Urban Exploration

Urban Exploration: ein verlassenes Haus

Zum ersten Mal haben wir ein ver­lassenes Haus fotografiert.

Es liegt direkt an der Straße, die ich jeden Mor­gen auf dem Weg ins Büro ent­lang fahre. Als ich Anfang des Jahres die ersten Male dort vor­bei­fuhr, war mir das Haus gar nicht als leer­ste­hend aufgefallen.

Lei­der sam­melte sich nach und nach immer mehr Müll an dem Haus an, sodass ich mir vor zwei Wochen sicher war: dort wohnt nie­mand mehr…

In einer Mit­tagspause machten wir uns auf den Weg und fotografierten das ver­lassene Haus.

Es ist wirk­lich schade, dass dort so viel Müll liegt. Vor eini­gen Wochen ent­deckte ich keinen Kilo­me­ter ent­fernt eben­falls ein ver­lassenes Haus. Die Tür stand offen, ließ sich jedoch kein Stück bewe­gen. Der Ein­gang war über und über mit Müll verstopft.

Wir haben doch alle Müll­ton­nen Zuhause und wenn mal etwas nicht hinein darf, dann sollte man so viel Respekt vor der Umwelt haben und die Sachen zu einem Werk­stoffhof bringen.

Wirk­lich schade, wie schnell ver­lassene Ort zugemüllt sind.

Den­noch möchte ich euch die Bilder nicht länger vorenthalten:

Urban Exploration: wir haben mal wieder etwas entdeckt

Wir haben mal wieder etwas entdeckt 🙂

Auch dieses Mal haben wir nicht bewusst gesucht, son­dern haben ein­fach nur die Augen offen gehalten.

Direkt neben einem kleinen Wald­stück lag dieser Bunker direkt an einem Feldweg.

Mein Foto — Ruck­sack ist mit­tler­weile mein ständi­ger Begleiter. Wenn ich in der Mit­tagspause Lust habe mit Queen rausz­u­fahren, dann nehme ich in jedem Fall meine Kam­era mit. Man weiß ja nie 🙂

Als näch­ste Tour ist etwas ganz beson­deres geplant. Ein wenig gruselig, aber bes­timmt inter­es­sant. Es gibt sogar eine kleine Hor­ror — Geschichte zu diesem Ort. Ich ges­pannt, ob wir ihn direkt finden werden 🙂

Urban Exploration: ein Bunker im Wald

Queen liebt es, neue Strecken zu ent­decken und auch mal unbekan­nte Wälder zu durch­queren. Den Wun­sch erfülle ich ihr natür­lich gerne, weil immer die gle­iche Strecke wird auch für mich irgend­wann langweilig.

So kam es, dass wir Anfang let­zter Woche unsere Mit­tagspause in einem unbekan­nten Wald­stück ver­brachten. Eigentlich endete der Wald rel­a­tiv schnell und ging in diesen Weg über.

Nach weni­gen Metern ent­deckte ich links einen Bunker, den ich natür­lich direkt unter die Lupe Linse nehmen musste.

Als ich anf­ing mich mit dem Thema “Urbex” auseinan­derzuset­zen, kon­nte ich es ein­fach nicht glauben, wieso denn nie­mand ver­rät, wo die hüb­schen Fotos ent­standen sind. Immer wieder fand ich den Satz “Man muss manch­mal ein­fach nur mit offe­nen Augen durch die Welt gehen”.

Heute ver­stehe ich es, denn auch ich hatte nun schon einige Zufallsfunde.

Queen ist lei­der nicht auf den Bildern zu sehen, denn um den Bunker herum lagen über­all Scher­ben und Schrauben. Das war schlicht zu gefährlich.

Urban Exploration: ein Zufallsfund

Als wir am Fre­itag vom Büro aus nach Hause fuhren, wollte ich unbe­d­ingt irgendwo anhal­ten, um noch eine Runde mit Queen drehen zu können.

