Hunde auf dem Weihnachtsmarkt — Vertretbar oder menschlicher Egoismus ?>

Hunde auf dem Weihnachtsmarkt — Vertretbar oder menschlicher Egoismus

Was fällt euch als erstes ein, wenn ihr an Weihnachtsmärkte denkt?

Glüh­wein, leck­eres Essen und Süßkram? Oder denkt ihr an die vie­len hüb­schen selb­st­gemachten Dinge, die man wun­der­bar zu Wei­h­nachten ver­schenken kann? Vielle­icht geht es euch aber auch ähn­lich wie mir und ihr denkt an die vie­len Men­schen­massen, das Gedrän­gel und Betrunkene?

Ja ich muss es zugeben. Ich bin kein großer Fan von Wei­h­nachtsmärk­ten im all­ge­meinen. Bei uns im Dorf hinge­gen besteht der Wei­h­nachts­markt aus unge­fähr zwanzig kleinen Hüt­ten und einer großen Eis­bahn auf dem Mark­t­platz. Egal, zu welcher Zeit man den Wei­h­nachts­markt in meiner Heimat besuchen würde, es würde nie im Gedrän­gel enden. Die Gassen sind breit genug, um entspannt über den Markt zu schlendern.

In anderen Städten sieht das oft anders aus. Da ste­hen sich Hütte an Hütte gegenüber und lassen ger­ade mal einen Gang von vielle­icht vier Metern, durch die sich dann zu Stoßzeiten die Men­schen schieben, ohne über­haupt einen Blick auf den Inhalt der Hüt­ten wer­fen zu kön­nen. An nahezu jeder Ecke ste­hen Men­schen mit Glüh­wein oder Ess­barem in der Hoff­nung von nie­man­dem angrem­pelt zu werden.

Unabhängig, von Ort und Zeit sieht man auf jedem Weihnachtsmarkt den ein oder anderen Vierbeiner. Doch gehört ein Hund auf den Weihnachtsmarkt?

Nah3

Ein Hund trinkt kein Glüh­wein, wärmt sich nicht mit einem Kakao oder Tee. Die Leck­ereien eines Wei­h­nachts­mark­tes sind nicht für den Hun­dema­gen bes­timmt und die Verkaufs­fen­ster der Hüt­ten haben keine hun­de­fre­unde Höhe.

Also warum findet man immer wieder Vierbeiner auf den Weihnachtsmärkten?

Da gibt es sicher­lich diejeni­gen, die ihren Hund schlicht und ein­fach nicht alleine lassen kön­nen. Darunter sind vielle­icht auch einige Hun­debe­sitzer, die gern demon­stri­eren, ihren Vier­beiner über­all mit hin­nehmen zu kön­nen. Diejeni­gen, die sich gerne mit ihrem Hund in der Öffentlichkeit zeigen. Sicher­lich — und zu dieser Gruppe würde ich mich eben­falls zählen müssen — haben viele Men­schen ihre Vier­beiner ein­fach nur gerne bei sich.

Doch nehmen wir uns einen Moment Zeit und werden uns der Gefahren und der Situation bewusst, denen wir unsere Hunde dort ausetzen würden.

Nah1

Laute Musik, Gelächter und Betrunk­ene — auf dem Wei­h­nachts­markt ist es laut. Hunde hören dif­feren­zierter als wir, also kann bere­its der Lärm an sich enor­men Stress auslösen.

Dann wären dort natür­lich noch die vie­len Gerüche. Wir kom­men dor­thin und riechen was? Genau: Essen. Ein Hund kommt dor­thin und riecht “nur” Essen? Eben nicht: Ein Hund riecht Pommes, Bratwurst, Glüh­wein, Kakao, Zuck­er­watte und Holzkohle… Auch hier nimmt ein Hund all diese Ein­drücke viel dif­feren­zierter wahr als wir. Diese Sit­u­a­tion wird nicht nur für einen Labrador zur Herausforderung.

