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Arthos

Mein Name ist Arthos. Ich bin ein 16 Monate alter Schäferhund.

Mein Frauchen wollte eigentlich einen kleinen Hund haben, doch Her­rchen bestand darauf, einen “richti­gen” Hund ins Haus zu holen. Oder besser gesagt: in den Zwinger, denn ich lebe draußen im Garten. Dort habe ich einen Zwinger, der groß genug ist, dass ich im Kreis laufen kann, wenn mi lang­weilig ist. Meine Hütte steht mit der Öff­nung zum Git­ter. So kann ich zwar alles sehen, aber der Wind ist ganz schön kalt hier draußen. Da friere selbst ich mit meinem dicken Fell.

Heute musste ich mit meinen Zweibein­ern auf den Hundeplatz.

Mein Frauli sollte mit mir Unterord­nungsübun­gen machen. Ich sollte “bei Fuß” gehen. Ich war richtig aufgeregt, denn Frauli und Her­rchen waren den ganzen Tag arbeiten und ich hatte noch gar keine Bewe­gung bekom­men. Als der Chef sah, wie ich um Frauli herum­tanzte, holte er direkt sein Hals­band aus der Tasche. Frauli schaute ziem­lich ver­dutzt. Genau wie ich.

Da merkt der doch gar nichts von” sagte der Chef und legte mir das Hals­band um. “Ihr müsst nur darauf achten, dass es ganz weit oben sitzt, direkt dort, wo der Hals anfängt.”

Frauli war etwas irri­tiert, nahm trotz­dem die Leine und ging los. Ich war unsicher und wusste nicht, was da auf mich zukommt. Irgen­det­was spitzes war an meinem Hals. Ich ver­suchte meinen Hals zu strecken und ver­passte den Anschluss. Dem Chef ent­ging nichts und nahm Frauli meine Leine aus der Hand. “Da mekt der nix von.” Er zog das Hals­band noch weiter noch oben. Ich stand wie angewurzelt da und schaute ihn an. Was passiert mit mir? Da zog er zweimal hin­tere­inan­der die Leine schräg nach vorne. Ich heulte auf.

Und sofort den Ball” schrie der Chef und Her­rchen warf mir meinem Ball zu. Ich hatte Angst. Mein Ball war mir in diesem Moment egal.

Keine Sorge. Der Hund hat das schon vergessen” sagte der Chef zu meinem Frauli.

Anschließend wurde Schutz­di­enst gemacht.

Das kan­nte ich. Ich durfte schon einige Male in den Arm beißen. Immer wieder wedelte er mit dem Arm vor mir herum. Doch ich war noch angeleint und sprang immer wieder in die Leine. Nun bekam ich endlich die Chance. Meine Chance. Nach­dem der Kerl mich so lange provoziert hatte, ließ Frauli endlich die Leine los und ich stürmte los. Ich biss in den Arm und bekam direkt einen Schlag in die Rip­pen. Dieses Mal nicht. Dieses Mal lasse ich nicht los. Nicht mit mir. Nicht heute und nicht hier. Ich werde nicht loslassen. Frauli schrie “aus.” Doch ich wollte ihnen endlich zeigen, dass ich auch etwas kann. Ich ließ nicht los, obwohl der Helfer mehrfach mit dem Stock in meine Rip­pen schlug. Hof­fentlich waren meine Zweibeiner endlich stolz auf mich. Im Unter­be­wusst­sein hörte ich, dass der Chef zu Frauli sagte “Ein­mal noch. Und jetzt.” Frauli sagte erneut “aus”, doch ich hatte den Arm ger­ade richtig fest. Ich über­legte, ob ich … Zu spät. Ich bekam einen Schlag am Hals, den ich noch nie zuvor gespürt hatte. Für einen kurzen Moment hatte ich keine Kon­trolle mehr über meinen Kör­per. Ich ließ los und war erstarrt von dem Schmerz um meinen Hals. Ich schrie. Was war passiert? Was habe ich falsch gemacht? Frauli lief weinend vom Platz.

