Allgemein, Erziehung

Der Hund ist kein Wolf und der Mensch kein Rudelführer

Vor weni­gen Tagen habe ich einen Artikel über Cesar Mil­lan ver­fasst.

Ich wusste vorher, dass ich mir mit diesem Beitrag nicht nur Fre­unde machen werde. Aber das ist in Ord­nung, denn da ste­he ich drüber. Ich habe lediglich meine Mei­n­ung in Worte gefasst und die hat sich auch kein Stück geän­dert.

Ich habe zahlre­iche Kom­mentare und Nachricht­en bekom­men.

Ange­fan­gen von “Ich teile deine Mei­n­ung zu 100%” bis hin zu Belei­di­gun­gen, die ich hier nicht wieder­holen möchte.

Darum soll es aber heute gar nicht gehen.

Zahlre­iche Kom­mentare hat­ten eines gemein­sam:

Viele Hun­de­hal­ter sprachen davon, stolz zu sein, dass sie ein Rudelführer seien. Einige stützten ihre Argu­mente auf das ange­blich aggres­sive und dom­i­nate Alpha — Tier in einem Wolf­s­rudel . Immer wieder wur­den Par­al­le­len zum Leben eines Wolfes gezo­gen.

Doch seien wir mal ehrlich:

Mit einem Wolf haben unsere Hunde nicht mehr viel gemeinsam!

2015-06-02 14.30.23

Der Hund stammt vom Wolf ab. Insoweit beste­ht Einigkeit.

Ein Hund sollte auch nicht ver­men­schlicht wer­den, damit er sich in seinem natür­lichen Ver­hal­ten frei ent­fal­ten kann. Auch hier ist man sich einig.

Aber sollte man einen Hund wie einen Wolf betra­cht­en?

Unsere Hunde leben wed­er im Wald noch beschaf­fen sie sich ihr Essen selb­st. Sie leben auch nicht auss­chließlich mit Artgenossen zusam­men.

Unsere Hunde sehen völ­lig anders aus. Sie führen ein vol­lkom­men anderes Leben. Durch die Zucht sind viele Urin­stink­te eines Wolfes nach und nach ver­schwun­den.

Die Art zu kom­mu­nizieren hat sich eben­falls verän­dert. Manche Hunde haben gar nicht die anatomis­chen Möglichkeit­en wie ein Wolf zu kom­mu­nizieren. Ihnen fehlt vielle­icht die lange Rute oder sie haben viel weniger Gesicht­szüge als der Wolf.

Die Hunde leben mit uns zusam­men. Die aktuelle Forschund ist sich sich­er, dass zwis­chen uns kann kein Rudel entste­hen kann. Ein Rudel gibt es nur unter art­gle­ichen Tieren. Das bedeutet natür­lich nicht, dass wir keine Beziehung zu unserem Hund haben. Neuste Forschungsergeb­nisse zeigen, dass Hunde uns Men­schen gar nicht in ihre Ran­gord­nung mit ein­beziehen.

Wildpark16

Außer­dem sind sich der Großteil der Wolfs­forsch­er in fol­gen­den Punk­ten einig:

Ein Rudel gle­icht ein­er Fam­i­lien­struk­tur. Ein andauern­der Kampf um die Ran­gord­nung gibt es nicht. Ein Alphati­er zeich­net sich durch Fre­undlichkeit und Für­sor­glichkeit aus. Alphatiere beschützen und sind tol­er­ant. Unvorherge­se­hene Gewalt geht niemals von ihnen aus. Alphatiere sind abso­lut sou­verän und wür­den ihre Rudelmit­glieder niemals unter Druck set­zen oder bedro­hen.

Zu kör­per­lichen Auseinan­der­set­zun­gen oder Aggres­sio­nen kommt es nur im absoluten Not­fall, in dem es in der Regel um Leben oder Tod geht. Das weit ver­bre­it­ete Nack­en­schüt­teln zur Maßregelung von Hun­den wird daher von einem Hund als Angriff auf sein Leben inter­pretiert. Dies führt zu einem Ver­trauensver­lust des Hun­des zu seinem Men­schen.

Gesten der Unter­w­er­fung wer­den niemals von einem Alphati­er erzwun­gen.

