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Wir durften testen — ein Trick Trainingstagebuch

Als wir mit dem Dog­Dance ange­fan­gen haben, habe ich schon nach weni­gen Wochen gemerkt, wie viel man sich bei diesem Hun­de­sport eigentlich merken muss.

Wie habe ich den Trick noch gle­ich ange­fan­gen? Welchen Schritt musste ich noch mal ein­bauen, wenn Püppi sich zu weit dreht? Und welche Tricks hat sie eigentlich schon alles gel­ernt? Und das, obwohl ich eigentlich ein echt gutes Gedächt­nis habe…

Ich fing also an, mir kleine Zettelchen zu schreiben. Kleine Lis­ten mit Tricks, die sie schon gel­ernt hat. Hier noch ein kleines Zettelchen mit Ideen und dazu noch ein Pos­tIt mit Noti­zen zu ihrem Train­ings­stand. Und es lief genauso wie ich es mir hätte denken kön­nen: ich habe die Zettel verlegt.

Vor Kurzem bekam ich das Ange­bot, ein Trick Train­ingstage­buch zu testen. Das kam für mich natür­lich wie gerufen und so habe ich mich sehr gefreut, als ich zwei Tage später das kleine Buch schon in meinen Hän­den hal­ten durfte.

Das Train­ingstage­buch ist in drei große Teile eingeteilt.

Vorne darf man ein­tra­gen, wem das Tage­buch gehört und was das große Ziel ist. Auch kleine Zwis­chen­ziele finden vorne im Buch Platz.

Teil 1

Der erste Teil des Train­ingstage­buchs ist wie ein Vokalbel­heft aufgebaut.

Links kann man das Sig­nal ein­tra­gen, während man rechts unter dem Begriff “Beschrei­bung” auf­schreiben kann, was für ein Trick mit dem Kom­mando gemeint ist.

Dieser Teil gefällt mir richtig gut, da ich Kleinigkeiten wie “Rolle” oder “Turn” schnell mal beim Train­ing vergesse. So behält man schnell den Überblick. Ich übe mit Püppi meis­tens im Wohnz­im­mer. Das Train­ingstage­buch lag neben den Leck­erlis auf dem Esstisch und dank der über­sichtlichen Liste habe ich nichts vergessen.

Teil 2

Der zweite Teil des Buches wid­met sich dem Train­ings­stand des Hun­des. Auch hier kann man die Übung links eintragen.

Jedem Tag eines Monats wurde eine kleine Spalte gewid­met. Mith­ilfe der Leg­ende am Rand lässt sich der Train­ings­stand aufze­ich­nen. Am Rand befinden sich kleine Gesichter. Das lachende Gesicht für “hat geklappt”, das neu­trale Gesicht für “das geht besser” und das unglück­liche Gesicht für “üben, üben, …”. In die kleinen Spal­ten kann man also je nach Train­ings­stand das passende Gesicht einze­ich­nen und sieht so deut­lich und auf einem Blick wie sich der Hund entwick­elt hat.

Teil 3

Der größte und let­zte Teil des Buches besteht aus Seiten für detail­lierte Trainingsnotizen.

Neben all­ge­meinen Infor­ma­tio­nen wie das Datum und die Train­ingsart wurde auch an Fak­toren wie Ablenkung und Tageszeit gedacht. So lässt sich ein Zusam­men­hang zwis­chen äußeren Fak­toren und dem Train­ingser­folg erken­nen, der einem ohne detail­lierte Doku­men­ta­tion vielle­icht nie aufge­fallen wäre.

Links kann man wie gewohnt die Übung ein­tra­gen. Im großzügi­gen Teil für “Noti­zen” kann man nun aus­führlich ein­tra­gen, was einem aufge­fallen ist. Was klappt besser? Was ging schief? Wo muss vielle­icht noch genauer trainiert wer­den? Und bei welchen Übun­gen muss ich vielle­icht einen Train­ingss­chritt zurück gehen?

Unten auf den Seiten befindet sich ein Kästchen für “eigene Gefühle / Gedanken”.

Als Beispiel zeige ich euch mal, was ich zu der Übung “Fox” einge­tra­gen habe. Für alle, die nicht wis­sen, was dieses Kom­mando bedeutet: Beim Fox steht der Hund links neben seinem Zweibeiner und dreht sich eng am Kör­per rück­wärts um seinen Men­schen herum.

In das Kästchen “Ziele” habe ich einge­tra­gen, dass Püppi den Trick mehrfach hin­tere­inan­der wider­holt und ich mich zudem mit­drehen kann. Bei Noti­zen habe ich notiert, dass sie manch­mal in der End­po­si­tion schief auskommt. Das hat sich mit­tler­weile erledigt, da sie nun passend auskommt, sodass ich einen Haken hin­ter die Notiz gesetzt habe.

Die let­zte Seite des Buches lässt viel Platz für Noti­zen. Hier habe ich Ideen für die Chore­o­gra­phie gesam­melt und da ich nicht alles ver­raten will, zeige ich euch diese Seite erst­mal nicht 🙂

Fazit:

Mir hat das Train­ingstage­buch wirk­lich gut gefallen. Das Buch ist sehr aus­führlich gestal­tet, sodass jeder aus­re­ichend Platz findet, alles zu notieren, was er sich notieren möchte. Einige Fak­toren wie “Wet­ter” oder “eigene Gefühle” würde ich per­sön­lich jetzt nicht bei jedem Train­ing notieren, daher bleiben die Felder in meinem Fall ein­fach frei. Ich per­sön­lich hätte auch den Teil mit der Monat­süber­sicht nicht benötigt, aber ich bin mir sicher, dass viele diese Über­sicht super nüt­zlich finden wer­den. Jeder findet in jedem Fall genug Optio­nen, sich aus­re­ichen Noti­zen machen zu kön­nen. Das Buch kann flex­i­bel gestal­tet und genutzt wer­den, sodass jeder seiner Gewohn­heit, Noti­zen anzufer­ti­gen, Treu bleiben kann. Das empfinde ich als beson­ders pos­i­tiv. Wir sind ja alle Gewohn­heit­stiere und wenn ich gewzun­gen wäre, meine Art Noti­zen anzufer­ti­gen, umzustellen, würde ich vielle­icht nicht mehr wis­sen, was ich mit dem ein oder anderen gemeint habe. Das Buch lässt aber alle Möglichkeiten zu, sodass hier wirk­lich jeder mit klar kom­men wird.

Beson­ders gefallen hat mir der Teil für die Vok­a­beln am Anfang, weil dieser beson­ders über­sichtlich gestal­tet ist. Super ist auch, dass das Buch eigentlich per­fekt aufgeteilt ist. Für jeden Teil sind die richtige Anzahl an Seiten gewählt, sodass das Buch opti­mal genutzt wer­den kann.

Es hat eine han­dliche Größe und passt in jede Train­ingstasche. Der Umschlag ist unempfind­lich, sodass das Buch auch draußen im Gras liegen kann, ohne gle­ich schmutzig zu sein. Das Papier ist schön fest und lässt sich leicht beschreiben. Es drückt nichts durch.

Ich kann das Train­ingstage­buch uneingeschränkt empfehlen und bin froh, endlich keine Übun­gen mehr zu vergessen.

Das Train­ingstage­buch findet ihr übri­gens hier. In dem Onli­neshop bekommt ihr auch viele weit­ere Train­ingstage­bücher zu anderen Hun­de­sportarten wie IPO, Mantrail­ing, Obe­di­enst und viele mehr.

Das Pro­dukt wurde mit kosten– und bedin­gungs­los zur Ver­fü­gung gestellt. 

Mantrailing — So funktioniert die beliebte Hundesportart

Vor unge­fähr einem Jahr haben Queen und ich mit dem Mantrail­ing ange­fan­gen. Von Anfang an hat es uns bei­den eine Menge Spaß bere­itet und ich bin froh, eine Hun­de­sport gefun­den zu haben, der genau zu Queen passt. Daher möchte ich euch heute erzählen, was genau hin­ter dem Mantrail­ing steckt, wie man das Train­ing auf­baut und auf welchem Stand wir aktuell sind.

Beim Mantrail­ing geht es darum, dass der Hund anhang des indi­vidu­ellen Duft des Men­schen seine Spur ver­folgt. Viele ver­wech­seln das Trailen mit dem Fährten. Das liegt vor allem daran, dass bezüglich des Fährtens der weitver­bre­it­ete Irrtum besteht, der Hund würde der Spur des Men­schen fol­gen. Dem ist aber nicht so, denn beim Fährten ver­folgt der Hund lediglich dem Geruch der Boden­ver­let­zung. Dadurch das die Fährte gestampft wird, wird die Gras­narbe des Bodens ver­letzt. Der Boden riecht an diesen Stellen anders und genau dieser Spur folgt der Hund beim Fährten. Nicht dem Geruch des Men­schen — diese Arbeit macht das Trailen aus.

Vielfach wird behauptet, wer Trailen könne, kann auch Fährten. Doch wer Fährten kann, kann noch lange nicht Trailen. Kann ich so unter­schreiben, denn Queen kam vom Fährten zum Trailen und wir haben schnell fest­gestellt, dass es eine völ­lig andere Art zu Arbeiten ist.

Das Trailen kann man sich wie folgt vorstellen:

Jeder Men­sch ver­liert bei jeder Bewe­gung Duft­stoffe. Vorstellen kann man sich das beson­ders gut mit einem Ruck­sack. Der Men­sch trägt einen Ruck­sack mit ganz vie­len Duft­stof­fen. Bei jedem Schritt fallen die Duft­stoffe her­aus und rieseln ganz ganz langsam wie Schneeflocken zu Boden. Nach ca. 2 Stun­den kom­men die Flocken erst am Boden an. Vorher schweben sie ganz langsam herunter. Kommt ein Auto an dem Men­schen vor­bei, so fliegen die Duft­stoffe im Sog des vor­beifahren­den­den Autos zur Seite. Genau das passiert auch, wenn es windig ist.

