Gesundheit

(Werbung) Wie du deinen Hund vor Giftködern schützen kannst

Nahezu täglich begeg­nen mir auf Face­book und anderen Social Media Kanälen War­nun­gen vor aus­gelegten Giftködern. Es ist der Alp­traum aller Hun­debe­sitzer und nicht ohne Grund gibt es nun auch in vie­len Hun­de­schulen Giftköder­sem­inare und –kurse.

Auch ich baue in meinen täglichen Run­den immer mal wieder Anti — Giftköder — Train­ing ein. Bei Queen bin ich mir sicher, dass sie nichts fressen würde, was am Weges­rand liegt, doch erstens kön­nen wir das Ver­hal­ten unserer Hunde niemals zu 100% vorherse­hen und zweit­ens habe ich einen kleinen Min­istaub­sauger namens Püppi, die trotz vieler Übun­gen wahrschein­lich munter in den Köder beißen würde.

Ich muss ehrlich zugeben: Ich habe oft gedacht, wird schon gut gehen. Man liest, wo über­all Giftköder verteilt wur­den und ist jedes mal entsetzt über die Skru­pel­losigkeit und Hin­ter­hältigkeit der Men­schen. Doch so richtig bedroht gefühlt habe ich mich nicht. Bis zu dem Tag, an dem Giftköder in der Heimat am beliebten Sil­bersee gefun­den wur­den. Ich erin­nere mich noch gut, dass ein Fre­und von mir zusam­men mit ein paar Kumpels abends am See in den Büschen lag, um die Per­son beim Ausle­gen der Köder erwis­chen zu kön­nen, doch lei­der erfol­g­los. Seit wir in Osnabrück wohnen sind Giftköder an der Tage­sor­d­nung. Immer wieder wer­den sie in bes­timmten Stadt­teilen gefun­den. Es ist ein schmaler Grad, denn die Häu­figkeit lässt viele Hun­debe­sitzer abs­tumpfen. Man mei­det  zwar die typ­is­chen Gebi­ete, doch sicher ist man den­noch nicht.

Doch wie schütze ich meinen Hund vor Giftködern? Wie verhalte ich mich, wenn ich vermute, dass mein Hund Gift gefressen haben könnte?

Peta hat in Zusam­me­nar­beit mit einem örtlichen Tier­arzt und dem Hun­de­ex­perten Hol­ger Schüler in Koop­er­a­tion mit dem Fut­ter­mit­tel­her­steller Josera einen kosten­losen Rat­ge­ber erstellt mit dem Titel „Giftköder – Wie kön­nen Sie Ihren Hund vor der Gefahr schützen?“.

Dieser bein­hal­tet u.a. wichtige Infor­ma­tio­nen zu den Punkten:

  • Hilfe zur Iden­ti­fika­tion von Giftködern
  • Erste-Hilfe-Maßnahmen
  • Check­liste zum Auss­chnei­den für den Notfall
  • Präven­tive Maßnahmen
  • viele Experten Tipps

Giftköder sind ein ernst zu nehmendes Thema, über das möglichst viele Hun­debe­sitzer aufgek­lärt wer­den sollen. Eine Check­liste für den Not­fall hilft einem Ruhe zu bewahren und die richti­gen Schritte einzuleiten.

Daher schaut euch unbe­d­ingt den Rat­ge­ber an und verin­ner­licht die Erste — Hilfe — Maßnahmen.

Den Rat­g­ber findet ihr hier.

Ein Plädoyer für die Darmsanierung

Wie sagte Hip­pokrates so treffend?

Der Tod sitzt im Darm.”

Extreme Worte, aber nicht ganz von der Hand zu weisen.

Der Darm besteht aus einer unglaublich großen Fläche. Die ver­schiede­nen Keimbe­sied­lun­gen der Darm­schleimhaut wer­den unter dem Begriff Darm­flora zusam­menge­fasst. Dieses Sys­tem muss eine Reihe von Auf­gaben wahrnehmen, die für den Kör­per unserer Hunde und fol­glich für ihre Gesund­heit eine große Rolle spielen.

Die Darm­flora ist nicht nur dazu da, die Darm­be­we­gung anzure­gen, son­dern sie nimmt auch Nährstoffe sowie Schad­stoffe auf und pro­duziert gle­ichzeitig Sub­stanzen, die Krankheit­ser­reger beseit­i­gen können.

Dass die Darm­flora im Gle­ichgewicht ist, ist für den Hund und seine Gesund­heit von großer Bedeu­tung. Durch den Kon­takt mit Schad­stof­fen aus Nahrungsmit­teln und der Umwelt oder Anti­ge­nen wie Pilzen, Bak­te­rien sowie Viren und Par­a­siten steht die Darm­flora vor großen Auf­gaben und wird daher nicht ohne Grund als das größte Immun­sys­tem des Kör­pers eingestuft.

Eine gestörte Darm­flora kann zu einem geschwächten Immun­sys­tem führen, was Krankheiten nach sich ziehen kann. Auch Fut­ter­mit­telun­verträglichkeiten kön­nen ihren Ursprung im Darm haben.

Ich muss zugeben:

Ich habe mich bis vor einem hal­ben Jahr nicht mit diesem Thema auseinan­derge­setzt. Schließlich wer­den Queen und Püppi gesund ernährt. Dann muss doch im Darm alles in Ord­nung sein. Oder etwa doch nicht?

Ger­ade wenn man einen Hund mit einer anderen Baustelle hat — wie bei Queen ihre Ell­bo­gen — so rückt der Rest schnell in den Hin­ter­grund. Haupt­sache ihre Ell­bo­gen sind in Ord­nung. Alles andere wird schon passen.

Als ich vor einem hal­ben Jahr zum ersten Mal Blutegel bei Queen getestet habe — den Artikel und weit­ere Infos rund um dieses Thema findet ihr hier — wurde ich zum ersten Mal mit diesem Thema kon­fron­tiert. Die Tier­heil­prak­tik­erin, die auch gle­ichzeitig aus­ge­bildete Tierärztin ist, kon­fron­tierte mich nach fünf Minuten mit dem Satz

Die Entzündung in Queens Ellbogen hat ihren Ursprung im Darm.”

Bere­its nach weni­gen Minuten stand es für sie fest. Während sie sich sicher war, hatte ich ein großes Frageze­ichen im Gesicht.

Nach der Blutegelther­a­pie riet sie mir zu einer Darm­sanierung. Die Frau hatte eine so beein­druck­ende Aura und so einen ver­trauenser­weck­enden Ein­druck hin­ter­lassen, dass ich dem gefolgt bin und mit Queen und Püppi eine Darm­sanierung gemacht haben.

Und ich muss sagen: es hat ihnen unglaublich gut getan. Sie haben gern und gut gefressen (was bei uns nicht selb­stver­ständlich ist), hat­ten viel Energie und ein super tolles Fell bekommen.

Und nun nach einem hal­ben Jahr kann ich sagen: während der gesamten sechs Monate hat­ten wir nicht einen einzi­gen Tag, an dem Queen Prob­leme mit den Ell­bo­gen hatte. Klar, kön­nen die Prob­leme in den Ell­bo­gen viele Gründe haben, doch wir hat­ten bisher auss­chließlich mit Entzün­dun­gen im Gelenk zu kämpfen und die sind in den gesamten sechs Monaten nicht aufgetreten.

Da all­ge­mein ger­aten wird, eine Blutegelther­a­pie bei chro­nis­chen Gelenkbeschw­er­den alle sechs Monate zu wieder­holen, waren wir nun wieder dort. Sie war run­dum zufrieden mit Queen. Das Fell ist toll, der Ell­bo­gen fühlt sich weder dick noch warm an.

Und weil wir natür­lich wollen, dass alles so bleibt, machen wir zur Zeit wieder eine Darmsanierung.

Wann ist eine Darmsanierung überhaupt sinnvoll?

Ist die Darm­flora gestört, emp­fiehlt sich eine Darm­sanierung. Auch nach Gia­r­dien, Antibiotka, Wurmkuren oder Imp­fun­gen ist es sin­nvoll, eine Darm­sanierung vorzunehmen.

Nehmen wir zum Beispiel eine herkömm­liche chemis­che Wurmkur: Nach der Ein­nahme benötigt der Darm ganze 5 bis 7 Monate um sich voll­ständig regener­ieren zu kön­nen. Und nun muss man bedenken, dass Tierärzte häu­fig dazu raten, die Wurmkur alle drei Monate zu wieder­holen. Und zwar ohne vorher durch Kot­proben die Notwendigkeit geprüft zu haben.

Aber nicht nur die Chemie schädigt die Darm­flora. Auch Umwelt­gifte, Stress und all­ge­meine Schad­stoff­be­las­tun­gen sowie unge­sun­des Indus­triefut­ter schädi­gen den Darm und das Immun­sys­tem des Hundes.

Darmsanierung mit Hausmitteln

Zahlre­iche Haus­mit­tel kön­nen eine scho­nende und san­fte Darm­reini­gung vornehmen. Durch ihre darm­reini­gende Eigen­schaft kön­nen sie auch täglich angewen­det werden.

  • Bal­last­stoffe
  • Aloe Vera
  • Heil­erde
  • Bit­terpflanzen und Bitterstoffe
  • Flohsamen

Wenn man es genau nehmen will, sind Bal­last­stoffe keine Darm­reini­gung­shaus­mit­telchen, son­dern selbst Darm­reiniger. Bal­last­stoffe sind zum größten Teil unver­daut­lich für den Hund, haben aber sehr viele pos­i­tive Eigen­schaften. Auf scho­nende Art reg­ulieren sie die Verdauung.

Das innere Gel einer Aloe Vera Pflange wird ent­gif­tend während es gle­ichzeitig die Damrschleimhaut pflege und befeuchtet.

Auch Heil­erde eignet sich zur Darm­reini­gung, weil sie Schad­st­foffe bindet, die so aus­geschieden wer­den können.

Bit­terpflanzen und Bit­ter­stoffe  wirken schädlichen Keimen sowie der Ablagerung von Rück­stän­den entgegen.

Flohsamen bilden bei der Zugabe von Flüs­sigkeit Schleime, die reini­gend und heil­sam wirken.

Darmsanierungskuren

Es gibt auch zahlre­iche Darm­sanierungskuren, die man unter das Fut­ter mis­chen kann.

Ich gebe während der Darm­sanierung sowohl eine spezielle Kräuter­mis­chung als auch ein Saft zur Darm­sanierung. Diese bei­den mis­che ich mit Reis und Pansen. Eine Darm­sanierung dauert in unserem Fall und mit unseren Mit­teln ca. 4 bis 5 Tage. Da meine bei­den die Kur lieben, gebe ich sie sieben Tage lang.

Es gibt auch Darm­sanierungskuren, die über mehrere Wochen gegeben wer­den und ein­fach unter das nor­male Fut­ter gemis­cht wer­den können.

