Können unsere Hunde Rassen unterscheiden?

Es gibt eine Sit­u­a­tion, die erlebe ich wöchentlich min­destens ein­mal. Ich gehe mit Queen und Püp­pi spazieren und uns kommt ein ander­er Hunde ent­ge­hen. Oft fix­iert dieser uns schon von Weit­em und in der Regel endet dies auch in einem Knur­ren, Bellen und an der Leine ziehen des uns ent­ge­gen kom­menden Hun­des. Kurz: das Tier rastet völ­lig aus. Nun weiß ich nicht, ob der dazu gehörige Zweibein­er ein schlecht­es Gewis­sen hat, das Ver­hal­ten seines Hun­des erk­lären möchte oder die Schuld bei jemand anderem sucht. Doch nicht sel­ten höre ich zur Erk­lärung fol­gen­den Satz:

Meiner mag einfach keine Schäferhunde.”

Sind ja auch furcht­bar fiese und gemeine Hunde, keine Frage. Da muss man in jedem Fall schon mal grundle­gend und zur reinen Vor­sicht eine grund­sät­zliche Abnei­gung und Ablehnung gegen entwick­eln. Vorurteile gratis inklu­sive. Und diese darf man jed­erzeit, unge­fragt und unge­filtert in die Welt hin­aus tra­gen.

Ironie aus.

Und weil ich diese Sit­u­a­tion gefühlt min­destens jede Woche ein­mal erlebe, habe ich mich ein­mal mit der Frage auseinan­derge­set­zt.

Können unsere Hunde Rasse unterscheiden?

Kurz vor­ab: Es geht ja nicht darum, ob ein Hund mit ein­er Rasse bes­timmte Erfahrun­gen gemacht hat und sich daher Gang, Bewe­gung, Aus­druck usw. gemerkt hat, son­dern es geht darum ob ganz all­ge­mein und ohne jegliche spezielle (schlechte) Erfahrung ein Hund Rassen unter­schei­den kann…

Eine Studie aus Frankre­ich ging hier­bei zunächst der Frage auf den Grund, ob Hunde über­haupt Artgenossen als solche wahrnehmen wür­den. Nimmt also ein Dack­el einen Dal­matin­er als Artgenossen wahr? Find­et bei dem Dack­el der Prozess “Vier Beine, eine Rute, Ohren und eine Schnau­ze — klar: Das ist ein Hunde” im Gehirn statt?

Um dies her­aus­find­en zu kön­nen fer­tigten Wis­senschafter von der Uni­ver­sität Paris 3000 Fotos von Hun­den unter­schiedlich­er Rassen (eben­so Mis­chlinge) sowie 3000 Fotos ander­er Tiere an. Die Bilder zeigten alle den gle­ichen blauen Hin­ter­grund und bilde­ten jew­eils Porträts von vorne, im Pro­fil oder im Dreiviertel­pro­fil ab. Gezeigt wur­den diese Bilder neun Hun­den unter­schiedlich­er Rassen.

Hund oder Löwe? Das ist hier die Frage 🙂

Man stellte die Testhunde vor die Wahl zu einem Bild­schirm zu laufen, auf dem ein Hund abge­bildet gewe­sen ist, oder zu einem leeren Bild­schirm zu gehen. Entsch­ieden sie sich für das Foto eines Hun­des, beka­men sie eine Beloh­nung. Anschließend wurde der leere Bild­schirm ent­fer­nt. Die Testhunde standen nun vor der Wahl, zu einem Bild­schirm zu laufen, auf dem ein Hund gezeigt wurde oder zu dem Bild­schirm zu gehen, auf dem das Bild eines anderen Tieres zu sehen war. Die Hunde beka­men auch hier dann eine Beloh­nung, wenn sie zu dem Bild mit dem Artgenossen gin­gen.

Daraus zogen die Wis­senschaftler den Schluss, dass Hunde dur­chaus in der Lage sein müssen, Artgenossen und andere Tiere zu unter­schei­den. Die Hunde müssen eine grobe Vorstel­lung davon haben, was einen Hund aus­macht und was nicht und zwar selb­st dann, wenn sie wed­er Geruch, noch Laute oder ein Bewe­gungsmuster wahrnehmen kön­nen.

Doch wie verhält es sich bei der Unterscheidung verschiedener Rassen?

Direkt vor­ab: Die Studie war nicht in der Lage her­auszufinde, ob Hunde ver­schiedene Rassen unter­schei­den kön­nen. Auch ließ sich nicht fes­thal­ten, was Hunde genau wahrnehmen und was nicht.

