen wir genug Strecken, um an allen Wochen­t­a­gen woan­ders gehen zu kön­nen. Das macht uns allen Spaß. Die Hunde haben immer neue Ein­drücke und sind viel aufmerk­samer und mit mehr Freude dabei.

Natür­lich ist das alles nicht in Stein gemeißelt. Manch­mal muss ich Mit­tags Zuhause sein, weil ich Mate­r­ial bestellt habe und auf DHL warten muss. Dann bauen wir die Run­den eben drum herum, gehen etwas eher und dafür am Nach­mit­tag auf die Wiese.

Wir gehen also in der Regel nun eine Runde weniger raus und beschäfti­gen uns dafür mehr in der Woh­nung. So war es auch bevor Püppi ein­zog. Doch da mal mit einem jun­gen Hund öfter raus muss, ent­stand die vierte Runde. Nun ist Püppi erwach­sen und muss schon lange nicht mehr so oft raus.

Ich glaube, die bei­den sind ganz zufrieden so. Drei schöne Run­den am Tag — zwei nor­male Schnüf­fel­run­den und eine aufre­gende Runde woan­ders mit Nasen– und Kop­far­beit. Nach­mit­tags und oft auch abends spie­len wir in der Woh­nung. Die bei­den sind nach wie vor ruhig in der Woh­nung, doch kom­men zwis­chen­durch auch von alleine an und fordern mich zum Spie­len auf. Das finde ich schön und ich gehe da auch gerne drauf ein.

Dadurch, dass die bei­den fast nie alleine sind und ich sie viel mit­nehmen kann, bes­tim­men sie viel mit. Wenn sie mit­tags zu mir kom­men, dann weiß ich, dass sie ihre Runde drehen wollen. Das gefällt mir wesentlich besser als wenn ich schon fast für die Runde wecken muss.

Ich muss zugeben, dass es mir schwer fällt, das richtige Maß zu finden. Ich möchte nicht zu wenig mit ihnen machen, doch zu viel ist auch nicht gut. Beide zeigen keine Zeichen von Über­forderung oder Stress, daher denke ich, dass für die zwei alles in Ord­nung ist.

Aus der ganzen Zeit des Aus­pro­bierens und Über­legens nehme ich in jedem Fall mit, dass Bewe­gung zwar wichtig ist, doch dass es vor allem auf die Qual­ität der Run­den ankommt. Zehn Minuten Nase­nar­beit sind genauso anstren­gend wie eine Runde laufen zu gehen. Wir für unseren Teil mögen es auch mal in neuen Gebi­eten spazieren zu gehen und die bei­den genießen die vie­len neuen Eindrücke.

Ein Spazier­gang  bedeutet nicht zwangsläu­fig, dass der Hund auch art­gerecht beschäftigt ist. Doch man darf auch nicht unter­schätzen, dass Run­den in neuen Gebi­eten aufre­gend und daher anstren­gen­der sein kön­nen. Nase­nar­beit ersetzt zwar keine Runde, kann aber eine tolle Ergänzung sein. Auf aus­re­ichend Bewe­gung darf natür­lich nicht verzichtet wer­den, denn nur ein aus­re­ichend bewegtes Gelenk ist ein gesun­des Gelenk.

Doch da jeder Hund anders ist, muss jeder für sich her­aus­finden wieviel Beschäf­ti­gung sein Hund benötigt. Queen zum Beispiel hat eine ein­deutige Anzeige dafür, dass sie zu wenig Beschäf­ti­gung bekom­men hat: Wenn sie nicht aus­ge­lastet ist, wenn sie an der Leine an zu pöbeln. Dann weiß ich genau, dass sie mehr Kop­far­beit braucht 🙂

Bei dem richti­gen Maß spielt aber nicht nur der Hund eine Rolle, son­dern auch die eige­nen Leben­sum­stände. Unser All­tag würde wahrschein­lich anders ausse­hen, wenn wir einen Garten hät­ten. Hof­fentlich dauert das nicht mehr allzu lange 🙂

Wie ist es bei euch? Wie oft und wie lange geht ihr raus? Wie beschäftigt ihr eure Hunde?

Ein kleiner Hund und ein riesen Schreck

Gestern hat mir Püppi einen riesen Schrecken eingejagd.

Sie war ohne­hin nicht gut drauf. Am Son­ntag abend hat sie erbrochen und gestern mor­gen war sie müde und schlapp. Nach dem Mit­tag lag sie in ihrem Kör­bchen und schlief.

Plöt­zlich stand sie auf und wollte aus dem Kör­bchen her­aus auf das Sofa sprin­gen, so wie sie es so oft macht. Doch noch im Sprung fing sie plöt­zlich an zu win­seln. Queen sprang auf und stand ganz aufgeregt vor Püppi. Püppi legte sich hin und win­selte weiter. Ich nahm sie auf den Arm und set­zte mich mit ihr auf den Tep­pich. Sie schüt­telte ständig den Kopf und win­selte immer noch. Es sah aus, als würde sie den Kopf schief hal­ten. Ich wollte nach ihr sehen, doch bei jeder Berührung im Hals­bere­ich schrie sie auf und schnappte um sich.

Ich zögerte keine Sekunde und rief direkt in der Tierklinik an.

Wie lange brauchen Sie, wenn Sie jetzt losfahren?”

Ich rech­nete mit ca. zwanzig Minuten. Mit­tler­weile kenne ich die Strecke im Schlaf.

Dann kom­men Sie jetzt.”

Ich schnappte mir meine Tasche und Püppi und fuhr los. Für die Strecke brauchte ich nur 8 Minuten, denn ich fuhr so schnell es der Verkehr zulief über die Auto­bahn direkt zur Klinik.

Mir gin­gen tausend Gedanken durch den Kopf. Püppi hat in let­zter Zeit Prob­leme mit dem Magen, frisst nicht allzu gut, übergibt sich zwis­chen­durch. Ich dachte nur, jetzt kommt alles raus. Sie hat eine ern­sthafte Erkrankung.

