Diagnose: Ellbogendysplasie — “dein Hund wird in einem halben Jahr nicht mehr aufstehen können” ?>

Diagnose: Ellbogendysplasie — “dein Hund wird in einem halben Jahr nicht mehr aufstehen können”

Dein Hund wird in einem halben Jahr nicht mehr aufstehen können.”

Der Tier­arzt, der Queen geröngt hat, sagte diesen Satz zu mir. Das ist heute zwei Jahre, vier Monate und ein Tag her!

Queen ist mit sechs Monate mehr oder wenigere “zufäl­lig” geröngt wor­den. Der Grund lag eigentlich in einem abge­broch­enen Zahn. Ich weiß bis heute nicht wie sie das gemacht hat, aber ihr fehlt der große Backen­zahn auf ihrer rechten Seite. Damals lediglich abge­brochen — heute nur noch rosa Zah­n­fleisch. Aber alles hab so wild. Sie knab­bert trotz­dem auf der Seite und hat bis jetzt den­noch jeden Knochen “besiegt”.

Zu der Zeit wusste ich noch nicht, wie es ist, im Schäfer­hund­verein (SV) zu sein. Von Ausstel­lung zu Ausstel­lung zu fahren und jeden Sam­stag Hun­de­platz. Die Züch­terin hätte Queen gern dort gese­hen, also hab ich das zu dem Zeit­punkt tat­säch­lich in Erwä­gung gezo­gen. Hier­für musste aber der Kiefer geröngt wer­den, um “beweisen” zu kön­nen, dass der Zahn nur abge­brochen ist und nicht kom­plett fehlte.

Wenn sie schon mal narko­tisiert ist, kön­nen wir auch direkt kom­plett röntgen.”

Geröngt haben wir bei einem Tier­arzt, der dem SV ange­hört, anson­sten sind die Bilder wohl beim Verein nicht zuge­lassen. Beim Rönt­gen bin ich nicht anwe­send gewe­sen. In Frage gestellt habe ich das an dem Tag nicht. Und so warteten wir im Behand­lungsz­im­mer, bis der Arzt mit Queen auf dem Arm zurück kam und sie direkt auf den Boden (nicht auf den Behand­lungstisch) legte. Er guckte mich an und sagte “Das sieht über­haupt nicht gut aus. Sollen wir sie direkt liegen lassen?” 

Liegen lassen? Was meint der Kerl? Ein Blick zur Züch­terin und ich wusste, was er sagen wollte. Eine Mis­chung aus Wut und Trau­rigkeit brachte mich dazu, dass ich nahezu hys­ter­isch wurde.

Ich wollte nur noch da weg und mit meinem Hund nach Hause fahren.

Die Zeit zurück drehen können.

weg von dort

weg von dem Ort, an dem der unfre­undliche Tier­arzt mir den Boden unter den Füßen weg­geris­sen hat!

Die einzi­gen Worte, an die ich mich während meiner Panikat­tacke erin­nern kon­nte waren “Dein Hund wird in einem hal­ben Jahr nicht mehr auf­ste­hen können.”

Jedes Wort, nein jede Silbe, hat sich in meinem Kopf fest­ge­brannt. Ver­bun­den mit purer Angst und Panik.

Die gesamte Nacht habe ich geweint.

Am näch­sten Tag musste ich zu der Praxis zurück­fahren. Ich wollte die Rönt­gen­bilder. Die Papiere von Queen hatte ich dort am Abend zuvor vergessen. Heute weiß ich, dass der Arzt die Bilder eigentlich gar nicht abgeben darf, den­noch gab er sie mir anstand­s­los mit.

Mit Queen und den Bildern bin ich zu meinem Tier­arzt gefahren. Eine Tierklinik, die mit einer ED dur­chaus ver­traut ist. Solange Queen vernün­ftig laufen kann und keine Schmerzen hat, woll­ten die nicht operieren. Es kön­nte zuviel kaputt gehen und das Risiko woll­ten sie nicht einge­hen, solange Queen keine Prob­leme hat.

