Ein zweiter Hund – passt der auch zu mir, meinem Leben und meinem Ersthund? ?>

Ein zweiter Hund – passt der auch zu mir, meinem Leben und meinem Ersthund?

Vor kurzem hat Queens Kumpel Izzy bei uns über­nachtet. Das war die erste Sit­u­a­tion, in der ein Hund länger als ein oder zwei Stun­den bei uns war. Queen freut sich über vier­beini­gen Besuch und zeigt immer gern ihr ganzes Spielzeug. Sie ist zum Glück nicht eigen mit ihren Sachen, sodass ein gemein­sames Spie­len immer möglich ist. Fut­ternei­disch ist sie auch nicht und wenn sich ein anderer Hund in ihr Kör­bchen legt ist das auch kein Prob­lem. Die per­fek­ten Voraus­set­zun­gen für einen zweiten Hund, oder etwa doch nicht?


Für mich stand immer fest, dass ich gerne einen zweiten Hund hätte. Eine zweite Schäfer­hündin sollte es wer­den. Queen ver­steht sich gut mit Hündin­nen, sodass die Entschei­dung eigentlich schon getrof­fen war.
Izzy ist ein sehr lieber und wirk­lich gut erzo­gener Hund. Die Zeit mit ihm war abso­lut prob­lem­los und wir hatte viel Spaß zusam­men. Und den­noch habe ich gemerkt, dass es mit zwei Hun­den anders ist, als ich es mir vorgestellt hatte. Es kamen Zweifel auf, ob ein zweiter Hund wirk­lich das richtige wäre. Mir gin­gen einige Fra­gen durch den Kopf, auf die ich eine Antwort suchte. Und mir fiel direkt die liebe Steffi von Cocker, Lifestyle and more ein. Ich schrieb sie noch in der­sel­ben Woche an und fragte sie, ob sie mir meine Fra­gen rund um das Thema „zweiter Hund“ beant­worten kön­nte. Schnell ent­stand die Idee zu diesem Artikel.

der 1. Tag bei uns

Zusam­men mit bei­den Hun­den bin ich abends spazieren gegan­gen. Das klappte prob­lem­los. Als wir am Wald angekom­men waren, leinte ich Queen ab. Für Izzy hatte ich eine Flexi – Leine mitgenom­men, sodass er auch ein wenig mehr Frei­heit hatte. Obwohl Izzy angeleint war und ja eigentlich gar nichts passieren kon­nte, schaute ich irgend­wie nur nach ihm. Queen lief ein­fach so mit. Als wir im Garten spiel­ten hab ich haupt­säch­lich mit Izzy gespielt. Ich wollte, dass er sich wohl fühlt und kein Heimweh bekommt. Queen lief mit ihrem Ball immer um uns herum. Plöt­zlich fiel mir auf, dass ich mit Queen noch gar nicht gekuschelt hab an dem Tag. Der Löwenan­teil der Aufmerk­samkeit galt Izzy. Nun frage ich mich, ob dies nur der Fall war, weil ich wollte, dass er sich wohl fühlt, oder ob das genauso wäre, wenn ein Welpe ins Haus käme?

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Steffi:

Irgend­wie ist es auch klar dass Du Dich mehr um Euren Besuch geküm­mert hast. Ginge mir nicht anders! Schließlich möchte man ja dass der Hund gerne wieder kommt 🙂
Aber ich kann aus meiner Erfahrung sagen dass eigentlich immer ein Hund zu kurz kommt. Ich ver­suche zwar es recht aus­geglichen zu hal­ten aber manch­mal plagt mich schon mein schlechtes Gewissen.
Es geht bei uns schon beim Spazier­gang los. Da Stimpy grund­sät­zlich an der Leine läuft ver­suche ich ja auch immer noch ein wenig mit ihr zu üben. Und Ren läuft dann eben immer so mit. Nor­maler­weise läuft er sowieso vor­weg und puzzelt immer so rum. Aber an manchen Tagen guckt er mich schon des Öfteren an und möchte dass ich mehr mit ihm interagiere.
Dann kom­men noch unsere Hun­de­schul­ter­mine. Stimpy geht zum Dog­dance. In der Zeit wartet er, je nach Jahreszeit, im Auto oder bei meinen Eltern. Wenn wir trailen bin ich glück­lich da beide dabei sein können 🙂
Auch abends will immer einer meine Aufmerk­samkeit…. Aber da geht es mit­tler­weile dass wir zu dritt auf dem Sofa liegen kön­nen. Das tolerieren mit­tler­weile beide 🙂 Puh! 
Natür­lich kann man bei 2 oder auch mehr Hun­den eben nur seine geteilte Aufmerk­samkeit geben. Dessen muss man sich bewusst sein. Und ich ver­suche auch immer wieder regelmäßig mein schlechtes Gewis­sen zu beruhigen. 
Ab und an gönne ich Ren und mir aber ein Woch­enende nur ganz für uns. Entweder sind wir dann zusam­men auf einer Fort­bil­dung oder wir besuchen meine liebe Fre­undin in Lübeck 🙂 Stimpy bleibt dann mit meinem Fre­und zu Hause und wird auf Hän­den getra­gen. Die Prinzessin liebt das näm­lich! Ren und ich kuscheln dann sehr viel. Er weicht mir dann in der Zeit ein­fach nicht von der Seite. Das genießen wir dann beide sehr!