Als ob die Sit­u­a­tion nicht schon anges­pannt genug gewe­sen ist, schaffte Püppi es, den Reißver­schluss durch ein kleines Loch hoch zu schieben. Sie ver­suchte aus der Box her­aus zu klet­tern und klemmte schließlich zwis­chen Tür und Box. Natür­lich genau in dem Moment, in dem ich am Rast­platz vor­bei gefahren bin.

Auf dem Klinikgelände angekom­men, wurde mir der Ernst der Lage erst so richtig bewusst. Zwei Ärzte warteten schon auf uns und fin­gen uns ab.

Wir müssen mal eben die Vital­w­erte checken.”

Direkt wur­den wir ins Behand­lungsz­im­mer begleitet.

Ich schilderte, was passiert ist. Da Püppi beim Tier­arzt zuschnappt, brauchte sie eine Schlinge.

Die bei­den Ärzte check­ten sie durch.

Schnell kon­nte ein Schla­gan­fall aus­geschlossen wer­den. Ihre Augen waren ok, die Schleimhäute auch. Die Zähne und Ohren einwandfrei.

Wir gin­gen nach draußen. Püppi sollte Trep­pen laufen und ähn­liches. Wieder rein. Weit­ere Unsuchun­gen und Testts folgten.

Ich war völ­lig am Ende und die Ärzte ratlos.

An der Wirbel­säule gab es auch keine Auffälligkeiten.

Um es abzukürzen:

Nach­dem Püppi “auf links gedreht” wurde, mit­tler­weile auch ein drit­ter Arzt dabei war, fan­den die drei nichts.

Im Hals­bere­ich lag eine leichte Verspan­nung vor, sodass die Ärztin die Ver­mu­tung auf­stellte, Püppi habe sich am Hals beim Hochsprin­gen gez­errt, ver­dreht oder vielle­icht so eine Art Krampf gehabt und sich deshalb auch nicht anfassen lassen. Mit­tler­weile ließ sie jede Berührung zu und zeigte kein Schmerzempfinden mehr.

Sie fragte mich, ob sie Püppi ein Schmerzmit­tel spritzen sollte, doch das wollte ich nicht. Es war ja gar nicht klar, was nun los gewe­sen ist und egal welche Schmerzen sie noch zeigen sollte, ich wollte sehen, was es ist. Mit Schmerzmit­teln hätte man nichts sehen kön­nen und ich hätte vielle­icht gedacht, alles sei gut, obwohl sie doch noch Auf­fäl­ligkeiten gezeigt hätte.

Ich nahm sie also wieder mit und die Ärztin bat mich, sie an dem Tag nicht alleine zu lassen und genau zu beobachten, wie sie sich ver­hal­ten würde. Bei jeder Auf­fäl­ligkeiten, sollte ich direkt wieder kommen.

Wir fuhren nach Hause und nach der Aufrege­ung schlief sie erst einmal.

Anschließend habe ich alles wie immer gemacht. Wir waren kurz draußen und sind dann zum Dog­Dance gefahren. Ich wollte schließlich sehen, ob es ihr wirk­lich gut gehen würde. Nur, wenn ich alles wie sonst machen würde, würde ich sehen, wo es Auf­fäl­ligkeiten gibt.

Beim Dog­Dance war alles wie immer. Sie machte alle Übun­gen mit Begeis­terung mit und keine Bewe­gung schien ein Prob­lem zu sein.

Was nun los gewe­sen ist? Ich habe keine Ahnung. Es ist als ob nie etwas gewe­sen sei, doch irgend­wie bleibt ein blöder Beigeschmack, weil ich gern sicher gewusst hätte, was ihr in dem Moment solche Schmerzen bere­itet hat.

Ich bin natür­lich froh, dass in der Tierklinik bei all den Unter­suchun­gen und Tests nichts her­aus gekom­men ist, doch die Unsicher­heit schle­icht noch ein wenig hin­ter mir her.

Haupt­sache es geht ihr wieder gut und haupt­sache, so etwas passiert nicht noch einmal…

Tauleinen von Kuckuckshund

Vor einiger Zeit habe ich über Insta­gram die liebe Coba von Kuck­uck­shund ken­nen gel­ernt. Ihren tollen bun­ten Tau­seilen kon­nte ich nicht wider­ste­hen und so zogen ziem­lich schnell diese beiten hüb­schen Sets bei uns ein.

Beson­ders lustig fan­den wir beide, dass wir nur ca. 10 Minuten auseinan­der wohnen und so habe ich bere­its bei der ersten Bestel­lung die Leinen abholen dür­fen. Coba fer­tigt die Leinen in ihrem hüb­schen Win­ter­garten an. All die fer­ti­gen Leinen und vie­len Taue waren so hüb­sch und so fuhr ich mit vie­len Ideen für weit­ere Kom­bi­na­tion­s­möglichkeiten nach Hause.

Vor Kurzen habe ich zwei Retriev­er­leinen bei ihr bestellt. Ich per­sön­lich finde diese Art von Leine sehr prak­tisch und da ich sie am lieb­sten nutze, wollte ich gern indi­vidu­ell für uns hergestellte Tauleinen bei Kuck­uck­shund für Queen und Püppi anfer­ti­gen lassen.

Schon lange schlum­merte in mir der Wun­sch nach mar­iti­men Tauleinen. Ich mag blau und finde die Takelung mit weiß und rot so schön. Die zweite Leine wollte ich gern ander­sherum: rot mit weiß, blauer Takelung. Für Coba alles kein Prob­lem. Auch auf die Länge kon­nte ich noch Ein­fluss nehmen, denn ich wollte sie gern etwas länger als die herkömm­lichen Retrieverleinen.

Schon nach weni­gen Tagen kon­nte ich mich auf den Weg machen und die zwei Leinen abholen. Wie schon beim ersten Mal haben wir uns wieder fest­ge­quatscht und saßen mit unserem Kaf­fee mit­ten in all den hüb­schen Leinen und Hal­sun­gen <3

Und ja, ich bin schon wieder mit neuen Wün­schen und Ideen nach Hause gefahren 🙂

Heute möchte ich euch gerne die Leinen vorstellen, denn Kuck­uck­shund ist wirk­lich ein tolles kleines Unternehmen.