Ich kann jedem Hun­de­hal­ter empfehlen regelmäßige Darm­sanierun­gen anzuwen­den. Queen und Püppi hat die Kur so gut getan und ihr Fell hat sich anschließend ganz toll entwick­elt. Sie haben sich wohl gefühlt, hat­ten viel Energie und Queen hat keine Prob­leme mehr mit Enzün­dun­gen gehabt. Ob dies­bezüglich tat­säch­lich bei Queen die Ursache im Darm lag oder nicht, den Hun­den hat es mehr als nur gut getan und wir wer­den die Darm­sanierun­gen auch in Zukunft defin­i­tiv regelmäßig durch­führen. Der Darm spielt für die Gesund­heit unserer Hunde eine so große Rolle, dass es sich in jedem Fall lohnt, ihm zwis­chen­durch ein wenig Aufmerk­samkeit zu schenken 🙂

Gastartikel: Mögliche Schadestoffe in Hundebetten

Mögliche Schadstoffe in Hundebetten

Viele herkömm­liche Hun­de­bet­ten wer­den heute im Aus­land gefer­tigt oder beste­hen zum größten Teil aus im asi­atis­chen Raum hergestell­ten Mate­ri­alien. Auf­grund des gün­sti­gen Preises greifen auch deutsche Her­steller meist auf diese Mate­ri­alien zurück. Daher soll­test du beim Kauf eines neuen Hun­de­bettes große Sorgfalt wal­ten lassen und genau darauf achten, dass keine Weich­macher oder andere gesund­heitss­chädlichen Stoffe zur Her­stel­lung des Bettes ver­wen­det wur­den. Diese kön­nten näm­lich nicht nur eine neg­a­tive Auswirkung auf die Gesund­heit deines Hun­des, son­dern auch dir per­sön­lich und deiner Fam­i­lie schaden.
Häu­fig in Hun­de­bet­ten vork­om­mende Schadstoffe:

Die häu­fig­sten Schad­stoffe, welche in han­del­süblichen bzw. gün­sti­gen Hun­de­bet­ten vorkom­men kön­nen, sind kreb­ser­re­gende Weich­macher. Diese can­cero­ge­nen Weich­macher sind meist in syn­thetisch aus Plas­tik oder PVC hergestell­tem Kun­stleder enthal­ten, welches gemein­hin als beliebtes Mate­r­ial für Hun­de­bet­ten gilt. Das Kun­stleder bringt neben vie­len Vorteilen, wie einer leichten Reini­gung, einer hygien­is­chen Hand­habung und einem antial­ler­gis­chen Effekt, aber auch ein paar gesund­heitliche Nachteile mit sich. Da das Kun­stleder haupt­säch­lich im asi­atis­chen Raum hergestellt wird, kom­men bei der Pro­duk­tion andere Gren­zw­erte für die Schad­stoff­be­las­tung zum Tra­gen (falls es über­haupt Gren­zw­erte gibt!) als in Europa. Zudem gibt es kaum geset­zliche Vor­gaben, an die sich die Her­steller hal­ten müssen. Somit greifen viele Her­steller natür­lich auf die gün­stig­sten Ver­fahren zurück, welche eine Belas­tung mit Schad­stof­fen zur Folge haben.

Ger­ade im Online-Handel ver­sucht der Geset­zge­ber hier einen Riegel vorzuschieben und die Qual­itäts­stan­dards von Import­pro­duk­ten zu erhöhen. Lei­der bis­lang mit über­schaubarem Erfolg.

K.Thalhofer – Fotolia.com

Mögliche gesundheitliche Auswirkungen:

Bil­lige und mit Schad­stof­fen belastete Mate­ri­alien kön­nen eine neg­a­tive Auswirkung auf die Gesund­heit deines Hun­des haben. Wenn sich dein Hund in seinem Bett befindet entsteht natür­lich Wärme. Diese Wärme wirkt sich auf das Mate­r­ial aus und es kann bei bere­its mit Schad­stof­fen vor­be­lasteten Mate­ri­alien zur Bil­dung von gesund­heitss­chädlichen Dämpfen oder Gift­stof­fen kom­men. Die aus­tre­tenden Dämpfe bzw. Gift­stoffe kön­nen neben ihrer ohne­hin schon gesund­heitss­chädlichen Wirkung auch stark kreb­ser­re­gend sein. Betrof­fen sind dann sämtliche Lebe­we­sen, die sich in der unmit­tel­baren Umge­bung des Hun­de­betts aufhalten.

Oft kom­men auch Schad­stoffe wie Blei oder andere giftige Schw­er­met­alle in Hun­de­bet­ten vor. Diese kön­nen natür­lich auch eine große Gefährdung für deinen Hund bedeuten, wenn sie in seinen Kör­per gelan­gen. Wenn man daran denkt, wie gerne Hunde auf den meis­ten Gegen­stän­den herumkauen, ist dies ein Aspekt den man auf gar keinen Fall außer Acht lassen sollte. Wir von expertentesten.de arbeiten hierzu ger­ade an Unter­suchun­gen, um die Belas­tung an Schw­er­met­allen an Hun­de­bet­ten aus dem EU-Ausland festzustellen.

Welche Qualitätsmerkmale deuten darauf hin, dass ein Hundebett frei von Schadstoffen ist?

Achte beim Kauf eines Hun­de­bettes stets auf die Qual­ität der ver­wen­de­ten Mate­ri­alien. Hier gilt es genau zu prüfen ob die Mate­ri­alien nicht mit Schad­stof­fen vor­be­lastet sind. Es emp­fiehlt sich daher auf Pro­dukte zurück­greifen, welche bere­its nach europäis­chem Recht auf ihre Inhaltsstoffe geprüft und als unbe­den­klich eingestuft wur­den. Solche bere­its geprüften Hun­de­bet­ten erkennst du an einem Siegel, welches auf eine Prü­fung nach der DIN EN 71–3 Norm hin­weist. Hun­de­bet­ten mit einem solchen Siegel kannst du ohne Bedenken kaufen. Sie sind bestens für deinen Hund geeignet.

K.Thalhofer – Fotolia.com

Tipps die dir den Kauf eines Hundebettes erleichtern:

Achte beim Kauf des Hun­de­bettes vor allem auf die Ver­ar­beitungsqual­ität an den Nähten und, falls vorhan­den, an den Reißver­schlüssen. Dem aus­geprägten Spiel­trieb der Vier­beiner ist es zu ver­danken, das min­der­w­er­tig pro­duzierte Bet­ten häu­fig an diesen Stellen als erstes reißen. Wenn Du also schon im Laden fest­stellst, dass einzelne Nähte Fransen bilden, soll­test du das als Warnsignal inter­pretieren und dich nach höher­w­er­ti­gen Hun­de­bet­ten umsehen.

Neben der Qual­ität der ver­wen­de­ten Mate­ri­alien, ist aber auch die Größe des Bettes von essen­zieller Bedeu­tung. Ein passendes Hun­de­bett ist genauso groß, dass sich dein Hund darin nicht beengt und gle­ichzeitig auch nicht ver­loren vorkommt. Dein treuer Fre­und sollte sich also ein­mal der Länge nach ausstrecken kön­nen. Hast du die richtige Größe gewählt, wird dein Hund das neue Bett sicher lieben.

Größte Bedeu­tung kommt aber dem Mate­r­ial zu, aus welchem das Hun­de­bett hergestellt wurde. Es sollte natür­lich stra­pazier­fähig und robust sein, aber es darf auf gar keinen Fall über irgendwelche schädlichen Inhaltsstoffe ver­fü­gen, die deinem Hund oder dir schaden kön­nten. Grund­sät­zlich emp­fiehlt es sich glatte Mate­ri­alien mit einem niedrigeren Tex­ti­lanteil zu wählen, da diese weniger Flüs­sigkeit auf­saugen und somit deut­lich hygien­is­cher sind. Bestens geeignet sind Bet­ten mit einem abnehm­baren Bezug, welchen man jed­erzeit kom­plett reini­gen kann.

Unser Fazit:

Achte beim Kauf eines neuen Hun­de­bettes bitte immer auf die jew­eili­gen Mate­ri­alien die zur Her­stel­lung ver­wen­det wur­den. Sie soll­ten auf gar keinem Fall eine Gefahr für dich oder deinen Hund darstellen. Daher Fin­ger weg von Pro­duk­ten die Weich­macher oder ähn­liche syn­thetis­che Zusatzstoffe enthal­ten. Ver­lass dich auf geprüfte Qual­ität, welche du am DIN EN 71–3 Siegel erken­nen kannst. Du wirst deinem Hund und dir damit eine große Freude bereiten.

Spon­sored Post

natürliche Hilfe bei Gelenkerkrankungen

Gelenkerkrankun­gen sind Arschlöcher.

Das braucht man weder zu erk­lären noch kann man es schön reden.

Viele Hund, vor allem größere Rassen, haben Prob­leme mit dem Bewe­gungsap­pa­rat. HD, ED, Band­scheiben­vor­fälle und was es nicht alles für einen ätzen­den Mist gibt.

Direkt nach­dem Queens ED ent­deckt wurde, habe ich mich damit auseinan­derge­setzt, wie man sie unter­stützen kann. Von dem Tag an sauge ich alle Infor­ma­tio­nen zu diesem Thema auf wie ein Schwamm. Mit­tler­weile haben wir schon so viel aus­pro­biert und heute möchte ich die Gele­gen­heit nutzen um meine Erfahrun­gen mit euch zu teilen.

Ich möchte an dieser Stelle aus­drück­lich darauf hin­weisen, dass ich weder Tier­arzt, Phys­io­ther­a­peut oder Heil­prak­tiker bin. Alles, was ihr gle­ich lesen werdet, basiert auf meinen per­sön­lichen Erfahrun­gen bei und mit Queen. Die Infor­ma­tio­nen erheben keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit. 

Gelenkerkrankun­gen sind Mist. Doch sie haben einen entschei­den­den Vorteil gegenüber manch anderen Erkrankun­gen: Man kennt seinen Feind. Man weiß genau, womit man es zu tun hat. Man sieht Verbesserun­gen oder Ver­schlechterun­gen direkt mit dem eige­nen Augen.

Ich jeden­falls habe beschlossen, der ED den Kampf anzusagen und muss sagen: bis­lang schla­gen wir uns wirkl­cih gut 🙂 Ent­deckt wurde sie mehr oder weniger durch Zufall beim ersten Kon­troll­rönt­gen mit einem hal­ben Jahr. Eine Oper­a­tion wurde nicht durchge­führt. Wir haben das mit ver­schiede­nen Ärtzen besprochen und alle haben davon abger­aten. Queens Ell­bo­gen sind nicht per­fekt, aber es steht auch nichts ab und über. Sie sind ein­fach nicht rund aus­ge­bildet. Unser größtes Prob­lem sind Gelenkentzün­dun­gen. Diese zer­stören das Gelenk und verur­sachen Schmerzen. Unser Fokus liegt also vor allem darauf, Gelenkentzün­dun­gen zu ver­mei­den, falls sie doch auf­tauchen soll­ten, möglichst früh zu erken­nen und schnell behan­deln zu können.