Ein Hund, der sein Fut­ter vertei­digt ist nicht zwangsläu­fig dom­i­nant. Vier­bein­er liegen vielle­icht nur auf dem Sofa, weil sie es bequem find­en und nicht, weil sie das Alphati­er sein wollen.

Und selb­st wenn man den­noch von ein­er rudelähn­lichen Gemein­schaft aus­ge­hen will, so sollte man sich nur dann als “Rudelführer” beze­ich­nen, wenn man auch alle diese Voraus­set­zun­gen erfüllt. Nur, wenn wir stets sou­verän und ruhig sind; nur, wenn wir unserem Hund stets Schutz bieten und kein­er­lei Aggres­sio­nen zeigen (außer es geht um Leben und Tod), nur dann darf man sich Rudelführer nen­nen.

Ein Rudelführer ist keine Per­son, die mit stolz geschwell­ter Brust voraus­ge­ht und durch aggres­sive Gesten sein Rudel lenkt!

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Es gibt zahlre­iche Par­al­le­len zwis­chen Hund und Wolf, aber wir müssen ver­ste­hen, dass unsere Hunde keine Wölfe sind!

Zwar kön­nen wir von den Wölfen viel für den Umgang mit unserem Hund ler­nen, aber wir kön­nen unseren Hund nicht wie einen Wolf behan­deln.

 

 

16 Comments on “Der Hund ist kein Wolf und der Mensch kein Rudelführer

  1. Guten mor­gen! Ein sehr toller Beitrag. Ich kann dir da nur zus­tim­men. Oft genug höre ich nur, wenn ich von unserem Leben mit jes­si berichte, die stammt vom Wolf ab, so etwas macht man nicht öde sog­ar; das musst du so und so machen, ist doch bei Wölfen auch so. Gibt lei­der noch mehr als genug, die so denken 🙁

    Liebe grüße Diana und Jes­si

  2. Guten Mor­gen

    Also, ich weiß auch nicht — irgend­wie willst du dich nur erk­lären, das kann ich ver­ste­hen.

    Aber ich muss ganz ehrlich sagen, wer einen “Rudelführer” als aggres­siv und bru­tal ver­ste­ht, statt einen stets sou­veränen und ruhi­gen Men­schen, der hat einen an der Klatsche. Ehrlich!
    Welch­er Idiot geht davon aus, dass der “Ran­gob­er­ste” bru­tal sein muss, um sich zu behaupten!?

    Ein Hund lebt in einem Rudel und ich hätte gern gele­sen, welch Stu­di­en erweisen dass Hunde uns nicht als zu sich gehörig (als Rudelmit­glieder) empfind­en. Diese elen­den Stu­di­en immer, ich weiß nicht! Heute ist es so, mor­gen ist es anders! (Wie auf meinem Blog neulich ja auch schon geschrieben.)
    Wenn ein Hund eine Katze aufzieht und sie z.B. ernährt von klein auf, wird sie auch mit ihm leben kön­nen und wie seines­gle­ichen behan­delt. So viel zum The­ma Rudel gibt es nur unter art­gle­ichen Tieren. Hunde und Katzen (also echt nur als Beispiel) haben so gar nichts gemein­sam (ihre Kom­mu­nika­tion beispiel­sweise) und sie kön­nen trotz­dem miteinan­der leben und bilden eine Gemein­schaft, man muss diese ja nicht gle­ich Rudel nen­nen. Aber Hunde sind von Natur aus dazu gezüchtet uns zu fol­gen und so ist es keine Schande die Ober­hand im Rudel (der Gemein­schaft, wie immer man es nen­nen will) zu übernehmen und die Rich­tung anzuzeigen.
    Wer sich den Respekt seines Hun­des mit Gewalt und Aggres­siv­ität gewin­nt, der ist wed­er ein “Rudelführer”, noch ein Hun­de­hal­ter, son­dern ein­fach nur arm.