Wie schon oben beschrieben, habe ich mich für zwei Retriev­er­leinen im Marinestil mit Über­länge in 8mm entsch­ieden. 8mm, weil ich finde, dass die dün­nen Taue besser in der Hand liegen und Queen ohne­hin nicht zieht, sodass sie auch ruhig das dün­nere Tau tra­gen kann.

Die Leinen sind super hüb­sch gewor­den. Sie hätte nicht schöner wer­den kön­nen. Die Taue sind super leicht und dank der kleinen Knoten und der entsprechend kleinen Ringe auch für Püppi per­fekt. Ihr glaubt gar nicht, wie schwer es ist, passenden Leinen und Hals­bän­der für einen winzi­gen Hund zu finden.

Coba hat so viele ver­schiedene Taue zur Wahl und bei der Takelung gibt es auch unzäh­lige Möglichkeiten. Egal, ob Schnur oder Leder. Die Tak­lung ver­setzt jeder Leinen eine tolle indi­vidu­elle Note. Und mit Led­er­schnüren in san­ften Erdtö­nen findet auch jeder kernige Mann eine passende Leine für seinen Vierbeiner 🙂

Die Leinen liegen super in der Hand und sind hochw­er­tig verarbeitet.

Doch nun komme ich zu einem weit­eren riesen Vorteil von Kuckuckshund:

Ich will ehrlich sein, denn als Blog­ger darf ich das 😀 Wahrschein­lich wird das hier dem ein oder anderen nicht schmecken, doch Kuck­uck­shund ist endlich mal ein Unternehmen, welches hochw­er­tiges Mate­r­ial super pro­fes­sionell ver­ar­beitet und zudem auch wirk­lich faire Preise macht. Ich selbst habe auch einen Hun­deshop mit handge­fer­tigten Artikeln und auch ich führe oft einen inneren Kampf, wenn es um die Preise geht. Doch ich weiß, was Taue kosten und ich kann nicht ver­ste­hen, sorry für meine Ehrlichkeit, wie man für ein Set aus Hals­band und Leine 139,00 EUR ver­lan­gen kann, wenn die Mate­ri­akosten bei unge­fähr 13,00 EUR liegen. Sorry, aber da hört mein Ver­ständ­nis auf. Ger­ade ich weiß, was Han­dar­beit wert ist und wieviel Aufwand dahin­ter steckt. Doch es gibt einen Unter­schied zwis­chen einem angemesse­nen Preis für das Handw­erk und Wucher.

Und genau das macht Kuck­uck­shund so unglaublich sym­pa­thisch: Die Qual­ität stimmt, die Ver­ar­beitung ist super. Coba hat viele tolle eigene Ideen und ist bei der Umset­zung stets über­aus behil­flich. Auch die 10. Frage (ja, ich bin anstren­gend), änderte nichts an ihrer Geduld und Freude, mit den Kun­den die Leinen zusam­men­stellen zu können.

Ich bin von vorne bis hin­ten super zufrieden, hab schon wieder viele Ideen für neue Leinen und bin total happy, mit Kuck­uck­shund jeman­den gefun­den zu haben, bei dem ich mich super aufge­hoben fühle.

Wer also immer schon Lust auf eine tolle Tauleine hatte, der sollte unbe­d­ingt mal bei Kuck­uck­shund vorbeischauen.

Kuck­uck­shund findet ihr hier bei Face­book und hier bei Instagram.

Bei diesem Artikel han­delt es sich nicht um eine Kooperation.

Ein Tattoo aus Liebe zum Haustier?

Im Som­mer wer­den die Pullover durch T-Shirts ersetzt und die Hosen wer­den kürzer. So kom­men die ein oder anderen Bild­chen auf der Haut zum Vorschein und auch ich habe erst let­zte Woche wieder Tinte unter die Haut bekommen.

Ich muss zugeben: Früher fand ich es furcht­bar. Wie kann man sich nur ein Tat­too stechen lassen? Das ist doch für immer. Und was ist, wenn es mir irgend­wann nicht mehr gefällt? Oder wenn es nicht gut gemacht ist? Und wird man dann nicht schnell in eine Schublade gesteckt?

Wahrschein­lich hätte ich mich niemals getraut mich tätowieren zu lassen, wenn es den einen Kerl nicht geben würde. “Der eine Kerl” ist mein lieber Cousin Basti. Er hat ein eigenes Tat­toos­t­u­dio und natür­lich folgt man seinen Werken auf Face­book, wie man das als liebe Cou­sine so macht.

Ange­fan­gen hat alles mit einem “na das sieht doch gar nicht schlecht aus”, ging über ein “so etwas würde auch zu mir passen” und endete in einem “ich will auch”.

Und ver­gle­ich­bar hierzu ver­lief auch meine Tattoogeschichte.

Aber man soll es auf keinen Fall sehen.”

Aus diesem Wun­sch wurde ein Tat­too von der Leiste bis zur oberen Rippe. Leute, diese Stelle kann ich als erstes Tat­too echt nicht empfehlen 😀 Rip­pen sind echt schmerzhaft 😀

Ange­fan­gen bei den Rip­pen, tastete ich mich über die Ober­schenkel bis hin zum linken Arm vor. Wer ein­mal ange­fan­gen hat, kann nicht mehr aufhören 😀

Ich bin kein Men­sch, der gut über seine Gefühle sprechen kann. Und als ob das nich schon reichen würde, bin ich auch nicht allzu gut darin, Gefühle zu zeigen. Doch das heißt nicht, dass ich keine habe 🙂 Ich weiß nur nicht, wie ich mich aus­drücken soll.

Mit einem Tat­too habe ich einen Weg gefun­den mich aus­drücken zu kön­nen. Meine Tat­toos haben alle eine ganz bes­timmte Bedeu­tung für mich und sind auch zu ganz bes­timmten Zeit­punk­ten gemacht worden.