Nun haben wir ihn da, wo wir ihn haben wollen. Wir müssen weiter machen.”

Weiter machen? Womit weiter machen?

Ich wollte ein­fach nur weg.

Her­rchen und Chef gin­gen auf die Wiese neben dem Hun­de­platz. “Ger­ade ist er beein­druckt. Wir müssen am Ball bleiben. Zwangsap­port machen wir nicht auf dem Hun­de­platz, sonst ver­liert der Hund den Spaß an der Arbeit.”

Chef hielt mir ein Bring­holz vor die Schnauze. Doch das Ding war hart und kantig. Über­haupt nicht so inter­es­sant wie mein Ball. Ich wollte damit nicht spie­len. Oder sollte ich das etwa?

Der Chef über­legte nicht lange und drückte mir die Schnauze auseinan­der. Das tat ganz schön weh und ich wehrte mich. Er legte das Bring­holz in meinen Fang und drückte ihn zu. So sehr, dass sich meine Zähne in das Holz bohrten. Ich spürte wie sich langsam Blut an meinen Zäh­nen sam­melte. Er ließ los und direkt spuckte ich das Bring­holz aus. Sofort packte er mich und drückte es mir erneut ins Maul. Dieses Mal hatte er Gurte dabei und schnürte mir das Maul zu. Ich wollte hecheln, doch ich kon­nte nicht. Ich bekam Panik. Ich atmete kurz und schnell. Was sollte ich nur tun? Warum bekam ich meinen Mund nicht mehr auf? Ich schaute hil­f­los zu Herrchen.

Endlich wurde der Gurt gelöst und ich kon­nte wieder richtig atmen.

Der Hund muss nicht aus Spaß apportieren, son­dern aus einem Pflicht­ge­fühl her­aus” sagte der Chef zu meinem Her­rchen. “Du musst dich nach so einer Train­ingsstunde auch mal von deinem Hund ansprin­gen lassen. Ihr könnt so das Gle­ichgewicht wieder herstellen.”

Bevor meine Zweibeiner mich ins Auto brin­gen kon­nte, holte der Chef uns ein. “Ihr dürft Arthos nicht so ver­men­schlichen. Er gehört in den Zwinger und da bleibt er auch. Vor der näch­sten Train­ing­sein­heit bleibt er 24 Stun­den in dem Zwinger und ihr hängt ein Tuch davor. Nur so ist er richtig wild aufs Arbeiten.”

Mehrere Wochen vergin­gen. Frauli rieb mir nach den Train­ingsstun­den die wun­den Stellen am Hals ein. Her­rchen war immer sehr still. Er beachtete mich kaum noch und blickte mich ver­ach­t­end an. Was habe ich falsch gemacht? Ich gebe mir doch solche Mühe.

Es war ein Sam­stag und es reg­nete. Den­noch fuhren wir zum Hun­de­platz. Heute waren viele Hunde und viele Men­schen dort. Es war laut. Ich wurde nervös, denn ich kon­nte die Gerüche nicht einord­nen. Ein Mann sprach in ein Gerät und es kam end­los laut aus großen schwarzen Kästen heraus.

Von allen Seiten kamen Hunde an mir vor­bei. Ich kon­nte mir gar nicht so schnell drehen. Das war zu viel. So etwas kan­nte ich gar nicht. “Ihr seit gle­ich dran” sagte Frauli zu Her­rchen und er ging mit mir an den Rand des Platzes.

Schnellen Schrittes ging er auf die Wiese. Ich kon­nte gar nicht so schnell mitkom­men, denn ich schnüf­felte wie wild in der Luft. So viele Gerüche…

Unterord­nung.