Ange­blich lässt sich häu­fig beobacht­en, dass Hunde gle­ich­er Rasse schneller “Fre­und­schaften schließen” wür­den. Kann ich so nicht bestäti­gen, aber Aus­nah­men bestäti­gen ja vielle­icht die Regel. Dieses Phänomen wird damit begrün­det, dass den Hun­den ange­blich Vertreter der eige­nen Rasse auf­grund des ähn­lichen Ausse­hens ver­trauer erscheinen wür­den. Da ich bezweifel, dass Hunde ein Spiegel­bild als solchen deuten kön­nen, kann diese These lediglich auf die Zeit mit ihren Eltern und Geschwis­tern zurück gehen. Ließe sich so erk­lären, doch ich habe andere Erfahrun­gen gemacht und bezweifel auch aus anderen Grün­den, dass man diese Aus­sage als all­ge­me­ingültig ein­stufen kann.

Wie Queen & PÜp­pi sich gegen­seit­ig wahrnehmen wüsste ich zu gern …

Das einzige, was hier wahrschein­lich eine Rolle spie­len wird, ist die ver­gle­ich­bare Kör­per­sprache. Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass Möpse und Co. öfter Opfer von Beißat­tack­en wer­den, weil viele Hunde ihren Gesicht­saus­druck nicht deuten kön­nen. Auch ist unum­strit­ten, dass Hunde mit kurz­er Rute öfter angege­grif­f­en wer­den, weil die Artgenossen ihre Kör­per­sprache nicht deut­lich wahrnehmen kön­nen.

Man kann dur­chaus davon aus­ge­hen, dass es inner­halb ein­er Rasse sel­tener zu Missver­ständ­nis­sen und fol­glich sel­tener zu Kon­flik­ten kom­men wird. Das wird jedoch nicht zwangsläu­fig bedeuten, dass sich ein Pudel nicht mit ein­er Dogge anfre­un­den kann.

Man kann nicht mit Sicher­heit fest­stellen, ob Hunde Artgenossen in unter­schiedliche Rassen kat­e­gorisieren kön­nen. Es mag auch dur­chaus Hunde geben, die Prob­leme mit großen schwarzen Hun­den haben und vielle­icht gibt es auch Hunde, die generell Kurz­nasen gegenüber skep­tisch sind, weil sie ihre Kör­per­sprache nicht zu deuten gel­ernt haben. Ob nun an der Aus­sage “Mein­er mag ein­fach keine Schäfer­hunde” tat­säch­lich etwas dran ist, bezweifel ich sehr stark und ich halte das doch in sehr vie­len Fällen für reine Schutzbe­haup­tun­gen. Nicht sel­ten sieht man den gle­ichen Hund 100 Meter weit­er bei einem kleinen Mis­chling eben­so aus­ras­ten, wie zuvor bei Queen. Ob die Zweibein­er in diesem Fall dann “Der mag ein­fach keine kleinen Hunde” raushauen, sei mal dahingestellt.

Fazit

Hunde sind also dur­chaus in der Lage allein anhand eines Fotos einen Artgenossen als solchen zu erken­nen. Ob sie auch ver­schiedene Rassen unter­schei­den kön­nen, ist nicht sich­er belegt.

Was habt ihr für Erfahrun­gen in diesem Bere­ich gemacht? Hat euer Hund Prob­leme mit bes­timmten Rassen? Denkt ihr, an der Behaup­tung “Der mag ein­fach keine Schäfer­hunde / schwarzen Hunde / usw.” ist etwas dran?

Wenn ihr mehr über die Studie lesen möchtet, gelangt ihr hier zu der Studie:

Quelle: https://link.springer.com/article/10.1007/s10071-013‑0600-8

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16 thoughts on “Können unsere Hunde Rassen unterscheiden?

  1. Puh… es ist schwierig. Ich glaube, dass Hunde manch­mal “Ras­sis­ten” sind und Vertreter der eige­nen Rasse bevorzu­gen. Ich denke da nun primär an den Bea­gle meines Brud­ers. Munin ist ansich kom­pat­i­bel mit den meis­ten Hun­den, aber wenn er andere Bea­gle sieht, passt es sofort per­fekt. Der Nach­bars­bea­gle hat ähn­liche Prob­leme mit anderen Hun­den. Mal sind sie ihm zu stür­misch, mal zu schüchtern, mal zu groß, mal zu klein. Mit Munin hat er sich sofort ver­standen und die bei­den haben gespielt wie ver­rückt. Er ist jeden Tag in der Hun­de­tagesstätte und dort sind auch zwei andere Bea­gle. Die drei sind ein Herz und eine Seele, andere Hunde wer­den akzep­tiert, aber größ­ten­teils wirk­lich ignori­ert. Schließlich sind es keine Bea­gle.

