Herbst und so ?>

Herbst und so

Ich habe mich auf den Herbst gefreut.

Keine Frage, der Som­mer ist toll, aber nicht so mein Ding. Alle Temeper­a­turen über 25 Grad sind sowohl für Queen und Püppi als auch für mich abso­lut anstrengend.

Ich mag die fal­l­en­den Blät­ter im Herbst und die Far­ben der Bäume. Wenn dann noch die Sonne scheint, ist es perfekt.

Doch sind wir mal ehrlich. Der gold­ende Herbst war kurz. Die Vor­freude war groß, doch die Tage ver­gan­gen viel zu schnell.

Nun haben wir nasskaltes Schmud­del­wet­ter und das ent­pup­pte sich als so gar nicht unser Ding.

Wildpark3

Während der ersten Runde und während der let­zten ist es noch bzw. schon dunkel. Für uns bedeuetet das, dass wir nur noch eine begren­zte Auswahl an Strecken zur Ver­fü­gung haben. Einige Ecken sind mir dann doch zu gruselig — trotz Schäfer­hund und frechem Shih Tzu an der Seite.

Püppi hat das gle­iche Leuchtie bekom­men wie Queen. Eigentlich hätte ich gerne eine andere Farbe gehabt, damit man die bei­den im Freilauf unter­schei­den kann. Doch lei­der war es nicht so ein­fach ein Leuchtie Mini zu ergat­tern, sodass wir uns let­z­tendlich doch mit einem pink zufrieden gegeben haben. Für mich käme es nicht in Betra­cht meinen Hund nicht mit einem Leuchthals­band zu kennze­ich­nen. Vielle­icht bin ich auch von unserem Hor­ro­raus­flug geschädigt (wer möchte kann die Geschichte hier nach­le­sen). In unserer alten Heimat trug eigentlich jeder Hund ein leuch­t­en­des Hals­band. Hier scheint das noch nicht so ganz angekom­men zu sein.

Jeden Mor­gen drehen wir eine Runde ums Feld. Das genügt den bei­den um sich zu lösen und sich aus­re­ichend die Beine zu vertreten. Beide sind richtige Mor­gen­muf­fel und gehen anschließend direkt weiter schlafen. Während unserer Runde begeg­nen mi nahezu täglich frei laufende Hunde ohne Leuchthals­band, die plöt­zlich vor uns ste­hen. Viele lassen ihre Hunde wild über das Feld toben und die frischen Hasen­spuren ver­fol­gen. Durch den Zaun sprin­gen sie dann plöt­zlich auf den Weg und ste­hen direkt vor einem.

An dieser Stelle also ein­fach mal ein paar Worte an alle Hun­de­hal­ter da draußen: Kauft eurem Hund ein leuch­t­en­des Hals­band. Es dient auch dem Schutz eures Hundes!

Wildpark10

Am Abend drehen wir eine Runde durch die Sied­lung. Nahezu die gesamte Runde führt an einem Grün­streifen ent­lang. Das muss abends reichen, denn ableinen möchte ich die bei­den am Abend nicht. Queen ist ziem­lich anges­pannt, wenn es dunkel wird. Dunkel gek­lei­dete Men­schen, die sich vielle­icht noch etwas komisch bewe­gen oder plöt­zlich aus einer Hofe­in­fahrt kom­men, wer­den da gerne mal ange­bellt. Es mag an mir liegen, denn ich fühle mich im Dun­klen über­haupt nicht wohl. Püppi ist im Nor­mal­fall abruf­bar, allerd­ings noch nicht, wenn es sich um Katzen oder Hasen han­delt. Da diese aber ger­ade in den Abend­stun­den hier herum­laufen, bleibt die Kleine eben­falls an der Leine.

Sobald es reg­net, heißt das für mich, ich muss auf Abruf bereit ste­hen. Queen und Püppi wollen beim Regen gar nicht raus. Aller­höch­stens bis zur Wiese, aber nach dem kleinen Geschäft direkt wieder zurück nach Hause. Zwei Hunde, die man nur hin­ter sich herziehen muss und die anschließend kom­plett abgetrock­net oder abge­duscht wer­den müssen, machen wenig Freude. Zudem nutzt Püppi jede Gele­gen­heit nach Hause zu laufen. Es kam schon vor, dass sie plöt­zlich umdreht und allein den Weg nach Hause antritt. Queen ist eher damit beschäftigt ihre Ohren einzuk­lap­pen, weil sie in eine kleine Leben­skrise gerät, sollte es dort hinein­reg­nen. Also beschränken wir unsere Run­den auf die trock­e­nen Stun­den des Tages. Die bei­den sind ziem­lich flex­i­bel, was ihre Run­den bet­rifft und ich Gott sei Dank auch. Sollte es unun­ter­brochen reg­nen, fahren wir in den Wald. Dort bekommt man nicht ganz so viel von dem kühlen Nass mit und die Hunde sind durch die Aufre­gung abgelenkt.

