Dryup Capes — ein Must-have für jeden Hundehalter

Ich muss eins vor­ab zugeben: Wenn ich Dryup Capes auf Insta­gramkanälen sah, fragte ich mich oft, wo der Nutzen sein sollte. Schließlich kann ich meinen Hund auch mit einem Hand­tuch abtrock­nen? Auf der einen Seite ver­stand ich den Hype nicht so richtig und auf der anderen Seite wuchs meine Neugierde, denn irgen­det­was müssen diese Capes ja schließlich an sich haben. Vor Kurzem wurde uns die Chance gegeben, die Dryup Capes zu testen und ich sage es direkt vor­ab: Nie wieder ohne!

Vorab kurz ein paar Worte zum Produkt:

Bei dem Dryup Cape han­delt es sich um einen Hun­de­bade­man­tel. Ein reines Natur­pro­dukt, welch­es zu 100% aus Baum­woll — Frot­tee gefer­tigt wird. Dryup Capes sind dazu geeignet, das Hun­de­fell nach einem Regenspazier­gang oder einem Bad im Haus oder im Auto zu trock­nen.

Dryup Capes beste­hen aus Baum­wolle, die im Ver­gle­ich zu oft ver­wen­de­ten Kun­st­fasern entschei­dende Vorteile hat. Beim Abrubbeln oder Ausziehen des Capes kann es nicht zu ein­er sta­tis­chen Aufladung kom­men. Frot­teegewebe zeich­net sich durch die typ­is­chen Schlin­gen aus. Diese ver­größern die Ober­fläche des Stoffes, sodass sehr viel Feuchtigkeit aufgenom­men wer­den kann, die nicht nur ober­fläch­lich son­dern auch aus der Unter­wolle des Hun­des gezo­gen wird. Die Feuchtigkeit wird in der Baum­wolle gespe­ichert und gelangt nicht wieder zurück ins Hun­de­fell. Der Hund schwitzt nicht und trock­net schnell.

Was uns überzeugt hat:

Bis­lang lief es bei uns nach einem Regenspazier­gang wie fol­gt ab: Queen und Püp­pi mussten vor der Woh­nungstür warten bis ich sie mit einem nor­malen Hand­tuch abgetrock­net hat­te. Beson­ders gerne haben die bei­den das nicht über sich erge­hen lassen. Ich stand also — meist selb­st total nass — im Flur, trock­nete die Hunde ab, die zwis­chen meinen Beinen standen während mir die Tropfen von der Kapuze mein­er Jacke ins Gesicht liefen. Da ich nicht bei­de Hunde gle­ichzeit­ig abtrock­nen kon­nte, schüt­telte sich der jew­eils andere im Flur oder rieb sich schon ein­mal an mein­er Hose trock­en, die spätestens jet­zt kom­plett durch­nässt gewe­sen ist. Ab dem suchende Blick, wo ich nun die nassen Handtüch­er trock­nen kann, war ich kom­plett gen­ervt.

Wer in der Nähe vom See wohnt, hat es öfter mal mit nassen Hun­den zu tun 😀

Sollte Queen oder in unserem Fall deut­lich häu­figer Püp­pi ein Bad benöti­gen, war das Chaos ohne­hin vor­pro­gram­miert. Den nassen Hund in einem Hand­tuch aus der Bade­wanne heben und irgend­wie ver­suchen, möglichst viel Feuchtigkeit aus dem Fell zu bekom­men, bevor das große Schüt­teln los­ge­ht. Püp­pi flitzt bei erster Gele­gen­heit durch die Woh­nung, rubbelt sich auf dem Sofa oder Tep­pichen trock­en und lässt sich hier­bei auch nicht frei­willig ein­fan­gen.

Wenn Queen sich schüt­telt ist alles nass 😀

Nasse Hunde bedeutete irgend­wie immer leicht­es Chaos, nasse Wände und eine Menge nass­er Handtüch­er, die zu dieser Jahreszeit gar nicht so schnell trock­nen kön­nen wie sie schon wieder benötigt wer­den.