    Mir fall­en sich­er noch mehr Dinge ein aber ich will mich auch nicht in Rage reden, über die vie­len Missver­ständ­nisse und Behaup­tun­gen und State­ments der Leute.
    Du hast deine Mei­n­ung und andere ihre eige­nen. Das lässt sich nie ver­hin­dern, wir sind so, wir müssen uns das Hirn zer­matern, ob sin­nvoll oder nicht. 😉

    Liebe Grüße,
    Clau­di

    1. Der Grund, weshalb es immer wieder neue Stu­di­en und Erken­nt­nisse gibt, deren Ergeb­nisse von einan­der abwe­ichen, liegt ganz ein­fach am Fortschritt. Zum Beispiel beste­hen die Ergeb­nisse alter Stu­di­en zum Wolf aus der Beobach­tung von Wölfen in Gefan­gen­schaft (siehe zum Beispiel David Mech und seine Studie an Wölfen). Dann fällt einem irgend­wann auf, dass die Stu­di­energeb­nisse durch einen Fak­tor ver­fälscht wor­den sind und man macht neue Stu­di­en (siehe wieder David Mech, dem seine eige­nen Fehler um 1999 schon aufge­fall­en ist). In diesem Fall unter­sucht man nicht Wölfe in Gefan­gen­schaft, son­dern freilebende Wölfe und stellt fest: Oops, die Ver­hal­ten sich jet­zt aber anders.
      Vielle­icht fällt einem ja in 20 Jahren ja auch auf, dass auch die aktuelleren Stu­di­en Fehler bein­hal­ten. Den­noch macht es für mich mehr Sinn, mich an den aktuellen Stu­di­en, bei denen noch kein Fehler gefun­den wurde, zu ori­en­tieren, als an ver­al­teten, bei denen inzwis­chen klar ist, dass sie ver­fälscht sind. Also lieber etwas “vielle­icht richtiges” als etwas “mit Sicher­heit falsches”.

      In diesem Fall weiss ich nicht auf welche Studie genau Sab­ri­na sich bezieht, es gibt aber eine Studie durchge­führt von Neu­ro­physik­er Gre­go­ry Berns, der Hun­dege­hirne ges­can­nt hat und diese mit Wölfen ver­glichen hat um ihre Reak­tion auf Men­schen und auf andere Wölfe/Hunde zu ver­gle­ichen und dabei fest­gestellt hat, dass die Reak­tio­nen vom Wolfhirn auf seine Rudelmit­glieder eine ganz andere ist als die von Hun­den auf ihre Men­schen. Er schlussfol­gert daraus nicht unbe­d­ingt, dass Hunde uns nicht als Rudelmit­glieder sehen, aber dass ihnen auf jeden Fall klar ist, dass wir anders sind und auch dass sich Hunde anderen Hun­den (egal ob Rudelmit­glied oder fremder Hund) gegenüber ganz anders ver­hal­ten als Men­schen gegenüber.
      Die Studie kannst du im Detail hier nach­le­sen: http://www.amazon.de/How-Dogs-Love-Us-Neuroscientist/dp/1477800875/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1452686890&sr=8–1&keywords=How+Dogs+Love+Us%3A+A+Neuroscientist+and+His+Adopted+Dog+Decode+the+Canine+Brain

      Man kann im Übri­gen seine Mei­n­ung auch kund­tun, ohne jeman­den mit andere Mei­n­ung als “Idiot” mit “eine an der Klatsche” zu beze­ich­nen. Redest du in deinem Umfeld auch so mit anderen Men­schen, oder ist das nur Mal wieder das Inter­net?

    2. Ich muss ehrlich sagen, ich bin kein Stu­di­en­fre­und und lese auch nicht sooo viele Stu­di­en. Ich ver­suche mir gerne eine eigene Mei­n­ung zu bilden und selb­st nachzu­denken. Ich per­sön­lich denke dein Ver­gle­ich, Hund zieht Katze auf…, hinkt, kein Rudel sein, bedeutet NICHT das Hunde nicht wun­der­bar mit Katze, Men­sch, Ele­fant zusam­men­leben kön­nen. Ich glaube nicht das Hunde uns Men­schen als Rudel anse­hen. Wieso soll­ten sie auch? Wir benehmen uns nicht im Ansatz wie sie, wir sehen nicht so aus und wir riechen nicht so (hof­fentlich), ABER Hunde kön­nen sich ganz wun­der­bar anpassen und das tun sie und tat­en sie schon fast immer. Wir möcht­en viele Dinge nicht die Hunde untere­inan­der ganz natür­lich tun, ver­lan­gen aber das sie auf Kom­man­dos wie sitz und platz hören,… und dann sollen Hunde ‘so dumm’ sein und uns als Rudel anse­hen? Das glaube ich wirk­lich nicht.…