So nimmt der Hund unsere Geruchsspur wahr. Das ist auch der Grund dafür, dass der Hund beim Trailen mit erhobe­nen Kopfes sucht und nicht wie beim Fährten die Nase am Boden hat. Es kann auch sein, dass der Hund auf der anderen Straßen­seite läuft oder im Wald mal quer durch läuft — je nach­dem wie der Wind steht und wie die Geruchsstoffe sich in der Luft verteilt haben.

Und so beginnt man das Training:

Wir haben vom ersten Tag an mit unserer Trailin­gaus­rüs­tung gear­beitet. Das Geschirr benutzen wir auss­chließlich beim Mantrail­ing, sodass Queen mit­tler­weile genau weiß, worum es geht, wenn ich ihr das Geschirr anziehe. Zudem benutze ich eine 7m Fet­tled­er­leine. Fet­tled­er­leinen liegen beim Trailen viel besser in der Hand als Bio­thane. Man hält die Leine übri­gens immer mit bei­den Hän­den fest. In der einen hält man die aufgewick­elte Leine, in der anderen lässt man die Leine vor– und zurückgleiten.

Beim ersten Trail, steht das “Opfer” noch neben dem Hund. In einer Baum­woll­tasche liegt der sog. Geruch­sträger. Die Per­son, die das Opfer spielt, legt in die Tasche ein Klei­dungsstück, welches an dem Tag schon getra­gen wurde. Gern genom­men wer­den Klei­dungsstücke, die auf der Haut liegen. Ein Top oder ein Schal zum Beispiel.

Damit man dem Hund zeigt, dass dieser Beu­tel inter­es­sant und wichtig ist, wedelt “das Opfer” mit dem Beu­tel vor dem Hund, um die Aufmerk­samkeit des Hun­des einz­u­fan­gen. Ca. 2m vor dem Hund wird der Beu­tel auf den Boden gelegt. “Das Opfer” geht nun einige Schritte von dem Hund weg. Zu Beginn reichen auch ca. 10 Meter. “Das Opfer” stellt sich dann außer Sichtweite hin­ter einen Busch oder eine Hauswand. Bevor man startet, wird die Leine vom Hals­band an das Geschirr gemacht. So weiß der Hund genau, dass die Arbeit beginnt. Nun geht man mit seinem Hund los. Wichtig ist, dass der Hund zumin­d­est den Beu­tel mit der Nase berührt. Das passiert meist völ­lig alleine, denn “das Opfer” hat den Beu­tel zunächst inter­es­sant gemacht und dann vor den Hund abgelegt. Die meis­ten Hunde gehen also automa­tisch zu dem Beu­tel. Das sollte mit einem Lob bestätigt wer­den. Sobald der Hund zumindst kurz am Beu­tel war, kann man schon jetzt das Wort “Trail” sagen. Queen ging anschließend völ­lig selb­st­ständig einige Schritte weiter. Hin­ter dem Busch stand “das Opfer” mit einer kleiner Tup­per­dose mit Fut­ter für den Hund. Wichtig ist, dass “das Opfer” den Hund nicht lockt. Doch sollte eine Per­son mit einer Dose Leck­ereien hin­ter einem Baum hocken, so wer­den die meis­ten Hunde zumin­d­est einen Blick riskieren. Mit Lob habe ich Queen ermutigt hinzuge­hen. An dem “Opfer” angekom­men, hält diese dem Hund die Dose hin, sodass er Fressen darf. Gle­ichzeitig lobt der Hun­de­führer seinen Vier­beiner. Und so hat­ten wir bere­its den ersten kleinen Trail been­det. Die Leine wird wieder am Hals­band befestigt.

Direkt im Anschluss haben wir noch zwei weit­ere kurze Trails gemacht. Genau nach dem gle­ichen Muster.

Ich hatte ehrlich gesagt nicht das Gefühl, dass Queen wusste, was sie tat. Ich war mir sicher, sie würde lediglich dem Weg fol­gen, als würde sie denken, wir gehen spazieren.

Die Trainerin schlug vor, Queen nun erst ein­mal ins Auto zu brin­gen. “Lass sie mal drüber nachdenken.”

Ich war skep­tisch, doch nun war ich an der Reihe “das Opfer” zu spielen.

Nach einer hal­ben Stunde war Queen erneut an der Reihe und sie schien tat­säch­lich ver­ar­beitet zu haben worum es ging.

Gezielt ging sie zum Beu­tel und schien tat­säch­lich nach der Per­son zu suchen. Es klappte schon sehr gut und ich war begeistert.

Nach und nach wurde es schwieriger. Bere­its beim zweiten Ter­min haben wir sie direkt in dem Beu­tel riechen lassen. Hier­bei ist es wichtig, dass der Hund einige Sekun­den die Nase im Beu­tel hat. Anhand der Rip­pen sieht man, ob der Hund atmet oder die Luft anhält. Atmer er ein bis zwei mal, dann hat er den Geruch aufgenommen.

Die Strecken wur­den länger und “das Opfer” stand nicht mehr neben uns, son­dern saß bere­its im Ver­steck, als Queen aus dem Auto kam. Die Trails wur­den kom­plexer. “Das Opfer” saß nicht mehr direkt am Weg, son­dern auch mal im Unter­holz. Schwierig sind vor allem Kreutzun­gen. Viele Hunde bleiben ste­hen und strecken die Nase in die Luft. Queen hat sich die Tak­tik angewöhnt, ein­mal im Kreis zu laufen, wie ein Pferd beim Longieren. Anschließend biegt sie in die Straße ein, aus der sie den Geruch wahrnimmt.

Wichtig ist, dass man dem Hund aus­re­ichend Leine gibt. Queen läuft in der Regel vier bis fünf Meter vor mir. Die Leine ist auf Span­nung, aber nicht zu sehr. Man muss sich in jedem Fall angewöh­nen, seinem Hund zu ver­trauen. Mir fiel das unbe­wusst schwer. Bog Queen falsch ab, wurde ich instink­tiv langsamer. Das ist aber völ­lig falsch, denn der Hund wird von alleine merken, dass er falsch ist und umdrehen. Es stärkt die Bindung, wenn man seinem Hund das Gefühl ver­mit­telt, dass man ihm ver­trauen würde. An schwieri­gen Stellen ist Queen zu Beginn unsicher gewe­sen und ein­fach ste­hen geblieben. Ich habe das aus­sitzen, bzw. “ausste­hen” müssen und gewartet, bis sie von alleine weit­er­lief. Das sind entschei­dende Momente, die den Hund weiter bringen.

Die Trainerin hat mir für mein eigenes Train­ing einige Male nicht ver­raten wo “das Opfer” ist. Sie lief hin­ter uns her und gab kleine Anweisun­gen was zum Beispiel die Länge der Leine bet­rifft. An Kreuzun­gen sollte man seinen Hund näm­lich etwas “ein­fan­gen” und den Abstand ver­ringern um gegebe­nen­falls bei einer Gefahren­si­t­u­a­tion ein­greifen zu kön­nen. Mir hat es geholfen nicht zu wis­sen, wo es lang geht, da ich mich auf Queen ver­lassen musste und das war irgend­wie wirk­lich schön.

Irgend­wann waren wir so weit, dass sich die Wege kreutzen und die Trails auch mehrere Stun­den lagen.

Heute sind wir so weit, dass wir auch in der vollen Osnabrücker Innen­stand trailen kön­nen und Queen sich von nichts ablenken lässt. Sie findet zuver­läs­sig das “Opfer”, auch, wenn der Trail mehrfach an der gle­ichen Stelle vor­beikommt und auch, wenn er schon mehrere Stun­den vor ihrem Ein­satz gelaufen wurde.

Der aktuelle Stand

Ich will ehrlich sein: Wir gehen nur noch äußerst sel­ten zum Kurs. Das liegt zum einen daran, dass es mit zwei Hun­den echt kom­pliziert ist. Wir haben das Alleine bleiben mit Püppi eher sel­ten geübt, sodass sie immer mit zum Trailen kam, weil sie nicht gut ohne Queen alleine bleiben kann.  Sie lag im Auto und kam her­aus, wenn Queen Pause hatte. Das Prob­lem sind heiße Tage und klir­rende Kälte. Bei bei­den extremen Tem­per­a­turen will man seine Hunde nicht im Auto lassen. Auch für Queen ist es nicht schön, wenn sie 10 Minuten Höch­stleis­tung bringt und dann mit war­men Muskeln ins kalte Auto muss.

Zudem fand ich den Kurs rel­a­tiv teuer im Ver­gle­ich zu der Zeit, in der der Hund gear­beitet hat. Von zwei Stun­den Kurs mit ins­ge­samt 3 Teil­nehmern hat Queen vielle­icht 20 Minuten gearbeitet.

Mit­tler­weile gehen wir für uns Trailen. Her­rchen geht mit Püppi vor und Queen folgt entweder ihm oder Püppi. Soll sie ihm fol­gen, nehmen wir ein T-Shirt als Geruch­sträger. Soll sie sich auf Püppi konzen­tri­eren, dann lege ich Haare aus ihrer Bürste in den Beu­tel. Bei­des klappt super.

In der Regel gehen wir drei Trails mit kurzen Pause. Die Trails sind in der Regel ca. 1 bis 1,5 km lang. Manch­mal auch mehr, dann kürzen wir aber die Anzahl auf 2 Trails. Anschließend ist Queen abso­lut k.o. und schläft tief und fest für mehrere Stunden.