Mit­tler­weile weiß ich: Man kann so viel machen und wenn man am Ball bleibt, dann findet man auch etwas, was dem Hund helfen kann.

Daher habe ich hier einige The­men zusam­menge­tra­gen und erzähle euch heute, was bei uns geholfen hat und worauf wir achten.

Die Bewegung

Nur ein bewegtes Gelenk kann ein gesun­des Gelenk sein.”

Bewe­gung ist beson­ders wichtig, denn nur so kön­nen Bän­der, Sehnen und Gelenke intakt bleiben. Bewe­gung sorgt außer­dem dafür, dass genü­gend Gelenkschmiere gebildet wird.

Viele Men­schen machen den Fehler und scho­nen ihrer Hund, sobald sie erfahren, dass ihr Hund ein Prob­lem am Bewe­gungsap­pa­rat hat. Das ist lei­der ein großer Fehler, der alles noch schlim­mer machen kann.

Natür­lich muss jeder selbst entschei­den, wieviel Bewe­gung sein Hund braucht und was vielle­icht zu viel ist.

Den­noch erzähle ich euch ein­fach mal, wie wir das mit der Bewe­gung handhaben:

Wir gehen täglich 3 bis 4 Run­den und sind ins­ge­samt ca. 2 bis 3 Stun­den unter­wegs. Queen läuft also täglich um die 8 bis 10 km. Machen wir einen Aus­flug am Woch­enende kann es auch mal mehr sein. Ist es warm draußen oder machen wir viel Kop­far­beitn, ist es auch mal weniger. Wir haben hier also keine Einschränkung.

Tra­ben ist übri­gens die gesün­deste Gangart.

Was ich zu unterbinden ver­suche sind schnelle Start– und Stop­be­we­gun­gen. Wir apportieren daher nur unge­fähr ein­mal pro Woche. Hier­bei habe ich die Beobach­tung gemacht, dass Queen sich ruhiger und bewusster bewegt, wenn sie zwei Spielzeuge hat. Eins wird also gewor­fen, während sie das andere die ganze Zeit in der Schnauze trägt.

Queen ist sowieso nicht so der typ­is­che “Ich spiel mit frem­den Hun­den — Hund”. Queen spielt meist mit mir, sodass ich gut darauf achten kann, wie sie sich bewegt. Wenn sie mal mit Püppi richtig wild zocken will, lass ich sie zwar, geh aber irgend­wann dazwis­chen und beende das Spiel durch ein neues ruhigeres Spiel.

Die Ernährung

Unab­hängig von der Art der Erkrankung am Bewe­gungsap­pa­rat soll­ten die Hunde in jedem Fall getrei­de­frei ernährt wer­den (Aus­nahme: Braun­hirse, denn diese soll bei Arthri­tis helfen). Es ist beson­ders wichtig, dass die Hunde schlank bleiben. Übergewicht macht nicht nur generell krank, son­dern ist zudem Gift für die Gelenke. BARF wirkt sich pos­i­tiv auf den Bewe­gungsap­pa­rat aus.

Der Hund sollte Nahrung zu sich nehmen, die möglichst reich an Vit­a­mi­nen, Antiox­i­dantien, Min­er­alien und Spurenele­menten sowie enzün­dung­shem­mende sekundäre Pflanzen­stoffe ist.

Hierzu eignen sich inbeson­dere Kräuter wie Wei­den­rinde, Teufel­skralle, Mädesüß, Bren­ness­sel und Ing­wer um Schmerzen und Entzün­dun­gen zu lin­dern. Cory­dalis und Johan­niskraut für ihre anal­ge­sis­che Wirkung. Große Klette, Ampfer­grind­wurzel und Sar­sa­par­illa als Blutreiniger sowie Sel­l­eriesamen, Schaf­garbe und Bren­nes­sel, um durch ihre harn­treibende Wirkung die Eli­m­inierung der Abfall­pro­dukte der Entzün­dun­gen zu fördern. Hage­but­tenkern­pul­ver wirkt gegen Entzün­dun­gen in den Gelenken und stoppt die Zer­störung des Knor­pels, was wiederum Schmerzen lin­dert und die Beweglichkeit verbessert. Knoblauch hilft als Antiox­i­dans gegen freie Radikale und liefert Selen. Die Algen Spir­ulina und Asco­phyl­lum Nodosum liefern zusät­zlich Spurenele­mente und Aminosäuren.

Bei aktuen Schmerzen kann eine kurzzeit­ige Erhöhung der Vit­a­min C — Zufuhr Lin­derung schaf­fen. Omega — 3 — Fis­chöle soll­ten in Verbindung mit Vit­a­min E gefüt­tert wer­den, da Omega — 3 — Fettsäuren stark entzün­dung­shem­mend wirken.

Zudem gibt es zahlre­iche Pul­ver wie zum Beispiel das bekan­nte MSM.

Ich per­sön­lich habe sehr viele aus­pro­biert und kann sagen, dass Col­lag­ile Dog (beste­hend aus bioak­tiven Kol­la­gen­pep­ti­den) sehr sehr gut wirkt. Einen aus­führlichen Artikel von mir findet ihr hier. Zudem bekommt Queen die Kräuter­mis­chung “Kräfti­gen­des Lau­fle­icht” von Hirten­gold. Dieses besteht aus Grün­lipp­muschel, Teufel­skralle, Ing­wer und Lapa­cho. Beide Pro­dukte sind sehr empfehlenswert.

Grün­lipp­muschelpul­ver fördert die Regen­er­a­tion und den Auf­bau von Knor­pel und Bindegewebe und hat zudem eine her­vor­ra­gende entzün­dung­shem­mende Wirk­samkeit. Dieses Muschelfleis­chmehl ist sehr hil­fre­ich bei allen arthri­tis­chen Beschw­er­den und wirkt am besten, wenn die Zufuhr von Vit­a­min C und Vit­a­min E sowie von hochw­er­ti­gen Omega-3-Fettsäuren gle­ichzeitig erhöht wird.

Viele berichten von einer pos­i­tiven Wirkung der DHN Gelenk — Flex Tablet­ten, falls die Hunde Schmerzen haben. Sollte sich Queens Zus­tand irgend­wann ver­schlechtern, wer­den wir diese Tablet­ten eben­falls testen. Bisher habe ich nur Gutes gehört.

Zur Zeit bekommt Queen diese Ergänzungsmittel:

 Physiotherapie

Queen geht zwis­chen­durch immer mal wieder zur Phys­tio­ther­a­pie. Dort bekommt sie Mas­sagen und Behand­lun­gen, die die Zellerneuerung anre­gen und für Entspan­nung und ein all­ge­meines Wohlbefinden sor­gen. Anschließend geht sie eine halbe Stunde auf das Unter­wasser­lauf­band. Dort kön­nen ver­schiedene Stei­gun­gen sowie die Höhe des Wassers eingestellt werden.

Queen geht aber auch oft ganz alleine zur Phys­io­ther­a­pie, denn sobald sie im Wasser steht, fängt sie ganz automa­tisch an von links nach rechts zu laufen und ihr eignes Kneipp Bad zu nehmen 😀

Bewe­gung im Wasser tut gut. Soll­ten eure Hunde nicht schwim­men, kann man sie auch mit einer Reizan­gel durchs Wasser locken, sodass sie zumin­d­est im Wasser laufen.

Zudem arbeiten wir zwis­chen­durch mit Cav­alet­tis­tan­gen. Auf diese Weise kön­nen viele Muskel­grup­pen beansprucht und das Gang­bild ver­fein­ert werden.

Auch helfen kleine Tricks im All­tag die Beweglichkeit zu erhal­ten. Da Queen kein­er­lei Prob­leme mit dem Rücken hat, lasse ich sie regelmäßig Slalom durch die Beine laufen. Vor­wärts und rück­wärst. So bleiben alle Beine und die Motorik fit. Auch Übun­gen wie Pfötchen geben oder der Wech­sel zwis­chen Sitz und Steh fördern die Motorik und Beweglichkeit. Mir ist es wichtig, dass Queen eine starke Musku­latur im gesamten Kör­per hat. Daher achte ich auch immer darauf, Übun­gen für die Hin­ter­hand einzubauen.

Blutegeltherapie

Nach­dem eine Entzün­dung ein­fach nicht ver­schwinden wollte, haben wir sie schließlich mit einer Blutegelther­a­pie in den Griff bekom­men. Hierüber habe ich hier aus­führlich berichtet.

 Der Alltag

Ich achte darauf, dass Queen nicht zu viel springt. So hebe ich sie zum Beispiel aus dem Auto her­aus. Ich würde sie unter­wegs nie auf eine Mauer locken und sie dann auf den Asphalt sprin­gen lassen. Beim Trep­pen­steigen ist sie in der Regel angeleint. So kann ich kon­trol­lieren, dass sie ruhig und gle­ich­mäßig läuft und nicht die let­zten Stufen springt.

Ich käme nie auf den Gedanken mit einem gelenkerkrank­ten Hund Agility oder ähn­liches zu machen. Doch mit­tler­weile gibt es zahlre­iche Ange­bote für gelenkerkrankte oder ältere Hunde wie zum Beispiel Hoop­ers oder Degility. Da Queen jedoch über­haupt nicht der Hund für so etwas ist, bleiben wir bei der Nase­nar­beit und beim Trailen.

Man kann also eine ganze Menge zur Unter­stüzung tun und mit natür­lichen Mit­teln Lin­derung und Besserung schaf­fen. Eine Gelenkerkrankung ist zwar richtig Mist, aber es ist kein Wel­tun­ter­gang und die Hunde kom­men damit oft besser klar als wir. Wer ein paar Dinge berück­sichtigt und seinen Hund mit natür­lichen Mit­teln unter­stützt, kann seinem Hund ein glück­liches Leben bere­iten <3

Blutegeltherapie für den Hund

Dieser Artikel enthält Bilder einer Blutegelther­a­pie. Soll­test du diese nicht sehen wollen, weil du zum Beispiel kein Blut sehen kannst, kannst du den­noch gerne diesen Artikel lesen. Alle Bilder befinden sich aus Rück­sicht auf euch erst am Ende des Artikels. Ich sage euch Bescheid, wenn es so weit ist 🙂 

In let­zter Zeit hat­ten wir ver­mehrt mit einer Entzün­dung in Queens Ell­bo­gen zu kämpfen. Irgend­wie kam sie immer wieder zurück und Queen tra­bte unrund. Da ich die Prob­leme gern auf einem natür­lichen  Weg angehe, habe ich beschlossen, eine Blutegelther­a­pie auszuprobieren.

Schnell wurde ich im Inter­net fündig. Ganz bei uns in der Nähe gab es eine Tierärztin, die auch als Tier­heil­prak­tik­erin arbeitet und die unter anderem Blutegelther­a­pie anbi­etet: Dr. vet. med. (hr) Stella Schulte.