Gestern abend bin ich auf den Wei­h­nachts­markt gefahren. Hier in Osnabrück ist dort wirk­lich einiges los. Ich habe ver­sucht Fotos zu machen. Und zwar nicht nur ein­fach Fotos, son­dern Bilder aus der Sicht eines Hun­des. Mein Plan sah so aus, dass ich mich dort in die Men­schen­masse hocke und fotografiere, was ein Hund dort sehen würde. Jetzt fragt ihr euch sicher, wo diese Bilder sind? Nun ja, ich habe es nicht geschafft auch nur ein Foto zu machen. Entweder hatte ich in der Masse nicht ein­mal mehr die Möglichkeit über­haupt ste­hen zu bleiben, ohne dass ich ein­fach weit­ergeschoben wurde oder ohne dass ich von meinen “Ver­fol­gern” darauf aufmerk­sam gemacht wurde, doch bitte ein­fach weit­erzu­laufen. Eine kleine Lücke bot sich dann doch. Ich hockte mich hin, setzt die Kam­era an und … man lief ein­fach in mich hinein. Die Men­schen haben mich gar nicht wahrgenom­men und rem­pel­ten mich hat. Ich hatte nicht nur Angst um meine Kam­era, son­dern auch die Nase gestrichen voll. Ich bin also nach Hause gefahren. Was ich damit sagen will? Ver­sucht auch ohne Foto euch in die Lage und Per­spek­tive eures Hun­des hineinzu­ver­set­zen. Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass man nichts als Beine sieht und dass das wirk­lich ein bek­lem­mendes Gefühl ist. Und nun treiben wir den Gedanken ein­mal auf die Spitze. Unab­hängig davon in welche Rich­tung der Hund sieht, das einzige, was er wahrn­immt sind Beine — und zwar direkt an seinem Kör­per. Er kann nicht vor und nicht zurück und ihm wird schließlich noch von einem unaufmerk­samen Men­schen auf die Pfote getreten. Es würde wohl nie­man­den von uns wun­dern, wenn dieser Hund zuschnap­pen würde. Den­noch hät­ten wir einen “gefährlichen Hund” mit auf den Wei­h­nachts­markt genom­men und ste­hen erst ein­mal mit dem Rücken zur Wand.

Stellen wir uns zudem fol­gende Sit­u­a­tion vor: Wir ste­hen mit unserem Hund an einem Glüh­we­in­stand und haben vielle­icht eine Wand im Rücken. Macht aus unserer Sicht ja auch Sinn, denn so kön­nen keine Gefahren von hin­ten kom­men. Aus Hun­desicht han­delt es sich hier­bei jedoch um eine bedro­hte Sit­u­a­tion. Nehmen wir an, dass unsere Glüh­wein — Nach­barn ihre Kinder mitgenom­men haben, welche sich nun zu Tode lang­weilen. Es braucht nicht viel Fan­tasie um sich vorstellen zu kön­nen, dass der Hund schnell deren Aufmerk­samkeit wecken wird. Vielle­icht star­ren sie den Hund  zunächst “nur” an (was an sich schon schlimm genug ist) oder gehen vielle­icht sogar mit aus­gestreck­ten Hän­den auf ihn zu. Diese Sit­u­a­tion wäre wohl nicht nur für Queen ein Problem…

Es gibt viele Hunde die Schwierigkeiten mit betrunk­e­nen Men­schen haben. Nicht nur der Geruch stellt eine Her­aus­forderung dar, son­dern auch die schein­bar unkon­trol­liert herum­laufenden und selt­sam sprechen­den Menschen.

Nah4

Auch die auf einem Weihnachtsmarkt lauerndes Gefahren sind nicht zu unterschätzen:

Andere Men­schen kön­nten dem Vier­beiner auf die Pfoten treten und in den Hund hinein­laufen. Größere Hun­den sind oft genau auf der Höhe der Hände, was gle­ichzeitig auch bedeutet, dass sie auf der Höhe von Zigaret­ten der Raucher sind. Auf dem Boden kön­nen Glasss­cher­ben liegen sowie Essen­reste. Außer­dem besteht die Gefahr, dass der Hund mit heißen Getränken über­schüt­tet wird, denn nahezu an jeder Ecke ste­hen Men­schen mit Tassen und Gläsern. Ich unter­stelle hier nie­man­dem eine böse Absicht, aber wie schnell man auf einem Wei­h­nachts­markt angerem­pelt wird und das heiße Getränke über­schwappt, kann sich jeder vorstellen.