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Queen darf eigentlich über­all hin mitkom­men, wo Hunde erlaubt sind. Ich frage mich, ob das über­haupt noch möglich ist, wenn ein zweiter Hund dabei wäre, noch dazu ein Schäferhund?

Steffi:

Ren war auch mein ständi­ger Begleiter. Ohne ihn bin ich nir­gends hinge­gan­gen. Zumin­d­est dor­thin, wo es ohne Prob­leme möglich war. Seit­dem Stimpy da ist über­lege ich mir 2x ob ich die Hunde mit­nehme oder sie nicht doch lieber zu Hause oder im Auto lasse. Denn 2 Hunde sind in dem Fall wie ein Sack Flöhe. Ich bin dadurch etwas abge­lenk­ter und muss auch immer gucken dass sie keinen Leinen­salat anrichten. Stimpy ist da ganz groß drin! Sie hat sogar mal einen Tisch umgeris­sen da sie einer Taube hin­ter­her wollte! 🙂

Falls es zu einem zweiten Hund kom­men sollte, dann steht für mich fest, dass es ein Welpe wäre. Ich stelle mir die erste Zeit sehr umständlich vor. Welpen dür­fen noch nicht so lange spazieren gehen und müssen noch kom­plett erzo­gen wer­den. Wie habt ihr das organisiert?

Steffi:

Für mich war von Anfang an klar dass auch der 2. Hund ein Welpe wird!
Ich habe mir dann ab Pfin­g­sten 2013 quasi meinen Erziehung­surlaub genom­men. Ich habe dafür fast meinen gesamten Jahresurlaub genom­men. 4 Wochen voll und in der 5. Woche stun­den­weise sodass ich Stimpy ans alleine sein gewöh­nen konnte!
Wir sind natür­lich noch keine riesi­gen Run­den gegan­gen aber glück­licher­weise habe ich einen sehr großen Garten sodass die 2 trotz­dem die ganze Zeit draußen sein kon­nten. Wenn es dann auf die große Runde ging, habe ich sie zwis­chen­durch ein­fach getra­gen. Das geht glück­licher­weise mit einem ver­hält­nis­mäßig kleinen Hund wie einem Cocker. 
Und bis auf die Erziehung hat alles super geklappt 😉

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Beschäfti­gen sich deine Hunde miteinan­der? Spie­len sie zusam­men? Meine Fre­undin hat eben­falls zwei Hunde und erzählte, dass die bei­den unz­ertrennlich seien. Sie wür­den zusam­men spie­len und zusam­men schlafen. Wenn diese Sit­u­a­tion ein­treten würde, dann wäre das bes­timmt har­monisch. Doch wie fühlt man sich als Hun­de­hal­ter, wenn man weniger beachtet wird? Und was wäre, wenn sie sich über­haupt nicht miteinan­der beschäftigen?

Steffi:

NEIN!!! Lei­der tun die bei­den das über­haupt gar nicht! Auch wenn wir mit mehreren Hun­den spazieren gehen, trot­ten die 2 Cocker voraus während die anderen sich über die Felder jagen! Das tut mir manch­mal sehr weh wenn ich sehe dass sie nichts miteinan­der anfan­gen kön­nen. Ich hatte mir das ein wenig anders vorgestellt. Sie liegen gemein­sam im Kör­bchen. Spie­len miteinan­der und jagen sich beim Spazier­gang über die Gräben. Tja, aber lei­der ist nichts davon bis jetzt einge­treten und wir leben nun seit 2,5 Jahren zu dritt! Aber wenn ein anderer Hund kommt, der uns nicht fre­undlich ges­timmt ist dann hal­ten die 2 zusam­men wie Pech und Schwe­fel!!! Also so ganz doof finden sie sich dann doch nicht 😉