Ich fand her­aus, dass man mit eini­gen Nahrungsergänzungsmit­teln die Gelenke dur­chaus unter­stützen kön­nte und bestellte diese noch am gle­ichen Tag.

Queen ging es gut. Von einer ED war nichts zu spüren.

Bis im Mai diesen Jahres. Plöt­zlich fing sie an zu humpeln. Bere­its kurze Belas­tun­gen waren zu viel für sie und sie lief vol­lkom­men unrund. Direkt habe ich einen Ter­min in einer Spezialk­linik gemacht und bin 130 km gefahren, um den absoluten Profi auf diesem Gebiet zu tre­f­fen. Die beste Entschei­dung überhaupt.

Er tastete Queen hab und stellte schnell fest, dass sie eine dicke Entzün­dung im Ell­bo­gen hatte. Mit ein paar Tablet­ten wäre diese schnell vergessen. Und den­noch. Ich weiß nicht, was mich in diesem Moment dazu gebracht hat, aber ich holte die Rönt­gen­bilder raus und bat ihn, sich diese anzuse­hen. Er wollte erst ein­mal abwarten, wie es ihr gehen würde, sobald die Entzün­dung aus dem Gelenk ver­schwun­den sei. Ich erk­lärte ihm, dass ich keine ruhige Nacht mehr hätte und fragte, ob er erneut rönt­gen könne, um zu sehen, wie die Gelenke heute ausse­hen wür­den. Was dann passierte, ist mir bis heute ein Rätsel.

Warum? Wir haben doch aktuelle Bilder.”

Schauen sie mal auf das Datum. Die Bilder sind über zwei Jahre alt. ”

Das ist nicht möglich.”

Nicht möglich? Es steht doch am oberen Rand. Genau wie Queens Name und ihre Chipnummer.

Wie alt soll ihr Hund hier gewe­sen sein?”

Sechs Monate.”

Unmöglich.”

Jetzt ver­stand ich gar nichts mehr.

Der Arzt erk­lärte mir genau, wie die Ell­bo­gen bei einem jun­gen Hund aussehn müssten. Er sprach unter anderem von Wach­s­tumsfu­gen, sie sich erst mit ca. 18 Monaten schließen wür­den. Dazu zeigte er mir Bilder von einem hal­b­jähri­gen und einem aus­gewach­se­nen Hund. Alle Wach­s­tumsfu­gen waren auf dem Rönt­gen­bild von damals bere­its geschlossen.

Der Hund hier auf ihren Bildern war min­destens 18 Monate alt, wenn nicht sogar noch älter.”

Jetzt wusste ich gar nichts mehr. Hab die tausend Fra­gen und Gedanken erst ein­mal zur Seite geschoben. Queen wurde erneut geröngt. Bei bei­den Ell­bo­gen war das Gelenk nicht zu 100 % entwick­elt. Das könne mal Prob­leme machen, müsse aber nicht. Diese Worte lösten bei mir eine solche Erle­ichterung aus, dass alles aus mir her­aus­ge­sprudelt kam und ich dem Arzt die Geschichte von vor zwei Jahren erzählte.

Der Hund kann mit den Gelenken uralt werden.”

Mehr wollte ich nicht hören. Ich war überglücklich.

Die Entzün­dung war bin­nen weniger Tage ver­schwun­den. Heute geht es Queen gut. Sie rennt und spielt wie jeder andere Hund auch. Natür­lich achte ich darauf, dass sie möglichst wenig ruckar­tige Bewe­gun­gen macht, aber das haben wir sehr gut im Griff. Ich hebe sie immer ins Auto und auch wieder heraus.

Mehrmals die Woche spielt sie mit anderen Hun­den. Wir fahren Fahrrad, um die Muskeln aufzubauen und min­destens ein­mal die Woche machen wir im See Wasser­gym­nas­tik. Wir laufen jeden Tag 10 km und sie spielt zusät­zlich jeden Tag im Garten.

Wie ein ganz normaler Hund.