Ein Weihnachtsmarkt kann also durchaus gefährlich sein und einen Hund in extremen Stress versetzen.

Ich würde nicht soweit gehen und sagen, dass man mit seinem Vier­beiner über­haupt nicht auf den Wei­h­nachts­markt gehen sollte. Auch ich nehme Queen in meiner Heimat schon mal mit dor­thin. Aber ich weiß genau, dass bei uns nicht viele Men­schen anzutr­e­f­fen sind und man mit einem angemesse­nen Abstand zu den anderen Besuch­ern dort ent­lang laufen kann.

Wei­h­nachts­markt ist nicht gle­ich Wei­h­nachts­markt. Es gibt Zeiten, an denen viele Besucher dort sind. Es gibt Städte, in denen ist mehr los als in anderen. Und genauso wie es hier kein schwarz und weiß gibt, gibt es das auch bei den Hun­den nicht.

Sollte man seinen Vier­beiner mit­nehmen, dann sollte man diesen genau beobachten. Zeigt er Stesssymp­tome wie eine einge­zo­gene Rute, angelegte Ohren, geduckte Hal­tung, Gäh­nen oder Zün­geln ist das ein ein­deutiger Aus­druck für Stress und man sollte die näch­ste Möglichkeit nutzen, um den Ort zu verlassen.

Nur bitte nehmt euren Hund nicht mit, weil ein Hund sowas kön­nen muss. Nutzt den Wei­h­nachts­markt nicht als Train­ing­sort, denn sind wir mal ehrlich: Kein Hund muss über einen Wei­h­nachts­markt laufen kön­nen. Hunde müssen auch mal alleine bleiben kön­nen und falls hier das Prob­lem besteht, dann steckt eure Energie lieber in ein gezieltes Train­ing, damit euer Hund entspannt alleine bleibt, statt ihn mit auf den Wei­h­nachts­markt zu nehmen.

Nehmt ihr eure Hunde mit auf den Wei­h­nachts­markt? Oder habt ihr dort vielle­icht auch schon mal ängstliche Hunde gese­hen, mit denen ihr Mitleid hattet?

Teilen Share on FacebookTweet about this on TwitterPin on PinterestShare on Google+

18 thoughts on “Hunde auf dem Weihnachtsmarkt — Vertretbar oder menschlicher Egoismus

  1. Meine Antwort lautet: Hunde gehören defin­i­tiv NICHT auf einen Wei­h­nachts­markt! Zumin­d­est nicht auf einen, wo es vor Men­schen­massen nur so überquillt!
    Ich bin auch kein großer Fan dieser riesi­gen Märkte!
    Wir gehen heute auf den mit­te­lal­ter­lichen Wei­h­nachts­markt in unserem Lieblingstier­park! Der ist klein und über­sichtlich und zudem ver­läuft sich alles sehr schön! Man muss nicht drän­geln oder sich irgendwo durch­quetschen. Wir wer­den wieder unsere 3h-Stunde durch den Park drehen und zum Abschluss an allen Hüttchen vor­beis­chlen­dern! Das ist ein toller Markt! In diesem Fall auch für die Hunde 🙂

    Viele liebe Grüße und ein schönes Adventswochenende 🙂

    Steffi mit Ren & Stimpy

  2. Inter­es­santes Thema, meine Bei­den waren noch so gut wie nie auf einem Wei­h­nachts­markt. Was auch daran lieg das ich sel­ten da bin.
    Davon haben sie ein­fach nichts, außer­dem wäre das für mich nicht sehr entspannt, wenn ich die Ganze Zeit gucken müsste, dass meine Hunde nicht irgendwo im Weg liegen oder schlim­mer noch ange­fasst wer­den. Suki mag das nicht und lei­der kommt bei ihr oft das Kom­men­tar : Oh die hat ja tolle Augen und schwups wird ihr über den Kopf gestre­ichelt. Nein danke. Darauf kön­nen wir verzichten. Gestresste Hunde habe ich dort schon viele gese­hen. Aber was wir mal gemacht haben, nach­dem wir 2 im Wald laufen waren, sind wir an einem Weih­machts­markt vor­beige­laufen, aber nicht drüber. 