Mantrail­ing hat unzäh­lige Vorteile: Man kann es über­all und jed­erzeit machen, es ist gelenkscho­nend und gle­ichzeitig anstren­gend. Man braucht keine Sport­geräte, son­dern nur eine zweite Per­son. Unsichere Hunde gewin­nen Sicher­heit und wer­den selb­st­be­wusster. Hochge­drehte Hunde wer­den ruhiger und ler­nen konzen­tri­ert zu arbeiten.

Wir kön­nen das Trailen wirk­lich jedem empfehlen und vielle­icht habt ihr ja anhand meiner Anleitung Lust bekom­men, es auch ein­mal auszupro­bieren. Oder trailt ihr bere­its und habt Lust, von euren Erfahrun­gen zu berichten?

Gefahr: rohes Fleisch

Keine Sorge. Dies hier ist kein Beitrag gegen rohes Fleisch.  Denn “Nur roh macht froh” oder wie heißt es noch so schön?

Und obwohl ich ein absoluter glück­licher Bar­fer bin, ist mir etwas passiert, was ich euch gerne erzählen möchte. Denn sollte euch etwas ähn­liches wider­fahren, so erin­nert ihr euch vielle­icht an meinen Artikel und macht nicht den gle­ichen Fehler wie ich.

Vor Kurzem habe ich mich beim Öff­nen der Folie des einge­frore­nen Fleis­ches geschnit­ten. Eine kleine, ca. 1 cm lange Wunde, die nicht mal richtig geblutet hat. Kurz unter kaltes Wasser und weiter ging es. Nach­dem ich alles aus­gepackt hatte, habe ich mir wie immer vernün­ftig die Hände gewaschen und die Arbeits­fläche desinfiziert.

Und obwohl wir eine Hand­seife benutzen, die laut her­steller 99,9% aller Bak­te­rien ent­fernt, fing es zwei Tage später an. Der Fin­ger war heiß und rot und fühlte sich irgend­wie fremd an. Der Fin­ger war entzündet.

Ich habe das gar nicht richtig ernst genom­men. Im Inter­net findet man aller­lei Haus­mit­telchen, die bei Entzün­dun­gen helfen sollen. Die meis­ten hatte ich aber gar nicht im Haus. Wir essen keinen Honig und kochen auch nur sel­ten mit Zwiebeln, sodass das einzige Mit­tel, welches ange­blich helfen sollte und griff­bereit stand, Kokosöl sein sollte.

Also rieb ich den Fin­ger mit Kokosöl ein und tat­säch­lich fühlte es sich angenehm kühl an. Aber das war es dann auch schon. Am Fol­ge­tag war die Entzün­dung so deut­lich fort­geschrit­ten, dass die Fin­gerkuppe richtig dick angeschwollen war. Die Fin­ger­spitze sah aus, als würde ich 120 kg wiegen.

Also fuhr ich zur Apotheke. Die Gesichter der Damen dort wirk­ten leicht geschockt bis angeekelt. Eine doch sehr kom­pe­tent wirk­ende Frau verkaufte mir eine soge­nan­nte Zugsalbe und aller­lei Ver­bands­ma­te­r­ial. Mit dem Hin­weis, einen Arzt aufzusuchen, falls es nicht besser wird, ließ sie mich gehen.

Die Salbe war das eke­lig­ste, was ich in meinem ganzen Leben an meine Haut lassen musste. Die Salbe war schwarz und roch stank nach Teer. Ekel­haft. Man roch es sogar durch den Verband.

Doch am Abend sah der Fin­ger tatäch­lich besser aus.

In den fol­gen­den Tagen ließ ich den Ver­band immer häu­figer weg, denn schließlich musste ich für den Shop nähen und der Ver­band war ein­fach zu dick, um vernün­ftig arbeiten oder tip­pen zu können.

So richtig besser wurde es irgend­wie nicht. “Ach das wird schon” und ein Haufen Arbeit hiel­ten mich irgend­wie ab, über den Fin­ger nachzu­denken. Fre­itag abend kam dann die Hitze zurück und eine auf­fäl­lig rote Stelle an der Seite des Fingers.

Auch die Stinke­salbe half nicht mehr und so stand ich am Sam­stag Nach­mit­tag mit einem dicken roten Fin­ger in der Notauf­nahme, den ich kein Stück mehr bewe­gen kon­nte und der wirk­lich schmerzte.

Auf dem Bild erkannt man gut klein die eigentliche Schnit­twunde gewe­sen ist. An der roten Stelle ist die Haut durch die Entzün­dung eingerissen

Die Ärztin fragte beiläu­fig, wie es passiert sei. Ich erzählte ihr, dass ich mich beim Fleisch schnei­den geschnit­ten hätte. Sie drehte sich langsam um. “Nor­males Fleisch aus dem Super­markt oder?” Ich erzählte ihr vor­sichtig, dass es sich um “Hun­de­fleisch” han­delte. Gott sei Dank lenkte mein Fre­und schnell ein und kor­rigierte “Fleisch für die Hunde”, nicht “Hun­de­fleisch” 😀 Sie wirkte für den Bruchteil einer Sekunde erle­ichtert, doch dann kam der erschrock­ende Blick eines ange­fahre­nen Rehs.

Etwa Pansen und so?”

Klein­laut kam nur ein fra­gen­des “Ja?” von mir.

Dann wurde sie panisch und fragte mich nach meinen Imp­fun­gen. Ich schwindelte und hin­ter­ließ mir eine gedankliche Erin­nerung “Tetanus auffrischen”.

Sie schaute sich den Fin­ger noch ein­mal genauer an und holte einen Chirur­gen dazu. Da ich gegen einige Antibiotka aller­gisch reagiere, hat­ten die bei­den eini­gen Aufwand, ein passendes Medika­ment zu finden.

Der Chirurg war sichtlich besorgt und tastete meine gesamten Arm ab. “Tut es hier weh?”

Ich hatte sonst keine Schmerzen und keine Blutvergif­tung. Das ist offen­sichtlich keine Selb­stver­ständlichkeit. Mir wurde erzählt, dass deswe­gen schon Leute über Wochen im Kranken­haus lagen.

Die Sor­gen­fal­ten der Ärzte waren ansteck­end. Ich musste hoch und heilig ver­sprechen am Fol­ge­tag wiederzukom­men, wenn es mit dem Anit­bi­otikum und einer neuen Salbe nicht besser wer­den würde. Der Chirurg wollte in diesem Fall den Fin­ger auf­schnei­den, um der Entzün­dung, die sich mit­tler­weile bis zum zweiten Gelenk gezo­gen hatte, Herr wer­den zu können.

Am Fol­ge­tag war es Gott sei Dank deut­lich besser und mit­tler­weile ist die Welt auch wieder in Ordnung.

Also ihr Lieben,

soll­tet ihr euch beim Fleisch Schnei­den in den Fin­ger schnei­den, dann bitte nehmt das ernst und desin­fiziert direkt die Wunde, sei sie noch so klein.

Ich habe das Ganze nicht ernst genom­men und wäre fast im Kranken­haus gelandet.

Im rohen Fleisch befinden sich Bak­te­rien. Der Magen unserer Hunde kommt damit zurecht, unsere Wun­den allerd­ings nicht, also bitte nicht vergessen, dass man stets desin­fizieren sollte und sollte man sich doch ein­mal schnei­den, dann bitte direkt aus­giebig die Wunde versorgen.

Wir durften testen: Tiernahrung von Seitz

Kennt ihr schon das Unternehmen “Seitz”? Nein? Na dann wird es höch­ste Zeit, dass ich euch dieses Unternehmen und seine Pro­dukte ein­mal genauer vorstelle.

Das Unternehmen pro­duziert Nahrung für Hunde und Katzen. Neben Nass­fut­ter in Dosen entwick­elt Seitz zudem Wurst­waren und Tiefkühlware für gebarfte Tiere. Die Zutaten stam­men haupt­säch­lich aus dem Nor­den Deutsch­lands. Neben frischem Fle­ich wird ern­te­frisches Obst und Gemüse sowie Kräuter und Öle ver­ar­beitet. Das frisch angelieferte Fleisch wird entweder direkt als BARF ver­ar­beitet und gefrostet oder aber als Dosen– und Wurst­ware in Autoklaven gefüllt, in denen das Fleisch anschließend scho­nend gegart und ster­il­isiert wird.

Wir durften das BARF — Sortiment testen.

Das BARF — Sor­ti­ment ist sehr vielfältig. Es lässt sich in fol­gende Kat­e­gorien ein­teilen: Rind, Geflügel, Pferd / Wild / Lamm / Kän­guru sowie Fisch und Gemüse / Obst. Man kann die Por­tio­nen entweder selbst erstellen oder auch die Nahrung als Mix kaufen. Die Auswahl ist aus­re­ichend und abwech­slungsre­ich. Man bekommt alles, was man braucht um dem Hund die erforder­liche Abwech­slung bieten zu können.

Die meis­ten Sorten bekommt man als 500 g Paket, einige Pack­un­gen bein­hal­ten 1000 g. Das eingeschweißte Fleisch lässt sich prob­lem­los aus der Folie ent­nehmen. Hier hat mir beson­ders gut gefallen, dass das Fleisch in zwei Teile geteilt ist, sodass man die Por­tion bequem teilen kann. Beson­ders bei Inneren taue ich gerne nur 250 g auf. Das ist bei diesen Paketen über­haupt kein Prob­lem und erfordert weder beson­deren Kraftein­satz oder den Ein­satz eines Messers. Man muss auch nichts antauen lassen, um die Por­tion teilen zu kön­nen. Das gefiel mir wirk­lich gut.