QueenrenntimWasser

Eines weiß ich heute: ich lebe defin­i­tiv viel bewusster mit ihr. Jedes Mal, wenn sie mit ihren Pfoten­fre­un­den über die Wiese rennt, bin ich über­glück­lich. Ich weiß das alles viel mehr zu schätzen. Für mich ist das eben nicht selb­stver­ständlich, dass sie mit mir joggen gehen kann oder dass sie ihren Ball apportiert. Und jedes Mal, wenn ich mor­gens wach wer­den und sie zum Kuscheln ins Bett gehüpft kommt, dann bin ich über­glück­lich. Das Thema Ell­bo­gendys­plasie wird uns immer begleiten, da bin ich mir sicher. Aus meinem Kopf wird es nie ver­schwinden kön­nen. Aber ich sehe, dass es ihr gut geht und das ist für mich das wichtig­ste. Sollte irgend­wann doch noch eine Oper­a­tion anste­hen, dann wer­den wir auch diese meis­tern. Wir sind dort in der Klinik in den besten Hän­den und ich hoffe jeden Tag, dass es ihr möglichst lange so geht wie heute.

Das ist mein größter Wunsch.

wir

Während ich diesen Beitrag schrieb, musste ich mehrfach unter­brechen. Beson­ders das Ende fiel mir schwer und treibt mir die Trä­nen in die Augen. Ich möchte nie­man­den verurteilen und auch keine Welle ins Rollen brin­gen. Was damals beim Rönt­gen passiert ist, weiß ich nicht. Warum das nicht Queens Rönt­gen­bilder sind, werde ich wohl nie her­aus­finden. Das muss ich aber auch gar nicht, denn ich sehe das es ihr gut geht. Und das ist für mich das Wichtig­ste. Mein Blog begleitet unser Leben und das Thema gehört nun mal dazu. Es tat zwar gut darüber zu schreiben, es hat aber auch einige Wun­den aufgeris­sen. Es ist nicht immer ein­fach und es wird vielle­icht noch Rückschläge geben. Aber ich weiß, dass die Medi­zin heute sehr weit ist und einiges machen kann. Queen wird immer mein See­len­hund bleiben und ich werde alles dafür tun, dass es ihr gut geht. 

Dies hier ist ein Video aus unserem Urlaub — von dem Hund, der mit einem Jahr nicht mehr auf­ste­hen kann. Am 01.10.2015 wird sie drei Jahre alt.

2015-08-12 16.32.09

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30 thoughts on “Diagnose: Ellbogendysplasie — “dein Hund wird in einem halben Jahr nicht mehr aufstehen können”

  1. Hallo Sab­rina!

    Oh wah, was für eine Geschichte. Da glaube ich Dir, dass sie dich traumatisiert.
    Ich würde bei solchen Sachen glaube ich generell eine zweite TA Mei­n­ung ein­holen lassen.
    Auf dem Video sieht man Queen schwim­men!! Hast Du nicht mal gesagt, sie schwimmt nicht? Wie hast du es hinbekommen?

    Gruß Silke + Lyko

    1. Ich hab ganz viel pro­biert und sie immer wieder gelockt. Hat alles nichts gebracht. An dem Tag waren ein paar Wellen und sie ist ein­fach rein und los geschwom­men. So kann es gehen 😀

  2. Liebe Sab­rina,

    was für eine Achter­bahn der Gefühle. Dass du beim Schreiben innehal­ten musstest, kann ich sehr gut ver­ste­hen. Trotz­dem finde ich es wichtig, dass du eure Geschichte aufgeschrieben hast. Sie gehört zu dir und Queen. Danke, dass du sie mit uns geteilt hast.

    Viele Grüße
    Sil­vana mit Cabo

  3. Hey ihr Zwei,

    ich kan­nte die Geschichte zwar schon, aber wütend macht sie mich immer noch. Vor allem dieses Thema, Queen ein­schläfern zu lassen… Unfassbar.