Nach dem ersten Tat­too kam schnell der Wun­sch auf, eins in Liebe zu Queen stechen zu lassen.

Ich wollte etwas bei mir haben, was mich für immer an meinen See­len­hund erin­nern würde. Egal, was kommt und egal, was passiert. Das bleibt. Und sowieso ist dieser Gedanke etwas, was mich an Tat­toos reizt. Heutzu­tage ist nichts für immer. Nichts bleibt einem sicher. Alles kann sich so schnell ändern und ein Ereig­nis kann von jetzt auf gle­ich alles auf den Kopf stellen. Doch Tätowierun­gen bleiben. Für immer.

Lange habe ich über­legt, ob es vielle­icht sogar Queens Kopf wer­den soll. Doch ein Schäfer­hund in schwarz weiß? Das gefiel mir nicht und ein buntes Tat­too war irgend­wie nicht mein Wunsch.

Schnell ent­stand die Idee, dass es ihre Pfote sein sollte. Nicht irgen­deine Pfote, son­dern ihre. Darüber eine Krone, stel­lvertre­tend für ihren Namen. Das Zitat dazu gehört zu einem Spruch, der mir schon immer gefiel und schnell stand die Idee für das Tattoo.

Die Pfote sollte so real­is­tisch wer­den wie es nur ging. Wenn das einer kann, dann Basti. Das war direkt klar 🙂 Und ohne­hin würde ich auch nie woan­ders hingehen.

Und so ent­stand dieses Tat­too aus Liebe zu Queen:

Ich liebe es. Ich bin so glück­lich damit.

Püp­pis Pfote kommt irgend­wann auch dazu. Wahrschein­lich mit einer Schleife darüber. Ich glaube, das würde passen 🙂

Habt ihr auch ein Tat­too aus Liebe zu eurem Tier oder denkt ihr darüber nach?

Dann kann ich euch den lieben Basti von Maku­lay Tat­toos in meiner Heimat Dül­men wirk­lich empfehlen. Er macht einen großar­ti­gen Job. Er nimmt sich viel Zeit, um mit euch gemein­sam eure Ideen umset­zen zu kön­nen und bisher hat er meine Erwartun­gen jedes mal übertrof­fen, obwohl ich schon vorab wusste, dass es toll wer­den würde.  Und hier sind noch einige weit­ere Werke von ihm 🙂

Ich will mein Bauchgefühl zurück

Wir alle wollen für unsere Vier­beiner nur das Beste.

Ich glaube in dem Punkt sind wir uns alle einig.

Doch ich komme nicht umher mich zu fragen:

Was ist eigentlich das Beste?

Und noch viel wichtiger:

Wer sagt mir was das Beste ist?

Steht das vielle­icht irgendwo geschrieben? Gibt es da vielle­icht ein Buch mit der Auf­schrift “Das Beste für deinen Hund. Sortiert von A bis Z”? Oder gibt es einen weisen Mann ganz oben auf einem Berg, der immer unter dem gle­ichen Baum sitzt und den man all das fra­gen kann?

Ich komme nicht umher zuzugeben, dass ich mir so etwas wün­sche. Ein Buch, welches ich wohlbe­hütet neben mein Bett legen kann. Welches ich auf­schla­gen kann, wann immer mir danach ist. Und wo ich Antworten auf all meine Fra­gen finde. Wo ich Ratschläge bekomme und genaue Anleitun­gen, was ich in einem Prob­lem­fall machen kann.

Früher nan­nte sich dieses Buch Bauchge­fühl. Doch ich habe meins ver­loren. Dort, wo früher noch ein wohliges Gefühl gewe­sen ist. Eine innere Stimme, die mir beruhi­gend gesagt hat “Es wird alles gut”. Wie die Stimme von Mama, die immer einen Rat weiß.

Doch nun ist da nichts. Ein tiefes Loch, welches statt Antworten nur das Echo meiner Fra­gen erklin­gen lässt.

Es gibt kein leuch­t­en­des Schild mehr an der Gabelung, welches mir den Weg zeigt.

Wo soll es auch herkommen?

Ein Bauchge­fühl besteht aus Erfahrun­gen, Wis­sen und Vertrauen.

Ich bin weder Tierärztin, noch Ernährungswis­senschaft­lerin oder Heilpraktikerin.

Daher geht man für gewöhn­lich zu diesen Experten und holt sich Rat und Antworten auf seine Fragen.

Doch zu wem soll man eigentlich noch gehen?

Ich habe das Ver­trauen verloren.

Wem soll ich auch vertrauen?

Tierärzten, die nur so mit Chemiebomben um sich wer­fen? Tierärzten, die sinn­los kas­tri­eren oder unnötig operieren? Ich habe schon unzäh­lige Tierärzte erlebt und früher oder später finde ich immer die Nadel im Heuhaufen. Ich finde den einen kleinen Haken, der mein gesamtes Karten­haus zusam­men­fallen lässt. Selbst, wenn ich vor fünf Minuten noch das Gefühl gehabt habe, ver­trauen zu kön­nen, kann dieses Gefühl von jetzt auf gle­ich weg sein.

Es ist nicht so, dass ich keine Chan­cen geben würde. Es ist nicht so, dass ich nicht ver­trauen will. Es ist nur so, dass ich es lieber gle­ich weiß. Bevor ich Ver­trauen auf­baue und dann doch den Schlag bekomme, weiß ich lieber gle­ich, ob ich mich auf den Tier­arzt ver­lassen kann. Es ist wie bei einem Pflaster. Lieber schnell und ruckar­tig abreißen, statt langsam.

Einzelne Sätze wie “Bravecto kön­nen Sie ohne Prob­leme geben” oder “Ja wir kas­tri­eren auch schon mit 9 Monaten” lassen von jetzt auf gle­ich die Bombe platzen. Früher habe ich noch gewartet. Gewartet auf den einen Moment, in dem alles vor­bei ist. Und als wäre ich nicht schon mis­strauisch genug (sorry Leute, Beruf­skrankheit), komme ich mir beim Tier­arzt manch­mal vor wie zu Zeiten bei der Staat­san­waltschaft. Die Akte liegt auf dem Tisch. Man kennt jedes Wort in und auswendig und wartet auf den einen Moment, in dem man die Frage der Fra­gen stellt und schon vorher weiß, dass sie alles aufdecken wird.