Ich muss zugeben, dass ich ganz schön nervös gewe­sen bin. Tierärzte jagen mir in der Regel eine riesen Angst ein. Doch als die Tür aufging, wurde ich mehr als nur fre­undlich emp­fan­gen. Püppi durfte eben­falls mitkom­men und wir fühlten uns direkt wohl bei Frau Dr. Schulte. Selbst Queen und das will wirk­lich etwas heißen.

Sie legte sich direkt auf die Matte und Frau Dr. Schulte erk­lärte uns alles rund um die Blutegeltherapie.

Die Blutegel wer­den immer direkt an der betrof­fe­nen Stelle ange­setzt. Das ist bei Queen der linke Ell­bo­gen. Ich hatte über­haupt keine Erfahrun­gen mit Blutegeln, sodass ich Frau Dr. Schulte fragte, ob die “Liegestelle” an Queens Ell­bo­gen ein Prob­lem für die Blutegel seien. Sie verneinte meine Frage, erk­lärte mir jedoch, dass es sich keines­falls um eine soge­nan­nte Liegestelle han­deln würde, aber dazu später mehr.

Erst einmal zu den eigentlichen Helden dieses Artikels: den Blutegeln

Auch in der Human­medi­zin ist die Blutegelther­pie eine tra­di­tionelle und anerkan­nte Ther­a­pieform. Mit­tler­weile wird die Blutegelther­a­pie zunehmend auch für Behand­lun­gen von Tieren eingesetzt.

Medi­zinis­che Blutegel ver­fü­gen in ihrem Spe­ichel über eine Reihe von wirk­samen Sub­stanzen, die während des Saugvor­ganges in die Bis­s­wunde abgegeben wer­den. Man kann sich die Blutegel als eine Art biol­o­gis­che Apotheke mit Wirk­stof­fen vorstellen, die auch in der Schul­medi­zin zum Ein­satz kom­men. Die Wirk­stof­fkom­bi­na­tion des Blutegels ist einzigartig.

Mit­tler­weile kon­nte dank mod­erner Analysemeth­o­den fest­gestellt wer­den, dass Blutegel als Fer­ti­garzneimit­tel eingestuft wer­den kön­nen. Sie unter­liegen daher den gle­ichen Anforderun­gen an Sicher­heit, Qual­ität und Wirk­samkeit, die an alle zulas­sungspflichtige Arzneimit­tel gestellt wer­den. Die Wirk­stoffe des Blutegels fördern unter anderem durch Gerin­nung­shem­mung die lokale Blutzirku­la­tion im Bere­ich der Ansatzstelle und helfen ins­beson­dere bei schmerzhaften Entzün­dun­gen. Chro­nis­che Erkrankun­gen kön­nen auf­grund der stark verbessserten Stof­fwech­sel­si­t­u­a­tion durch die Blutegelther­a­pie pos­tiv bee­in­flusst wer­den und es entste­hen neue Chan­cen auf Lin­derung und Heilung.

Blutegel kön­nen bei fol­gen­den Klein­tier­erkrankun­gen helfen:

  • Arthri­tis / Arthorse
  • Gelenk­fehlbil­dung wie HD und ED
  • Erkrankun­gen des Bän­der– und Sehnenapparates
  • Wirbel­säu­len­erkrankun­gen wie Spondylose
  • Neu­ri­ti­den
  • Lum­bago
  • Myo­gelosen
  • Ekzeme
  • Abzesse
  • Mas­ti­tis
  • Wund­heil­störun­gen
  • Nar­ben­prob­lematik
  • Hämatome
  • Venen­erkrankun­gen
  • Lym­phan­gi­tis
  • Zahn– und Kiefererkrankungen

 

Was passiert bei einer Behandlung mit Blutegeln?

In der Regel dauert die Behand­lung zwis­chen 60 und 90 Minuten. Abhängig von der jew­eili­gen Indika­tion ist oft schon eine ein­ma­lige Anwen­dung ausreichend.

Der Blutegel wird an die betrof­fene Stelle gehal­ten. Hier­bei sieht man, wie er suchend über die Stelle gleitet bis er sich schließlich fest­saugt und mit seinen Kalkzäh­nen vor­sichtig in die Haut beißt. Dieser Vor­gang ist weit­ge­hend schmerzfrei. Man geht davon aus, dass der Blutegel schmer­zlin­dernde Stofffe abgibt. Im weit­eren Ver­lauf von ca. 15 bis 90 Minuten saugt der Blutegel die Wirk­stoffe in das Gewebe ein und fällt schließlich von alleine ab. Durch den Wirk­stoff Calin wird die Bis­s­wunde offen gehal­ten und blutet bis zu 12 Stun­den nach.

Der heilende Effekt kann unmit­tel­bar nach der Behand­lung ein­treten, kann aber auch erst 14 Tage nach der Behand­lung auftreten. Bei chon­rischen Erkrankun­gen muss die Behand­lung in der Regel nach 14 Tagen wieder­holt wer­den. Oft hält der Effekt monate­lang an.

Queen hat ohne Prob­leme den Blutegel­biss akzep­tiert. Sie hat lediglich kurz gezuckt, ist aber ruhig liegen geblieben. Manche Experten gehen davon aus, dass die Tiere die heil­same Wirkung der Blutegel in ihrem Instinkt fest ver­ankert haben, sodass sie daher keine Abwehrreak­tio­nen zeigen wür­den. Viele Tiere schlafen sogar ein.

Bei Queen fie­len die drei Blutegel (pro 10 kg Kör­pergewicht ein Blutegel) nach ca. 20 Minuten ab. Sie blutete noch ca. eine Vier­tel­stunde nach. Danach war das Blut geron­nen und die Wunde trocken. Frau Dr. Schulte legte ihr einen Ver­band an, damit wir sauber nach Hause fahren kon­nten. Zuhause angekom­men kon­nte ich den Ver­band direkt ent­fer­nen. Sie blutete nicht mehr nach. Wenn man Verun­reini­gun­gen auss­chließen kann, kann die Wunde offen bleiben.

Ich muss zugeben, dass ich die kleinen Tierchen nicht unbe­d­ingt kuscheln möchte. Und beim ersten Anblick live und in Farbe dachte ich nur “Igitt”. Mit­tler­weile bin ich abso­lut überzeugt von der heilen­den Wirkung und habe großen Respekt entwick­elt. Ein “Iii­ihhh” ist völ­lig deplatziert.

Bevor ich auf die Wirkung bei Queen eingehe, möchte ich euch erzählen, was es mit der “Liegestelle” auf sich hat.

Die von mir als Liegestelle inter­pretierte Kruste hat einen Hin­ter­grund, den ich im Leben nicht erwartet hätte.

Hierzu ein kurzes Aus­flug in die tra­di­tionelle chi­ne­sis­che Medizin:

Obwohl sich in unserem Kreis­lauf­sys­tem immer Blut, Lym­phe und Flüs­sigkeiten durch den Kör­per bewegt, gibt es bes­timmte Zeiten, während der die ver­schiede­nen Organe beson­ders gut funk­tion­ieren. Diese Funk­tion wird außer­dem von einer Leben­skraft bee­in­flusst, die von dem physikalis­chen, dem spir­ituellen und dem emo­tionellen Kör­per ausströmt. Die Chi­ne­sen nen­nen diese Kraft das »Qi« (wird wie »Tschi« aus­ge­sprochen). Das Qi irigiert und koor­diniert den Fluss der Energien und stellt die Haupt­stütze unserer Leben­skraft dar. Jedes Indi­viduum erbt Qi von seinen Ahnen. Dieses ererbte Qi wird von der Umwelt unter­stützt. Qi kann man weder anfassen noch sehen. Es ist aber an allen Funk­tio­nen unseres Kör­pers beteiligt. (…) Die ersten Karten über die Bewe­gung des Qi im Kör­per sind tausende von Jahren alt. Wir denken gar nicht mehr über die stetige Funk­tion unseres Kreis­laufs nach. Die Ärzte des antiken China fan­den bes­timmte Peri­o­den des Tages, in denen sich der Energiefluss auf bes­timmte Bere­iche des Kör­pers konzen­tri­ert. Diese Konzen­tra­tion folgt den Verbindun­gen, die die Organ­sys­teme zueinan­der haben. Aus diesen Erken­nt­nis­sen haben sich die zirka­di­ane Uhr, oder spezielle Tage­suhr, und das Merid­i­an­sys­tem entwickelt. 

Zirka­di­ane Uhr des Körpers:

  • 3–5 Uhr Lunge
  • 5–7 Uhr Dickdarm
  • 7–9 Uhr Magen
  • 9–11 Uhr Milz/Pankreas
  • 11 –13 Uhr Herz
  • 13 –15 Uhr Dünndarm
  • 15 –17 Uhr Blase
  • 17 –19 Uhr Niere
  • 19–21 Uhr Perikard
  • 21 –23 Uhr Dreifacher Erwärmer
  • 23–1 Uhr Gallenblase
  • 1 –3 Uhr Leber

Die Merid­i­ane

(…) Um eine Behand­lung mit Akupunk­tur oder Aku­pres­sur durch­führen zu kön­nen, ist ein Ver­ständ­nis der Merid­i­ane unumgänglich. Sie stellen den Zugang zum Kör­per dar. (…) Ein Merid­ian kann als Kanal gese­hen wer­den, in dem Energie unter der Haut zirkuliert. Jeder Merid­ian ver­läuft in der Nähe von Blut– und Lym­phge­fäßen und Ner­ven­bah­nen. Alle Merid­i­ane zusam­men for­men ein Net­zw­erk, das alle Teile des Kör­pers umspannt. Qj fließt inner­halb dieser Leit­bah­nen oder Merid­i­ane und hilft, Blut und andere Kör­per­flüs­sigkeiten zu verteilen. Aus der Sicht der tra­di­tionellen chi­ne­sis­chen Medi­zin (TCM) wer­den wir so am Leben erhal­ten. Jede der Leit­bah­nen hat Ein­fahrten und Aus­fahrten, die an der Hau­to­ber­fläche liegen. Diese speziellen Punkte sind nur circa 0,1 bis 0,5 cm groß. Sie fallen aber durch eine stark erhöhte elek­trische Leit­fähigkeit auf, wenn man sie mit der umgeben­den Haut ver­gle­icht. Sie weisen alle eine höhere Konzen­tra­tion an Ner­ve­nen­dun­gen und Blut­ge­fäßen auf.

Diese sehr empfind­lichen Hautareale wer­den Akupunk­tur­punkte genannt.

Durch Verbindung der einzel­nen Akupunk­tur­punkte auf dem Kör­per kann man den Ver­lauf aller zwölf Merid­i­ane erken­nen. Wenn man die Merid­i­ane als Stark­strom­leitun­gen betra­chtet, sind die Akupunktur-Punkte die Schal­ter, mit denen Strom an– und aus­geschal­tet wer­den kann.