    Soweit zum Bea­gle. Shi­va dage­gen hat Prob­leme mit allen Plat­tnasen. Sie kann diese nicht lesen, die machen komis­che Geräusche (ich hab es echt pro­biert) und sind immer scharf auf Kör­perkon­takt mit mir. Das ist ein No-Go bei Shi­va. Die wer­den regelmäßig ges­taucht. Sehe ich also nun einen Vertreter der brachy­cephalen Rassen, wird Shi­va kurz genom­men, sie hat grund­sät­zlich eine ansteck­ende Krankheit (“Mein­er tut nichts!” schallt es auf die Anlein­bitte ent­ge­gen) und wir suchen flott das Weite.

    Generell glaube ich schon, dass Hunde bes­timmte Kat­e­gorisierun­gen durch­laufen, aber nicht ohne Vorgeschichte.

    Shi­va hat ein Prob­lem mit Aussies, weil die meis­ten beim Spie­len rem­peln, das mag sie nicht. Dafür find­et sie Bor­der Col­lies toll, die wollen beim Spie­len eher ren­nen. Vom optis­chen ähneln sie sich sehr, daher ist sie bei den Fell­massen grund­sät­zlich vor­sichtig und beäugt erst­mal. Wenn sie dann fest­stellt, dass ihr der andere Hund in den Kram passt, wird lei­den­schaftlich ger­an­nt.

    Labrador und ähn­lich ausse­hende wer­den bei Shi­va kat­e­gorisch abgelehnt. Sie hat ein­fach schlechte Erfahrun­gen gemacht. Wieder ist es die Vorgeschichte. Das zieht sich wie ein rot­er Faden durch. Manche Hunde find­en kleine Hunde doof, weil — die let­zten 3 kleinen Hunde waren nicht erzo­gen und haben sie blöd angemacht oder sind ins Fell gegan­gen. Der näch­ste finde Schäfer­hunde blöd, weil ein Schäfer­hund eben blöd war. Das kön­nte ich ewig fort­set­zen. Andere find­en wieder kleine Wuschel­hunde toll, weil es da einen kleinen Wuschel­hund gibt, mit dem ganz toll gespielt wurde.

    Ich glaube, es war der Frau ein­fach nur pein­lich und da ließ sich die Ausrede schnell platzieren, anstatt zuzugeben, dass der Hund halt ein­fach doof zickt. Das darf er doch auch. Vielle­icht hat er ein Trau­ma. Vielle­icht ist er grade frisch über­nom­men wor­den. Vielle­icht sind sie im Train­ing weit zurück­ge­wor­fen wor­den, weil es Verän­derun­gen in der Fam­i­lie gab. Nur manch­mal hat man keine Lust es zu erk­lären oder ist sel­ber erschrock­en, weil der Hund plöt­zlich so reagiert hat. Also schnell her mit der Ausrede.

    Flauschige Grüße
    San­dra & Zicke Shi­va

    1. Ich denke auch, dass Hunde dur­chaus ras­se­typ­is­che Merk­mal spe­ich­ern, wenn sie bes­timmte Erfahrun­gen mit dieser Rasse gemacht haben. Was ich allerd­ings nicht glaube ist, dass Hunde ohne Erfahrun­gen Katagorien bilden. Ich sehe das genau­so wie du 🙂 Queen hat auch ein Prob­lem mit Lab­bis, weil alle, die sie bish­er ken­nen gel­ernt hat, wild gewe­sen sind und das gle­icht bei Kon­troll­bärchen Queen ein­er mit­tleren Katas­tro­phe 😀

  2. Tat­säch­lich bin ich es, die keine Schäfer­hunde mag, denn es gab mit dieser Rasse noch nie eine pos­i­tive Begeg­nung. Das führe ich aber auf die Men­schen zurück, die es diesen Charak­tertieren nicht anders beib­rin­gen.
    Mein Hund spürt genau, ob ich beim Gegenüber denke „Nee, der kommt mir komisch vor“ und macht einen Bogen drum. Das sind vor allem diese „Anschle­ich und Attack­en“ Viehch­er.
    Wenn sich ein Hund lock­er und fre­undlich nähert, dann ist es egal ob er groß, klein, dick, dünn, teuer gekauft oder vom Tier­schutz gerettet wurde, dann kann man Mal Hal­lo sagen. Die Rasse spielt dabei keine Rolle.

