Allgemein, Recht und Hund

Die Autofahrt — So ist der Vierbeiner sicher an Bord

Es ist kaum möglich, einen Hund länger als fünf bis sechs Stun­den allein zu lassen. Zu groß ist in diesem Fall die Gefahr eines seel­is­chen Schadens. Auch aus diesem Grund sind Hun­debe­sitzer dazu ange­hal­ten, ihren Begleit­er im Auto mitzunehmen. Doch welche Vorkehrun­gen müssen getrof­fen wer­den, damit das Tier sich­er an Bord ist? Wir haben dazu einige zen­trale Aspek­te des wichti­gen The­mas beleuchtet.

Natür­lich ist die Hun­de­box noch immer der Klas­sik­er unter den Trans­port­möglichkeit­en. Sie stellt sich­er, dass der Hund während der Fahrt einen fes­ten Platz im Auto hat. Darüber hin­aus lässt sie sich fest im Kof­fer­raum ver­ankern. Auf diese Weise wird ver­hin­dert, dass der Hund samt Box im Falle eines Zusam­men­stoßes durch den Wagen geschleud­ert wird. Gle­ich­sam ist es von Bedeu­tung, die passenden Maße der Box zu wählen. Dabei gibt es eine Rei­he von Faust­formeln, an denen eine bessere Ori­en­tierung möglich ist. Wichtig ist grund­sät­zlich, dass sich der Hund der Länge nach in der Box auf den Boden leg­en kann. Darüber hin­aus sollte es für ihn möglich sein, sich im Ste­hen zu drehen, ohne an ein­er der Wände der Box anzus­toßen. Hun­de­box­en, die indi­vidu­ell nach den Maßen des Hun­des gefer­tigt wer­den, sind zum Beispiel hier zu find­en: Dogsworld.at

Riskante Hundegurte

In den ver­gan­genen Jahren macht­en sich einige find­i­ge Entwick­ler daran, auch spezielle Gurte für Hunde auf den Markt zu brin­gen. Die Experten sind sich alle einig, dass sie in punc­to Sicher­heit nicht mit der klas­sis­chen Box in Konkur­renz treten kön­nen. Dies liegt daran, dass der Hund im Falle eines Zusam­men­pralls mit großer Wucht in den Gurt gepresst wird, was zu schw­eren inneren Ver­let­zun­gen führen kann. Die Sicher­heit des Gur­tes kann ohne­hin nur dann gewährleis­tet wer­den, wenn dieser an einem speziellen Brust­geschirr ange­bracht wird. Streng unter­sagt ist hinge­gen, den Gurt am Hals­band des Hun­des anzubrin­gen. Es liegt auf der Hand, dass in diesem Fall die Belas­tun­gen für den Hals zu groß wären.

Die rechtliche Lage

In der Tat tra­gen die Besitzer eines Hun­des die Ver­ant­wor­tung, das Tier sich­er im Auto unterzubrin­gen. Darüber hin­aus gibt es eine rechtliche Grund­lage, auf der dies stattzufind­en hat. So ist es notwendig, den Vier­bein­er mit geeigneten Mit­teln im Auto zu sich­ern. Dies muss so geschehen, dass der nor­male Betrieb des Wagens dadurch nicht eingeschränkt wird und kein­er­lei Gefährdung entste­ht. Fällt bei ein­er Kon­trolle auf, dass dieser Umstand nicht gewährleis­tet ist, so kann es auch bei bis­lang rei­bungslos­er Fahrt teuer wer­den. Das Bußgeld, welch­es für dieses Delikt ver­hängt wird, beläuft sich auf bis zu 5.000 Euro.

Ist es gelun­gen, sich­er am Ort des Geschehens anzukom­men, so kann der Hund natür­lich nicht im Auto bleiben. In diesem Fall ist es bess­er, wenn auch er die Begleitung übernehmen darf, sofern der Weg nicht etwa in einen Super­markt führt. Bere­its eine leichte Sonnene­in­strahlung genügt, um den Innen­raum eines Wagens in sehr kurz­er Zeit aufzuheizen. Dabei beste­ht die Gefahr der Dehy­dra­tion oder des Hitzschlags, was nicht nur in den Som­mer­monat­en geschehen kann. Wer sich all dieser Fak­toren bewusst ist, kann let­ztlich einen gelun­genen Aus­flug mit dem Auto erleben.

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