Wir began­nen mit den Übun­gen. Ich war unsicher. Blieb lieber ein Stück hin­ter Her­rchen. Ich kon­nte nicht alles gle­ichzeitig ein­se­hen. Das machte mich nervös. Plöt­zlich sah ich die Bringhölzer. Ich bekam Angst. Die Erin­nerung an den Zwangsap­port kam hoch und ich geriet in Panik. Ich schaute nach links. Dort stand der Chef und schaute mich böse an. Alle schauten mich an. Ich atmete schneller und schneller. Es ging nicht mehr. Ich wollte weg. Ich riss mich los und ran­nte zu Frauli. Ich wollte nur noch nach Hause und in meine Hütte. Ich mag das hier nicht. Ich weiß ja noch nicht ein­mal, was die von mir wollen. Was soll ich denn über­haupt machen?

Her­rchen ran­nte hin­ter mir her. Alle lachten ihn aus und zeigten mit dem Fin­ger auf ihn. Er holte mich ein und ging mit mir vom Platz. Wir mussten am Chef vor­bei “So etwas respek­t­loses hab ich noch nie gese­hen. Du musst ihn dafür bestrafen.”

Her­rchen war wütend. Er riss an mir herum und schleifte mich zum Auto. “Du hast mich blamiert. Du kannst gar nichts. Du bist zu blöd um neben mir zu laufen.” Er riss die Leine hoch, sodass ich kaum Luft bekam. Er guckte mir direkt in die Augen. So viel Hass habe ich noch nie gese­hen. Ich war trau­rig und wollte allein sein. Ich habe Her­rchen ent­täuscht und das wollte ich nicht.

Plöt­zlich wurde mir schwarz vor Augen. Her­rchen sah ich schon gar nicht mehr. Ich hörte ihn noch sagen “Du bist eine Ent­täuschung.” Dann hörte ich nichts mehr. Nie wieder…

Ganznah5

§ 3 Tierschutzgesetz

Es ist verboten,

5. ein Tier auszu­bilden oder zu trainieren, sofern damit erhe­bliche Schmerzen, Leiden

oder Schä­den für das Tier ver­bun­den sind,

11. ein Gerät zu ver­wen­den, das durch direkte Stromein­wirkung das art­gemäße Verhalten

eines Tieres, ins­beson­dere seine Bewe­gung, erhe­blich ein­schränkt oder es zur

Bewe­gung zwingt und dem Tier dadurch nicht uner­he­bliche Schmerzen, Lei­den oder

Schä­den zufügt, soweit dies nicht nach bun­des– oder lan­desrechtlichen Vorschriften

zuläs­sig ist.

 

§ 2

Wer ein Tier hält, betreut oder zu betreuen hat,

2. darf die Möglichkeit des Tieres zu art­gemäßer Bewe­gung nicht so ein­schränken, dass

ihm Schmerzen oder ver­mei­d­bare Lei­den oder Schä­den zuge­fügt werden,

3. muss über die für eine angemessene Ernährung, Pflege und verhaltensgerechte

 

 

Das Ver­wal­tungs­gericht Gelsenkirchen entsch­ied am 14.05.2003, dass der Ein­satz von Elek­tror­eizgeräten zur Hun­deerziehung nach den Vorschriften des Bun­destier­schutzge­set­zes grund­sät­zlich ver­boten sei; nach gel­tender Recht­slage könne die Benutzung auch nicht aus­nahm­sweise — etwa bei nachgewiesener Sachkunde — erlaubt werden.

Das Bun­desver­wal­tungs­gericht ver­bot im Feb­ruar 2006 den Ein­satz von Elek­tror­eizgeräten. Dabei kommt es nicht auf die konkrete Vewen­dung im Einzell­fall an, son­dern darauf, ob die Geräte bauar­tbe­dinge geeignet sind, dem Tier nicht uner­he­bliche Schä­den beizufügen.