Schon mehrfach ist mir ein Schild mit der Auf­schrift “Wald­see” aufge­fallen. Ent­deckt hat­ten wir ihn noch immer nicht, sodass ich die Straßen ein Stück weiter hereinge­fahren bin und wir von der anderen Seite aus in den Wald gin­gen. Auf unserer Runde ent­deck­ten wir eine ver­lassene Sche­une, die sofort mein Inter­esse geweckt hat 🙂

Lei­der hatte ich meine Kam­era nicht dabei, sodass ich die Fotos mit meinem IPhone machen musste. Den­noch möchte ich euch die Bilder nicht vorenthalten:

Auf unserer Runde haben wir noch etwas entdeckt:

Den Wald­see 🙂

2016-02-26 12.44.27

Urban Exploration — heute habe ich leider keine Fotos für euch

Nicht nur Queen hatte diese Woche einige blöde Erleb­nisse.

Auch ich war einige Male am Rande der Verzweiflung.

Eigentlich wollte ich euch heute — wie an den ver­gan­genen Mon­ta­gen auch — Fotos von ent­deck­ten ver­lasse­nen Orten zeigen. Und obwohl ich drei Optio­nen auf meinem Zettel ste­hen hatte, kann ich euch heute keine Bilder zeigen.

Aber ich fange am besten ganz vorne an:

Im Inter­net erfuhr ich von einem still­gelegten Tun­nel. Seit drei Wochen suche ich dieses Ort. Dien­stag fand ich den Namen der Straße her­aus, an dem der Tun­nel liegen sollte. In meiner Mit­tagspause schnappte ich mir die Kam­era und zog mit Queen los. Den Ein­gang des Tun­nels fand ich auf Anhieb. Nur lei­der lag dieser in einer Schlucht direkt neben noch genutzen Gleisen. Keine Sekunde kam in Betra­cht dort hinunterzugehen.

Aber wenn ein Tun­nel einen Ein­gang hat, muss es auch einen Aus­gang geben. Dank Google Earth glaube ich den Aus­gang gefun­den zu haben. Am Fol­ge­tag ging es weiter und ich fuhr in ein kleines Wald­stück. Nach nicht ein­mal fünf Minuten stand ich vor dem Aus­gang. Doch es han­delte sich nicht um den still­gelegten Tun­nel, son­dern um den noch genutzten. Ich lief also weiter durch das Wald­stück und dachte “Irgendwo muss dieser Tun­nel doch enden”. Wie ihr anhand der fehlen­den Fotos schon ahnt: ich habe das Ende des Tun­nels bis heute nicht gefunden.

Gestern packte mich erneut der Ehrgeiz. Im Inter­net suchte ich nach einer “sicheren Num­mer”. 50 km von uns ent­fernt sollte sich ein still­gelegtes Ziegel­w­erk befinden. Das klang mehr als nur verlockend.

Wir machten uns also im strö­menden Regen auf den Weg. Das Ziegel­w­erk war fix gefun­den. Ein Schild mit der Auf­schrift “Betreten ver­boten” und ein direkt gegeüber­liegen­des Wohn­haus hiel­ten mich zurück. Ich stand also direkt vor dem Gebäude und malte mir schon aus, wie die Fotos hät­ten ausse­hen kön­nen. In der Hoff­nung eine Genehmi­gung bekom­men zu kön­nen, werde ich nun die Stadt kontaktieren.

Wir drehten den­noch eine kleine Runde durch den angren­zen­den Wald.

So ein­fach wollte ich aber doch nicht aufgeben. Schließelich stand der Mon­tag vor der Tür und ich wollte mir unbe­d­ingt auf die Liste schreiben, jeden Mon­tag tolle Urbex — Fotos zeigen zu kön­nen. Ich hatte noch ein “Ass im Ärmel”.

Nach­dem wir endlich wieder Emp­fang hat­ten, suchten wir die unge­fähre Adresse her­aus und weiter ging es. Es stand zwar kein Schild mit der Auf­schrift “Betreten ver­boten” auf dem Gelände. Nein, dieses mal stand dort “Achtung Lebensgefahr”.

In diesem Sinne:

Es tut mir leid, aber ich habe heute lei­der keine Fotos für euch.

Etwas Gutes hat das Ganze: Queen kon­nte viele neue Orte ent­decken und war nach jeder Tour “schäfimüde”.

