Ein Tattoo aus Liebe zum Haustier? ?>

Ein Tattoo aus Liebe zum Haustier?

Im Som­mer wer­den die Pullover durch T-Shirts ersetzt und die Hosen wer­den kürzer. So kom­men die ein oder anderen Bild­chen auf der Haut zum Vorschein und auch ich habe erst let­zte Woche wieder Tinte unter die Haut bekommen.

Ich muss zugeben: Früher fand ich es furcht­bar. Wie kann man sich nur ein Tat­too stechen lassen? Das ist doch für immer. Und was ist, wenn es mir irgend­wann nicht mehr gefällt? Oder wenn es nicht gut gemacht ist? Und wird man dann nicht schnell in eine Schublade gesteckt?

Wahrschein­lich hätte ich mich niemals getraut mich tätowieren zu lassen, wenn es den einen Kerl nicht geben würde. “Der eine Kerl” ist mein lieber Cousin Basti. Er hat ein eigenes Tat­toos­t­u­dio und natür­lich folgt man seinen Werken auf Face­book, wie man das als liebe Cou­sine so macht.

Ange­fan­gen hat alles mit einem “na das sieht doch gar nicht schlecht aus”, ging über ein “so etwas würde auch zu mir passen” und endete in einem “ich will auch”.

Und ver­gle­ich­bar hierzu ver­lief auch meine Tattoogeschichte.

Aber man soll es auf keinen Fall sehen.”

Aus diesem Wun­sch wurde ein Tat­too von der Leiste bis zur oberen Rippe. Leute, diese Stelle kann ich als erstes Tat­too echt nicht empfehlen 😀 Rip­pen sind echt schmerzhaft 😀

Ange­fan­gen bei den Rip­pen, tastete ich mich über die Ober­schenkel bis hin zum linken Arm vor. Wer ein­mal ange­fan­gen hat, kann nicht mehr aufhören 😀

Ich bin kein Men­sch, der gut über seine Gefühle sprechen kann. Und als ob das nich schon reichen würde, bin ich auch nicht allzu gut darin, Gefühle zu zeigen. Doch das heißt nicht, dass ich keine habe 🙂 Ich weiß nur nicht, wie ich mich aus­drücken soll.

Mit einem Tat­too habe ich einen Weg gefun­den mich aus­drücken zu kön­nen. Meine Tat­toos haben alle eine ganz bes­timmte Bedeu­tung für mich und sind auch zu ganz bes­timmten Zeit­punk­ten gemacht worden.

Nach dem ersten Tat­too kam schnell der Wun­sch auf, eins in Liebe zu Queen stechen zu lassen.

Ich wollte etwas bei mir haben, was mich für immer an meinen See­len­hund erin­nern würde. Egal, was kommt und egal, was passiert. Das bleibt. Und sowieso ist dieser Gedanke etwas, was mich an Tat­toos reizt. Heutzu­tage ist nichts für immer. Nichts bleibt einem sicher. Alles kann sich so schnell ändern und ein Ereig­nis kann von jetzt auf gle­ich alles auf den Kopf stellen. Doch Tätowierun­gen bleiben. Für immer.

Lange habe ich über­legt, ob es vielle­icht sogar Queens Kopf wer­den soll. Doch ein Schäfer­hund in schwarz weiß? Das gefiel mir nicht und ein buntes Tat­too war irgend­wie nicht mein Wunsch.

Schnell ent­stand die Idee, dass es ihre Pfote sein sollte. Nicht irgen­deine Pfote, son­dern ihre. Darüber eine Krone, stel­lvertre­tend für ihren Namen. Das Zitat dazu gehört zu einem Spruch, der mir schon immer gefiel und schnell stand die Idee für das Tattoo.

Die Pfote sollte so real­is­tisch wer­den wie es nur ging. Wenn das einer kann, dann Basti. Das war direkt klar 🙂 Und ohne­hin würde ich auch nie woan­ders hingehen.

Und so ent­stand dieses Tat­too aus Liebe zu Queen:

Ich liebe es. Ich bin so glück­lich damit.

Püp­pis Pfote kommt irgend­wann auch dazu. Wahrschein­lich mit einer Schleife darüber. Ich glaube, das würde passen 🙂

Habt ihr auch ein Tat­too aus Liebe zu eurem Tier oder denkt ihr darüber nach?