Und zack “Was hal­ten Sie eigentlich von der Rohfütterung?”

Da ist sie. Eine der Fra­gen, die alles ändern kann. Die Frage, die darüber entschei­det, ob man wiederkommt oder nicht. Und inner­lich hört man schon das Geräusch, welches man aus der TVShow von früher kennt, wenn der ZONK hin­ter dem Tor wartet und nicht das neue Auto.

Wo wir schon beim Thema sind. Was füt­tert man eigentlich, wenn man für seinen Vier­beiner “nur das Beste” will? Trock­en­fut­ter? Kann das über­haupt art­gerecht und gesund sein? Dosen­fut­ter? Sind Dosen eigentlich besser als Trock­en­fut­ter oder geht das gar nicht? Und bar­fen? Ist das die Lösung aller Lösun­gen? Oder macht man dabei eigentlich alles falsch? Und wie merkt man bei dieser Form der Füt­terung eigentlich, wenn man etwas falsch macht? Merkt man es erst, wenn es schon zu spät ist?

Ich muss zugeben, dass sich schon eine skep­tis­che Grun­de­in­stel­lung in mir aus­bre­itet, wenn ich in eine Praxis komme und das erste, was ich sehe, die Regale voller Royal Canin oder noch besser Hills sind. Was für ein Müll, sorry Fut­ter dort wohl emp­fohlen wird?

Und nun?

Google fra­gen? Nein Danke.

(Warum das keine gute Idee ist, könnt ihr hier nachlesen).

Also auf wen hören wir, wenn wir nicht das Gefühl haben, ver­trauen zu können?

Noch habe ich alles im Griff. Mit Queens ED habe ich genug Erfahrun­gen und genug Wis­sen ange­sam­melt, um dieser den Kampf anzusagen. Doch was ist, wenn etwas Neues kommt? Was ist, wenn einer der bei­den Hunde ern­sthaft erkranken sollte? Wo soll ich hinge­hen? Auf wen soll ich hören? Auf die Tierklinik, die mit den neusten Behand­lungs­geräten nur so um sich schlägt? Zu den Heil­prak­tik­ern, die für alles Glob­u­lis haben? Oder vielle­icht zu jeman­dem, der sich mit chi­ne­sis­cher Heilkunde auskennt?

Und wenn ich mich für einen Weg entscheide und dieser nicht gut aus­geht, kann man sich das dann jemals verzei­hen oder frage ich mich täglich wie es gelaufen wäre, wenn ich den anderen Weg gegan­gen wäre?

Doch wie soll man sich für einen Weg entschei­den, wenn das leuch­t­ende Schild an der Gabelung ver­schwun­den ist?

Ich weiß es nicht und ich hoffe, dass ich entweder jeman­den finde, dem man ver­trauen kann oder dass ich niemals eine solche Entschei­dung tre­f­fen muss…

Über Jackentaschenbeutel und andere ständige Begleiter…

Heute bin ich ein­fach mal ganz beson­ders frech. Mon­tags darf man das sein, oder was meint ihr?

Denn heute gibt es ein­fach mal Wer­bung in eigener Sache 😀 Kann man machen, oder?

Mal im Ernst.

In let­zter Zeit ist so viel bei Glück­shund passiert und es sind so viele neue Pro­dukte dazu gekom­men, dass ich euch heute ein­fach mal ein bißchen was über Glück­shund erzählen und euch die Pro­dukte vorstellen möchte.

Ich kann mich wirk­lich glück­lich schätzen. Ich kann genau das machen, was ich möchte und das auch noch von Zuhause aus. Das ist für mich der absolute Luxus und mit keinem Geld auf der Welt zu bezahlen. Ich bin allen Kun­den und Man­dan­ten so dankbar, dass sie mir dies ermöglichen.

Als ich am Anfang stand, habe ich oft gefragt, wie ich mich bloß gegen andere Shops durch­set­zen soll. Ich bin über­haupt kein Men­sch, der andere als Konkur­renz ansieht und ich meide grund­sät­zlich den Blick nach links oder rechts. Das macht unglück­lich und bringt nie­man­den voran. Doch irgend­wie fragt mich sich ja schon, wie man beste­hen kann.

Die vier A

Anders als alle anderen

Ein Merk­satz, der irgend­wie schon immer passte.

Aus dem Leinengeschäft hielt ich mich raus. Es gibt soooo viele Anbi­eter für Leinen, ins­beson­dere für Tauleinen. So viele haben tolle Ideen und machen einen so guten Job. Und es gibt auch einige, die nichts anderes machen als nach links und rechts zu schauen. Wie oft habe ich schon vor dem Lap­top gesessen und mich gefragt wie man so frech sein kann. Ein Unternehmen arbeitet mit Tau und Leder in Kom­bi­na­tion und schwups keine Woche später macht es die ohne­hin schoon für den Blick nach links und rechts bekan­nte Per­son eben­falls. Irre oder?

Ich blieb also bei meinen Kuscheldecken, Fut­ter­beuteln und Co.

Ich achte stets darauf, dass die Stoffe und Mate­ri­alien von guter Qual­ität sind und zahle lieber ein paar Euro mehr dafür. Mir ist es wichtig, dass man sich die Pro­dukte auch nach eige­nen Wün­schen zusam­men­stellen kann. Ich mag es mit Kun­den gemein­sam neue Ideen zu entwick­eln. Gerne nähe ich die Pro­dukte nach den Wün­schen von Kun­den und bin immer wieder erstaunt, wie cool die Sachen anschließend ausse­hen. Auch, wenn es sicher ein­facher wäre, nur fer­tige Pro­dukte anzu­bi­eten, so möchte ich die Option nicht mehr mis­sen. Unzäh­lige Male sind schon richtige Klas­siker aus Kun­den­wün­schen gewor­den. Vie­len von euch bin ich daher so dankbar.