Ich bin mit Pansen­geruch aufgewach­sen. Mein Opa hat — wie ich sicher alle mit­tler­weile wisst — Schäfer­hunde gezüchtet und auch, wenn man es damals noch nicht so nan­nte, quasi im Prey Mod­ell gefüt­tet. Mir ist der Geruch von Pansen schon von Klein auf bekannt. Und daher kann ich sagen: Pansen ist noch lange kein Pansen. Ich bin zwar wirk­lich kein Ernährung­sex­perte, aber die Qual­ität von Pansen sehe ich auf Anhieb und rieche ich direkt. Oft nutze ich diese Erfahrung um die Qual­ität von dem Fleisch ein­schätzen zu kön­nen. Daher war ich sehr gepannt auf den Pansen der Firma Seitz und habe dieses Paket daher als erstes aufge­taut. Der Pansen roch wirk­lich abso­lut frisch und natür­lich. Auch die Optik sprach für sehr hochw­er­tiges Fleisch. Queen und Püppi haben meine Ver­mu­tung bestätigt und vor allem die Kleine — die wirk­lich wäh­lerisch  ist — kon­nte von dem Pansen bzw. Blät­ter­ma­gen nicht genug bekommen.

Und wie hat es den beiden geschmeckt:

Queen hat durch die Bank alles gern gefressen und super ver­tra­gen. Püppi wird ja eigentlich gar nicht gebarft, aber auch sie hat sich sehr über den Blät­ter­ma­gen gefreut und auch hier und da ein Stückchen genascht.

Als Kunde würde mich über eine noch genauere Dekla­ra­tion freuen. Bei den Mixen würde ich gerne wis­sen, wieviel Prozent Inneren, Muskelfleisch usw. enthal­ten ist.

Das Fleisch roch natür­lich und enthielt nicht nur kleinere, son­dern auch teil­weise etwas größere Stücke, was mir und vor allem Queen sehr gefiel. Ich habe schon Fleisch gekauft, welches nach der “Zubere­itung” (also nach dem Hinzufü­gen von Gemüse und Obst sowie allen Sup­ple­menten) und dem Umrühren wie ein matschiger Haufen Brei aus­sah. Queen mag es nicht so gern, wenn sich ein matschiger Haufen in ihrem Napf befindet. Dies war hier nicht der Fall, weil das Fleisch nicht allzu klein gewolft ist. Gefiel uns super 🙂

Wir waren mehr als run­dum zufrieden mit den Pro­duk­ten und kön­nen das Unternehmen wirk­lich empfehlen. Die Qual­ität ist super und der Kon­takt über­aus fre­undlich. Man merkt, dass viel Liebe in dem Unternehmen steckt und Zufrieden­heit der Kun­den ganz oben steht. Die Qual­ität des Fleis­ches ist top, also Dau­men hoch 🙂

Die Pro­dukte wur­den mir kosten– und bedin­gungs­los zur Ver­fü­gung gestellt.

(Werbung) Hundefahrradanhänger — mit Hund und Rad über Stock und Stein

Des Men­schen bester Fre­und ist ein echter Aus­dauer­sportler und Natur­bursche. Treuherzig und übereifrig folgt er seinem Her­rchen auf Schritt und Tritt. Allerd­ings ver­fü­gen nicht alle Hun­derassen über einen sportlichen Kör­per­bau. Vor allem junge, alte oder auch kranke Tiere kön­nen auf lan­gen Strecken nicht immer mithal­ten. Aus­gedehnte Rad­touren mit angelein­ten Vier­bein­ern sind dann nicht mehr möglich und im belebten Straßen­verkehr sogar poten­ziell lebens­ge­fährlich. Hun­debe­sitzer dür­fen jedoch aufat­men. Um diesem Prob­lem effek­tiv zu begeg­nen, existieren spezielle Hun­de­fahrradan­hänger am Markt. Durch diese wird der sichere und müh­elose Trans­port für das Tier selbst auf lan­gen Wegen ermöglicht.

Was genau ist ein Fahrradanhänger für Hunde?

Der Fahrradan­hänger für Hunde funk­tion­iert prinzip­iell genau wie alle ver­gle­ich­baren Trans­portve­hikel für das Fahrrad oder Auto. Er bietet genü­gend Platz für kleine und große Haustiere, die aus ver­schiede­nen Grün­den nicht zu Fuß mit­laufen sollen oder kön­nen. Für den art­gerechten Trans­port müssen bes­timmte Kri­te­rien erfüllt wer­den. Ungesicherte oder man­gel­haft aus­ge­führte Mod­elle gefährden sonst Leib und Leben von Tier und Men­sch. Ein aus­re­ichen­des Maß an Sta­bil­ität gewährt ein solide ver­ar­beit­eter Rah­men aus Stahl oder Alu­minium. In einer geräu­mi­gen Kabine mit Blick nach draußen nimmt der Vier­beiner Platz. Über eine Deich­sel mit Kup­pelung am Ende erfolgt die Anbindung an das vorges­pan­nte Fahrrad. Prinzip­iell genügt dies bere­its als Grun­dausstat­tung für ein akzept­a­bles Hun­de­taxi. Damit das erste Fahrerleb­nis nicht auf die Knochen und Gelenke des Tieres schlägt, ist der Innen­raum mit einer kom­fort­ablen Boden­wanne aus­ges­tat­tet. Beson­ders gute Reifen mit hochw­er­ti­gen Stoßdämpfern neu­tral­isieren sogar auf hol­pri­gen Feld– und Wald­ab­schnit­ten die meis­ten Uneben­heiten und garantieren so eine stets kom­fort­able Reise. Eine frische Brise an heißen Som­merta­gen fällt zudem durch luft­durch­läs­sige Sicht­fen­ster ein. Diese sper­ren gle­ichzeitig dank eines Insek­ten­git­ters lästige Besucher aus dem Innen­bere­ich aus. Gegen direkte Sonnene­in­strahlung hilft im Bedarfs­fall ein Son­nen­schutz, aber auch gegen leichtes Regen­wet­ter erweist sich die Über­dachung als effiziente Bar­riere. Über zwei Ein­stiegsöff­nun­gen erhält der Hund Zugang zur Kabine, während eine Leine aus Sicher­heits­grün­den ihn am vorzeit­i­gen Aussteigen in voller Fahrt hin­dert. Eine wirk­liche prak­tis­che Funk­tion eint übri­gens nahezu alle Mod­elle am Markt: Sie lassen sich nach absolvierter Strecke zusam­men­fal­ten und so platzs­parend ver­stauen. Spezialaus­führun­gen bieten zusät­zliche Alle­in­stel­lungsmerk­male. Mit einem Jogger-Kit erlaubt der Anhänger sogar den manuellen Betrieb per Hand­griff ohne Fahrrad für Spaziergänge. Ein Umbau zu einer mobilen Hun­de­box für die Mit­nahme im Auto ist abhängig vom Her­steller eben­falls eine inter­es­sante Option. Die Preiss­panne zwis­chen Stan­dar­d­aus­führun­gen und Luxu­san­hänger schwanken zwis­chen 100 bis zu 500 Euro.

Im Nahverkehr spielt der Fahrradhundeanhänger seine Stärken aus

Sicher bleibt das Auto auf lan­gen Fahrten der unum­strit­tene Platzhirsch für den Tier­trans­port. In der direk­ten Umge­bung kann die Vari­ante mit Fahrradan­hänger dur­chaus dem Auto­mo­bil den Rang ablaufen. Vor allem im städtis­chen Bere­ich stellt dieser eine prak­tik­able Alter­na­tive zur gemein­samen Fort­be­we­gung mit dem tierischen Fre­und dar. Die zusät­zlichen Kosten für die geset­zlich kor­rekte Unter­bringung im Auto durch eine Absper­rung und Hun­de­box sind eben­falls nicht von der Hand zu weisen. Außer­dem liegen Parkgele­gen­heiten für das Auto sel­ten in unmit­tel­barer Nähe zum Zielort. Häu­fig folgt nach dem Lösen des Parkscheines ein kräftiger Fuß­marsch, der jedoch mit einem kranken oder erschöpften Tier im Schlepp­tau schlicht nicht infrage kommt. Was bleibt als Alter­na­tive? Der zusät­zliche Trans­port von Fahrrad und Hun­dean­hänger auf dem Dach gilt als unnötig kom­pliziert. Diese Möglichkeit ergibt nur für lange Fahrten über Bun­desstraßen oder Auto­bah­nen wirk­lich Sinn. Nur wenige Kilo­me­ter an Wegstrecke lassen sich ebenso gut mit dem Trans­portan­hänger über das Fahrrad absolvieren. Park­platzprob­leme und Stress ent­fallen so zu Freuden von Men­sch und Tier vollständig.

