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Die Arbeit einer Tierphysiotherapeutin — Interview mit Isabelle Ternes — Kohn

Heute  habe ich ein ganz beson­ders Inter­view für euch. Ich durfte schon einige Male erleben, wie viel Phys­io­ther­a­pie bei Queen bewirken kon­nte und finde die Arbeit als Tier­phys­io­ther­a­peut super faszinierend. Die liebe Isabelle von Tier­phys­io­ther­a­pie Schritt für Schritt hat sich in einem Inter­view meinen Fra­gen rund um ihre Arbeit gestellt und das möchte ich euch nicht länger vorenthalten. 

Bitte stell dich den Lesern doch einmal kurz vor.

Mein Name ist Isabelle Ternes — Kohn, ich bin 26 Jahre alt, habe eine Tochter und wohne in Niederöf­flin­gen in der schö­nen Vulka­neifel. Zu meiner Fam­i­lie gehören ein Hund, ein Kater, zwei Hasen und ein Pferd. Ich engagiere mich gerne im Tier­schutz und unter­stütze sowohl Vere­ine im In– und Ausland.

 

Du arbeitest als Tierphysiotherapeutin. Wie kam es dazu?

Dass ich beru­flich „irgend­was mit Tieren“ machen wollte, war mir schon sehr früh klar. Lei­der sind (noch) nicht alle tierischen Berufe staatlich geregelt, weswe­gen ich zunächst eine Aus­bil­dung zur Bürokauf­frau absolvierte und hier erst mal Erfahrung in der Arbeitswelt sam­melte. Während meiner Elternzeit hatte ich die Gele­gen­heit in ver­schiedene Bere­iche der Tier­heilkunde reinzuschnup­pern, wie z. B. Homöopathie, Bach­blüten und Heilpflanzenkunde. Jedoch hat mich das Thema Phys­io­ther­a­pie am meis­ten begeis­tert und so startete ich im März 2016 meine Aus­bil­dung zum Tier­phys­io­ther­a­peuten an der Akademie für Tier­heilkunde. Diese schloss ich am 01.07.2017 erfol­gre­ich ab. Seit dem 01.08.2017 arbeite ich als Tier­phys­io­ther­a­peutin im Großraum Wittlich-Land. Zurzeit bin ich noch vor­mit­tags im Büro tätig, Ziel ist es aber die Praxis auf Vol­lzeit auszubauen.

Wie muss ich mir deinen Alltag als Physiotherapeutin genau vorstellen?

Da ich mit vie­len ver­schiede­nen Hun­den und Pfer­den arbeite, die alle unter­schiedliche Charak­tere und Krankheits­bilder haben, ist mein All­tag immer sehr aufre­gend und span­nend. Manche Tierbe­sitzer kom­men mit Rönt­gen­bildern nach einem operierten Bruch oder Diag­nosen wie Arthrose zu mir und wir erstellen Ther­a­piepläne mit kurz– und langfristi­gen Zie­len. Hier ist die Zusam­me­nar­beit mit dem Tier­arzt, dem Hal­ter und evtl. weit­eren Ther­a­peuten (THP, Schmied, Trainer…) von sehr großer Bedeu­tung. Anderen Besitzern fallen Unregelmäßigkeiten im Gang­bild ihres Lieblings auf und sie möchten ihn ein­fach mal phys­io­ther­a­peutisch durchchecken lassen. Wiederum andere Tier­hal­ter möchten ihrem alten Tier mit Mas­sagen etwas Gutes tun oder wün­schen eine Train­ings­be­gleitung ihres Sporthundes.

Ich persönlich habe bereits tolle Erfahrungen mit Physiotherapie beim Hund gemacht. Inwieweit kannst du die Tiere mit deiner Arbeit unterstützen?

Ziel der Phys­io­ther­a­pie ist es, Schmerzen zu lin­dern, Schon­hal­tun­gen ent­ge­gen­zuwirken und das phys­i­ol­o­gis­che Bewe­gungsaus­maß zu erhal­ten bzw. wieder herzustellen. Nach Oper­a­tio­nen von z. B. Knochen­brüchen, ist es wichtig das Gewebe elastisch zu hal­ten, nach der Schonzeit das Gang­bild zu schulen und die atro­phierte Musku­latur wieder aufzubauen. Tiere mit chro­nis­chen Erkrankun­gen, wie Arthrose prof­i­tieren sehr von einer regelmäßi­gen Behand­lung, teil­weise benöti­gen diese Tiere kaum oder gar keine Schmerzmedika­mente mehr. Bei Sporthun­den wird der Fokus auf Kraft– und Aus­dauer­train­ing, Muske­lauf­bau und Verbesserung von Koor­di­na­tion gelegt. Beson­ders faszinierend an der Phys­io­ther­a­pie ist, dass Tiere mit schw­eren Band­scheiben­vor­fällen bei kon­stan­ter und kom­pe­ten­ter Krankengym­nas­tik und guter Mitar­beit des Besitzers die Fähigkeit zu Laufen wieder erlan­gen können.

Welche Therapieformen gibt es und welche Geräte benutzt du?

In der Phys­io­ther­a­pie gibt es sehr viele Bere­iche, auf die man sich spezial­isieren kann. Ich kom­biniere gerne ver­schiedene Ver­fahren indi­vidu­ell auf das entsprechende Tier abges­timmt, um einen möglichst großen Erfolg zu erre­ichen. Ganz oben auf meiner Liste steht die Schmerzther­a­pie, denn die Lin­derung von Schmerzen ist bei mir immer das erste Ziel. Des Weit­eren gehören zu meinem Ther­a­pieange­bot u. a. Krankengymnastik/ post­op­er­a­tive Betreu­ung, ther­a­peutis­che Mas­sagen, Cranio-Sacral-Therapie, Trig­ger­punk­t­di­ag­nos­tik, manuelle Lym­phdrainage und die Bewe­gungs­ther­a­pie. Zur Bewe­gungs­ther­a­pie zählen Tech­niken wie Gelenksmo­bil­i­sa­tion, Dehnen, Pro­pri­ozep­tions– und Koor­di­na­tion­strain­ing, isometrische Übun­gen und Muske­lauf­bau. Beglei­t­end unter­stütze ich bei Bedarf die Behand­lung mit Homöopathie, Heilpflanzen, Aro­mather­a­pie oder Farbther­a­pie. Dieses Jahr wer­den noch einige Zusatzqual­i­fika­tio­nen dazu kom­men, als näch­stes zum Beispiel die Akupunktur.

Ich arbeite aktuell mit ver­schiede­nen Geräten. Das Vibra­tions­mas­sagegerät ist beson­ders für tief­sitzende Verspan­nun­gen geeignet. Die Mag­net­feld­matte, wende ich z.B. zur Anre­gung von Durch­blu­tung und Stof­fwech­sel, sowie zur Schmerzther­a­pie an. Dies sind aber nur wenige von sehr vie­len weit­eren Indika­tio­nen der Mag­net­feldther­a­pie. Des Weit­eren habe ich ein Bal­lkissen, einen Ther­a­piekreisel, ein Cavaletti-Set und „Kleinkram“ wie Igel­bälle, Reflexstäbchen, etc. In näherer Zukunft kom­men u. a. noch ein Laser und eine Vibra­tions­matte dazu.

Kann man jedes Tier mit Physiotherapie behandeln oder gibt es Grenzen?

Natür­lich hat auch die Phys­io­ther­a­pie ihre Gren­zen. So ziem­lich jede Behand­lungs­form gehört zu den soge­nan­nten „durch­blu­tungs­fördern­den Maß­nah­men“, daher ist unbe­d­ingt von Phys­io­ther­a­pie abzu­raten, wenn das Tier an Tumor­erkrankun­gen, entzündlichen Infek­tio­nen oder Pilzbe­fall lei­det, Herz-, Nieren­prob­leme oder Epilep­sie hat. Auch bei trächti­gen Hündin­nen ist Vor­sicht geboten. Unter Umstän­den bitte ich meine Patien­ten, sich zunächst ein „OK“ vom Tier­arzt einzuholen.

Vor Kurzem las ich, dass schätzungsweise 75 % aller Hunde unter Rückenschmerzen leiden. Was sagst du dazu?

