Gastartikel: Mögliche Schadestoffe in Hundebetten

Gastartikel: Mögliche Schadestoffe in Hundebetten

Mögliche Schadstoffe in Hundebetten

Viele herkömm­liche Hun­de­bet­ten wer­den heute im Aus­land gefer­tigt oder beste­hen zum größten Teil aus im asi­atis­chen Raum hergestell­ten Mate­ri­alien. Auf­grund des gün­sti­gen Preises greifen auch deutsche Her­steller meist auf diese Mate­ri­alien zurück. Daher soll­test du beim Kauf eines neuen Hun­de­bettes große Sorgfalt wal­ten lassen und genau darauf achten, dass keine Weich­macher oder andere gesund­heitss­chädlichen Stoffe zur Her­stel­lung des Bettes ver­wen­det wur­den. Diese kön­nten näm­lich nicht nur eine neg­a­tive Auswirkung auf die Gesund­heit deines Hun­des, son­dern auch dir per­sön­lich und deiner Fam­i­lie schaden.
Häu­fig in Hun­de­bet­ten vork­om­mende Schadstoffe:

Die häu­fig­sten Schad­stoffe, welche in han­del­süblichen bzw. gün­sti­gen Hun­de­bet­ten vorkom­men kön­nen, sind kreb­ser­re­gende Weich­macher. Diese can­cero­ge­nen Weich­macher sind meist in syn­thetisch aus Plas­tik oder PVC hergestell­tem Kun­stleder enthal­ten, welches gemein­hin als beliebtes Mate­r­ial für Hun­de­bet­ten gilt. Das Kun­stleder bringt neben vie­len Vorteilen, wie einer leichten Reini­gung, einer hygien­is­chen Hand­habung und einem antial­ler­gis­chen Effekt, aber auch ein paar gesund­heitliche Nachteile mit sich. Da das Kun­stleder haupt­säch­lich im asi­atis­chen Raum hergestellt wird, kom­men bei der Pro­duk­tion andere Gren­zw­erte für die Schad­stoff­be­las­tung zum Tra­gen (falls es über­haupt Gren­zw­erte gibt!) als in Europa. Zudem gibt es kaum geset­zliche Vor­gaben, an die sich die Her­steller hal­ten müssen. Somit greifen viele Her­steller natür­lich auf die gün­stig­sten Ver­fahren zurück, welche eine Belas­tung mit Schad­stof­fen zur Folge haben.

Ger­ade im Online-Handel ver­sucht der Geset­zge­ber hier einen Riegel vorzuschieben und die Qual­itäts­stan­dards von Import­pro­duk­ten zu erhöhen. Lei­der bis­lang mit über­schaubarem Erfolg.

K.Thalhofer – Fotolia.com

Mögliche gesundheitliche Auswirkungen:

Bil­lige und mit Schad­stof­fen belastete Mate­ri­alien kön­nen eine neg­a­tive Auswirkung auf die Gesund­heit deines Hun­des haben. Wenn sich dein Hund in seinem Bett befindet entsteht natür­lich Wärme. Diese Wärme wirkt sich auf das Mate­r­ial aus und es kann bei bere­its mit Schad­stof­fen vor­be­lasteten Mate­ri­alien zur Bil­dung von gesund­heitss­chädlichen Dämpfen oder Gift­stof­fen kom­men. Die aus­tre­tenden Dämpfe bzw. Gift­stoffe kön­nen neben ihrer ohne­hin schon gesund­heitss­chädlichen Wirkung auch stark kreb­ser­re­gend sein. Betrof­fen sind dann sämtliche Lebe­we­sen, die sich in der unmit­tel­baren Umge­bung des Hun­de­betts aufhalten.