Da jeder Merid­ian mit einem Organ ver­bun­den ist, stellen die Akupunk­tur­punkte eine Möglichkeit dar, über die Haut innere Organe zu erreichen.
Stell dir mal vor, dein Hund hat eine offene Stelle am Bein. Ein nach TCM arbei­t­en­der Tier­arzt würde sofort darüber nachdenken, 
welcher Merid­ian an genau dieser Stelle ver­läuft. Läge die offene Stelle nun z.B. außen am Ober­schenkel in der Nähe der Hüfte, müsste der 
Gallenblasen-Meridian mit unter­sucht wer­den. Nach­dem die Wunde behan­delt wurde, sollte man sich Gedanken über die innere Ursache der 
Verän­derung machen und den entsprechen­den Merid­ian betrachten.

Das Prob­lem kann entweder vom Organ aus­ge­hen, mit dem der Merid­ian ver­bun­den ist, oder durch eine lokale Störung auf der Energieleit­bahn selbst her­vorgerufen wor­den sein. (…) Wenn es in der Gegend um die Hüfte herum zu einer Block­ade kommt, staut sich die Energie auf dem Merid­ian, der zur Hüfte hin führt. Hin­ter der Block­ade kann es auf dem­sel­ben Merid­ian zu einer Energieleere kom­men. Dadurch kön­nen Rück­en­schmerzen, steifer Gang, Schwäche in den Hin­ter­läufen usw. aus­gelöst wer­den. Wenn wir dem Energiefluss, der zirka­di­a­nen Uhr entsprechend, den Merid­i­a­nen ent­lang fol­gen, wird klar, dass die Merid­i­ane untere­inan­der ver­bun­den sind. Durch diese Verbindun­gen entsteht ein Net­zw­erk, das alle Teile des Körpers erre­icht. Da jeder Merid­ian mit einem Organ ver­bun­den ist, ste­hen auch alle Organe miteinan­der in Verbindung und nehmen an dem Energiekreis­lauf teil. Ein gle­ich­mäßiges und ungestörtes Fließen der Energie ist die Voraus­set­zung für ein Gle­ichgewicht und somit für Gesundheit.

Für viele von euch wird das hier abso­lut neu sein und auch ich habe mich bei Frau Dr. Schulte das erste Mal bewusst mit diesem Thema auseinan­derge­setzt. Und während wir das alles erler­nen müssen, kön­nen unsere Hunde das schon. Sie haben es tief in sich und spüren es bewusst. Sie nehmen durch geziel­ten Druck Ein­fluss auf diese Stellen, um so ein Wohlbefinden aus­lösen zu können.

So auch Queen. Ihre “Liegestelle” liegt genau auf dem Punkt des Dün­ndarm — Merid­ian. Frau Dr. Schulte erkan­nte bere­its nach weni­gen Sekun­den, dass hier ein Prob­lem liegt. Ich dachte immer, dass Queen gut und gesund ernährt würde und habe daher nie über solch kon­plexe Dinge nachgedacht.

Frau Dr. Schulte war sich sicher, dass der Dün­ndarm von Queen im Ungle­ichgewicht sei und emp­fohl eine Darm­sanierungskur. Diese zogen Queen und Püppi (wenn schon, denn schon) gemein­sam durch. Anschließend bekam sie ein anderes Fut­ter und wurde immer mor­gens zwis­chen 7 und 9 Uhr gefüt­tert, zur “Zeit des Magens”.

Bere­its nach weni­gen Tagen spürte man eine Verän­derung. Sie fühlte sich deut­lich wohler, lag oft auf dem Rücken ihrem Korb. Der Kot war endlich wieder richtig fest. Ihr Fell wird täglich weicher und glänzt. Auch an dem rechten Ell­bo­gen hatte sie diese Stelle. Die auf der rechten Seite ist schon nahezu zurück­ge­bildet. Die auf der linken Seite sieht auch schon wesentlich besser aus, ist allerd­ings auf­grund der dort ange­set­zten Blutegel noch nicht so schön wie die andere Seite.

Zurück zu den Blutegeln

Der “große Effekt” blieb zunächst aus. Ich habe mir deshalb wenig Gedanken gemacht, weil man immer wieder über­all hört, dass die Behand­lung bei chro­nis­chen Erkrankun­gen nach zwei bis drei Wochen wieder­holt wer­den müsste. Das haben wir dann auch so gemacht.

Der Effekt kam schleichend.

Zunächst fiel mir auf, dass sie nicht mehr so “tap­sig” lief. Sie lief, als wäre sie plöt­zlich 10 kg leichter. Unsere Run­den wur­den wieder länger. Sie trabt immer häu­figer und wieder rund. Ihre aktuelle Sit­u­a­tion entspricht der, als hätte sie mehrere Tage das vom Tier­arzt emp­foh­lene Schmerzmit­tel bekom­men. Das Gelenk ist nicht mehr warm und sie läuft im Freilauf wieder vor mir statt neben mir. Ihre Ohren sind stets gespitzt und sie ist aufmerk­samer. Aber es gibt noch einen guten Indika­tor dafür, dass es Queen nun besser geht: Sie spielt wieder die Dorfpolizistin 😀

Sie zieht zwis­chen­durch an der Leine und ben­immt sich wie die Dorf­polizei auf unserer Aben­drunde. Wird sie angepö­belt, pöbelt sie zurück. Aus erzieherischer Sicht beden­klich, aus meiner Sicht super, denn so weiß ich, dass es ihr gut geht. Ich stelle nach wie vor jeden Tag eine kleine pos­i­tive Verän­derung fest.

Das waren ganz schön viele Infor­ma­tio­nen, oder? Dann könnt ihr euch vielle­icht vorstellen wie beein­druckt ich gewe­sen bin, als ich das erste Mal bei Frau Dr. Schulte gewe­sen bin. In den zwei Stun­den habe ich so viel gel­ernt und ich bin abso­lut beein­druckt von ihr.

Wir sind sehr froh, die Blutegelther­a­pie aus­pro­biert zu haben und sind auch sehr dankbar, Frau Dr. Schulte gefun­den zu haben.

Quelle:

DGTHA (Deutsche Gesellschaft zur Förderung der Ther­a­pien mit Hirudi­neen und ihres Arten­schutes e. V.)

 „Tra­di­tionelle Chi­ne­sis­che Medi­zin fün Hunde und Katzen“, Narayana Verlag

So nun kom­men die Bilder von unserer Blutegelther­a­pie. Wer kein Blut sehen kann, der kann hier aussteigen 🙂

Blutegel, kurz nach­dem sie sich fest­ge­bis­sen hat­ten. Die Stelle wurde etwas rasiert. Man erkennt hier noch deut­lich die “Liegestelle”

Die Stelle sieht auf dem ersten Blick wild aus, vor allem auch weil sie für die Behand­lung rasiert wurde. Ver­gle­icht mal allerd­ings mit den vorheri­gen Bild erkennt man, dass die Kruste deut­lich heller ist und sich bere­its zurück­bildet. Zwis­chen den Bildern liegen 5 Tage.
Auf diesem Bild sieht man den rechten Ell­bo­gen. Man erkennt, dass die Kruste sich deut­lich zurück gebildet hat und bere­its Fell über die Stelle wächst. Die Stelle sah vor dem ersten Besuch bei Frau Dr. Schulte aus, wie die Kruste auf dem Bild zuvor.

 

 

Hier ist bere­its ein Blutegel abge­fallen und die Stelle blutet zunächst nach

 

Blutegel vor und nach der Ther­a­pie im Vergleich
Nach der Behand­lung wird die Stelle ver­bun­den, um sauber nach Hause fahren zu können
Oder pink mit Herzchen? 🙂

Das Wunder aus der Dose? Erfahrungen mit Collagile Dog

Heute möchte ich euch ein Pro­dukt vorstellen, welches mir sehr am Herzen liegt und welches tat­säch­lich unser Leben verän­dert hat.
Vor eini­gen Wochen bin ich über Face­book auf Col­lag­ile Dog aufmerk­sam gewor­den. Auf der Seite kon­nte man viele pos­i­tive Erfahrungs­berichte finden. Hun­den mit Gelenkerkrankun­gen ging es nach weni­gen Wochen deut­lich besser. Die Lebens­freude nahm zu. Die Hunde hat­ten deut­lich weniger Schmerzen und viel mehr Energie.

Ich komme nicht umher zuzugeben, dass ich extrem skep­tisch war!

dsc06541

Plöt­zlich aus dem Nichts soll ein so gutes Pro­dukt aufge­taucht sein? So viele pos­i­tive Erfahrungs­berichte? Ist das nicht ein reiner Wer­be­feldzug mit gefak­ten Posts?

Auf­grund von Queens ED kenne ich mich mit Fut­ter­ergänzungsmit­teln bei Gelenkerkrankun­gen aus. Ich weiß, worauf es bei der Zusam­menset­zung ankommt, welche Mit­tel miteinan­der kom­biniert wer­den kön­nen und soll­ten und wie welche Kräuter und Pülverchen wirken. Unzäh­lige Pro­dukte habe ich unter die Lupe genom­men und getestet. Und teil­weise wur­den die Wirkver­sprechen der Her­steller nicht ein­mal im Ansatz erfüllt.
Meine Neugierde war geweckt, denn es hörte sich alles viel zu gut an und so bestellte ich das Pul­ver um es zu Testen.
Ich bin geplät­tet, meine Skep­sis hat sich nicht bestätigt. Nach unge­fähr drei bis vier Wochen kon­nte ich die ersten Verän­derun­gen erkennen.
Queen bekommt das Mit­tel nun seit sechs Wochen. Sie frisst das Pul­ver ohne Prob­leme da es geschmack­sneu­tral ist.

dsc06544

Sie hat deut­lich mehr Energie und ver­sucht mich ständig zu überre­den, nach draußen zu gehen oder spielt mit Püppi in der Woh­nung. Vorher wurde Queen nach einer dreivier­tel Stunde draußen ruhiger und lief entspannt neben mir her. Heute läuft sie die gesamte Runde voller Energie und läuft auch nach einein­halb Stun­den noch genauso wie in den ersten Minuten. Sie läuft abso­lut rund und trabt wesentlich häu­figer. Sie rennt und tobt viel mehr und hat über­haupt keine Prob­leme anschließend. Run­den, für die wir vorher eine Stunde gebraucht haben, laufen wir jetzt in 40 Minuten. Nicht, weil ich die bei­den nicht schnüf­feln lasse, son­dern weil Queen nun vor­weg läuft und wesentlich schneller unter­wegs ist. Manch­mal hab ich richtig Mühe hin­ter­her zu kommen.

dsc06545

Ich habe das Gefühl, dass sie im Ganzen viel “wacher” ist. Sie schnüf­felt aus­geprägter, ist deut­lich mehr an ihrer Umwelt inter­essiert. Im Gesamten scheint sie viel aktiver am Leben teilzunehmen. Tier­spuren wer­den aufgeregt ver­folgt, Löcher wer­den gebud­delt und jede Wiese wird genutzt, um wild hinüber zu ren­nen. Gehen wir aus dem Haus und nicht rechts herum zur Straße, son­dern links herum zu Auto, stürmt sie los und freut sich auf den Aus­flug. In der Woh­nung läuft sie deut­lich mehr herum und beschäftigt sich viel häu­figer mit der Kleinen.