In der Tat kom­men die meis­ten meiner Patien­tenbe­sitzer auf­grund von Rück­en­schmerzen zu mir. Hier gehen wir dann erst­mal auf Ursachen­forschung. Hunde sind Kom­pen­sa­tion­skün­stler, das heißt, sie ver­suchen Schmerzen in den Glied­maßen auszu­gle­ichen, indem sie andere Kör­per­re­gio­nen (-> Rücken) ver­mehrt an– und somit verspan­nen. Durch die kon­stante Verspan­nung im Rücken, ändert sich wiederum die Sta­tik und die Bewe­gungs­dy­namik, was zu Fehlbe­las­tung anderer Glied­maßen führt. So entsteht ein „Schmerz-Verspannung-Schmerz“-Teufelskreis. Es gibt aber auch Hunde, die rassen­spez­i­fisch Prob­leme mit dem Ban­dap­pa­rat haben und so anfäl­liger für Band­scheiben­vor­fälle sind. Alte Hunde lei­den oft an dem Cauda-Equina-Kompressionssyndrom, was starke Schmerzen im Bere­ich Rücken/Kruppe und neu­rol­o­gis­che Aus­fälle in der Hin­ter­hand mit sich führen kann. Aber auch der externe Fak­tor „Besitzer“ ist nicht zu unter­schätzen. Man­gel­hafte Liege­plätze, unpassende Geschirre/Halsbänder oder per­ma­nen­ter Zug auf den Sel­bi­gen auf­grund von schlechter Leinen­führigkeit begün­sti­gen Rück­en­prob­leme. Oft sind betrof­fene Hunde auch übergewichtig.

Was würdest du dir für dein Berufsfeld in Zukunft wünschen?

Ther­a­peuten für Tierge­sund­heit sind zwar auf dem Vor­marsch, aber noch immer sind die Tätigkeiten eines Tier­phys­ios oder Tier­heil­prak­tik­ers nicht jedem bekannt. Schön wäre es, wenn auch Tierärzte ver­mehrt über die Arbeiten eines Phys­io­ther­a­peuten aufk­lären und ggf. die Patien­ten gezielt „überweisen“.

Was an deinem Job magst du besonders? Was ist gelegentlich problematisch?

Beson­ders mag ich, dass die Tiere schon nach kurzer Zeit merken, dass meine Ther­a­pie ihnen gut tut und sie sich auf ihre Art bei mir bedanken. Meist werde ich schon nach weni­gen Ter­mi­nen freudig begrüßt, der ein oder andere legt sich schon frei­willig bereit auf den Behand­lungsplatz. Ich finde auch die Zusam­me­nar­beit mit den Tier­hal­tern ein­fach toll. Alle führen die von mir erteil­ten „Hausauf­gaben“ außer­halb der Behand­lungszeiten sorgfältig und kon­se­quent durch. Auch die Koop­er­a­tion mit Hun­de­schulen und anderen Ther­a­peuten finde ich beson­ders gut.

Prob­lema­tisch ist manch­mal die Kom­mu­nika­tion mit Tierärzten, im Großen und Ganzen ist das aber nicht sehr dramatisch.

Viele Hunde sind gestresst, wenn sie in fremden Räumen behandelt werden. Ist es deiner Meinung nach sinnvoller, die Tiere in ihrem gewohnten Umfeld zu therapieren?

Ganz klar: Ja! Ich arbeite auss­chließlich mobil, um sowohl dem Tier, als auch dem Besitzer eine stress­freie Behand­lung zu ermöglichen. In ver­trauter Umge­bung kommt das Tier viel besser zur Ruhe und fasst schneller Ver­trauen. Weit­erer wichtiger Aspekt ist der Trans­port von bewe­gung­seingeschränk­ten Tieren. Nicht jeder hat einen Chi­huahua oder Zwerg­pudel, den man sich mal eben „unter den Arm klem­men kann“. Für mich per­sön­lich wäre es ein großes Prob­lem meinen 30 Kilo Hund alleine ins Auto zu tra­gen, ganz zu schweigen von dem Weg vom Park­platz in die Praxis und eventuellen Treppen.

Eventuell ziehe ich in Betra­cht in weiter Zukunft einen Prax­is­raum zuhause einzurichten, die mobile Arbeit ziehe ich jedoch momen­tan vor. Meine Geräte nehme ich alle in meinem Auto bzw. Kof­fer immer mit.

Überall begegnen einem nun die sogenannten Physiobälle. Profitiert jeder Hund von dieser Physiotherapie für Zuhause? Kann man hierbei etwas falsch machen?

Diese Physio-„Bälle“ gibt es in ver­schiede­nen Far­ben und For­men, wie z. B. Donuts, Erd­nüsse und in Knochen­form (Fit­bones). Die Ober­fläche ist glatt, nop­pig oder „stache­lig“ ähn­lich wie bei einem Igel­ball. Die Anwen­dungsmöglichkeiten sind vielfältig in der Phys­io­ther­a­pie, so eignen sie sich zum Koor­di­na­tions– und Pro­pri­ozep­tion­strain­ing, Verbesserung von Sta­bil­ität und Bal­ance, sowie zum Muske­lauf­bau und Steigerung von Konzentration.

Grund­sät­zlich ist gegen eine Anwen­dung zu Hause nichts einzuwen­den, den­noch sollte man wis­sen, welches Ziel man mit dem Train­ing ver­fol­gen will und sich konkrete Übun­gen vom Tier­phys­io­ther­a­peuten oder auch von einer guten Hun­de­schule zeigen lassen. Obwohl ger­ade die größeren Vari­anten nicht ganz gün­stig sind, ver­wen­den manche Tier­hal­ter Donuts oder Erd­nüsse als Spielzeug für den Garten. Allerd­ings empfehle ich, den Hund nicht unbeauf­sichtigt damit spie­len zu lassen, denn springt der Hund eupho­risch auf eine ungesicherte Rolle, kann er sich über­schla­gen und ern­sthaft ver­let­zen. Aber nicht jeder Hund ist von Fit­bones & Co. begeis­tert. Beson­ders ungeübte Tiere sind sehr unsicher zu Beginn und man muss das Train­ing in kleinen Schrit­ten durch­führen. Klas­sis­cher Fehler eines Tierbe­sitzers ist, den Hund sofort und ohne Vor­war­nung auf die Rolle zu stellen. Resul­tat ist, der Hund spannt sofort alles an oder stürzt sogar herunter, bei­des führt unweiger­lich zu Schmerzen und die neg­a­tiver Erfahrung macht das weit­eres Arbeiten mit der Phys­iorolle fast unmöglich, denn der Hund wird kün­ftig die Biege machen, sobald das Train­ings­gerät aus­gepackt wird. Daher gilt: Aufwär­men und langsames Ken­nen­ler­nen mit viel pos­i­tiver Ver­stärkung ist das A und O!

(Anzeige) Fliegen mit Hund — das musst du wissen

Viele Hun­de­men­schen wün­schen sich, ihren Vier­beiner immer und über­all um sich haben zu kön­nen. Für mich mehr als nachvol­lziehbar, dass man seinen Urlaub eben­falls mit Hund ver­brin­gen möchte.

Auch ich habe seit Queen hier ist jeden Urlaub zu einem Hun­deurlaub gemacht. Nord­see, Ost­see und Meck­len­bur­gis­che Seen­platte sind absolute Klas­siker für vier­beinige Erhol­ung. Doch was ist, wenn das Urlaub­sziel auch mal etwas weiter weg sein soll?

Ich per­sön­lich bin noch nie geflo­gen. Es hat sich bisher ein­fach nicht ergeben. Klar habe ich auch ein mul­miges Gefühl im Magen, aber das gehört sicher dazu. Fliegen mit Hund war für mich also bisher nie ein Thema. Das liegt jedoch auch daran, dass ich gar nicht weiß, was dabei auf mich zukom­men würde.

Urlaub ohne Hund? Unvorstellbar 🙂

Ich erin­nere mich noch gut an meine Fre­undin Pia, die im ver­gan­genen Jahr zusam­men mit Hagrid nach Ital­ien geflo­gen ist. Hagrid ist ein kleiner Hund, der in einer Box unter den Sitz darf. So viel war schnell her­aus­ge­fun­den. Doch wie groß darf diese Box eigentlich sein? Ich erin­nere mich noch genau, dass man hierzu kaum Infor­ma­tio­nen fand. Und wenn eine Inter­net­seite dann doch genaue Maße angab, waren diese oft wider­sprüch­lich zu anderen Seiten. Mitler­weile weiß ich, dass es unter­schiedliche Bes­tim­mungen gibt. Es war ein riesen Chaos bis man alle Infor­ma­tio­nen zusam­men hatte. Und ob man über­haupt alles wusste, war auch nicht klar.