Oft kom­men auch Schad­stoffe wie Blei oder andere giftige Schw­er­met­alle in Hun­de­bet­ten vor. Diese kön­nen natür­lich auch eine große Gefährdung für deinen Hund bedeuten, wenn sie in seinen Kör­per gelan­gen. Wenn man daran denkt, wie gerne Hunde auf den meis­ten Gegen­stän­den herumkauen, ist dies ein Aspekt den man auf gar keinen Fall außer Acht lassen sollte. Wir von expertentesten.de arbeiten hierzu ger­ade an Unter­suchun­gen, um die Belas­tung an Schw­er­met­allen an Hun­de­bet­ten aus dem EU-Ausland festzustellen.

Welche Qualitätsmerkmale deuten darauf hin, dass ein Hundebett frei von Schadstoffen ist?

Achte beim Kauf eines Hun­de­bettes stets auf die Qual­ität der ver­wen­de­ten Mate­ri­alien. Hier gilt es genau zu prüfen ob die Mate­ri­alien nicht mit Schad­stof­fen vor­be­lastet sind. Es emp­fiehlt sich daher auf Pro­dukte zurück­greifen, welche bere­its nach europäis­chem Recht auf ihre Inhaltsstoffe geprüft und als unbe­den­klich eingestuft wur­den. Solche bere­its geprüften Hun­de­bet­ten erkennst du an einem Siegel, welches auf eine Prü­fung nach der DIN EN 71–3 Norm hin­weist. Hun­de­bet­ten mit einem solchen Siegel kannst du ohne Bedenken kaufen. Sie sind bestens für deinen Hund geeignet.

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Tipps die dir den Kauf eines Hundebettes erleichtern:

Achte beim Kauf des Hun­de­bettes vor allem auf die Ver­ar­beitungsqual­ität an den Nähten und, falls vorhan­den, an den Reißver­schlüssen. Dem aus­geprägten Spiel­trieb der Vier­beiner ist es zu ver­danken, das min­der­w­er­tig pro­duzierte Bet­ten häu­fig an diesen Stellen als erstes reißen. Wenn Du also schon im Laden fest­stellst, dass einzelne Nähte Fransen bilden, soll­test du das als Warnsignal inter­pretieren und dich nach höher­w­er­ti­gen Hun­de­bet­ten umsehen.

Neben der Qual­ität der ver­wen­de­ten Mate­ri­alien, ist aber auch die Größe des Bettes von essen­zieller Bedeu­tung. Ein passendes Hun­de­bett ist genauso groß, dass sich dein Hund darin nicht beengt und gle­ichzeitig auch nicht ver­loren vorkommt. Dein treuer Fre­und sollte sich also ein­mal der Länge nach ausstrecken kön­nen. Hast du die richtige Größe gewählt, wird dein Hund das neue Bett sicher lieben.

Größte Bedeu­tung kommt aber dem Mate­r­ial zu, aus welchem das Hun­de­bett hergestellt wurde. Es sollte natür­lich stra­pazier­fähig und robust sein, aber es darf auf gar keinen Fall über irgendwelche schädlichen Inhaltsstoffe ver­fü­gen, die deinem Hund oder dir schaden kön­nten. Grund­sät­zlich emp­fiehlt es sich glatte Mate­ri­alien mit einem niedrigeren Tex­ti­lanteil zu wählen, da diese weniger Flüs­sigkeit auf­saugen und somit deut­lich hygien­is­cher sind. Bestens geeignet sind Bet­ten mit einem abnehm­baren Bezug, welchen man jed­erzeit kom­plett reini­gen kann.

Unser Fazit:

Achte beim Kauf eines neuen Hun­de­bettes bitte immer auf die jew­eili­gen Mate­ri­alien die zur Her­stel­lung ver­wen­det wur­den. Sie soll­ten auf gar keinem Fall eine Gefahr für dich oder deinen Hund darstellen. Daher Fin­ger weg von Pro­duk­ten die Weich­macher oder ähn­liche syn­thetis­che Zusatzstoffe enthal­ten. Ver­lass dich auf geprüfte Qual­ität, welche du am DIN EN 71–3 Siegel erken­nen kannst. Du wirst deinem Hund und dir damit eine große Freude bereiten.

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Posted on: 25. Juli 2017Sabrina

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