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Liebster Award — es ist schon wieder passiert :)

Es ist schon wieder passiert. Wir sind für den Lieb­ster Award nominiert wor­den 🙂

Dieses Mal hat uns die lieben Susann von Office­Dogs nominiert. Susann und ich haben schon oft zusam­mengear­beit­et. Sie hat bere­its Artikel für diesen Blog geschrieben und ich stand ihr in ihrem Unternehmen rechts­ber­a­tend zur Seite.

Ich habe mich sehr über die Nominierung gefreut und werde die Fra­gen natür­lich sehr gerne beant­worten.

1. Wie lange gibt es deinen Blog bereits und worum geht es darin?

Meinen Blog gibt es fast zwei Jahre. Es dreht sich alles um den All­t­ag mit mein­er Schäfer­hündin Queen und der kleinen Shih Tzu Dame Püp­pi. Wir bericht­en aus unserem Leben, schreiben ab und zu wis­senswerte Artikel rund um das The­ma Erziehung, Beschäf­ti­gungsmöglichkeit­en oder Gesund­heit. Viele verbinden meinen Blog mit meinen Artikeln rund um das The­ma Recht & Hund. Hier über­schnei­den sich also Beruf und Blog 🙂

2. Erzähl mir etwas über dein erstes Haustier.

Mein erster Hund hieß Dessy und war eben­falls ein Deutsch­er Schäfer­hund. Mein Opa, der selb­st Schäfer­hunde züchtete und aus­bildete, schenk­te mir die Hündin als ich noch ganz klein war 🙂 Dessy war ein Wild­fang und steck­te voller Energie — bis sie mich traf 😀 Ich gehörte zu den eher gemütlichen Frak­tion und so hielt ich es für angemessen­er mit Dessy auf ein­er Wiese zu liegen und ein Buch zu lesen, statt mit den anderen zu trainieren 🙂 Wir hat­ten eine wirk­lich tolle Zeit. Lei­der blieb uns nicht viel davon, denn Dessy erkrank­te schon früh an Krebs und man kon­nte ihr nicht mehr helfen.

3. Kannst du deinen Hund mit in deine Arbeit einbinden?

Ich habe das große Glück von Zuhause aus arbeit­en zu kön­nen. Das bedeutet schon ein­mal, dass die Hunde nicht allein sein müssen und ich mich nicht um eine Betreu­ung küm­mern muss. Die bei­den Fell­nasen aus der Hand zu geben, gehört näm­lich so gar nicht zu meinen Stärken.

Neben der Kan­zlei führe ich den Shop Glück­shund. Hier wer­den die bei­den natür­lich oft einge­bun­den, weil sie neue Pro­duk­te testen oder auch mal als Mod­el her­hal­ten. Für den Blog, den ich irgend­wie auch ein wenig zu meinem Job zäh­le, sind sie natür­lich der Fokus. Sie brin­gen mich auf Ideen für neue Artikel und sind Hauptbe­standteil von allem.

Im Großen und Ganzen sind die bei­den Grund­lage von allem. Sie sind der Grund, dass ich mich für das Tier­recht entsch­ieden haben. Würde es Queen nicht geben, hätte ich Glück­shund nicht gegrün­det und den Blog nicht ges­tartet.

Alles führt also let­z­tendlich über die bei­den. Man lernt Man­dan­ten in der Hun­de­schule ken­nen, gewin­nt Kun­den auf der Hun­dewiese und bekommt Beratungsan­fra­gen auf­grund der rechtlichen Artikel hier im Blog. Alles gehört irgend­wie zueinan­der und ergänzt sich.
Würde es Queen und Püp­pi  nicht geben würde ich ein kom­plett anderes Leben führen.

4. Bist du Vollzeit-Selbstständig und wenn nicht, warum nicht?

Ja ich bin Vol­lzeit­selb­st­ständig. Das hat mehrere Gründe: Zum einen habe ich neben der Kan­zlei auch noch den Shop und den Blog. All das nimmt meine kom­plette Zeit in Anspruch. Außer­dem ist die Recht­san­walt­skam­mer nicht allzu großzügig mit der Erlaub­nis eine zweite Tätigkeit auszuüben, daher ist man schon allein dadurch etwas eingeschräkt.

5. Was ist dein Lieblingstier *abseits* von Hunden und warum?

Ich mag Meer­schweinchen. Lange haben zwei süße kleine Mon­ster bei mir gelebt. Sie hat­ten ein ziem­lich cooles Schweinileben, kon­nten — solange das Wet­ter es zuließ — im Garten ren­nen und hat­ten einen mega coolen selb­st­ge­baut­en Stall in der Woh­nung. Ich wollte den bei­den Schweinen ein tolles Leben bieten. Plöt­zlich ver­standen sich die zwei nicht mehr und mussten getren­nt wer­den. Also musste noch ein riesen Stall her und sie sahen sich nur noch draußen, getren­nt von einem Zaun. Die zwei wur­den fast 8 Jahre alt 🙂 Gefüt­tert wurde nur frisches Gemüse, Obst und selb­st Geflück­tes aus der Natur.

Ich habe zudem eine Schwäche für Wölfe und Hyä­nen, aber die eignen sich nicht so gut als Haustiere 🙂

6. Wenn du verreist – nimmst du deinen Hund mit oder wie bringst du ihn unter?

Keine Reise ohne Hund. Ich kön­nte niemals in den Urlaub fahren ohne die bei­den. Wie oben schon beschrieben, bin ich wirk­lich nicht gut darin, die bei­den aus der Hand zu geben. Ich schaffe es ja nicht mal, das Her­rchen alleine mit ihnen rauszuschick­en und dann soll ich sie für mehrere Tage abgeben? Nö, das wäre kein Urlaub. Das wäre Folter.