      Na ja, du wieder­sprichst dir lei­der in sich,… Hunde (oder egal welche Tiere) kön­nen nicht von natur aus gezüchtet wer­den… Natur und Zücht­en passt nicht zusam­men, und ich glaube auch nicht das sie getüchtet wur­den um uns zu fol­gende son­den um ihren jew­eili­gen Job zu erfüllen, Kan­gals z.B. sind im fol­gen gar nicht soooo gut, in ihrer Arbeit im Regelfall Helden! Ich glaube nicht das ein Kan­gal dich jemals als Alphatierchen sehen würde nur weil du es denkst, dafür ist er viel zu selb­st­ständig. Ich glaube schon das ihm deine Gesellschaft gefällt und ihr jede Menge Spaß haben kön­nt, aber mehr auch nicht…

      Außer­dem finde ich, kann man es lei­der nicht oft genug sagen, zu Zeit­en wo selb­st Kon­se­quenz mit Härte gle­ichge­set­zt wird, das ein ‘Rudelführer’ nichts mit Gewalt o.ä. zu tun hat…

      Liebe Grüße
      Alex

    3. Ungeachtet dessen ob man mit Sab­ri­na ein­er Mei­n­ung ist oder nicht sollte man so viel Anstand besitzen und sie nicht belei­di­gen. So wie sie dir deine Mei­n­ung lässt, so soll­test du ihre akzep­tieren. Du musst sie ja nicht teilen.

  3. Guten Mor­gen,
    das ist wirk­lich wirk­lich ein gelun­gener Artikel. Mir gehen diese Men­schen auch wahnsin­nig auf den Zeiger die sich aus Unwis­senheit ständig als ‘Rudelführer’ betiteln und man klar sehen kann das deren Hund nur eingeschüchtert ist. Auch diese ständi­gen Ver­gle­iche Hund und Wolf, der Hund stammt vom Wolf ab, ja, aber da hört es in der heuti­gen Zeit ja auch wirk­lich fast schon auf.
    Liebe Grüße an dich & einen dick­en Knud­dler an Queen
    Alex & Micky

  4. Also Moe ist ein Sofa­wolf. 😀 Nein, Spaß bei­seite: Du hast es echt gut zusam­menge­fasst, toller Artikel! Lei­der wer­den sich dadurch die „Hard­core-Rudelführer“ kein Stück belehren lassen. Aber die andern, die noch Rat suchen und nicht beratungsre­sistent sind, die hast du hof­fentlich mitgenom­men. 🙂

    Liebe Grüße
    Nicole

  5. Guter Artikel — Ganz zu schweigen davon, dass man ja inzwis­chen auch weiss, dass das “Alphatiere” im Wolf­s­rudel in der Regel nicht das stärk­ste, dom­i­nan­teste oder aggres­sivste ist, son­dern eigentlich eher eines der Eltern­tiere, nicht sel­ten die Mut­ter­hündin. Es sind also eher Für­sorge und Lebenser­fahrung, die diese Führungsqual­itäten aus­machen.
    Ganz abge­se­hen davon, dass man inzwis­chen weiss, dass Hunde ihre Men­schen nicht als Artgenossen anse­hen und somit in keine Rudel­struk­tur ein­beziehen, ist ein­er der großen Fehler bei Cesar Mil­lan ja auch, dass seine Beobach­tun­gen von Wölfen und deren Ruelver­hal­ten, die er als Beispiel her­anzieht, aus alten Beobach­tun­gen stam­men, bei denen man Wölfe in Gefan­gen­schaft zusam­mengepackt hat, die sich zuvor fremd waren und kein natür­lich­es Rudel. Diese ver­hal­ten sich dann natür­lich auch anders als ein sich natür­lich gebildetes Wolf­s­rudel in der Natur.

  6. hal­lo!