Nun möchte ich euch gern die Pro­dukte hin­ter Glück­shund vorstellen.

Kuscheldecken

Ich liebe die Kuscheldecken. Sie sind so schön weich und kusche­lig. Bei uns liegen auch schon über­all welche herum. In den Kör­bchen, im Auto, auf dem Sofa 😀 Die Kuscheldecken beste­hen aus weichem Plüschstoff. Die Rück­seite wird far­blich zur Vorder­seite abges­timmt. Waschbar sind sie bei 30 Grad. Eine Pflegean­leitung wird mit­geschickt. Zu den Decken gibt es im Shop auch die passenden Plüschknochen und Dot­tys, für alle die genauso irre sind wie ich, denn bei mir muss immer alles zueinan­der passen 😀

Und wo wir schon beim Thema Decken sind, möchte ich euch gern noch das neuste Pro­dukt vorstellen

Outdoordecken

Out­do­ordecken sind die per­fek­ten Begleiter für lange Aus­flüge, Train­ingsstun­den in der Hun­de­schule oder für Wan­derun­gen im Urlaub. Die Decken lassen sich ganz ein­fach mith­ilfe des Klettver­schlusses zusam­men­rollen und mit einem prak­tis­chen Hal­te­griff tra­gen oder am Ruck­sack befestigen.
Die Decken beste­hen aus einer weichen, kusche­li­gen Seite für den Hund oder uns Zweibeiner 😉 sowieso einer abwaschbaren, wasserun­durch­läs­si­gen Rück­seite. Die Out­do­ordecken sind zudem gefüllt mit einer kusche­li­gen Matte, die kom­plett ein­genäht wurde, sodass auch beim Waschen nichts ver­rutschen kann. Die abwaschbare Rück­seite kann ganz sim­ple mit einem nassen Lap­pen sauber gehal­ten wer­den. Die gesamte Decke lässt sich zudem bei 30 Grad waschen.

Lange habe ich über­legt, wie die Decke am besten ausse­hen kön­nte. Vielle­icht doch eine Schnalle statt Klettver­schluss? Blöd, wenn der Hund zum Knab­bern neigt. Eine Schleife? Nicht fest genug. Also wurde es Klett. Ehrlich gesagt habe ich auch lange eine Alter­na­tive zu der beschichteten Baum­wolle gesucht. Ich arbeite gerne und viel damit, doch ich will ehrlich sein: der Stoff ist soooo teuer. Doch es gab ein­fach keine Alter­na­tive zu der beschichteten Baum­wolle aus dem kleinen Laden hier um die Ecke. Der Stoff wird direkt aus Ital­ien bezo­gen. Der Laden hat immer unge­fähr 20 bis 30 Rollen da. Ob ein Stoff wiederkommt, kann man mir dort nicht ver­sprechen, das ist ein kleiner Nachteil an der Sache. Doch kein anderer Stoff kommt an diesen heran, also nehm ich die kleinen Haken in Kauf 🙂

Der lieben San­dra habe ich das Schnüf­felmem­ory zu ver­danken. Sie hat mich auf die Idee gebracht und wir haben ihr dieses mit­tler­weile so beliebte Spiel zu ver­danken <3

Beim Schnüf­felmem­ory geht es darum, dass der Hund einen Mus­ter­duft aus ver­schiede­nen Gerüchen her­aus­fil­tert und anzeigt. Dies ist eine super Möglichkeit, seinen Hund sowohl im Haus als auch draußen art­gerecht zu beschäfti­gen. Das Schnüf­felmem­ory besteht aus fünf Säckchen, die im Design aufeinan­der abges­timmt sind. Die Säckchen beste­hen von innen aus abwaschbarer Baum­wolle. Die Beu­tel sind unge­fähr 7 x 9 cm groß und wer­den in einem hüb­schen Kar­ton zur ein­fachen Auf­be­wahrung geliefert.

Zudem wird eine Schritt für Schritt Anleitung mit­geliefert. Wie genau das Spiel aufge­baut wird, könnt ihr aber auch hier nachlesen.

Unsere Beutel

Mit­tler­weile gibt es sooo viele ver­schiedene Beu­tel, dass ich schon manch­mal selbst über­legen muss, welche Kom­bi­na­tio­nen möglich sind.

Der Klas­siker ist der nor­male Fut­ter­beu­tel. Unsere Fut­ter­beu­tel beste­hen von außen aus einem robustem Baum­woll­stoff. Im Inneren wurde ein abwaschbarer Baum­woll­stoff ver­wen­det, sodass auch Käse, Wurst und Fleisch trans­potiert wer­den kann. Zur Reini­gung lässt sich der innere Teil nach außen ziehen. Dieser kann dann mit einem feuchten Tuch oder unter fließen­dem Wasser gere­inigt wer­den. Der gesamte Beu­tel lässt sich bei 30 Grad waschen. Auf Wun­sch kann mit kleinen Buch­staben den Namen deines Hun­des an der Kordel befes­tigt werden.

Zudem gibt es den Fut­ter­beu­tel auch mit einem zweiten Fach. So lassen sich zwei ver­schiedene Sorten Leck­erlis, ein Clicker, eine Hun­depfeiffe oder das Smart­phone mit im Beu­tel trans­portieren. Beson­ders prak­tisch ist, dass sich das zweite Fach auch an die Seite drücken lässt, sodass der Beu­tel auch ganz nor­mal genutzt wer­den kann.

Rel­a­tiv neu ist der Bauchgurt zu dem Fut­ter­beu­tel, sodass der Beu­tel umgeschnallt statt angesteckt wer­den kann.

Aus der Idee einer Kundin ist der Jack­en­taschen­beu­tel ent­standen. Ein Fut­ter­beu­tel in klein, sodass der Beu­tel per­fekt in die Jack­en­tasche passt und die täglichen Leck­erlis sauber trans­portiert wer­den kön­nen. Ich muss ehrlich geste­hen, nicht geahnt zu haben, wie beliebt die kleinen wer­den kön­nten. Daher bin ich umso dankbarer für die tolle Idee.