Was sich noch verändert hat

Ich.
Und das ist für Queen wichtiger als man zunächst denkt.

Ich habe mir sehr oft — quasi ständig — nur Sor­gen um Queen gemacht. Draußen habe ich sie voller Sor­gen ange­se­hen und mich gefragt, ob sie vielle­icht ger­ade unrund oder komisch gelaufen ist. Queen ist ohne­hin ein unsicherer Hund und ich habe ihr mit meiner Sorge keinen Gefallen getan. Man hat ihr ange­merkt, wie sehr ich sie mit meinen Gedanken verun­sichert habe. Das ging so weit, dass sie ste­hen blieb und die Pfote hochhielt, nur weil ich sie besorgt beobachtet habe.

dsc06547

Wenn ich nun täglich sehe, wie gut es ihr geht und wie glück­lich sie über die Wiesen und durch den Wald tobt, dann kann ich mich von diesen Sor­gen befreien. Klar, kom­men die immer mal wieder hoch, aber sie sind noch lange nicht so präsent wie vorher. Manch­mal stehe ich am Rand der Wiese, beobachte Queen und Püppi beim Spie­len und kön­nte vor Glück die Welt umar­men. Es ist, als ob sie wieder ein junger Hund ist. Es gibt nun unzäh­lige Momente am Tag, die mich meine Sor­gen vergessen lassen. Ich bin unglaublich glück­lich, wenn ich sehe, wie viel Lebens­freude mir aus ihren Augen entgegenspringt.

Ich habe schon zahlre­iche Mit­tel bei Gelenkerkrankun­gen aus­pro­biert und schon mehrfach gedacht, ich hätte ein gutes Mit­tel für Queen gefun­den. Doch wenn ich die Wirkung mit der von Col­lag­ile Dog ver­gle­iche, so hat dieses Pul­ver ganz klar und deut­lich mit einem riesen Abstand die Nase vorne.

dsc06550

Sollte euer Hund Prob­leme mit seinen Gelenken haben, sei es ED, HD, Arthrose, Spondy­lose u.s.w., pro­biert dieses Mit­tel aus.
Das Pul­ver wird bes­timmt nicht immer und bei jedem Hund helfen, trotz­dem stehe ich wirk­lich zu 100% hin­ter meiner Empfehlung. Es ist zumin­d­est eine Chance, nicht mehr und nicht weniger.

dsc06548

Auf der Face­book — Seite zu dem Pro­dukt findet man unglaublich viele pos­i­tive Erfahrungs­berichte. Um auszuschließen, dass es sich hier­bei nicht um Fake-Posts han­delt, habe ich einige dieser Men­schen angeschrieben und gefragt, ob sie mir ihre Geschichte etwas aus­führlicher erzählen möchten.
Und hier eine kleine Auswahl ihrer Erfahrun­gen mit Col­lag­ile Dog:

Tylea

img_4296-tylea-am-wasser

Meine Bor­der Col­lie Hündin Tylea (Teila gesprochen),wird am 1.1.17  12 Jahre alt.
Vor ein paar Jahren wurde Tylea geröngt,weil sie öfters mal humpelte und­der Tier­arzt Ver­dacht auf Arthrose hatte.Es stellte sich heraus,daß Tylea wohl ange­boreneine Lücke zwis­chen den Ellen­bo­gen­knochen vorne links hat. Arthrose war zu diesem
Zeit­punkt wohl noch keine,aber der Arzt meinte das würde kommen.Da die Knochen­we­gen der Lücke ja aneinan­der reiben.Sie sollte dann ab sofort mit spie­len und extremen laufen kürzer treten. Hab das auch beachtet. Für Tylea nicht schön,da Balljunkie. Zudem durfte sie auch nicht mehr hoch nach dem Ball sprin­gen, weil sich dann auch ein Gelenk aus­ränkte. Nun mit älter wer­den trot­tete Tylea beim Spazier­gang viel hin­ter­her. Legte sich zwis­chen­durch hin um Pausen zu machen. Beim Trep­pen runter gehen,wo andere mit allen Pfoten einzeln runter laufen, hop­pelte Tylea, Vorderpfoten-Hinterpfoten. Beim rauf gehen der Trep­pen, lief sie im Zick Zack hoch und tat sich schwer mit dem linken Bein, wo die Prob­leme sind.
Man sah das es ihr etwas schwer fiel das Bein für die Stufen anzuheben. Mor­gens beim auf­ste­hen, machte sie erst­mal immer nen Katzen­buckel und die ersten Schritte waren sehr steif. Auf mein Bett mußte sie klet­tern und auf die Couch kam sie gar­nicht mehr hoch. Im Som­mer sind wir dann zu nem Wasser in der Nähe glaufen dreivier­tel Std hin­laufen, sie ist nach ihrem Ball geschwom­men (was laut Arzt ja gut und ok war, im Wasser) und nach 2 Std Aufen­thalt (die sie aber nicht die ganze Zeit gespielt hat) sind wir wieder zurück. Abends dann nor­male Gassirunde.
Am näch­sten Mor­gen kam sie dann nicht mehr hoch, bzw. rutschte gle­ich mit allen Vieren wieder weg. Das ging die ganze Woche und zum Woch­enende hin brach sie jaulend zusam­men. Sie hat ihr ganzes Leben noch nie vor Schmerzen gejault. EIne Fre­undin hatte dann bei Face­book Col­lag­ile durch Zufall, durch einen Bericht einer Kundin gese­hen. Sie schickte mir den Bericht und den Link. Habe dann Col­lag­ile Dog angeschrieben,
meine bzw. Tyleas Geschichte erzählt und dann bestellt. Nach zwei Wochen merkte ich schon deut­liche Besserun­gen. Zwar noch schwank­end, aber deut­lich besser. Kein Katzen­buckel mehr, keine steifen Schritte, kein hin­ter­her trot­ten, keine oder wenige Pausen.
Trep­pen hoch laufen ger­ade und zügig. Auch beim Gassi gehen lief sie wieder vor und zügig. Nach drei Wochen…ich war total ver­dutzt, ich sitz auf der Couch, die ja noch höher ist als das Bett und Tylea springt plöt­zlich mit einem Satz zu mir hoch auf die Couch. Also ich bin voll begeis­tert und sie bekommt es weiter.

Sunny

 20160715_185720_resized
Meine dogge hat im Nov. 2013 Spondy­lose im Lenden­wirbel­bere­ich diag­nos­tiziert bekom­men. Da war er ger­ade 2 Jahre alt. Ich habe dann mit Physio und Akupunk­tur ange­fan­gen. Im Nov. 2014 kam dann noch in den hin­teren Gelenken Arthrose im Knie und Sprungge­lenk dazu. Darauf aufmerk­sam wurde ich als er sich nicht mehr hin­set­zen wollte nur unter Druck und das Auf­ste­hen und Hin­le­gen ihm sichtlich schwer viel. Dazu wurde er anderen Hun­den gegenüber sehr unverträglich. Und er lief hin­ten sehr steif und unrund. Im Feb. 2016 habe ich ihm in die Gelenke Gold akupunk­tieren lassen.  Dazu gab ich ihm sämtliche Mit­tel wie Zeel Arhrovet Revet 25 und ab und an mal eine Rymadil.
Durch eine Diskus­sion in einer Gruppe bin ich dann auf Col­lag­ile Dog aufmerk­sam gewor­den. Ich schrieb Man­fred an und stellte ihm skep­tis­che Fra­gen, da ich davon nicht überzeugt war, aber ich hatte nichts zu ver­lieren. So bestellte ich mehrere Dosen in einem Online Shop. Nach ca 3 wochen bemerkte ich eine Verbesserung beim Laufen und auch sprang er wieder von sel­ber ins Auto. In den weit­eren Wochen verbesserte sich sein Stand­bild hin­ten und auch set­zte er sich wieder von alleine kurzzeitig hin.  Ich set­zte Zeel ab und brauchte auch kein Rymadil mehr. Sunny läuft heute wieder wie ein junger Hund und springt und tobt durch den Wald. Hin­set­zen stellt keine Schwierigkeit mehr da und ich kann auch wieder dog dance mit ihm machen. ich hatte die ganze Zeit mit Man­fred guten und kom­pe­ten­ten Kon­takt. Ich muss sagen ich war wirk­lich skep­tisch und bin so froh das ich es aus­pro­biert habe. Sunny geht es nach einem hal­ben Jahr echt blendend. Ich empfehle es auch immer weiter und stehe voll dahinter. 

Jule

bild0682

Meine Rot­tweil­er­hündin fast 11 Jahre alt, lei­det unter Arthrose u. Spondy­lose. Seit fast 2  Jahren bekommt Jule Schmerzmit­tel und etliche Zusätze. Jule tat sich sehr schwer beim Auf­ste­hen. Die Spaziergänge wur­den auch immer kürzer. Spie­len wollte sie auch kaum noch. Mein Rotti bekommt seit 23.06.2016 das Col­lag­ile dog. Eine Besserung war schon nach ca, 3 Wochen zu spüren. Inzwis­chen fällt ihr das Auf­ste­hen nach län­gerem Liegen nicht mehr so schwer. Jetzt ist sie wieder ein kleiner Flummi. Ich hoffe nur, dass ihr die kalte Jahreszeit nicht schadet. Ich würde Col­lag­ile dog jed­erzeit weiter empfehlen.

(Sponsored Post) Flöhe beim Hund

Einer der unbe­liebtesten Par­a­siten ist der Hundefloh.

Hunde sind der ständi­gen Gefahr aus­ge­setzt, Wirt eines solchen Nervtöters zu wer­den. Sie wälzen sich, haben Sozialkon­takt zu Artgenossen und schnup­pern neugierig an allem, was inter­es­sant erscheint.

Ein Hund kann sich überall dort mit Flöhen anstecken, wo andere Tiere mit Flohbefall sich aufhalten oder sich aufgehalten haben.
Dazu reicht es unter Umständen schon aus, einem zufällig aufgestöberten Igel nachzuschnüffeln.

Doch haben wir erst ein­mal Flöhe in den eige­nen vier Wän­den gilt es schnell zu handeln.

Im Laufe ihres Lebens legen Flo­hweibchen ca. 2000 Eier. Und nicht nur das Fell des Hun­des ist hier­bei inter­es­sant. Tep­piche und Tex­tilien wer­den schnell zu einem beliebten Ort für Flöhe und ehe man sich ver­sieht, ist die gesamte Woh­nung befallen.

http://www.du-chateau-magic.de/images/Gesundheit/Kleintier46b.jpg
http://www.du-chateau-magic.de/images/Gesundheit/Kleintier46b.jpg

Die etwa einen hal­ben cm großen weib­lichen Eier des Hun­de­flohs gedei­hen bei 25 Grad und einer Luft­feuchtigkeit von 80 % am besten. Etwa zwei Tage nach der ersten Blu­tauf­nahme beginnt das Weibchen mit dem Legen der Eier — bis zu 50 Stück pro Insekt. Inner­halb von einer Woche schlüpfen die Junglar­ven. Diese ver­pup­pen sich zu einem Kokon, aus welchen nach ca. 10 Tagen der fer­tige Floh schlüpft.