    Liebe Grüße Lily mit Suki und Jussi

    1. Das klingt vernün­ftig — ich sehe das genauso wie du. Für Queen ist es auch ziem­lich schlimm, wenn fremde Men­schen sie anfassen wollen…

  3. Also ich noch kleiner war, war ich ein­mal auf so einem Wei­h­nachts­markt. Und als die Zweibeiner sich was zu essen geholt haben habe ich mich ein­fach mit­ten drin hingechillt 😉 und alle mussten um mich herum laufen *hihi* 

    Aber auch hier sind wir alle der Mei­n­ung, dass das nicht sein muss!!!! Es ist stress pur für alle!!

    Schlab­ber­grüße Bonjo

    1. Hihi 🙂 Dann hast du ja keine Prob­leme mit dem Wei­h­nachts­markt. Es kommt ja auch immer auf die Größe des Mark­tes, auf die Anzahl der Besucher und den einzel­nen Hund an …

  4. Hey ihr Beiden,

    witzig, dem Thema wollte ich mich auch let­ztens wid­men und habe mir so über­legt, ich kön­nte mich ja an den Rand des Mark­tes stellen und ein Bild von Adgi machen. Diesen Gedanken hatte ich genau zwei Sekun­den lang und hab ihn dann verworfen.
    Hunde gehören da nicht hin. Neben dem Stress halte ich es auch für gefährlich, was der Hund alles fressen kön­nte, was auf dem Boden liegt und was wir gar nicht sehen und dann ste­hen wir da mit einem apathis­chen Hund, der vllt Stress abkann und auch zum Pub­lic View­ing mit­geht (jedem das seine) aber der trotz­dem dem Crepes vom Boden auf­saugt oder die Zuck­er­watte oder oder oder.
    Ja ok, vllt kann ein Hund Stress und Reizüber­flu­tung ab, coole Socken gibt es immer. Aber es gibt so viele Gefahren, die nicht vom Hund abhängen.
    Scher­ben, Naschkram und Alko­hol. Sozial­isiert und Stress­re­sistent hin oder her, der Wei­h­nachts­markt ist auch für unsere Hunde eine Fressmeile. 

    Ich ver­stehe auch die Diskus­sion daran nicht, es nimmt nie­mand seine Katze (viele laufen toll an der Leine), sein Kanichen oder sein Pony mit. Warum also muten wir uns zu, unserem Hund das anzutun?!

    Also. Danke für deinen Beitrag!

    Damit ver­ab­schiede ich mich aus Ros­tock mit dem größten Wei­h­nachts­markt im Norden.

    Anika

  5. Anfangs, als ich meinen Hund über­nom­men hatte, habe ich den großen Fehler gemacht, ihn an möglichst vieles möglichst schnell gewöh­nen zu wollen. Ich habe als Anfänger einige Stres­sanze­ichen überse­hen. Das hat die Prob­leme, die eh schon da waren, nur vergrößert.
    Ich denke zwar auch, dass es Hunde geben mag, die sich nicht so schnell von Außen­reizen ablenken lassen, die gut auf solche Sit­u­a­tio­nen vor­bere­itet sind. Genauso gibt es aber auch genü­gend, die über­all mithin­genom­men wer­den, aber nur deswe­gen nicht auf­fallen, weil sie dieses Prob­lem eher in sich “hineinfressen”.

    Liebe Grüße
    Lina und der Panda

  6. Ich finde Hunde gehören nicht auf große Wei­h­nachtsmärkte. Wenn es kleine “pri­vatere” sind finde ich das schon okay, aber dann sollte man auch schauen wie es halt abläuft.

  7. Ich sehe es wie du, Hunde gehören nicht auf lauten und über­füll­ten Wei­h­nachtsmärk­ten oder generell auf Märkte. 

    Kleine Dorfmärkte, die über­schaubar und eher leer als voll sind nehme ich jetzt mal als Aus­nahme für Hunde die ein gutes Ner­venkostüm haben. Aber anson­sten für much ein No Go!