Ganz neu sind auch unsere Som­mer­loops in tollen und niedlichen Hund­edesign. Gern fer­tige ich hierzu auch die passenden Loops für den Hund an. Ich liebe Partnerlook 😀

eDgar

Kennt ihr eDgar von Die Strup­pibande? Zusam­men mit Susanne haben wir eDgar als Kuscheltier entwick­elt <3 Für uns die ganz große Liebe <3

Rucksäcke

Der Ruck­sack besteht aus robustem Baum­woll­stoff, abge­setzt mit Kun­stleder. Im Inneren befindet sich ein­far­biger Baum­woll­stoff. Der Ruck­sack ist ca. 30 x 40 cm groß. Die Ruck­säcke gibt es passend zu Fut­ter­beu­tel und Co, damit alles zueinan­der passt 🙂 Ich liebe die Ruck­säcke und habe selbst auch ganz viele 😀

 

Halstücher

Unsere Hal­stücher wer­den nach Maß genau für deinen Hund ange­fer­tigt. Sie beste­hen aus zwei Seiten, sind also auch von zwei Seiten trag­bar. Die Tücher wer­den mit Snaps ver­schlossen und sind bei 30 Grad waschbar.

Spiiiiiieliiiiis

Natür­lich dür­fen auch Spielies nicht fehlen. Das Plüschspielzeug ist mit Watte gefüllt, die auch für Babyspielzeug geeinget ist. Je nach Wun­sch befindet sich ein Qui­etschi, eine Glocke oder auch Knis­ter­folie in den Spilies. Die Spielies gibt es in ver­schiede­nen Größen und For­men. Zudem gibt es auch Zergel aus robustem Textilgarn.

Glücksbox

Du möcht­est nicht nur deinem Vier­beiner eine Freude machen, son­dern auch selbst über­rascht werden?
Dann ist die Glücks­box genau das Richtige für dich!
Unsere Glücks­box wird wie eine Wun­dertüte mit ver­schiede­nen Pro­duk­ten von uns gefüllt. Ihr könnt euch kom­plett über­raschen lassen oder aber kleine Wün­sche und Vor­lieben in dem Bemerkungs­feld bei eurer Bestel­lung angeben. Ihr liebt zum Beispiel die Farbe pink, mögt Stoffe mit Sternchen oder Punk­ten oder woll­tet schon immer einen Plüschknochen für euren Hund? Dann ab ins Bemerkungs­feld mit diesem Wunsch.
Sollte es Pro­dukte geben, die ihr gar nicht gebrauchen könnt, dann bitte gebt dies eben­falls in dem Feld für Bemerkun­gen mit an. Ver­ratet mir bitte zudem, wie euer Hund heißt,um welche Rasse es sich han­delt und welchen Hal­sum­fang euer Hund hat
Die Glücks­box gibt es in ver­schiede­nen Größen. Liegt der Preis zum Beispiel bei 20,00 EUR befinden sich Pro­dukte im Wert von ca. 25,00 bis 30,00 EUR in der Box.
Die Pro­dukte wer­den in einer hüb­schen Box geliefert.

 

Manch­mal bin ich selbst über­rascht, wieviele Pro­dukte mit­tler­weile zu Glück­shund gehören 🙂

Ich freu mich schon auf die erste Glück­shund­party im Juni. Ich tre­ffe mich mit mehreren Mädels zu einem gemütlichen Abend und ich nehme alle Pro­dukte mit. Glück­shund zum Anfassen quasi 🙂 Klingt jetzt ein wenig nach Tup­per­party, ist es ja irgend­wie auch 😀

Ich hoffe, ich kon­nte euch einen kleinen Ein­blick hin­ter die Kulis­sen von Glück­shund geben <3

Wer Lust auf Glück­shund bekom­men hat, kann bis zum 04.06. mit dem Code “Dietut­nichts” 15 % sparen. Diesen Code kannst du in dem Feld “Bemerkun­gen” bei der Bestel­lung mit angeben. Bitte über Vorkasse und nicht über Pay­pal bestellen, damit ich bei der Erstel­lung der Rech­nung die 15 % abziehen kann. Lei­der hielt mein Shopan­bi­eter Gutschein­codes für über­flüs­sig, sodass wir diesen Umweg gehen müssen.

Was sich bei uns im Sommer ändert…

Kann man eigentlich mit­tler­weile davon sprechen, dass der Somme nun da ist? Immer­hin haben wir schon eine Woche lang nahezu 20 Grad. Und da 20 Grad für mich schon sooooooo warm sind, sage ich ein­fach mal: Der Somme ist da!

Für einen heuschnupfenge­plagten Men­schen wie mich, die zudem bei starker Sonnene­in­strahlung zu juck­enden Pocken neigt und bei richtiger Hitze dicke Füße bekommt, kann ich sagen: Für mich bringt keine Jahreszeit so viele Ein­schränkun­gen mit sich wie der Somme.

Während andere sich mit Pfoten­bal­sam und neuem Man­tel auf den Win­ter ein­stellen, kom­men bei uns die größten Verän­derun­gen mit sich, sobald es draußen warm wird.

Wie sich der Som­mer auf unsere Run­den auswirkt, wie wir in diesem Jahr gegen Zecken ankämpfen und was genau uns nun täglich eine Stunde lang beschäftigt, erzähle ich euch heute in meinem Artikel zum Thema

Was sich bei uns im Sommer ändert

Queen ist kein Som­mer­hund und ver­hält sich wie ein Eis­bär. 20 Grad reichen bere­its aus, sodass sie schon nach weni­gen Minuten hechelt. Püppi hält da schein­bar etwas mehr aus, denn bis bei ihr die Zunge raushängt, muss sie schon eine halbe Stunde bei strahlen­dem Son­nen­schein geflitzt sein.