 

 

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37 thoughts on “Arthos

  1. Oh Gott, mir ist ger­ade so übel. Das so etwas passiert, macht mich wütend und sprach­los. Furcht­bar, dass so etwas wirk­lich stat­tfindet. Hast du so eine Geschichte schon ein­mal selbst erlebt oder schreibst du das, weil du davon gehört hast? Jeden­falls ist es unglaublich schreck­lich und ich kann ger­ade nicht richtig denken…

    Trau­rige Grüße
    Nicole

    1. Teil­weise habe ich die Ereignisse selbst gese­hen, teil­weise von guten Fre­un­den gehört. Alle Sit­u­a­tio­nen sind genauso passiert. Ich finde es ein­fach nur grausam …

  2. Ganz schreck­lich aber lei­der auf vie­len Plätzen noch ein bran­dak­tuelles Thema.
    Nicht jeder weiß seinen tierischen Begleiter so zu schätzen wie sie uns schätzen und lieben!

    Viele Grüße

  3. wuff wuff

    ich bin das beste Beispiel dafür, dass Hun­deaus­bil­dung auch anders geht. Aber in “unserem” Verein ist Frauchen ein “Exot” und wird schief angeschaut.
    Früher musste sie sich noch dumme Sprüche anhören, aber seit­dem wir auf der Bun­dessiegerprü­fung waren und uns danach auch noch für die Deutsche Meis­ter­schaft im SV qual­i­fiziert hat­ten, sind die Stim­men verstummt.

    Und das was im Beitrag beschrieben wurde, kann nur deshalb nicht aus­ge­merzt wer­den, weil die meis­ten Men­schen nicht die Schnauze auf­machen… trau­rig, aber wahr.

    nach­den­klicheGrüße von Shila

  4. Oh mein Gott, ich habe Trä­nen in den Augen!
    Das ist so wahr, so schreck­lich wahr.
    Ich habe ein­mal bei Schutzhunde­di­enst zugeschaut und bin nach 10 min gegangen. =(

    Liebe Güße

    Anika

  5. Wow, von Gänse­haut über Über­lkeit und einem Tränchen im Auge war alles dabei. Es ist soooo schreck­lich das es nach wie vor so oft so zugeht auf Hun­de­plätzen oder auch im alltäglichen Train­ing. Du hast es geschafft deine Worte so zu wählen, dass man nur weit­er­lesen kann! Und nach­denken MUSS! Auch wenn man selbst kein­er­lei Gewalt anwen­det, wirk­lich toller Artikel, der so sehr ans Herz geht!
    Ganz liebe Grüße Alex

  6. Wirk­lich toll geschrieben! Also, nicht, weil mir die Geschichte gefällt, son­dern weil mir der Schreib­stil gefällt. Sehr mit­füh­lend, sehr trau­rig. Mir ist richtig übel.

    Ich hab aber eine Frage zum Thema elek­tro­n­is­che Hil­f­s­mit­tel: Ich kenne sehr, sehr flüchtig einen Hun­debe­sitzer, der eine 6 Monate alte Schäfer­hündin hat. Sie hat eine Weile lang alles und jeden ange­bellt — augen­schein­lich grund­los, aber ich denke, sie wird schon ihre Gründe gehabt haben. Nun trägt sie ein “Bell-Ex-Halsband” und bellt nicht mehr. Soweit ich ihn ver­standen habe, vib­ri­ert es, wenn sie doch mal bellt. Mir gefällt das nicht. Klar, wenn der Hund viel bellt, kön­nte man manch­mal wirk­lich wahnsin­nig wer­den — aber muss so ein Hals­band sein? Ist das über­haupt tier­schutzrechtlich vertret­bar? Ich weiß momen­tan nicht, ob ich irgen­det­was gegen ihn bzw. das Hals­band, tun soll… 

    Viele Grüße

    Sab­rina

    1. Erziehung­shals­bän­der sind nur dann ver­boten, wenn sie über Strom funk­tion­ieren. Diejeni­gen, die vib­ri­eren oder Duf­stoffe abgeben sind erlaubt.
      Ich würde ein solches Hals­band nie benutzen. Ein Hund lernt nur dann, wenn er ver­ste­hen kann und das kann er mit einer solchen Meth­ode nicht. Außer­dem ist das eine reine Symp­tom– aber keine Ursachenbehandlung.
      Gegen den Ein­satz eines solchen Hals­ban­des lässt sich wohl nur dann etwas unternehmen, wenn es über Strom funktioniert…

