Allgemein, Alltägliches

Die größten Unterschiede zwischen Queen und Püppi

Schon rein optisch kön­nten Queen und Püp­pi nicht unter­schiedlich­er sein. Doch auch vom Charak­ter her sind bei­de sehr gegen­sät­zlich. Zeit, diese Unter­schiede ein­mal genauer zu betra­cht­en.

Artgenossen

Queen ver­hält sich unbekan­nten Artgenossen gegenüber eher skep­tisch. Da wird erst vor­sichtig geschnup­pert und schüchtern um mich herum geschlichen. Püp­pi ist da anders. Sie hat zwar mit­tler­weile gel­ernt, nicht ein­fach zu anderen Hun­den hinzuren­nen. Aber sobald man auf Artgenossen trifft, geht es los. Da wer­den direkt alle Reg­is­ter gezo­gen, um den neuen Vier­bein­er zum Spie­len aufzu­fordern. Zur Not wird wild herum ger­an­nt und dabei gebellt. Und sollte der andere keine Lust auf den Wild­fang haben, lässt sie all ihren Charme spie­len. Püp­pi liebt jeden Hund und das unab­hängig davon, ob das auf Gegen­seit­igkeit beruht.

Sommer16

Lernen

Queen ist schnell verun­sichert, wenn es um Neues geht. Mit einem riesen Frageze­ichen schaut sie mich mit großen Augen an. Lernt sie zum Beispiel einen neuen Trick so tastet sie sich her­an wie an rohe Eier. Vor­sichtig erst mal ein Schritt, dann wieder ein fra­gen­der Blick zu mir. Wenn sie es dann aber ver­standen hat, dreht sie völ­lig durch und freut sich wie Bolle. Ich liebe dieses Leucht­en in ihren Augen, sobald sie ver­standen hat, worum es geht. Bei Püp­pi läuft das mehr so nach diesem Mot­to “Was hast du gesagt? Das hier soll ich machen? Schau schau. Richtig so? Und guck mal was ich noch kann? Ich kann mich auf der Stelle drehen. Los was soll ich jet­zt machen? Oh ich hab wieder nicht zuge­hört. Ich spring ein­fach auf den Hin­ter­läufen um Frauli herum.”

Die Reaktion auf ein “Nein”

Manch­mal kommt ein bes­tim­mendes “Nein” von mir. Die Reak­tio­nen der bei­den sind völ­lig unter­schiedlich. Bei Queen gehen direkt die Ohren runter und sie schaut verzweifelt um sich. “Oh nein. Was hab ich nur falsch gemacht?” Ste­ht ihr förm­lich ins Gesicht geschrieben. Bei Püp­pi sieht die Reak­tion etwas harm­los­er aus. “Was hast du mich gemeint? Kann gar nicht sein.” und schwups geht’s weit­er mit was auch immer ger­ade in ihren Kopf kommt. Queen liebt es, wenn ich sie lobe und sie weiß, dass sie etwas richtig gemacht hat. Typ­isch Schä­fi, sie will mir gefall­en. Püp­pi ist das ziem­lich schnuppe. Haupt­sache sie hat Spaß und kann Blödsinn machen 🙂 Sie hat ihren eige­nen Kopf und will den auch durch­set­zen.

Sommer8

Futter

Bevor etwas zwis­chen Queens Zäh­nen ver­schwindet, riecht sie daran. Vor­sichtig wird erst drüber geleckt und noch mal ein fra­gen­der Blick in meine Rich­tung. Sobald Püp­pi sieht, dass ich etwas ess­bares in den Hän­den halte, kommt sie mit geöffneter Schauze auf mich zu. Ohne zu riechen ver­schwindet es zwis­chen ihren Minizäh­nchen. Manch­mal spuckt sie es wieder aus, weil Püp­pi nicht alles frisst. In der Regel schluckt sie es aber ohne groß zu Kauen herunter.

Spielzeug

Queen ist ein Balljunkie. Am lieb­sten spielt sie mit den Bällen von Chuck­It. Natür­lich spielt sie auch mit anderen Sachen, aber sie pro­biert immer wieder ihren Ball ins Spiel zu schmuggeln 🙂 Püp­pi spielt lieber mit qui­etschen­den Kuscheltieren. Manch­mal nuck­elt sie an den Beinen oder Ohren des Stofftiers, mach­mal qui­etscht sie ein­fach nur vor sich hin.