Dann kann ich euch den lieben Basti von Maku­lay Tat­toos in meiner Heimat Dül­men wirk­lich empfehlen. Er macht einen großar­ti­gen Job. Er nimmt sich viel Zeit, um mit euch gemein­sam eure Ideen umset­zen zu kön­nen und bisher hat er meine Erwartun­gen jedes mal übertrof­fen, obwohl ich schon vorab wusste, dass es toll wer­den würde.  Und hier sind noch einige weit­ere Werke von ihm 🙂

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6 thoughts on “Ein Tattoo aus Liebe zum Haustier?

  1. Wow! Tolles Tat­too! Ich will mir vom Wei­h­nachts­geld eins stechen lassen. Der Wun­sch steht fest und auch schon der Tät­towierer (Heißt das echt so? Ich wollte nicht Stecher schreiben…). Meine Cou­sine hat näm­lich ein wun­der­volles Tat­too mit Land­karte, Kom­pass und allen Extras auf der Wade und ich möchte eben auch auf der Wade meine 3 Schätze verewigt haben. Das Bild hab ich schon, das hat näm­lich die liebe Wand­klex gemalt. Der Spruch steht auch fest… Oben drüber “After all this time?” und drunter “Always”. Es ist ein Zitat aus Harry Pot­ter und ich liebe diese Stelle. 

    Flauschige Grüße
    San­dra & Shiva

  2. Wie du ja weist hab ich mir auch eine Pfote stechen lassen. Mit Aquarell.
    Anfangs wollte ich auch die Pfote von Motte, dann hätte mein Unter­arm aber wohl lei­der nicht gere­icht 😀 Somit ist es eine Pfote, irgen­deine, nicht von meinen Hun­den. Aber stel­lvertre­tend für alle bish­eri­gen Wegbegleiter.
    Es hat mir geholfen, mit dem plöt­zlichen und schmerzhaften Weg­gang von meinem Schäfer­hund klar zu kom­men, es irgend­wie zu begreifen. Ich bin froh, dass ich es getan hab. Er war mein Beschützer, ich kon­nte blind auf ihn ver­trauen. Die bun­ten Far­ben sym­bol­isieren eher Motte, mit so viel Freude im Leben und Quatsch im Kopf. Sie ist wie ich, bunt und ein­fach eigensinnig.
    Auch ich hab schon über­legt, mir ihren Kopf stechen zu lassen. Aber klar, dann kam wieder “Was, wenn sie nicht mehr ist? Wie wird es sein sie täglich zu sehen und sie ist nicht mehr da?”…
    Alle meine Tat­toos haben eine Bedeu­tung, auch das find ich extrem wichtig. Klar, ein­mal ange­fan­gen… Mit­tler­weile sind es 10 Stück :‘D

    Ich finde dein Tat­too wahnsin­nig schön und mit so viel Bedeu­tung. Auch wenn Queen mal nicht mehr ist (was hof­fentlich noch Jahre dauern wird) so wird sie immer bei dir sein. Unglaublich schön und so liebevoll.

    Ganz liebe Grüße,
    Nadine mit Motte

  3. Tolles Tat­too.

    Ich hatte mir auch über­legt die Pfote auf den Unter­arm tätowieren zu lassen.

    Bin nur noch etwas uneinig über das Design.
    Aber ganz klar ein Tat­too ist für die Ewigkeit.
    Mit meinem Hund habe ich aber auch Momente erlebt die für die Ewigkeit sind. Deswe­gen soll er auch für immer auf meinem Kör­per sein.

    lg
    Eric

  4. Wow, ein tolles Tat­too. Ich habe zwar noch kein Hun­de­tat­too, dafür aber eine Fledermaus 🙂
    An der Hunde Idee arbeite ich grad… suche Fotos mit ein­deuti­gen Sil­hou­et­ten unserer Fam­i­lien­hund und will daraus ein schlichtes Motiv erstellen, dann das ganze meine Wunsch-Künstlerin weit­er­leiten und es im Dot­work umset­zten lassen. Übri­gens auch von Hand ohne Mas­chine gestochen. Für mich eine geniale Tech­nik, da ich immer nach was sehr schlichtem gesucht hatte.
    liebe Grüße
    San­dra und Aaron

  5. Oh, ich liebe dein Tat­too auch!!! Wun­der­schön. Ich über­lege auch schon immer mal wieder hin und her wegen einem Tat­too, was die Liebe zu meinen bei­den Fel­lkindern verbindet…
    LG, Caspers Frauchen

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