    Gut, dass sie dich hat. Und ich bin mir sicher, dass Queen uralt wird!!
    Liebe Grüße
    Nicole

  4. Hallo liebe Queen und Sabrina!
    Süße und trau­rige Geschichte, ( Trä­nen kollern gle­ich) zugle­ich. Sab­rina toll wie du das ganze machst und Queen ist ein super Hund.
    Nur ich würde den TA schon mit den Rönt­gen­bilder kon­fron­tieren, er hat ja die Ver­ant­wor­tung und er soll wis­sen das ihm nicht alles durchgeht. Liebe Grüße und macht weiter so — Susanne

    1. Ja da hab ich auch lange drüber nachgedacht, ob ich nochmal dort hin­fahren soll. Ich hab eine unfass­bare Wut auf den Mann und weiß ja nach wie vor nicht, was da passiert ist. Ich hab bis heute nicht mal der Züch­terin davon erzählt, weil ich befürchte dass sie mir nicht glauben wird…

  5. Hallo Sab­rina und Queen,
    zu dem Tier­arzt fällt mir nix mehr ein… So eine Ham­mer­diag­nose bei einem 6 Monate alten Hund… Schlimm. 

    Meine Motte hat soge­nan­nte Schnappsehnen. Die kön­nen Prob­leme machen, müssen aber nicht. Ich muss ein biss­chen auf­passen. Shiva spielt Ball, rennt, tobt, schwimmt, springt und wenn ich der Mei­n­ung bin, dass sie es ruhiger ange­hen lassen soll, trifft mich ein unendlich trau­riger Blick. Dieser Hund kennt nur Voll­gas, aber sie kennt auch die Kom­man­dos “Pause”, “Langsam” und “Finnie!!” Finnie hab ich einge­führt, weil sie immer hochge­dreht hat, das kann schnell und auch recht scharf kom­men und sie weiß dann, dass nun Schluss ist. Dann fährt sie runter, entspannt sich, weil sie genau weiß, dass ich nicht mehr spiele uns sie auch nicht mehr spie­len darf. Klappt tadel­los. Wir gehen etwa alle 3–6 Wochen zur Phys­io­ther­a­pie und dort schwimmt sie unter Auf­sicht im Pool. Die Gelenke wer­den durchgecheckt und jede kleine Verän­derung kann sofort bemerkt wer­den. Das kostet mich zwar viel Geld, aber es gibt mir per­sön­lich das Gefühl, das Beste für Shiva zu tun. Im Alter von 4 Monaten wurde sie von 2 stür­mis­chen Aussies über­rannt, die ihr prompt einen Rück­en­wirbel aus­gerenkt haben. Der bere­itet ihr auch Prob­leme, die Kar­riere als Agi-Hund ist been­det, bevor sie begann. Der Wirbel springt gerne mal raus. Der wird auch beobachtet und immer darauf aufgepasst. Aber… sie rennt, sie tobt, sie spielt, sie springt, sie schwimmt… sie ist glück­lich! Vielle­icht mach ich mehr Gewese drum, als andere, aber ich muss mir hin­ter­her nicht vor­w­er­fen “hätte ich doch nur”… 

    Du bist da genauso, du beobacht­est, du reagierst. Dein Hund ist mit dir unendlich glücklich. 

    Flauschige Grüße
    San­dra & Shiva Wuschelmädchen

    1. Danke für die tollen Worte und dafür, dass du eure Geschichte mit mir teilst.
      Manch­mal kann man eben nichts mehr ändern, man kann nur ver­suchen, alles zu tun, damit es den Vier­bein­ern gut geht. Schön zu lesen, dass Shiva bei dir so gut aufge­hoben ist. Manch anderen würde das vielle­icht ein­fach ignorieren.
      Ich drück euch die Dau­men, dass Idee Shiva ewig so gut geht wie jetzt

  6. Hallo Sab­rina … mir lief es ger­ade eiskalt den Rücken runter, als ich deinen Artikel gele­sen habe :/ Ich kann mir nur annäh­ernd vorstellen, wie schreck­lich es gewe­sen sein muss, so lange mit dieser schreck­lichen Diag­nose herumzu­laufen! Man will ja nur das Beste für die lieben Kleinen! Erst­mal gut, dass die Diag­nose von früher wohl eine Fehldiag­nose war! Wir wün­schen euch ganz viele weit­ere lange, gesunde Jahre zusam­men und sind uns sicher: Ihr werdet alles meis­tern!! <3