    Lieb­ste Grüße
    Dani mit Inuki und Skadi

  8. Wir finden es genauso wie du. Hunde gehören ein­fach nicht auf den Wei­h­nachts­markt. Wir lassen Finn auch immer zu Hause. Was soll er da denn auch?! Zu Hause hat er seine Ruhe, ist keinem Stress aus­ge­setzt, wird nicht angerem­pelt, ange­fasst oder sogar umger­annt… Ich nehme Finn wirk­lich gerne mit, aber über­all muss er defin­i­tiv nicht dabei sein. Zu Hause hat er doch seinen schö­nen Schlaf­platz wo er entspan­nen kann und kaum merkt dass Frauli nicht da ist.
    Wir wün­schen euch einen schö­nen entspan­nen Sonntag
    Aller­lieb­ste Grüße
    Lisa & Finn

    1. Genauso sehe ich das auch. Queen bleibt auch zwis­chen­durch alleine. Sie legt sich ein­fach auf ihr Kissen und wenn wir wieder kom­men, kommt sie total ver­schlafen um die Ecke. Ich nehme sie gerne über­all mit hin, aber manch­mal muss man ein­fach an die Inter­essen des Hun­des denken und zu Gun­sten des Vier­bein­ers entscheiden 🙂

  9. HUnde gehören, genauso wie Säuglinge und Kleinkinder, die noch nicht sicher laufen kön­nen, NICHT auf einen Wei­h­nachts­markt, Flohmarkt oder ähn­lich über­füllte Straßen­ver­anstal­tun­gen. Bei einem Volks­fest lasse ich mir die Kleinkinder noch gefallen, auch wenn die Behin­derung der anderen Gäste durch einen Kinder­wa­gen schon enorm ist (und auch nur, wenn das Kind sichtlich Spaß daran hat, mein Neffe war in dem Alter davon noch viel zu überfordert).
    Sicher, wenn der Platz weitläu­fig genug ist und nur wenige Besucher da sind, kann man auch das Tier (respek­tive das Kleinkind) mit­nehmen. Der Hund sollte schon an größere Men­schen­men­gen gewohnt sein, man weiß nie, wann man in eine Sit­u­a­tion kom­men kann, wo solche Gewöh­nung von Vorteil ist (ger­ade imMo­ment, Unwet­ter, Anschlags­ge­fahr etc.), aber dafür muss man ihn nicht gle­ich mit nach Köln auf den Markt nehmen ^^
    Außer­dem spielt der Charak­ter des Hun­des eine nicht uner­he­bliche Rolle. Hubert nehme ich seit­dem er etwa ein Jahr alt ist, regelmäßig mit auf Mit­te­lal­ter­märkte, auch auf etwas besser besuchte (allerd­ings nicht an Stoß­ta­gen, das will ich auch mir nicht antun. Wäre für keinen von uns bei­den entspannt) und er macht das überaschend gut mit, er hat sogar soviel Spaß daran, dass man ihn mit der Auf­forderung “Freien­fels” prob­lem­losins Auto bekommt *lach*
    Rudolph kon­nte man über­all hin mit­nehmen, der ist sogar auf der Kirmes mit­ge­laufen, allerd­ings auch nicht direkt Sam­stagabend oder beim Früh­schop­pen (nicht, dass er das nicht begeis­tert mit­gemacht hätte, aber zu solchen Zeiten muss es ein­fach nicht sein). Kon­rad dage­gen kann man auf solchen Ver­anstal­tun­gen vergessen, er würde vol­lkom­men am Rad drehen. Das muss ich ihm und mir nicht antun. Ich will ja auch was von der Ver­anstal­tung haben und nicht ständig auf­passen müssen, dass mein Hund keinen Koller kriegt …
    Ich habe Kon­rad anfangs zum Beispiel auf diesel­ben Märkte mitgenom­men wie Hubert, auch beide zusam­men. Das Exper­i­ment belief sich auf zwei Märkte, seit­dem bleibt er bei meinen Eltern zuhause. Ist ein­fach nichts für ihn, ich­meine, wenn Kon­rad schon einen Meter hin­ter mir bleibt, frei­willig, stimmt etwas ganz sicher nicht …
    Und wie gesagt: Sowohl Kinder­wa­gen als auch angeleinte Hunde stören die anderen Besucher, von den GEfahren und dem Streß für rel­a­tiv unbe­wegliche Kinder und Hunde mal abge­se­hen ist das ein­fach unhöflich. Wenn abse­hbar wird, dass es ssehr voll wird, bleiben die Wau­sis zuhause. ^^

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.