Was viele auch oft unter­schätzen sind die Kosten, die entste­hen wenn man sich einen weit­eren Hund nach Hause holt. Ange­fan­gen bei den Schlaf­plätzen, den Leinen und Geschirren bis hin zum Fut­ter und Tier­arzt. Die Ver­sicherung ist auch nicht zu unter­schätzen oder aber auch die Steuern. Das macht sich tat­säch­lich schon alles bemerkbar. 
Aber wenn man nun alles bedacht hat, sich um eine Unterkunft und Ver­sorgung im Not­fall geküm­mert hat, soll bitte keine weit­ere Minute gezögert wer­den und das neues Fam­i­lien­mit­glied kann ins neue zu Hause geholt wer­den 🙂 Denn mein Leben hat sich durch Stimpy kom­plett verän­dert! Und zwar ins Pos­i­tive! Ich sehe die Hun­deerziehung mit­terl­weile mit ganz anderen Augen, denn die Maus ist eine kleine Leben­sauf­gabe geworden 😉 
Ich würde mir also immer wieder einen zweiten Hund anschaf­fen wollen! Wenn man den Platz und die finanziellen Möglichkeiten hat dann spricht auch nichts dage­gen (wenn der erste Hund nicht unbe­d­ingt ein ein­deutiger Einzel­gänger ist). 
Ich möchte nie wieder ohne Hunde leben und genieße jeden Augen­blick mit meinen bei­den Fellmonstern 🙂

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Was ich aus diesem gemein­samen Artikel defin­i­tiv mit­nehme, ist die Erken­nt­nis, dass die Entschei­dung für oder gegen einen zweiten Hund nicht allzu leicht­fer­tigt getrof­fen wer­den sollte. Man sollte sich bewusst machen, dass es vielle­icht nicht so wird, wie man es sich vorgestellt hat. Vor allem in meiner Sit­u­a­tion muss ich auf jeden Fall auch Queen berück­sichti­gen. Möchte sie vielle­icht gar keinen zweiten Hund im Haus haben? Vielle­icht wäre ein zweiter Schäfer­hund gar nicht das, was Queen gefallen würde? Möglich­weise sind zwei Energiebün­del in diesem Aus­maß gar nicht so gut füreinan­der. Ich glaube, ich werde erst ein­mal die Zeit mit Queen genießen. Sie ist noch jung und vielle­icht ist der richtige Zeit­punkt erst in ein paar Jahren gekom­men. Vielle­icht ergibt es sich auch spon­tan. Ich bin mir jedoch sicher, dass in erster Linie Queen diese Entschei­dung tre­f­fen wird. Denn das wichtig­ste ist, dass meine Maus glück­lich ist…

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11 thoughts on “Ein zweiter Hund – passt der auch zu mir, meinem Leben und meinem Ersthund?

  1. Huhu, ein sehr span­nen­der Artikel der auch gut zu meinen Gedankengän­gen passt. Für mich war auch immer klar, dass jetzt diesen Som­mer Aussi Nr. 2 einzieht. Die Züch­terin hatte ich schon im Dezem­ber gefun­den ( Emmelys Züch­terin züchtet nicht mehr) und im späten Früh­jahr kam auch ein Wurf zur Welt. Inzwis­chen hat sich pri­vat aber einiges getan und arbeitsmäßig hat sich auch einiges verän­dert. Nun steht also ein zweiter Aussi im Moment nicht mehr zur Debatte. Wir hat­ten aber mal Emmelys Schwester für 4 Wochen zu Besuch — und das war wirk­lich wirk­lich toll– darum glaube ich, dass es sehr schön für uns wäre.

    Lieb­ste Grüße
    Lizzy und der (noch) Einzelhund

  2. Huhu 🙂
    Deinen Artikel find dich wirk­lich total inter­es­sant! Denn auch ich hätte gerne irgend­wann mal einen Zwei­thund und Amber ist auch mit allen Hun­den verträglich 🙂 allerd­ings ist mir auch schon öfter aufge­fallen, dass Amber dur­chaus eifer­süchtig wird, wenn wir einen zweiten Hund länger zu Besuch haben und ich ihr nicht aus­re­ichend Aufmerk­samkeit schenke … dass hat mich auch schon nach­den­klich ges­timmt … vielle­icht möchte Ambi ein­fach die einzige Prinzessin hier sein … oder aber, sie ist ein­fach noch zu jung. Da bei uns ein Zwei­thund derzeit eh nicht zur Debatte steht, werde ich mir wohl erst in ein paar Jahren wieder Gedanken darüber machen … und vielle­icht ist Amber dann ja froh, wenn ich einen anderen Hund “Ner­ven” kann 😉 Ich kann dich also voll­stens verstehen 🙂