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Gute Gründe für die Nutzung eines Hundeanhängers

Gutes Benehmen ist Erziehungssache. Doch Tiere lassen sich häu­fig trotz aus­re­ichen­der Schu­lung von ihren Instink­ten leiten. Dafür genügt bere­its ein über­raschen­der Moment wie die Begeg­nung mit einer Katze oder ein unge­wohntes Geräusch, der eine entsprechende Gegen­reak­tion provoziert. Daher bleibt das Führen am Fahrrad über eine Hun­deleine immer mit einem gewis­sen Unfall­risiko ver­bun­den. Auf belebten Straßen besteht sogar erhöhte Lebens­ge­fahr für Men­sch und Hund. Über den Trans­port in der abgesicherten Hun­dek­abine im Anhänger min­imiert sich das Gefahren­poten­zial beträchtlich. Gle­ichzeitig überzeugt das prak­tis­che Anhängsel durch seine Viel­seit­igkeit auf Aus­flü­gen. Müde Hunde lassen sich ein­fach ein Stück von ihrem Men­schen chauffieren und tanken so neue Energie. Nach der Ver­schnauf­pause läuft der tierische Begleiter meist wieder bere­itwillig auf seinen vier Pfoten. Dieser Trick ermöglicht sogar die Pla­nung von größeren Rad­touren. Die volle Aufmerk­samkeit gilt stets der Führung des Rades und anderen Verkehrsteil­nehmern. Ablenkun­gen durch stör­rische oder kurzfristig unge­hor­same Hunde stellen dann kein Prob­lem mehr dar. Neue Mod­elle sind von Haus aus wet­ter­fest aus­ges­tat­tet. Schlechtes Wet­ter kann den Insassen nicht die Reise verder­ben. Sonne, Wind und Regen bleiben draußen – ebenso wie Insek­ten. Eine solche Ausstat­tung gehört bere­its zum Stan­dard­reper­toire vieler Anbi­eter und erfordert keine zusät­zliche Investi­tion. Unab­hängig von der Kon­di­tion und dem Gesund­heit­szu­s­tand eines Hun­des ver­langt sein natür­liches Ver­hal­ten die Inspek­tion seines Reviers und regelmäßige Aufen­thalte im Freien. Ein Zurück­lassen im abgeschiede­nen Zuhause führt langfristig zur Vere­in­samung. Das Fahrticket im Hun­dean­hänger beugt der öden Langeweile ohne Her­rchen oder Frauchen vor. Selbst wenn das Haustier keine aktive Rolle bei der Fort­be­we­gung ein­nimmt, sig­nal­isiert die gemein­same Unternehmung sozialen Zusam­men­halt und stärkt die Bindung zwis­chen Men­sch und dem tierischen Fam­i­lien­mit­glied. Viele Argu­mente sprechen für eine Anschaf­fung des Anhängers. Natür­lich gibt es auch Nachteile, die allerd­ings Spaß und den hohen Nutzen kaum schmälern. Auf Dauer macht sich bei schwieri­gen Abschnit­ten und Stei­gun­gen das zusät­zliche Gewicht bemerk­bar und zehrt an Kraft und Aus­dauer des Fahrrad­fahrers. Viel Tiere ver­ste­hen anfangs zudem nicht den Zweck des Vehikels und zeigen wenig Bere­itschaft als Pas­sagier mitz­u­fahren. Nur mit geziel­tem Train­ing sinkt der Arg­wohn und weicht langfristig der Vor­freude auf die näch­ste Radtour.

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Vorteile
sichere Alter­na­tive zur Führung an der Leine
höhere Konzen­tra­tion auf den Straßenverkehr
schont alte oder erschöpfte Tiere
stärkt das Gemeinschaftsgefühl
uni­versell bei allen Rassen einsetzbar
ermöglicht auch län­gere Ausflüge
gegen Wind, Sonne und Regen gefeit
Erweiterung zur Hun­de­box und Jog­ger möglich

Nachteile
Gewöh­nung­sprozess erfordert Geduld
zusät­zliche Last für den Fahrradfahrer

Eine lohnenswerte Geduldsprobe: Akzeptanz für den Anhänger antrainieren

Anfängliche Skep­sis gegenüber dem Hun­de­trans­port ist völ­lig nor­mal. Bei neugieri­gen Charak­terzü­gen ver­fliegt die Ablehnung meist schnell. Pos­i­tive Erfahrun­gen auf ersten Reisen helfen beim Abbau von Mis­strauen der Vier­beiner. Neg­a­tive Erleb­nisse hin­ter­lassen aber eben­falls ihre Spuren. Der häu­fig­ste Fehler beim Betreten des Anhängers ist die fehlende Stützung des Fahrrades. Ver­liert dieses das Gle­ichgewicht, kippt es mit­samt dem Anhänger und wirbelt das aufgeschreckte Tier aus der Kabine. Eine kleine Beloh­nung in Form eines leck­eren Häp­pchens weckt all­ge­mein die Neugierde und lässt Hunde rasch die Kabine inspizieren. Ein zunächst ruhiger Fahrstil in fried­voller Umge­bung sorgt für die psy­chol­o­gis­che Akkli­ma­tisierung und nimmt Äng­ste vor der unge­wohn­ten Sit­u­a­tion. Tiefe Schlaglöcher rüt­teln sonst den tierischen Pas­sagier wom­öglich zu stark durch. Eine sorgfältige Befes­ti­gung der Leine in der Kabine ver­hin­dert spon­tane Fluchtver­suche des Hun­des, die meist in voller Fahrt zu Ver­let­zun­gen führen. Strebt das Tier sich aus unken­ntlichen Grün­den gegen eine Probe­fahrt, bleibt meist nur der Umtausch der Ware als let­zter Ausweg. Der Erwerb über den Online-Handel bietet hier klare Vorzüge. Das Wider­ruf­s­recht der Ware inner­halb von zwei Wochen bietet die notwendige Flex­i­bil­ität und Fair­ness gegenüber den Käufern, ein Pro­dukt auch ohne vorherige Sich­tung in pri­vatem Umfeld auf Herz und Nieren über­prüfen zu können.

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Wir durften lesen: Vier Pfoten auf Tour

Geht es euch auch so?

Man sucht im Inter­net nach einer tollen Wan­derung und findet ein­fach keine Infor­ma­tio­nen darüber, ob es auf der Strecke Lokale gibt, in die man seinen Hund mit­nehmen darf? Oder man findet Wan­der­wege und weiß nicht, wie hun­degeeignet sie sind.

Mir geht das ständig so. Daher habe ich mich umso mehr gefreut, als uns das Buch “Vier Pfoten auf Tour” erre­icht hat. Ker­stin Gold­bach und Kirsten Schö­nen­born haben in dem Buch 16 abwech­slungsre­iche Aus­flüge mit Hund in NRW zusam­mengestellt. Zugegeben, wir wohnen nicht mehr in NRW, aber Osnabrück liegt an der Lan­des­grenze und zudem sind wir ja jede Woche in der Heimat unterwegs.

Das Buch enthält 16 Aus­flugsziele, die sowohl den Hund als auch den Zweibeiner ein­beziehen: egal ob ein Besuch im Nean­de­thal Museum am Dog­gy­Day, einer tierischen Kan­u­fahrt, einem Train­ing für die Spür­nasen beim Geodog­ging oder einer klas­sis­chen Hun­dewiese — in dem Buch kommt jeder auf seine Kosten. Ange­fan­gen bei einem entspan­nten Besuch eines Klosters kann man bis zur 26 km Wan­derung durcharbeiten.

Das Buch ent­stand in Koop­er­a­tion mit der WDR Fernsehredak­tion “Tiere suchen ein Zuhause”.

Jedem Aus­flug sind mehrere Seiten in dem Buch gewid­met. Über anschauliche Fotos findet man zudem Infor­ma­tio­nen für Einkehrmöglichkeiten, Unterkün­fte sowie über die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmit­teln. Auch an Tips zur Verpfle­gung sowie den all­ge­meinen Ben­imm­regeln wurde gedacht.

Das Buch ver­fügt über einen hochw­er­ti­gen Umschlag mit prak­tis­chem Ein­schlag, den man zugle­ich als Leseze­ichen nutzen kann. Die Fotos sind sehr ansprechend und das gesamte Design ist zugle­ich hüb­sch und übersichtlich.

Beson­ders inter­es­sant fand ich die Tour Nr. 13 “Wilde Pferde und noch mehr Wild”. Diese Tour geht durch den Wild­park in Dül­men, meiner Heimat­stadt. Wir gehen nahezu jeden Mittwoch dort eine Runde spazieren. Ich bin dort groß gewor­den und kenn jeden Baum auswendig. Umso inter­es­san­ter fand ich zu lesen, wie die Autoren das Aus­flugsziel darstellen würden.

Und eigentlich ist es auch genauso dargestellt, wie es dort ist. Ein Wild­park mit vie­len Wan­der­we­gen läd zu kleinen und großen Run­den ein. Das Wild läuft dort frei herum und kann schon mal direkt hin­ter dem näch­sten Baum ste­hen. Daher besteht dort auch über­all Leinenpflicht. Gut gefallen hat mir, dass das auch genaus in dem Buch aufge­lis­tet stand. Bringt ja nie­man­dem etwas, wenn man denkt seine Vier­beiner ren­nen lassen zu kön­nen und dann von der Leinenpflicht über­rascht wird.

Der Besuch der Wildpferde lohnt sich in jedem Fall, allerd­ings trifft man sie nicht immer an. Das Gelände für die Pferde ist schon rel­a­tiv groß und immer sieht man die Herde nicht. Das hätte ich mir auch so in dem Buch gewün­scht, schließlich lässt sich so eine Ent­täuschung ver­mei­den, falls man wirk­lich vor einem leeren Mer­felder Bruch ste­hen sollte. Die Bilder des Wild­parkes sind toll, allerd­ings kann ich als Insider sagen, dass es noch schönere Ecken gibt.

Zu jeder Tour wer­den einige Run­dum — Infor­ma­tio­nen zur Geschichtes des Ortes erzählt. Das gefiel mir wirk­lich gut.

Zu den einzel­nen Touren lässt sich fes­thal­ten, dass in jedem Fall für jeden etwas dabei ist. Von einer idyl­lis­chen Wan­derung bis hin zur Action­tour ist für jeden etwas dabei. Für mich per­sön­lich kom­men einige Touren nicht in Betra­cht. So würde ich zum Beispiel nicht mit meinen Hun­den an einer Kan­u­fahrt teilnehmen.