    Lieb­ste Grüße <3 Caro + Amber

    1. Vie­len Dank <3
      Natür­lich schwebt der Gedanke irgend­wie immer mit, wie eine dun­kle Wolke über einem. Aber wir machen das besten draus, passen gut auf Queen auf und hof­fen dass es ihr lange so gut geht wie jetzt

  7. Hallo Sab­rina, ich bin wirk­lich sprach­los. Das ist eine unglaubliche Geschichte. Ich habe auch noch nie gehört, dass ein Tier­arzt einen Hund wegen einer ED ein­schläfern würde. Meine alte Hündin hatte HD, ED und Spondy­losen. Die Aus­sage meiner Tierärzte war immer “damit kann der Hund uralt wer­den”. Wir haben übri­gens bei Femi damals auch eine OP am Ellen­bo­gen hin­ter uns, ohne großen Erfolg. HD, ED und die anderen Gelenkerkrankun­gen beim Hund sind wirk­lich ein großer Mist. Nun habe ich einen jun­gen Hund und ich hoffe er bleibt davon ver­schont. Ich freue mich auch immer so, ihn toben und ren­nen zu sehen. Für mich ein ganz unge­wohntes Bild, das kan­nte ich von unseren alten Hündin gar nicht. Ich drücke euch die Dau­men, dass alles weit­er­hin gut läuft und Queen keine Beein­träch­ti­gun­gen hat. Ich kann mir so gut vorstellen, wie du dich gefühlt hast.
    Her­zlichst Patricia

    1. Der Arzt meinte noch, Queen sei ja wert­los, weil sie für die Zucht nicht zuge­lassen sei. Viele Züchter sehen ihre Hund nur als Wert­ge­gen­stand, mit dem sie Kohle machen kön­nen. Er Typ war ja auch im SV aktiv.
      Solche Men­schen sind für mich nur noch unter­ste Schublade. Wie man so über sein Tier denken kann ist mir ein Rät­sel. Zeigt aber deut­lich, was für ein Men­sch dahintersteckt.

  8. Liebe Sab­rina,

    nach Nicoles liebevollem Beitrag und deinem emo­tionalen Artikel, werde ich den Rest des Tages oft mit den Gedanken abschweifen. Ich freue mich, dass es Queen gut geht und hoffe, dass das noch sehr sehr lange so sein wird!

    Her­zliche Grüße

    Julia mit Frieda

  9. Liebe Sab­rina,

    manch­mal weiß man gar nicht mehr was man sagen soll.
    Die Diag­nose des Tier­arztes, falsche Rönt­gen­bilder, und dann die Art und Weiße…
    Uns begleitet das Thema Hüft­prob­leme ja auch. Wie lange und wie gut Lucy laufen wird, ist ungewiss. Wie sich die Verkürzung des Hin­ter­beins auf den gesamten Kör­per auswirkt wird sich erst mit der Zeit zeigen. Aber ich lebe jeden Tag ganz bewusst mit ihr und werde alles dafür tun, das Lucy lange schmerzfrei und glück­lich bleibt.
    Dieser Entschluss ist es es was uns stark macht. Heute kann ich über Bemerkun­gen wie ” hätte man besser ein­schläfern lassen” ruhig hin­weg gehen.
    Das Bauchge­fühl zählt auch. Und es liegt oft richtig.

    Ich wün­sche dir und Queen eine wun­der­volle und lange Zeit!

    Liebe Grüße, Anja und Lucy

    1. Ich denke auch, dass man seinen Hund ja selbst gut kennt. Man merkt ja, wenn es ihnen nicht gut oder sie Schmerzen haben.
      Oft hab ich mir sowas anhören müssen, sie sei im hun­de­him­mel besser aufge­hoben. Das waren aber immer Men­schen die Queen nicht kan­nten. Wer die kennt, würd so etwas nie sagen. Sie ist so lebens­froh und so aktiv. Das wäre sie nicht, wenn die Schmerzen hätte. Und bei dem Arzt fühlen wir uns (trotz der mis­er­ablen Fut­terempfehlung) gut aufgehoben.
      Ich wün­sche dir und Lucy alles erden­klich gute und hoffe, dass es ihr ganz lange gut gehen wird

  10. Liebe Sab­rina, liebe Queen,

    wahnsinn, was Euch da passiert ist, echt krass. Vie­len Dank, dass Ihr Eure Geschichte mit uns geteilt habt.