    Lieb­ste Grüße <3 Caro mit Ambi

    1. Das war auch meine Über­legung. Queen sucht seh offen­sichtlich meine Aufmerk­samkeit und Nähe wenn ein Hun­dekumpel länger bei uns war. Ich kann lei­der nicht ihre Gedanken lesen 🙁 In erster Linie muss sie glück­lich sein. Alles weit­ere ist erst ein­mal zweitrangig…

  3. Was für ein toller Artikel!
    Bei uns steht es schon fest, dass wir irgend­wann einen 2. Hund haben wollen. Aber erst, wenn wir nicht mehr hier in der Woh­nung wohnen. Mal sehen, ob sich unsere Leben­s­pla­nung so real­isieren lässt, dann wohnen wir auch nicht mehr in Leipzig, son­dern im Umkreis. Alleine für einen 2. Hund müssten wir 200 € mehr Steuern zahlen!
    Ja, aber so lange wie wir in der Woh­nung wohnen wollen wir das nicht. Ob wir die Idee von einem 2. Hund dann noch so gut finden, wenn es so weit ist wer­den wir sehen. Immer­hin wird Abby ja nicht jünger und wenn sie ein bes­timmtes Alter erre­icht hat will ich ihr auch keinen Welpen mehr zutrauen.

    Vielle­icht würde sich aber ein Pflegestel­len­platz für dich anbi­eten? Da kön­ntet ihr das 2. Hund-Projekt “üben”.
    Übri­gens finde ich Duos aus Weißen– und Deutschen Schäfer­hun­den soooo toll! 

    Lieb­ste Grüße
    Diana

    1. Das ist wirk­lich keine leichte Entschei­dung. Ein Pflegestel­len­platz wäre vielle­icht auch eine Idee. Allerd­ings wird Queen bald zum Büro­hund. Das müsste der Pflege­hund auch mit­machen, sonst wäre er zu lange allein…
      Weiße und deutsche Schäfer­hund sind aber vom Wesen her seeeeehr unter­schiedlich. Ich weiß nicht, ob man den bei­den damit einen Gefallen tun würde. Ich kenn auch keine Kon­stel­la­tion, bei der das geklappt hat 🙁
      Wir denken auch nach wie vor darüber nach zu bauen oder einen alten Bauern­hof zu kaufen. Vielle­icht wäre dann der per­fekte Zeit­punkt für einen zweiten Hund. Vor allem muss Queen diese Entschei­dung tre­f­fen. Das lege ich kom­plett in ihre Hände, ääähhh Pfoten 🙂

  4. Liebe Sab­rina,
    ein schöner Artikel, aber ein ganz wichtiger Aspekt fehlt mir total: Der Wahl des zweiten Hun­des sollte zum größten Teil beim Ersthund liegen. Ich habe ja selbst zwei Hunde, beide sind 3 Jahre alt und ich habe sie beide aus dem Tier­schutz. Emmi kam als Erste zu mir, nach einem Jahr holte ich Sopa dazu. Sopa kon­nten wir nicht ken­nen­ler­nen, da sie direkt aus Spanien kam. Und bei mir sieht es ähn­lich aus, wie es Steffi beschreibt. Die bei­den spie­len zwar auch miteinan­der, aber große Liebe sieht anders aus. Das würde ich beim näch­sten mal anders machen. Der erste Hund würde den zweiten Hund ken­nen­ler­nen dür­fen und ich würde mir das Miteinan­der erst anschauen, bevor ich mich für einen Hund entschei­den würde. Das kann ich Dir jeden­falls raten.
    Auf den zweiten Hund würde ich aber nie wieder verzichten wollen. Für mich ist das ein­fach eine art­gerechtere Hal­tung. Hunde sind Rudeltiere und sie soll­ten auch die Möglichkeit haben, mit einem Artgenossen zu leben.
    Ach, was ich zufäl­lig erst gele­sen habe: Die Hunde soll­ten ca. 5 Jahre vom Alter auseinan­der liegen. Das wäre wohl schon eine gute Voraussetzung. 🙂