Ich bin dann doch eher auf ruhi­gen Wan­der­we­gen zu finden, welche an einem hüb­schen kleinen Lokal vor­beiführen. Ich muss jetzt auch nicht unbe­d­ingt mit meinen Hun­den ein Museum besuchen, weil ich ein­fach glaube, dass die bei­den nichts davon hät­ten. Aber da das Buch so abwech­slungsre­iche Touren bein­hal­tet, kommt sicher jeder auf seine Kosten 🙂

Wer also auf der Suche nach neuen Aus­flugszie­len für sich und seinen Vier­beiner ist, der wird in dem Buch sicher fündig.

Wer möchte, kann das Buch hier* bestellen.

*Bei dem Link han­delt es sich um einen soge­nan­nten Ama­zon Affil­i­ate Link. Wenn ihr auf diesen Link klickt und das Pro­dukt auf Ama­zon bestellt, erhalte ich eine kleine Pro­vi­sion. Für euch ist das völ­lig kosten­los. Ich habe dadurch die Möglichkeit Anschaf­fun­gen für diesen Blog zu täti­gen, um zum Beispiel Pro­dukte für euch testen zu können. 

Das Pro­dukt wurde mir kosten-und bedin­gungs­los zur Ver­fü­gung gestellt.

Gastartikel: Mögliche Schadestoffe in Hundebetten

Mögliche Schadstoffe in Hundebetten

Viele herkömm­liche Hun­de­bet­ten wer­den heute im Aus­land gefer­tigt oder beste­hen zum größten Teil aus im asi­atis­chen Raum hergestell­ten Mate­ri­alien. Auf­grund des gün­sti­gen Preises greifen auch deutsche Her­steller meist auf diese Mate­ri­alien zurück. Daher soll­test du beim Kauf eines neuen Hun­de­bettes große Sorgfalt wal­ten lassen und genau darauf achten, dass keine Weich­macher oder andere gesund­heitss­chädlichen Stoffe zur Her­stel­lung des Bettes ver­wen­det wur­den. Diese kön­nten näm­lich nicht nur eine neg­a­tive Auswirkung auf die Gesund­heit deines Hun­des, son­dern auch dir per­sön­lich und deiner Fam­i­lie schaden.
Häu­fig in Hun­de­bet­ten vork­om­mende Schadstoffe:

Die häu­fig­sten Schad­stoffe, welche in han­del­süblichen bzw. gün­sti­gen Hun­de­bet­ten vorkom­men kön­nen, sind kreb­ser­re­gende Weich­macher. Diese can­cero­ge­nen Weich­macher sind meist in syn­thetisch aus Plas­tik oder PVC hergestell­tem Kun­stleder enthal­ten, welches gemein­hin als beliebtes Mate­r­ial für Hun­de­bet­ten gilt. Das Kun­stleder bringt neben vie­len Vorteilen, wie einer leichten Reini­gung, einer hygien­is­chen Hand­habung und einem antial­ler­gis­chen Effekt, aber auch ein paar gesund­heitliche Nachteile mit sich. Da das Kun­stleder haupt­säch­lich im asi­atis­chen Raum hergestellt wird, kom­men bei der Pro­duk­tion andere Gren­zw­erte für die Schad­stoff­be­las­tung zum Tra­gen (falls es über­haupt Gren­zw­erte gibt!) als in Europa. Zudem gibt es kaum geset­zliche Vor­gaben, an die sich die Her­steller hal­ten müssen. Somit greifen viele Her­steller natür­lich auf die gün­stig­sten Ver­fahren zurück, welche eine Belas­tung mit Schad­stof­fen zur Folge haben.

Ger­ade im Online-Handel ver­sucht der Geset­zge­ber hier einen Riegel vorzuschieben und die Qual­itäts­stan­dards von Import­pro­duk­ten zu erhöhen. Lei­der bis­lang mit über­schaubarem Erfolg.

K.Thalhofer – Fotolia.com

Mögliche gesundheitliche Auswirkungen:

Bil­lige und mit Schad­stof­fen belastete Mate­ri­alien kön­nen eine neg­a­tive Auswirkung auf die Gesund­heit deines Hun­des haben. Wenn sich dein Hund in seinem Bett befindet entsteht natür­lich Wärme. Diese Wärme wirkt sich auf das Mate­r­ial aus und es kann bei bere­its mit Schad­stof­fen vor­be­lasteten Mate­ri­alien zur Bil­dung von gesund­heitss­chädlichen Dämpfen oder Gift­stof­fen kom­men. Die aus­tre­tenden Dämpfe bzw. Gift­stoffe kön­nen neben ihrer ohne­hin schon gesund­heitss­chädlichen Wirkung auch stark kreb­ser­re­gend sein. Betrof­fen sind dann sämtliche Lebe­we­sen, die sich in der unmit­tel­baren Umge­bung des Hun­de­betts aufhalten.

Oft kom­men auch Schad­stoffe wie Blei oder andere giftige Schw­er­met­alle in Hun­de­bet­ten vor. Diese kön­nen natür­lich auch eine große Gefährdung für deinen Hund bedeuten, wenn sie in seinen Kör­per gelan­gen. Wenn man daran denkt, wie gerne Hunde auf den meis­ten Gegen­stän­den herumkauen, ist dies ein Aspekt den man auf gar keinen Fall außer Acht lassen sollte. Wir von expertentesten.de arbeiten hierzu ger­ade an Unter­suchun­gen, um die Belas­tung an Schw­er­met­allen an Hun­de­bet­ten aus dem EU-Ausland festzustellen.

Welche Qualitätsmerkmale deuten darauf hin, dass ein Hundebett frei von Schadstoffen ist?

Achte beim Kauf eines Hun­de­bettes stets auf die Qual­ität der ver­wen­de­ten Mate­ri­alien. Hier gilt es genau zu prüfen ob die Mate­ri­alien nicht mit Schad­stof­fen vor­be­lastet sind. Es emp­fiehlt sich daher auf Pro­dukte zurück­greifen, welche bere­its nach europäis­chem Recht auf ihre Inhaltsstoffe geprüft und als unbe­den­klich eingestuft wur­den. Solche bere­its geprüften Hun­de­bet­ten erkennst du an einem Siegel, welches auf eine Prü­fung nach der DIN EN 71–3 Norm hin­weist. Hun­de­bet­ten mit einem solchen Siegel kannst du ohne Bedenken kaufen. Sie sind bestens für deinen Hund geeignet.

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Tipps die dir den Kauf eines Hundebettes erleichtern:

Achte beim Kauf des Hun­de­bettes vor allem auf die Ver­ar­beitungsqual­ität an den Nähten und, falls vorhan­den, an den Reißver­schlüssen. Dem aus­geprägten Spiel­trieb der Vier­beiner ist es zu ver­danken, das min­der­w­er­tig pro­duzierte Bet­ten häu­fig an diesen Stellen als erstes reißen. Wenn Du also schon im Laden fest­stellst, dass einzelne Nähte Fransen bilden, soll­test du das als Warnsignal inter­pretieren und dich nach höher­w­er­ti­gen Hun­de­bet­ten umsehen.

Neben der Qual­ität der ver­wen­de­ten Mate­ri­alien, ist aber auch die Größe des Bettes von essen­zieller Bedeu­tung. Ein passendes Hun­de­bett ist genauso groß, dass sich dein Hund darin nicht beengt und gle­ichzeitig auch nicht ver­loren vorkommt. Dein treuer Fre­und sollte sich also ein­mal der Länge nach ausstrecken kön­nen. Hast du die richtige Größe gewählt, wird dein Hund das neue Bett sicher lieben.

Größte Bedeu­tung kommt aber dem Mate­r­ial zu, aus welchem das Hun­de­bett hergestellt wurde. Es sollte natür­lich stra­pazier­fähig und robust sein, aber es darf auf gar keinen Fall über irgendwelche schädlichen Inhaltsstoffe ver­fü­gen, die deinem Hund oder dir schaden kön­nten. Grund­sät­zlich emp­fiehlt es sich glatte Mate­ri­alien mit einem niedrigeren Tex­ti­lanteil zu wählen, da diese weniger Flüs­sigkeit auf­saugen und somit deut­lich hygien­is­cher sind. Bestens geeignet sind Bet­ten mit einem abnehm­baren Bezug, welchen man jed­erzeit kom­plett reini­gen kann.

Unser Fazit:

Achte beim Kauf eines neuen Hun­de­bettes bitte immer auf die jew­eili­gen Mate­ri­alien die zur Her­stel­lung ver­wen­det wur­den. Sie soll­ten auf gar keinem Fall eine Gefahr für dich oder deinen Hund darstellen. Daher Fin­ger weg von Pro­duk­ten die Weich­macher oder ähn­liche syn­thetis­che Zusatzstoffe enthal­ten. Ver­lass dich auf geprüfte Qual­ität, welche du am DIN EN 71–3 Siegel erken­nen kannst. Du wirst deinem Hund und dir damit eine große Freude bereiten.

Spon­sored Post

Wir durften lesen: das BARF — Buch

Vor gar nicht allzu langer Zeit habe ich den Artikel geschrieben “Ich will mein Bauchge­fühl zurück”. Wer ihn noch nicht gele­sen hat, kann dies hier nachholen.

Ich hatte das Gefühl, mein Bauchge­fühl ver­loren zu haben, wusste nicht mehr, was richtig und was falsch ist. Auch bei dem Thema Ernährung waren viele Fragze­ichen in meinem Kopf. Ich wusste, dass ich diese Lücken füllen musste, wollte mich umfan­gre­ich informieren und so mein Bauchge­fühl zurückgewinnen.

Und als hätte man sie gerufen, schrieb mir die liebe Nadine von Der Barf Blog und bot mir an, meine Lück­en­mit ihrem Buch zu schließen. Ich bin schon öfter über ihr Buch gestolpert und habe schon mehrfach drüber nachgedacht, meine Nase darin zu versenken.

So nahm ich das Ange­bot dank­end an und schon wenige Tage später lag ein Exem­plar in meinem Briefkasten.