Püppi dürfte eben­falls bei mir sitzen, doch Queen müsste in den Frach­traum. Wie genau läuft so etwas über­haupt ab? Welche Voraus­set­zun­gen muss ein Hund erfüllen und was genau passiert dort eigentlich mit den Hunden?

Auf­grund all dieser Fra­gen und der vie­len Beson­der­heiten möchte ich euch heute einen tollen Rat­ge­ber ans Herz legen, der detail­liert aufzeigt, was genau beachtet wer­den muss, wenn man mit dem Hund in ein Flugzeug steigt. Hier findet ihr zahlre­iche Infor­ma­tio­nen und Antworten auf alle Fra­gen rund um das Thema Fliegen mit Hund. Richtig cool ist, dass ihr in dem Rat­ge­ber auch eine Check­liste findet, die euch aufzeigt, wie ihr euren Hund am besten auf den Flug vor­bere­iten könnt.

Wir durften testen: Tales & Tails

Vor eini­gen Tagen hat uns ein tolles Test­paket erre­icht, über welches ich mich ganz beson­ders gefreut habt.

Wir durften näm­lich die neuen Leck­ereien des Unternehmes Tales & Tails testen. Und bevor ich euch zeige, was genau sich in dem Paket befand, möchte ich die Gele­gen­heit nutzen und euch das Unternehmen ein­mal genauer vorstellen.

Wofür steht Tales & Tails?

Tales & Tails ver­wen­det auss­chließlich natür­liche Pro­dukte, die in Island bezo­gen und mit 100 % erneuer­barer Energie pro­duziert wer­den. Die Zutaten wer­den scho­nend an der Luft getrock­net und weder erhitzt noch gebacken.

Dass die Pro­dukte in Island bezo­gen wer­den ist kein Zufall. Das Unternehmen entsch­ied sich ganz bewusst für dieses Land. Island besteht aus viel Natur, sehr sauberem Wasser, reiner Lust sowie gesun­dem Essen. Der Fisch stammt von Fis­ch­ern aus der Region und wird frisch vor Ort ver­ar­beitet. Auf­grund des soge­nan­nten Quoten­sys­tems für Fis­chfang wird in Island viel Wert auf Nach­haltigkeit gelegt. Durch die jedes Jahr neu fest­gelegten Gesamt­fangzahlen kon­nten sich die Fis­chbestände erholen.

Island gilt als Vor­bild für die Stromerzeu­gung mit erneuer­baren Energien. Durch die Nutzung von natür­lichen Energiequellen kann ein beson­deres Her­stel­lungsver­fahren für die luft­getrock­neten Pro­dukte genutzt wer­den. Der frisch ver­ar­beit­ete Fisch wird in Trock­nungskam­mern über mehrere Tage scho­nend getrock­net. Über einen Ven­ti­la­tor wird kon­tinuier­lich frische isländis­che Luft (übri­gens die sauber­ste in ganz Europa) in die Kam­mer geblasen. Auf diese Weise kön­nen die Pro­dukte scho­nen trock­nen und Vit­a­mine sowie Nährstoffe bleiben erhalten.

Warum Fisch?

Das Unternehmen setzt auss­chließlich auf Fisch. Fisch ist eine wichtige Pro­tein­quelle und liefert viele Nährstoffe. Fisch ist der beste natür­liche Liefer­ant für wertvolle Omega — 3 Fettsäuren. Die im Fisch enthal­te­nen Fette sind mehrfach gesät­tigte Fette, die sehr gesund sind, vor Entzün­dun­gen und Herz — Kreis­lauf — Erkrankun­gen schützen. Sie stärken das Immun­sys­tem und fördern die Gehirn­funk­tion. Fisch wirkt bei unseren Hun­den zudem dem Alterung­sprozess ent­ge­gen, ist gut für die Musku­latur und Gelenke und wirkt gle­ichzeitig entzün­dung­shem­mend. Er hilft bei Stof­fwech­selde­fiziten und unter­stützt die Heilung von Hau­tir­i­ta­tio­nen. Fisch stbil­isiert die Nieren­funk­tio­nen und ist reich an Spurenele­menten wie Jod und Selen.

Mit Tales & Tails Gutes tun

Mit dem Kauf von Pro­duk­ten dieses Unternehmes könnt ihr nicht nur eurem Hund etwas Gutes tun, son­dern ihr unter­stützt gle­ichzeit Tiere in Not. Tales & Tails arbeitet Hand in Hand mit dem Förderverein Ani­mal Hope and Well­ness e. V. Von jedem verkauften Pro­dukt geht eine Spende an diesen Verein.

Ani­mal Hope and Well­ness e. V. setzt sich gegen den Hun­de­fleis­chan­del in Asien ein. Mis­shan­dalte und gequälte Tiere wer­den aus dem Hun­de­fleis­chhan­del gerettet, tierärztlich behan­delt und schließlich an liebevolle Men­schen in Deutsch­land ver­mit­telt. In China wer­den schätzungsweise 10 Mil­lio­nen Hunde jährlich geschlachtet. Es gibt Schlachthäuser, die täglich bis zu 1000 Hunde töten. Der Verein klärt über diese Missstände und die grausamen Meth­o­den auf. Je nach Pro­dukt wer­den zwis­chen 3 und 12 Cent gespendet. Wer sich an unseren Besuch auf der House of Dogs in Berlin erin­nert: Maja Prinzessin von Hohen­zollern hat für jedes verkaufte Pro­dukte einen Cent gespendet (nur als Ver­gle­ich). Von dem gespendete Geld finanziert der Verein Flüge, Tier­arztkosten und Medika­mente. Teile des Geldes gehen zudem an die Auf­fangsta­tio­nen für die geretteten Hunde. Alle laufenden Kosten tra­gen die Ini­tia­toren pri­vat. 100 % der Spenden kom­men den Tieren zu Gute.

Weit­ere Infos über den Verein findet ihr hier.

Nun aber zu den Produkten

Zunächst durften wir das Nass­fut­ter von Tales & Tails testen.

 

Wer genau hin­sieht, dem wer­den die liebevollen und lusti­gen Namen der Pro­dukte ins Auge fallen. “Ne schnelle Forelle”, “Ohne Flachs mit Lachs” und “Dorschstarten” 🙂 Und wie der Name schon sagt besteht die “schnelle Forelle” aus 100 % Forelle der isländis­chen Gewässer. Reich an Omega — 3 Fettsäuren und ohne Gräten ist dieses Menü auch etwas für den sen­si­blen Hundemagen.

Der frische Fis­chgeruch weckte Queens Neugierde und bei­den Mädels haben die Nass­fut­ter­sorten super geschmeckt. Während Queen wahrschein­lich auch Cola­dosen und Autor­eifen ver­dauen kön­nte, hat Püppi einen sehr empfind­lichen Magen. Bei ihr kommt das ein oder andere auch mal oben wieder her­aus. Doch alle drei Sorten wur­den bestens ver­tra­gen und Püppi hatte weder Bauch­schmerzen noch musste sie sich übergeben, was lei­der nicht selb­stver­ständlich ist.

 

Lachsflash

Als Bar­fer gefiel mir das Lach­söl von Tales & Tails beson­ders gut. Das Öl besteht aus 15 Omega — 3 und Omega — 6 Fettsäuren und enthält einen hohen Anteil an DHA und EPA. Omega — 3 steht hier­bei in einem 1:4 Ver­hältlis zu Omega — 6, also im opti­malen Versorgungsbereich.

Das Öl riecht frisch und lässt sich leicht mit einem Löf­fel por­tion­ieren, ohne dass es an der Flasche herun­ter­läuft. Queen und Püppi haben es super angenom­men und aktuell hilft es Queen durch den Fell­wech­sel, da die Maus kurz vor ihrer Läu­figkeit steht.

 

Die Leckereien

Wir durften diese fünf ver­schiede­nen Leck­ereien testen. Ich habe ja schon zu Beginn dieses Artikels einiges über die Pro­dukte und die Her­stel­lung erzählt. Alle Leck­erlis beste­hen zu 100 % aus Fisch, wer­den scho­nen luft­getrock­net. Wer also wis­sen will, was sein Hund nascht, der ist hier genau richtig. Schluss mit frag­würdi­gen Dekla­ra­tio­nen und bil­ligem Fleisch aus Asien. Wir alle wollen, dass unsere Hunde gesund sind und diese Leck­erlis sind abso­lut natür­lich. Und was gibt es gesün­deres als Fisch?

Queen und Püppi haben alle Leck­erlis super gern gefressen. Allein der Anblick der Tüten lässt die Augen schon groß wer­den. Und wo wir schon bei dem Thema Tüten sind: Die sind auf­grund ihres widerver­schlißbaren Ver­schlusses beson­ders praktisch.

