Hundesport oder Spaßprogramm?

Hundesport oder Spaßprogramm?

Schon vor einige Jahren stand ich bei Queen vor der Frage:

Hundesport oder Spaßprogramm?

Verein oder Hundeschule?

Auf­grund ihrer nicht ganz so gesun­den Ell­bo­gen, wurde mir die Entschei­dung abgenom­men. Klar hätte ich den­noch Hun­de­sport machen kön­nen, aber ich wollte Queen so führen, dass ihre Gelenke ihr möglichst lange keine Prob­leme machen wür­den. Ich entsch­ied mich also für das Spaßpro­gramm. Für Queen bedeutet das, fährten zu gehen, Ziel — Objekt — Suche in der Wochnung und Leck­erlis suchen im Wald. Zwis­chen­durch trailen zu gehen und je nach Lust und Laune wird im Wald auch mal ein Dummy versteckt.

Queen ist damit voll und ganz zufrieden. Beschäf­ti­gung ist Beschäf­ti­gung und so kön­nen wir jed­erzeit das machen, worauf wir ger­ade Lust haben.

Dann kam Püppi.

Hundesport oder Spaßprogramm?

Erst ein­mal entsch­ied ich mich für den Welpenkurs mit anschließen­dem Junghun­dekurs. Schnell wur­den die Prob­leme anderer Kursteil­nehmer zum Inhalt der Stunde. “Mein Hund zieht an der Leine” — also wurde Leinen­führigkeit trainiert. “Mein Hund bellt, wenn es klin­gelt” — also wurde mit der men­schlichen Stimme eine Klin­gel imi­tiert während der Hund liegen bleiben sollte. Kein Scheiß! Das Imi­tieren der Klin­gel — in meinem Fall ein vor­sichtiges “Ding­Dong” — wurde ern­sthaft mit dem tat­säch­lichen Klin­geln an der Woh­nungstür und dem damit ver­bun­den Ein­drin­gen eines Frem­den in das eigene Ter­re­to­rium verglichen.

An dieser Stelle war ich raus.

Und nun?

Agility reizte mich schon immer, also ab in die Hun­de­schule. Nach einige Wochen kam Dog­Dance dazu. Lei­der hat eine Hun­de­schule den Nachteil, dass man dort lediglich für sich trainiert und nicht für Tuniersport.

Ganz oder gar nicht” war schon immer ein Satz mit dem ich mich ganz gut iden­ti­fizieren kon­nte. Keine hal­ben Sachen und ein­mal die Woche zum Spaß in der Runde zu ren­nen, kon­nte für mich nicht das Ziel sein. Ich brauche das Ziel. Beim Dog­Dance ist es der näch­ste Trick, doch beim Agility trat schnell ein Still­stand ein. Über Wochen war kein Fortschritt mehr zu erken­nen. “Haupt­sache der Hund läuft durch den Par­cour” ist für mich kein Ziel.

Tuniere reizen mich. Ob Agility oder vielle­icht auch im Dog­Dance. Die Tür möchte ich mir gern offen hal­ten. Und was braucht man dafür? Eine Beglei­thun­de­prü­fung. Und was braucht man hierzu? Einen Verein.

Alles klar. Ein Verein war schnell gefun­den und so tele­fonierte ich eines Abends mit der Frau des Vor­sitzen­den. Im Juni beginnt der Unter­richt für die BH, vorher findet ein­mal pro Woche eine Art Basis­train­ing statt. Hier wer­den schon die ersten Grund­steine für die BH gelegt. Klingt doch gut, oder?

Gestern stand das erste Train­ing auf dem Plan.

Ich war schon ein wenig nervös. Am Tele­fon wurde mir bere­its erzählt, dass nicht jeder in dem Verein aufgenom­men wird. Nach einem hal­ben Jahr Probezeit entschei­den die Mit­glieder nach Mehrheitsbeschluss.

Ich komme nicht umher zuzugeben, dass ich mich ein wenig unwohl gefühlt hatte. Mit den anderen kam ich nicht in Kon­takt, da ich auf die Trainerin warten sollte. Die anderen bei­den Neuen kamen jedoch nicht, sodass ich als einzige bei der Trainerin die Stunde gemacht habe. Die anderen trainierten mit einer weit­eren Trainerin.