Nadine hat sogar eine Wid­mung reingeschrieben, über die ich mich sehr gefreut habe.

Aber nun zu dem Buch:

In dem Buch geht es — klar, so sagt der Titel es ja schon — ums Barfen.

Das Buch beginnt mit ganz grundle­gen­den Fak­ten und erk­lärt, auf welchen Grund­la­gen das Prinzip Barf eigentlich basiert. Antworten auf all meine Fra­gen fand ich vor allem im ersten Teil des Buches, welcher mir beson­ders gut gefallen hat.

Nadine geht auf zahlre­iche Mythen und Gerüchte rund um das Thema Barf ein und belegt ihre Aus­sagen mit Stu­dien und Sta­tis­tiken. Wir alle ken­nen die typ­is­chen Gespen­ster “Barf liefert zu viel Eiweiß” oder “Unser Hund hat mit dem Wolf nichts mehr zu tun”. In dem Buch findet man zahlre­iche Belege, dass diese Aus­sagen eben doch nicht stim­men. Ein­fach und ver­ständlich erk­lärt und zudem durch aus­sagekräfti­gen und anschaulichen Tabellen unterstützt.

Ich per­sön­lich hatte schon nach weni­gen Kapiteln das Gefühl, dass nichts anderes als Barf mehr im Napf lan­den wird.

Beson­ders inter­es­sant fand ich auch die Kapi­tel rund um die notwendi­gen Nährstoffe und Zusätze. Zum ersten Mal hatte ich das Gefühl zu ver­ste­hen, was das alles auf sich hat und warum das so ist. Ich war dankbar für die konkrte Anleitung zur Umstel­lung auf Barf und für die deut­lichen For­mulierun­gen, was man wirk­lich braucht und was nicht.

Endlich hatte ich den Ein­druck, wirk­lich zu ver­ste­hen warum man das so macht und was alles dahintersteckt.

Ich bin Nadine sehr dankbar für dieses Buch, weil es nicht nur ein Bar­frat­ge­ber ist, son­dern ein Buch, welches ver­ständlich und ein­fach die Hin­ter­gründe erk­lärt und einen an die Hand nimmt, einen eige­nen Barf­plan erstellen zu können.

Im Ver­gle­ich zu der bekan­nten Barf­broschüre von Swanie finde ich das Barf — Buch wesentlich ver­ständlicher und auch konkreter for­muliert. Während die Broschüre von Swanie eher einem Lehrbuch gle­icht, bietet das Barf — Buch eine konkrete und leicht umzuset­zende Anleitung fürs Barfen.

Ich kann das Buch wirk­lich nur empfehlen. Es hilft einem nicht nur einen Barf­plan zu erstellen, son­dern erk­lärt auch auf eine ver­ständliche Weise kurz und auf das Wichtig­ste reduziert worum es beim Bar­fen geht.

Aus dem Buch kann übri­gens jeder etwas mit­nehmen. Auch Men­schen, die TroFu oder Nass­fut­ter füt­tern kön­nen eine Menge über die Bedürfnisse eines Hun­des ler­nen. Auch diejeni­gen, die schon lange bar­fen, finden mit Sicher­heit noch Infor­ma­tio­nen, die sie bisher nicht kannten.

Richtig cool sind auch die 14 Rezepte am Ende des Buches 🙂

Und hier könnt ihr das Buch bestellen.

Das Pro­dukt wurde mir kosten– und bedin­gungs­los zur Ver­fü­gung gestellt. 

Hundesteuer und Bußgeld — Ist das gerecht?

Erst vor Kurzem habe ich über den Sinn und Zweck von Hun­des­teuern geschrieben und gemerkt, dass es sich hier­bei um ein sehr sen­si­bles Thema han­delt. Auch ich kann die Kri­tik an der Hun­des­teuer nachvol­lziehen, denn das Geld fließt nicht etwa in die Anbringung von Kot­beu­tel­spendern oder die Errich­tung von Freilauf­flächen. Oft fließt das Geld in den Straßen­bau oder ähn­liche „hun­de­fremde“ Bereiche.

Ich für meinen Teil muss zugeben, dass mir die Über­weisung der Hun­des­teuer leichter fallen würde, wenn ich wüsste, dass das Geld für Hunde und Hun­de­hal­ter ver­wen­det wer­den würde.

Doch nicht nur in diesem Punkt stößt das Thema auf hitzige Diskus­sio­nen. Auch die Höhe der Hun­des­teuer sorgt immer wieder für Gesprächsstoff. Ich zum Beispiel zahle 108 EUR für den ersten und 162 EUR für den zweiten Hund. Doch es kann auch anders laufen. In Bochum zum Beispiel liegt der Betrag bezüglich des ersten Hun­des bei 156,00 EUR, sodass je nach Gemeinde erhe­bliche Unter­schiede vorhan­den sind.

Kein Wun­der, dass viele Hun­de­hal­ter eine ein­heitliche Regelung wünschen.

Auch die Beträge für Bußgelder liegen weit auseinan­der. So kann die Mis­sach­tung der Leinenpflicht in Leipzig 5,00 EUR kosten, während man in München bere­its bei 100,00 EUR liegen würde. Und auch die nicht erfol­gte Besei­t­i­gung von Hun­dekot kann zu erhe­blichen Bußgeldern führen, dessen Höhe eben­falls weit auseinan­der gehen kann.

Doch wie hand­haben wir das eigentlich?

Ich will ehrlich sein. Ich beseit­ige die Hin­ter­lassen­schaften meiner Hunde nicht immer. Wir sind viel im Wald unter­wegs und an Orten, wo sich sonst nie­mand aufhält. Sollte der Kot also nicht auf dem Weg lan­den, bleibt er liegen. Gehen wir zum Beispiel am See spazieren, wo viele Fußgänger unter­wegs sind, beseit­ige ich die Hin­ter­lassen­schaften. Zumin­d­est habe ich stets Kot­beu­tel in meiner Tasche, die ich meis­tens aus den öffentlichen Spendern ziehe.

Die Leinenpflicht nehme ich ernst. Ich habe das Glück, dass die Stadt eine Karte veröf­fentlicht hat und man genau weiß, wo Leinenpflicht besteht und wo nicht. Direkt am Ende unserer Straße fan­gen Pfer­dewiesen an, die in einem Wald­stück endet. Der kom­plette Bere­ich ist nicht von der Leinenpflicht umfasst, dass die zwei hier frei laufen kön­nen. Am See herrscht Leinenpflicht und daran hal­ten wir uns auch.

Wollt ihr wis­sen, in welchen Städten Deutsch­lands welche Beträge für Hun­des­teuern und Bußgelder fäl­lig wer­den? Inter­essiert euch, wie ernst Deutsch­land die Besei­t­i­gung von Hun­dekot und die Ein­hal­tung der Leinenpflicht nimmt? Dann schaut euch ein­mal hier um. Die Vex­cash AG hat die Beträge in 20 ver­schieden Großstädten ermit­telt und zudem eine inter­es­sante Umfrage zu diesem Thema unter Hun­de­hal­tern und Nichthun­de­hal­tern durchgeführt.

natürliche Hilfe bei Gelenkerkrankungen

Gelenkerkrankun­gen sind Arschlöcher.

Das braucht man weder zu erk­lären noch kann man es schön reden.

Viele Hund, vor allem größere Rassen, haben Prob­leme mit dem Bewe­gungsap­pa­rat. HD, ED, Band­scheiben­vor­fälle und was es nicht alles für einen ätzen­den Mist gibt.

Direkt nach­dem Queens ED ent­deckt wurde, habe ich mich damit auseinan­derge­setzt, wie man sie unter­stützen kann. Von dem Tag an sauge ich alle Infor­ma­tio­nen zu diesem Thema auf wie ein Schwamm. Mit­tler­weile haben wir schon so viel aus­pro­biert und heute möchte ich die Gele­gen­heit nutzen um meine Erfahrun­gen mit euch zu teilen.

Ich möchte an dieser Stelle aus­drück­lich darauf hin­weisen, dass ich weder Tier­arzt, Phys­io­ther­a­peut oder Heil­prak­tiker bin. Alles, was ihr gle­ich lesen werdet, basiert auf meinen per­sön­lichen Erfahrun­gen bei und mit Queen. Die Infor­ma­tio­nen erheben keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit. 

Gelenkerkrankun­gen sind Mist. Doch sie haben einen entschei­den­den Vorteil gegenüber manch anderen Erkrankun­gen: Man kennt seinen Feind. Man weiß genau, womit man es zu tun hat. Man sieht Verbesserun­gen oder Ver­schlechterun­gen direkt mit dem eige­nen Augen.

Ich jeden­falls habe beschlossen, der ED den Kampf anzusagen und muss sagen: bis­lang schla­gen wir uns wirkl­cih gut 🙂 Ent­deckt wurde sie mehr oder weniger durch Zufall beim ersten Kon­troll­rönt­gen mit einem hal­ben Jahr. Eine Oper­a­tion wurde nicht durchge­führt. Wir haben das mit ver­schiede­nen Ärtzen besprochen und alle haben davon abger­aten. Queens Ell­bo­gen sind nicht per­fekt, aber es steht auch nichts ab und über. Sie sind ein­fach nicht rund aus­ge­bildet. Unser größtes Prob­lem sind Gelenkentzün­dun­gen. Diese zer­stören das Gelenk und verur­sachen Schmerzen. Unser Fokus liegt also vor allem darauf, Gelenkentzün­dun­gen zu ver­mei­den, falls sie doch auf­tauchen soll­ten, möglichst früh zu erken­nen und schnell behan­deln zu können.