  7. Oh krass. Ich hab den Artikel eben erst durch die Ver­linkung im Mil­lan Artikel ent­deckt. Es ist furcht­bar und ich kann die oben beschriebe­nen Sachen lei­der eben­falls aus erster Hand bestäti­gen. Ehe­ma­lige gute Bekan­nte von mir hat­ten eben­falls zwei Schäfer­hunde, haben “gezüchtet” und ihre Hunde im Schutz­di­enst aus­ge­bildet. Das war auch so ein Hobby Verein auf dem es derb zu ging. Die bei­den Hunde lebten auch den ganzen Tag im Zwinger. In ihrer eige­nen Scheiße let­ztlich. Manch­mal kamen sie raus, nicht immer. Es war wirk­lich schlimm.
    Ich begreife nicht, wie man so mit seinem treuen Begleiter umge­hen kann.

  8. Ich hasse es, sowas zu lesen. Und ich hasse Men­schen, die meinen, dass man Tiere mit Gewalt dazu bewe­gen muss, etwas zu tun, was die Men­schen erwarten. Ich habe vorgestern einem, der meinen Hund vor meinen Augen getreten hat (ich nehme an, aus Angst, ist mir aber egal), einen eben­solchen tritt in den Arsch ver­passt, dass es ihn umge­hauen hat. Ich kon­nte nicht anders.

  9. Sel­ten so eine polemis­che und schlecht recher­chierte Geschichte gele­sen! Da wur­den alle Schlechtigkeiten der ver­gan­genen 30 Jahre zusam­mengepackt. Solch eine “Aus­bil­dung” war in den 70er/ 80er Jahren vielle­icht noch Stan­dard, heutzu­tage muss man solche ewig gestri­gen Plätze schon mit der Lupe suchen. Mod­erne Aus­bil­dung erfolgt heutzu­tage mit Hirn und Ver­stand, Voraus­set­zung dafür ist natür­lich, dass man bei­des besitzt. Für mich ein völ­lig kon­trapro­duk­tiver Beitrag, der lediglich dazu dient “Stim­mung zu machen”.

    1. Wer seine AUgen benutzt sieht und weiß, dass es kein Einzelfall ist und dass genau diese Art der Aus­bil­dung auch heute noch genug auf den Plätzen stat­tfindet. Alles mit eige­nen Auge­nen gese­hen… Schlecht recher­chiert? Ich wäre froh, wenn es so wäre