Ich hoffe, dass ich im Laufe der näch­sten Woche mehr Erfolg haben werde. Falls jemand von euch einen ver­lasse­nen Ort in meiner Gegend kennt, dann immer raus damit 🙂

Damit dieser Beitrag nicht völ­lig “foto­los” bleibt, zeige ich euch zumin­d­est Bilder von unseren Ver­suchen, den Tun­nel zu finden 🙂

Urban Exploration — ein stillgelegter Schacht

Am ver­gan­genen Woch­enende waren wir wieder unter­wegs. Dieses Mal zog es uns in ein Gebiet, wo bis 1898 und in den Notzeiten nach dem Zweiten Weltkrieg Steinkohle abge­baut. Dort befindet sich ein Schacht, den ich unbe­d­ingt finden wollte.

Um das gesamte Gebiet führt ein Wan­der­weg. Wir machen uns also ein­fach vom Park­platz aus dem auf den Weg. Die einzige Infor­ma­tion, die ich hatte war, dass der Schacht in der Nähe einer bes­timmten Straßen liegen sollte. Daher wusste ich bloß, dass wir den Rundweg links herum gehen sollten.

Queen hatte auf jeden Fall eine Menge Spaß, denn der Weg führte durch ein Wald­stück, welches sie noch nicht kan­nte und in dem es einiges zu ent­decken gab. Immer wieder hiel­ten wir Auss­chau nach dem Schacht und wollte schon fast aufgeben. Im Intenet fand ich eine Karte, nach der wir eigentlich bald hät­ten ankom­men müssen. Lei­der war die Kälte nicht das Beste für mein Handy und es ver­ab­schiedete sich bevor ich die Karte ver­größern konnte.

Den­noch wollte ich nicht nach über einer Stunde Suchen nicht ein­fach umkehren.

Ich wäre beinahe an dem Schacht vorbeigelaufen 🙂

Queen musste bei Stephan auf mich warten, denn ein still­gelegter Schacht ist nun wirk­lich nichts für einen Vierbeiner.

Ich war auf jeden Fall sehr beein­druckt und hoffe, dass ich möglichst viel Zauber in den Bildern ein­fan­gen konnte.

Neben dem Schacht gibt es auch noch einiges zu entdecken.

Wir entsch­ieden uns, einen anderen Weg zurück­zuge­hen und mussten ent­decken, dass keine 20 Meter hin­ter dem Schacht ein großer Park­platz war 😀 Nach einem kurzen Schmun­zeln, bereuten wir die Tour den­noch nicht, denn Queen hatte super viel Spaß 🙂

Urban Exploration — eine Tour mit plötzlichem Ende

Bevor ich euch von unserer let­zten Tour berichte, möchte ich noch kurz ein paar Woche loswerden.

Einige Mails erre­ichten mich, nach­dem ich euch vor kurzer Zeit unser neues Hobby vorgestellt habe. Ich dachte, dass es sich bei den fol­gen­den Worten um Selb­stver­ständlichkeiten han­deln würde, sodass ich darauf gar nicht weiter einge­gan­gen bin.

Um Missver­ständ­nisse aus dem Weg zu räu­men und um einer gewis­sen Vor­bild­funk­tion gerecht wer­den zu kön­nen, berichte ich kurz ganz grund­sät­zlich, wie ein solcher Aus­flug bei uns aussieht:

Jeder, der mich kennt weiß, dass ich Queen niemals in Gefahr brin­gen würde. Daher erkun­den wir die ver­lasse­nen Orte immer zu zweit. Einer von uns geht immer vor und schaut, ob das Gelände für Queen sicher ist. Manch­mal ist es notwendig, Queen angeleint zu lassen, weil man an manchen Orten mit Scher­ben oder Nägeln rech­nen muss. Zudem habe ich immer einen Hand­feger im Ruck­sack. So kann ich zum Beispiel die Stelle, an denen wir Fotos machen vorher sauber machen. Ich würde Queen nicht mit­nehmen, wenn ich nicht sicher wäre, dass ihr nichts passieren kann.

Außerdem halte ich mich konsequent an den Kodex, der unter Urbexern gilt:

Zu ist zu und bleibt zu. 

Kein Urbexer ver­schafft sich gewalt­sam Zutritt zu Objekten.

Kein Van­dal­is­mus.

Nichts wird zer­stört oder beschädigt.

Dieb­stahl ist tabu.