  3. Meinen Vorred­nern schließe ich mich mal an. Außer­dem kann ich mir vorstellen, dass Hunde, die bspw. „keine Schäfer­hunde mögen“, dies aus dem Grund tun, weil sie merken – ihr Besitzer mag eigentlich keine Schäfer­hunde. Damit meine ich, dass die Hunde vielle­icht ein­fach nur die Hal­tung ihrer Besitzer spiegeln ?

  4. Inter­es­santes The­ma.
    Mein Mann und ich machen uns schon lange darüber lustig, dass wir eine kleine Ras­sistin zu Hause haben. Schäfer­hunde und Dal­matin­er gehen lei­der gar nicht. Heißt jet­zt nicht unbe­d­ingt, dass alle anderen Rassen pauschal für sie toll sind, aber bei Schäfer­hunde und Dal­matin­ern sieht sie rot. Der Spruch hätte daher wohl auch von mir kom­men kön­nen ?.
    Woher die Abnei­gung kommt weiß ich nicht, aber dass es so ist kann ich lei­der nur bestäti­gen.
    (An mir liegt es übri­gen sich­er nicht: ich mag Schäfer­hunde und Dal­matin­er ?).

  5. Ich finde das ist alles eine Frage der Energie, die vom Men­sch aus­ge­ht.
    Wenn der Men­sch Vorurteile hat wird er unsich­er. Wenn der Men­sch unsich­er wird, wird der Hund unsich­er oder ver­stärkt das Ver­hal­ten und sein Beschützerin­stinkt meldet sich, sodass es zu Aggres­sio­nen kom­men kann. Sowas merkt der Hund sich natür­lich bei gewis­sen Hun­den. Der ist ja nicht dumm.…Es heißt immer Hunde leben im hier und jet­zt. Ich denke nicht, son­st wür­den sie ja auch jeden Tag aufs neue ler­nen müssen was “Sitz” bedeutet.
    Klar haben manche Hunde Rasse bed­ingte ver­an­lagerun­gen in ihren Genen und haben mehr den Drang zu jagen oder lieber das Haus zu vertei­di­gen wie auch immer, das heißt aber höch­stens dass der Men­sch sich etwas mehr anstren­gen muss um ihn zu erziehen.
    LG

  6. Hal­lo,
    ich bin auch der Mei­n­ung, das Hunde ver­schiedene Rassen nur an Auftreten und Ver­hal­ten erkennen,jedoch muss ich sagen, dass mein Husky sich ein­deutig bess­er mit sel­biger Rasse ver­ste­ht, ich denke es liegt ein­fach am Auftreten. Tim­ba hat ein sehr dom­i­nantes Auftreten, begeg­net er anderen Hunden,sind die Ohren vorn, die Rute „schön“ nach oben und in den bekan­nten „Kringel“ ( so wie ich ihn nenne) gehal­ten. Auch schaut er eher auf andere Hunde hinab, wobei er aber NIE irgendwelche agres­siv­en Ver­hal­tensweisen wie Knur­ren, Zähne zeigen usw an den Tag legt,auch springt er nicht zu den anderen Hund hin oder zer­rt an der Leine. Bei Huskys begeg­net er aber viel entspan­nter, da die oben beschriebene Kör­per­sprache den anderen Hund ja auch mal einen sehr anges­pan­ntes Bild ver­schaf­fen kann.
    So habe ich auch bei mein­er Bor­der Col­lie Hündin ein solch­es Ver­hal­ten beobacht­en kön­nen; allerd­ings eher in die unter­wür­fige Hal­tung hinein, und ein spielerisches Ver­hal­ten bei gle­ich­er Rasse.
    Liebe Grüße,
    Sarah mit Lacy,Laika und Tim­ba.

  7. Meine Box­erin hat ein son­niges Gemüt und mag erst­mal jeden Hund, egal welche Rasse (kön­nte ja ein poten­zieller Spielka­m­er­ad sein, mit dem man jede Menge Blödsinn machen kann).
    Obwohl das ger­ade bei Schäfer­hun­den sel­ten auf Gegen­liebe stößt, würde sie mit unbeir­rbar­er Begeis­terung hinge­hen.
    Ich lasse sie aber grund­sät­zlich nur noch zu Hun­den, die ich kenne und/oder als fre­undlich ein­schätze.
    Schäfer­hunde sind ja nun nicht bekan­nt für Fre­undlichkeit gegenüber frem­den Artgenossen. Bist du denn der Mei­n­ung, dass an diesem Ruf nichts dran ist?
    Es sind sich­er super­tolle Hunde, die ihrem Hal­ter sehr viel Freude machen. Aber andere Hun­de­hal­ter haben meist weniger Freude damit.

