Gastbeitrag: Sodbrennen bei Hunden

Gastbeitrag: Sodbrennen bei Hunden

Zur Zeit testen wir die tollen Kekse von Bello’s Küche. Die liebe Kirsty Lucius hat uns aber nicht nur ihre Kekse zur Ver­fü­gung gestellt, son­dern auch einen inter­es­san­ten Gast­beitrag für euch geschrieben.

Sodbrennen bei Bello
von Kirsty Lucius von Bello’s Küche

Magen­säure gehört zum Immun­sys­tem und ist daher wichtig. Alles was über den Kopf­darm (Maul, Rachen) in den Vorder­darm (Speis­eröhre, Magen) kommt, kann schlechte Bak­te­rien und/oder Par­a­siten enthal­ten, darum küm­mert sich die Magen­säure. Zudem ist diese für die Ver­dau­ung zuständig, da sie die Nahrung noch mehr zerklein­ert bzw. bei unseren Vier­beiern über­haupt zerklein­ert und wichtige Ver­dau­ungsen­zyme aktiviert. Vor allem die Eiweißver­dau­ung findet im Magen statt, da es die Drüsen anregt “Pepsino­gen” herzustellen, die Vorstufe von “Pepsin” (Eiweißverdauungsenzym).
Bei Sod­bren­nen steigt die Magen­säure die Speis­eröhre hoch, da diese meist im Über­schuss vorhan­den ist. Es gibt auch The­o­rien, dass es manch­mal bei einem Man­gel an Magen­säure zu Sod­bren­nen kom­men kann (der Magen muss mehr Muskelkon­trak­tion ausüben, der Essens­brei bleibt länger im Magen und gärt, dabei entste­hen Säuren). Sod­bren­nen ist ein Symp­tom– also ein Schmerz.
Beim Auf­steigen der Magen­säure entsteht ein bren­nen­der, stechen­der Schmerz, zudem wird die Speis­eröhre geschädigt

URSACHEN

• Stress
• Unverträglichkeiten von Futtermittel
• Fehlernährung Man­gel­er­schei­n­un­gen Viren, Bak­te­rien, Par­a­siten, Ver­mehrung Helicopacter
• Verzehr von Fremdkörpern
• Knochen ver­füt­tern, obwohl Bello nicht daran gewöhnt ist oder er diese nicht ver­dauen kann
• zu schnelles Umstellen vom Fut­ter­mit­tel (neue Marke oder von Trock­en­fut­ter auf Barfen)

SYMPTOME

• Schlucken und Schmatzen, vor allem abends, nachts und morgens
• über­triebenes, panis­ches Gras fressen, meist MIT Erbrechen (meis­tens gel­blich, teil­weise mit Schleim)
• Leck­an­fälle: alles wird geleckt (Fliesen, Boden, Wände etc…) Schluckbeschw­er­den Ver­mehrtes Speicheln

BEHANDLUNG

• Heil­erde über das Fut­ter geben
• Schonkost: Milch­pro­dukte (Quark, Joghurt), gekochte Eier, fet­tarmes, hochw­er­tiges Eiweiß (Huhn,Pute), Moro’sche Karot­ten­suppe, Hafer­schleim, viel warme Flüs­sigkeit Natur­moor­pro­dukte, die Magen­säure binden nichts hartes, rohes, kaltes oder heißes füt­tern Stressquellen ver­min­dern nicht ständig neben­bei füt­tern, dabei wird immer Magen­säure gebildet– Vor­freude auf das Fresschen

Und wie immer, wenn die Symp­tome zu lange anhal­ten, bitte einen Tier­arzt oder Tier­heil­prak­tiker konsolidieren!

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Posted on: 7. Juli 2016Sabrina

3 Gedanken zu „Gastbeitrag: Sodbrennen bei Hunden

  1. Lola hat ja lei­der auch immer wieder mit Sod­bren­nen zu kämpfen. Zumin­d­est ver­muten wir das es Sod­bren­nen ist. Bisher kon­nte uns da kein Tier­arzt wirk­lich weiterhelfen.
    Jedoch ist uns aufge­fallen dass sie es nur hat wenn sie mal einen Fas­tentag hatte oder zu wenig gefressen hat. Also bekommt die Dame nur noch Abends ihr Fut­ter und alles ist gut.
    Nur kön­nen wir so lei­der keine Fas­tent­age mehr ein­le­gen wenn sie mal Durch­fall hat oder so. Aber ich denke das ist alles händelbar. =)

  2. Hallo,
    Danke für den Artikel. Wir hat­ten auch eine Hündin gehabt, die immer wieder Sod­bren­nen bekam, wenn sie länger nichts gefressen hatte.
    Was sehr gut hilft, ist dem Hund abends zusät­zlich zum Fressen, eine gekochte Kartof­fel zu geben!
    Viele Grüße
    Frank

  3. Unsere Hündin hatte ein sehr großes Prob­lem mit Sod­bren­nen. So hat z. B. keine Nacht mehr durchgeschlafen, musste zwis­chen­drin immer ne Kleinigkeiten fressen. Sie hat Gras gefressen ohne Ende, und da der Kör­per es ja nicht ver­dauen kann wurde es wöchentlich wieder erbrochen.
    Wir haben let­ztes Jahr bin einer Tier­heil­prak­tik­erin ein Basepul­ver bekom­men– und es hilft. Unsere Marla frisst zwar immer noch etwas Gras, aber nur soviel das sie es auch wieder auss­chei­den kann. Erbrochen hat sie seit sechs Monaten nicht mehr– wir sind überglücklich.

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