Hundesteuer und Bußgeld — Ist das gerecht? ?>

Hundesteuer und Bußgeld — Ist das gerecht?

Erst vor Kurzem habe ich über den Sinn und Zweck von Hun­des­teuern geschrieben und gemerkt, dass es sich hier­bei um ein sehr sen­si­bles Thema han­delt. Auch ich kann die Kri­tik an der Hun­des­teuer nachvol­lziehen, denn das Geld fließt nicht etwa in die Anbringung von Kot­beu­tel­spendern oder die Errich­tung von Freilauf­flächen. Oft fließt das Geld in den Straßen­bau oder ähn­liche „hun­de­fremde“ Bereiche.

Ich für meinen Teil muss zugeben, dass mir die Über­weisung der Hun­des­teuer leichter fallen würde, wenn ich wüsste, dass das Geld für Hunde und Hun­de­hal­ter ver­wen­det wer­den würde.

Doch nicht nur in diesem Punkt stößt das Thema auf hitzige Diskus­sio­nen. Auch die Höhe der Hun­des­teuer sorgt immer wieder für Gesprächsstoff. Ich zum Beispiel zahle 108 EUR für den ersten und 162 EUR für den zweiten Hund. Doch es kann auch anders laufen. In Bochum zum Beispiel liegt der Betrag bezüglich des ersten Hun­des bei 156,00 EUR, sodass je nach Gemeinde erhe­bliche Unter­schiede vorhan­den sind.

Kein Wun­der, dass viele Hun­de­hal­ter eine ein­heitliche Regelung wünschen.

Auch die Beträge für Bußgelder liegen weit auseinan­der. So kann die Mis­sach­tung der Leinenpflicht in Leipzig 5,00 EUR kosten, während man in München bere­its bei 100,00 EUR liegen würde. Und auch die nicht erfol­gte Besei­t­i­gung von Hun­dekot kann zu erhe­blichen Bußgeldern führen, dessen Höhe eben­falls weit auseinan­der gehen kann.

Doch wie hand­haben wir das eigentlich?

Ich will ehrlich sein. Ich beseit­ige die Hin­ter­lassen­schaften meiner Hunde nicht immer. Wir sind viel im Wald unter­wegs und an Orten, wo sich sonst nie­mand aufhält. Sollte der Kot also nicht auf dem Weg lan­den, bleibt er liegen. Gehen wir zum Beispiel am See spazieren, wo viele Fußgänger unter­wegs sind, beseit­ige ich die Hin­ter­lassen­schaften. Zumin­d­est habe ich stets Kot­beu­tel in meiner Tasche, die ich meis­tens aus den öffentlichen Spendern ziehe.

Die Leinenpflicht nehme ich ernst. Ich habe das Glück, dass die Stadt eine Karte veröf­fentlicht hat und man genau weiß, wo Leinenpflicht besteht und wo nicht. Direkt am Ende unserer Straße fan­gen Pfer­dewiesen an, die in einem Wald­stück endet. Der kom­plette Bere­ich ist nicht von der Leinenpflicht umfasst, dass die zwei hier frei laufen kön­nen. Am See herrscht Leinenpflicht und daran hal­ten wir uns auch.

Wollt ihr wis­sen, in welchen Städten Deutsch­lands welche Beträge für Hun­des­teuern und Bußgelder fäl­lig wer­den? Inter­essiert euch, wie ernst Deutsch­land die Besei­t­i­gung von Hun­dekot und die Ein­hal­tung der Leinenpflicht nimmt? Dann schaut euch ein­mal hier um. Die Vex­cash AG hat die Beträge in 20 ver­schieden Großstädten ermit­telt und zudem eine inter­es­sante Umfrage zu diesem Thema unter Hun­de­hal­tern und Nichthun­de­hal­tern durchgeführt.

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