Entscheidungen

Queen entschei­det sel­ten allein. Will sie in den Bach, bleibt sie zunächst ste­hen und schaut mich fra­gend an. Erst auf mein “ok” geht sie hinein. Püp­pi hat schon mit 8 Wochen ihre eige­nen Entschei­dun­gen getrof­fen. Will sie auf die Wiesen, quetscht sie sich durch den Zaun. Will sie spie­len, nimmt sie sich ein Spielzeug aus der Kiste und legt los. Fängt es während unser­er Runde an zu reg­nen, bleibt sie kurz ste­hen, dreht sich um und geht ein­fach wieder zurück.

Sommer20

 Schlafen

Queen schläft am lieb­sten in ihrem Kör­bchen auf der Seite oder auf dem Rück­en. Püp­pi liegt gern mit­ten im Weg auf dem Boden, während die ihre Vorder- und Hin­ter­beine von sich streckt.

Das Frauli

 Queen ist sehr anhänglich und ver­bringt am lieb­sten den ganzen Tag mit mir. Sie bleibt draußen in mein­er Nähe und behält mich stets im Blick. Püp­pi ist unter­wegs selb­st­ständig. Sie ren­nt alleine auf die Wiese um einen Schmetter­ling zu ver­fol­gen und kommt schon mal etwas vom Weg ab. Anhänglich ist sie nur, wenn sie müde ist.

Sommer33

So unter­schiedlich die bei­den sind, so gut passen sie auch zusam­men.

Queen ist wesentlich entspan­nter und zugle­ich traut sie sich auch mehr. Außer­dem frisst sie bess­er und mehr. Sie hat einen sehr aus­geprägten Beschützerin­stinkt Püp­pi gegenüber. Kommt ihr jemand zu nah, der Queen nicht geheuer ist, zeigt sie direkt, dass sie in jedem Fall auf­passen wird. Püp­pi liebt Queen. Sie ver­sucht stets in ihrer Nähe zu sein und schaut sich viel bei ihr ab.

Gegen­sätze ziehen sich eben an 🙂

5 Comments on “Die größten Unterschiede zwischen Queen und Püppi

  1. Ich finde dein Duo ein­fach unschlag­bar genial. Der kleine Wirbel­wind und dazu die ruhige und beson­nen Queen. Sie schätzt ab und ein und die Kleine testet ein­fach mal, was passiert. Wenn man sich als den Schädel ein­den­gelt, dann wird es neu ver­sucht. Genau so hab ich mir den kleinen Flauschefloh auch von den Bildern her vorgestellt. Sie sind bei­de eine Mis­chung aus Shi­va. Shi­va kann sehr skep­tisch sein, wie Queen. Sie kann aber auch total aus­ge­lassen und pro­bier­freudig sein, wie Püp­pi. Ich finde es span­nend, wie unter­schiedlich zwei eigentlich gle­ich erzo­gene Hunde sein kön­nen. Das zeigt wieder mal, Erziehung macht nur einen Teil des Ganzen aus. Ein großer Teil ist ein­fach das Wesen und der Charak­ter des Hun­des.

    Viel Spaß noch mit deinen bei­den Fell­monstern!

    Flauschige Grüße
    San­dra & Shi­va

    1. Lustig, dass Shi­va wie eine Mis­chung aus Queen und Püp­pi ist.
      Aber mega inter­es­sant dein Gedanke “Das zeigt wieder mal, Erziehung macht nur einen Teil des Ganzen aus. Ein großer Teil ist ein­fach das Wesen und der Charak­ter des Hun­des.” Da habe ich so noch gar nicht drüber nachgedacht…

      1. Da fällt mir auch immer an den bei­den Hun­den ein­er Fre­undin auf. Die Schäfer­hündin Daju find­et per se mal alle Frem­den doof und wenn sie ein­er schief anguckt, dann gibt’s was auf die Mütze. Das Col­liemäd­chen Isha dage­gen will Every­bodys Dar­ling sein und find­et die Welt voller rosa Flauschewölkchen toll. Bei­de Hunde wer­den aber von der Grun­derziehung her genau gle­ich erzo­gen und behan­delt. Klar, geht sie durch die unter­schiedlichen Charak­tere anders auf die Hunde ein, aber inter­es­sant ist der Unter­schied doch.

        1. Queen und Püp­pi hat­ten völ­lig unter­schiedliche Müt­ter und haben die ersten Lebenswochen völ­lig anders erlebt. Ich denke, dass bere­its da schon ein großer Fak­tor liegt…

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