Super finde ich auch, dass es kleine Leck­erlis für Zwis­chen­durch gibt und größere für den län­geren Kaus­paß. Die kleinen haben wir haupt­säch­lich für Nase­nar­beit draußen oder für Intel­li­gen­zspiele genutzt. Die größere gab es abends. Queen hatte die größeren natür­lich auch direkt ver­putzt, doch Püppi hatte daran länger zu knab­bern. Das find ich echt super.

Ich kann euch alle Pro­dukte von Tales & Tails wirk­lich abso­lut empfehlen und obwohl ich nor­maler­weile nicht über Preise schreibe, tu ich es heute aus­nahm­sweise doch. Denn die Preise bei Tales & Tails sind ein­fach mehr als nur fait. Die Tüte mit getrock­netem Kabel­jau (siebe Bild) kostet ger­ade ein­mal 2,99 EUR. Und gle­ichzeitig unter­stützt  man Tier­schutzpro­jekte. Naschen mit guten Gewis­sen sozusagen. Na wenn das nichts ist 🙂

Werde Teil von Tales & Tails

Tales & Tails hat eine Crowd­fund­ing — Kam­pagne ges­tartet und braucht hierzu Unter­stützung. Damit auch in Zukunft tolle 100 % natür­liche Leck­ereien und Snacks hergestellt und noch viele weit­ere Pro­dukte entwick­elt wer­den kön­nen, braucht das Unternehmen eure Hilfe.

Die Kam­pagne findet ihr hier: www.startnext.de/talesandtails

Auf dieser Plat­tform wer­den zu finanzierende Pro­jekte vorgestellt. Fast wie bei der Höhle der Löwen und ihr seid die poten­tiellen Inve­storen 🙂 Gefällt euch das Pro­jekt könnt ihr euch im Falle von start­next mit kleineren oder mit­tleren Beträ­gen im Rah­men von ca. 5 bis 3000 Euro beteili­gen. Beim klas­sis­chen Crowd­fund­ing erhal­ten alle Unter­stützer eine nicht-finanzielle Gegen­leis­tung in Form eines Dankeschöns. Bei Tales & Tails sind dies zum Beispiel ver­schiedene Tüten mit Fut­ter und Snacks oder auch ein Jahresvor­rat an Leck­erli für die Hunde der Unter­stützer. Es lohnt sich also 🙂

Das Projekt Tales & Tails

Dieses Pro­jekt gibt es nun seit August 2017. Alle Pro­dukte sind aus eige­nen Erspar­nissen oder durch die Unter­stützung von Fre­un­den oder Fam­i­lie ent­standen. Prob­lema­tisch war, dass Tales & Tails schon mehrfach ausverkauft gewe­sen ist und Pro­dukte nicht rechtzeitig geliefert wer­den kon­nte. Um größere Pro­duk­tion­s­men­gen erstellen zu kön­nen braucht das Unternehmen eure Hilfe. Außer­dem wird weit­er­hin der Förderverein Ani­mal Hope and Well­ness e.V., der sich für die Aufk­lärung sowie ein Ende des asi­atis­chen Hun­de­fleis­chhan­dels ein­setzt, unterstützt.

Schaut euch doch mal den Onli­neshop von Tales & Tails genauer an. Dort bekommt ihr auch Sparpakete beste­hend aus ver­schiede­nen Pro­duk­ten. Und werft unbe­d­ingt einen Blick auf die Kam­pagne und werdet Teil des Pro­jekts <3 Wir sind run­dum begeistert.

Die Pro­dukte wur­den uns kosten– und bedin­gungs­los zur Ver­fü­gung gestellt. 

 

(Werbung) Wie du deinen Hund vor Giftködern schützen kannst

Nahezu täglich begeg­nen mir auf Face­book und anderen Social Media Kanälen War­nun­gen vor aus­gelegten Giftködern. Es ist der Alp­traum aller Hun­debe­sitzer und nicht ohne Grund gibt es nun auch in vie­len Hun­de­schulen Giftköder­sem­inare und –kurse.

Auch ich baue in meinen täglichen Run­den immer mal wieder Anti — Giftköder — Train­ing ein. Bei Queen bin ich mir sicher, dass sie nichts fressen würde, was am Weges­rand liegt, doch erstens kön­nen wir das Ver­hal­ten unserer Hunde niemals zu 100% vorherse­hen und zweit­ens habe ich einen kleinen Min­istaub­sauger namens Püppi, die trotz vieler Übun­gen wahrschein­lich munter in den Köder beißen würde.

Ich muss ehrlich zugeben: Ich habe oft gedacht, wird schon gut gehen. Man liest, wo über­all Giftköder verteilt wur­den und ist jedes mal entsetzt über die Skru­pel­losigkeit und Hin­ter­hältigkeit der Men­schen. Doch so richtig bedroht gefühlt habe ich mich nicht. Bis zu dem Tag, an dem Giftköder in der Heimat am beliebten Sil­bersee gefun­den wur­den. Ich erin­nere mich noch gut, dass ein Fre­und von mir zusam­men mit ein paar Kumpels abends am See in den Büschen lag, um die Per­son beim Ausle­gen der Köder erwis­chen zu kön­nen, doch lei­der erfol­g­los. Seit wir in Osnabrück wohnen sind Giftköder an der Tage­sor­d­nung. Immer wieder wer­den sie in bes­timmten Stadt­teilen gefun­den. Es ist ein schmaler Grad, denn die Häu­figkeit lässt viele Hun­debe­sitzer abs­tumpfen. Man mei­det  zwar die typ­is­chen Gebi­ete, doch sicher ist man den­noch nicht.

Doch wie schütze ich meinen Hund vor Giftködern? Wie verhalte ich mich, wenn ich vermute, dass mein Hund Gift gefressen haben könnte?

Peta hat in Zusam­me­nar­beit mit einem örtlichen Tier­arzt und dem Hun­de­ex­perten Hol­ger Schüler in Koop­er­a­tion mit dem Fut­ter­mit­tel­her­steller Josera einen kosten­losen Rat­ge­ber erstellt mit dem Titel „Giftköder – Wie kön­nen Sie Ihren Hund vor der Gefahr schützen?“.

Dieser bein­hal­tet u.a. wichtige Infor­ma­tio­nen zu den Punkten:

  • Hilfe zur Iden­ti­fika­tion von Giftködern
  • Erste-Hilfe-Maßnahmen
  • Check­liste zum Auss­chnei­den für den Notfall
  • Präven­tive Maßnahmen
  • viele Experten Tipps

Giftköder sind ein ernst zu nehmendes Thema, über das möglichst viele Hun­debe­sitzer aufgek­lärt wer­den sollen. Eine Check­liste für den Not­fall hilft einem Ruhe zu bewahren und die richti­gen Schritte einzuleiten.

Daher schaut euch unbe­d­ingt den Rat­ge­ber an und verin­ner­licht die Erste — Hilfe — Maßnahmen.

Den Rat­g­ber findet ihr hier.

(Werbung) Bello & Friends — Komplettmenüs für Barfer

Das Thema unter den Hun­de­men­schen ist schein­bar nach wie vor das Fut­ter. Kein Wun­der, denn bei kaum einem anderen Thema gehen die Mei­n­un­gen so weit auseinander.

Wenn ich gefragt werde, erzähle ich, dass Queen und Püppi gebarft wer­den. Oft höre ich als Reak­tion “Das wäre mir ja zu aufwendig. Da habe ich keine Zeit für.”

Dabei kann Barfen doch so einfach sein.

Bello & Friends haben sich genau zu diesem Prob­lem etwas über­legt und Kom­plett — Menüs zusam­men gestellt. Diese müssen nur noch aufge­taut wer­den und sind anschließend bereit für den Hundenapf.

Easy, oder?

Die Menüs von Bello & Friends beste­hen aus einem hohem Fleis­chanteil, nährstof­fre­ichem Obst und Gemüse sowie hochw­er­ti­gen Ölen. Bello & Friends garantiert eine opti­male Zusam­menset­zung an Nährstoffen.

Das Team hin­ter Bello & Friends ist eine wirk­lich inter­es­sante Mis­chung von Hun­de­men­schen, die alle ein riesen Paket Erfahrung und Wis­sen mit­brin­gen. So stecken hin­ter dieser Firma nicht nur Hun­de­führer und ehe­ma­lige Aus­bilder, son­dern auch 30 Jahre Erfahrung in der Schlachter­branche. Auch ein Lebens­mit­tel­tech­niker ist mit an Bord.