Unsere Spaziergänge

Schon jetzt fan­gen wir an und ver­lagern die große Mit­tagsrunde auf den Mor­gen. Statt einer kleinen Pi und Pu Runde mor­gens um sieben und anschließen­dem Nick­erchen bis halb 11 gibt es nun schon um kurz vor sieben die große Mor­gen­runde. Die kurze Runde ver­lagern wir in die Mit­tagszeit. Sobald es noch wärmer wird, gehen wir zwis­chen 11 und 16 Uhr gar nicht mehr raus. Queen hat nur wenig Freude, wenn es richtig warm ist und bei Püppi habe ich immer Schiss, dass sie sich übern­immt. Für die Aben­drunde geht es meist in den Wald oder an den See. Mit­ten im Net­te­tal gibt es einen Wald, der auch im Sommr so kühl ist, dass man das Bedürf­nis bekommt eine Strick­jacke drüber zu ziehen. Für die Hunde also per­fekt bei war­men Temperaturen.

Die Zeckenzeit

Bis vor einer Woche habe ich noch geglaubt, in diesem Jahr einiger­maßen Ruhe zu haben von den eke­li­gen Mistviech­ern. Daher habe ich den Zeck­en­schutz ehrlichge­sagt etwas ver­nach­läs­sigt. Habe nur spo­radisch unsere Mit­tel genutzt.

Doch die war­men Tem­per­a­turen haben mir schnell den Mit­telfin­ger gezeigt. Nach unserer Runde um den großen See am Mon­tag abend hab ich von Queen 5 und von Püppi 3 Zecken ent­fer­nen müssen. Andere Hunde haben in der ganzen Sai­son so viele Zecken. Wir schon an einem Abend.

Püppi hat vor eini­gen Wochen eine Bern­stein­kette bekom­men. Zusam­men mit Kokosöl zum Ein­reiben funk­tion­ierte das wirk­lich gut. Lei­der gab es die Kette nicht in Queens Größe, sodass ich erst ein­mal abwarten wollte, wie es bei Püppi hilft. Die Kette für Queen ist nun bere­its bestellt und müsste schon mor­gen ankommen.

Wer eben­falls eine Bern­stein­kette für seinen Hund testen möchte, kann diese hier* bestellen.

Kokosöl hat bei uns lei­der den Nachteil, dass Püppi das Zeug richtig lecker findet. Sie ver­sucht also zunächst sich und anschließend Queen abzulecken, was Queen schnell in die Flucht schlägt. Wir haben aber auch mit dem Abwehrkonzen­trat von CDVet sehr gute Erfahrun­gen gemacht.

Das Abwehrkonzen­trat von CDVet findet ihr hier*.

Außer­dem bekom­men wir in den näch­sten Tagen ein Test­paket mit einem neuen völ­lig natür­lichen Zeck­en­schutzmit­tel. In Anbe­tra­cht der vie­len eke­li­gen Krabbeltiere im hohen Gras freuen wir uns schon sehr drauf.

Die Fellpflege

Queen befindet sich zur Zeit in der Mauser, sie bekommt ihr Som­mer­fell. Täglich bürste ich eine Menge aus ihr her­aus, die zweimal so groß ist wie Püppi. Gefühl müsste Queen schon nackt sein. Da ich Hun­de­haare in der Woh­nung wirk­lich ätzend finde, bürste und ent­wolle ich Queen täglich. Die Fellpflege von ihr und Püppi nimmt ins­ge­samt täglich eine Stunde Zeit in Anspruch. Natür­lich ver­liert sie auch so nochmal das ein oder andere Haar, aber in Anbe­tra­cht der riesen Berge Haare, die ich täglich aus ihr her­aus­hole, sind diese paar Haare nicht der Rede wert.

Der CoatK­ing ist im Übri­gen Gold wert für Hunde mit einem Fell wie Queen. Den kann ich euch wirk­lich nur empfehlen. Schaut dazu ein­mal hier*.

Die kleine Erfrischung für Zwischendurch

Als kleine Erfrischung für Zwis­chen­durch friere ich mit Leber­wurst gefüllt Kongs ein. Der neuste Trend im Schä­fi­haus ist Thun­fis­chquark. Der eignet sich auch super für den Kong — auch gefroren. In dieser Sai­son wollte ich unbe­d­ingt mal Hun­deeis sel­ber machen. Die passenden Back­for­men aus Silikon habe ich bere­its. Damit müsste es eigentlich super ein­fach gehen. Ich werde berichten 🙂

DIY Physiotherapie

Wir waren nun schon län­gere Zeit nicht mehr bei der Phys­io­ther­a­pie. Wie ihr bes­timmt schon mit­bekom­men habt, haben wir eine Blutegelther­a­pie getestet und sind mit den Ergeb­nis­sen mehr als zufrieden. Um die Entwick­lung nach der Blutegelther­a­pie nicht zu bee­in­flussen, habe ich alles andere — so auch die Phys­io­ther­a­pie — ausgeblendet.

Sobald warm ist, lass ich die Wauzis wieder ins Wasser. Queen läuft dort immer auf und ab und hin und her. Wie bei einem Unter­wasser­lauf­band läuft sie mal durchs flache und mal durchs tiefe Wasser. Das tut den Hun­den unglaublich gut. Wessen Hund sich nicht von alleine im Wasser bewegt, der kann eine Reizan­gel mit an den See nehmen und den Hund so gezielt durchs Wasser bewe­gen. Queen schwimmt lei­der nicht gerne, sodass wir uns auf das Laufen im Wasser beschränken. Das tut ihr gut und so kön­nen wir selbst ein bis zwei Mal die Woche das Unter­wasser­lauf­band ersetzen.

Wie sieht es bei euch aus? Was ändert sich bei euch zu dieser Jahreszeit? Wie unter­stützt ihr eure Hunde im Sommer?

*Bei dem Link han­delt es sich um einen soge­nan­nten Ama­zon Affil­i­ate Link. Wenn ihr auf diesen Link klickt und das Pro­dukt auf Ama­zon bestellt, erhalte ich eine kleine Pro­vi­sion. Für euch ist das völ­lig kosten­los. Ich habe dadurch die Möglichkeit Anschaf­fun­gen für diesen Blog zu täti­gen, um zum Beispiel Pro­dukte für euch testen zu können.