Die Trainerin bat mich, ihr die Leine zu geben. Ich sollte mich unge­fähr 10 Meter ent­fer­nen und Püppi dann rufen. Püppi ist extrem schüchtern und unsicher, wenn fremde Men­schen in ihrer unmit­tel­baren Nähe sind. Das hatte ich der Trainerin am Tele­fon schon erzählt. Ich rief Püppi, doch diese ver­suchte nur, inner­halb der 1m lan­gen Leine so viel Abstand wie möglich zu der für sie frem­den Per­son zu bekom­men. Ich rief erneut und sie kam, mit angelegten Ohren und unsicherem Blick.

Das fing ja super an.

Sie haben ja noch gar nichts getan.”

Ich musste schlucken.

Anschließend sollte ich Püppi neben mir her­führen. Sie sollte neben mir laufen, während ich sie aus der linken Hand am laufenden Band füt­tern sollte. Püppi blieb zwis­chen­durch einen Schritt zurück, weil selbst die kle­in­sten Stücke einen so kleinen Hund schon mal zum Kauen brin­gen. Aus dem Bauch her­aus hätte ich die Fußar­beit anders aufgebaut.

Die restliche Zeit der Stunde — unge­fähr 50 Minuten — erzählte die Trainerin von der Arbeit mit ihren Hun­den. Zwis­chen­durch fie­len Fra­gen wie “Wollen Sie das wirk­lich?” und “Kön­nen Sie denn über­haupt die notwendige Kon­se­quenz aufbringen?”

Ich arbeite gern mit meinen Hun­den und wer mich kennt weiß, dass ich sehr genau arbeite und auch Wert auf genaue Kör­per­sprache lege. Ob das nun der so oft the­ma­tisierten “Kon­se­quenz” entspricht? Ich weiß es nicht. Die Trainerin stammt aus dem IPO. Ein Welt, mit der ich gar nichts anfan­gen kann.

Kurzum: ich fühlte mich wie ein kleines Mäd­chen, die bisher alles falsch gemacht hat. Es ging noch kurz um Püppi, die im Gras Hasenkot gefun­den hatte und fressen wollte. Auf mein “Tabu” ließ sie zwar ab, ver­suchte es aber einige Sekun­den später erneut. Ich sei nicht kon­se­quent genug. Ich müsse lauter sprechen. Aber bedeutet Laut gle­ichzeitig Kon­se­quenz? Der Hund müsse beein­druckt sein. Ist man kon­se­quent, wenn der Hund beein­druckt ist?

 Ich komme nicht umher mich zu fragen:

Muss ich mich unterord­nen, um Unterord­nung üben zu kön­nen? Muss ich mich dem Train­ingstil fügen, um die Beglei­thun­de­prü­dung beste­hen zu kön­nen? Ist das unser Weg? Mache ich wirk­lich so viel falsch und merke es nicht?

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Posted on: 7. Mai 2017Sabrina

17 Gedanken zu „Hundesport oder Spaßprogramm?

  1. Puh, ich glaube wäre meine erste Hunde-Schul-Stunde so ver­laufen, wäre ich nicht mehr hinge­gan­gen. Ich bin zum Glück direkt da gelandet wo ich alles bekam was ich brauchte und noch viel mehr. Die Hun­de­v­ere­ine waren mir schon von den Home­pages her eher suspekt.
    Hun­de­trainer ob nun im Verein oder eine Schule, soll­ten zwar kein Blatt vor den Mund nehmen, aber sie soll­ten dich schon die Indi­vid­u­al­ität der Hund/Mensch-Teams akzep­tieren und ver­schiedene Trainings-Wege akzep­tieren und auch anbi­eten. Ger­ade nach der ersten “Kennenlern-Stunde” verun­sichert nach Hause zu gehen, ist doch nicht wirk­lich prickelnd.
    Nein, ich denke du hast vorher nach deinem Bauchge­fühl für euch richtig gehan­delt. Euch geht es doch mit eurem Zusam­men­leben, dem Spiel aus Bindung, Erziehung und Train­ing gut? Lass es dir nicht von anderen kaputt machen 🙂
    liebe Grüße
    San­dra mit Aaron