    1. Ja genau. Ich bin der Mei­n­ung, dass solche Vorurteile absoluter quatsch sind. Ich bin mit Schäfer­hun­den aufgewach­sen und kann diese Vorurteile bei all den Schä­fi, die an mein­er oder der Seite meines Opas gewe­sen sind, defin­i­tiv nicht bestäti­gen. Das sind Vorurteile, deplatziert. Mehr nicht…

      1. Mag sein, dass das Vorurteile sind. Aber nach ein paar neg­a­tiv­en Erfahrun­gen spart man sich das dann vielle­icht ein­fach­heit­shal­ber mit den später fol­gen­den Begeg­nun­gen und prüft nicht bei jedem einzel­nen Schäfer­hund, der am besten auch noch an kurz­er Leine rück­lings hin­ter die näch­ste Hecke gez­er­rt wird, ob der vielle­icht ganz entspan­nt und umgänglich ist.

        1. Man sollte als Hun­debe­sitzer in der Lage sein, die Kör­per­sprache des anderen Hun­des lesen zu kön­nen. Wenn jemand hin­ter ein­er Hecke ver­schwindet, dann isg Kon­takt natür­lich nicht erwün­scht aber das kann auch daran liegen, dass der Hund vielle­icht krank ist

  8. Hal­lo Sab­ri­na,

    grund­sät­zlich glaube ich nicht, dass mein Schäfer­hund eine bes­timmte Rasse mag oder nicht.

    Es ist auf­fäl­lig, dass Aragon, öfter als bei anderen Rassen, Möpse und die kleinen Dogen anraun­zt, aber auch hier gibt es immer wieder auch fre­undliche Begeg­nun­gen.

    Auf der anderen Seite gibt es aber bes­timmte Hunde, unab­hängig von der Rasse, da rastet Aragon immer aus. Da ist beispiel­sweise ein Gold­en Retriev­er Rüde in unserem Wohnge­bi­et, dem würde er ab lieb­sten jedes mal „eine rein­hauen“ wenn er dürfte. Andere Goldies sind die besten Spielka­m­mer­aden und immer willkom­men. So ist das auch bei anderen Hun­derassen.

    Aragon ist mit seinen 3 Jahren immer noch extrem ver­spielt und grund­sät­zlich jedem Hund fre­undlich geson­nen. Trotz­dem gibt es auch Begeg­nun­gen die bei ihm den „Draht auf der Mütze sprin­gen lassen“. Ich glaube das hat etwas mit dem Auftreten der Hunde zu tun. Ist der Gegenüber aufgeschlossen und sozial fre­undlich ges­timmt, dann ist das auch ein poten­tieller Spielka­m­er­ad oder –in und willkom­men, vol­lkom­men unab­hängig von der Rasse.

    Bei unseren täglichen Begeg­nun­gen haben wir auch mehrere Beispiele die genau anders herum laufen. Da heißt es von dem Besitzer „das ver­ste­he ich nicht: mein­er kann Schäfer­hunde eigentlich nicht lei­den, er ist als Welpe von einem gebis­sen wor­den (wie jed­er Hund in unserem Vier­tel, ? ), aber bei Aragon ist er ganz anders“.

    Mit­tler­weile verkneife ich mir jede Bemerkung zu diesen Begeg­nun­gen, aber ich glaube es hat alles sehr viel mit der Erziehung und der Bindung zum Besitzer zu tun. Wenn der Hund von vorhere­in unsich­er ist oder keine ein­deutige Ori­en­tierung hat, dann strahlt er das auch aus und/oder begin­nt als Abwehrreak­tion ein wildes Gek­läffe. Das kann mein­er meis­tens ganz gut überse­hen, hin und wieder muss aber auch Aragon darauf reagieren (ist doch auch ganz „men­schlich“).

    Liebe Grüße
    Roland

  9. Das ist eine inter­es­sante Frage – erken­nen Hunde Rassen? ? Hmm, meine erst kurze Erfahrun­gen in der Welpen­gruppe und jet­zt in der Hunde Vorschule ist es, dass mein Bar­ney – ein Labrador – gold­en Retriv­er – Mis­chling sich beim Spie­len gern auf die bei­den anderen Labradore konzen­tri­ert und über­wiegend mit ihnen inter­agiert.
    Die Labrador Hündin meines Schwiegersohn ist seine beste Fre­undin und das der Labrador unser­er Tierärztin mit ihm nicht spie­len wollte, kon­nte er nicht ver­ste­hen. …..
    Mein Faz­it. …. er bevorzugt Hunde in sein­er Größe 😊

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