    2. Also 1.
      Ich habe sogar auf der Weipen­schule Live gese­hen das die Trainerin dort Welpen mit der Flaschen Hand geschla­gen hat Weil sie nicht sofort zu Sitz machten
      2.
      Diese super Dozentin­hat den Welpen volles Pfund auf die Füße getreten wenn sie an einem Hochge­sprun­gen sind
      Und das war vor ein paar Jahren also lange lange nach den 70/80ern
      Mit der Hand wo man stre­ichelt und füt­tert schlägt man nicht
      Und ja ich bin auch der Mei­n­ung Hund ist Hund und soll auch Hund bleiben
      Aber meine Hunde wur­den auch ohne Schläge Erzo­gen und kön­nen sich benehmen
      Die haben auch keine Nar­ben Frei­heit und sind glück­lich (hoffe ich zumindest)und das ohne Prügel oder andere sadis­tis­chen oder schmerzhafte Erfahrungen
      Meiner Mei­n­ung nach ist das A und O bei der Hun­deerziehung ein­fach nur eine glasklare Linie und Kon­se­quenz eine kleine. Port Ver­ständ­nis und etwas Gedult mehr braucht es nicht und dann hat man einen super tollen Hund an seiner Seite das gilt übri­gens auch J für soge­nan­nte Lis­ten bzw Kampfhund
      Kein Hund wird böse geboren
      Der Hund setzt um was der Men­sch ihm lehrt nur das Prob­lem ist wenn der Hund sich wehrt und dann bemisst dann ist es auf ein­mal das bösar­tig steht Geschöpf nur weil er sich gewehrt hat wenn es ganz schlecht läuft wird er Erschossen oder mit der Todesspritze Er👹wenn aber Kinder­schän­der oder solche Krea­turen sich an Kinder verge­hen dann wer­den sie auf unsere kosten (Steuerzahlet)jahrelang Ther­a­piert und ver­sorgt weil sie ja sooooo krank sind
      Mich hat noch nie jemand gegragt ob ich damit Ein­ver­standen bin solche Krea­turen von meinem Geld zu Unter­stützen aber nen Hund der sich wehrt weil der es meis­tens im Gegen­satz zu Kindern kann wird hingerichtet
      Da frage ich mich ernsthaft
      Wer ist Bösartig
      Die Antwort:
      Unser Staat und das hiesige Rechtssys­tem der Hund ist ja nur ne Sache
      Dabei gibt es heute in dieser Kalten Ego­is­ten Rück­sicht­slosen Welt kaum noch Men­schen die so treu liebevoll und zuver­läs­sig sind wie Hunde
      Meine bei­den Hunde bekom­men zwis­chen­durch immer mal Frisches Rich­tung d Fleisch vom Schlachter kostet ca 10–12 Euro da werde ich ern­sthaft gefragt ob ich ver­rückt sei
      Das gute Fleisch für nen Hund zu verfüttern
      Da frage ich mich wiederum wen geht das was an?
      Ich will meine Hunde ver­wöh­nen für mich sind sie voll­w­er­tige Fam­i­lien­mit­glied er und so wer­den sie auch behandelt
      Andere kaufen sich Rolex und Prada Gucci und Dior warum soll ich meinen Lieblin­gen nicht mal was richtig gutes zu Essen spendieren
      Und noch wad:
      Meine Hunde schlafen manch­mal in meinem Bett obwohl sie jeder ein eigenes haben warum wohl?
      Der schön­ste Platz ist eben bei Muddi😂😁😀😅😃

      1. Ich sehe das genauso wie du.
        Das prob­lem ist stets am anderen Ende der Leine. Und auch heute noch gibt es genug Men­schen die ihren Hunde SChmerzen und Leid zufü­gen und meinen, das sei Erziehung. Warum gibt es denn diese ganzen Stromhals­bän­der, Würger und Stachel auf dem Markt? Wenn keine Nach­frage beste­hen würde, dann würde man die Dinger nicht bestellen können.
        Ich finde es auch unmöglich, wenn Hunde eingeschläfert wer­den nur weil sie sich gewehrt haben. Ich erin­nere mich noch gut an einen Fall, in dem der Hund jahre­lang von Kindern an den Ohren gezo­gen wurde, an der Rute fest­ge­hal­ten und auf die Pfoten getreten wurde. DAnn hat der Hund sich gewehrt und zuge­bis­sen. WEn wun­dert das? mich nicht. Der Hund ist eingeschläfert worden…
        Ich kaufe übri­gens auch teueres Fleisch und meine Hunde schlafen auch bei mir im Bett. Viele ver­ste­hen das nicht und ich höre dann Sätze wie “Das ist doch nur ein Hund.” Für mich sind es eben nicht nur Hunde, son­dern meine besten Fre­unde, meine WEg­be­gleiter, besseren Hälften und die treusten See­len, die ich je an meiner Seite gehabt habe. Und wenn ich das Gefühl habe, ich kann ihnen mit teurem Kän­gu­ruh­fleisch, einem neuen Kör­bchen, einem Luxu­shals­band oder dem 200. SPielzeug auch nur ein kleines bißchen von dem zurück­geben, was sie mir täglich geben, hat es sich schon gelohnt.