Das Fleisch wird aus aus­gewählten EU — zer­ti­fizierten Fam­i­lien­be­trieben aus und um das idyl­lis­che Osie bezo­gen. Das beschauliche Dorf in der pol­nis­chen Woi­wod­schaft Kujaw­ien — Pom­mern zeich­net sich durch seine hochw­er­tige Viehzucht aus, die ihren Tieren mit endlich grü­nen Wiesen viel Platz für ein art­gerechtes Leben bietet. Das Obst und Gemüse wird tra­di­tionell vom Wochen­markt bezogen.

Wer also keine Lust auf die Zusam­men­stel­lung von Barf­menüs hat und eine Sauerei in der Küche ver­mei­den will, findet bei Bello & Friends garantiert tolle Zusam­men­stel­lun­gen für den Vierbeiner.

In den Menüs wird auf jede Art von Getreide oder Füll­stoffe verzichtet. Das Fleisch wird schlacht­frisch ver­ar­beitet und sofort Schock­ge­frostet. Ergänzt wird dieses durch frisches Obst und Gemüse sowie gesund­heits­förderne Kräuter und kalt­ge­presste Öle sowie Meersalz.

Die Auswahl ist sehr groß. Ange­fan­gen bei reinem Pfer­de­fleisch bis hin zu einem Mix aus Rind und Geflügel über zu Rind­fleisch und Ei. Hier ist für jeden aus­re­ichend Auswahl vorhanden.

Und was sagen wir

Queen und Püppi durften sich ein­mal durch das Menü fut­tern und haben dies auch mit Vergnü­gen gemacht.

Die Folie ließ sich sehr leicht von dem Fleisch tren­nen. Ein­fach ein­mal mit einem Messer von oben nach unten ent­lang schnei­den. Aber vor­sichtig bitte, für alle die sich an meinen Aus­rutscher erinnern 😉

Die Würste lassen sich bequem in eine Tup­per­dose legen und sind nach weni­gen Stun­den bereit für den Hundenapf.

Ich möchte an dieser Stelle gar nicht auf die einzel­nen Menüs einge­hen, weil die Auswahl wirk­lich riesig ist und meine bei­den uneingeschränkt alles gern gefressen haben.

Nor­maler­weise stelle ich die Menüs selbst zusam­men, doch ich kann euch sagen: an den Luxus von Kom­plettmenüs gewöhnt man sich schnell 🙂

Ich finde es wirk­lich super, dass das Unternehmen auf art­gerechte Hal­tung der Tiere achtet und das Gemüse und Obst frisch vom Wochen­markt bezieht. Das bere­its Kräuter und Öl enthal­ten sind, ist natür­lich sehr praktisch.

Super finde ich auch, dass es die Menüs in zwei ver­schiede­nen Größen gibt: 250 g, 500 g und 1000g. Die kleineren Por­tio­nen sind zudem zu kleineren Stücken ver­ar­beitet. Super, dass auch an die kleinen Hunde gedacht wurde.

Uns hat sowohl das Unternehmen als auch die Pro­dukte wirk­lich gut gefallen. Es gab nichts, was die bei­den nicht gerne gefressen haben 🙂

Die Pro­dukte wur­den mir kosten– und bedin­gungs­los zur Ver­fü­gung gestellt.

Der neue BARF — Rechner — endlich genaue Zahlen

Der Trend geht immer mehr zum Bar­fen. Zu Recht wie ich finde, denn Hunde die gebarft wer­den leben gesün­der, fit­ter und vor allem länger als Hunde, die mit indus­triellem Fut­ter gefüt­tert werden.

Auch Queen und Püppi wer­den frisch gefüt­tert. Ja, ihr lest richtig. Auch Püppi. Nach­dem auch Queen immer zurück­hal­tender wurde, habe ich den Fleis­chliefer­an­ten gewech­selt und siehe da, nun frisst auch Püppi frisch. Zwar klappt es erst seit Kurzem, doch ich bin sehr happy darüber und hoffe, dass es nun so bleibt *dreimalaufHolzklopf*

Alle Bar­fer ken­nen die Aufteilung zwis­chen Muskelfleisch, Pansen und Inneren. Wieviel Obst und Gemüse ins Fut­ter soll wis­sen wir auch und die Zahlen 2 bis 4 % sind uns eben­falls ein Begriff.

Doch sind wir mal ehrlich: Nicht jeder Hund ist gle­ich. Der eine frisst mehr und ist immer noch schlank. Der andere benötigt weniger und hat vielle­icht den­noch ein paar Gramm zu viel auf den Rip­pen. Der eine fastet an einem Wochen­tag und der näch­ste verträgt keine Knochen.

Eine Standartformel für alle Hunde? Klingt das nur für mich komisch?

Die großar­tige Ernährungs­ber­a­terin Nadine von Barf Check ist genau diesem Prob­lem auf den Grund gegan­gen und hat nun einen neuen Bar­frech­ner entwickelt.

Der neue Bar­frech­ner steht online zur Ver­fü­gung, ist also ohne Down­load oder ähn­lichem nutzbar. Hier­bei wird nicht nur das Gewicht des Hun­des, son­dern son­dern unter anderem auch dessen Aktiv­ität und dessen Hor­mon­sta­tus berück­sichtigt. Für eine unbe­gren­zte Anzahl von Hun­den kann so wesentlich genauer und für jeden Hund per­sön­lich zugeschnit­ten ein Wochen­plan berech­net wer­den. Auch der Fettge­halt findet Berücksichtigung.

Was mir besonders gefällt

Bei der Pla­nung der Wochen­ra­tio­nen fließen viele weit­ere Aspekte mit ein. Ohne Berück­sich­ti­gung dieser müsste man einiges selbst nach­schla­gen und zum Beispiel im Falle eines Fas­tent­ages die Tages­ra­tio­nen neu aufteilen müssen.

All diese Aspekte wer­den in dem neuen Barf — Rech­ner berücksichtigt:

  • Fleis­chfreier Tag ja / nein
  • Fas­tentag ja / nein
  • Getreide ja / nein
  • Milch­pro­dukte ja / nein
  • Knochen ja / nein – mit Wahl der Art der Knochen
  • 30 ver­schiedene Sup­ple­mente als Alter­na­tiven zur Knochenfütterung
  • Öl ja / nein
  • Vit­a­min E ja / nein
  • Seeal­gen ja / nein – mit indi­vidu­ellem Jodge­halt der Algen
  • Leber­tran ja / nein
  • Eier ja /nein
  • 1 oder 2 Mahlzeiten pro Tag

 

Cool, oder? Und man braucht noch nicht mal auf die Zusendung eines Daten­trägers warten, son­dern braucht nichts weiter als einen funk­tions­fähi­gen Internetzugang.

Na dann nichts wie los.

Zu dem Barf –Rech­ner gelangt ihr hier.

ZOS — über Feuerzeuge und ungeahnte Talente

Als wir vor unge­fähr einem guten Jahr mit dem Hun­de­sport ange­fan­gen haben, stand für Püppi zunächst Agility auf dem Plan. Vor eini­gen Monaten jedoch wurde es zunehmend lang­weiliger. Die Kom­man­dos saßen und der Par­cour war nur sel­ten ein Prob­lem. An der Geschwindigkeit hät­ten wir noch arbeiten kön­nen, doch irgend­wie blieb der Spaß auf der Strecke. Für Püppi wurde Agility immer mehr zur Rou­tine. Nach der Stunde war sie nur sel­ten müde, sie schien mit dem Agility nicht aus­ge­lastet zu sein.

Einige Zeit ging ich par­al­lel in eine Dog­Dance Gruppe. Mir macht das trick­sen viel Spaß und ich liebe die Abwech­slung. Durch die vie­len neuen Tricks wurde es nie lang­weilig. Die Mädels unserer Agili­ty­gruppe habe ich schließlich mit dem Dog­Dance Virus infiziert und so wurde auch zu der Agili­tyzeit get­rickst. Mit­tler­weile kann Püppi schon ganz schön viele Tricks und zur Zeit entste­hen die ersten Ele­mente einer Choreographie.

Doch mit­tler­weile wer­den die Tricks schw­erer und man braucht länger bis sie sitzen. An einer Übung arbeiten wir nun schon fünf Wochen lang. Das ist kein Prob­lem, doch irgend­wie “lohnt” sich die wöchentliche Stunde nicht wirk­lich, wenn man ohne­hin winzig kleine Schritte voran kommt. So richtig viel mit­nehmen kann man aus einer Stunde nicht, wenn man nur an kleinen Fein­heiten arbeitet, die man auch Zuhause machen könnte.