    Wegen dem Ver­gle­ich Hund vs Wolf war der gestrige Beitrag auf WDR sehr infor­ma­tiv:
    http://www1.wdr.de/fernsehen/wissen/quarks/indexquarks100.html

    Zum anderen zu Beze­ich­nung “Rudelführer”
    Es ist nur ein Wort und irgendwelche Namen muß das “Kind” ja haben.

    selb­st wenn man selb­st und sein hund ein Team sind, ist doch der Men­sch der jenige der die Ver­ant­wor­tung für das Tier hat, der da Fut­ter beschafft und bere­it­stellt, der einen Blick auf die Gesund­heit und das all­ge­meine Befind­en wirft.
    Bei einem Team sind bei­de Teile gle­ich­berechtigt und er Hund sorgt nicht für mich in gle­ichen Teilen, wie ich für den Hund und er trägt auch nicht dieselbe Ver­ant­wor­tung.
    Ich wurde schon ange­grif­f­en, als ich das “Kind” mit Begleit­per­son beze­ich­nete.

    Liebe Grüße
    Silke

    1. Natür­lich ist “Rudelführer” nur ein Wort, aber er ist ja sehr von Cesar Mil­lan geprägt und um seine Def­i­n­i­tion von “Rudelführer” geht es ja hier. Nicht um ein uni­verselles Wort, dass mit “Her­rchen” aus­tauschbar ist. (Wenn man es so sieht, ist ja auch “Her­rchen = Jemand, der über den Hund herrscht” auch nicht ger­ade ein Kuschel­wort. ) Aber wie gesagt, in dem Artikel hier geht es um die Cesar Mil­lanis­che Ausle­gung des Wortes mit all seinen “du musst vor dem Hund durch die Tür”, “Der Hund darf keine erhöht­en Schlaf­plätze haben”, “Der Hund wird nicht gestre­ichelt, son­dern nur berührt um ihn zu kor­rigieren”- Facetten (Siehe dazu sein Buch “Du bist der Rudelführer”). Bei ihm hat das ganze nun Mal viel damit zu tun, dass man den eige­nen Hund dominieren muss und das ist, was kri­tisiert wird, nicht das Wort an sich, auch wenn dieses alleine schon irreführend ist, weil es sug­geriert, dass ein Men­sch einen Hund oder mehrere Hunde in gle­ich­er Weise führen kön­nte, wie es (nach Ansicht von Mil­lan) ein Alpha­wolf im Rudel tun würde.

  7. Lei­der ist es ja heute noch (ger­ade bei den Schäfer­hun­den) ver­bre­it­et zu erzählen, dass man nur als hart­durch­greifend­er Hun­debe­sitzer den Hund auch führen kann. Und natür­lich gehören da Leinen­rucke dazu…
    Und so lange solche Vorstel­lun­gen noch in den Köpfen der Men­schen fest­sitzen, sind solche Artikel wichtig.

    Ich würde übri­gens so weit gehen und sagen, dass der Hund kom­plett gar nichts mehr mit dem Wolf zu tun hat. Uns ver­gle­icht man ja bei Ver­hal­tens­mustern auch nicht mehr mit Men­schenaf­fen…

    Liebe Grüße
    Abby und Diana

  8. Also ich würde ver­mut­lich schon davon sprechen,dass Emme­ly und ich im Rudel leben und ich sozusagen der Rudelführer bin..Schließlich bes­timme ich zum Beispiel, wo und wann das Indi­an­er­mäd­chen auf ihrem Platz zu liegen hat. Ich sehe aber auch, dass das Indi­an­er­mäd­chen nicht mehr viel mit einem Wolf zu tun hat. Und ein Rudelführer definiert sich nicht über ständi­ges Dominieren. Son­dern, so wie du auch schreib­st, vorallem über Sou­veränität.
    Lieb­ste Grüße
    Lizzy und das Indi­an­er­mäd­chen

  9. Ich bin auch kein Fre­und von dem selb­ster­nan­nten Hun­dekasper Milan und Jed­er vernün­ftige Hun­deaus­bilder glaubt nicht mehr von dem Menschen,als Rudelführer.Aber das der Hund nicht mehr viel vom Wolf hat ist Blödsinn.Das gesamte Sozialver­hal­ten des Hun­des basiert nach dem gle­ichen System,wie beim Wolf.Und das sind wis­sentschaftliche Fak­ten.

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