  2. Ich kann nicht aus Erfahrung sprechen weil ich lei­der nie einen Hund gehabt habe, aber für mich klang das Trainig mit Püppi eher nach Abrich­tung als nach Hun­de­sport. Als ich den Teil gele­sen habe hatte ich das Gefühl, es ging der Trainerin weniger um Püppi selbst als darum (irgen­deinen) Hund zu dressieren ohne dabei auf die indi­vidu­elle Per­sön­lichkeit von Hund und Herrchen/Frauchen einzuge­hen. Nach dem Motto: Haupt­sache der Hund spult sein Pro­gramm ab. Das finde ich sehr schade, Hunde sind schließlich genauso indi­vidu­ell wie wir Menschen.
    Im übri­gen finde ich die Regel “Laut = Kon­se­quent” abso­lut schwachsin­nig. Wir respek­tieren einen anderen Men­schen ja auch nicht mehr nur weil er lauter spricht oder gle­ich rum­brüllt. Es gibt ja nicht umsonst das Sprich­wort “Wer schreit, hat Unrecht.” 😉

  3. Aus diesem Grund habe ich mich für das Spaßpro­gramm entschieden. 🙂
    Sie stim­men dort ern­sthaft darüber ab, wen sie haben wollen und wen nicht? Gut dass ich keinen Wert auf Turniere lege, denn den Schäter­sky und mich wür­den sie bes­timmt nicht aufnehmen…
    Und ich bin zwar kein Profi, aber ich bin ziem­lich sicher, dass Laut­stärke nichts mit Kon­se­quenz zu tun hat. Außer­dem: Hunde, die laut sind, sind sel­ten auch sou­verän. Die wirk­lich kom­pe­ten­ten sind sehr still.
    Her­zliche Grüße,
    Nora mit Mia und Kalle

  4. Hallo Sab­rina,
    das was Du über diesen Verein bericht­est, das passt ja gar nicht zu Dir.Liest sich ja schon schrecklich.
    Soll­ten Hund und Men­sch nicht SPAß daran haben und nicht nieder gemacht werden -
    Hat ja iwie einen Kaseren– Flair.

    Da bietet sich sicher etwas Anderes an für die Prüfung!

    Finde es aber toll dass Du mit Püppi etwas Starten möchtest.Püppi hat sicher auch nix dage­gen, dieser kleine fröh­liche Flitzebogen:D

    Schö­nen Son­ntag wün­sche ich Dir und den 2
    süßen Mäusen

  5. Hallo Sab­rina,
    meine Antwort auf deine Fra­gen: Nein.

    Ich sel­ber komme aus dem Schutzhun­de­sport. Als ich mit Shila wieder in einen Hun­de­sportverein gegan­gen bin, musste ich aber lei­der fest­stellen, das sich in Sachen Aus­bil­dungsmeth­o­den noch nicht sehr viel getan hat. Das fand ich nach fast 30 Jahren doch sehr erschreckend.

    Shila und ich sind im “Obe­di­ence” gelandet. Darüber bin ich sehr froh, auch wenn mich der Schutzhun­de­sport (heute kurz IPO genannt) immer noch inter­essiert. Aber ohne einen erfahre­nen Helfer (der Men­sch mit dem Arm) kommt man nicht weit. Obi hinge­gen kann ich alleine trainieren. Natür­lich macht es mit Gle­ich­gesin­nten mehr Spass.

    Viele Hun­de­sportvere­ine bekla­gen sich über immer gerin­gere Mit­gliederzahlen. Mich wun­dert es nicht; ich habe es selbst erlebt, dass Aus­bilder sofort über­fordert sind, wenn man einen anderen Weg gehen möchte, anstatt ein­fach nur Kadav­erge­hor­sam einzu­fordern. Schnell wird man zum “Wat­te­bäuschen­wer­fer” abgestempelt.

    Ich bin mit meinem Hund meinen Weg gegan­gen. Wir haben die BH als bestes Team abgelegt und laufen erfol­gre­ich im Obi. In meinem Verein bin ich “Einzelkämpfer” (es gibt keinen anderen, der Obi macht). Aus dem Vere­insleben habe ich mich aus vielfälti­gen Grün­den zurück­ge­zo­gen. Im Grunde bin ich dort nur noch Mit­glied, weil ich die Leis­tungskarte aus dem Ver­band, und somit die Vere­ins­mit­glied­schaft brauche.