7. Welchen Nutzen siehst du in deinem Blog?

Oh nun lese ich diese span­nende Frage und merke, dass ich oben schon einiges vor­weg genom­men habe. Sor­ry 😀

Der Blog bringt mir zum einen Man­dan­ten und zum anderen auch Kun­den im Shop. Zudem teste ich regelmäßig Pro­duk­te rund um den Hund, sodass Queen und Püp­pi ihr Taschen­geld selb­st ver­di­enen 🙂

Mit dem Blog kann ich mich also nicht nur mit anderen Hun­de­men­schen aus­tauschen, son­dern mich auch ver­net­zen, sodass ich nicht nur per­sön­lich son­dern auch beru­flich davon prof­i­tieren kann. Irgend­wie hängt bei mir alles zusam­men 🙂

8. Was macht dich glücklich?

Mein Leben macht mich glück­lich.

Ich habe das große Glück tun zu kön­nen, was ich liebe.

Dieser Schritt war mit eini­gen Risiken ver­bun­den und ist nach wie vor nicht immer easy. Aber das Risiko ist es wirk­lich wert gewe­sen. Ganz liebe Men­schen ste­hen hin­ter mir und unter­stützen mich bei allem, was ich tue. Das weiß ich sehr zu schätzen und ist nicht selb­stver­ständlich.

Ich liebe meinen Job und den Shop und ich liebe es hier auf dem Blog zu schreiben.

Ich liebe meine Hunde. Die zwei sind so großar­tig. Ich habe eine tolle Fam­i­lie und bis auf das ein oder andere Wehwe­hchen sind wir alle gesund.

Ich bin nicht reich, aber das brauche ich auch nicht zu sein. Es gibt Dinge im Leben, die man nicht mit Geld bezahlen kann und genau diese Dinge habe ich.

Was will man mehr?

Es gibt Men­schen, die jagen jahre­lang einem Traum hin­ter­her und hal­ten sich mit dem Gedanken daran über Wass­er. “Irgend­wann mal” oder “Ich wäre auch so gern” machen nicht glück­lich. Jed­erzeit kann uns etwas aus der Bahn wer­fen und uns endgültig von unserem Traum tren­nen. Ich möchte nicht eines Tages sagen “Hätte ich doch nur”…

9. Was macht dich wütend oder traurig?

Trau­rig und wütend macht mich die Men­schheit. Wenn ich sehe wie Men­schen miteinan­der umge­hen oder wie sie Tiere behan­deln, dann schäme ich mich ein Men­sch zu sein.

Ich habe kein Ver­ständ­nis für Rück­sicht­slosigkeit, Igno­ranz oder Arro­ganz. Ich brauche nie­man­den um mich, für den Worte wie Respekt, Tol­er­anz und Mit­ge­fühl Fremd­wörter sind.

Ich komme nicht umher mich zu fra­gen, warum man sich das Leben gegen­seit­ig schw­er machen muss.

10. Wie sähe dein Leben aus, wenn du keinen Hund hättest?

Wahrschein­lich würde ich nun völ­lig gestresst in ein­er Großkan­zlei sitzen und Angst haben, meinen Job zu ver­lieren, wenn ich den Fall nicht gewin­nen kann.

In meinem Leben würde etwas fehlen. Ich wäre nicht ich, ohne Hund an mein­er Seite.

Ein Leben ohne Hund kann ich mir niemals vorstellen. Nicht ein­mal für einen Tag.

11. Wie reagiert dein privates Umfeld, wenn du ihnen von deiner Tätigkeit und deinem Blog erzählst? Stehen sie hinter dir, oder fühlst du dich eher belächelt?

Meine Fam­i­lie ste­ht immer hin­ter mir. Egal, was ich tue. Und sie wür­den niemals etwas, wofür mein Herz schlägt, belächeln.

Men­schen, die zum ersten mal davon hören, wis­sen oft nicht, was ein Blog ist und ahnen daher auch nicht, was da alles hin­ter­steck­en kann.

Meine Fam­i­lie, meine Fre­unde lesen alle meinen Blog und wis­sen, dass der Blog nicht nur pri­vat, son­dern auch beru­flich wichtig für mich ist.

Dass ich von nie­man­dem belächelt werde, liegt aber auch wohl daran, dass ich fast auss­chließlich mit Hun­de­men­schen zusam­men bin.

Würde ich auf jeman­den aus mein­er Schulzeit tre­f­fen, der mich als streb­samen, ange­hen­den Juris­ten im Gedächt­nis hat, so würde sich­er der ein oder andere nicht ver­ste­hen, warum ich diesen Weg gegan­gen bin.

Als ich ange­fan­gen habe zu studieren, wollte ich in die Strafvertei­di­gung gehen. Das stand für mich fest. Erst ein sehr ver­stören­des Erleb­nis bei der Arbeit als Staat­san­wältin habe ich sich­er gewusst, dass das Strafver­fahren nicht meine Welt sein kann.

Nun bin ich Anwältin für das Tier­recht, schreiben in mein­er Freizeit diesen Blog und habe zudem den Shop Glück­shund. Ich hätte ja selb­st nie gedacht, dass mein Leben ein­mal so ausse­hen kön­nte. Daher kann ich es auch nie­man­dem verü­beln, wenn ich erst ein­mal erk­lären muss, warum ich mache, was ich mache.

Vie­len Dank liebe Susann für die Nominierung. Ich habe mich sehr darüber gefreut.

Ich habe lei­der den Überblick ver­loren, wer schon alles nominiert wurde. Und weil ich selb­st schon so oft nominiert habe, werde ich heute darauf verzicht­en. Wer möchte, kann aber gerne Susanns Fra­gen auf­greifen und sie beant­worten 🙂

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