    Lieben Gruß
    Katja

    1. Oh das ist inter­es­sant. Fünf Jahre Abstand ist mir neu, aber Klingt vernünftig.
      Vielle­icht ist es in dem Artikel nicht deut­lich genug gewor­den, aber ich werde diese Entschei­dung in jedem Fall Queen tre­f­fen lassen. Sie soll glück­lich sein, das ist mir das wichtigste 🙂

    2. Wir haben den ersten auch aus Spanien und ich über­lege ob ein Zwei­thund für unsere Fam­i­lie passen würde. Ich habe mir über­legt dass ich den zweiten Hund auf Pflegestelle nehmen würde und wenns nicht gut klappt kann er ver­mit­telt wer­den. Weiss jemand ob das eine gute Idee ist?

  5. Auch ich hab mich schon mit diesen Gedanken befasst, denn ab und an laufen Chilli und ich eine Runde, welche am Freilaufgelände eines Tier­heimes vor­beiführt und uns da schon so viele Hun­deau­gen angeschaut habe, welche noch ein schönes und liebevolles Zuhause suchen… 🙁
    Im Moment ist dafür eh nicht der richtige Zeit­punkt, da ich berufl. grad noch ein neues “Pro­jekt” aus­pro­biere und meine freie Zeit auss­chließlich Chilli gehört!!
    Wenn der Zeit­punkt doch noch kom­men sollte, würde es auch defin­i­tiv ein “Nothund” wer­den, denn Chilli ist bere­its 6 Jahre und einen Welpen möchte ich ihr dann nicht unbe­d­ingt mehr zumuten, zumal ich genau wie du, auch bedenken hätte, dass Chilli dann zu kurz kommt, was auch defin­i­tiv oft der Fall sein würde (zumin­d­est in der Anfangsphase), holt man sich einen Welpen ins Haus …
    Und es müsste auch ein etwas kleinerer Hund als Chilli sein, denn mit diesen hat Chilli über­haupt kein Prob­lem, ganz im Gegen­teil: die dür­fen ihr Spielzeug nehmen, sich neben sie und sogar mit in ihr Bettchen kuscheln. Eine beson­ders große Liebe hat Chilli zu Jack Rus­sell Ter­ri­ern. 😀 Das ist wirk­lich der Wahnsinn, denn während sie bei größeren, ver­spiel­ten und stür­mis­chen Hun­den ganz schnell Gren­zen setzt, wer­den ihr diese zu doll, dür­fen diese kleinen Ter­rier alles. Wir haben hier bei uns in der Umge­bung allein 5 Stück, sowohl Rüden als auch Hün­dinin und sie kommt mit allen prima aus und freut sich, wenn wir sie treffen.
    Bei größeren Hun­den, so auch beispiel­sweise den Col­lies meiner Großel­tern, sieht das etwas anders aus, sind sie ein­mal bei uns mit im Haus. Die dür­fen sich nicht über­all und nach Herzenslust hin­le­gen und auch bei ihren Spielys ist sie da sehr eigen. Ab und an dür­fen sie mal eins nehmen, aber schon ein paar Stun­den später kann es sein, dass sie eben nicht an ihr Spielzeug dür­fen und Chilli schnell eifer­süchtig wird. Beim let­zten Besuch von den Bei­den, ist Moreno zu ihrer Leine und hat nur dran geschnüf­felt, da hat sie ihm gle­ich mal deut­lich gemacht, dass das IHRE ist und Moreno daran NIX zu suchen hat…
    Also eben doch das Prinzess­chen und somit wäre ein Zwei­thund ihrer Größe nur Konkur­renz und das wöllte ich weder Chilli, noch einem Zwei­thund antun, sodass wir unsere Zweisamkeit auch weit­er­hin erst ein­mal genießen werden. 😉

    Trotz­dem ein sehr schöner Beitrag und auch sehr schön, die Erfahrun­gen von Steffi zu lesen, welche diesen Schritt, einen zweiten Hund ins Haus zu holen, schon gewagt hat 😉

    Wir wün­schen dir und Queen ein hun­destarkes und erleb­nis­re­iches Wochenende!
    Jule & Chilli 🙂

    1. In erster Linie wird Queen die Entschei­dung tre­f­fen. Ich hab schon drüber nachgedacht ob ein kleiner Hund vielle­icht besser wäre. Queen mag kleine Hund. Das ist nahezu genauso wie bei Chilli 🙂
      Ich wün­sche euch auch ein tolles Wochenende!

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