Aus­gewach­sene Flöhe kann man sehen. Man sieht sie zum Teil sprin­gend auf dem Fell des Hun­des. Aber wussstest du, dass die sicht­baren Flöhe nur etwa 5 % des Befalls aus­machen? 10 % sind Pup­pen, 35 % Lar­ven und 50% sind Eier, die sich nicht nur auf dem Hund son­dern in der gesamten Woh­nung befinden.

Daher ist es nicht nur notwendig, den Hund an sich zu behan­deln, son­dern zudem die gesamte Woh­nung bzw. das gesamte Haus.

Wie sehe ich denn eigentlich, ob ein Hund Flöhe hat?

Zunächst ein­mal wer­den sich Hunde, die von Flöhen befallen sind, häu­fig an den Ohren kratzen oder den Beinen bekn­ab­berrn. Um auf Num­mer sicher gehen zu kön­nen, sollte man den Hund mit einem Flohkamm käm­men. Hierzu eignen sich am besten der Bere­ich an und hin­ter den Ohren, der Nacken sowie der Rutenansatz.

Was sich in dem Flohkamm befindet, sollte vor­sichtig auf ein Küchen­tuch gelegt wer­den. Das Mate­r­ial wird nun mit etwas Wasser ange­feuchtet. Han­delt es sich um Flöhe, färbt sich dieses rot. Dann han­delt es sich um den Flohkot.

floehe
http://tierarzt-erfurt.com/wp-content/uploads/2014/09/Fl%C3%B6he.jpg

Ein von Flöhen befal­l­enes Tier sollte direkt zu dem Tier­arzt des Ver­trauens gebracht wer­den. Es ist zwangsläu­fig notwendig sowohl das Tier als auch die Umge­bung zu behandeln.

Alles was waschbar ist bei möglichst hohen Tem­per­a­turen waschen. Tep­piche, Böden und Pol­ster gründlich saugen und den Staub­sauger­beu­tel (!) entsorgen.

Mehr Infor­ma­tio­nen zum Hun­de­floh und dessen Bekämp­fung findet ihr auf dieser Infor­ma­tion­s­seite.

Bei diesem Beitrag han­delt es sich um Wer­bung (sog. Spon­sored Post)

Bravecto ist keine Lösung

Wer sich in diesem Jahr mit dem Thema Zecken auseinan­derge­setzt hat, kam um die neue Tablette namens Bravecto nicht herum.

Queen ist ein wan­del­nder Zecken — Mag­net. Im ver­gan­genen Jahr haben wir das Prob­lem mit Kokosöl in den Griff bekom­men wollen. Lei­der erfol­g­los. Eine Fre­undin riet uns zu einem Seresto Hals­band. Bestellt habe ich das in einer Apotheke. Bin­nen 18 Stun­den hatte Queen kreis­run­den Haa­raus­fall an der Hal­skrause. Der Hals war über und über mit kleinen eitri­gen Pickeln.

Ich hasse Chemie.

In diesem Jahr habe ich es zunächst mit einem pflan­zlichen Abwehrkonzen­trag von cdVet ver­sucht. Lei­der wohnen wir hier in einem absoluten Zecken — Paradies. Nicht sel­ten holte ich sowohl von Queen als auch von Püppi bis zu 8 Zecken vom Kör­per — nach jeder Runde. Manche habe ich ein­fach nicht ent­deckt und so krabbelte schon mal die ein oder andere Zecke durchs Wohnz­im­mer. Ich fand das ein­fach nur eke­lig. Schließlich schlafen die bei­den auch in unserem Bett und bei jeder fest­ge­bis­se­nen Zecke hatte ich ein unfass­bar schlechtes Gefühl im Bauch.

Mir kam der Gedanke, doch nochmal den Tier­arzt zu fra­gen. Schließlich ist er sonst auch kein großer Fan von Chemie und vielle­icht hat er noch eine Idee.

Direkt viel das Wort “Bravecto”.

2016-05-08 09.04.43

Eine neue Kautablette, die dafür sorgt, dass die Zecken abster­ben bevor sie eine Krankheit über­tra­gen kön­nen. Außer­dem würde die Tablette dafür sor­gen, dass kaum noch eine Zecke zubeißen würde. Vielle­icht zwei oder drei in der ganzen Sai­son seien mit der Tablette normal.

Nach­dem ich täglich bis zu 25 Zecken von meinen Hun­den suchen musste, klang das für mich wie ein Traum. Endlich zeck­en­frei. “Und ein wenig Chemie ist immer noch besser als eine über­tra­gene Krankheit, oder?” Damit hatte er auch wieder Recht. Oder etwa nicht?

Die Tierklinik befindet sich im näch­sten Ort, sodass ich mich direkt entschei­den wollte und nicht möglich­weise am gle­ichen Tag nochmal dor­thin wollte. Ich weiß gar nicht mehr, was genau mich dazu getrieben hat, diese Tablet­ten zu kaufen. Vielle­icht war es der Ekel vor den Zecken. Vielle­icht die Angst vor einer über­trag­baren Krankheit. Vielle­icht auch die Überzeu­gungskraft des Arztes.

Let­z­tendlich habe ich die Tablet­ten gekauft und zwar für beide Hunde.

Nun sind drei Monate ver­gan­gen. Ich müsste die Tablette nun erneut verabre­ichen. Doch es gibt nichts, was mich dazu brin­gen würde, diesen Fehler noch ein­mal zu begehen.

Ich habe lange über­lebt, ob ich diesen Beitrag über­haupt schreiben soll. Aus­gerechent ich. Die immer predigt, wie gesund man seine Hunde ernähren sollte. Aus­gerech­net ich. Die immer labert, wie gefährlich Chemie ist. Aus­gerech­net ich gebe meinen Hunde diese Tabletten.

Garten43

Und nun schreibe ich diesen Beitrag, weil ich unbedingt aufklären will. Ich will erzählen, was ich herausgefunden habe und aufklären über das, was ich selbst beobachten konnte.

Bravecto enthält den Wirk­stoff Flu­ralaner der Firma Inter­vet Deutsch­land GmbH, einem Unternehmen der MSD Tierge­sund­heit. Der Wirk­stoff tötet Flöhe und Zecken und hält bis zu 12 Wochen. Alle drei Monate soll die Behand­lung also wieder­holt werden.

Der Wirk­stoff wird über die Magen– und Darm­schleimhaut und die Blut­bahn des gesamten Kör­pers verteilt. Kom­men die Par­a­sitzen über eine “Blutmahlzeit” mit Flu­ralaner in Kon­takt, ster­ben Flöhe inner­halb von 8 Stun­den und Zecken inner­halb von 12 Stunden.

Unn genau hier stoßen wir bereits auf das erste Problem:

Inner­halb dieser Stun­den kann eine Über­tra­gung von Krankheiten nicht aus­geschlossen wer­den. Der Her­steller gibt auch genau dieses Prob­lem zu (www.msd-tiergesundheit.de/products/bravecto/bravecto.aspx). Aber genau das sollte doch eigentlich das Ziel sein.

Und da haben wir auch schon das zweite Problem:

Bravecto hat keine repel­lierende Wirkung, d.h. dass Par­a­siten nicht abgewehrt wer­den. Das Medika­ment kommt quasi erst dann zum Zug, wenn die Zecke beispiel­sweise schon fest­ge­bis­sen ist. Streng genom­men brauch man also ein weit­eres Medika­ment, um die abwehrende Wirkung erzie­len zu kön­nen. Noch mehr giftige Belas­tung für den Hundeköper?

Und es gibt auch noch ein drittes Problem:

Flu­ralaner basiert auf bes­timmten phar­makokinetis­chen Eigen­schaften, d.h. dass sich die Eigen­schaftes des Wirk­stoffes auf die Gesamtheit aller Prozesse auswirkt.

Der Wirk­stoff lagert sich vorzugsweise im Fettgewebe an, gefolgt von Leber, Nieren und Muskeln. Die Konzen­tra­tions­ab­nahme erfolgt langsam. Im Plasma besteht eine Halb­w­ert­szeit von 12 Tagen.

Der Wirk­stoff verbleibt also lange im Kör­per des Hundes.

Wird die Anwen­dung nun wie emp­fohlen alle 12 Wochen wieder­holt, kann es unter Umstän­den zu Kumu­la­tion­sef­fek­ten kom­men. Der Wirk­stoff verbleibt im Kör­per des Hun­des, während Leber und Nieren ständig auf Hoch­touren arbeiten müssen. Es besteht nahezu keine Chance auf Ent­gif­tung. Leber– und Nieren­schä­den mit entspechen­den Symp­tomen und Krankheit­ser­scheinen sind quasi vorprogrammiert.

Eine Belas­tung des Gehirns kann nicht aus­geschlossen wer­den. Flu­ralaner wirkt hem­mend auf das Ner­ven­sys­tem der Flöhe und Zecken, indem Ner­ven­rei­zleitun­gen an den Zellmem­bra­nen block­iert wer­den. Die Par­a­siten wer­den quasi gelähmt und sterben.

Das Gift kommt aus dem Kör­per des Hun­des. Das muss man sich erst ein­mal vor Augen halten.

Garten33

Flu­ralaner besitzt eine Afi­inität zu soganan­nten y-Aminobuttersäure– und Glu­ta­mat — Rezep­toren. Dadurch öff­nen sich die Chorid — Kanäle in den Zellmem­bra­nen von Ner­ven– und Muskelzellen. Der Chlo­rid — Ein­strom in die Zellen erhöht sich. Die Erre­gungsweit­er­leitung wird durch die Zellmem­bran verhindert.

Dieser Prozess läuft in allen Kör­perteilen und Orga­nen ab.

Eine intakte Blut — Hirn — Schranke schützt das zen­trale Ner­ven­sys­tem vor tox­is­chen Sub­stanzen. Es ist jedoch nicht ein­deutig gek­lärt, ob Flu­ralaner die Blut — Hirn — Schrank wirk­lich  nicht über­winden kann. Ver­stärkte Reak­tio­nen an den Ner­ven­zellen sind bere­its nachgewiesen worden.

Entwur­mungsmit­tel mit dem Wirk­stoff Aver­mecti­nen funk­tion­ieren übri­gens nach dem gle­ichen Prinzip. Auch hier wird das Ner­ven­sys­tem gehemmt.