      2. Genau so siehts aus, wer sagt, dass gabs doch nur in den 70´bildet wahrschein­lich sel­ber so aus und lässt vielle­icht das bru­tale ver­prügeln mit der Leine weg und ist auch stolz so fortschrit­tlich zu sein.
        Der Beitrag ist ein­fach lei­der real­is­tisch in vie­len klas­sis­chen Hun­de­schulen beson­ders, wenn es um den Dien­sthun­de­sport geht. Wir haben zwei Hunde aus dem Tier­schutz, dieser emp­fahl, weil “schwierige Rassen” (Mali­nois, Fox­tr­rier) jew­eils in eine Hun­de­schule zu gehen. Einige in unserer Umge­bung habe ich nmir angeschaut (ohne Hund). Nein, das beschriebene ist kein Einzelfall. Ergeb­nis: keine Hun­de­schule und ich habe zwei tolle super fre­undliche Hunde die fast immer hören.

  10. Mir ist ger­ade so was von schlecht.… habe einen dicken Kloß im Hals.… ich dachte die Zeit der Schläger und Prügeler in diesem Land seien wenig­stens in den Hun­de­schulen vor­bei!!!!! Armer Hun­de­bub.….. Dass Dich keiner gerettet hat!!! Die Zeit der Angst und Schmerz ist nun wenig­stens vor­bei auch wenn dass kein Trost ist!!!!! RIP

  11. Und ich Rege mich immer auf ..über meine Ital­iener Die Heute noch beson­ders in Süden mit Fürchter­lichen Meth­o­den die Malins und alles was zum IPO gehört behan­delt.… das Deutsch­land auch noch dazu gehört tut Weh. Deutsch­land hat doch im Laufe der Jahre eine Kul­tur ..und viele Gute Trainer…Schade … Für mich gehört das Bestrafft … Per­sön­lich habe ich eigentlich Gute Erfahrun­gen mit Deutsch­land… Das wäre Schade … Traurig

  12. Genau das was in diesem Blog­beitrag dann Arthos “zuletzt passiert” ist kür­zlich in einem Video auf Face­book gefilmt — zu sehen gewe­sen. Es ist mit das schock­ierend­ste von “Gebrauchs­hun­deaus­bil­dung”. Lei­der weiß man nicht wer, wo, wann das Video ent­standen ist. Aber es ist wert der Abschreck­ung und Aufk­lärung zu dienen. Denn lei­der wird solche Aus­bil­dungsmeth­ode auch heute wieder und noch — ver­her­rlicht. Aber seht selbst:
    https://www.facebook.com/gypsia.boguet/videos/vb.1302367772/10206773197310838/?type=2&theater

  13. Mein Hund ist in den vierzehn ein­halb Jahren, die er gelebt hat nicht ein­mal auf dem Hun­de­platz gewe­sen und hörte trotz­dem aufs Wort. Weil er mich liebte und ich ihn eben­falls. Er war sein gamnzes Leben an meiner Seite und als es nicht mehr ging ist er in meinen Armen gestor­ben. Das ist jetzt 6 Jahre her, aber ich ver­misse ihn immer noch.

  14. Mit Trä­nen in den Augen habe ich den Text gele­sen. Eine gesunde Wut hat mich gepackt. Der arme Schäfer­hund. Zum Glück kenne ich diese Men­schen nicht, die ihm das ange­tan haben. Aber für ihn ist es bes­timmt ein besseres Leben jetzt auf dem Regen­bo­gen. Warum müssen Men­schen sich an ihren Hun­den abreagieren oder sich über sich bestäti­gen. Armes Tier!