Wildpark16

Die nasse Kälte ist lei­der Gift für Gelenke. Wir laufen daher lieber mehrere kurze Run­den. Gott sei Dank merkt man Queen die nasse Kälte nicht an. Sie läuft rund und will solange es nicht reg­net auch super gerne raus. Da ich auf jeden Fall möchte, dass es so bleibt, sorge ich dafür, dass ihre Gelenke nicht auskühlen. Sollte es noch käl­ter wer­den, bekommt sie wieder ihren Man­tel an. Wir gehen zur Zeit lieber kleinere Run­den, dafür haben häu­figer. Sollte sie nass gewor­den sein, wird sie kom­plett abgetrock­net. Das liebt sie <3 Auch Püppi hat diese Woche einen Man­tel bekom­men. Übri­gens auch hier den gle­ichen wie Queen. Ich liebe es ein­fach, wenn die bei­den im Part­ner­look gehen 😀 Püppi hat draußen schon ganz schön gefroren. Im Wald stand sie zwis­chen zit­ternd neben mir. Die Kleene hat keine Unter­wolle und ist direkt am Boden. Da wird nicht lange über­legt — ein Man­tel musste her.

Die Kop­far­beit wird nun zum großen Teil Zuhause gemacht. Ich ver­stecke Leck­ereien in der Woh­nung oder wir holen unsere Intel­li­gen­zspiele aus dem Schrank. Zu Wei­h­nachten möchte ich unser Sor­ti­ment gern etwas erweit­ern. Ich habe da schon ein tolles Intel­li­gen­zspiel ins Auge gefasst 🙂

Wie kommt ihr durch die kalte Jahreszeit? Hat sich für euch etwas verändert?

Teilen Share on FacebookTweet about this on TwitterPin on PinterestShare on Google+

6 thoughts on “Herbst und so

  1. Da hab ich mit Motte echt viel Glück. Die Kleine hat (typ­isch Leon­berger) extrem dichte Unter­wolle und merkt es kaum, wenn es reg­net. Auch die Kälte findet sie eher angenehm. Näch­sten Monat wird sie 1 Jahr alt, ist somit also im Win­ter zur Welt gekom­men. Das nasskalte Wet­ter, Pfützen und Schnee liebt sie. Abtrock­nen eher weniger — was aber Pflicht ist, da ich befürchte, durch feuchte Haut kriegt sie noch eine wunde Stelle oder sonst was unter­halb ihrer Unterwolle.
    Ich muss bei diesem nasskalten Wet­ter also deut­lich mehr lei­den als Motte. Selbst den Regen­schirm nimmt sie mir weg 😀 Lässt sich ja auch super herum­tra­gen, doof nur wenn’s dann anfängt zu reg­nen und Frauchen den gerne zurück hätte.…

    Liebe Grüße,
    Nadine mit Motte

  2. Hallo!

    Danke, dass Du auch zum Beleuchten des Hun­des aufrufst. Ich habe ja schwierige Hunde an der Leine und gehe Hun­de­beg­nun­gen aus dem WEg.
    Kann ich aber auch wirk­lich nur, wenn ich die Hunde vorher sehe.
    Ein­mal hatte ich es, dass ein Hun­de­führer. Ich kann noch nicht mal sagen ob Mann oder Frau, kom­plett schwarz mit schwarum Mops unter­wegs war und ich kon­nte habe nur rechtzeitig die Straßen­seite wech­seln kön­nen, weil ich den Röchel­nden Atem vom Mops frühzeitig gehört habe. Ich wäre damals frontal mit einem 100% unverträglichen Hund auf die zwei zugelaufen…
    Für mich war es immer schon eine selb­stver­ständlichkeit meinen Hund zu beleuchten, aber wir sind bei uns, in einer hun­dere­ichen STadt wirk­lich zusam­men mit zwei Vis­zla die einzi­gen die ihren Hund beleuchten…

    Ich mag den Som­mer auch nicht. Da kann man immer­nur ans Wasser fahren und sich erfrischen, die Run­den fallen klein aus und das ist doof.
    Ich liebe den Herbst auch, die Far­ben, das Laub, aber dass es mor­gens später hell und abends früh dunkel wird, finde ich auch ätzend, weil die weni­gen beleuchteten Feld­wege sind dann noch Hun­de­lastiger als sonst…

    Liebe Grüße und schönes WE
    Gruß Silke
    P.S. wir haben mor­gen Mantrailen *freu*

  3. Wie niedlich — 3 Damen, die aus Zucker sind. 😛 Moe ist es egal, ob es reg­net, die Sonne scheint oder es total neblig ist. Das Einzige, was er echt doof findet, ist (starker) Wind. 

    Leuchthals­bän­der sind echt wichtig, da hast du Recht. Bei unserem müsste mal die Bat­terie gewech­selt wer­den, bisher sind wir jetzt immer mit Taschen­lampe und einem kleinen Leuchtie am Hals­band los­ge­zo­gen. Aber so richtig toll ist das nicht.

    Liebe Grüße
    Nicole

    1. Die kleinen Leuchties am Hals­band haben wir immer ver­loren. Und für Püppi sind die zu groß. Dann hält sie immer den Kopf ganz nach oben, weil ihr die Dinger sonst ins Gesicht hauen beim Rennen 😀
      Heute mor­gen stand auch wieder plöt­zlich ein unan­gelein­ter, unbeleuchteter Hund vor uns. Manch­mal glaube ich, die Leute genießen das, ihre Hunde in den frühen Mor­gen­stun­den über die Felder jagen zu lassen. Frei nach dem Motto “Haupt­sache ausgepowert”

  4. Oh, wun­der­schöne Herb­st­fo­tos 🙂 dein Aufruf ist wirk­lich wichtig. Wir sind allerd­ings vom Leuchtie auf ein bre­ites Leuchthals­band gewech­selt. Geladen wird es per USB und ist an Aaron gut zu sehen.
    Heute haben wir ein paar Trails in der dun­klen leeren Innen­stadt gemacht. 🙂
    liebe Grüße Aaron und Sandra

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.