Vögel beispiel­sweise haben auf den Wirk­stoff mit Abgeschla­gen­heit reagiert. Für Hunde mit einem sogean­nten MDR1-Defekt kön­nen diese gerin­gen Men­gen bere­its tödlich sein. http://www.pan-germany.org/deu/~news-1220.html

Eine Studie von Dr. Andreas Becker zeigt, dass sowohl bei Aver­mec­tine als auch bei Flu­ralaner Langzeitschä­den nicht aus­geschlossen wer­den kön­nen. (www.pan-germany.org/deu/~news-1220.html)

Übri­gens gehören Medika­mente wie Valde­coxib und Pare­coxib der­sel­ben Wirk­stof­f­gruppe an wie Flu­ralaner. Valde­coxib ist seit 2005 nicht mehr zuge­lassen. Pare­coxib wurde in der Schweiz eben­falls vom Markt genom­men, in den USA enthielt dieses Medika­ment keine Zulas­sung. In Deutsch­land ist Pare­coxib nach wie vor erhältlich.

Allein auf­grund dieser Fak­ten läuft es mir schon kalt den Rücken hin­unter. Doch es gibt einen Grund, waurm ich all das über­haupt her­aus­ge­fun­den habe.

Bere­its wenige Tage nach der Ein­nahme der Tablette, verän­derte sich Queen. Sie war müde und schlapp. Ihre Kon­di­tion war gle­ich null. Bere­its nach kleinen Run­den war sie müde wie sonst nach großen Aus­flü­gen. Sie schlief viel und oft tief und fest. Sie hechelte häu­figer und viel mehr als sonst. In den ersten vier Wochen fraß sie schlecht. Während der ersten zwei Wochen traten vere­inzelt Gle­ichgewichtsstörun­gen auf. Inner­halb der ver­gan­genen 12 Wochen hatte Queen zwei Entzün­dun­gen in ihren Ell­bo­gen, die sie sonst nie hatte.

Nun sind die 12 Wochen nahezu rum. Langsam wird es etwas besser. Sie frisst gut und ihre Kon­di­tion wird langsam besser. Sehr langsam, aber immerhin.

Die liebe Susanne von der Strup­pibande gab mir den Tip, dass man mit Chlorella, Siliz­ium sowie Gun­pow­der ausleiten kann.

Garten30

Bitte macht nicht den gle­ichen Fehler wie ich und ver­traut allen Aus­sagen, ohne diese vorab geprüft zu haben. Kauft nicht ein­fach irgendwelche Tablet­ten und Medika­mente ohne vorab Mr. Google gefragt zu haben. Schaut euch Erfahrungs­berichte an und nehmt die Hin­weise ernst.

Zecken sind eine Plage, aber Bravecto ist keine Lösung.

 

Zeck­en­schutz ist ein Thema, welches uns alle bet­rifft. Informiert euch rechtzeitig mit diesem Thema auseinan­der. Empfehlen kann ich euch hier ein E — Book eines net­ten, kom­pe­ten­ten Kol­le­gen. Das umfan­gre­iche und sehr gut recher­chierte E — Book könnt ihr hier kosten­los herunterladen.

Hier findet ihr die Geschichte von Rico und Mika (Rico ver­starb nach der Ein­name von Bravecto)

http://www.isbravectosafe.com/bravecto-files/001-Nebenwirkungen-Bravecto-Die-Geschichte-von-Mika-und-Rico.pdf

Quellen:

http://www.msd-tiergesundheit.de/products/bravecto/bravecto.aspx

http://www.ema.europa.eu/ema/index.jsp?curl=pages/medicines/veterinary/medicines/002526/vet_med_000285.jsp&mid=WC0b01ac058001fa1c

http://www.hunde-ratgeber.eu/neues-zeckenmittel.html

http://www.pan-germany.org/deu/~news-1220.html

http://ec.europa.eu/health/documents/community-register/2014/20140211127740/anx_127740_de.pdf

http://de.wikipedia.org/wiki/GABA-Rezeptor

http://de.wikipedia.org/wiki/COX-2-Hemmer

 

So trocknest du deinen Hund richtig ab

Egal, ob der Sprung in den See, der Spazier­gang im Regen oder Spie­len auf einer nassen Wiese. Unsere Hunde sind ständig nass.

Doch das sollte nicht so bleiben.

Solange das Fell nass ist, kommt kein­er­lei Luft an die Haut. Dies ist ein ide­aler Nährbo­den für Hautinfektionen.

Daher ist es unbe­d­ingt notwendig, den Hund abzutrocknen.

Doch wie mache ich das eigentlich am besten?

2016-05-20 18.34.19

Grund­sät­zlich kann man festhalten:

Man beginnt vor­sichtig am Kopf und trock­net diesen und die Augen­winkel. Anschließend arbeitet man sich vom Rücken zum Bauch. Die Pfoten wer­den als Let­ztes gerieben.

Mit einem herkömm­lichen Hand­tuch kann man zwar den groben Schmutz und auch Feuchtigkeit aufnehmen. Den­noch ist das Fell des Hun­des nicht voll­ständig trocken.

Mirkofaserhandtücher

Wesentlich besser als herömm­liche Handtücher eignen sich Mikro­fasertücher. Diese saugen mehr Feuchtigkeit auf als ein nor­males Frotteehandtuch.

Ich kann euch dieses hier* empfehlen. Das Tuch ist extram saugstark und kann zudem im Som­mer als Kühlmatte ver­wen­det werden.

Hundefön

Natür­lich gibt es auch die Möglichkeit, seinen Hund mit einem Fön zu trock­nen. Allerd­ings sind nicht alle Hunde ein Fan dieses lauten und pus­ten­den Geräts. Daher sollte man den Hund vor­sichtig an den Föhn gewöh­nen. Am leicht­esten fällt es dem Vier­beiner, wenn man sich von hin­ten nach vorne arbeitet. Beson­dere Vor­sicht gilt im Kopf­bere­ich. Die Augen sollte in jedem Fall durch die Hand geschützt wer­den. Das gle­iche gilt für die Ohren des Hundes.

Hier gibt es mehrere Geräte, die speziell für Hunde und Katzen entwick­elt wor­den sind. Empfehlen kann ich zum Beispiel diesen hier*, weil er extrem leise ist und von vie­len Hunde gut angenom­men wird.

Bademäntel

Zudem gibt es mit­tler­weile zahlre­iche Bademän­tel, die speziell für Hunde entwick­elt wor­den sind. Diese eignen sich per­fekt für alle Hunde, die ein Prob­lem mit dem Fön haben oder schwer abzutrock­nen sind. Prak­tisch sind die Bademän­tel zudem bei Badeaus­flü­gen. Ein­fach den Man­tel anziehen bevor der Hund ins Auto ein­steigt und Zuhause ist der Vier­beiner meist schon fast trocken. Die Bademän­tel gibt es von zahlre­ichen Fir­men und Her­stellern. Als Beispielmöchte ich euch diesen hier* zeigen.

Runde28

Queen genießt das Abtrock­nen sehr, aber Püppi nimmt schon die Beine in die Pfoten, wenn sie nur das Hand­tuch sieht.

Wie trock­net ihr eure Hunde ab?

*Bei den Links han­delt es sich um soge­nan­nte Ama­zon Affil­i­ate Links. Wenn ihr auf diesen Link klickt und das Pro­dukt auf Ama­zon bestellt, erhalte ich eine kleine Pro­vi­sion. Für euch ist das völ­lig kosten­los. Ich habe dadurch die Möglichkeit Anschaf­fun­gen für diesen Blog zu täti­gen, um zum Beispiel Pro­dukte für euch testen zu können. 

Gastbeitrag: Sodbrennen bei Hunden

Zur Zeit testen wir die tollen Kekse von Bello’s Küche. Die liebe Kirsty Lucius hat uns aber nicht nur ihre Kekse zur Ver­fü­gung gestellt, son­dern auch einen inter­es­san­ten Gast­beitrag für euch geschrieben.

Sodbrennen bei Bello
von Kirsty Lucius von Bello’s Küche

Magen­säure gehört zum Immun­sys­tem und ist daher wichtig. Alles was über den Kopf­darm (Maul, Rachen) in den Vorder­darm (Speis­eröhre, Magen) kommt, kann schlechte Bak­te­rien und/oder Par­a­siten enthal­ten, darum küm­mert sich die Magen­säure. Zudem ist diese für die Ver­dau­ung zuständig, da sie die Nahrung noch mehr zerklein­ert bzw. bei unseren Vier­beiern über­haupt zerklein­ert und wichtige Ver­dau­ungsen­zyme aktiviert. Vor allem die Eiweißver­dau­ung findet im Magen statt, da es die Drüsen anregt “Pepsino­gen” herzustellen, die Vorstufe von “Pepsin” (Eiweißverdauungsenzym).
Bei Sod­bren­nen steigt die Magen­säure die Speis­eröhre hoch, da diese meist im Über­schuss vorhan­den ist. Es gibt auch The­o­rien, dass es manch­mal bei einem Man­gel an Magen­säure zu Sod­bren­nen kom­men kann (der Magen muss mehr Muskelkon­trak­tion ausüben, der Essens­brei bleibt länger im Magen und gärt, dabei entste­hen Säuren). Sod­bren­nen ist ein Symp­tom– also ein Schmerz.
Beim Auf­steigen der Magen­säure entsteht ein bren­nen­der, stechen­der Schmerz, zudem wird die Speis­eröhre geschädigt

URSACHEN

• Stress
• Unverträglichkeiten von Futtermittel
• Fehlernährung Man­gel­er­schei­n­un­gen Viren, Bak­te­rien, Par­a­siten, Ver­mehrung Helicopacter
• Verzehr von Fremdkörpern
• Knochen ver­füt­tern, obwohl Bello nicht daran gewöhnt ist oder er diese nicht ver­dauen kann
• zu schnelles Umstellen vom Fut­ter­mit­tel (neue Marke oder von Trock­en­fut­ter auf Barfen)

SYMPTOME

• Schlucken und Schmatzen, vor allem abends, nachts und morgens
• über­triebenes, panis­ches Gras fressen, meist MIT Erbrechen (meis­tens gel­blich, teil­weise mit Schleim)
• Leck­an­fälle: alles wird geleckt (Fliesen, Boden, Wände etc…) Schluckbeschw­er­den Ver­mehrtes Speicheln

BEHANDLUNG

• Heil­erde über das Fut­ter geben
• Schonkost: Milch­pro­dukte (Quark, Joghurt), gekochte Eier, fet­tarmes, hochw­er­tiges Eiweiß (Huhn,Pute), Moro’sche Karot­ten­suppe, Hafer­schleim, viel warme Flüs­sigkeit Natur­moor­pro­dukte, die Magen­säure binden nichts hartes, rohes, kaltes oder heißes füt­tern Stressquellen ver­min­dern nicht ständig neben­bei füt­tern, dabei wird immer Magen­säure gebildet– Vor­freude auf das Fresschen

Und wie immer, wenn die Symp­tome zu lange anhal­ten, bitte einen Tier­arzt oder Tier­heil­prak­tiker konsolidieren!