    Vielle­icht find­est du ja eine Orts­gruppe, bzw. Aus­bilder, der euch so anleiten kann, dass du dich wohl fühlst. Ein Aus­bilder, der euch dort auf­fängt, wo euer Leis­tungs­stand ist. Und der euch nicht umkrem­peln will.

    Viele Grüße, Birgit

    1. Ich komme aus aus dem Schutzhun­de­sport. Ich habe jahrlang Schäfer­hunde aus­ge­bildet, daher weiß ich, was ein Helfer ist 😀
      Diesel­ben Grün­den, aus denen ich mich dort zurück­ge­zo­gen habe, sind mir gestern wieder vor die Füße gefallen.
      Aber ich werde einen Weg finden, die BH abzule­gen. Bin ja Mit­glief im SV und werde darüber die Leis­tungskarte bekommen.
      LG

  6. Puuh schwierig, ich bin seit Jan­uar auch in einem Verein aber der klingt anders als bei dir. Mein Trainer ist total auf OBI und auch er ist zwar sehr auf Gehor­sam aus, aber er ist mit seinem Hund anders als mit denen die er trainiert. Ich mein ich gehe eh meinen Weg, nehme von ihm gern Ratschläge an, aber wenn mir was nicht passt mach ich es nicht und das akzep­tiert er. Wir müssen auch von allen MIt­gliedern bestätigt wer­den (ok sind nur 17), das ist nor­mal. Aber bei uns wird mit KLicker und Co gear­beitet. Mein Beweg­grund war der­selbe wie bei dir. Ich möcht die BH für Agi able­gen, aber ob ich nun nicht doch beim Obi lande.…alle Wege sind offen. Solang wie nur spaß dran haben — alle drei. Ich denk du wirst dich auch ein­finden oder etwas anderes finden. Oder dich zumin­d­est bis zur BH damit arrang­ieren. Danach kannst ja im Grunde deine Wege gehen. Das euer erstes Train­ing dort so blöd ver­lief ist natür­lich doof. Ehrlich sein ok, aber einen sooo doof darste­hen lassen eben auch nicht nett.
    lg BEcki

  7. Ich habe mich schon beim Lesen des Textes unwohl gefühlt, daher kann ich Dich und Dein Gefühl total verstehen.
    Erschreck­end finde ich dass es immer­noch Hun­de­schulen gibt, die nach solchen Meth­o­den arbeiten: laut, dominierend, wenig auf den Hund eingegehend.
    BH ist natür­lich mit Vor­gaben verknüpft. Der Hund muß gewisse Regeln erfüllen um an der Prü­fung teilzunehmen, ABER es ist doch EGAL WIE er sie erlernt oder?
    Was wirst Du jetzt tun?

    Liebe Grüße
    Silke

    1. Ja das sehe ich genauso. Viele Wege führen nach Rom und jeder Hund lernt anders.
      Ich habe meine Trainerin vom Dog­Dance aus der Hun­de­schule angerufen und sie hat gesagt, ich könne die Leis­tungskarte auch über den SV (wo ich seit mehreren Jahren pas­sives Mit­glied bin) beantra­gen. Auf die BH würde sie mich vor­bere­iten und dann geh ich nur kurz vor der Prü­fung ein oder zweimal in einem Vererin trainieren. Wo ich das mache weiß ich noch nicht aber es haben sich noch einige Alter­na­tiven ergeben.

  8. Liebe Sab­rina,
    das klingt wirk­lich nicht schön. Trotz der schö­nen pos­i­tiven Entwick­lung im Hun­de­train­ing vom groben Gehor­sam zur Kom­mu­nikaion und Zusam­me­nar­beit mit dem Hund wer­den ins­beson­dere in Vere­inen oft noch härtere Meth­o­den ver­wen­det. Dass Du Dich da unwohl fühlst, ver­stehe ich total!
    Allerd­ings spricht die Res­o­nanz, die Du hier bekommst ja dafür, dass es mehreren Hun­de­hal­tern so geht, also hof­fen wir mal darauf, dass es in den näch­sten Jahren immer besser wird. Für jetzt würde ich mich ein­fach nochmal nach anderen Vere­inen umschauen oder wie du sagtest nur das Nötig­ste mit dem Verein zu tun haben, damit du Deine BH able­gen kannst. Viel Glück dabei!
    Was mir beim Lesen ins Auge gefallen ist, ist Queen. Hast Du mit ihr schon­mal das rel­a­tiv neue Hoop­ers Agility aus­pro­biert? Hier springt der Hund nicht und die Gelenke wer­den weniger belastet. 