  15. San­dra ich finde den Beitrag mit dem Schäfer­hund auch ganz fürcht­bar ich würde diese Men­schen sofort anzeigen. Ich habe selbst einen Schäfer­hund und trainiere regelmäßig am Platz mein Hund wird durch das Train­ing immer pos­i­tiv bestätigt mit Ball oder so . Er freut sich immer aufs neue wie ver­rückt wenn wir wieder trainieren . Wir gehen jeden Tag 1–1.5 h laufen trotz­dem möchte der Hund noch etwas mehr gefördert wer­den . Er ver­langt dass wir mit ihm arbeiten aber nur im pos­i­tiven Sinn. Es gibt ganz viele Hun­de­plätze wo es so abläuft.Man darf nicht immer nur das schlechte so her­vorheben denn das gibt es überall .

  16. Mmh, das ist immer die schöne, bru­tale Seite des Kör­per­lichen. Ich finde es aber sehr schade,d ass immer nur darüber berichtet wird. Ich­hatte eine ganz andere Art der Quälerei mit­bekom­men, als es um unseren Kon­rad ging.
    Unser Labbi ist ein Energiebün­del und erkommt nicht immer so ein­wand­frei zurück, wenn man ihn ruft, das heißt, früher ging es gar nicht. Also nur mit Leine raus, was aber dazu geführt hat, dass er sich irgend­wanna n der Leine benom­men hat wie der let­zte Idiot, weil ihm lang­weilig war und er neugierig war und es davon abge­se­hen gemein war, dass Hubert ja frei laufen durfte.
    Tipp einer Trainerin: “Ignori­eren Sie den Hund zuhause vol­lkom­men. Beachten Sie ihn nur noch auf Spaziergän­gen, dann aber zu 100%, denken Sie sich alles mögliche aus, füt­tern Sie ihn nur noch dort. Aber ganz wichtig: Beachten Sie ihn im Haus unter keinen Umstän­den mehr!”
    Gut, Ver­such war es sicher wert. Kon­rad hat sich bisher bei allen anderen Ver­suchen als eher erziehungsre­si­tent erwiesen. Was war das Ende vom Lied?
    Nach zwei Wochen hat­ten wir einen vol­lkom­men eingeschüchterten Hund, der in der Woh­nung ANze­ichen von Depres­sion gezeigt hat, aber vor lauter Freude, dass man ihn draußen doch noch lieb hat, unter­wegs erst richtig aufge­dreht hat. Der Hund mochte kör­per­lich keine Schä­den davon getra­gen haben, aber ich behaupte, die zwei Wochen waren für den armen Kerl die Hölle gewe­sen. Er hat ja nicht gewusst (und nicht wis­sen kön­nen), warum man ihn im Haus ignori­ert hat.
    Fast alle Prob­leme mit ihm haben sich übri­gens über die Zeit von alleine gegeben. Entspannt an der Leine gehen ist immer noch schwer, vor allem, wen Hubert dabei ist, aber was soll’s. Dann müssen sie halt getrennt laufen oder man muss ich die Arbeit machen, sie vor dem Gas­sige­hen schon auszupow­ern. Jeden­falls ist der Hund jetzt nicht mehr so unglaublich ver­stimmt. Wir haben das nach den zwei Wochen auch nicht mehr durchge­hal­ten und den Trainer gewechselt.
    Was Kon­rads Gehor­samkeit­strain­ing angeht, gehe ich­mit ihm jetzt ähn­lich um wie mit den Pfer­den. Für ihn klappt das ein­wand­frei. Für Hubert gar nicht. Charak­ter zählt 😉

  17. Für dich ist die Zeit mit deinem Hund ein über­schaubarer Teil deines Lebens , für deinen Hund ist es alles was er hat.

    Schon mal gehört ?
    In diesem Sinne mit dem Hund leben .
    Titel , Ehrun­gen , Siege , das alles zählt nichts — nur die Liebe für das ‚dir anver­traute , Lebe­we­sen. Alle Hunde die mit mir lebten , in meinen Armen star­ben oder mich aktuell begleiten hat­ten ihre Eige­narten , Macken — genau wie ich. So wie ich mit den ihren lebte , taten sie es mit meinen. Die Liebe die sie beka­men und bekom­men bekam ich tausend­fach zurück.
    Und erzo­gen habe ich meine Hunde auch. …

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