Alles bleibt so, wie man es vorge­fun­den hat. Gegen­stände bleiben also an ihrem Platz. Es geht in erster Linie um die Doku­men­ta­tion, das Aben­teuer und den Reiz des ver­lasse­nen Ortes.

Infor­ma­tio­nen sind Gold wert.

Nor­maler­weise ver­rät kein Urbexer die genauen Infor­ma­tio­nen über den Ort. Wo sich der ver­lassene Orrt befindet, muss man selbst her­aus­finden. Aber das macht ja auch den Reiz aus.

So aber nun nehme ich euch mit auf unseren letzten Ausflug:

 

Lei­der mussten wir unseren Aus­flug an dieser Stelle abbrechen. Gern hätte ich mir die Gleise auf dem let­zten Bild noch näher ange­se­hen. Vielle­icht wird sich bald keine Möglichkeit mehr dazu bieten, denn das Gelände ist nun von einem pri­vaten Unternehmen (Gerüchten zufolge soll es sich hier­bei um eine Sekte han­deln) gekauft worden.

Stephans Frage “Wirst du da ger­ade abgeschleppt?” hielt mich jedoch von näheren Erkun­dun­gen ab. Ger­ade noch rechtzeitig erre­ichten wir den Abschlep­pun­ternehmer, der sich Gott sei Dank zunächst dem Fahrzeug neben mir wid­mete. Ich hatte also nochmal Glück gehabt, obwohl ich mir nach wie vor sicher bin, dass das Pakver­bot erst für die Plätze hin­ter uns galt 🙂

 

 

Unser neues Hobby: Urban Exploration

Urban Explo­ration (kurz: Urbex) ist laut Wikipedia “die pri­vate Erforschung von Ein­rich­tun­gen des städtis­chen Raums und soge­nan­nter Lost Places. Oft­mals han­delt es sich dabei um das Erkun­den alter Indus­trieru­inen, aber auch Kanal­i­sa­tio­nen, Katakomben, Däch­ern oder unzugänglicher Räum­lichkeiten ungenutzter Ein­rich­tun­gen. Der Begriff wird jedoch dur­chaus auch für die Erkun­dung zugänglicher Orte wie Parks verwendet.”

Ich bin keine pro­fes­sionelle Fotografin, habe nicht die beste Kamera.

Und den­noch: Fotografieren bere­itet mir Freude.

Wieso ausgerechnet Urbex?

Alte Gebäude und ver­lassene Häuser haben etwas magis­ches — sie faszinieren mich. Außer­dem kann Queen mich begleiten. Das ist per­fekt. Gemein­sam kön­nen wir die Gegend erkun­den und uns auf die Suche nach dem per­fek­ten Motiv machen.

Schon lange bewun­dere ich tolle Bilder von Profis aus der Urbex — Szene im Internet.

Der erste Schritt besteht darin, einen ver­lasse­nen Ort zu finden. Hier kann unser Fre­und Google helfen. Natür­lich hilft es auch im All­tag die Augen und Ohren offen zu hal­ten. Eine Liste mit ver­lasse­nen Orten veröf­fentlicht nie­mand. Das wäre ja auch zu ein­fach und würde irgend­wie den Reiz des Ganzen nehmen. Ich habe gele­sen, dass man sich unter Umstän­den untere­inan­der aus­tauschen kann.

Unsere erste Loca­tion lag eigentlich auf der Hand, denn der Ort liegt mit­ten in unserer Stadt.

Gestern war es soweit.

Wir fuhren zu einem verlassenen Güterbahnhof.

Queen hatte eine Menge Spaß. Den­noch muss man natür­lich super vor­sichtig sein. Ger­ade auf ver­lassenem Gelände liegen Scher­ben und Müll. Queen musste sich also zunächst in meiner Nähe aufhal­ten, damit der Aus­flug nicht durch eine ver­let­zte Pfote frühzeitig been­det wer­den musste.

Die Bilder sind von per­fekt natür­lich weit ent­fernt. Ich bin abso­lut kein Profi, sodass da sicher noch viel Luft nach oben ist. Den­noch habe ich mich dazu entschlossen, euch an unserem neuen Hobby teil­haben zu lassen. Vielle­icht habt ihr ja Lust uns auf diesem Weg bei dem ein oder anderen Aus­flug zu begleiten.

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