    Liebe Grüsse,
    Linea

  9. Huhu

    Mitler­weile spal­ten sich die Geis­ter, Hun­de­schulen mit den unter­schiedlich­sten Philoso­phien, genauso wie Vere­ine die nur die Erfolge zählen. Es macht teil­weise ein­fach keinen Spaß, weil das Konkur­ren­z­denken in vie­len Sit­u­a­tio­nen fehlplatziert ist.
    Bei all dem was man über euch liest, seit ihr ein super Team und das kann euch auch so ein Drill­mas­ter nicht kaputt machen. Sucht euch jeman­den der mit euch auf einer Welle ist. Den ihr habt das Zeug dazu.
    Ich drücke die Dau­men und würde mich sehr freuen, von euren Erfol­gen und Lösungswe­gen zu hören. 

    Liebe Grüße und nasse Küsse 

    Eva und Kylar

  10. Hallo,
    den Artikel fand ich klasse, denn mir ist es genau so ergan­gen. Wir waren zum Welpen– und Junghun­dekurs in der Hun­de­schule und Oskar hat alles so toll gemacht, dass wir auch die BH ans­teuern woll­ten. Wir sind also zur Probestunde zum Hun­de­v­erein gefahren und haben es genau so erlebt, wie du hier schreibst. Wir hat­ten das Gefühl, nichts gel­ernt zu haben und alles falsch zu machen. Dabei hat­ten wir in der Hun­de­schule doch so viel Lob bekom­men und Oskar lief so klasse. Aber naja, das war dann auch unsere erste und let­zte Stunde im Verein. 😕

  11. Huhu Sab­rina!

    Also ich würde dir raten auf den Bauchge­fühl zu hören, und dich nicht in irgen­deine “kon­se­quente” Train­ingsmeth­ode rein­re­iten zu lassen.
    Für die BH lässt sich das “Fuss” zb her­rlich mit dem klicker auf­bauen, den kennt die Kleine ja bereits.
    Genauso ist es klar, dass bei ersten Pro­be­train­ing am fem­den Platz, mit neuen Men­schen, Gerüchen etc. die Kleine etwas unsicher war. Sie steht ja noch am Anfang 😉 

    Jedoch muss ich auch kurz die Trainerin “in Schutz” nehmen.
    Da ich sel­ber in der HS arbeite kann ich sie teil­weise ver­ste­hen (jetzt nich die “Kon­se­quen­zen” aber die Prob­leme, mit denen man dort “kämpft”)
    Ohne jetzt diese Schubladen­denken fördern zu wollen, kom­men zb ger­ade oft “Klein­hun­de­hal­ter” die glauben ihr Fifi ist sooo toll, sooo brav, soooo tal­en­tiert, und lei­der ist der Hund aber ein­fach der Mei­n­ung die alleinige Weltherrschaft zu haben 😉
    Also wenn zu mir in die Gruppe wer “neues” kommt, und ich seh da diesen kleinen Hund, ist mein erster Gedanke meist “nei­i­iin, bitte nicht.…” 

    Das ist jetzt nicht böse gemeint, aber lei­der ist es eine Tat­sache, dass (bei uns) 8 von 10 lei­der nicht ger­ade lern­willig sind. Und das obwohl wir eine Hs sind in der zum Glück nicht mehr ala “hau drauf und gut ist” gear­beitet wird. 

    Vll übst du zu Hause ein wenig mit dem Klicker das Fuss, gibt dazu einige nette (englis­che) Videos auf Youtube (Heel­ing) und gehst nochmal hin, wenn es dann noch nicht passt, also du immer noch ein komis­ches Gefühl hast, dann soll­test du dich nach einer für euch besser geeigneten Hs umsehen!
    Alles Gute! Und die Bh schafft ihr sicher­lich mit links!
    Lg Moni

    1. Nur weil du einen kleinen Hund siehst denkst du “NEin bitte nicht” und das als Trainerin? Wow das ist ein starkes Stück. Fich ich völ­lig deplatziert!
      Ich habe schon mit meiner ersten Schäfer­hündin die BH gemacht. Ich kann das auch alleine üben. Da kriegen mich keine zehn Pferde mehr hin.

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