Und so haben wir uns mit der Gruppe über­legt, wir schnup­pern uns ein­fach mal durch die Hun­de­sportarten und schauen mal, was es so gibt. Wir trick­sen natür­lich weit­er­hin, doch zwis­chen­durch mal etwas anderes machen, lock­ert alles etwas auf 🙂

Und so haben wir vor kurzem eine Stunde longiert. Einige Anstöße kön­nte ich für meine Chore­o­gra­phie nutzen, doch mein Hobby wird das defin­i­tiv nicht. Mir ist das irgend­wie zu lang­weilig und zu stumpf. Sorry an alle Longier­fans da draußen 🙂 Klar ver­stehe ich den Sinn hin­ter der Sportart, doch das ist lei­der so gar nicht meins 🙂 In Verbindung mit Dog­Dance bes­timmt, doch stumpfes Longieren ist mir echt zu langweilig.

Ver­gan­gene Woche habe ich dann ZOS in den Raum gewor­fen und meine bei­den Mädels aus der Gruppe waren eben­falls neugierig und so haben wir uns der Ziel — Objekt — Suche gewidmet.

Ich hab mich ganz beson­ders auf die Stunde gefreut, denn ich habe gehofft, nun etwas gefun­den zu haben, was bei­den Hun­den Spaß macht und was ich mit bei­den zusam­men machen kann. Und so kam Queen mit 🙂

Ich muss zugeben: Ich dachte, für Queen ist das ein Kinder­spiel und Püppi rafft es nie.

Doch es kam anders: Queen war maß­los über­fordert, ver­stand gar nichts und Püppi war der einzige Hund aus dem Kurs der bere­its unter Objek­ten suchen konnte.

Da haben der Stre­ber­schäfi und die Kurz­nase wohl die Rollen getauscht.

Mantrail­ing — jed­erzeit und über­all. Doch ZOS? Ohne Queen 😀

Queen fand das Feuerzeug abso­lut unin­ter­es­sant, ver­stand über­haupt nicht, warum sie nun die Nase an das Ding hal­ten sollte. Und hin­le­gen? Warum denn hin­le­gen? Statt sich an das Feuerzeug zu legen, machte sie es sich auf mein “Platz” hin irgendwo in der Nähe gemütlich. Dass ich immer wieder mit diesem komis­chen Teil um die Ecke kam, fand sie nicht nur merk­würdig, son­dern zunehmend gruselig. Leck­erlis suchen — kein Thema. Doch einen Gegen­stand durch ein Platz anzeigen? Ohne Queen.

Und so alberte sie sich durch die Stunde, brachte mich einige Male zum Lachen und gle­ichzeitig an den Rand der Verzweiflung 🙂

Püppi hinge­gen hatte es wahnsin­nig schnell raus und wusste, was ich von ihr wollte. Gle­ich in der ersten Stunde zeigte sie das Feuerzeug unter einem Stein an.

Ich war ent­täuscht, rat­los, stolz und amüsiert zugleich.

Queen liebt es Leck­erlis zu suchen, Trailen oder Fährten zu gehen. Doch ZOS war ein­fach nichts für sie. Weder dort in der Train­ing­shalle noch Zuhause. Da ich natür­lich keinen Hund zu etwas zwin­gen werde, bleiben wir bei unseren gewohn­ten Beschäf­ti­gungsmöglichkeiten und verun­sich­ern Queen nicht mit etwas, was ihr keinen Spaß gemacht hat.

Kurze Pause — dann wird weiter gesucht 🙂

Ich fand mich so langsam mit dem Gedanken ab, dass Queen wohl keine ZOS — Hund wird und wir wohl weit­er­hin Zuhause ohne regeln und nach unserer Schnauze Leck­erlis suchen oder Tee­beu­tel anzeigen — ohne Plat­zlage, son­dern nur mit der dicken Nase auf dem Behälter.

Püppi hinge­gen hat mich schon ein wenig stolz gemacht. In der zweiten Stunde war sie motiviert und bei der Sache. Sie durfte ihr Feuerzeug nun schon unter einem kleinen Min­isuch­feld aus einem Holzbrett, einem Klemm­brett und zwei Töpfen suchen. Sie geht zwar oft erst zu dem Punkt, an dem das Feuerzeug vorher lag, doch sie kor­rigiert selbst und zeigt es dann kor­rekt an.

Bin schon ziem­lich stolz auf die kleine Kurz­nase. Da sieht man mal wieder, dass man auch mit kleinen Hun­den so viel machen kann. Immer wieder schade, wenn man bedenkt wie viele kleine Hunde als Kuscheltier gehal­ten werden.

Bevor ich abschweife, komm ich mal zum Ende.

ZOS ist defin­i­tiv eine coole Sache und lastet den Hund so richtig aus. Ich finde beson­ders gut, dass man auch Zuhause trainieren kann und ich nichts außer das Feuerzeug benötige. Man kann sich aus tausend Gegen­stän­den im Haushalt selbst kleine Such­felder bauen und jed­erzeit und über­all mit dem Hund arbeiten.

Habt ihr auch schon mal ZOS mit eurem Hund aus­pro­biert? Welche Hun­de­sportarten ste­hen bei euch auf dem Plan?

Ein Plädoyer für die Darmsanierung

Wie sagte Hip­pokrates so treffend?

Der Tod sitzt im Darm.”

Extreme Worte, aber nicht ganz von der Hand zu weisen.

Der Darm besteht aus einer unglaublich großen Fläche. Die ver­schiede­nen Keimbe­sied­lun­gen der Darm­schleimhaut wer­den unter dem Begriff Darm­flora zusam­menge­fasst. Dieses Sys­tem muss eine Reihe von Auf­gaben wahrnehmen, die für den Kör­per unserer Hunde und fol­glich für ihre Gesund­heit eine große Rolle spielen.

Die Darm­flora ist nicht nur dazu da, die Darm­be­we­gung anzure­gen, son­dern sie nimmt auch Nährstoffe sowie Schad­stoffe auf und pro­duziert gle­ichzeitig Sub­stanzen, die Krankheit­ser­reger beseit­i­gen können.

Dass die Darm­flora im Gle­ichgewicht ist, ist für den Hund und seine Gesund­heit von großer Bedeu­tung. Durch den Kon­takt mit Schad­stof­fen aus Nahrungsmit­teln und der Umwelt oder Anti­ge­nen wie Pilzen, Bak­te­rien sowie Viren und Par­a­siten steht die Darm­flora vor großen Auf­gaben und wird daher nicht ohne Grund als das größte Immun­sys­tem des Kör­pers eingestuft.

Eine gestörte Darm­flora kann zu einem geschwächten Immun­sys­tem führen, was Krankheiten nach sich ziehen kann. Auch Fut­ter­mit­telun­verträglichkeiten kön­nen ihren Ursprung im Darm haben.

Ich muss zugeben:

Ich habe mich bis vor einem hal­ben Jahr nicht mit diesem Thema auseinan­derge­setzt. Schließlich wer­den Queen und Püppi gesund ernährt. Dann muss doch im Darm alles in Ord­nung sein. Oder etwa doch nicht?

Ger­ade wenn man einen Hund mit einer anderen Baustelle hat — wie bei Queen ihre Ell­bo­gen — so rückt der Rest schnell in den Hin­ter­grund. Haupt­sache ihre Ell­bo­gen sind in Ord­nung. Alles andere wird schon passen.

Als ich vor einem hal­ben Jahr zum ersten Mal Blutegel bei Queen getestet habe — den Artikel und weit­ere Infos rund um dieses Thema findet ihr hier — wurde ich zum ersten Mal mit diesem Thema kon­fron­tiert. Die Tier­heil­prak­tik­erin, die auch gle­ichzeitig aus­ge­bildete Tierärztin ist, kon­fron­tierte mich nach fünf Minuten mit dem Satz

Die Entzündung in Queens Ellbogen hat ihren Ursprung im Darm.”

Bere­its nach weni­gen Minuten stand es für sie fest. Während sie sich sicher war, hatte ich ein großes Frageze­ichen im Gesicht.

Nach der Blutegelther­a­pie riet sie mir zu einer Darm­sanierung. Die Frau hatte eine so beein­druck­ende Aura und so einen ver­trauenser­weck­enden Ein­druck hin­ter­lassen, dass ich dem gefolgt bin und mit Queen und Püppi eine Darm­sanierung gemacht haben.