    Ein großar­tiger Beitrag!!!

    Für Euch eine wun­der­volle und gaaaanz lange gesunde Zeit zusammen!

    Ganz liebe Grüße,
    Julia und Lola

  11. Ich habe es gele­sen und kon­nte es kaum glauben!!!! Ein­fach eine Geschichte zum heulen und kopf­schüt­teln! Da hast du mal wieder gezeigt, dass man doch nie­man­den trauen kann. 

    Fühl dich gedrückt!
    Liebe Grüße Vicky
    Und Schlab­ber­grüße an Queen von Bonjo

    1. Manch­mal kann ich es selbst nicht glauben. Dann frag ich mich, wieviele Men­schen vielle­icht schon auf diesen Arzt gehört haben. Eigentlich wollte ich das alles ruhen lassen, aber seit er Artikel fer­tig ist und von euch allen so unfass­bar liebe Worte kamen, bin ich fast soweit mich dem Arzt von damals zu stellen. Ich hab unfass­bar viel Wut auf diesen Kerl, weil er für einige Trä­nen und viele Sor­gen ver­ant­wortlich ist…

  12. Liebe Sab­rina, puh da habe ich jetzt aber richtig Pipi in den Augen! Was für ein toller Artikel und unglaubliche Story. Wie schön dass es Queen so gut geht und du dran geblieben bist. Es genau wis­sen woll­test und nicht blind ver­traut hast. Eine total Mut machende Geschichte da man keine Diag­nose ein­fach so annehmen sollte. Danke dass du das mit uns geteilt hast! ? ganz liebe Grüße Rebecca

  13. Au Au Au… das geht auf jeden Fall nahe. Das Kopfkino ist bes­timmt der Hor­ror, wenn man das hört und umso besser ist es doch, dass es ihr gut geht. Dass die Bilder ver­tauscht wur­den ist schei**e, es passiert aber lei­der nun mal 🙁 . 

    Haupt­sache euch geht es gut und ihr genießt eure Zeit!

    LG Jérôme

    1. Das kann und darf nicht passieren. Auf den Bildern steht ja sogar ihr Name drauf. Der Arzt in der Klinik hat mir ver­sichert dass das kein Verse­hen gewe­sen sein kann…

  14. Das ist ja der absolute Ham­mer, auch ihr musstet schon so eine Geschichte verkraften und glaub mir Sab­rina, ich weiß genau, wie sich das anfühlt, diese pure Verzwei­flung, Trau­rigkeit, Selb­stzweifel… Schrecklich!!
    Umso schöner aber, die freudi­gen Spring– und Flitz­bilder von Queen zu sehen und wir hof­fen natür­lich gaaanz dolle, dass es zu keiner Oper­a­tion kom­men muss.
    Fühl dich ganz fest gedrückt und von Chilli abgeschlab­bert und grüß Queen lieb von uns!
    Jule & Chilli

    1. Was ihr durch­machen musstet, ist ja nun wirk­lich nicht mehr in Worte zu fassen.
      Ich freu mich auch immer sehr, wenn Queen glück­lich und unbeschw­ert durchs Leben flitzen kann. Das macht mich richtig happy 🙂 Wir haben ein ganz tolles Pro­dukt gefun­den zur Unter­stützung des Gelenkap­per­ats, welches wir in dieser Woche vorstellen wer­den. Damit geht es Queen so gut wie noch nie.
      Lieb­ste Grüße

  15. You could def­i­nitely see your skills in the arti­cle you write.

    The world hopes for more pas­sion­ate writ­ers like you who aren’t afraid to say how they believe.
    Always fol­low your heart.

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