Als die Dryup Capes ein­trafen, wur­den sie direkt anpro­biert. Und das ging super schnell. Ein­fach das Cape über den Kopf ziehen, die Rute durch die Öff­nung am Ende steck­en. Anschließend den Bauchteil von vorne nach hin­ten ziehen, sodass Brust und Bauch­bere­ich kom­plett bedeckt sind. Zum Schluss wird nur noch die ver­stell­bare Steckschnalle auf dem Rück­en geschlossen und wer mag, kann den Rol­lkra­gen auch als Kapuze nutzen. Alles saß genau dort wo es hinge­hörte. Püp­pis Hal­sauss­chnitt war auch nicht zu eng, die Bein­auss­chnitte saßen wo sie hin müssen und auch Queens große Rute passte per­fekt durch die Öff­nung. Durch den Ver­schluss auf dem Rück­en ver­rutschte auch beim Laufen nichts und so kon­nte der erste große Regen also kom­men.

Und der ließ zu dieser Jahreszeit natür­lich nicht lange auf sich warten. Statt eines Hand­tuch — Chaos, zwei sich schüt­tel­nden Hun­den im Haus­flur und nach nassem Hund riechen­den Handtüch­ern auf der Leine, schlüpften bei­de nur schnell in ihre Capes, ich rubbelte kurz die Füße trock­en und schon kon­nten sich bei­de in ihr Kör­bchen leg­en. Da das Cape kom­plett um den Kör­p­er geht, wurde das Kör­bchen auch durch das Bauch­fell nicht nass. Nach ca ein­er Stunde standen bei­de auf und ich zog ihnen die Capes aus. Bei­de — auch Queen mit ihrer wirk­lich dick­en Unter­wolle — waren kom­plett trock­en und warm. Nicht feucht warm, son­dern richtig trock­en und warm. Die Capes waren feucht aber das Fell nicht mehr.

Super gefall­en hat mir, dass nicht nur Nässe, son­dern auch Schmutz im Cape hän­gen bleibt. Püp­pi hat bei feuchtem Wet­ter immer einen schmutzi­gen Bauch und der Dreck ließ sich nach dem Trock­nen ein­fach aus dem Cape schüt­teln und ihr Bauch war sauber. Das ist wirk­lich toll.

Der Kra­gen kann auch als Kapuze genutzt wer­den

Obwohl Queen kein Fre­und von Män­teln oder Geschirren ist, lässt sie sich das Dryup cape ohne Protest anziehen und bewegt sich ganz nor­mal. Mit einem Man­tel läuft sie anfangs wie auf rohen Eiern, doch das Cape scheint sie keineswegs zu stören.

Wir über­legen ger­ade, ob wir uns ein zweites Cape für Queen & Püp­pi bestellen sollen. Die wür­den wir dann bei uns ins Auto leg­en, sodass wir nicht immer dran denken müssten, die Capes mitzunehmen, wenn wir mit dem Auto unter­wegs sind. Uns ist es bere­its passiert, dass wir unter­wegs mit dem Auto uner­wartet nass gewor­den sind und vergessen hat­ten, die Capes in den Kof­fer­raum zu leg­en. Auch im Auto sind die Dryup Capes super prak­tisch. Wir sind ein wenig pin­gelig mit unserem Auto 😀 und fan­den es sehr entspan­nt, dass sich kein nass­er Hund im Auto schüt­teln kann. Denn auch, wenn man die Hunde vor dem Auto abtrock­net, irgend­wie schüt­teln sie sich ja doch. Dryup Capes sind also auch unter­wegs für uns nicht mehr wegzu­denken.

Mit einem Dryup Cape darf man auch mal auf dem Sofa trock­nen 🙂

Die Capes sind für alle Hun­de­größen erhältlich. Es gibt sog­ar extra ange­fer­tigte Capes für ganz kleine oder beson­ders große Hunde. Mit den Son­der­mod­ellen für Möpse und Dack­el wur­den auch die beson­deren Kör­per­for­men bedacht. Schaut doch mal HIER vor­bei — ist sich­er auch das passende Dryup Cape für deinen Vier­bein­er dabei. Und es gibt soooo schöne Far­ben. Ich kon­nte mich gar nicht entschei­den 🙂

Die Pro­duk­te sind uns kosten- und bedin­gungs­los zur Ver­fü­gung gestellt wor­den.
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