Und ich muss sagen: es hat ihnen unglaublich gut getan. Sie haben gern und gut gefressen (was bei uns nicht selb­stver­ständlich ist), hat­ten viel Energie und ein super tolles Fell bekommen.

Und nun nach einem hal­ben Jahr kann ich sagen: während der gesamten sechs Monate hat­ten wir nicht einen einzi­gen Tag, an dem Queen Prob­leme mit den Ell­bo­gen hatte. Klar, kön­nen die Prob­leme in den Ell­bo­gen viele Gründe haben, doch wir hat­ten bisher auss­chließlich mit Entzün­dun­gen im Gelenk zu kämpfen und die sind in den gesamten sechs Monaten nicht aufgetreten.

Da all­ge­mein ger­aten wird, eine Blutegelther­a­pie bei chro­nis­chen Gelenkbeschw­er­den alle sechs Monate zu wieder­holen, waren wir nun wieder dort. Sie war run­dum zufrieden mit Queen. Das Fell ist toll, der Ell­bo­gen fühlt sich weder dick noch warm an.

Und weil wir natür­lich wollen, dass alles so bleibt, machen wir zur Zeit wieder eine Darmsanierung.

Wann ist eine Darmsanierung überhaupt sinnvoll?

Ist die Darm­flora gestört, emp­fiehlt sich eine Darm­sanierung. Auch nach Gia­r­dien, Antibiotka, Wurmkuren oder Imp­fun­gen ist es sin­nvoll, eine Darm­sanierung vorzunehmen.

Nehmen wir zum Beispiel eine herkömm­liche chemis­che Wurmkur: Nach der Ein­nahme benötigt der Darm ganze 5 bis 7 Monate um sich voll­ständig regener­ieren zu kön­nen. Und nun muss man bedenken, dass Tierärzte häu­fig dazu raten, die Wurmkur alle drei Monate zu wieder­holen. Und zwar ohne vorher durch Kot­proben die Notwendigkeit geprüft zu haben.

Aber nicht nur die Chemie schädigt die Darm­flora. Auch Umwelt­gifte, Stress und all­ge­meine Schad­stoff­be­las­tun­gen sowie unge­sun­des Indus­triefut­ter schädi­gen den Darm und das Immun­sys­tem des Hundes.

Darmsanierung mit Hausmitteln

Zahlre­iche Haus­mit­tel kön­nen eine scho­nende und san­fte Darm­reini­gung vornehmen. Durch ihre darm­reini­gende Eigen­schaft kön­nen sie auch täglich angewen­det werden.

  • Bal­last­stoffe
  • Aloe Vera
  • Heil­erde
  • Bit­terpflanzen und Bitterstoffe
  • Flohsamen

Wenn man es genau nehmen will, sind Bal­last­stoffe keine Darm­reini­gung­shaus­mit­telchen, son­dern selbst Darm­reiniger. Bal­last­stoffe sind zum größten Teil unver­daut­lich für den Hund, haben aber sehr viele pos­i­tive Eigen­schaften. Auf scho­nende Art reg­ulieren sie die Verdauung.

Das innere Gel einer Aloe Vera Pflange wird ent­gif­tend während es gle­ichzeitig die Damrschleimhaut pflege und befeuchtet.

Auch Heil­erde eignet sich zur Darm­reini­gung, weil sie Schad­st­foffe bindet, die so aus­geschieden wer­den können.

Bit­terpflanzen und Bit­ter­stoffe  wirken schädlichen Keimen sowie der Ablagerung von Rück­stän­den entgegen.

Flohsamen bilden bei der Zugabe von Flüs­sigkeit Schleime, die reini­gend und heil­sam wirken.

Darmsanierungskuren

Es gibt auch zahlre­iche Darm­sanierungskuren, die man unter das Fut­ter mis­chen kann.

Ich gebe während der Darm­sanierung sowohl eine spezielle Kräuter­mis­chung als auch ein Saft zur Darm­sanierung. Diese bei­den mis­che ich mit Reis und Pansen. Eine Darm­sanierung dauert in unserem Fall und mit unseren Mit­teln ca. 4 bis 5 Tage. Da meine bei­den die Kur lieben, gebe ich sie sieben Tage lang.

Es gibt auch Darm­sanierungskuren, die über mehrere Wochen gegeben wer­den und ein­fach unter das nor­male Fut­ter gemis­cht wer­den können.

Ich kann jedem Hun­de­hal­ter empfehlen regelmäßige Darm­sanierun­gen anzuwen­den. Queen und Püppi hat die Kur so gut getan und ihr Fell hat sich anschließend ganz toll entwick­elt. Sie haben sich wohl gefühlt, hat­ten viel Energie und Queen hat keine Prob­leme mehr mit Enzün­dun­gen gehabt. Ob dies­bezüglich tat­säch­lich bei Queen die Ursache im Darm lag oder nicht, den Hun­den hat es mehr als nur gut getan und wir wer­den die Darm­sanierun­gen auch in Zukunft defin­i­tiv regelmäßig durch­führen. Der Darm spielt für die Gesund­heit unserer Hunde eine so große Rolle, dass es sich in jedem Fall lohnt, ihm zwis­chen­durch ein wenig Aufmerk­samkeit zu schenken 🙂

Wir durften testen: Dekoprodukte von Nostalgic Art

Vor eini­gen Tagen erre­ichte uns ein Test­paket, auf welches ich mich ganz beson­ders gefreut habe.

Schon oft habe ich die Pro­dukte im Inter­net ent­deckt und ich war immer wieder ganz begeis­tert von dem hüb­schen Design. Daher war die Freude riesig als ich das große Paket mit der Auf­schrift “Nos­tal­gic — Art” in den Hän­den hielt.

Ich habe den Kar­ton nahezu zer­ris­sen, weil ich es kaum abwarten kon­nte. Vor Kurzen erst haben wir die Küche ren­oviert und so hatte ich direkt ein Plätzchen im Kopf, wo die Dekoar­tikel ganz beson­ders hüb­sch zur Gel­tung kom­men würden.

Doch bevor ich euch zeige, worum es eigentlich geht, möchte ich noch ein paar Worte zu dem Unternehmen verlieren.

Nos­tal­gic — Art ver­fügt über ein großes Pro­duk­t­sor­ti­ment voller aus­ge­fal­l­ener nos­tal­gis­cher Dekoar­tikel wie Met­allschilder, Dosen, Mag­nete und vieles mehr. Die viel­seit­i­gen Motive zeigen welt­bekan­nte Marke­nund, eigene Designs im 50er Jahre Stil und Werbe — Charak­tere. Egal, ob man eine aus­ge­fal­l­ene Wan­duhr für die eigene Küche sucht, oder einem lieben Men­schen eine Freude machen will, hier ist wirk­lich für jeden Geschmack etwas dabei. Alle diese liebevoll gestal­teten Pro­dukte wer­den in Berlin des­gint, die Blech­schilder und einige andere Teile des Sor­ti­ments wer­den dann in Deutsch­land auf hochw­er­tige Art und Weise hergestellt. Unter www.nostalgic-art.de/pfote kann man Händler der Pfoten­Schild — Kollek­tion aus­findig machen. Anson­sten kön­nen die Pro­dukte über Einzel­händler oder bei den all­seits bekan­nten Online­händlern bezo­gen werden.

Unter dem Motto “für Zweibeiner die Vier­beiner lieben” gibt es seit gar nicht allzu langer Zeit auch die The­men­welt “Pfoten­Schild” bei Nos­tal­gic — Art. Dahin­ter ver­birgt sich eine einzi­gar­tige Kollek­tion von liebenswerten und nüt­zlichen Geschenk– und Dekoar­tikeln, die die Herzen von Hun­delieb­habern höher schla­gen lässt.

Nun gibt es seit gar nicht allzu langer Zeit auch die The­men­welt “Pfoten­schild” bei Nos­tal­gic Art.

Und genau diese Pro­dukt durften wir unter die Lupe nehmen 🙂

Der Vintage — Blechschild — Kalender

Als erstes fiel mir der Kalen­der im Vin­tage Stil in die Hände. Der Kalen­der ist 20 x 30 cm groß und besteht aus einem 0,5mm starken Stahlblech. Dank der vier vorge­bohrten Löcher ließ sich der Kalen­der schnell und ein­fach anbrin­gen. Meine Nägel sind zwar nicht wirk­lich ger­ade, aber dank des tollen Design und des niedlichen Spruchs fängt das Schild jeden Blick ein und meine krum­men Nägel fallen gar nicht auf 🙂 Richtig cool finde ich, dass der Kalen­der als Dauerkalen­der genutzt wer­den kann, da den einzel­nen Daten keine Wochen­t­age zuge­ord­net wor­den sind. Mit­geliefert wer­den kleine Mag­nete, mit denen sich der Monat und der Tag kennze­ich­nen lässt.