Mit­tler­weile weiß ich: Man kann so viel machen und wenn man am Ball bleibt, dann findet man auch etwas, was dem Hund helfen kann.

Daher habe ich hier einige The­men zusam­menge­tra­gen und erzähle euch heute, was bei uns geholfen hat und worauf wir achten.

Die Bewegung

Nur ein bewegtes Gelenk kann ein gesun­des Gelenk sein.”

Bewe­gung ist beson­ders wichtig, denn nur so kön­nen Bän­der, Sehnen und Gelenke intakt bleiben. Bewe­gung sorgt außer­dem dafür, dass genü­gend Gelenkschmiere gebildet wird.

Viele Men­schen machen den Fehler und scho­nen ihrer Hund, sobald sie erfahren, dass ihr Hund ein Prob­lem am Bewe­gungsap­pa­rat hat. Das ist lei­der ein großer Fehler, der alles noch schlim­mer machen kann.

Natür­lich muss jeder selbst entschei­den, wieviel Bewe­gung sein Hund braucht und was vielle­icht zu viel ist.

Den­noch erzähle ich euch ein­fach mal, wie wir das mit der Bewe­gung handhaben:

Wir gehen täglich 3 bis 4 Run­den und sind ins­ge­samt ca. 2 bis 3 Stun­den unter­wegs. Queen läuft also täglich um die 8 bis 10 km. Machen wir einen Aus­flug am Woch­enende kann es auch mal mehr sein. Ist es warm draußen oder machen wir viel Kop­far­beitn, ist es auch mal weniger. Wir haben hier also keine Einschränkung.

Tra­ben ist übri­gens die gesün­deste Gangart.

Was ich zu unterbinden ver­suche sind schnelle Start– und Stop­be­we­gun­gen. Wir apportieren daher nur unge­fähr ein­mal pro Woche. Hier­bei habe ich die Beobach­tung gemacht, dass Queen sich ruhiger und bewusster bewegt, wenn sie zwei Spielzeuge hat. Eins wird also gewor­fen, während sie das andere die ganze Zeit in der Schnauze trägt.

Queen ist sowieso nicht so der typ­is­che “Ich spiel mit frem­den Hun­den — Hund”. Queen spielt meist mit mir, sodass ich gut darauf achten kann, wie sie sich bewegt. Wenn sie mal mit Püppi richtig wild zocken will, lass ich sie zwar, geh aber irgend­wann dazwis­chen und beende das Spiel durch ein neues ruhigeres Spiel.

Die Ernährung

Unab­hängig von der Art der Erkrankung am Bewe­gungsap­pa­rat soll­ten die Hunde in jedem Fall getrei­de­frei ernährt wer­den (Aus­nahme: Braun­hirse, denn diese soll bei Arthri­tis helfen). Es ist beson­ders wichtig, dass die Hunde schlank bleiben. Übergewicht macht nicht nur generell krank, son­dern ist zudem Gift für die Gelenke. BARF wirkt sich pos­i­tiv auf den Bewe­gungsap­pa­rat aus.

Der Hund sollte Nahrung zu sich nehmen, die möglichst reich an Vit­a­mi­nen, Antiox­i­dantien, Min­er­alien und Spurenele­menten sowie enzün­dung­shem­mende sekundäre Pflanzen­stoffe ist.

Hierzu eignen sich inbeson­dere Kräuter wie Wei­den­rinde, Teufel­skralle, Mädesüß, Bren­ness­sel und Ing­wer um Schmerzen und Entzün­dun­gen zu lin­dern. Cory­dalis und Johan­niskraut für ihre anal­ge­sis­che Wirkung. Große Klette, Ampfer­grind­wurzel und Sar­sa­par­illa als Blutreiniger sowie Sel­l­eriesamen, Schaf­garbe und Bren­nes­sel, um durch ihre harn­treibende Wirkung die Eli­m­inierung der Abfall­pro­dukte der Entzün­dun­gen zu fördern. Hage­but­tenkern­pul­ver wirkt gegen Entzün­dun­gen in den Gelenken und stoppt die Zer­störung des Knor­pels, was wiederum Schmerzen lin­dert und die Beweglichkeit verbessert. Knoblauch hilft als Antiox­i­dans gegen freie Radikale und liefert Selen. Die Algen Spir­ulina und Asco­phyl­lum Nodosum liefern zusät­zlich Spurenele­mente und Aminosäuren.

Bei aktuen Schmerzen kann eine kurzzeit­ige Erhöhung der Vit­a­min C — Zufuhr Lin­derung schaf­fen. Omega — 3 — Fis­chöle soll­ten in Verbindung mit Vit­a­min E gefüt­tert wer­den, da Omega — 3 — Fettsäuren stark entzün­dung­shem­mend wirken.

Zudem gibt es zahlre­iche Pul­ver wie zum Beispiel das bekan­nte MSM.

Ich per­sön­lich habe sehr viele aus­pro­biert und kann sagen, dass Col­lag­ile Dog (beste­hend aus bioak­tiven Kol­la­gen­pep­ti­den) sehr sehr gut wirkt. Einen aus­führlichen Artikel von mir findet ihr hier. Zudem bekommt Queen die Kräuter­mis­chung “Kräfti­gen­des Lau­fle­icht” von Hirten­gold. Dieses besteht aus Grün­lipp­muschel, Teufel­skralle, Ing­wer und Lapa­cho. Beide Pro­dukte sind sehr empfehlenswert.

Grün­lipp­muschelpul­ver fördert die Regen­er­a­tion und den Auf­bau von Knor­pel und Bindegewebe und hat zudem eine her­vor­ra­gende entzün­dung­shem­mende Wirk­samkeit. Dieses Muschelfleis­chmehl ist sehr hil­fre­ich bei allen arthri­tis­chen Beschw­er­den und wirkt am besten, wenn die Zufuhr von Vit­a­min C und Vit­a­min E sowie von hochw­er­ti­gen Omega-3-Fettsäuren gle­ichzeitig erhöht wird.

Viele berichten von einer pos­i­tiven Wirkung der DHN Gelenk — Flex Tablet­ten, falls die Hunde Schmerzen haben. Sollte sich Queens Zus­tand irgend­wann ver­schlechtern, wer­den wir diese Tablet­ten eben­falls testen. Bisher habe ich nur Gutes gehört.

Zur Zeit bekommt Queen diese Ergänzungsmittel:

 Physiotherapie

Queen geht zwis­chen­durch immer mal wieder zur Phys­tio­ther­a­pie. Dort bekommt sie Mas­sagen und Behand­lun­gen, die die Zellerneuerung anre­gen und für Entspan­nung und ein all­ge­meines Wohlbefinden sor­gen. Anschließend geht sie eine halbe Stunde auf das Unter­wasser­lauf­band. Dort kön­nen ver­schiedene Stei­gun­gen sowie die Höhe des Wassers eingestellt werden.

Queen geht aber auch oft ganz alleine zur Phys­io­ther­a­pie, denn sobald sie im Wasser steht, fängt sie ganz automa­tisch an von links nach rechts zu laufen und ihr eignes Kneipp Bad zu nehmen 😀

Bewe­gung im Wasser tut gut. Soll­ten eure Hunde nicht schwim­men, kann man sie auch mit einer Reizan­gel durchs Wasser locken, sodass sie zumin­d­est im Wasser laufen.

Zudem arbeiten wir zwis­chen­durch mit Cav­alet­tis­tan­gen. Auf diese Weise kön­nen viele Muskel­grup­pen beansprucht und das Gang­bild ver­fein­ert werden.

Auch helfen kleine Tricks im All­tag die Beweglichkeit zu erhal­ten. Da Queen kein­er­lei Prob­leme mit dem Rücken hat, lasse ich sie regelmäßig Slalom durch die Beine laufen. Vor­wärts und rück­wärst. So bleiben alle Beine und die Motorik fit. Auch Übun­gen wie Pfötchen geben oder der Wech­sel zwis­chen Sitz und Steh fördern die Motorik und Beweglichkeit. Mir ist es wichtig, dass Queen eine starke Musku­latur im gesamten Kör­per hat. Daher achte ich auch immer darauf, Übun­gen für die Hin­ter­hand einzubauen.

Blutegeltherapie

Nach­dem eine Entzün­dung ein­fach nicht ver­schwinden wollte, haben wir sie schließlich mit einer Blutegelther­a­pie in den Griff bekom­men. Hierüber habe ich hier aus­führlich berichtet.

 Der Alltag

Ich achte darauf, dass Queen nicht zu viel springt. So hebe ich sie zum Beispiel aus dem Auto her­aus. Ich würde sie unter­wegs nie auf eine Mauer locken und sie dann auf den Asphalt sprin­gen lassen. Beim Trep­pen­steigen ist sie in der Regel angeleint. So kann ich kon­trol­lieren, dass sie ruhig und gle­ich­mäßig läuft und nicht die let­zten Stufen springt.

Ich käme nie auf den Gedanken mit einem gelenkerkrank­ten Hund Agility oder ähn­liches zu machen. Doch mit­tler­weile gibt es zahlre­iche Ange­bote für gelenkerkrankte oder ältere Hunde wie zum Beispiel Hoop­ers oder Degility. Da Queen jedoch über­haupt nicht der Hund für so etwas ist, bleiben wir bei der Nase­nar­beit und beim Trailen.

Man kann also eine ganze Menge zur Unter­stüzung tun und mit natür­lichen Mit­teln Lin­derung und Besserung schaf­fen. Eine Gelenkerkrankung ist zwar richtig Mist, aber es ist kein Wel­tun­ter­gang und die Hunde kom­men damit oft besser klar als wir. Wer ein paar Dinge berück­sichtigt und seinen Hund mit natür­lichen Mit­teln unter­stützt, kann seinem Hund ein glück­liches Leben bere­iten <3