Das Hängeschild

Das Hängeschild passt wie die Faust aufs Auge zu mir. Es ist 10 x 20 cm groß und besteht eben­falls aus Stahlblech. Die Kordel lässt sich ganz leicht über einen Nagel hän­gen und schon schmückt das hüb­sche Schild die Wand. Richtig hüb­sch und hochw­er­tig sind die abgerun­de­ten Ecken.

Ich habe das Schild neben den Kalen­der an die Wand gehangen. Es lässt sich aber auch an der Garder­obe, einem Schrank oder der Tür befes­ti­gen. Dank der Kordel lässt es sich viel­seitig anbringen.

Das Vintage — Blechschild mit Hunderegeln

Mein High­light ist defin­i­tiv das Blech­schild mit den Hun­deregeln. Es ist 30 x 40 cm groß und enthält eben­falls die vier vorge­bohrten Löcher. Uns wurde ein hüb­scher Stän­der mit­geliefert, sodass das Schild seinen Platz auf unserem Küchen­tisch gefun­den hat. Das Schild ist abso­lut hochw­er­tig, die Far­ben leuchten und der Text kön­nte liebenswerter nicht for­muliert sein. Ich liebe es 🙂

Rück­an­sicht

Mini — Magnet Set

Abso­lut süß sind die kleinen Mag­nete, die es ganz neu in diesem Set gibt. Das Set besteht aus 9 kleinen Mag­neten und man weiß eigentlich nicht, welcher der schön­ste ist. Die Mag­nete sind beschichtet und enthal­ten eine Wöl­bung. Ich war erstaunt wie stark die Mag­nete sind. Da kön­nen sich meine bish­eri­gen Kühlschrank­mag­nete eine Scheibe von abschnei­den. Prob­lem­los hält ein kleiner Mag­net eine dicke Postkarte. Wirk­lich cool.

Super süß wäre es, wenn es auch ein Set mit dem Mag­net “Good girl” geben würde, denn in der aktuellen Ver­sion ist nur “Good boy” enthal­ten. Aber das ist nun wirk­lich nur der winzige Wun­sch einer Hun­debe­sitzerin, die Hündin­nen bevorzugt 🙂

Vintage — Aufbewahrungsdose

Zudem haben wir eine Auf­be­wahrungs­dose bekom­men. Diese ist 10 x 14 x 20 cm groß. Ins­ge­samt passen fast 3 Liter in die Dose. Die Dose ist wun­der­schön, das Design drei­di­men­sion motivgeprägt, hochw­er­tig bedruckt und sie lässt sich leicht sauber hal­ten. In der Dose lässt sich super Fut­ter oder Leck­erlis ver­stauen. Sieht in jedem Fall ansprechen­der­aus als die herkömm­lichen Plas­tigver­pack­un­gen. Bei uns schmückt sie nun den Küchen­tisch und kommt neben dem hüb­schen Schild gut zur Geltung.

Erin­nert ihr euch noch an die hüb­sche Tasse mit dem lusti­gen Spruch, die ich vor weni­gen Wochen bestellt habe? Diese gehört in die hüb­sche Serie 🙂

Fazit

Ich bin abso­lut begeis­tert von den Pro­duk­ten. Alle Sachen fühlen sich hochw­er­tig an und sind nicht nur durch die abgerun­de­ten Ecken top ver­ar­beitet. Die Schilder, Dosen, Mag­nete und Co. sind liebevoll gestal­tet und durch das gesamte Sor­ti­ment zieht sich der Vin­tage Stil wie ein roter Faden. Das liebe ich besonders.

Unter den vie­len The­men­wel­ten ist bei Nos­tal­gic — Art für jeden Geschmack etwas dabei. Auch mit Blick auf Wei­h­nachten wird man dort garantiert das eine oder andere aus­ge­fal­l­ene Geschenk für die Lieb­sten finden. Welcher Hun­de­men­sch freut sich nicht über so liebevoll gestal­tete Dekoartikel?

Die Pro­dukte sind mir kosten– und bedin­gungs­los zur Ver­fü­gung gestellt wor­den. Vie­len Dank

So trocknet ihr Fleisch in eurem Backofen

Ich liebe es Leck­erlis für die Hunde selbst zubere­iten zu kön­nen. In vie­len Leck­erlis steckt einiges, was in dem Magen unserer Hunde nichts zu suchen hat. Wer es selbst macht, weiß, was in den Leck­erlis drin steckt und so kann bedenken­los genascht werden 🙂

Daher steht ganz oben auf meiner Wun­schliste ein Dör­rautomat. Doch das Exem­plar, welches ich mir aus­ge­sucht habe, kostet einiges. Und so wird der Dör­rautomat wohl doch auf meiner Wei­h­nachtswun­schliste lan­den. Ich hoffe, Her­rchen liest ger­ade mit 😀

Her­rchen, dies hier ist ein deut­licher Hin­weis. Ich wün­sche mir einen Dör­rauto­maten zu Weihnachten 🙂

So nun aber mal im Ernst 🙂

Da der Dör­rautomat wohl noch auf sich warten lässt, habe ich am ver­gan­genen Woch­enende ver­sucht, Fleisch im Back­ofen zu trock­nen. Schließlich habe ich beim Her­rchen Stromzahler angekündigt, dass ich den Back­ofen nutzen würde, falls er mir keinen Dör­rauto­maten kaufen würde. Ich finde, das ist dann nur fair 😀

Also ging es ab in den Super­markt. Dort habe ich 600 g Puten­brust mitgenommen.

Die Puten­brust habe ich anschließend in möglichst dünne Streifen geschnit­ten. Ich habe bewussst ver­sucht gegen die Faser zu schnei­den, damit der Kaus­paß ein wenig größer sein würde. Son­der­lich groß wur­den die Stücke nicht, dafür waren sie aber schön dünn. Mit den 600 g kon­nte ich zwei Back­bleche füllen. Um testen zu kön­nen, was besser funk­tion­iert, habe ich ein Back­blech und ein Lat­ten­rost benutzt.

Anschließend kam alles in den auf 160 Grad vorge­heizten Backofen.

Anschließend kommt alles für 30 bis 40 Minuten in den Ofen. Oft wird zu 30 Minuten ger­aten. Ich habe allerd­ings noch 10 weit­ere Minuten gewartet, weil die Puten­brust nach 30 Minuten noch sehr hell gewe­sen ist. Nach weit­eren 10 Minuten war sie schon deut­lich braun, sodass ich dann die Tem­per­atur auf 100 Grad ver­ringert habe. Eine weit­ere Stunde bleibt das Fleisch bei leicht geöffneter Back­ofen­tür im Ofen.

Anschließend sah das Ergeb­nis so aus:

Aus 600 g frischer Puten­brust wur­den 180 g getrock­nete Fleischstreifen.

Auf dem Lat­ten­rost funk­tion­iert es, wie erwartet, ein bißchen besser. Die Stücke vom Lat­ten­rost sind ein wenig dun­kler geworden.

Die abgekühlten Streifen kön­nen ganz ein­fach in einer Keks­dose gelagert wer­den. Sie müssen nicht in den Kühlschrank und hal­ten sich über Wochen und Monate. Gut, bei uns nicht 🙂 Die bei­den lieben die getrock­nete Hüh­ner­brust und Queen hat sogar ver­such sie vom Küchen­tisch zu klauen. Püppi knab­bert an den Stücken wesentlich länger als an nor­malen getrock­neten Fleis­chstreifen aus dem Tiermarkt.

Zur Abwech­slung kann man auch Rinder­fleisch ver­wen­den. Aus eigener Erfahrung kann ich berichten, dass es wesentlich ein­fach ist, sich für kleine Wür­fel statt Streifen zu entschei­den. Rinder­fleisch lässt sich deut­lich schw­erer in Streifen schnei­den als Geflügelfleisch. Hier bleibt das Fleisch bei 170 Grad für 60 Minuten im Ofen. Anschließend bei leicht geöffneter Tür für weit­ere 2 Stun­den bei 90 Grad trock­nen lassen.

Habt ihr auch schon mal Fleisch im Back­ofen getrock­net? Oder habt ihr vielle­icht einen Dör­rauto­maten Zuhause?